Hallo,
für die Fahrrad-Fans der Tour, hier die Karte 2011 mit Etappen Verlauf....:
--> Link
gary32
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Tour de Dope... interessiert keinen mehr, denk ich...ich jedenfalls schau mir das nicht mehr an. :ooo:
nix für ungut... soll nicht gegen den Thread-Eröffner gehen! und was ist mit Fußball?
PS: ich schaue sehr gerne Radrennen, danke für den Link Ich LIEBE die Tour de France. Für mich ein Highlight jeden Sommers!
Die ständigen Dopingskandale sind natürlich ätzend, aber ich gucke es trotzdem mit Leidenschaft. Ich finde es beruhigend, spannend, liebe es die Landschaft dabei zu gucken, mag die Taktik usw usw. Immer wieder schön :)
Hallo fionasmama, nur eine Frage: Bist Du jemals auf dem Rennrad oder ähnlichem mehr als 100 km am Stück gefahren? Solltest Du diese Frage verneinen müssen, bitte ich einfach darum, Deine Meinung, nämlich, das die Tour niemanden interessiert, nochmals zu revidieren. Ich habe seit meiner Jugend Radsport betrieben, nie auf solch hohem Niveau, kann aber bewerten, wie das ist, bei mehr als 30 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit über Stunden mit einen Abstand von wenigen cm zum Wettbewerber über stellenweise Routen zu fahren, die einem asphaltierten Wirtschaftsweg nahekommen. Wenn eine nun 100 Jahre veranstaltete Radsportveranstaltung von Medien gefordert, zur Hauptsendezeit, im Fall der Tour gegen 17.00 Uhr den Zieleinlauf haben muss, der Start aber nicht vor 12.00 Uhr stattfinden darf, kommen teilweise geforderte Stundenmittel von bis zu 48 km/h heraus ( das bedeutet in der Realität, dass auf ebener Strecke mal eben 58-63 gefahren wird, werden muss) . Das dann über Distanzen von bis zu 230 km. Am nächsten Tag dann evtl. "nur" 190 km, am übernächsten Tag vielleicht wieder mehr als 200 km, usw. Das ganze geht sicher ohne unterstützende Mittel, nur nicht so schnell, vielleicht 2 Stunden länger. Ich habe erlebt, dass selbst bei Seniorenrennen der ein oder andere Fahrer noch zu "erlaubten" Mittelchen griff. Alle Profis, vor allem die Herren Armstrong usw. haben in ihrem Sportpässen ihre vermeindlichen Krankheiten und die dafür benötigte Medizin, die sonst evtl. auf der Doping-Liste steht, nachgewiesen. Damit durften sie an jedem Rennen teilnehmen.( Armstrong Hodenkrebs, Ullrich Leistungsathma, ...) Darum geht es mir aber nicht: mir geht es bei der Tour um die Fasszination der Renndynamik, ein Zielsprint mit mehr als 150 Fahrern, das alles bei Tempo 70, das macht Spass und ist leider in wenigen Sekunden vorbei. Oder die waghalsigen Abfahrten von Passstrassen, die man sich mit dem Womo fast nicht zu befahren traut. Die Bilder von den Etappen, einfach unbeschreiblich. Dafür ist für viele die Tour noch wichtig. Die öffentlich rechtlichen übertragen sowieso nur noch minimal, Eurosport aber seit einiger Zeit die ganzen Etappen. Ach noch ein Denkanstoss. Fahr doch an 22 Tagen, mit jeweils einer Pause von einem Tag nach siebenTagen Aktivität, mal die Distanz von 3400 km mit dem Womo, vorgegebener Schnitt nicht mehr als 48km/h. Du wirst bemerken, dass Dein Kaffee- oder Teekonsum bei Dir steigen wird. Ist doch auch Doping :) Hallo Werner (rundefan),
sicher hast du letzten Endes recht, aber die Meinung von Fionasmama erscheint mir jedoch angesichts der Dopingfälle nicht unverständlich. Gerd Ich schaue so gut wie keine Sportübertragungen im Fernsehen.........aber die Tour de France Berichterstattungen finde ich einfach nur klasse. Bei jedem Frankreichurlaub vesuchen wir es einzurichten, dass wir wenigstens eine Etappe dabei sind. Letztes Jahr waren wir in den Pyrénéen. Die Stimmung dort ist einfach phantastisch.
Wir standen auf einer Eselswiese vorm Col d´Aubisque Hallo Rad.-und Nichtradfans
der Besuch einer oder mehrerer Touretappen ist ein Erlebnis der besonderen Art. Man kommt natürlich in erster Linie wegen den Radsportlern - aber es gehört, insbesondere wenn man mit dem Womo anreist, mehr zu diesem "Event". Die Geselligkeit am Wegesrand (bei Anreise 1 oder 2 Tage vorher mit dem Womo) ist in Erwartung eines großen Ereignisses bemerkenswert und z.B. als Abschluss des Sommerurlaubes während der Heimreise ein kleines Highlight. Zur Tour gehört die Karawane der Werbefahrzeuge - auch die ist als Zugabe sehenswert. Ein Fernsehgerät zum Erkennen des aktuellen Rennverlaufes ist schon fast Pflicht - die Vorbeifahrt der Rennfahrer ist auch bei den Bergaufetappen so schnell das man am Straßenrand stehend nichts einschätzen kann. An den Tagen vor dem Rennen mal selber einen kleinen Teil der Strecke zu fahren (nachdem das Womo einen adäquaten Stellplatz hat) hat auch etwas. :P Meine Meinung zum Thema Doping und Radrennen anschauen: Bei der Tour gehen 180 Fahrer an den Start. Kein Mensch kann und darf behaupten das alle gedopt sind. Ich bin davon überzeugt das mindestens ein Fahrer sauber ist. Ich kenne diesen einen nicht, aber wegen dem schaue ich mir das Rennen an (live an der Strecke oder zu Hause im "faulen " Fernsehsessel). wir freuen uns auf die Tour 2011 Vera und Rolf Hallo, ich nochmal!
Ich wollte noch einen kleinen Nachtrag zu meinem Posting geben. Von den 180 Fahrern einer Tour, des Giros usw. sind nur max. 10 % der Fahrer, nämlich die Kapitäne der Mannschaft gut bis sehr gut bezahlt. Die meisten Teilnehmer nehmen diese Tortur für eine Entlohnung auf sich, die einem normalen Angestellten -Gehalt entspricht. Dazu kommt dann immer noch der Erfolgsdruck, damit man ja zur nächsten Saison wieder einen Vertrag bekommt. Nur die tatsächlichen Spitzenfahrer, wie die beiden Schlecks, Armstrong, Evans, vielleicht T. Bonen, haben/hatten 6-7stellige Einkünfte aus ihren Verträgen. Dazu kommt/kam bei den Vorgenannten dann noch ein wenig Werbeeinnahmen. Die ausgelobte Summe für den Sieg der Tour erhält nicht der eigentliche Siegfahrer, sondern das wird im Team aufgeteil. Schlagt so eine Regelung mal einem Profi-Fußballer vor. Die würden erst gar nicht auf den Platz gehen und bei dem kleinsten Zipperlein können sie nicht spielen. Die Mindestgehälter sind unvergleichlich höher als bei den Radprofis. Aber meine Meinung zum Radsport ist halt eine andere als die, der nur vor dem Fernseher konsumierenden Sympathiesanten. @ rundefan und gerd-R; ja, ich weiß, wie es ist (Renn)rad (und Mountainbike) zu fahren... zwar niemals als Rennsport, aber doch ambitioniert. Und nein, ich "dope" nicht mit Kaffee oder Tee, dann muß ich zu oft pinkeln :oops:
Die Bilder der Tour sind schön und faszinierend, ich habe auch lange immer begeistert geschaut, würde aber diesen Sport heute meinen Kindern nicht empfehlen. Ohne Doping sind diese Höchstleistungen nun mal nicht zu bringen (gilt leider auch für viele andere Sportarten) und wenn man Radsport auf höchstem Niveau betreiben will, kommt man um die einen oder anderen "Methoden" einfach nicht herum. Und das will ich auch nicht passiv durch Fernsehen unterstützen. Es soll schauen wer mag, ich machs nicht mehr. Und wenn es um die Bezahlung geht - ein jeder sucht sich doch seinen Sport selbst aus; es stimmt schon ,dass ein Fußballer für die im Radsport gezahlten Gehälter nicht mal früh den großen Zeh aus dem Bett strecken würde, aber es wird schließlich niemand gezwungen. Was mich halt stört ist, dass ein so massiv unter medizinischem Einfluß stehenden Sport ums mal so zu sagen, den Zuschauern zur nachmittäglichen Fernsehzeit quai aufgedrängt wurde. Von daher fand ich es gut und konsequent, dass die Berichterstattung (teilweise) eingestellt wurde. Und: es tut mir richtig leid um den schönen Radsport, aber man traut sich ja kaum noch aufs Rennrad, oder hast du (rundefan) noch keine blöden Sprüche abbekommen, seit Radsport so mit Doping assoziiert ist? Wie gesagt, jeder, wie er mag; mein Sohn hatte ein Polohemd mit großem Autogramm von Linus Gerdemann, die Kinder hängen an so etwas und ihren Vorbildern, aber kann man das guten Gewissens unterstützen? Ich denke, leider Nein. Ich bekenne mich auch als Tour-Schauer. Ich sehe dieses Radrennen sehr gerne, zumal wir auch viel Fahrrad fahren (natürlifch keine Rennen), die (ehemalige) deutsche Meisterin des Jedermann-Rennens gehört zu unserem engen Bekanntenkreis, und ich die Kamerafahrten durch die Landschaft genieße. So lernt man immer wieder ein Stückchen Frankreich kennen. Hi allerseits,
dass Radsport mit Doping in Verbindung gebracht wird ist leider Fakt. Mich persönlich stört das aber überhaupt nicht. Ich betreibe die schönste Sportart die es gibt bereits seit 1975 und fühle mich nach wie vor pudelwohl dabei. Wenn man aber schon über Doping spricht, was ist denn eigentlich mit Biathlon, Skilanglauf, Eisschnelllauf, Ringen, Gewichtheben, Schwimmen, Leichtathletik, Turnen, Tennis. Im übrigen: wenn ein Profi in der Fussballbundesliga vor einem wichtigen Spiel "fitgespritzt" wird ist das für mich auch Doping. aus dem sonnigen und warmen Neuss!! Johannes Es ist schon interessant, mit welch rosa Brille hier das Thema Doping im Radsport (und selbstverständlich auch anderen Sportarten) von manchen Leuten betrachtet wird.
Da spielt es wohl absolut keine Rolle, dass junge Leute in diesen Teams unter Druck und in den Sog geraten und ihren Körper völlig zerstören, bzw. sich umbringen. Es handelt sich häufig um enthusiastische Jungathleten, die in den Sport einsteigen, in der Meinung, SIE könnten es auch ohne diese "Hilfsmittel" schaffen, an die Spitze zu kommen und dort zu bleiben. Eine Illusion, der einige Schreiber hier auch immer noch nachhängen. Gewisse Spitzenleute, denen man nichts Böses anhaben kann, sind deswegen noch lange nicht sauber, sondern - zusammen mit ihren medizinischen "Beratern" - einfach auch besser in der Anwendung. Auf der anderen Seite ist es noch nicht so lange her, da konnte man in diesem Forum tage- und wochenlang über den Stierkampf in Spanien lesen. Es gab Forumsmitglieder, die den Spanischen Stierkämpfern und ihrer Entourage alles Böse wünschten, weil sie diese armen Tiere zu Tode quälen. So viel freiwilliger, als der Stier, wird der junge Radfahrer in den einschlägigen Teams auch nicht verheizt - Aber so verlogen ist hat unsere Gesellschaft! Letztes Jahr sind wir durch die französichen Alpen gefahren.
Auch ein paar Pässe wo die Tour gefahren war,konnte man noch die ganzen Grafitis auf der Strasse sehen. Wenn ich mir vorstelle das da welche mit Rädern bei voller Sommerhitze hochgefahren sind wo sie vielleicht schon über 100 km hinter sich hatten,ich glaub das schaft keiner ohne irgend welche Hilfsmttel. Zumindest bis hart an der Legalität. Dieter Hallo Dieter,
Du darfst nicht von Deinem Leistungsstand auf die Profis schließen. Die fahren stellenweise allein im Trainig bis zu 45.000 Kilometer/Jahr mit dem Rad. Selbst A- Jugend -Meisterschaften in Deustschland werden über Strecken von 120 Kilometer mit Stundenmitteln von 35-38 km/h geplant und durchgeführt. Ich bin den Galibier schon mit dem Renner hoch, natürlich in einem anderen Tempo, runter habe ich aber auch noch immer eine Differenz zu denen, obwohl ich mit fast 63 schon häufig eher zu den Rasern zähle. Ich hab auch schon eine sogenannte bergige Etappe der Tour nachgefahren, nur war ich 8,5 Stunden unterwegs,mein Schnitt lag bei einer Strecke von 183 km bei 25,5 km/h. Den Profis war am Tag vorher als langsamster Schnit für diese Etappe eine Durchschnittsgesschwindigkeit von 36 km/h abgefordert worden. Die max. Durchschnittsgesschwindigkeit lag nach Tabelle der Etappe bei 40 km/h. Man kann sich die Etappen in einschlägigen Fachzeitschriften mit allen Zeiten ansehen, wann z.B. an welcher Straßenkreuzung die Werbekolonne ist, wann bei min. ,nomal und max. Durchschnitt die Fahrer eben den gleichen Pinkt passieren. Das alles ist nicht mit einem Radler auf einem normalen Rad vergleichbar. Ohne Training erst recht nicht.
Die hießt jetzt ganz einfach "Spritztour..." LG Peter
Du meinst so: --> Link Hallo,
war auch leidenschaflicher Radfahrer und habe auch einige kleine Amateur Rennen in den 50 Jahre bestritten.. Im Jahr 2000 war ich auf einen SP. am Atlantik und mein Nachbar, ein Franzose aus Lille, erzählte mir schon damals von dem Blutaustausch, sowie Doping mit EPO... Wollte es einfach nicht wahrhaben bis die Doping Sache mit der FESTINA Mannschaft aufflog. Ich schaue trotzdem noch gerne die Tour am Fernsehen an, dass letzte Mal waren wir live beim Start in Luxemburg, wo man an 3 Tage die Tour verfolgen konnte und sich die Rennfahrer und das Treiben vor dem Start ansehen konnte. Von " Eule " (ex. Masseur von Jan Ullrich ) habe ich noch eine Telekom Rennfahrer Mütze erhalten... , gary 32 |
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