Am 19.06.2005 starten wir morgens um 5:00 Uhr in Tellingstedt/Heide in Nordddeutschland. Uns stecken zwei Hochzeitsfeiern vom Freitag und Samstag in den Knochen, aber da wir als "Taxi" für meine Schwiegereltern fungieren, sind wir pünktlich zur Stelle. Die älteren Herrschaften haben ein Treffen mit in Berghausen in der Nähe von Limburg.
Wir verbinden den Transport gleich mit einer Woche Urlaub im Rhein-Mosel-Nahe Gebiet.
Am späten Nachmittag erreichen wir den Ort bei Limburg, essen noch eine Kleinigkeit und fahren dann weiter Richtung Rhein und zwar nach Kaub. Die Park- Stellplatzsituation ist hier bescheiden, wie ich schon im vorwege ermittelt habe. Wir finden dann kurz vor der Fähre Kaub noch einen kleinen Parkplatz unmittelbar am Rhein. Wir wollen hier übernachten, die Bundesstraße und die Eisenbahn ist in unmittelbarer Nähe und eigentlich nicht zu überhören, aber wir schlafen trotzdem gut.
Am nächsten Morgen weren Brötchen besorgt, die Wanderschuhe und Rucksäcke hervorgeholt und dann geht es in Kaub los mit dem Wanderweg "Rheinsteig". Wir wollen den Weg von Kaub bis zur Loreley wandern, der Weg ist gut ausgeschildert und man hat von oben eine tolle Aussicht über Burgen, Rhein und die Eifel. Der Weg ist an einigen Stellen etwas beschwerlich und nach einigen Stunden mit einigen Brotzeiten ereichen wir die Loreley. Wir genießen den Blick und die Ruhe. Nach einer längeren Pause, steigen wir die Treppen hinab zum Rhein. Unten angekommen beschließen wir, nicht zum Bahnhof nach St. Goarshausen zu gehen, sonder auch zu Fuß am Rhein zurück nach Kaub zu laufen. Auch das schaffen wir, trotz großer Hitze.
Im Womo gibt es dann die ersehnte Dusche und dann fühlt man sich wieder frisch. Wir essen noch eine Kleinigkeit und setzen mit der Fähre über den Rhein. Kosten 7,-€
Auf der Fähre beschließen wir kurzfristig den SP in Bad Sobernheim anzufahren. Unterwegs füllen wir die Vorräte bei ALDI-SÜD auf, für uns immer alles neu, da wir ja ein anderes Sortiment haben. Bald darauf erreiochen wir den SP und fahren die V/E Station an und leeren bzw. füllen alles. Danach suchen wir einen Platz und richten uns entsprechend ein. Der SP ist ja hier beschrieben worden und wir finden in ganz toll. Man steht ruhig und kann sich auch ein wenig breitmachen, der Platz war kaum besucht.
Am nächsten Morgen wollen mit den Rädern auf dem Nahe-Radweg nach Idar-Oberstein. Der Radweg ist bis auf wenige Ausnahmen abseits der befahrenen Straße und ist gut beschildert. In Kirn machen wir eine Pause und entspannen am Marktplatz. Dann geht es weiter und bald erreichen wir I.O. . Da ich in der Nähe geboren bin und auch einige Jahre in I.O. verbracht habe, wir auch mit Pkw schon mal da waren, schlendern wir nur so durch die Straßen und gönnen uns dann allerdings noch eine Portion Spießbraten. Nach dem Essen zieht es merklich zu und ein Unwetter braut sich zusammen. Wir besteigen die Räder und radeln die 30 km ohne Pause in Rekordzeit zurück. Wir ereichen kurz vor dem Gewitter das Womo und dann schüttet es wie aus Eimern und anschließend gibt es Hagel satt. Aber es sind keine Beschädigungen zu entdecken und nach dem Gewitter können wir auch wieder draußen sitzen und trinken eine schöne Flasche Nahe-Wein.

