monie am 17 Jun 2011 15:00:37 Hallo lieber Campingfreunde,
ich bin neu in diesem Forum und daher erstmal ein großes Lob, ich habe bereits viele Interssante Themen gefunden.
Wir fahren einen Fiat Ducato Bj 90 mit Dethlefs Aufbau. Mein Mann und ich sind jetzt in den Alkoven "gezogen" für unseren kleinen haben wir ein Bett fürs Fahrerhaus gebaut.
Wir hatten erst darüber nachgedacht auf ein anderes Fahrzeug zu wechseln, aber unser Blauer läuft so toll, dass wir uns nicht von ihm trennen wollen.
Jetzt hat der Alkoven leider nicht sehr viel Kopffreiheit. Ich habe schon mal irgendwo gelesen, dass es möglich wäre den Alkoven zu vergrößern indem man das Dachblech höher setzt.
Kennt sich damit jemand aus, bzw. hat sogar Erfahrungen mit sowas?
Vielen Dank
Monie
katzenkopf am 17 Jun 2011 15:10:06 möglich ist eigentlich alles.............
aber die Kosten-Nutzen-Relation, von Problemen mit Dichtigkeit, mehr Seitenwindempfindlichkeit usw usw mal abgesehen, passt wohl nicht.
Ein "neues" WoMo mit passenden Alkoven kommt mit Sicherheit wesentlich preiswerter
monie am 17 Jun 2011 19:46:25 Hallo,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Mit der Dichtigkeit mache ich mir nicht alzuviele sorgen, mein Mann ist da schon sehr geschickt, aber die Kosten machen und die Arbeit machen mir "Sorgen".
Vielleicht suchen wir einfach mal weiter. Bestimmt kommt auch mal ein Angebot über ein Fahrzeug in unserer Preiskategorie.
Vielen Dank und schönes Wochenende
feschfesch am 18 Jun 2011 01:35:21 Hallo,
wie wäre es denn mit einem Minihubdach auf dem Alkoven.
In etwa sowas nur 90° gedreht.
--> Link
Wolfgang
fuzzy am 18 Jun 2011 09:25:05 mal abgesehen vom Aufwand und den Kosten, gehe ich davon aus das Ihr für sowas niemals eine TÜV Abnahme bekommen würdet.
Also vergessen !!!!
hast29 am 18 Jun 2011 09:47:36 fuzzy hat geschrieben:mal abgesehen vom Aufwand und den Kosten, gehe ich davon aus das Ihr für sowas niemals eine TÜV Abnahme bekommen würdet.
Also vergessen !!!!
Warum??? Im Grunde ist das dann ja nur ne große Dachluke.
Ich finde diese Lösung - wenn man überhaupt so viel Geld in die Hand nehmen will, gut.
Habt ihr in eurer Gegend keinen Wohnmobilhändler, der auch Erfahrung mit Selbstausbauten ...sprich Tischlerei...hat?
fuzzy am 18 Jun 2011 10:38:21 hast29 hat geschrieben:Warum??? Im Grunde ist das dann ja nur ne große Dachluke.
Die meinte ich nicht ! Aber auch dafür wirst Du m.E. keine Abnahme kriegen.
wombat1 am 18 Jun 2011 11:12:10 Dieses Fahrzeug hat einen Wandaufbau mit Latten und Schaum.
Das Fahrzeug war ursprünglich als 2,8 tonner konzipiert.
Ich hatte selbst einen SD 14 Bj. 1988 und wir kamen 22 Jahre wunderbar in dem Alkoven zurecht.
Als Statiker mir 30 Erfahrung als Berechnungsingenieur im Fahrzeugbau halte ich alle hier gemachten Vorschläge für blanken Unsinn.
Diese Massnahme verträgt weder das Dach noch die Wände des Fahrzeugs.
Eine kleine Kostprobe kann man sich verschaffen indem man auf das Fahrzeug steigt (von hinten) und dann oben auf den Alkoven drückt.
Da helfen weder Geschick, noch Zeit, noch Geld. Dann sollte man lieber darüber nachdenken ob man sich ein anderes Fahrzeug zulegt.
Gast am 18 Jun 2011 11:44:23 Mal abgesehen von der fraglichen TÜV- Abnahme und den Bauschwierigkeiten - wir haben auch einen Dethleffs Alkoven und der ist schon 3,19m hoch. Damit limitiert sich schon so manche Durchfahrt, ich schwitze schon immer, wenn die Orte kleiner und die Strassen schmaler werden... irgendwann steh ich dann vor so einem Stadttor oder einem Brücklein mit 3,00m und dann kann ich mühselig zurückkutschieren. :roll:
Momentan ist ein Alkovenmobil für uns auch mit Kind die beste Lösung, aber in ein paar Jahren wirds sicher ein niedrigerer, wenn die Hubbetten auch ein bißchen ausgereifter sind.
Die Höhe finde ich schon einen kleinen Nachteil am Fahrzeug.
fuzzy am 18 Jun 2011 13:05:38 wombat1 hat geschrieben:Als Statiker mir 30 Erfahrung als Berechnungsingenieur im Fahrzeugbau halte ich alle hier gemachten Vorschläge für blanken Unsinn.
Diese Massnahme verträgt weder das Dach noch die Wände des Fahrzeugs.
Da helfen weder Geschick, noch Zeit, noch Geld. Dann sollte man lieber darüber nachdenken ob man sich ein anderes Fahrzeug zulegt.
sag ich ja ! :wink:
feschfesch am 18 Jun 2011 20:37:27 Hallo,
Ich weiß gar nicht wie ihr zu diesen Aussagen kommt, da offensichtlich keiner von euch die Hubdachkonstruktion kennt. Mit einem entsprechendem Einbaurahmen kann das Alkovendach durchaus stabiler als vorher sein. Tüv-Abnahme ist auch kein Hexenwerk wenn man sich vorab mit dem Prüfingenieur abstimmt und auf seine Hinweise eingeht.
Davon mal abgesehen finde ich die Stabilität der Holzlattenkonstruktionen der meisten Wohnmobile von Haus aus schon als nicht ausreichend.
Wolfgang
monie am 18 Jun 2011 21:13:25 Hallo,
so was wir im Link von Wolfgang gezeigt hatten wir auch in betracht gezogen. Nach Rücksprache eines Fachmanns wäre das als auch das erhöhen möglich. Doch die Kosten und der Aufwand stehen zzt. nicht in Relation mit dem Nutzen. Daher haben wir uns erst mal dazu entschlossen alles so zu lassen wie es ist. Ich denke, da wir da nur schlafen sollte das gehen.
Vielen Dank für die vielen Ratschläge. Sollten wir uns doch anderweitig entscheiden, lasse ich es euch wissen.
vom Niederrhein
Monika
Gast am 18 Jun 2011 21:50:34 fuzzy hat geschrieben:mal abgesehen vom Aufwand und den Kosten, gehe ich davon aus das Ihr für sowas niemals eine TÜV Abnahme bekommen würdet.
Also vergessen !!!!
Niemals TÜV ? Einspruch
Habe Keine Statik Erfahrung und bin kein Ing. und habe alles selbst geplant und gebaut. Aber zugegeben das machte sinn.....und alles mit TÜV
wombat1 am 19 Jun 2011 07:03:43 @LongJohn
Du zeigst hier ein Foto von einem Landrover mit einem Stahldach.
Das Dach des Landrover ist höchstens 1,30m breit.
Hier wurde nach einem Dethleffs BJ. 90 gefragt.
Diese Fahrzeug hat vorne ein weiches Wohnwagendach.
Das Dach hat Außen Alu - Mineralwolle - Innen Presspappe.
Das Dach ist 2,25 m breit und ist sehr weich. Keine Verstärkungen
es hält gerade mal die Wände auf Distanz.
Bei den Wänden hast Du Alu-Styropor-Presspappe.
Die Wände haben natürlich Verstärkungslatten.
Das Problem bei Dir ist, dass Du das Auto, von dem hier gesprochen wird überhaupt nicht kennst, somit nie drin oder oben drauf gewesen bist.
Der hinter Bereich des Daches ist verstärkt, der ist begehbar.
Der Alkoven trägt sich selbst.
Der Aufbau ist vorn so weich, dass Detleffs das Fahrerhausdach nicht aufgeschnitten hat.
Natürlich kann man den Alkoven an dem alten Fahrzeug komplett abtrennen und vorne auf dem Fahzeugdach etwas neues selbsttragendes aufsetzen.
Ein dringender Rat - bei solchen Aktionen immer den TÜV der später die Abnahme macht mit einbeziehen. Alles was besprochen wurde schriftlich und auf Skizzen festhalten. Hier sind meist auch mehrere Gespräche notwendig. Man wird in der Regel von euch schon eine gewisse Planung und später eine Dokumentation des Umbaues erwarten.
Hier würden sich Firmen anbieten, die Leerkabinen bauen.
Gast am 19 Jun 2011 07:26:49 wombat1 hat geschrieben:@LongJohn Du zeigst hier ein Foto von einem Landrover mit einem Stahldach.
Das Auto hat kein Stahldach mehr. Es ist ein Santana mit Hubdach.
Ich kann da drin stehen. Das nur zur Info....
Klar hast du recht das so ein Umbau wenig Sinn macht.
Mein Betrag bezog sich nur auf das -- niemals TÜV --
Das hat man mir auch gesagt bevor das Schlafdach gebaut habe.
Und es ging doch.
LongJohn
wombat1 am 19 Jun 2011 07:55:55 @Longjohn
Ich empfehle Dir - bitte schau Dir bitte, bitte erst mal bei Mobile ein Dethleffs Alkoven Fahrzeug Bj. 90 an.
Die zul. Achslast vorne war 1550 kg. Wie hoch die tatsächliche Achslast war weiß ich leider nicht mehr.
Wir kennen beide den Zustand des Fz. nicht. Nach 21 Jahren ist im Bereich der Latten an den Seitenwänden auch ein gewisser Gammel zu erwarten.
Bei einem Kastenwagen oder einer Stahl / Alu Karosserie kann man so einiges machen.
Paul am 19 Jun 2011 21:33:56 Ich hatte so etwas füher mal bei unserem Karmann Missouri angedacht, dessen Alkoven innen noch niedriger ist.
Allein kalkulierte/geschätzte Material- und Arbeitszeitkosten (sofern man es nicht selbst machen kann/will) ließen mich davon Abstand nehmen und lieber das WoMo austauschen.
Wenn schon....
müsste man wohl die Seitenkonstruktion vollständig erneuern...
wombat1 am 20 Jun 2011 06:20:32 @monie
Ich habe noch einmal nachgedacht. In Duisburg gibt es die Firma Hehn Mobile. Das ist eine Firma die Fahrzeuge nach alter Handwerkskunst aufbaut.
Es gibt im Internet ein paar Bilder über die Werkhalle. Ich würde hier einmal nachfragen ob dies Grundsätzlich möglich ist. Wenn man über geeignetes Werkzeug verfügt (Oberfräse etc.) und die seitlichen Tragleisten im Alkoven komplett erneuert. Neuen Foam einsetzt und innen einen durgehende neue Beplankung draufsetzt und das Dach neu macht und verstärkt sollte es vielleicht gehen.
Aber bitte vorher eine Zeichnung machen und die dann mit dem TÜV durchsprechen und sich möglichst den Vorgang absegnen lassen bevor man anfängt. Ihr sollte auch bedenken, dass sich der Luftwidestand deutlich erhöht.
monie am 20 Jun 2011 13:07:27 Hallo,
Danke für den Tip.
Wir haben uns wie gesagt aufgrund des Kosten/Nutzen Faktors dazu entschlossen, erstmal alles so zu lassen wie es ist.
Unser nächstes Wohnmobil ist dann ein Integrierter mit Hubbett, aber da müssen wir noch sparen :)
Wir haben uns sowohl bei einer Firma für Karosseriebau und einem Wohnmobilspezialisten erkundigt, die uns beide versichert haben, dass das technisch möglich wäre (sogar so, dass das Dach an der Stelle danach wesentlich stabiler ist). Die Kosten & der zeitliche Aufwand allerdings, selbst wenn man es selber macht (kann), stehen nicht in Realtion zu dem Nutzen.
Außerdem würde uns das Wohnmobil dann schon sehr fehlen, da wir zumindest versuchen so alle 14 Tage wenigstens übers Wochenende wegzufahren.
Trotzdem vielen vielen Dank für die Tollen Tips.
Monika :)
Paul am 20 Jun 2011 20:36:20 nur mal so aus Interesse:
Wie viel sollte das denn kosten - oder wurde da gar keine Aussage zu den Kosten gemacht?
monie am 21 Jun 2011 12:31:58 genaue Angaben hat man uns da nicht gemacht, da es sehr abhänging von der Zeit ist, welche man dafür braucht. Alleine Materialkosten wären aber schon einige hundert eure gewesen und da man ja weiß, das gerade Stundenlohn bei solchen Sachen am meisten ins Gewicht schlägt, lassen wir lieber die Finger davon.
carlos100 am 21 Jun 2011 12:59:03 Hallo,
was streitet Ihr Euch um ungelegte Eier!!!!! Jeder von Euch hat in der Sache recht aber es hilft doch nicht weiter. Außerdem gibt es 15 Firmen, die Ausbauteile im Internet anbieten, da lassen sich schon Teile finden; billig wird dies nicht werden. Da sollte man schon mal überlegen ob dies für den Wagen gerecht wird????
Monie soll mit einer Skizze, in 3 Ansichten einfach zum TÜV gehen und den Umbau vorstellen. Dann wird er der TÜV schon sagen, ob dies erlaubt wird oder was zu beachten ist.
Ich habe so schön öffters für Bekannte Umbauten durchgeführt und der TÜV war sehr kooperativ.
Viele
PS.: Der Alkovenumbau benötigt Verstärungen und mehr Material. Deshalb sollte man auch kurz berechnen, wie sich der neue Gewichtsanteil auf die Vorderachse auch wirkt, denn das max. Gewicht pro Achse(Reifen) darf nicht überschritten werden.
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