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Hallo,
der kleine Knaus bekommt ein Elektro-Update: Votronic Ladebooster und Batteriecomputer. Der vorhandene 1,5 kW Wechselrichter soll nun einen neuen Platz bekommen, da die Verkabelung dann einfacher ist. War heute hier in Augsburg beim freundlichen Boschdienst um das benötigte 50 mm² Kabel zu besorgen. Die Leitungen für den Ladebooster sollte auch noch die benötigten Ringösen bekommen. Auf Nachfrage ob die Ösen gleich drangequetscht werden können, nur Kopfschütteln. Wir löten alles. Nun zur Frage: Wer kennt einen Betrieb zwischen Augsburg und Lindau, der Ringösen in dieser Größe quetschen kann. Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar. Rainer PS: Der Boschmann in Lindau lötet auch nur. Geh mal zum Elektriker Deines Vertrauens, der sollte so was haben und machen, oder zumindest einen kennen, der's macht. Oder google mal nach CRIMPEN - nicht quetschen.
Frank Warum sollte das gequetscht und nicht gelötet werden ?
Welchen Grund gibt es dafür? Giovanni Hallo Giovanni,
das ist wie bei den Kfz.-Kabelsteckern: nicht löten Ebenso bei Lüsterklemmen: da sollen ja auch die einzelnen Kabel mit Kabelhülsen versehen werden und nicht die Kabelenden, gelötet, mit Lüsterklemmen verbunden werden. Aber warte mal ab, was die Experten dazu sagen. mk9 Hallo,
weich gelötete Kabelenden werden, wenn sie heiß werden, weicher und ev. Schmorstellen sind vorprogrammiert. Darum Kabelhülsen u.ä. nur mit geeignetem Werkzeug pressen (crimpen). Üblicherweise hat ein Elektroinstallateur die geeigneten Zangen, ev. auch der Stromversorger. aus Oberösterreich Alfred Hallo mk9 ,
wenn ich mir aber die Qualität der Quetschhülsen ansehe, kommen mir schon Bedenken, ob löten nicht besser wäre. Früher gings auch, aber das Zink, oder Alu zum Kupfer besser passt als Zinn und Selen ,halte ich für ein Gerücht. Geht nur schneller, das wird es sein. Albert Eine Quetschzange für solche Enden hat normalerweise auch jede gute LKW-Werkstatt. Zumindest konnte ich dort mal ein paar Enden aufquetschen lassen.
Niklas Hallo,
MK 9 hat schon recht... in meinem ex. Weltunternehmen war das löten von Litzen in den siebziger Jahre nicht mehr zulässig, nur Adern-Endhülsen und Kabelschuhe gepresst mit einer passenden Zange für grössere Querschnitte. A+ gary32 Um auch hier mal wieder den Knoten zu lösen bevor seitenweise Vermutungen aufkommen:
Nachteile von Verzinnen: 1.) Lötzinn löst Kupfer an und somit bei Kontakt mit Salzwasser (KFZ im Winter) geht das Kabel irgendwann kaputt. Elektrochemische Spannungsreihe ist das Rätsel. 2.) Das Zinn läuft zwischen die Adern. Dadurch wird die flexible Leitung hart und es kommt zum Adernbruch. 3.) Durch die Temperatur wird die Leitungsisolierung angeschmolzen bis verbrannt. Ich persönlich löte grössere Querschnitte unter Beachtung folgender Dinge: - Nur für den Innenraum - Leitung ist keinen Vibrationen, dauerhaften Bewegungungen oder mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt - Grundsätzlich wird nachher ein Schrumpfschlauch, bevorzugt mit Heißkleberbelag innen, verwendet. Wer mag kann die angeschröggelte Isolierung vorher entfernen. Ich habe auch schon erst mit Heißkleber einen Belag aufgebracht und nachher geschrumpft. Ist zwar nicht so toll, verhindert aber auch das Eindringen von Wasser ins Kupfergeflecht. Dann ist der Schrumpfschlauch gleichzeitig Korrosionsschutz und mechanischer Schutz. Und es sieht Hochprofessionell aus. Bon Voyage Ich habe 1978 auf der "anderen Seite der Mauer" meine Elektrikerlehre gemacht und da wurde alles gelötet und daran hatte sich auch bis 1990 nichts geändert. Von Fehlern, die aufgrund der Lötverbindungen entstanden, ist mir nichts bekannt, wenn die Kabel so heiß werden, dass der Zinn schmilzt, sind sie falsch dimensioniert.
LG Zum Überhitzen noch eine Aussage:
Der Überganmgswiderstand ist deutlich kleiner als bei anderen Methoden. Daher kommt es nur zum Erhitzen der Übergangsstelle wenn der Kabelschuh nicht richtig angezogen ist oder wirklich viel zu viel Strom über die Verbindung gezogen wird. In dieser Machart ist eine gelötete Verbindung - Anmerkungen siehe oben - einer gecrimpten vom Übergangswiderstand her überlegen. Wenn die Mechanik entsprechend fachmännisch ausgeführt ist diese ebenso. Man muss halt nur eine richtige und aufwändige Zugentlastung realisieren um jede mechanische Beanspruchung zu verhindern. Bon Voyage Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Da ich durch verschiedene Erfahrungen kein sonderliches Vertrauen in Quetschverbindungen habe, quetsche ich jetzt die Kabelschuhe und Ösen und verlöte sie zusaätzlich für einen optimalen auch "elektrotechnischen Kraftschluss". Ein Schrumpfschlauch perfektioniert die Verbindung und sorgt zusätzlich für mechanische Entlastung.
Für 50mm*mm Ösen würde ich mir eine Fachwerkstatt suchen, z.B. Bosch. Hallo Longo, die löten doch auch.
Ich mache es so (passend durchmessende Öse/Schuh vorausgesetzt): Kabel abisolieren. Ring drüber u. Adern vorne etwas aufspleissen(damit nicht herausrutschen kann) und Anschluss nach vorne ziehen. Im Schraubstock mit halbrunden Backen u. entsprechender Positionierung ordentlich klemmen. Dann mit Induktionslötkolben 100W an der Lötschleife eine Rundung um den Schuh biegen u. heizen, bis das Elektrolot von der aufgespleissten Seite satt reinläuft. Im Freien reicht die 100W Heizleistung gelegentlich nicht aus, nehme dann solch einen Kuli-artigen Minigasbrenner, die Dinger entwickeln in kurzer Zeit eine ganz schöne Hitze. Nach Erkalten beschleife oder feile ich das ganze etwas u. prüfe die Verbindung optisch u. unter Zug auf Festigkeit. Bis jetzt hatte ich auch auf Dauer bei max. 100A/12V keine Probleme. Als Finish Schrumpfschl. oder gutes Iso-Band. Richi Hallo WoMoGemeinde,
danke für die zahlreichen Antworten. @Helmchen: Fraron steht ganz oben auf meiner Liste wenn ich mir das Zeug schicken lassen würde. Der "kleine Knaus" ist zerlegt, Leerrohre verlegt und die Komponenten haben auch ihren Platz gefunden. Mein Frauchen steht schon mit Föhn und Glätteisen parat. Die kleine DeLonghi mit Siebträger wartet auch schon wieder auf ihren Einsatz. Da willst halt nicht schon wieder auf den Postboten warten.
@fantom: Die so auf meinem Weg liegen waren da alle nicht so hilfreich. Ach ja „chrimpen“ heißt das Wort, viel mir beim tippen nicht mehr ein.
@ giovannibastanza: Ich wollte hier keine Grundsatzdiskussion Löten vs. „crimpen“ anzetteln. Fakt ist, im KFZ-Bereich wird nix gelötet. Bei meinem Benz Bj. 1966 und beim Käfer Bj. 80 ist alles gecrimpt und das hat gut gehalten.
@a.miertsch: Ich bin bekennender Modellflieger. Bei uns fließen auch viele Amper. Ich habe die Erfahrung gemacht das Lötverbindungen, Kupfer und viel Strom sich auf Dauer nicht vertragen. Habe vorhin noch einen Bekannten an der Tanke getroffen der Car HiFi Junkie ist. Auf die Frage wie mit hohen Strömen im KFZ zu verfahren ist kam wie aus der Pistole geschossen „Ringösen crimpen und den Rest mit Aderhülsen in geeigneten Verteilungen verschrauben. Crimpen tut der Wehrmann“ vom Rainer, der Samstag mit dem „kleinen Knaus“ nach Flensburg „Cruist“ und gespannt ist ob der Votronic VCC1212 in die U2 Ladefase kommt. Moin Rainer,
sei vorsichtig! hatte genau die gleiche Umbauaktion vor 4 Monaten. Ebenfalls mit Ladebooster und neuem Kabel für den 1500/3000 Watt WR, der nahe an die Batterie sollte. Nur der Bosch-Lkw Dienst hier hat das gemacht. 30 cm Kabel mit Querschnitt 54 qmm, 2 Ringösen und ner fliegenden 150 Ah Blechsicherung haben mit Garantieübernahme und der deutlichen Aufforderung, so etwas nicht nochmal in Auftrag zu geben, 48 € gekostet. Angeschlossen habe ich selber und die Jungens von der Boschniederlassung kenne ich persönlich. Jetzt ist alles super, schicke gern ein Foto und fühle mich auch sehr fair behandelt angesichts dieses Pyromanenthemas.... :D Die hatten die richtigen Erstausrüsterquetschen, das richtige Kabel und das Lkw-Wissen. Von wegen Löten und "damals" ging das auch im Osten? Würde ich net empfehlen von wegen Abrauchen..... :wink: direkt vom SP Steiner im Elbsandsteingebirge aus dem Urlaub. Felix52 Hallo Felix52
bezieht sich das auf Flensburg ,cruising oder die U2 Kennlinie :), morgen früh gehts zur Fa. Wehrmann und alles wird nach DIN "gequetscht". Der WR ist mit 125 A abgesichert weil die DeLonghi ca. 100A zieht (hat die letzten 30.000 km gereicht). Frauchen darf halt nur auf Stufe 1 Föhnen. Rainer Rainer,
als Geschädigter kann ich Dir nur sagen: Das wäre der nächste Fehler, der Deinen WR zerstören könnte. Die Reduzierung auf halbe Leistung bedeutet bei einem Föhn meistens, dass er alle paar Millisekunden ein- und ausschaltet und wohl damit Dein WR auch. Ich habe die "Halbschaltung bei meinem Föhn gesperrt. Denn dieses Aus-und Einschalten schafft kein sinusähnlicher WR. Aber dazu solltest Du Dich hier tiefer einlesen. Da ist das erklärt. Und 1000 Watt Föhns gibts allemal immer noch. Das sollte Deiner Holden dann reichen. Kleiner, leichter und billiger sind die allemal :D Felix52
hallo felix52, mein WR ist ein "rainer" Sinus, der seit einem Jahr klaglos seinen Dienst verrichtet. Werde aber heimlich den kleinen Fön ins Womo schmuckeln. Bei meinem Haarschnitt reicht ein Zewa. Wichtig ist nur der Espresso. Rainer Ich hab da mal ne Frage am Rande:
Ich les hier was von 50 und 54er Querschnitten. Sind das dann schon Hochspannungsleitungen? Ein normales Starthilfekabel hat 25, das für Diesel 32Quadrat. Mit welchen Strömen rechnet man denn beim Ladebooster und woher nimmt der die? Die Lima bringt doch auch nur max 150A und hat ein ca.30er Kabel zur Batterie. Zum Löten im Osten: Wir hatten doch nichts, nicht mal hohe Ströme. Da hat Löten völlig ausgereicht. :cry: Ich denke, dass gelötete Enden mit der Zeit in der Lüsterklemme oder Quetschverbindung weich werden und nachgezogen werden müssten, wie damals das Alukabel mit den Presshülsen oder Klemmsternen im Osten, also von daher kenn ich die. Die mechanische Aushärtung hab ich in einer Quetschverbindung ebenso wie bei einer Lötverbindung, was also beides zum Kabelbruch führen kann. Die elektrochemische Reaktion mit Salzwasser sollte dann aber auch für die Lichtmaschine ein Problem darstellen, sie ist halboffen und in ihr sind die Verbindungen auch gelötet. Ein paarmal sind mir die Kohlen ausgegangen aber von elektrischer Seite her gesehen waren sie schadfrei. Ich denke eher, dass es eine Richtlinie, Verordnung oder Ähnliches gibt, welche festlegt, was für Verbindungen wo und durch wen zugelassen sind. Hierzu müsste man mal den Ulrich fragen, der weiß dazu sehr viel. Ob sich nun jeder dran hält, ist seine Sache, solange nichts passiert. Am Strom und am Salz hat sich nicht viel geändert, OK im Osten hatten wir kein Salz aber auch keinen Strom...erwähnte ich schon?: Wir hatten nichts :cry: So nun lasst mal ein bißchen Mitleid rüberwachsen :D Frank Hallo Frank,
bei einem Ladebooster kann man mit Strömen von rund 50A rechnen, von der Strombelastbarkeit genügt dafür bereits ein Cu-Kabel mit 6 mm² leider ist das nicht das einzige Auslegungskriterium, denn bei 12V spielt der Spannungsabfall noch eine gewichtige Rolle Unterstellen wir mal eine Länge des Leitungswegs von der Lima über den Booster zur Batterie von 7,5m, so beträgt die Länge des Kabels (hin + zurück) 15m bei 6mm² beträgt der Spannungsabfall dann runde 2V bei 50mm² dagegen nur 0,5 V gute Booster können prinzipiell mit auch mit 6 mm² leben, denn da wird wird die Spannung direkt an der Batterie gemessen und der Booster dreht dann die Ladespannung so hoch, daß der Spannungsabfall ausgeregelt wird grüße klaus ...um vielleicht mal wieder zur Ausgangsfrage zu kommen...
Es war die Frage nach der 50mm² Verbindung des Wechselrichters gefragt und diese ist sicherlich nur für den Kurzzeitbetrieb von ein paar Minuten zu sehen, jedenfalls unter den vorgegebnen Lastvoraussetzungen 1,5KW Da sollte es wohl keine Bedenken zur Verbindungstechnik geben, schon gar nicht bei 50mm², ginge ja auch mit weniger im Kurzzeitbetrieb.... Grundsetzlich sollten solch große Querschnitte in geschlossenen Kabelschuhen gepresst und mit Schrumpfschlauch "abgedichtet" werden und das macht jeder E-Installateur da es zu seinem Job gehört und er eine entsprechende Zange sein eigen nennen sollte. Ebenso hat sicherlich jedes Industrieunternehmen mit eigener E-Werkstatt eine Zange um Motorenanschlüsse zu verpressen (mal als Anwendungsbeispiel für flexible, permanent hochbelastete Verbindung) Z.B. Gabelstaplerfirmen. Richi
Mit Verlaub: nicht 0.5V sondern 0.255V Hallo Thomas,
danke, damit werde ich das dafür verwendete Programm "Spannungsabfall 3.4.8.2" ins Nirwana schießen grüße klaus
...ja, und beim editieren des Textes habe ich versehentlich Grunds(ä)tzlich mit (e) geschrieben.. :ooo: @Klaus... hast sicher schlechtes Recyclingkupfer als Grundlage verwendet, passt doch :D Bei Kupferkabel:
Spannungsabfall[V] = Strom[A] * Kabellänge[m] / Querschnitt[mm²] * 0.017 Klaus, du solltest dich schämen, wenn du dafür ein Softwarepaket brauchst! :D Thomas, tu ich jetzt auch
grüße klaus Mein WR mit 1500 Watt habe ich mit 35 mm2 auf 2 Meter angeschlossen.
Das reicht dicke. Abgesichert an der Batterie mit 125 A Meine Senseo läuft super damit. Eine Crimpzange hab ich mir selber aus der Bucht geholt,Rohrhülsen auch. Link zum eBay Artikel Link zum eBay Artikel Die Crimpzange hab ich für 44€ bekommen. Ist zwar keine Klauke,geht aber trotzdem sehr gut. Meine Devise,selbst ist der Mann. 35mm2 Kabel gibt es in vielen Bauhaus Märkte,um die 10€ Meter,die haben oft eine Bootszubehörabteilung,in Hannover jedenfalls. Dieter
Freut mich, dass Dir die Seite gefällt. Ansonsten verstehe ich Dich gut,, was das Warten betrifft. :)
Die Rohrkabelschellen sind aus Kupfer verzint. Dieter In Schweden und Norwegen gibt es die Crimp-Zange im ganz normalen Baumarkt (Biltema) für 529 Kronen (ca. 65€), die geht von 16-95mm2. Da ist es auch normal, Kabel bis 70mm2 vorrätig zu haben. Wer also noch ein paar gute Elektorzubehörteile braucht ist hier gut beraten. Habe selber gestaunt, was es da alles gibt, da muß man bei Fritz-Berger und Co. lange suchen. Danke , Leute, man kann immer noch was dazu lernen.
Giovanni.
Vielleicht nur zur Klarstellung, denn bei den Beiträgen kommt das nur indirekt raus. Es ist falsch, wenn man Kabelenden verzinnt und dann in Kabelösen oder Kabelendhülsen "crimpt". Das gibt Probleme verschiedenster Art. Es ist aber richtig, abisolierte Kabelenden in passende Kabelösen zu schieben und das Kabel in der Öse von der Ösenseite her "einzulöten" Crimpen ist mit den richtigen Werkzeugen einfacher, zeitsparender und bei richtigem Druck auch OK Löten ist schwieriger, Werkzeug sind meist ortsgebunden (Strom) aber der Übergangswiderstand ist bei einer richtigen Lötung geringer. Bei beiden Verbindungsarten sollten das Kabel am Übergang von Schuh zu Kabel nicht bewegt bzw. stabilisiert (Schrumfpschlauch) werden. Ich persönlich crimpe und löte, je nach Kabel und Anwendung. Übrigens: Verbindungen der Satelittentechnik sind aufgrund ihrer Ausfallsicherheit meist gelötet. Andreas Moin Andreas,
meine Werkstatt hat auch erst gecrimpt und dann gelötet. Moin Thomas und Klaus, als Nichtsachverständiger weiß ich nur, dass mein Ladebooster (45 Ah ) genügsam mit der Kabeldicke umgeht. Allerdings beziehe ich dies nicht auf den Kabelquerschnitt bei fast schon Dauernutzung durch Kaffeeautomaten beim WR! Mag sein, dass ich bei nur 30 cm Kabellänge ein wenig übertrieben habe. Andererseits möchte ich vermeiden, dass das Produkt meiner harten Arbeit abraucht. Da gebe ich gern mal 20 € mehr aus als BERUFSTÄTIGER :) Schöne aus dem sonnigen ( 28 Grad Celsius warmen ) Zittau. Urlaub iss halt was feines, wenn man mit dem Womo dem schlechten Wetter davonfahren kann :D Felix52 Hallo, der kleine Knaus ist wieder zurück von der Ostsee. Elektrik funzt wie sie soll. Kabel wurden gecrimt und alles ist gut. Der Knausi wurde aber nicht zum Übernachten gebraucht da wir in Flensburg auf eine Yacht umgestiegen sind. Wir hatten tolles Segelwetter. Von Flensburg gings nach Dänemark und zurück nach Kiel und weiter durch den NOK. Meine Süsse und ihre Schwester sind in Rendsburg von Bord gegangen um den KNAUSI wieder in Flens abzuholen. Die Damen wollten über Hamburg wieder nach Lindau düsen. Der Rest der Crew wollte unsere "Tara" wieder in Ihren Heimathafen nach Texel segeln. Der Yachthafen in Cux ist gleich neben der "Platte" die gut besucht war. Um 5.55 Uhr gings Richtung Nordsee da wir mit der Tide aus der Elbe rauss mussten. Wir hatten uns auf dem Schiffshighway eingereiht und machten gute Fahrt Richtung Nordsee. Unser Ziel war Nordernay da wir einen Hund an Bord haben der auch mal Gassi musste. Ich stand am Ruder und der Rest der Mann und Frauschaft legten sich wieder aufs Ohr. Der Wind flaute ab und ich holte die Segel ein. Der Volvo-Penta, der mich immer an den 2.8 JTD errinnert , knatterte vor sich hin. Wir waren auf der Nordsee und kein Land in Sicht. Hier und da waren robben zu sehen. Der Diesel tuckerte bei 2000rpm und wir machten mit der ablufenden flut gute 7 knoten. Noch einBlick auf die Temp. und alles war gut. 4 min später ein lautes pipsen. Temp 250 grad. Motor aus und Kacke am dampfen. Kurtz um der Motor war heiss gelaufen. Also runter zum Mot und alles prüfen. Wasserpumpe putt. Meldung abgesetzt. Ankern. Wenn gewünscht weitere Infos mit bilder da ich seit 24 Stunden nicht geschlafen habe und jetzt müde bin.
rainer |
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