|
Hallo zusammen!
Wir sind leider Pfingstsamstag in den franz. Alpen mit einem Totalschaden der Kupplung und des Getriebes gestrandet! Vor der eigentlichen Frage erstmal der Ablauf: Juni 2010: Einbau einer neuen Kupplung durch eine Werkstatt. Juli 2010: Panne, weil ein Sicherungsblech der Seilzüge der Schaltung offentsichtlich verkehrt eingebaut wurde. Seit 2011: Der Erste und der Rückwärtsgang lassen sich immer schlechter einlegen. Mai 2011: Ich stehe an der Ampel und bekomme keinen Gang mehr rein. Mit etwas Gewalt bekam ich den 2. und bin damit in die Werkstatt gefahren. Als der Monteur am nächsten Tag nachschaute: Keine Probleme mehr. Er stellte trotzdem das Kupplungsseil nach. Zwei Wochen später das gleiche Spiel: Ich direkt zur Fiatwerkstatt: Und wieder ging plötzlich alles wieder!! Auskunft des Monteurs: Es ist wohl die (neue???) Kupplung. Danach wieder Kupplungsseil nachgestellt und ab in die Alpen! Am Pfingstsamstag sind wir dann an einer Tankstelle (und Gott sei Dank nicht auf einem unserer einsamen Schlafplätzen) liegengeblieben: Kein Gang ging mehr rein und wenn doch mit Gewalt: die Kupplung trennte nicht mehr. ADAC angerufen, Monteur stellt das Kupplungsseil nach und nachdem die Kupplung nun merkwürdige Geraüsche von sich gibt: Diagnose Kupplungsschaden. Wir also zur ersten Werkstatt (die natürlich zu hat und wir bis Dienstag warten sollten). Drei Stunden später wieder auf den Tieflader und zur nächsten Werkstatt. Die haben sich am Pfingstmontag das Auto auf der Grube angesehen und stellten einen Kupplungsschaden fest (ach!). Dienstag die Kupplung bestellen - Lieferung am Mittwoch Nachmittag (wenn wir Glück haben). Mittwoch: Die Kupplung soll heute kommen und das Auto wieder auf die Grube und den Austausch vorbereiten. Nach ca. 2,5 Stunden war alles ausgebaut und das Getriebe lag vor uns: Ein Lager vom Ausrückhebel war aus der Gußglocke ausgebrochen - Totalschaden und in Frankreich nicht soll schnell zu beheben. Meine Frage endlich an die Experten: Wie kann so ein Schaden passieren (Auto Fiat 230 / Bauj. 1999). Liebe (frustrierte ) Frido PS: Die ganze Geschichte nahm leider am 30.06. ein trauriges Ende - davon aber später mehr! Na endlich mal wieder FIAT und kein FORD :D :D :D Hallo, mein herzliches Beileid.
Die Lagerstelle auf der anderen Seite sieht aber auch nicht sehr stabil aus. Ich würde es mit Flüssigmetall oder mit Aluschweißen probieren. Wie es dazu kommen konnte schwergängiges Ausrücklager??? Alex Moin,
das kommt schon ab und zu vor wenn der Führungsbolzen schwer raus geht beim Kupplungs wechsel. Die Werkstatt hätte es mal im ausgebauten zustand prüfen sollen auch den Ölverlust der vorhanden ist (siehe Bild). Aber für mich ist das Getriebe kein Totalschaden das gehäuse gibt es Einzeln und evtl. sogar gebraucht. Dann muss das ganze nur umgebaut werden (ca. 1Tag) und fertig. mario
Also - auf unseren Duc lasse ich nichts kommen! Der hat 12 Jahre einwandfrei funktioniert (selbst der 5. Gang)! :D SG Frido HALLO Freetec
So Fahren DIE FORDS GERNE IN URLAUB Meine Texte können auch Ironie enthalten Bitte nicht böse sein didje
Kenne ich, so werden bei uns die nagelneuen WOMOs aus dem Werk beim Händler angeliefert bevor sie an die Kunden ausgeliefert werden :D :D :D Halloundso,
Der 230 hat doch eine gezogene Kupplung. (Mario, berichtige das bitte falls ich mich irre :) ). Kann es sein daß die Werkstatt beim 1. Kupplungswechsel das Getriebe mit Gewalt rausgezogen hat, anstatt den Ausrückhebel zu ziehen, und dabei den Schaden verursacht hat??? Was natürlich schwer nachzuweisen wäre :( . Zum Schaden: entweder Getriebegehäuse erneuern oder Schweißen lassen. Kaltmetall kannste getrost vergessen.
Weil sie es aus eigener Kraft nicht schaffen :?: :D
Und die sehen dan so aus Na ja, da scheint mir eher der Fahrer als der Ford schuld gewesen zu sein :D :D :D Na ja. Was heisst hier endlich mal Fiat und kein Ford. Die Getriebe in den Ducatos wurden und werden dem Duc-Euro-Chassis vom französischen Kooperationspartner Peugeot beigeliefert. Also nix Fiat.
Ansonsten vielen Dank für den guten, informativen Detailbericht. Als Laie fragt man sich da interessehalber z.B., wieso in so einem Störungsverlauf gerade der 1. Gang und der R-Gang dann als erstes nicht merh schahltbar waren , wie sich das erklärt und wieso bei so einem Schadensverlauf mal die Kupplung geht und kurz drauf in der Werkstatt urplötzlich dann nicht mehr oder umgekehrt. Rätsel über Rätsel? Und das da so was am Gehäuse ausbricht, ist für mich eindeutig eine konstruktive Materialschwäche. Peugeot müßte halt berücksichtigen, welcfhe Belastungen auf diese Teile wirken, wenn z.B. die Kupplung bei den üblicherweisen Werkstattarbeiten erheuert wird und wie das Material dann belastet wird und es auch für diese Montage-Belastung auslegen. Ich habe derezeit am x 251 /35tkm auch ein Problem. Und zwar nach wochenlangem stehen bekomme ich nach Motorstart zunächst keinen Gang merh rein. Insobesondere nicht den 1 oder Rückwärtsgang. Die anderen schon eher. Und wenn der 1. dann endlich mal mal schaltbar wird, dann funktioniert es urplötzlich wieder auf tausende von km völlig ohne jede Störung. Das alles ist erst aufgetreten nach einer Werkstattarbeit bei 30.000 km. Wegen Ölundichtigkeit musste die komplette Servolenkung erneuert werden. Dabei wurde der Vorderrachskörper zerlegt und auch am hinteren Getriebelager gearbeitet (und womöglich an der Schaltkulisse). Die Werkstatt sagt, alles sei normal. die Kupplung würde druch das längere Stehen verkleben??? Ich habe von so was noch nie gehört. Aber dDie Werkstatt sagt, das hätten sie bei fast allen gebrauchten, die länger auf dem Hof ständen. Wenn man bei denen vor dem Start den 1. Gang einlegt und dann startet, dann würden die alle am Anfang einen Satz machen, weil die Kupplung durch das lange Stehen auf den ersten km dann verklebt sei? Nur - den Test habe ich dann gemacht. Aber trtotz eingelegtem 1. Gang ist mein Duc nicht vorgesprungen. Es muss also noch etwas anderes sein mit dem Getriebe und der anfangs, dann aber auch wieder verschwindenden schlechten, ja direkt fast unmöglichen Schaltbarkeit von speziell 1. und Rückwärtsgang nach Motortstart. Ja, dass ist auch meine Frage: Warum die Probleme immer nur im 1. und im Rückwärtsgang? Zuerst dachte ich an die Schaltzüge - aber warum waren die Probleme plötzlich wieder weg?.
@Mario: Vielen Dank für den Hinweis auf das Austauschgehäuse SG Frido Hi,
ja genau. warum gerade besondere Schwierigkeiten sich zeigend speziell immer/zunächst im 1. und im R-Gang und warum verschwinden die Probleme zeitweise auch völlig - ohne weg zu sein. Aber Dein Gedanke an die Schaltzüge ist so abwegig wohl nicht. Ich z.B. hab bei dem neuen Duc x 251 ja das 6.Gang-Getriebe. Und bei dem liegt der 3 und 4. Gang ja in der Mitte oben bzw. unten. Und um diese beiden Gänge zu schalten, hat mir mal einer in der Werkstatt erklärt, soll es nur EINEN von den beiden Schaltzügen brauchen. Gege ich aber z.B. nach links für den 1./2. Gang bzw R-Gang, dann braucht es die korrekte Arbeit/Schaltkulissenführung von ZWEI Schaltzügen. Das heisst, um z.B. den 1. Gang einlegen zu können, muss er irgendwie von der Schaltkulissenführung her so RICHTIG stehen, so dass der 1. Gang im Getriebe auch eingelegt werden kann. D.h. auch der 2. Schaltzug bzw das Zusammenspiel von beiden Schaltzügen muss richtigt eingestellt sein. Ich meine, man hat es ja schon mal, dass ein Gang nicht rein gehen will. Dann wartet man halt kurz ab oder der Wagen bewegt sich um einige schon nur zentimeter, und schon geht der Gang rein. So was haben wir ja nicht. Bei uns geht, wenn es auftritt, der 1. Gang oder der R.-Gang ja (seltsamerweise nur zeitweise, bei mir nur nach längerer Standzeit) überhaupt nicht merh rein - auch nicht bei zuwarten, usw. Und zur Schaltkulissenführung. bei dem Vorgänger-Duc des X 250 soll es z.B. habe ich zufällig gehört innen in der Schaltkulissentechnik eine Messinghülse geben, die schon mal leicht mit Fett/Staubresten usw verkrustet schwergängig werden kann und dadruch hat dann die Schaltkulisse zum Einlegen z.B. des 1. Ganges eine falsche Position am Getriebe und es gibt Schaltprobleme beim 1/2. Gang. Hat mir mal einer aus der Werkstatt so erklärt bzw so habe ich es verstanden. (Wenn man die Schalttechnik zerlegt und auch diese Hülse säubert, soll es danach keine Schaltprobleme merh geben.) Aber was ich hier schreibe sind hilflose Erklärungsversuche eines Laien, sich da an das Thema und die fehlerursache heraunzutasten. Benötigt wird aber zu den zeitweisen, dann aber wieder für viele km völlig verschwindenden ???? Schaltproblemen und deren möglichen Ursachen, zunächst mal egal jetzt ob das alte 5-Gang Getriebe vom Vorgänger oder das neue 6.Gang vom x 250 die Meinung eines pfiffigen Duc- oder Getriebeprofis. Leute, die Ahnung haben und zwischen den Zeilen lesen können. Vielleicht haben wir ja das Glück, dass zufällig gerade so einer das hier liest und uns das mit speziell dem 1.Gang-R./-Gang erklärt. Denn ich werde das Gefühl nicht los, dass die meisten Werkstätten hierzu leider große Erklärungsprobleme haben. Ic h will hier niemand absichtlich kränken, aber echte" Getriebespezialisten scheinen in den Wekstätten rar geworden zu sein in der heutigen nur noch Teileaustauschzeit.
...und dies nicht nur was die Getriebe betrifft. Hi
Ergänzung zu meinem Text oben: Die Alltagserfahrung mit der oben erwähnte Messinghülse sollte nur deutlich machen, dass Schaltprobleme lt. Werkstatt nicht immer unbedingt innen im Getriebe ihre Ursache haben müssen, z.B. Synchroneringe usw, sondern auch aussen am Getriebe in der Schaltkulissentechnik/schaltzüge begründet sein können.
Weil in allen anderen Gängen das Auto und somit das Getriebe in Bewegung ist, und deshalb der Schaltvorgang dynamisch ist. Auch wenn die Kupplung nicht ganz sauber trennt "rutscht" der Gang dank der Drehbewegung der Getriebewellen trotzdem rein. Im 1. und R steht das Getriebe aber still. Wenn nun die Kupplung nicht sauber trennt kriegste keinen Gang rein. Das heißt , wer kennt gute Getriebespezialisten :?: :?: :?: :?:
Stephan
Guten Tag Mir fällt auf, dass die Ausrückgabel an einer Stelle einen ziemlichen "Schlag" erhalten haben muss (siehe Deformation über der Achse). Die grössere Kerbe dürfte von einer Trennscheibe herrühren. So wie es aussieht, ist irgend jemand einem Demontageproblen mit "Spezialwerkzeugen" zu Leibe gerückt. Appropos Schweissen... Solche Gussteile kann man (normalerweise) nicht schweissen (Gefügeproblem durch die Aufschmelzung). Respektive... anbraten kann man ein abgebrochenes Teil, jedoch ein Schlag und es verabschiedet sich wieder... Pilatuscamper
Hallo Frido Ich kann Dir "Mario" auch wärmsten Empfehlen. Von Krefeld ist es doch nicht zu weit das Mobil auf "Mario´s" Hänger ab zu holen. Da bist Du sehr gut aufgehoben, denn die Jungs wissen was sie tun. (Vor allem der "Udo als Meister ist ein wirklicher Getriebe Spezialist) Die Firma kann ich Dir wirklich ans Herz legen falls Du keine vernünftige Firma kennst. Hi AHD250.
Das ist eine gute, eingehende Erklärung von Dir. Und ich sehe, es gibt noch merh Profis hier. Nur (ich habe es bisher vielleicht nicht ausreichend dargelegt). Direkt nach Motorstart und noch im Stand gehen wie gesagt 1. und R.-Gang unmöglich rein. Allerdings etwas abweichend von Deiner guten Erklärung der 3 und 4 bzw alle Übrigen gehen dann im Stand schon (eher, wenn auch schwierig) rein. Das rettet mich im Moment auch. Denn nachdem ich den Wagen im Stand dann sagen wir im 3. kurz anrollen/anziehen lasse, kann ich, wenn ich es schnell mache, dann auch den 1. schalten und anschliessend (ist er mal gerollt) auch den R. Und ist auf diese Weise der 1./R-Gang mal drin gewesen und der Wagen damit gerollt, dann habe ich auf dem Rest der Fahrstrecke keine Probleme mehr, im Stand 1 oder R einzulegen - auch dann nicht, wenn die Fahrt hunderte von km dauert. Im gegenteil. Es zeigt sich ein rundum perfekt schaltbares Getriebe und eine Kupplung mit eindeutigem Druckpunkkt stets an gleicher Stelle, die sich allen Anfahr- Hoch- und auch Rückschaltanforderungen voll gewachsen zeigt. Null Probleme. Aber kaum hat der Wagen danach einige Wochen ungenutzt gestanden, treten am Anfang einer neuen Fahrt mit Motorstart wieder die obigen Schaltprobleme auf Halloundso,
ich denke immer noch daß Deine Kupplung nicht trennt. Entweder die klebt, kann schon mal vorkommen, oder, falls Du eine hydraulische Betätigung hast, ist die Hydraulik nicht ganz i.O., so das bei längerer Standzeit Luft ins System eindringt, die Luftblasen lassen sich komprimieren, so daß die Kupplung nicht trennt. Nach ein paarmal Kuppeln ist die Luft wieder rausgedrückt und es funktioniert wieder. Probier doch nach Motorstart einfach mal die Kupplung "aufzupumpen". Einfach 10 bis 15 Mal die Kupplung treten und wieder loslassen, ohne zu schalten. Danach dann versuchen den 1. Gang einzulegen. Hi adh250,
DANKESCHÖN - habe den neuen Duc X251 und damit hydr. Kupplung und werde Deinem guten Rat folgen. Das klingt für mich völlig logisch und könnte in der Tat die Ursache dieses merkwürdigen Fehlers sein. Gut das es hier solche Profis wie Dich gibt! Und warum meine Fachwerkstatt auf solche naheliegende Ursache nicht kommt (sondern abwägt, schon bei rund 35tkm aber nun nach Garantiezeit schon die Kupklung zu wechseln), ist mir ein Rätsel. Ich danke Euch für die vielen guten Tips (und Mario ist mein heimlicher Favorit - bei dem allen was ich bisher von ihm gelesen habe)!
Leider hat die Geschicht ein trauriges Ende genommen: --> Link Bis dahin Frido :ertrink: Hi @frido / @adh250 @ all
Ja ich habe in dem anderen thread den für Dich unschönen Ausgang der Geschichte gelesen. Und so wie Du mir hier vom ganzen Eindruck rüber gekommen bist mit der Geschichte, war auch Dein Woni ganz sicher innen und aussen bestens gepflegt, bis auf die reparable Getriebesache noch ein schönes Mobil und insofern hat Dich ein herber Verlust getroffen und viele werden das sicher mit Dir mitfühlen. Ich auch. Zumal nach all der Panne und der Rückholorganisation und und das ganze dann ja quasi fast über den Berg war und erst kurz vor der Haustür das dann noch gekippt ist. Schade alles. Was ich aber noch sagen wollte. Wie wir ja aus Erfahrung wissen, versuchen Versicherungen zumindest meines Erachtens nach, auch bei klarer Rechtslage, zum Teil über womöglich rahmengroßauftragsmäßig teils abhängige Gutachterbüros die Entschädigungszahlungen zumindest in der Höhe zu drücken, wie es nur irgend geht. Wenn Dir also jetzt bei der Schadensregulierung irgend etwas nicht ganz schlüssig vorkommt, würde ich raten, gleich einen Fachanwalt einzuschalten. @ adh250 Ich würde gerne- rein aus technischem Interesse - noch eine Zusatzfrage stellen: Ausgehend von meinem nach längerer Standzeit mit Motorstart nicht schaltbarem Getriebe hast Du treffend analysiert, daß als Ursache eine nicht oder nicht richtig trennende Kupplung dafür in Betracht kommt, und zwar vermutlich wegen Luft im Hydraulik-System und ich bin nun auch dieser Meinung – je mehr ich darüber nachdenke. Aber ich würde dennoch dazu gerne noch etwas fragen. Nämlich vor Deiner Antwort wäre ich nie auf diese Ursache einer nicht ausreichend trennenden Kupplung als Ursache für die Nicht-Schaltbarkeit des Getriebes bei Motorlauf gekommen. Never! Denn eine nicht trennende Kupplung wäre ja z.B. identisch mit dem Fall, dass man beim schalten gar keine Kupplung tritt. Und in so einem Fall, also schalten ohne Kupplung zu treten, habe ich mir bisher immer vorgestellt, dass es dann im Getriebe sofort fürchterlich krachen müsste. Denn über die Schaltzüge und die Schaltkulisse werden dann ja – also ohne getretene Kupplung - innen im Getriebe die Wellen mit den Zahnrädern von der Schaltklaue gegen einander verschoben und dann müssten die Zahnräder ohne Geschwindigkeitsanpassung gegeneinander krachen und es gäbe Zähnesalat. So meine bisherige Vorstellung davon. Nun aber stelle ich fest, dem ist nicht so. Aus irgend einem Grund, den ich gerne wüßte und verstehen würde, sperrt sich das Getriebe bei nicht getretener Kupplung im Stand und bei Motorlauf gegen das Verschieben der Wellen mit den Zahnrädern untereinander, und zwar vehement – obwohl der Fahrer ja über die Schaltung und die Schaltklaue ebenso vehement versucht einen, z.B. den 1. Gang einzulegen und damit die Wellen innen im Getriebe zu verschieben. Die Frage ist also für mich: wie ist es technisch zu erklären, dass ein Getriebe sich bei Motorlauf ohne getretene Kupplung dergestalt selber schützt, also Zähnesalat selber verhindert, indem trotz Schaltversuche dann einfach kein Gang rein geht. Danke vorab. Moin,
kleine Frage am rande läßt sich das Getriebe schalten wenn der Motor aus ist ?. Mario Halloundso,
@ svenhedin1: Das machen die Synchronringe. Die haben nämlich auch Zähne. In genau der gleichen Größe und dem gleichen Abstand wie die Schalträder. Nun sind diese Synchronringe auf den Schalträdern um ein paar Millimeter "verdrehbar", so daß die Zähne der S.-Ringe und die der Schalträder nicht übereinander stehen. Deshalb geht kein Gang rein. Und zwar solange wie die Wellen sich mit unterschiedlichen Drehzahlen bewegen. Sobald sich die Drehzahl der verschiedenen Getriebewellen angeglichen hat rutscht der Gang wie von selbst rein, ohne Kraftaufwand. Das ganze nennt sich "Sperrsynchronisierung". hi ahd250,
danke Dir, super - denke noch darüber nach. Jedenfalls gebührt Dir aus meiner Sicht der erste Getriebepreis in Gold. Noch ne kleine Anmerkung in Sachen Luft im Kupplungs-Hydraulic-System. Versuche nun, dieses Thema zu vertiefen und habe bereits folgendes ermittelt – ohne auf Richtigkeit zu bestehen: Also mir ist nun auch bekannt, es gibt einen hydr. Kupplungs-Geberzylinder (aus Plastik, unter dem Kupplungspedal), der über ein metallenes hydr. Leitungsröhrchen mit dem Kupplungs-Nehmerzylinder in Verbindung steht. Der Geberzylinder soll mit leichtem, vertretbarem Aufwand auswechselbar sein. Der Nehmerzylinder soll am Getriebe mit dem dortigen Ausrücklager merh oder weniger ein Teil und nur unter Getriebeausbau (also nur sehr teuer) auswechselbar sein. Und die Entlüftung soll unten an dem Nehmerzylinder erfolgen dergestalt, dass der Sicherungsplint der metallenen Hydraulikleitung in Raste 1 gezogen wird (nicht ganz raus). Dann läßt sich die Hydraulikleitung ein Stückchen raus ziehen und gibt die Entlüftungsbohrung frei und dann muß man mit der hand am Kupplungspedal pumpen, bis die Luft draußen ist. Und das soll dann eine große Sauerei sein, weil dort nicht wie z.B. bei den Bremssätteln ein aufschraubbarer Nippel zum aufstecken eines Schläuchelchens ist sondern dide Brühe pappt dann einfach raus in die Gegend. Und insbesondere Störanfällig soll speziell nur der obere Geberzylinder aus Plastik-Kolben sein. In dem Kolbenzylinder aus Plastik, dem mittig per Schlauch aus dem Bremsölvorratsbehälter das Bremsöl, also ihr wisst ja schon DOT 4 z.B. Hydr.Öl, zugeführt wird, sitzen oben und unten zwei Lippen-Dichtringe. Und die sollen verschleissen. Speziell im Winter sollen die Lippendichtringe wegen Kälte auch steif werden und dann auch Bremsöl bei Kupplungsbetätigung nach oben durch lassen – im Sommer sollen sie dann wieder eher funktionieren/abdichten. Und das passt auch ganz zu meinem Problemfall. Letzteres ist bei mir so und erstmals aufgetreten ist es in diesem Winter nach längerer Standzeit im kalten Februar und derzeit ist es etwas besser. Ich habe nur noch keine Erklärung dafür, WIE und WO da Luft ins System rein kommen kann. Aber ich vermute, der Geberzylinder ist nicht ganz dicht, nicht ganz funktionsfähig oder war es vermutlich von Anfang an nicht , sprich an der Verschleiss-Grenze/Produktionsfehler und müsste gewechselt werden. Denn das es was anderes ist, z.B. ein klemmendes Ausrücklager, schliesse ich eigentlich aus. Davon wird ja auch schon mal berichtet. Aber dann haben die Leute ein nicht mehr ganz nach oben zurück kommendes Kupplungspedal. Das aber liegt bei mir keineswegs vor. hi @ ducato010, -danke für Dein Interesse - ja, ohne Motor in allen Gängen, auch 1. und Rück gut schaltbar (das ist/war ja das total konsternierende- vor dem Motorstart ein perfekt schaltbares Getriebe und kaum läuft der Motor, da geht kein Gang mehr rein. Das haut einen um. Und ich weiss das deshalb so genau, weil ich schon im Frühjahr in Summe meiner Ursachenerforschung auch mal aussen am Getriebe das Schaltgestänge etwas mit WD40 besprüht hatte je Gangposition 1 – 6 und R.. Daraufhin hat sich die Schaltbarkeit noch mal gebessert ohne Motorlauf, half aber nicht beim eigentlichen Problem. Grundsätzlich aber bin ich in das Thema mit eingestiegen, weil ich ja eine Gemeinsamkeit mit frido habe – nämlich bei uns beiden wurde vor dem Auftreten einer Störung werkstattseitig in erheblichem Umfang an Motor+Getriebe gearbeitet. Bei ihm der Kupplungstausch. Bei mir der umfangreiche Tausch der kompletten Lenkung -. Vielleicht liegt ein Montagefehler vor. Bei frido sieht es ja auch ganz danach aus. Bei mir? Denn vorher hatte ich keine Getriebeprobleme. Und die Werkstatt arbeitet darauf hinaus, mir nun bei nur ca 35tkm eine neue Kupplung aufzuschwatzen. Ich sage mal ganz mutig dazu derzeit noch - die spinnen. Moin,
also das die Kupplung in verbindung mit der Lenkung steht glaube ich mal nicht. Nach dem was Du nun alles so genau beschrieben hast würde ich auch im ersten Moment auf Luft im System denken. Dies kann aber doch jede Werrkstatt schnell raus finden, und zwar in dem man mal das Fahrzeug endlüftet. Solte beim endlüften keine Luft im System sein muss man weider Suchen im Bereich Kupplung oder Zweimassenschwungrad. Getriebe und Schaltzüge kann man ausschließen, da wie Du schreibst das Getriebe sich ohne Probleme schalten läßt wenn der Motor aus ist. Kupplung oder Zweimassenschungscheibe würde ich von hier aber auch ausschließen, da es ja wenn er dann mal fährt ohne Probleme läuft. Also bleibt nur Luft im System und dies hast Du dir ja schon alles selbst beschrieben wieso das so ist. Mario
Falsch :!: An dieser Entlüftungsbohrung ist sehr wohl ein Nippel auf den man ein Schläuchlein aufstecken kann. (Sonst richtig) Ansonsten kann ich mich dem Text von Mario zu 100% anschließen. :wink: Auch ich glaube nicht das der Tausch der Lenkung etwas mit Deinen Getriebeproblemen zu tun hat. Bei PKWs werden hydraulische Kupplungen schon mal mit dem Bremssystem vernetzt also quasi mit Bremsflüssigkeit betrieben.
Wann wurde die bei Deinem Auto das letzte mal gewechselt ? Hi, vielen Dank für die interessanten Antworten.
Besonders interessant war für mich die Schlussfolgerung von ducato010, dass er zur Problemlage Getriebeprobleme wegen der Gängeschaltbarkeit bei ohne Motorlauf ausschliesst. Ansosnten denke ich, dass mein 2,3 l kein Zweimassenschwungrad hat, ich glaube, das hat nur der 3 l, oder ? (und da rattert oder ruckelt ja an/bei der Kupplungja auch nichts) (im Moment ist der Wagen abgemeldet und wartet auf den großen viele Wochen dauernden Herbstourn). Und jetzt wo sich hier der Nebel gelichtet hat, frage ich mich auch, warum die Werkstatt zur Sachelage nicht eine Entlüftung vorgeschlagen hat sondern statt dessen Kupplungstausch - den ich mir doch noch mal überlegen wollte. Und nur soviel zur Arbeit komplettter Lenkgetriebetausch. Sie haben ja glaube ich dabei, bei der ganzen zerlegung Vorderachskörper, auch das hintere Schaltgetriebe- Getriebelager abgebaut/gelöst, das Schaltgetriebe dabei dann womöglich abgesenkt??, damit die Schaltkonsolen verändert ?? und und was weiss ich denkt man als Laie. >irgend einen Grund müssen die plötzlichen Schaltprobleme danach an einem noch ganz jungen Auto ja haben. Ausserdem - Nur der Vollständigkeit halber. Es mußte auch ein Getriebeflasch am Getriebe-/Differetialgehäuse links bei Austritt linker Antriebswelle ausgewechselt werden, weil dort der Simmering undicht war und das Getriebe-Öl raus lief (wurde in Zusammenahng mit den Lenkungsarbeiten entdeckt). Seltsamerweise hatte die Werkstatt den Simmering samt Flansch vorrätig und meinte, das würden sie öfters machen!! kann nur jedem raten, das zu kontollieren. Weil absinkender Getreibeölstand nicht gerade günstig ist. Der Meister meinte noch, daran sei ich selber schuld. Denn die Antriebswellen seien bei Fiat nicht lackiert oder rostgeschützt. Und der seitliche Rand des sich auf den Wellen bildenden Rostansatzes würde den Simmering am Lagerflansch beschädigen (na ja; sie bekommen ja bei Fiat auf den Lerhgängen beigebracht, die Defektursachen auf die Kunden selber abzuwälzen, habe ich da noch gedacht - denn andere Womo-Chassis habe ich auch schon monatelang, zumal im Winter nicht genutzt und noch nie Probleme dadruch). Für mich sah das dagengen so aus, dass da am Flansch an einer Stelle zu weinig Dichtmasse war. Denn der Flansch hatte einen Strang gut sichtbarer Dichtmasse rundum und an einer Stelle unten war der Strang unterbrochen bzw serh dünn/nicht merh sichtbar und an genau der Stelle kam auch das Getriebeöl raus -und zwar nicht zu knapp. Die Bremsflüssigkeit ist in einem halben Jahr wieder dran. Mir ist bekannt, dass sie hygroskopisch ist, also Wasser einlagert -und zwar im prinzip mit jedem tritt aufs Bremspedal bzw Bremskraftverstörker habe ich insb. Luft- und damit Feuchteaustausch - und das dürfe bei nur 35tkm noch nicht so viel (gewesen) sein. Und - Wasser läßt sich ja nicht komprimieren. Insofern dürfte das aus meiner Sicht als Störungsursache nicht in Betracht kommen. Und wenn wir damit mal wieder alle bei Luft im Hydrauliksystem sind - wie hat Luft denn da Zutritt? Und wo Luft rein ginge, käme ja -womögloich zwangsläufig - auch Flüssigkeit raus. Es ist aber alles trocken z.B. unter dem Kupplungspedal/sonstwo. Welche Stelle steht dann da üblicherweise in Verdacht, Luft rein zu lassen. Zumal das ganze ja ein Überdruck- kein Unterdrucksystem ist. Also mir ist nicht klar, wo und wieso da Luft rein kommen kann. Zumal der Bremsflüssigkeitsbehälter bei mir auf -immer- "Oberkante" max gehalten wird, so die Bremsbacken nach innen gehen und es absinkt. Aber irgend wo ist da eine Schwachstelle. . Moin,
also das der Achskörber und das hinter Getriebelager ausgebaut wurde ist soweit OK. Der Motor oder das Getriebe muss für einen Lenkungstausch nicht abgesenkt werde. Wieso es seit dem wechsel der Lenkung zu diesen Problemen kommt ?, es könnte sein zufall aber auch das evtl. was beschädigt wurde. Es muss auch nicht zwingent dort zu ein Flüssigkeits austrittkommen wo die Luft rein kommt. Dies kann aber die Werkstatt prüfen ohne großen Aufwand bei endlüften des System. Mario |
Anzeige
|