xcamping
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Installation einer zweiten Wohnraumbatterie


Seiffert am 31 Mai 2005 13:48:25

Im Forum kann man ja schon einiges zu diesem Thema finden.

Beschaffenheit der Batterie:
So soll bzw. muß die Batterie, die gleiche
- Art: Gel/Säure (bei uns: Exide-Gel)
- Kapazität (bei uns: 80 AH)
- Alter (bei uns: 2004)
haben.

Kabel:
Aber mit welchem Kabel (wie heißt das genau und wo bekommt man so etwas) kann ich jetzt beide Wohnraumbatterien verbinden? Ist es ein Kabel, wie es die Starthilfekabel haben?

Verbindung:
Wie verbinde ich richtig? Wenn ich im Forum richtig gelesen habe direkt an den Polen:
plus mit plus / minus mit minus
= wenn ich weiterhin 12V haben möchte.

Wird dabei dann der Strom parallel entzogen, so dass ständigen Tiefladen der einen Batterie vermieden wird?

Welchen Vorteil hätte eine plus mit minus-Verbindung (lt. Forum Verdoppelung der Spannung also auf 24V)?

Ladegerät:
Woran kann ich erkennen, ob mein Ladegerät in meinem Hymer Baujahr 2004 (Elektroblock ELB 100 B mit Ladegerät LAS 1218) für zwei Wohnraumbatterien ausreichend ist?


Muß man sonst noch was beachten?
- wie Sicherungen o.ä. (die neben der ersten Wohnraumbatterie sich befinden)
- besteht irgendwie Brand-/Kurzschlußgefahr?
- sollte für die zweite Batterie (wird hinter Fahrersitz plaziert) ein Gehäuse gekauft/gebaut werden?

Welche Erfahrungen habt Ihr generell mit einer zweiten Wohnraumbatterie? Ist es eine (geizige) Alternative zur Solaranlage, wenn man meist täglich fährt und somit über Lichtmaschine nachladen kann?

*******
Und noch eine Frage hinsichtlich Wechselrichter:
Im Forum habe ich mehrfach gelesen, dass diese Dinger von Euch direkt an die Batterie angeschlossen sind.
Wir haben unseren Wechselrichter (entweder 140 W oder max. 300 W – kann es nicht mehr erkennen, da an TFT hinten rangebaut) an einer 12V-Dose dran; am Wechselrichter hängt lediglich der TFT (Sharp Aquos LC13B4E). Aus der einen von Hymer vorgesehenen 12V-Dose haben wir mit einem Adapter zwei 12V-Einsteckmöglichkeiten gemacht. Einmal für Wechselrichter mit TFT und die andere Buchse für Receiver. Kann es da zu Problemen kommen?

DANKE FÜR EURE ANTWORTEN!

Tanja





[/b]

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Beduin am 31 Mai 2005 15:40:39

Seiffert hat geschrieben:
Welche Erfahrungen habt Ihr generell mit einer zweiten Wohnraumbatterie? Ist es eine (geizige) Alternative zur Solaranlage, wenn man meist täglich fährt und somit über Lichtmaschine nachladen kann?


Hallo Tanja

zu all den andern sachen kan ich nicht viel sagen.
Aber, ich finde die Solaranlage muss ich mir für mich genau überlegen.
Wir wohnen in einer Allee und da wird die Sonne nicht reichen.
Wir haben kaum Elektro an Bord, da reichen die Batterien die wir haben lange.
Strom wird erst im Winter richtig interesant, wenn die Heizung die ganze Zeit an ist und da scheint kaum mal die Sonne ausreichend.

Also wir haben 3x 100 8) ah und sind auch mit unserem alten Deth, der nur 1x 80 ah hatte immer gut durch den Winter gekommen 8)

m72 treiber am 31 Mai 2005 15:41:06

Hallo
Mein Wohnmobilvorbesitzer hat auch zwei Baterien paralel angeschlossen (+an+ und -an-) mit dem resultat das jetzt beide Baterien defekt sind, weil erst eine Baterie einen Zellenschluß hatte und damit die zweite auch runter gezogen hat.Zum Glück hat es nicht gebrannt. Deshalb habe ich einen Umschalter zwischen die Baterien gebaut und kann jetzt wahlweise zwischen den Baterien umschalten.( Beim beladen und beim entladen)
Die Baterien auf 24 V zu schalten macht keinen Sinn, da die Endverbraucher meist 12 V Geräte sind, und es nicht allzu lange überleben würden.

Anzeige vom Forum


anser am 31 Mai 2005 16:06:33

m72 treiber hat geschrieben:Hallo
Mein Wohnmobilvorbesitzer hat auch zwei Baterien paralel angeschlossen (+an+ und -an-) mit dem resultat das jetzt beide Baterien defekt sind, weil erst eine Baterie einen Zellenschluß hatte und damit die zweite auch runter gezogen hat.Zum Glück hat es nicht gebrannt. Deshalb habe ich einen Umschalter zwischen die Baterien gebaut und kann jetzt wahlweise zwischen den Baterien umschalten.( Beim beladen und beim entladen)
Die Baterien auf 24 V zu schalten macht keinen Sinn, da die Endverbraucher meist 12 V Geräte sind, und es nicht allzu lange überleben würden.


Die Batterien in Reihe zu schalten halte ich beim Womo auch nicht für sinnvoll. Das mit der Umschalterei finde ich allerdings äußerst umständlich man muss aufpassen das die Batterien nacheinander geladen werden, wenn man’s vergisst ist eine Batterie dann plötzlich doch leer. Ich habe auch zwei parallel geschaltete Batterien und keine Probleme. Natürlich kann es sein, dass beim Defekt einer Batterie die andere auch keine ausreichende Spannung mehr liefert. Aber dass es brennen kann habe ich noch nicht gehört.

m72 treiber am 31 Mai 2005 16:25:24

Hallo
Die Baterien können einen kurzzeitigen Strom von 600A und mehr liefern, und damit kann mann (Frau auch) ganz locker schweißen. Die Umschaltung geht Automatisch je nach Spannung, wird nicht manuell geschaltet.Und Baterien die Tief entladen werden sind dann meistens auch defekt, besonders Gel Akkus mögen das nicht. Umsonst wird dieser Aufwand auch nicht von den Wohmobil Herstellern betrieben ( Fahrzeugb. / Wohnbereichb.)

Scout am 31 Mai 2005 18:09:55

Hallo Tanja!
Ich habe in meinen integrierten Hymer mit Ducatoantrieb eine 2.Bordbatterie eingebaut. Da die Erste sich unter dem Beifahrersitz befindet, habe ich die Zweite unter den Fahrersitz montiert und beide parallel geschaltet.
Dadurch habe ich kurze Leitungswege und das Gewicht auf der Vorderachse. An der Wand hinter dem Fahrersitz habe ich zwischenzeitlich einen Wechselrichter befestigt und habe auch hier kurze Leitungswege.
Um den Ladestrom von der Lichtmaschine zu erhöhen, habe ich auch zusätzliche Ladekabel von der Lichtmaschine zu den Batterien verlegt.
Für die Kabel habe ich Schweißkabel mit 25 mm² verwendet. Diese Kabel haben feinere Drähte, wodurch sie flexibler sind und sich leichter verlegen lassen. Für das richtige anquetschen von Kabelschuhen an das 25 mm² Kabel ist ein spezielles Werkzeug und Übung erforderlich.
Gegen Kurzschluss habe ich die Verbindungen mit Sicherungen abgesichert
Die Einbaumaße der 100 A Sicherungen wie sie z. B. Reimo anbietet sind sehr groß und für einen Einbau in den Bereichen ungeeignet. Ich habe Sicherungen der Fa. Pudenz Bauform CF verwendet. Die sind zwar teuerer, aber bestens geeignet.
Hinter den Sitzen habe ich unter der Bodenabdeckung einen geeigneten Kabelkanal gefunden.
Für die Verbindung Lichtmaschine - Batterie war im Innenraum kein geeigneter Kabelweg zu finden. Zwischen Ducatokarosserie und Hymerverkleidung besteht eine Verbindungsmöglichkeit. Ich musste lediglich ein 32 mm Loch in die Ducatokarosserie schneiden. Dazu muss hinter der Fahrertür ein ca. 15 cm breites Hymerverkleidungsteil entfernt werden. Dieser Kabelweg ist nur bei einem Integrierten möglich.
Ein Problem gab`s mit dem Trennrelais. Die zu dem Kabelquerschnitt passenden Kabelschuhe waren für die Schraubanschlüsse des Trennrelais zu groß. Sie mussten angepasst werden. Um die Relaisanschlüsse vor mechanischer Belastung zu schützen, wurden das Relais und die Kabelenden zur Zugentlastung auf einer Alu-Platte befestigt.
Von der Lichtmaschine bis zum Eintritt in den Innenraum wurden die Kabel in Kabelschutzrohren verlegt. In der Zwischenzeit habe ich einen Wechselrichter angeschlossen und versorge das 220 V Bordnetz.

Der Energieverbrauch von 1 Tag Stand mit Heizung (Heizungsgebläse), Kochen (Dunstabzugshaube) und Beleuchtung war mit ca. 60 km (knapp 1 Stunde) Fahrt ausgeglichen.
Die längste Standzeit waren 3 Tage mit Heizung, Kochen, TV (ca. 2h/d ?) und Licht. Als ich Zuhause ankam (ca. 200 km, 3 h) waren die Batterien geladen. Bei den Entfernungsangaben (60 km und 200 km) habe ich erst am Ende der Fahrt den Ladezustand der Batterien kontrolliert.


Wolfgang

thomasb am 31 Mai 2005 22:07:29

hi alle,

ich habe einen alten MB508, der schaltet beim starten die batterien in serie (24V - für den starter) und dann parallel (die bordspannung ist 12V).

der ganze konstrukt ist so original von mercedes. ich denke, daher dass parallelgeschaltete batterien kein problem darstellen. ich für meinen teil würde zwei gleiche typen gleichen alters einbauen ...

schöne grüße aus Ö,
tom

PeterDD am 01 Jun 2005 12:28:48

Hallo,

zur Verbindung meiner Wohnraumbatterien habe ich die Verbindungskabel von Conrad benutzt. Ich finde sie zwar säuisch überteuert. Aber ehe man sich das Material versorgt und selbst bastelt.

--> Link

Tschüß
Peter

Weil der Link nicht geht, hier die Artikelbezeichnung:

der Artikel nennt sich Brückenleitung. Im Conrad-Katalog Seite 1670

Artikelnummer: 11 13 17-07

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Danke Truma
Erfahrungsberichte Kathrein CAP 210
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt