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Hallo Forum,
auch auf die gefahr hin, das sich die meisten vielleicht biegen vor lachen. Habe aber dennoch eine frage. Ich habe ein 2. Solarmodul auf Dach gesetzt. Wie kann ich denn testen, ob es leistung bringt? ich habe es mit dem alten modul verkabelt. also von neuen, in die dose vom alten. minus an minus, plus an plus. das alte hat 75W das neue 80W über eine antwort würde ich mich sehr freuen. L.G. Ronny fehler dürft ihr behalten, die antworten nehme ich gern. tach Ronny, ich sitz schon noch gerade...
also Du hast jetzt zusammen 155W auf dem Dach, bei voller Sonne bringt das im Sommer rund 8 A Kurzschlußstrom. Falls Du ein Multimeter hast, auf 10 Ampere stellen, Kabel vor dem Regler abklemmen und ans Multimeter halten. Falls jetzt 3-4 Ampere rauskommen, sind beide Panele in Ordnung grüße klaus tach Klaus,
erstmal danke für die antwort. verstehe ich das jetzt richtig, das pluskabel vom modul am solarregler abklemmen dann das pluskabel vom multimeter ans plus vom modul, und das schwarze kabel vom multimeter an masse? L.G. ronny ja
Und Multimeter auf 10A Bereich stellen (wenn es denn einen 10A Bereich hat.) Messe mittags und bei klarem Himmel, dann erhälst du vielleicht auch deine max. 8A. (Mein Womo steht günstig (80Wp Panel) und ich erhalte bei den jetzigen Temperaturen (-5°) klarem Himmel und 12 Uhr mehr Leistung (5A) wie im Juli zu gleichjen Zeit (nur 4,5A) Andreas
Hallo, wie schräg steht denn dein Womo? Interessant, bei mir bringt das Womo zZ immer noch deutlich weniger als im Sommer. Jedoch, die Anlage auf dem Dach des Hauses, 40 Grad Neigung, bringt an den sonnigen Tagen die wir kürzlich hatten genausoviel an Peak Leistung wie im Hochsommer. Tagesausbeute natürlich geringer, da die Tage deutlich kürzer sind. Wenn du die beiden Module über Dioden trennst kannst du vor den Dioden die Module einzeln messen und hinter den Dioden den Gesamtstrom.
Das hat 'nebenbei' den Vorteil, daß dir der Strom nicht ins andere Modul zurückfließen kann und sich dort in Wärme verwandelt. Ich hatte letzte Woche an einem sehr klaren Tag mittags gut die halbe spezifizierte Peakleistung (1000W/m² Einstr. bei 25 Grad), nämlich 8,5A. Spez sind beide Module mit 8,2A unter o.g. Bedingungen. Tagesertrag war 40Ah. Da sind 5A bei 80W schon erstaunlich viel, über 100%. Was für Module hast du, Andreas? Waren sie bei den 5A auf die Sonne ausgerichtet? erstmal DANKE für die Antworten.
mesen kan ich zur zeit ncht, weil mein Multimeter nicht 10A anzeigt muß ein neues besorgen. bei dem neuen sind 2 Dioden drin bei dem Alten nicht. wo bekomme ich sie her? welche bezeichnung haben sie? mit dem trennen habe ich noch nicht verstanden. L.G. ronny
Das ist ja der Witz, leicht nach vorne geneigt (wg Schnee & Regen) nach Norden. Aber Süd- und Ostrichtung sind frei. Das Thema liegt in der Zellentemperatur. Soloarzellen bringen bei kalten Temperaturen mehr Zellspannung und der Sonnenstand ist selbst bei flachliegendem Panel noch hoch genug. Im Juli hat das Solarpanel eine Temperatur von ca.+60°C, da sinkt die Zellspannung (und damit der Ertrag) gewaltig. Ich bin deshalb auch immer vorsichtig mit der Aussage "Im Winter bringt Solar nichts". Es hängt von so vielen Faktoren ab, da sollte man individuell messen. Andreas
Genau deshalb fragte ich nach dem Typ deiner Solarzellen, Andreas. Ich wollte schon konkret nach CIS fragen. Das soll ja im diffusen Bereich Vorteile haben. Wie es bei tiefen Temperaturen ist weiss ich nicht. (Immer im Vergleich zur Peak-Leistung) Ich habe ein Monokristallines und ein Polykristallines, beide liefern gluecklicherweise ziemlich genau die gleiche Spannung bei gleicher Einstrahlung, aber der Strom ist beim Mono bei schwacher Einstrahlung deutlich hoeher...
Das habe ich jetzt nicht verstanden. Nach meiner unmaßgeblichen Elektronikermeinung verhindern die Dioden doch gerade den von dir beschriebenen Effekt. Ja, natuerlich, genau das schrieb ich doch:
der Einbau der Trenndioden verhindert den Rueckfluss von einem Modul ins andere. Dieser Rueckfluss bringt neben dem geringeren Ertrag sogar die Gefahr der Beschaedigung mit sich, vor allem in dem Extremfall wenn ein Modul abgeschattet ist und das andere in der Sonne braet...
Was sagt denn das Datenblatt dazu?
Ja, schon. Aber wenn man die Zahlen mal durchspielt dann sind das normalerswiese so 25 % Minus bei 60 Grad. Meine Zellen auf dem Womo bringen momentan aber nur in etwa halb so viel wie im Sommer, eben weil der Winkel immer noch schlecht ist. Du hast nicht etwa eine weisse Wand vor dem Womo, im Norden ? Oder Hausfenster? Also etwas das die Sonne im Süden reflektiert! Hallo zusammen,
@andwein Bei Deinen 5A bei einem 80Wp Modul zu dieser Jahreszeit bin ich jetzt auch neugierig geworden. Von der kälteren Zellentemperatur und dem damit verbunden Mehrertrag profitierst Du nur wirklich wenn Du einen MPPT Regler hast, der qausi die Mehrspannung in mehr Leistung umwandelt. Deshalb die Frage ... wie schräg steht das Panel zu Sonne und welchen Laderegler hast Du? Bei kommt aktuell nur ca. halb soviel rein wie im Sommer (ohne Aufstellen bzw. Ausrichten der Panels in Richtung Sonne)
Ich habe leider keine Datenblaetter, die Module sind aus Ebay, und nur das Polykristalline hat einen 'definierten' Hersteller, bei dem ich das Datenblatt hoffentlich herunterladen kann... Die aufgedrueckten spezifizierten Standardwerte aehneln sich, beide liefern ca. 7,4A bei ca. 17,6V (hab gerade noch mal nachgeschaut, hatte ich falsch in Erinnerung...) so, da bin ich nochmal. Ich habe Heute einen Multimeter besorgt, der auch 10Ampere messen kann.
Heute 12Uhr00 Womo steht in der Sonne 8° Temp. die Messung ergab 5,5 Ampere. Solarregler ist ein Sunline SR 240 Duo Digital mit AES. Ich habe leider keinen vergleich, wieviel es vorher mit nur einem Mudul war. Vielleicht kann mir noch jemand was über die Dioden sagen. L.G. Ronny Zitat von meiner HP:
Im Prinzip "...lassen sich beliebig viele Solarzellen mit gleicher Spannungslage/ Zellenzahl parallel schalten. Dann sollten in die einzelnen Stränge -->--> Link eingebaut werden, die einen Stromrückfuss zwischen den Modulen verhindern. Achtung: Das sind nicht die häufig schon verbauten -->--> Link, die gegen Teilverschattung bei Reihenschaltung der Module direkt auf + und - am Panel eingelötet sind. -->--> Link sind beide Stellen sichtbar. Nur die "Isolation Diodes" verhindern, daß der Strom vom einen Panel im anderen verschatteten Panel verbraten wird. Ich habe bei mir -->--> Link verwendet. An 1 und 3 kommen die Pluspole der Solarpanele, 2 geht an den Panel-Pluseingang vom Solarladeregler."
1. Bei mir handelt es sich um ein "monokritallines Si-Modul Solara SM340S mit 85Wp. waagerecht montiert 2. von der höheren Zellenspannung (wg Kälte) profitiert jeder Solarregler. Ein MPP-Regler profitiert allerdings noch ein bischen mehr. Das Problem ist nicht die wg. Kälte höhere Zellspannung sondern die im Sommer wg. Hitze (+60°C Oberflächentemperatur) geringe Zellspannung von vielleicht 16-17V (Achtung: meine Aussage gilt für meine Anlage, Vergleiche mit Hausanlagen sind hier nicht praktikabel.) 3. Das Panel steht so betrachtet vielleicht -5 Grad zur Erdachse (nach Norden geneigt) 4. Mein Laderegler ist der MT130/12 Shuntregler von "Mobile" mit Temperaturkompensation. Zum Schluss: Ich will keinen überzeugen, ich nehme nur mein Messgerät und messe den Kurzschlussstrom. Ich rede nicht von einem "Batterieladestrom". Die sind immer voll da geht nicht viel rein. Andreas @andwein
vielen Dank für die Rückmeldung. zu 1. Laut Datenblatt kann ich nichts besonderes an dem Modul erkennen. 4.72A als max. Strom, 5,15A als Kurzschlussstrom. zu 2. Das sehe ich etwas anders. Gerade bei kalten Modultemperaturen kommt der Mehrwert eines MPPT Reglers zu tragen, da die Spannung über der an der zu ladenden Batterie von sagen wir mal 13V einfach gekappt wird. Ein MPPT Regler wandelt die Spannung darüber in Strom (was mich heute noch erstaunt). zu 3. Nur 5 Grad gekippt und dann noch nach Norden ist ja nicht die Ausrichtung von der die höchste Panelleistung erwarten würde. zu 4. Das mit dem Laderegler ist bei der Aussage von 5A nicht mehr relevant, da Du nun geschrieben hast, es war der gemessene Kurzschlussstrom. Dh der Laderegler hat damit nichts zu tun. Einen großer Mehrertrag kommt definitiv von der kalten Modeltemperatur. Aber dass es sooviel ausmacht, hätte ich nicht gedacht....
Das erklaert zumindest einen Teil des Unterschiedes zu meiner Anlage: Habe heute mittag 9,4A am Batteriecomputer gemessen, das ist der tatsaechliche Ladestrom abzueglich evtl. kleiner Verbraucher, wobei die Heizung aus war... das sind ca. 2/3 der spezifizierten Leistung (1000W/m2 bei 25 Grad)
keine Sorge, ich will nur ausloten ob sich noch etwas an meiner Anlage verbessern laesst. Haettest du die doppelte Effizienz gehabt bei gleichen Bedingungen waere das ein sicheres Zeichen dass noch 'was zu verbessern ist, so ist der Unterschied ja schon deutlich geringer...
Keine Sorge, das tust Du mit Sicherheit nicht :wink: Man weiss ja auch von wem`s kommt. Kann derzeit leider nicht viel mitreden, da Batt. dauervoll sind. Bei jedem Blick durch`s Fenster zeigt der Batt.-monitor 0,4A ...ausser Nachts natürlich :D Müsste sie mal teilentladen. Aber die Tatsache, das die offenen Blei/Säure :D ständig voll sind, zeigt das das 80Wp Modul (mit MPPT) für die Erhaltung im Winter ausreicht. Und Nachts klauen wir dann noch den Strom von den Stadtwerken, weil
wir mit dem Panel direkt unter einer Laterne stehen.. :)
Hallo @kassiopaia, ich glaube nicht, dass sich an den gebräuchlichen Womo-Solaranlagen viel verbessern lässt. Leider gibt es zu allen Komponenten viel zu wenig Messungen bei gleichen Bedingungen um einen Unterschied herausarbeiten zu können. @traveler71 Das von mir gemessene 0.5A Unterschied (10%) zwischen -5° und +60° Paneltemperatur läßt sich durch die Physik von Halbleitern erklären. Soviel hatte ich aber eigentlich auch nicht erwartet. Ich habe auch mal mit der Neigung experimentiert, im Sommer, in Südfrankreich, also wieder keine gleichen Bedingungen. Da war der Unterschied zwischen waagerecht liegend und 35° nach Süden ein Mehrertrag von 10%, das Panel war allerdings durch die Messereien und zwischenzeitliche Lagerung im Schatten nur ca. 25°C warm Andreas |
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