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Moin Moin,
nach langer Zeit des mitlesens stellt sich mir nun eine Frage, die ich durch die Suchfunktion leider nicht beanwortet bekomme. Ich selbst komme aus Hamburg und wir haben uns im Dezember einen Kentucky Estro 2 gekauft. Es ist unser zweites WoMo nach einem Hymer BJ. 1985. :D Nun haben das WoMo mit einem mobilen Generator ausgerüstet, um unabhängig zu sein, wenn es drauf ankommt. Nun zum Problem: Wenn ich das WoMo an die Steckdose anschließe, zeigt mir das Display eine Spannung der Aufbaubatterie von ca. 14,4V an. Wenn ich aber unseren neuen Digital-Inverter anschließe, zeigt das Display 15,5-15,6V an. Verstehen tue ich das nicht. Ich weiß aber, dass hier viele Elektroexperten schreiben. Liegt das Problem an dem Ladegerät oder am Generator? Viele aus Hamburg!
ist ok so
welchen Ausgang des Digital-Inverters benutzt Du? - 12V ? dann ist die Ausgangsspannung zu hoch - 220V und dann weiter übers Ladegerät ???? dann kann ich nur vermuten daß der Digital-Inverter keine Sinusspannung liefert grüße klaus Hallo punky,
die 12V-Ausgänge aller mir bekannten Inverter-Generatoren sind nicht spannungsbegrenzt. Das ist z.B. bei den Honda EU10/20i so. Der 12V-Teil besteht nur aus einer Generatorwicklung (mit Innenwiderstand) und einem Brückengleichrichter. Ohne Belastung können da durchaus 18-20V anstehen. Erst durch die Belastung mit einer nicht vollen Batterie bricht diese Spannung auf ca 12..14V zusammen. Eine rappelvolle Bleibatterie hat einen hohen Innenwiderstand, sodass die Spannung unzulässig hoch werden kann. Kurzum: Man darf mit so einem Generator nicht versuchen, eine volle Batterie noch voller machen zu wollen, sonst wird sie überladen. Welchen Generator verwendest du? Falls du den 230V-Ausgang und das Ladegerät verwendest, hat Klaus natürlich recht. uiiii das geht ja fix hier! Danke für die schnellen Antworten!
Nein, den 12V Anschluß des Generators habe ich nicht angefasst. Ich habe den Stecker aus der Haussteckdose herausgezogen und in den 230V Anschluß des Generators gesteckt. Da ich auf parallel laden geschaltet hatte (Aufbau und Motorbatterie), zeigten sogar beide über 15V an. Heißt das denn jetzt, dass der Generator keine saubere Sinusspannung liefert? ...und welcher Generator ist das? Hat der einen Sinus-Ausgang?
In meiner Generator-Sammlung ist auch ein Honda EX350. Der macht eine Rechteckspannung, mit der so manches 230V-Gerät spinnt. Ist ein Chinese. Vielleicht ist es aber besser für mich erst den Händler zu befragen, bevor ich sein Gerät hier "oute"!? Nicht jeder Inverter-Generator liefert eine Sinusspannung. Mein Honda EX350 ist auch ein Inverter, liefert aber wie gesagt, eine Rechteckspannung.
siehe --> Link Seite 2 Guck mal in die Beschreibung von deinem Generator, ob da was drüber steht. Es wurde absolute Frequenz- und Spannungsstabilität angepriesen. Ebenfalls soll er für sensible Geräte geeignet sein.
TV, Laptop, Konsolen, DVD, Video, Ladegeräte etc. Daraus schloss ich reine Sinunsspannung. Falsch? Hallo,
hab mal in die techn.Daten meines Honda 20i geguckt. Finde nichts über Sinusspannung, o.a. Datenblatt in der Anlage Richard Hallo, Ladegeräten mit Schaltnetzteil dürfte Recheck/Trapez wurscht sein. Betreibe Ctek 25A über Trapez WR (Waeco) oder Netzsinus, auf BC egal womit sek. diesselben Anzeigen. Richi Spannungs- und Frequenzstabilität sagen nichts über die Kurvenform der Ausgangsspannung aus.
Es gibt aber einen simplen Trick, um zu testen, ob er einen Sinus liefert: Schliesse mal eine 230V-Bohrmaschine mit stufenloser Drehzahlregelung an den Generator an. Wenn sich die Drehzahl nicht sauber regeln lässt, hat der Generator keinen Sinusausgang.
Mir ist ein am EX350 betriebenes Schaltnetzteil um die Ohren geflogen, weil die Spitzenspannung der 230V-Rechteckspannung zu hoch ist. Die Bohrmaschine werde ich morgen mal testen. Heute abend lasse ich das lieber.. :sleeping: Hallo, natürlich hat ein Honda 20i reinen Sinus. Merke ich an meiner Lötstation, diese geht nur mit Sinusspannung. Waeco Trapez-WR lässt sie kalt. Richi PS: Der Bohrmaschinen-Trick ist gut, geht`s da um Phasenanschnitt/abschnitt-Steuerung?
Die Honda EU10/20i liefern sauberen Sinus, auch wenn es nicht in diesem Datenblatt steht.
Ja, und die funktioniert nicht mit Rechteckspannung. Habe noch mal beim Hersteller nachgesehen:
"Durch die digitale Invertertechnologie und die damit verbundene, absolut reine Sinuskurve..." Kann es denn wirklich sein, dass durch eine unsaubere Sinuskurve das Ladegeät eine zu hohe Ausgangsspannung ausgibt? Hallo,
Habe im Netz diese Gerätebeschreibung gefunden. Richard
Das hängt von der Technologie des Ladegerätes ab. Dass sowas passiert ist schon denkbar. Dann danke für Heute, ich werde mich Morgen nach dem Bohrmaschinentest wieder melden.
Schönen Restabend! Ich würde mal die Spannung am Ausgang vom Generator prüfen.
Die Inverter liefern in der Regel eine reine Sinuskurve. Hab meinen Kipor mal mit den Ozi durchgemessen,Strom wie aus der Wand :) Dieter
eben hab ich mal in den Unterlagen meines 1000er Kipor nachgesehen, das Diagramm zeigt bei Leerlauf 30V ist aber hier nicht das Problem... ein "normaler" Baumarktgenerator mit (A)Synchrongenerator produziert seinen Strom direkt mit 220V/50Hz unter Einsatz von viel Kupfer und Eisen (=viel Gewicht) ein Inverter erzeugt primär Drehstrom mit höherer variabler Frequenz (deshalb eisenarm = leichter), dieser wird gleichgerichtet, und mittels einer Reihe Thyristoren + Elektronik in ziemlich reinen Sinus mit 50 Hz umgeformt. Falls einer der Thyristoren zickt, würde sich der Sinus "verbiegen", was zu Oberwellen führt, und damit etwa das Verhalten von sinusähnlichen Trapez-Wechselrichtern zeigen, und damit kommen elektronische Netzteile unter Umständen nicht klar. Letztendlich ließe sich das nur mit einem Oszi unter Last feststellen grüße klaus
...ich korrigiere: Ohne Belastung können da durchaus viel höhere Spannungen wie die angegebenen 12V anstehen. :D Habe soeben den Bohrmaschinentest durchgeführt.
Drehzahl war absolut stufenlos und ohne irgendwelche Aussetzer abzurufen. Der Motor des Generators -dank Ecofunktion- fuhr dabei, leicht verzögert, seine Drehzahl mit rauf und runter. Nun bin ich noch ratloser als vorher... :? Am Wochenende werde ich noch einmal messen. Dann werde ich mich nicht nur auf den Bordcomputer verlassen, sondern auch mit dem Voltmeter messen. Hier mal mit Voltmeter ... das ist sehr sehr merkwürdig! :sorry: Hallo, noch nie erlebt. Moppel muss an Oszillograph. Probiers mal mit einem anderen geliehenen Sinusmoppel. Richi Hallo punky,
die einzige Erklärung, die mir noch dazu einfällt, ist folgende: Inverter-Generatoren produzieren bei der Erzeugung der 230V/50Hz-Ausgangsspannung auch ein hochfrequentes Störspektrum. Dieses Störspektrum könnte bei deinem Generator so stark sein, dass dein Ladegerät gestört wird. Man nennt das EMV-Störung: --> Link Um sowas definiert zu messen ist allerdings einiger messtechnischer Aufwand nötig. Probiere doch mal in unmittelbarer Nähe deines belasteten Generators mit einem Taschen- oder Kofferradio, ob dein Generator den Radioempfang massiv stört. Wenn das der Fall ist, dann betreibe den Generator mal in 20m Abstand über ein langes Kabel zum WoMo. Wenn dann die merkwürdig hohe Ladespannung wieder normal ist, war das die Ursache.
Das ist auch beim Honda EU10i so. Im Servicemanual ist die Ausgangsspannung des "12V-Ausgangs" in einem Diagramm folgendermassen angegeben: Ohne Belastung: 31V mit 2A Belastung: 24V mit 4A Belastung: 18V mit 6A Belastung: 14V Wenn dieser Ausgang nur zum Batterieladen verwendet wird, ist das auch völlig ok so. Mein Selbstbaugenerator verhält sich da ähnlich, nur mit mehr Strom ... ...aber das ist nicht das Problem von punky und diesem Thread...
Danke für Deinen Anteilnahme. :gut: Ich habe zur Zeit evtl. die Batterie im Verdacht. Kann eine defekte Aufbaubatterie, unter 10V, einen Spannungswert in dieser Höhe anzeigen lassen, beim anfänglichen Laden? Hallo p., nein. Anfängl. hohe Belastung: Strom hoch, Spannung niedrig. Richi |
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