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Irland?


Gast am 08 Jun 2005 14:33:52

Hallo,
ich möchte meinen Mann gerne überzeugen, mit dem Womo nach Irland zu fahren.
Ich war dieses Jahr bereits ohne meinen Mann in Irland mit einem Mietwagen eine Woche unterwegs. Also, der Linksverkehr ist kein Problem. Womo´s sind mir keine begegnet.
Die Strassen erschienen mir teilweise sehr, sehr eng und unübersichtlich. Wie sind da Eure Erfahrungen?
Ist es besser das eigene Womo mitzunehmen oder eines in Irland zu mieten?
Kann man in Irland auch mal einfach so, ohne Stellplatz bzw. Campingplatz stehenbleiben?

Ich freue mich schon auf Eure Antworten!
Lg
mirazu

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Amaliana am 08 Jun 2005 14:54:41

Wir sind quasi "frisch" aus Irland/Schottland zurück.
Geplant waren 4 Wochen Irland, nach 1 Woche sind wir dann per Fähre nach Schottland geflüchtet.
Nordirland ist wunderwunderschön mit dem Wohnmobil, würde ich jederzeit wieder machen.
Die Republik von Irland war nur noch schrecklich. Die Straßen unter aller Kanone, ist man schneller gefahren als 20 km/h sind die Schranktüren aufgesprungen und der Schrankinhalt hat sich ins Wohnmobil entleert.
Freistehen kann man ganz vergessen, überall sind Höhenbegrenzungen, also blieb nur Campingplatz. Da war das nächste Problem: es sind zwar genung Campingplätze in den Karten eingezeichtet, allerdings sind 98 % davon voll feststehender Wohnwagentrailer.
Das hieß für uns spätestens um 12 Uhr anfangen einen Übernachtungsplatz zu suchen, damit man gegen 20-21 Uhr endlich was gefunden hat.
Außerdem mußte man in der Republik Irland höllisch aufpassen das nicht mit Steinen nach dem Wohnmobil geworfen wird, was uns leider 2 große Dellen eingebracht hat.
Die in diversen Reiseführern angepriesenen Sehenswürdikgkeiten waren durch die Bank verfallen und vergammelt, kurz: in einem erbärmlichen Zustand.
Die Armut der Bevölkerung ist fast nicht zum Anschauen, der Alkoholkonsum imens, so das man früh um 10 Uhr schon die ersten Besoffenen hat die einen aus dem Pub direkt vors Auto fallen.
Und von wegen grüne Insel, viel grünes haben wir nicht gesehen!
So will ich nicht meinen Urlaub verbringen, also Flucht nach Schottland, wo es wie immer wunderwunderschön war!

Allerdings muß ich sagen das ich vor 10 Jahren schon mal in Irland war, fast auf der selben Strecke, und da war es nicht so, aht sich wohl viel geändert in den Jahren. ich war schwerst enttäuscht und bin es noch.

woming am 08 Jun 2005 15:31:09

mirazu hat geschrieben: mit dem Womo nach Irland zu fahren.
...
Kann man in Irland auch mal einfach so, ohne Stellplatz bzw. Campingplatz stehenbleiben?


vor 2 Wochen in Frankreich trafen wir auch 2 WoMos aus Rep-Irland.

Auf meine Frage nach WoMo-Tour dorthin erntete ich nur Unverständniss,
etwa in dem Tenor:
"was willste denn dort?
Was glaubtse, warum wir nach Frankreich fahren?"

Das Wetter sei meist "durchwachsen",
die Straßen schwierig,
Alkohol-Probleme allenthalben,
Stellplätze / VE sind ein Desaster,
das Essen ist so 'naja'

Eigentlich wollte ich auch mal dorthin, aber nu lass ich es wohl doch :-(

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Aretousa am 08 Jun 2005 15:53:23

Da habe ich aber ganz andere Erfahrungen gemacht. Irland ist ein traumhaft schönes Land. Wenn die Fährpreise nicht so hoch wären würde ich mindestens jeden zweiten Sommer dort Urlaub machen. Gerade im Moment ist dort das Wetter erheblich besser als bei uns. Es gibt wunderschöne Campingplätze- ja auch die mit den erwähnten Mobilhomes- aber eben nicht ausschließlich. Freie Übernachtungsplätze gibt es wenige aber es gibts sie. Zur Bevölkerung bekommt man super gut Kontakt da ergibt sich auch ab und zu die Gelegenheit mal außerhalb eines Campinplatzes zu übernachten. Irland hat ein Wirtschaftswachstum von dem Deutschland nur träumen kann. Wir haben 4 mal mit dem Wohnmobil in Irland Urlaub gemacht- einmal davon ausschließlich in Nordirland. Vom Straßenverkehr her gab es absolut keine Probleme.
Aber eins ist klar- man muss das Land und die Leute möge um dort einen tollen Urlaub zu haben
L.G.
Aretousa

Ulrike M. am 08 Jun 2005 18:50:58

Servus,

wir waren im Sommer 2003 in Irland, Nordirland und Schottland. Obwohl wir viel Zeit gehabt hätten, sind wir in Irland nicht besonders lange geblieben. Schuld daran war nicht das Wetter, sondern vor allem der auch von Amaliana beschriebene Umstand, dass man nahezu nirgendwo stehenbleiben konnte, auch nur um sich kurz die Füße zu vertreten oder eine Mittagsrast zu machen. Überall gab es die berühmt-berüchtigten Balken, sogar bei Einkaufszentren. Wir hatten teilweise Mühe, unsere Vorräte aufzustocken. Die Campingplätze waren aber in Ordnung, sieht man von einer etwas unwilligen jungen Dame in einer Rezeption ab, aber das kann einem ja auch in Mitteleuropa passieren. In Nordirland gab es die Probleme mit den Balken nicht, auch erschien es mir gepflegter, aber das mag ein sehr subjektiver Eindruck sein.
Wenn du magst, kannst du ja meinen Reisebericht auf unserer Homepage lesen: --> Link

Mit freundlichen n,
Uli

Roman am 12 Jun 2005 12:41:36

Hallo,
also ich kann da einiges nicht nachvollziehen. Wir waren bisher 3 mal in Irland (1994, 1998, 2003).
Ich kann Irland nach wie vor nur jedem Reisemobilisten empfehlen. Daß die Straßen nicht die tollsten sind, ist bekannt. Strecken von mehr als 100 km am Tag zu fahren ist illusorisch, aber auch gar nicht wünschenswert bei der Schönheit der Insel. Wir sind bisher den Bereich Cork bis nach Connemara abgefahren.
Ob ein Ziel für uns Wohnmobilisten geeignet ist oder nicht, machen wir im übrigen nicht davon abhängig, ob man problemlos frei stehen kann.
Daß dies in Irland und inzwischen auch bei so beliebten Zielen wie Bretagne/Normandie, nicht mehr überall möglich ist und zum Teil durch die beliebten :D Teppichstangen unterbunden wird, liegt aber auch an uns Reisemobilisten selbst. Zur Hauptsaison brechen über dies Regionen mittlerweile Lawinen von WOMO´s herein. Da sind auch "schwarze Schafe" dabei. Da kann ich schon verstehen, daß die örtlichen Behörden ein allzu wildes Stehen reglementieren. Im übrigen, ich fotografiere gern und viel und bin daher auch ich nicht gerade begeistert, wenn ich einen besonders schönen Küstenabschnitt ablichten möchte, in dem 6 schöne, weiße WOMO´s als Hingucker verteilt stehen.
Die Campingplätze in Irland liegen, in dem von uns bereisten Abschnitt, fast ausnahmslos sehr schön und relativ wenig von Dauercampern belagert. Im Mai/Juni hatten wir noch nie Probleme einen Platz zu finden, auch nicht wenn wir erst gegen 19:00 Uhr einliefen.
Irgendwelche Aggressionen gegen WOMO´s konnten wir bisher nicht feststellen, im Gegenteil sind die Menschen in Irland sehr freundlich und hilfsbereit.
Daß es im Zusammenhang mit Alkohol auch Auswüchse gibt mag sein (man gehe mal in Deutschland in einer beliebigen Stadt morgens durch ein Kneipenviertel), die Stimmung in den von uns besuchten Pubs war durch die Bank hervorragend und immer wieder ein Highlight unserer Irlandreisen.
Armut in Irland??????? Dem Land gehts inzwischen prächtig. Ich wäre froh wir wären in Deutschland nur schon auf der Hälfte des Weges angelangt. Auch dort gibt es sicherlich in den Vorstädten "unschöne" Bilder, aber man kann das dann doch nicht so darstellen, als wenn in ganz Irland eine dermaßen große Armut herrschen würde, daß überall bettelnde Kinder auf der Straße herumlaufen.
Die grüne Insel trägt ihren Namen nach wie vor zurecht. Es gibt natürlich Bereiche, die weniger grün sind, wie "The Burren" zum Beispiel, aber daß die Iren die Felsen noch nicht begrünt haben sollte man ihnen nachsehen :D
Aber im Ernst Andrea, mich würde interessieren welche Abschnitte Ihr bereist habt, denn beim Lesen Deines Beitrags, war ich mir nicht sicher ob Du über Irland schreibst, oder Dein Beitrag am 1.April entstanden ist.

Um Missverständnisse auszuschließen, wir waren auch schon 4 mal in Schottland, 3 mal in Südengland, 1 mal in Wales und im Lake District. Ich möchte nicht entscheiden wo es jetzt am schönsten ist.

Viele

Roman 8)

Aretousa am 12 Jun 2005 19:40:22

Danke Roman,
ich dachte schon ich leide an einem Sehfehler.......
Ich denke gerade darüber nach, im nächsten Sommer mal wieder nach Irland zu fahren.
Aretousa

Amaliana am 13 Jun 2005 08:22:35

Hallo Roman,

wir sind die im Buch "Mit dem Wohnmobil durch Irland" beschriebene Tour gefahren, so machen wir das immer wenn wir das erste mal in einem Land sind, um einen Überblick zu erhalten.
Bis auf Irland war das auch bisher immer wunderbar :(

Roman am 13 Jun 2005 19:04:01

Hallo Andrea,

ich kenne zwar die Führer aus dem WOMO-Verlag, aber nicht den über Irland, weil wir irgendwann aufgehört haben, uns die zu kaufen.
Der Informationsgehalt (außer den speziellen Womo-Bedürfnissen) war uns zu dürftig. Auch die Suche nach bestimmten Regionen, Orten, Sehenswürdigkeiten gestaltet sich relativ mühselig.
Heute reisen wir überwiegend mit Reiseführern aus dem Michael-Müller und dem Velbinger-Verlag.
Mit deren Hilfe, stellen wir uns dann unsere eigene Route zusammen.

Aber all das hat mit Deinen Eindrücken zunächst mal nichts zu tun, da ich davon ausgehe, daß auch die Routen in diesem Reiseführer die Punkte berühren, die uns immer wieder gut gefallen.

Ich weiß nicht wie Ihr reist. Nur für Irland gilt nach meiner Erfahrung ganz besonders das, was eigentlich für alle Länder und Regionen gilt, man muß sich, wie Aretousa sehr treffend geschrieben hat, auf Land und Leute einlassen. Das ist auch mit ein Grund, weshalb wir meisten Campingplätze bevorzugen. Von dort aus können wir entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad was unternehmen, können auch mal 3 Abende hintereinander ins gleiche Pub gehen, kommen dort mit Iren ist Gespräch usw. usw...Und das ist uns dann die paar Euro für den Platz wert.
Dann baut man zu diesem Ort eine ganz andere Beziehung auf, als wenn man an einem Tag ankommt und am nächsten weiter fährt.
So haben wir es in unserem ersten Womourlaub, auch in Irland, 1994 gemacht und das war im Nachhinein ziemlich unbefriedigend.
Inwischen beschränken wir uns auf 5-6 Ortsveränderungen in 14 Tagen.

All dies ist mit ein Grund, weshalb wir auch nach dem 3. Urlaub noch nicht über Connemara hinausgekommen sind.

Beim nächsten Mal werden wir uns auf diese Weise dem Norden (Donegal, Sligo) nähern.

Nordirland selbst ist dann vielleicht beim übernächsten Mal dran.


Viele

Roman 8)

Eileen am 05 Aug 2005 00:24:43

Na, dann will ich mich mal als "Einheimischer" mit hintendranhaengen ...

Irland ist ein fantastisch schoenes Land mit sehr abwechslungsreicher Landschaft, die langsam (keine grossen Strecken) und abseits der Hauptstrassen am schoensten zu erleben ist. Nachteil fuer Womo-Fahrer ...viele Nebenstrassen sind echt sehr schmal und eng, also Rueckwaertsfahren sollte man schon beherrschen und mit einem 8-Meter 10 Tonner wird man wohl auch nicht sehr viel zu sehen bekommen.

Seit neuestem ist freies uebernachten "eigentlich" verboten ..."eigentlich" deshalb, weil damit eine ganz andere "Zielgruppe" als Wohnmobilisten gemeint ist. Irland hat einen vergleichsweise grossen Anteil an einheimischen (irischen!) "Zigeunern", die sog. "travellers". Die haben es sich zur Tradition gemacht, wie die Heuschrecken auf alle moeglichen und unmoeglichen Stellplaetze herzufallen und sie leider allzuoft "wie die Sau" zu hinterlassen. Deshalb wurde freies Uebernachten verboten, wird aber (typisch irisch) bei Touristen nicht verfolgt. Leider sind aber viele moegliche Stellplaetze durch diese "Teppichstangen" vor den travellers gesichert und somit auch fuer Womos unzugaenglich. Aufgrund der Eigenheiten der irischen Landschaft (viele, viele Hecken, Mauern und Zaeune) bleiben da nicht allzuviele Stellplaetze uebrig. Solche, an denen dann ein Schild steht "no overnight camping" sollte man dann aber auch bitte nicht benutzen. Campingplaetze gibt es genug ...von einfachst bis hochkomfortabel mit teilweise sehr unterschiedlicher bis eigenwilliger Preisgestaltung ...die guenstigeren Preise merken und notfalls als Argument anfuehren und ein bischen verhandeln ... :D

Ein kleiner Hinweis noch ...oft ist der einzig groessere Platz im Dorf der vor der Kirche oder Schule ...da raekeln sich dann morgens um neun, wenn Kirchgaenger oder Schueler eintreffen, zwei bis drei Womo-Besatzungen den Schlaf aus den Knochen ...das muss ja nun auch nicht unbedingt sein.

Besichtigung groesserer Staedte per Womo ist mit Vorsicht zu geniessen, auch Irland ist vor Kriminalitaet nicht verschont geblieben ...lieber auf den CP am Ortsrand und zu Fuss / mit Oeffies in die Stadt.

An windstillen Tagen in der Pampa (Moor oder Wassernaehe) das Womo moeglichst dicht machen. Die irischen Muecken (midges) sind winzigst und lachen sich ueber herkoemmliche Mueckennetze nen Ast.

Gasflaschen: Irland hat andere Gasflaschen und Druckminderer, die grauen sind hier unbekannt. Es gibt in einigen groesseren Staedten Annahmestellen (muss man erst mal finden) die die grauen mit ein paar Tagen Wartezeit auch nachfuellen koennen ...ein voller Vorrat empfiehlt sich aber trotzdem.

Strom: ist derselbe, auf CP's aus den ueblichen blauen CE Steckern, fuer normale Steckdosen brauchts einen Adapter (den gleichen wie fuer GB)

Designierte Womo-Standplaetze (mit oder ohneVE) haette ich jetzt noch nicht gesehen ...

Ansonsten wuensche ich einen wunderschoenen Urlaub bei mir zuhause!

bastelwastel am 05 Aug 2005 06:59:17

Also ich kann mich den Irlandfans nur anschließen. Ich war zweimal (damals noch mit VW-Bus dort). Campingplätze gab es genug und wenn man sogar nachts kam war noch ein Plätzchen frei. Einmal haben wir den Campingplatz nicht gefunden, da fuhr dann ein netter Ire mit seinem PKW vor uns her, bis wir dort waren.
Natürlich haben die Iren ein besonderes Verhältnis zu ihren Pubs, aber gerade das finde ich absolut genial, wenn man abends sein Pint drinkt und man von Iren angequatscht wird, und dann Musik gemacht wird und alle bierseelig irische folksongs singen. Schade daß das Vergnügen immer so schnell vorbei ist.
Wenn man sich Reiseführer im Vorhinein durchliest dann kann man auch lesen, daß die Straßen sich meistens nur für eine Verkehrsrichtung eignen, kommt Gegenverkehr setzt halt einer zurück (meist ist es der Ire) und wartet in einer kleinen Bucht bis der andere vorbei ist. Klar so ganz ohne Macken und Kratzer geht das nicht ab, aber dafür ist man hautnah in einer tollen Landschaft. Natürlich ist nicht ganz Irland grün, aber ganz Deutschland besteht ja auch nicht aus Alpen. Im County Cork kann man sogar am Strand unter Palmen sitzen.
Also wenn mein Göttergatte nicht so unwillig wäre mit dem Wohmo dorthinzufahren, dann wäre ich schon längstens wieder dort gewesen.

uweerwinrobert am 05 Aug 2005 19:31:36

Hallo,

ich habe echt geglaubt, dass ich im falschem Film bin.
Das die Republik Irland nur noch schrecklich ist kann nur aus der Sicht eines über alle Maßen verwöhnten Wohnmobiltouristen so gesehen werden. Wenn Wert auf superebene Strassen gelegt wird, so sollte man im Smog auf den deutschen Autobahnen von Stau zu Stau fahren. Wenn ich das Land kennenlernen will, so habe ich genug Zeit und Muße auf engen und ungeteerten Straßen durch das Gastland zu fahren. In unserem Wohnmobil sind selbst auf Irland Schafs- und Ziegenpfad keine Schranktüren aufgesprungen und ich bin durchaus und ohne Frust in der Lage mit 20 kmh durch eine schöne Landschaft zu fahren.
Wir haben auch jeden Tag einen schönen Übernachtungsplatz gefunden, ohne daß wir lange suchen mussten.
Wenn die Sehenswürdigkeiten nicht Eurem Ansprüchen genügt haben, so lag es vielleicht am Reiseführer, der aus einer reizvollen Ruine einen Palast gemacht hat.
Die Bewohner sind uns immer freundlich begegnet und haben stets auf Steinewerfen verzichtet.
Besoffene gibt es auch in Deutschland, aber da ist es dann wohl doch etwas anderes. Auch Armut kann man in Deutschland reichlich finden. Wenn man das Land kennenlernen und die Natur erleben will, so benötigt man keinen Reiseführer sondern muß selbst die Augen offen halten.
Abseits der Hauptstraßen haben wir bei gemütlicher Fahrt durch die Natur reichlich Grün gesehen.
In jedem Land bin ich als Wohnmobilreisender Gast und muß mit dem zufrieden sein, was mir das Land bietet. Bin ich vom gesamten Umfeld mal sehr enttäuscht, dann weiss ich bei der Rückkehr nach Deutschland erst mal wieder wie gut es uns hier doch geht.
Bis zum nächsten Urlaub kann dann wieder auf hohem Niveau weiter gejammert werden.


Uwe

Troll am 05 Aug 2005 20:02:04

In jedem Land bin ich als Wohnmobilreisender Gast

Hallo Uwe,
nicht nur als WoMoreisender ist man in einem anderen Land Gast. Gast ist man doch immer, sogar im eigenen Land ist man Gast, fast überall.

Ansonsten würde mich Irland auch mal reizen, aber als aktiver Skandinavien Fan haben wir einfach keine Zeit. :D

Viele !

mauimeyer am 05 Aug 2005 22:56:44

:!:
Alles Easy, jeder macht "seine" Erfahrungen und jeder schreibt "seine" Erfahrungen hier nieder um anderen zu helfen! Gott sei Dank hat jeder eine andere Sicht der Dinge. Aus der Summe der Erfahrungen kann sich jeder seine Schlüsse ziehen.
Also, bitte nicht die Erfahrungen der anderen anzweifeln, das bringt hier niemanden weiter.
:!:

Eileen am 05 Aug 2005 22:59:36

Waere ja schlimm, wenn es jedem gefiele ...dann waeren ALLE hier :wink:

(und vorbei waer's mit meiner ruhe und Beschaulichkeit 8) )

Eileen am 05 Aug 2005 23:00:45

sorry, doppelmoppel ... :(

Roman am 05 Aug 2005 23:18:04

Hallo Troll, der eigentlich Norbert heißt,

eigentlich hätte ich mich zu diesem Thema nicht mehr gemeldet, da wie ich glaube alles gesagt ist.
Dennoch denke ich, muß man die Sichtweise von Amaliana auch verstehen.
Vielfach geht man mit bestimmten Erwartungen an ein Urlaubsland heran. Zwangsläufig vergleicht man mit anderen Zielen, wo es einem super gut gefallen hat und ist dann unter Umständen mehr odere weniger enttäuscht.

Das wurde mir in dem Moment bewußt, als ich Deinen Satz: " Ansonsten würde mich Irland auch mal reizen, aber als aktiver Skandinavien Fan haben wir einfach keine Zeit" gelesen habe. Den Smilie schenke ich mir hier mal.

Wir waren letztes Jahr zum ersten Mal in Schweden. Hat uns gut gefallen. Gut genug um dieses Jahr mit dem neuen Womo nach Norwegen zu fahren.
War wie nicht anders zu erwarten, super. Die Natur, die Landschaft, sie erschlägt einen förmlich.

Und doch stellt man Vergleiche an.

Was für dich Skandinavien, war für uns in der Vergangenheit Großbritannien.

Was uns besonders auffiel:

Der Norweger genügt sich selbst. Das heißt, wenn er einen Ausflug, eine Wanderung macht, hat er alles nötige dabei und verbindet es mit einem Picknick. Das führt dazu, daß am Ausgangs- oder Endpunkt einer Wanderstrecke höchstens ein Touristenshop mit Nippes auf zahlungkräftige Kundschaft wartet.

Ganz anders in GB: Der Engländer, der Schotte aber auch der Ire erwartet am Ende einer Wanderstecke eine Einkehrmöglichkeit. Sei es eine Teestube, ein Cafe, oder auch ein Pub. Und die findet er in der Regel auch vor. Diese Form der Infrastruktur gefällt uns sehr gut, da man dort das Gefühl hat, am Leben des Gastlandes teilzunehmen.

Gleiches gilt übrigens für kleine Geschäfte und "Tante Emma" Läden. Die gibts in GB in jedem kleinen Nest. Dort ist u.U. dem Pub ein "Hardware-Laden" angegliedert, wo man Zangen, Rohre oder ähnliches kaufen kann.
Der Besitzer serviert gerade ein Kännchen Tee und verkauft zwei Minuten später eine Packung Schrauben.

Daher kam uns Skandinavien "touristischer" vor als das Vereinigte Königreich, da die Norweger solche Bedürfnisse entweder gar nicht haben, oder im Kreise der Familie und Bekannten zu Hause befriedigen.
Wo die norwegische Landbevölkerung mal eine Packung Nägel oder einen Hammer kauft hat sich uns im ganzen Urlaub nicht erschlossen.

Ich will nicht ausschließen, daß es uns in den nächsten Jahren mal wieder nach Skandinavien verschlägt, vor allem nach Schweden zum paddeln.

Aber unser Topziel ist und bleibt GB!




Roman 8)

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