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Über unseren kurzen F-Urlaub möchte ich einmal versuchen, einen kleinen Reisebericht einzustellen.
So. 22. Mai 2011: Abfahrt ist um ca. 08:00 Uhr. Von Passau bis Nürnberg fährt Renate, Alfred ist nicht übernachtig sondern hat Fieber. Am frühen Nachmittag kommen wir in Stollnhofen in der Nähe von Baden Baden auf den Stellplatz, den wir von unserer Reise in den Schwarzwald schon kennen an, Alfred legt sich nieder und schläft die meiste Zeit. Mo, 23. Mai 2011 In Schwarzach kaufen wir noch Grippe- und Lebensmitteln. Mit der Fähre schiffen wir über den Rhein (gratis), für Frankreich programmieren wir unser GPS auf: Vermeidung von Mautstraßen, so bringt uns Tante Garmin in ca. 8 Std. nach Orleans. In Beaugency finden wir auf der Suche nach dem Campingplatz einen direkt am Ufer der Loire gelegenen SP. Wir stolpern über aufgerollte Gehsteige durch das mittelalterliche Stadtzentrum. SP ist gratis. Gleich gehts weiter! aus Oberösterreich Alfred Superidee mit der Karte. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. :wink: 2. Teil:
Di, 24. Mai 2011 Nach einer ruhigen aber sehr warmen Nacht gibt es erstmals ordentliches Frühstück. Nur wenige Kilometer haben wir zu fahren, nach einer guten halben Stunde finden wir einen der riesigen Parkplätze beim Jagdschloss Chambord. Eintritt ca. 13 € pro Person, Es gibt keine festgelegte Besichtigungsrunde, wir schlendern von Stock zu Stock und von Wohnung zu Wohnung. Die Wendeltreppe von Leonardo di Vinci hat uns sehr beeindruckt. Kurz vor 12 Uhr Mittag wird eine Reiter- und Pferdeshow beworben, die 30 € sparen wir uns. Nach einer kurzen Kaffeepause füttern wir den Parkautomaten mit 6 € und fahren nach Blois. Direkt am Loireufer im nördlichen Stadtteil finden wir einen Parkplatz um 3 € für 1 ½ Stunden. Wir gehen die steile Treppe hinauf zu Kathedrale, den Berghang entlang geht es weiter zum Schloss, Stachelschweine als Wappentier sind uns neu. Nach der Besichtigung der Nikolaikirche kommen wir gerade rechtzeitig wieder zum Auto. Wir füttern Tante Garmin mit dem ungefähren Standort des Wasserschlosses Chenonceau. Einmal müssen wir umkehren, weil die Durchfahrtshöhe von 2,3 m für uns zu klein ist. Direkt beim Schlossparkplatz ist ein SP. Wir genießen die warmen Sonnenstrahlen und besichtigen dann das Schloss. Eintritt für Schloss, Wachsfigurenkabinett und Gärten 30 € für 2 Personen. Das Wachsfigurenkabinett ist eher enttäuschend, dafür entschädigt uns das als Brücke gebaute Schloss. Wir kommen natürlich auch ins Mörderzimmer. In den Küchenräumen ist der mechanische Antrieb für die großen Grillspieße bemerkenswert. Weil der SP schwach belegt ist, können wir Tisch und Sesseln in die Sonne stellen. Nach dem Abendessen fahren wir noch ein paar Kilometer zurück ins Loiretal nach Amboise. Im letzten Augenblick kommen wir noch an die Rezeption des Campingplatzes auf der Loireinsel. Nach dem Abendspaziergang und den Schlossfotos sitzen wir noch lange im Freien. Fortsetzung folgt! aus Oberösterreich Alfred Klasse! Die Bilder sind toll! 3. Teil:
Mi, 25. Mai 2011 Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir ca. 280 Kilometer nach Norden und kommen um ca. 16 Uhr in Granville an. Finden den SP beim Aquarium, das besuchen wir auch, das Beste war der Kaffee danach. Wir starten einen vergeblichen Versuch für Kapfotos, der Wind ist einfach zu schwach. Wir schauen noch kurz zur Notre Dame von Granville. Den Sonnenuntergang genießen wir von einer Kanzel unterhalb des Leuchtturms. Do, 26. Mai 2011 Nach dem Frühstück kommen wie vereinbart Franky und Brigitte. Alfred versucht Drachen steigen zu lassen, die anderen drei schlendern in die Innenstadt. Ein Regenschauer beendet sowohl das Drachensteigen wie auch die Stadtbesichtigung. Wir fahren an der Küstenstraße Richtung Süden. Wir suchen uns ein feines Plätzchen am Strand zum Jausnen. Nach ein paar Kilometer kommen wir in die nette Stadt Avranches , wir kaufen Fischfilets für das Abendessen, schlendert durch die mittelalterliche Stadt, besuchen die Kathedrale und sehen vom botanischen Garten aus in 12 km Entfernung den Mt. St. Michel. Vom botanischen Garten aus führt der untere Ausgang fast direkt zum Parkplatz wo die Womos stehen. Eine dreiviertel Stunde später und um 12 € ärmer stehen wir auf dem Womostellplatz vor dem Michl. Beim etwas überhasteten Stellplatzwechsel verschiebe ich ein aufgestelltes Absperrgitter. Gott sei Dank, außerdem zerbrochenem Wäschetrockner entsteht kein weiterer Schaden. Gegen 16 Uhr machen wir uns auf den Weg, den Michl zu besichtigen. Unwahrscheinlich wie sich die Besuchermassen in den engen Gassen schieben, was muss hier zur Hauptsaison los sein? Bei den kirchlichen Räumlichkeiten zahlen wir Eintritt und werden auf markierten Pfaden durch alle Räume geführt. Alfred geht Drachen steigen und die anderen machen es sich im Womo bei Champagner gemütlich. Franky kocht die Fischfilets mit Tomaten, Knoblauch und Oliven in der Folie. Dazu gibt es überbackenes Erdapfelpüree. Nach ein paar Gläschen machen wir uns auf den Weg in unser Womo. Fortsetzung folgt! aus Oberösterreich Alfred 4. Teil:
Fr, 27. Mai 2011 Frühstück bei uns, dann lassen Franky und Alfred den Doppelconyne mit der Kamera steigen. Brigitte und Renate gehen mit dem Hund rund um den Michel. Der Drachen war eine halbe Stunde auf 175 m Höhe, beim Herunterholen sehen wir, dass die Kamera sich gelockert hat und die Picavetaufhängung sich verdreht hat und teilweise durchs Getriebe gezogen wurde. Alles ist verwurschtelt und nur 5 Bilder sind belichtet, aber alle zeigen nur unsre Füße. Wir packen zusammen und fahren ab. Nach dem Einkaufen und Tanken fahren wir in die Nähe von Dol de Bretagne. Im Schatten eines riesigen Hinkelsteines gibt es Mittagessen. Dann schlendern wir noch durch die reizende Stadt, nur die Kathedrale finden wir nicht. Wir wollten wir in Cancale Austern kaufen. Aber hier sind Womos nicht willkommen und alle Parkplätze haben Schranken (1,9 Meter). Daraufhin fahren wir weiter nach St. Malo, auch hier ist die Parkerei ähnlich. Nachdem wir nach längerer Suche doch endlich einen Parkplatz gefunden haben, machen wir uns auf den Weg zur Stadtbesichtigung. Die Stadt ist von einer dicken Stadtmauer umgeben, auf dieser kann man wunderbar flanieren. Auch ein Cafe mit sonnigem Gastgarten verschönert uns den Aufenthalt. Danach schlendern wir noch durch die Altstadt. Weiter geht es dann zum Campingplatz in der Nähe von St. Lunaire. Heute gibt es wieder ein hervorragendes Abendessen. 1. Vorspeise: Jacobsmuschelpastete überbacken, 2. Vorspeise: Hummersuppe, Hauptgang: gegrilltes Lamm, zum Dessert wird Whisky gereicht. Wir sitzen noch bis Mitternacht gemütlich beisammen. Gleich geht es weiter! aus Oberösterreich Alfred 5. Teil:
Sa, 28. Mai 2011 Nachdem alle heute brausen waren gibt es wieder Alfreds gutes Frühstück, diesmal im Freien und es gibt frisches Baguette und Croissant. Danach fahren wir wieder einmal einkaufen, diesmal in einem Super U. Neben Champagner finden Jacobsmuscheln, Austern, Lachs und diverse Pasteten den Weg in unseren Einkaufskorb. Unser erstes Ziel ist heute das Fort in Frehel , der Weg zu Fuß ist ca. eine ¼ Stunde und hat uns sehr gefallen, auch den großen Turm können wir besteigen und haben somit einen großartigen Ausblick auf die Steilküste. Heute wollen wir einmal Crepes verkosten, Franky und Brigitte nehmen das Menü, bestehend aus Creps Sauer und einer Marillenpalatschinke. Danach fahren wir noch zum Kap Frehel, die Küste mit dem Blick auf das Fort ist beeindruckend. Wir fahren die Küstenstraße weiter und suchen uns einen SP. Das heutige Abendessen klingt nach Gott in Frankreich: Champagner, ein halbes Dutzend selbstgeöffnete Auster (die besten die Alfred bis jetzt gegessen hat), im Speckmantel gebratene Jacobsmuschlen mit Chamenbert überbacken und Spagetti mit Lachs. Die Nachspeise wird wegen totaler Überfüllung ausgelassen. Fortsetzung folgt! aus Oberösterreich Alfred 6. Teil:
So, 29.Mai 2011 Nach dem Frühstück fahren wir weiter zur Abbey in der Nähe von Paimpol. Nächstes Ziel ist das Fest der Austern am Point de le Avguest in Ploubazlanec, ein gemischter Chor ist schon von Weiten zu hören. Bei unserem Eintreffen ist gerade ein Wettbewerb im Gange, bei dem es darum geht, zwei Dutzend Austern zu öffnen und auf einen Tablett mit Seetang schön zu arrangieren. Wir essen ein dreigängiges Menü: 1. Gang 6 Austern, 2. Gang Bratwurst in Buchweizencrepes, 3. Gang Kuchen (Pudding) und ein Becher Wein. Kostet 7 €. Dann fahren wir zum Pointe du Chateau und machen uns auf die Suche zum Haus zwischen den Klippen, der Spazierweg entlang der Küste zieht sich über eine Stunde, aber die Küste und sowohl auch das Haus sind großartig. Beim Rückweg stolpert Renate über einen Stein und zieht sich Abschürfungen zu. Weiter geht es zur Grotes de Granit Rose, wo wir in Tregastel einen wunderschönen Campingplatz finden, die Sonne scheint, wir stellen Tisch und die Sesseln raus und genießen die Sonnenstrahlen bei einem Gläschen. Danach erkunden wir noch die nähere Umgebung und machen die ersten Fotos. Fortsetzung folgt! aus Oberösterreich Alfred 7. Teil:
Mo, 30. Mai 2011 Haben lange geschlafen, daher dauert das gemeinsame Frühstück bis nach 10 Uhr. Wir marschieren los, bei der Rezeption verlängern wir um eine Nacht. 3 Std. wandern wir entlang der Küste und bewundern die riesigen, rosaroten Granitblöcke in allen Formationen. Beim Parc de Sculpture kommen wir wieder in die Stadt. Die letzte halbe Stunde marschieren wir bei Nieselregen wieder zum Campingplatz. Die geplante Nachmittagswanderung in das nahe gelegen Flusstal entfällt zu Gunsten einer Shoppingtour im nahegelegenen Super U. Austern, Jakobsmuscheln und vieles mehr erstehen wir für das heutige Abendessen. Der letzte gemeinsame Abend mit Franky und Brigitte wird wieder von einem viergängigen Menü begleitet. Austern, Jakobsmuscheln im Speckmantel mit Camenbert überbacken, Rostbraten mit Gemüsecoucus, Crepes mit Erdbeeren und zum Abschluss noch Champagner. Fehlt nur noch das Ende! aus Oberösterreich Alfred 8. Teil und endlich AUS:
Di, 31. Mai 2011 Vor der Abfahrt werden die Womos noch ver- und entsorgt. Danach marschieren wir ein Stück durch das nahegelegen Flusstal. Ist nicht so imposant wie es uns an der Rezeption vermittelt wurde, gleicht eher dem Rodltal bei Gramastetten mit weniger Wasser. Vom Plage Tregastel werfen wir noch einen letzten Blick auf die tolle Küstenlandschaft und verabschieden uns von Franky und Brigitte. Tante Garmin führt uns nördlich von Paris vorbei. Nach langem Suchen nach einem Stellplatz in der Nähe von Lisieux landen wir schlussendlich auf einem Campingplatz. Mi, 1. Juni 2011 Die Route von unseren GPS führt uns über Belgien und Luxenburg nach Deutschland. In der Nähe von Kaiserslautern finden wir in Ramstein einen ruhigen Stellplatz bei einem Bad. Do, 2. Juni 2011 Die letzte Etappe unserer Heimreise fahren wir über Mannheim, Heilbronn, Nürnberg, Passau nach Linz. Um 17 Uhr kamen wir zu Hause an und ein wunderschöner, etwas zu kalter und zu kurzer Urlaub mit professioneller Bretangneführung, ärztlicher Betreuung und Versorgung durch einen 3 -Hauben Koch geht zu Ende. In die Bretagne werden wir sicher wieder einmal fahren und unsere Reise fortsetzen. Vielleicht sind wir dann beide auch gesund. Fazit: Das war sicherlich zwar unsere erste, aber nicht unsere letzte Reise in diese wunderbare Gegend. Und für eine Schnuppertour wie diese es war, ist die Anreise doch ein bißchen weit. Wir haben es aber nicht bereut und werden bestimmt wieder kommen, dann allerdings für längere Zeit! aus Oberösterreich Alfred Ein eindrucksvoller Bericht mit tollen Fotos. Einige Ecken habe ich auch schon bereist.
Sicher ein super Urlaub mit unvergesslichen Ereignissen. Vielen Dank für den Einblick. LG jutta Welch Dekadenz, Schampus und Austern :D
Nein, Scherz bei Seite, Tolle Bilder und Bericht thx! Ihr habt wirklich gelebt wie Gott in Frankreich und du hast einen sehr schönen, wundervoll bebilderten Bericht geschrieben. Danke!!!!!!!
Falls ihr noch mal hin wollt- Cancale hat einen Stellplatz von dem aus man zu Fuß ziemlich schnell im Hafen ist. Und in St. Malo gibt es ebenfalls einen sehr großen Stellplatz mit kostenlosem Pendelbus in die Stadt. Ich bin sicher, ihr fahrt wieder hin, dann könnt ihr diese Tipps vielleicht gebrauchen. :wink: schöne tour und sehr schöne bilder. erinnern mich an unsere tour 2008.
vor allem das bild vom turm im fort. hoffe, es war nicht so windig da oben. es gibt ja auch nur ein seil zum festhalten. Leben wie Gott in Frankreich!
Jetzt weiß ich, wie dieses schöne Sprichwort umgesetzt wird! :razz: Vielen Dank fürs "Mitnehmen", ich habe die Bilder und Deinen Bericht sehr genossen. :) Wunderbar!!! Frankreich ist doch einfach immer wieder schön und das Essen so lecker!!! Danke für den Bericht und die schönen Fotos.
Ich muß da unbedingt mal wieder hin :wink: Nach den Bildern zu urteilen habt ihr nur
von Austern gelebt Ach wie schön! Der Bericht macht so Lust nach Frankreich zu fahren! Und das werden wir hoffentlich auch in diesen Sommerferien. Ich kann es kaum erwarten! Danke, dass Du die Wartezeit mit diesem schönen Bericht so angenehm verkürzt hast! Hallo,
Danke für Eure netten Antworten. Aber wenn ich da was von Dekadenz lese, muß ich mich schon sehr wundern. Ich würde es eher als spartanisch bezeichnen, wenn wir uns vornehmlich von rohen Schalentieren und verdorbenem Fruchtsaft aus Trauben ernähren! :D Aber, nur so nebenbei: Ich habe in meinem Leben noch nie so gute Austern gegessen, wie in diesem Urlaub. Da mußten wir die Gelegenheit einfach beim Schopf packen, und daheim zahle ich für so ein Tierchen nicht € 0,50, sondern zwischen € 3,- und 5,-. Bei uns im Alpenvorland gibt es dafür andere gute Sachen. Allerdings war es meiner Frau kein Foto wert, mich beim Verzehr von Fleichlaibchen oder Würstchen zu verewigen. aus Oberösterreich Alfred Auch von uns vielen DAnk für diesen wunderschönen Bericht, hoffen dann das wir die von Aretousa genanten Stellplätze in Cancale und St. Malo finden werden...... freue mich auch schon auf die Schalentiere, gibt es eigentlich deine Jacobsmuscheln in Speckmantel als Rezept?? Wäre sehr dankbar dafür, kennen uns mit Muscheln nämlich noch nicht so gut aus, wollen das aber in den nächsten 3 Wochen abstellen! :D
Teecha Hallo, in diesem Strang --> Link findet ihr von Wollrud beschrieben incl. Koordinaten den Stellplatz in Cancale
und --> Link habe ich folgendes geschrieben: Oder dann St. Malo. Vielleicht hättet ihr ja Lust die Stadt zu besichtigen. Riesiger Park- und Stellplatz Parking Paul Féval (gut ausgeschilder von der Straße Richtung Barrage de Rance aus). Der Platz kostet wenn man bis abends 19 Uhr ankommt 7 € pro Tag- danach ist er bis morgens 9 Uhr kostenlos. Wie und ob dann kontrolliert wird weiß ich nicht. Von 9 Uhr bis 24 Uhr gibt es von diesem Parkplatz aus in die Stadt einen kostenlosen Buspendeldienst- lohnt sich auf jeden Fall. Entsorgen kostenlos- Wasser 2€ Zu den Jakobsmuscheln. Wir essen ja auch alles was aus dem Meer kommt und sich, wenn es uns erblickt, nicht schnell genug aus dem Staub macht. Aber mit Jakobsmuscheln hatten wir bisher Pech. Es gab sie, da wir immer in der Hochsaison unterwegs waren, nur selten frisch zu kaufen. Selbst in Erquy der Coquille Saint Jacques Stadt waren die Auslagen leer. Bekamt ihr immer frische? Eure Rezepte täten mich auch sehr interessieren Hallo,
Jakobsmuscheln gab es in jedem Supermarkt an der Fischtheke, ausgelöst und frisch und wunderbar anzusehen. Zubereitet hat sie immer unser Freund, ein begnadeter Hobbykoch. Ist aber gar nicht kompliziert, würde ich mir zur Not sogar selbst zutrauen: Die frischen Muscheln in durchzogenem Speck einwickeln, nicht rundherum, sondern wie so eine kleine Tortenform. Mit einem Zahnstocher fixieren und in der Pfanne anbraten, bis der Speck goldbraun wird. Eine Scheibe Chamenbert drüberlegen und im vorgeheizten Rohr den Käse verlaufen lassen. Wichtig: In Alufolie einwickeln und mindestens 5 min. rasten lassen. Sonst sind die Muscheln oft ein wenig zäh. Wünsche guten Appetit! aus Oberösterreich Alfred Sehr schöner Bericht und tolle Bilder. Ja, F ist immer eine Reise wert. Im nächsten Frühjahr ist es bei uns auch wieder soweit. Aber bis dahin kommen hoffentlich noch viele andere schöne Erlebnisse auf unseren Touren. Sehr schöner Bericht, schöne Fotos ... hab gerade richtig Hunger gekriegt :D
Vielen Dank fürs "mitnehmen" :dankeschoen:
Probier´s vom Grill ... super schnell und einfach: Kugelgrill so auf mittlere Hitze (ca. 180°), Gußplatte: Muscheln mit Lardo umwickeln, mit Zahnstocher zusammen halten - ich würze bis hier noch garnix .. Dann ab auf die Gußplatte, Deckel zu .. nach 2 Minuten die Stücke wenden, Grill bereits ausschalten, nochmals 2-3 Minunten gar ziehen lassen, runter mit den Muscheln auf einen Teller, etwas ruhen lassen. Zwischenzeitlich auf die noch heiße Gußplatte etwas Butter und ein wenig Zitronensaft geben, schmelzen lassen und verrühren, den Saft mit aufgeschnittenem Baguette aufsaugen ---> servieren. Evtl mit Salz (vorsichtig, der Lardo ist ziemlich salzig) und Pfeffer nachwürzen. Super schnell, super einfach, aber kööööstlich :) ein toller Reisebericht in eine Gegend die auch noch auf unserem Wunschzettel steht......vielen lieben Dank....da kommt das Fernweh schon wieder.
Im übrigen hast du ein tolles Auge für lohnende Fotomotive. LG aus der Eifel Günter Adrian |
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