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230Volt in Wohnmobil


hogan42 am 21 Jul 2011 22:16:04

Hallo ich möchte mir gerne einen 230v Stromkreis in mein Wohnmobil bauen. Ich bin gerade dabei mir den Transporter als wohnmobil auszubauen, da ich Motocross fahre werde ich mir im hinteren teil eine Werkstatt eibauen.

So nun zu der eigentlichen Frage!! Ist es möglich das ich einen 230Volt Stecker mit 2 Nasen hinten in die werkstatt mache so das ich hinten eine Kabeltrommel einstecken kann und im vorderen des Wohnmobils möchte ich 3 Steckdosen sowie 2 Lampen haben. Die Kabel ist klar in flexibler Ausführung und an scharfen kanten dieGummipuffer so das kein abrieb an den Kabel entsteht. Muss ich das Kabel in 3x 2,5² verlegen oder geht es auch in 3x1,5² ohne FI-Schutzschalter? Muss ich einen CEE-Stecker zur einspesung verwenden oder geht auch wie ich beschrieben ein normaler 230volt stecker den ich in die Kabeltrommel stecken kann? Benötige ich eine Extra Erdung oder kann ich an die Karosserie des Fahrzeugs? Bekomme ich dadurch Schwierigkeiten mit dem Tüv wenn ich das so mache??

Danke im Vorraus

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Gast am 21 Jul 2011 22:29:39

Zur Einspeisung ist CEE Vorschrift. Im Fahrzeug kann 3x1,5mm verlegt werden.
Kabel nicht offen , entweder im Panzerschlauch oder Kabelkanal verlegen. FI-Schutzschalter weiss ich nicht ob Vorschrift, aber auf jeden Fall im "eigenen" Interesse.

hundefreund68 am 21 Jul 2011 22:31:09

Hallo hogan43,
Die Elektroinstallation in Wohnmobilen ist so vorzunehmen, dass sie den Normen DIN 57100 Teil 721 / VDE 57100 Teil 721 entspricht
Wer seinen 220 V Anschluss selber machen will, sollte sich diese Norm besorgen und damit beschäftigen. Wenn Sie überhaupt keine Ahnung haben, sollten Sie die Elektroinstallation unbedingt einem Fachmann überlassen. Lebensgefahr !

Im wesentlichen sagt, mir einleuchtend, die Norm aus:
Die Eingangsteckdose muß eine spritzwassergeschütze und geprüfte CEE Eingangssteckdose sein.
Sämtliche 220 V-Leitungen im Fahrzeug müssen dreiadrig ausgeführt, also mit Schutzleiter sein.
Der Schutzleiter muß gelbgrün markiert sein und über alle Anschlüsse wie Steckdosen etc. mitgeführt werden.
Alle Steckdosen und Geräte im Fahrzeug müssen einen Schutzkontakt haben, der auch angeschlossen werden muß.
Direkt hinter der Eingangsdose soll eine Potentialausgleichsleitung geschaffen werden. Diese muß aus feinadrigem Kupfer, gelbgrün markiert und mindesten 4 mm² sein. Der Fachmann meint damit, dass der Schutzleiteranschlußpin in der Eingangssteckdose (ist meistens mit PE oder dem Massesymbol gekennzeichnet, also
auf keinen Fall N oder L) direkt mit dem Blech der Karosserie verbunden wird. Die Verbindung muß wirklich gut sein, das Metall richtig blank machen und mit der Leitung fest verschrauben. Nur Leitungen des Typs HO7V-K1,5 (feinadrige PVC-Leitung)) oder H=7RN-F3 G1,5 (eine Gummischlauchleitung) oder höherwertige dürfen im Fahrzeug verwendet werden.
Der Leitungsquerschnitt muß mindestens 1,5 mm² sein.
Die Leitungen sind so zu legen, dass diese vor Beschädigungen geschützt sind.In Schutzrohren oder Kabelkanälen.
Schutzrohre, Isolierrohre müssen mit BCF oder ACF gekennzeichnet sein.
Die Leitungen müssen getrennt vom Kleinspannungsleitungen (12 V etc.) verlegt werden.
Eigene Schutzrohre, eigene Verteilerdosen, Klemmdosen
Bei der Verwendung von Kombileuchten (Kleinspannung , 220V) muß die Unverwechselbarkeit der Lampen sichergestellt sein, unterschiedliche Fassungen müssen verwendet werden.
Die gesamte 220-240 Voltanlage ist mit einem Fehlerstromschutzschalter (FI Schutzautomat) abzusichern.
Den FI-Schalter unbedingt nach den Angaben des Herstellers anschließen, nur dann kann dieser vor den ggf. lebensbedrohenden Spannungen bei einem Kurzschluß schützen.
Als Anschlußleitung für den Gerätestecker, also als Verbindungskabel zwischen Fahrzeug und der CEE Stromquelle nennt die Norm eine 3 adrige flexible Gummischlauchleitung 3 x 2,5 mm² mit einer Mindestlänge von 20 Metern und einer maximalen Länge von 25 Metern. Im Vergleich zur Schukostecker-Kabeltrommel oder Schukostecker-CEE-Adaptern macht das eigentlich Sinn. Bei Schukosteckern kann nämlich die Kontaktbelegung (N,L) durch einfaches Einstecken des Steckers vertauscht werden, außerdem fehlt leider häufig der Schutzleiter. So daß die Belegung im Fahrzeug von der CEE-Stromquelle abweichend ist.

Nicht vergessen sollten Sie das alle Arbeiten an der Elektroanlage fachgerecht nach handwerklichen Regeln ausgeführt werden müssen. Hierzu zählt auch, dass die Aderenden vor dem Zerdrücken bzw. Wegdrücken in einer Verschraubung (Klemmleiste etc.) geschützt werden müssen, hierzu werden Aderendhülsen verwendet.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Rainer

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hogan42 am 22 Jul 2011 07:13:31

Wie vielen dank das bringt mich schon ein ganzes Stück weiter!

fuzzy am 22 Jul 2011 07:17:40

hundefreund68 hat geschrieben:Wenn Sie überhaupt keine Ahnung haben, sollten Sie die Elektroinstallation unbedingt einem Fachmann überlassen. Lebensgefahr !


Und nicht nur für das eigene :!:

hogan42 am 22 Jul 2011 10:08:45

Nein nein das mach ich nicht selber! Mein Onkel ist elektremeister aber er weiß nicht genau was für Standards in einem Wohnmobil vorgeschrieben sind deswegen Graf ich nach!

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