Hallo Elektonik-Spezialisten in der Gemeinde,
ich hätte da mal eine Frage, zu der ich im Archiv nichts finden konnte:
Im Rahmen meiner Vorbereitiungen zur Installation einer Solaranlage zur Batterie-Nachladung fand ich in meinem Hobby-Van eine bereits verlegte Reserveleitung, d.h unbenutzte Kabelenden im Bereich Garage. Die Kabel führen bis nach vorne zum Sicherungsverteiler und sind dort aufgelegt.
Im Schaltplan- und der Kabelbaum-Dokumentation, die mir die Fa. Hobby auf Anfrage per Mail zur Verfügung stellte, ist diese Leitung bezeichnet mit SAT/Solar, d.h. vom Hersteller vorgesehen zur Verwendung entweder für eine automatische Sat-Anlage oder eben für den Anschluß eines Solarpanels. Es handelt sich dabei um zwei Adern mit je 2,5 mm², von denen jedoch die als Minus bzw. Masse vorgesehene Ader sich gemäß Kabelbaum-Zeichnung auf dem Weg nach vorne mit anderen Masseleitungen vereinigt, d.h. letztendlich auf der allgemeinen Fahrzeugmasse liegt.
Dem gegenüber haben alle Solarregler, die ich mir bisher angesehen habe,
separate Minus-Klemmen für Solarpanel und Batterie(n)/Verbraucher-Anschlüsse.
Daher stellt sich für mich die Frage, ob die Regler einwandfrei funktionieren , wenn - wie bei obiger Kabelverschaltung - zwar Solarpanel und Batterie(n) jeweils mit separaten Minus-Leitungen angeschlossen werden, die aber beide letztendlich mit der gemeinsamen Masse verbunden sind (dann könnten die Minus-Klemmen je gleich gebrückt sein).
Oder andersherum gefragt: Hat die Minus-Leitung eines Solar-Moduls irgendetwas mit der Fahrzeug-Masse (= Batterie-Minus) zu tun oder ist sie hiervon strikt zu trennen?
Ich würde mich über sachliche Aufklärung freuen und setze dabei große Hoffnungen in meinen Berufs-Kollegen Willi-chic, da bei dieser Frage selbst ein Arbeitskollege in der Firma, seines Zeichens promovierter Elektro-Ingenieur, unsicher war.
aus Gießen

