biotop am 04 Mär 2011 19:23:30 Hallo kann mir jemand helfen?
Ich möchte in das Saharaforum von Edith Kohlbach, um mich
Über die neueste Situation in Marokko zu informieren, zwecks
Planung einer WoMo-Reise.
Mit den bekannten Adressen kann ich die Webside des Forum nicht öffnen, es kommt die Meldung
„Datenbankverbindung konnte nicht hergestellt werden“
Besten Dank
biotop
garagenspanner am 04 Mär 2011 19:30:19 moin moin bio ,
offensichtlich ist der Server "down"
(ich hab es auch mehrfach probiert )
nimm doch alternativ "das Wüstenschiff"
---> --> Link
vom See im Winterland
Jan
Gast am 04 Mär 2011 19:32:25 Muss an Deinem PC/Verbindung liegen! Ich komme problemlos rein. Hier "mein" link
--> Link
Peter
Sehe gerade, dass Jan auch nicht rein kommt. Nach wie vor, bei mir klappt es ohne Probleme.
Gast am 04 Mär 2011 22:27:20 bei mir klappt der Link einwandfrei.
Gast am 04 Mär 2011 22:30:21 biotop hat geschrieben:Hallo kann mir jemand helfen? Ich möchte in das Saharaforum von Edith Kohlbach, um mich Über die neueste Situation in Marokko zu informieren, zwecks Planung einer WoMo-Reise. Mit den bekannten Adressen kann ich die Webside des Forum nicht öffnen, es kommt die Meldung „Datenbankverbindung konnte nicht hergestellt werden“
Besten Dank biotop
Das laß mal lieber! Die Informationen von Frau Kohlbach sind wie ihr
Reiseführer,nämlich ungenau und mit der Rosaroten Brille eruiert.
Darauf würde ich mich nicht verlassen.
Arno
BobbyB am 04 Mär 2011 22:56:58 Hallo Biotop,
vielleicht kannst Du Dich auf den Seiten von "www.al43.de" oder "www.dr-ammon-tours.de" informieren, denn die sind seit Februar auf Tour in Marokko. Meine Bekannte ist jedenfalls hellauf begeistert.
Dirk
biotop am 04 Mär 2011 23:30:54 Hallo miteinander und Dank für die Hinwise.
Zu[u]Garagenspanner[/u], dieses Forum kenne ich nicht, werde mal reinschauen,
Zu [u]yasar[/u], dieser Link klappt auch bei mir, es ist aber nicht das Forum von Edith,
Zu [u]rosselarno[/u], das "rosarote" klammere ich aus, kenne mich in Marokko etwas aus, da ich 3 wunderbare Reisen machte.
Zu [u]bobby[/u], meine bisherigen Reisen waren nicht geführt und dabei soll es auch bleiben.
Also ich möchte Euch allen ganz herzlich für Eure Unterstützungen
danken.
Ciao und
biotop[/u]
biotop am 04 Mär 2011 23:34:48 Hallo miteinander und Dank für die Hinwise.
Zu[u]Garagenspanner[/u], dieses Forum kenne ich nicht, werde mal reinschauen,
Zu [u]yasar[/u], dieser Link klappt auch bei mir, es ist aber nicht das Forum von Edith,
Zu [u]rosselarno[/u], das "rosarote" klammere ich aus, kenne mich in Marokko etwas aus, da ich 3 wunderbare Reisen machte.
Zu [u]bobby[/u], meine bisherigen Reisen waren nicht geführt und dabei soll es auch bleiben.
Also ich möchte Euch allen ganz herzlich für Eure Unterstützungen
danken.
Ciao und
biotop[/u]
brix am 06 Mär 2011 10:24:27 Hallo biotop,
für Individualreisen kann ich Dir noch pumare "Peter und Monika auf Reisen" empfehlen
Die Beiden sind z. Zt grade wieder dort
Gast am 12 Mär 2011 22:53:27 Hallo Biotop,
bin zwar kein Marokkoexperte aber gerade live vor Ort.
Es ist bis jetzt alles ruhig und (fast) nix zu sehen. Was ich gesehen habe:
Vor ein paar Tagen in Zagora gabs ne Demo - da ich weder arabisch noch französisch kann, hab ich den Zweck auf den Plakaten nicht verstanden. Waren auch nur ein paar (vielleicht 100) Hanseln, die friedlich am Straßenrand standen und nicht mal den Verkehr behinderten.
In den letzten Tagen ist viel Polizei mit Fahrzeugen zu sehen, deren Scheiben vergittert sind.
Vorgestern und gestern haben wir mehrere Militärkonvois gesehen, die Panzer Richtung algerische Grenze verlegt haben - aber keine Ahnung ob das wegen eines Manövers war oder was auch immer.
Ansonsten merkt man als Tourist nix - wenn ich man nicht wüßte, das in den Nachbarländern Ramba-Zamba ist, käme man nicht auf die Idee überhaupt nachzudenken - es gibt alles, von Lebensmitteln bis Diesel.
Tom
peho am 15 Mär 2011 11:57:25 womo64 hat geschrieben:Hallo Biotop,
Ansonsten merkt man als Tourist nix - wenn ich man nicht wüßte, das in den Nachbarländern Ramba-Zamba ist, käme man nicht auf die Idee überhaupt nachzudenken - es gibt alles, von Lebensmitteln bis Diesel.
Tom
Ich bin zur Zeit auch in Marrokko und kann mich dem nur anschließen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß es hier eine breite Basis für irgendwelche Unruhen gibt. Ich bin zur Zeit in Sidi Ifni, bin aber in den letzten Wochen von Dakhla hoch gefahren. Selbst an diesem Aktionstag war nichts zu merken.
peho
Flatus am 15 Mär 2011 18:14:33 peho hat geschrieben: ... Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß es hier eine breite Basis für irgendwelche Unruhen gibt. ...
Aber "unter der Decke" gährt es gewaltig. Die Situation ist vielleicht vergleichbar mit der in Tunesien in den vergangenen Jahren.
Nicht jeder Marokkaner ist ein Royalist, schon gar nicht im Süden und erst recht nicht in der besetzten Westsahara. Da kann jederzeit etwas losbrechen; aber noch herrscht die Ruhe vor dem Sturm...
Flatus
.
Gast am 16 Mär 2011 21:39:22 Die Westsahara sollte man als Tourist sowieso meiden - das empfiehlt auch das Auswärtige Amt.
Ansonsten werden wir überall freudig empfangen. Ich hab sogar das Gefühl, man freut sich über die Deutschen und die Unbeliebten sind diesmal die Franzosen als alte Besatzer.
In kleinsten Orten im Hinterland hebt man den Daumen und winkt uns zu. Da ich wie gesagt nicht französisch kann weiß ich nicht, ob sich die Leute freuen, daß man ihr Land bereist oder das auch Deutsche unterwegs sind oder überhaupt Touristen.
Wir haben heute beim Metzger frisches Hackfleisch gekauft und hatten einen Riesenspaß - denn Rindfleisch heißt bei mir Muuhhh-Haschee - mit den französichen Bezeichnungen kann ich nix anfangen.
Aber es hat geklappt und lecker geschmeckt.
Tom
MDDIO am 18 Mär 2011 00:58:31 Das Auswärtige Amt warnt schon seit Jahr und Tag vor der Westsahara. Mir ist in den Jahren, in denen ich meine Winter dort verbringe, noch nichts gefährliches untergekommen.
Sicher, es gibt immer wieder Demonstrationen der Saharaui weil sie ihre Unabhängigkeit haben wollen. Auch wird ab und zu mal von der Polisario ein Polizeifahrzeug in Brand gesteckt. Bisher hatten aber nie die Touristen darunter zu leiden. Im Gegenteil, die Polisario warnt die Touristen vor der Polizei und die Polizei warnt sie vor der Polisario. Als Tourist, gerade als deutscher Tourist, wird man von allen Seiten äußerst gastfreundlich behandelt. Das gilt natürlich nur, wenn man sich auch wie ein Gast im Fremden Land verhält und die Eigenarten der Kultur respektiert. Wenn sich natürlich, was ich auch schon erlebt habe, die Damen oben ohne an den Strand legen, müssen sie sich nicht wundern daß sie wie Prostituierte behandelt werden. Oder wenn ein Europäer daherkommt, mit den Geldscheinen wedelt und so tut als gehöre ihm das ganze Land, dann muß er sich nicht wundern wenn ihm ein Stein ins Auto fliegt.
Die Grenzgebiete zu Algerien und Mauretanien waren schon immer unsicher, nicht nur wegen vielen Minenfelder. Allerdings war ich auch schon zweimal in Mauretanien, Mali und im Senegal. Auch dort habe ich mich nie unsicher gefühlt. Man sollte sich nur in den letztgenannten Ländern von Franzosen fern halten. Die scheinen dort keine guten Erinnerungen zu wecken.
Viele
Sahara-Peter
Flatus am 18 Mär 2011 09:01:49 Grüezi Sahara-Peter
Natürlich hast du mit deiner Einschätzung recht, vor allem was die Vergangenheit betrifft. Aber wichtiger wäre ein Blick in die Zukunft. Und da sieht die Sache schon etwas anders aus.
Wenn wir die „politisch“ motivierten Überfälle der letzten Jahre anschauen; (Ägypten 1997, Algerien 2003, Tunesien 2002 und 2008 usw.) so kann man erkennen, dass es den Tätern vor allem darum geht, den Tourismus zu treffen und so die Machthaber anzugreifen. In den meisten nordafrikanischen Ländern ist inzwischen der Tourismus aber stark eingebrochen. Einzig in Marokko ist die Tourismus-Industrie noch intakt. Hier wäre ein Angriff auf den internationalen Tourismus noch wirkungsvoll! Zudem brodelt es in Marokko „unter der Decke“.
Ich wäre mit einer Prognose deshalb eher vorsichtig.
Flatus
MDDIO am 23 Mär 2011 23:44:31 Grüezi Flatus
Natürlich kann man keine absolute Sicherheit erwarten. Von den muslimischen Staaten, inclusive der Türkei, erscheint mir Marokko jedoch z.Zt. noch am stabilsten und sichersten.
Immerhin hat sich dort der allgemeine Wohlstand in den letzten Jahren deutlich verbessert - bei uns hat er sich verschlechtert. Denke mal an Stuttgart: Wenn in Casablanca die gleiche Ablehnung gegenüber den Regierenden wäre, müßten dort statt 4.000, 400.000 Menschen prostestieren. Selbst mit den Polisario in der Westsahara geht Marokko bedeutend sensibler um als z.B. die Türkei mit den Kurden.
Man sollte nicht immer alles über einen Kamm scheren und sich die Verhältnisse vor Ort und mit objektivem Blick ansehen. Z. Zt. kann ich in Marokko / Westsahara keine absolute Gefahr erkennen. Ich hoffe, daß es auch noch eine Weile so bleiben wird.
Wo sollte ich sonst von November bis März windsurfen gehen?
Viele
Sahara-Peter
PeterDD am 27 Mär 2011 15:02:50 Hallo,
vergangene Woche habe ich mit Holländern gesprochen, die Ende Februar aus Marokko gekommen sind. Sie haben berichtet, dass der komfortable Stellplatz in Larache verwüstet wurde.Scheinbar musste der Platz fluchtartig geräumt werden. Es hätten große Mengen von Campingmöbeln und Schuhen dagelegen. Sie haben danach auf dem Platz gestanden, 5 Wohnmobile bewacht von 21 Sicherheitsleuten. Leider gelange ich ebenfalls nicht in das Saharaforum, dort scheint ebenfalls etwas dazu berichtet sein.
Ich war am 18.02.11 in Larache, da war noch alles ruhig.
Peter
MDDIO am 01 Apr 2011 23:57:25 Hallo Peter!
Habe weder im Saharaforum, noch sonst etwas genaues zu Deinen Aussagen gefunden. Das einzige was ich fand, war ein Bericht über Gang von Rauschgiftschmugglern, die "in der Nähe eines Stellplatzes in Larache" mit der Polizei aneinandergeraten sind. Das kann natürlich auch für die Presse "geschönt" worden sein.
Welchen Platz meinst Du übrigens? Von der Autobahn aus gesehen, den ersten oder den zweiten?
Viele
Sahara-Peter
PeterDD am 05 Apr 2011 16:43:24 Hallo Peter,
google doch bitte mal unter "Larache Unruhen". Dort findest Du, zumindest ist es bei mir so, an 8 Stelle einen Link zum Saharaforum.
Den Link konnte ich nicht einfügen weil ich den Hinweis bekam, dass das Posting gelöscht würde.
Leider ist es mir nicht möglich, den Beitrag abzurufen.
Ich meine den Stellplatz mit Gaststätte, Ticketverkauf, Moschee im Zelt. und Sanitäranlagen mit warmer, sauberer Dusche. Wahrscheinlich ist es von der Autobahn kommend der erste. Den zweiten habe ich noch nicht besucht. Übrigens, die Holländer die mir den Bericht gaben, erschienen mir absolut glaubwürdig.
Peter
PeterDD am 06 Apr 2011 12:12:21 Hallo,
heute habe ich mit Franzosen gesprochen, die gestern aus Larache gekommen sind. Laut ihrer Auskunft ist der Platz in Larache in Ordnung. Ob nun der Bericht der Holländer Spinne war oder ob der Platz wieder hergestellt wurde, kann ich nicht beurteilen.
Die Franzosen berichteten weiterhin, dass das Musikfestival in Dakhla wegen Randale abgebrochen wurde. Es soll wohl eine Bank und mehrere Geschäfte beschädigt worden sein. Wohnmobile waren nicht betroffen. Sicher waren die Ausschreitungen, wie oft in europäischen Ländern bei Sportveranstaltungen oder ähnlichen Veranstaltungen, nicht politisch motiviert, sonden nur von Chaoten ausgeführt.
Es soll aber auf der Heimreise Strecke verstärt zu Steinwürfen gekommen sein.
Peter
MDDIO am 06 Apr 2011 23:57:52 Hallo Peter
Der von Dir genannte Platz ist, von der Autobahn gesehen, der zweite. Dort habe ich auch schon oft übernachtet.
Der Bericht bezüglich Dakhla bezieht sich auf die goße Fete in Dakhla, vergleichbar mit einer großen Kirmes bei uns. Während der Musikdarbietungen hat es Ausschreitungen von der Polisario (Unabhängigkeitsbewegung der Saharauis) gegen Marokkaner gegeben. Das hat aber nichts mit Demonstrationen von Marokkanern gegen den Staat oder den König zu tun. --> Link
Steinwürfe von Kindern/Jugendlichen kommen ab und zu mal vor. Vor allem dann, wenn unvernünftige Womo-Fahrer Bonbons oder Geld aus dem fahrenden Fahrzeug werfen. Vom nächsten wird dann natürlich das gleiche erwartet. Wenn der dann nichts gibt, wird Frust abgelassen. Ich habe sogar schon Touristen erlebt die sich damit brüsteten, Kieselsteine in Bonbonpapier eingewickelt, den Kindern zugeworfen zu haben!
Solchen unvernünftigen Bonbon- und Geldwerfern würde ich Einreiseverbot auf Lebenszeit erteilen!
Viele
Sahara-Peter
Delphin659 am 07 Apr 2011 01:19:49 Hallo, wir sind auch heute von Marokko zurückgekommen.
Was über Larache geschrieben wurde stimmt in beiden Fälle.
In der Nacht von 20ten auf 21ten Februar wurde der Warteplatz von Comarit ziemlich stark zerstört.
Auch wurden ein paar Hütten im Eingangsbereich abgefackelt.
Mittlerweile wurde vorne in der Einfahrt ein Zelt aufgestellt und es kann dort wieder übernachtet werden. Als wir vorbeifuhren und uns erkundigten, war der Platz schon wieder zum Übernachten freigegeben.
Ob auch wieder wie vor der Zerstörung 50.- DH fürs übernachten verlangt wurden, können wir nicht sagen weil wir vergessen haben dies zu erfragen.
Vor der Zerstörung mußten Womos die nicht mit Comarav/Comarit übersetzten, 50.- Dirham Übernachtungsgebühr bezahlen.
Soweit unsere letzten Informationen.
Möchte nur kurz anfügen, daß wir nicht mit Leuten über dieses Thema zwecks info gesprochen haben sondern selbst vor Ort waren und alles mit eigenen Augen und Ohren wahrgenommen haben.
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