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Frankreich zweiter Versuch; Fortsetzung des 30min Urlaubs


Horus am 27 Aug 2011 14:40:24

Französische Atlanhtikküste die Zweite
Reiseberich geschrieben von meiner besseren Hälfte.

Nachdem der Frankreich-Urlaub im Jahr zuvor aus verlängertem Krankenhausaufenthalt bestand, wollte mein Mann die Gegend unbedingt mal nicht nur aus einem Krankenwagenfenster sehen. Also das Gleiche nochmal, hoffentlich ohne Unfall.

Wie zuvor fuhren wir über den Kaiserstuhl nach Montluçon, um auf dem bekannten Stellplatz zu üernachten. Leider war aber die Zufahr zu diesem Stellplatz durch eine Demonstration versperrt. Die Polizisten, die die Straßen sperrten, erklärten uns zwar, wie wir die Demonstration umfahren könnten, doch gerieten wir dadurch in enge Innenstadtstraßen, die wiederum am Demonstrationszug endeten. Elfriede, unser Navi war auch keine Hilfe. So stellten wir uns schließlich auf einen kleinen Parkplatz und versuchten die Lage zu Fuß zu erforschen. Aber dann war die Demo endlich zu Ende und wir konnten auf „normalem“ Weg zu unserem Übernachtungsplatz.

Nach einer regnerischen Nacht fuhren wir weiter nach St. Savin-sur-Gartempe, um die in unserem Reiseführer angepriesene romanische Kirche mit ihren zahlreichen Fresken zu besichtigen. Diese Fresken sollen unter den besten in Europa sein. Da es in der Stadt keinen Parkplatz geben sollte, stellten wir unser WOMO an der breiten Zufahrtsstraße am Straßenrand ab und gingen zu Fuß in den Ort. Die Kirche war wirklich beeindruckend und den kleinen Umweg wert. Besonders die Deckenfresken bzw. Malereien – scheinbar wurde eine Technik zwischen Fresko und Temperamalerei verwendet – bescherten uns einen steifen Nacken, da wir uns an den phantastischen und gut erhaltenen Bildern nicht satt sehen konnten.

Übrigens hätte es in der Nähe direkt am Wasser doch einen WOMO-Parkplatz gegeben.

Angles-sur-l'Anglin sollte ein besonders malerisches Dorf sein, so wollten wir uns das ansehen. Die Zufahrt war wirklich malerisch, aber am „anderen“ Ende des Ortes gab es nach einer steilen Zufahrt einen großen Parkplatz, auf dem wir möglicherweise sogar übernachten hätten können. Wir besichtigten so weit wie möglich die Burgruine und die kleine auf einem Hügel liegende Altstadt, die durch steile Sträßchen glänzte. Na, so toll fand ich den Ort nun nicht.

Weiter ging es nach Chauvigny, wo wir die Nacht auf dem kleinen kostenlosen Stellplatz verbrachten, von dem aus wir bequem zu Fuß zu den Sehenswürdigkeiten dieser kleinen Stadt gehen konnten, als da sind die Kirche St. Pierre und die fünf Burgruinen. Alle liegen auf einem kleinen Hügel über der eigentlichen Stadt, so dass man von oben einen weiten Blick über die Umgebung hat. Abends stiegen wir noch kurz in den Ort hinunter, der allerdings außer einigen schönen Bäckereien nichts besonderes zu bieten hat.

Aber dann kam Poitiers. Mal eine größere Stadt, aber wunderschön. Wieder sollte es Parkplatznot geben, so fuhren wir frühmorgens los. Es war Samstag und wir dachten, dass viele Leute nicht so früh aufstehen würden. Zu unserer Erleichterung fanden wir an einer der Umgehungsstraßen sofort einen Platz für unser WOMO und machten uns auf zur Besichtigung.

Auf den Straßen ins Zentrum befanden sich an vielen interessanten Gebäuden Tafeln, die auf die jeweiligen Besonderheiten hinwiesen. Somit bekamen wir gleich einen ersten eindruck von der Geschichte der Hauptstadt des Poitou. Der Markt war noch nicht vollständig aufgebaut, so besichtigten wir erst mal die Kirche Notre-Dame-la-Grande mit ihrer phantastischen Fassade, die etwas an die Kirchen in der Toscana erinnert. Auch die gotische Kathedrale St. Pierre ist sehenswert, sowie weitere Kirchen und Gebäude, die wir auf unserem Rundgang entdeckten.

Aber dann war der Markt dran, ein absolutes Muß für meinen Mann, den Märkte magisch anziehen. Hier gab es außer den üblichen Fisch-, Fleisch- und Käseständen eine Spezialität, die wir noch nicht kannten: gebackene Rote Beete. Die Rüben waren nicht kugelförmig wie bei uns sondern länglich wie ein großer Rettich und ganz schwarz. Natürlich kauften wir eine Rübe, die als Salat phantastisch schmeckte.

Nachmittags fuhren wir weiter nach Niort, wo wir auf meinem altbekannten Stellplatz übernachteten, der schon ziemlich voll war.

Am Sonntag war in Niort Markt, den wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Innenstadt von Niort (die hatte ich im Jahr zuvor mehr als ausführlich kennen gelernt) fuhren wir nach Maillezais, dessen Klosterruine in allen Prospekten eindrucksvoll zu sehen war. Zuerst besuchten wir die Pfarrkirche St. Nicolas im Ort selbst, durchaus sehenswert. Dann 1 km weiter zur Ruine der 989 gegründeten ehemaligen Benediktinerabtei St. Pierre. Entgegen unseren Erwartungen war das eine riesige Anlage mit einem großen Besucherzentrum, gut ausgebauten Wegen, in die in kurzen Abständen eine Art flache Glasbausteine eingelassen waren, in denen kleine Botschaften geschrieben standen, vielen Audioführern an markanten Stellen, die die Geschichte des Klosters und der jeweiligen Bauten und Besonderheiten erzählten und natürlich den eigentlichen Ruinen, die viel größer und ausgedehnter waren als nur die bekannte Wand mit dem großen Fenster.

Nachmittags sollte es eine Vorführung geben, die die Entstehung der gregorianischen Gesänge zum Thema hatte. Eigentlich wollten wir gegen Mittag weiterfahren, doch beeindruckte uns die gesamte Anlage derartig, dass wir gerne noch die paar Stunden dranhingen. Diese Zeit lohtne voll und ganz, denn der Vortrag von einem als Mönch gekleideten jungen Mann war äußerst interressant, beeindruckend und auch bewegend. Wir saßen ein Stück entfernt mit Blick auf die große Ruine, von der die verschiedenen Arten der gregorianischen Gesänge zu kommen schienen. Ein Gänsehauterlebnis.

Auf engen Nebenstraßen fuhren wir weiter nach Coulon und stellen uns wieder auf den großen WOMO-Stellplatz. Es war noch Zeit genug für einen ausgedehnten Spaziergang, der uns natürlich zur Unfallstelle vom Jahr zuvor führte. Man hatte dort inzwischen die Büsche am Rand des mit Kies bedeckten Gehweges ziemlich zurück geschnitten, so dass nun der steile Abhang deutlich zu sehen war.

In dem nahegelegenen Café tranken wir einen Espresso und gedachten der schnellen Hilfe, die wir damals von den Angestellten dieses Restaurants erhalten hatten, konnten aber kein bekanntes Gesicht entdecken.

Noch ein kurzer Besuch des Ortskerns mit seinen Geschäften und Bars, dann zurück zum WOMO.

Am nächsten Tag ging es zeitig los durch die ausgedehnten Marais Pointevin. Eine wunderschöne Gegend. In Arçais gab es einen Stellplatz etwas außerhalb des Ortes, aber wir wollten sowieso ein bißchen laufen. Im Besucherzentrum erhielten wir freundliche und ausführliche Informationen über die Geschichte des Ortes und der Marais. Wir besichtigten, was zu besichtigen war und fuhren dann weiter auf kleinen Nebenstraßen Richtung La Rochelle, wo wir nach einem Mittagessen auf einer Grünfläche am Straßenrand am frühen Nachmittag ankamen.

Wir stellten uns auf den riesigen und fast vollen Parkplatz direkt am Hafen, der in unserem Reiseführer empfohlen wurde und auf dem man angeblich auch übernachten konnte. Letzteres erschien uns allerdings angesichts der vielen Autos hier nicht erstrebenswert.

Aber erst mal wollten wir diese so berühmte Stadt ausführlich besichtigen. Im nahen Tourismusbüro erhielten wir umfangreiches Informationsmaterial und die Auskunft, dass man auf unserem Parkplatz nicht übernachten dürfe. Na ja, das wollten wir nun sowieso nicht mehr.

Der Hafen mit den unzähligen Segelbooten (sogar das von Moitissier lag hier) beeindruckte uns sehr. Ohne Neid überlegten wir, welche Vermögenswerte hier doch lagen und wie viele vermögende Menschen es gab, die sich so etwas leisten konnten.

Die Stadt an sich gefielt mir nicht so besonders. Leider sind viele der alten Gebäude etwas heruntergekommen und bräuchten unbedingt eine Sanierung, um den Verfall zu stoppen. Aber wahrscheinlich ist es hier wie fast überall: es fehlt das Geld für solch aufwändige Arbeiten.

So nun mußen wir uns einen Übernachtungsplatz suchen. Laut unserem Reiseführer gab es einen Stellplatz am Industriehafen. Doch das erste was wir dort sahen, war ein großes Schild, das Übernachtungen verbot, obwohl der riesige Platz völlig leer war. Also auf zum nächsten genannten Platz, den wir allerdings trotz GPS nicht fanden. An den angegebenen Koordinatien gab es gar keinen Parkplatz. Auch andere WOMOs fuhren ratlos herum. Zum nächsten Stellplatz mußten wir im mittlerweile Stoßzeitverkehr mitten durch die Stadt fahren. Dieser war zwar tatsächlich ein offizieller Stellplatz am Rande eines großen Parkplatzes, jedoch waren alle WOMO-Plätze belegt. Wir stellten uns auf einen PKW-Parkplatz um unsere weiteren Schritte zu überlegen. Einer der WOMO-Fahrer meinte, wir sollten doch einfach hier stehen bleiben, aber das war uns zu unsicher und auch zu laut.

Es blieb uns nichts anderes übrig als die Stadt zu verlassen und den nächsten von Elfriede vorgeschlagenen Platz anzufahren. Der lag direkt am Meer in der Nähe von Aytré und hatte gerade noch ein Plätzchen für uns frei. Glück gehabt. Nach uns kamen noch weitere WOMOs, die sich dann auf die PKW-Plätze stellten. Es waren sowieso keine Autos hier.

Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Rochefort. Dort sollte es auf einem großen Parkplatz in der Innenstadt genügend Parkmöglichkeiten geben. Aber wieder einmal war dieser wirklich riesige Platz völlig belegt. Was war bloß los hier? Wir stellten uns mal wieder vor ein paar Autos und suchten zu Fuß etwaige freie Plätze. Zu unerem Glück fuhr nach einigen Minuten ein PKW direkt vor uns aus einer ziemlich großen Parklücke, in die wir tatsächlich reinpaßten.

Nun konnten wir die Stadt erkunden, die uns wesentlich besser gefiel als La Rochelle. Im Hafen entdeckten wir die Werft, in der die Hermione wahrheitsgetreu nachgebaut wird, das Schiff, mit dem La Fayette im Jahr 1780 aufbrach, um den Amerikanern in ihrem Unabhängigkeitskrieg zu helfen. Die „Baustelle“ war sogar – mit Eintritt – zugänglich, so dass wir die Arbeiten und das schon ziemlich weit aufgebaute Schiff betrachten konnten. Es gab auch eine Ausstellung, die die Fortschritte beim Bau und auch die Geschichte dieses Schiffes zeigte. Wir waren sehr beeindruckt.

Nach einem Blick von außen auf die Cordiere Royale aßen wir auf einem Platz in der Innenstadt im Freien in der ziemlich warmen Sonne zu Mittag. Anschließend fuhren wir zur berühmten 1900 erbauten Schwebefähre Pont Transbordeur du Martrou über die breite Charente. Einmal hin und her fahren – es dürfen nur noch Fußgänger und Radfahrer die „Brücke“ benutzen – dann wieder weiter.

Nun ging es über Echillais – eine Kirchenfassade – und Moëze – ein tempelartiges Gebilde auf dem Friedhof, wo uns ein alter Mann ansprach, der erfreut war, hier Besucher zu sehen – nach Brouage. Das war ein kleiner Ort von einer großen einigermaßen gut erhaltenen Stadtmauer umgeben, auf der wir entlang gehen konnten. Der Ort lag früher direkt am Meer, ist nun aber weit davon entfernt, da die Umgebung trocken fiel. Auch der Kirchturm von Moëze war mal ein Leuchtturm und steht heutzutage weit im Land.

In der Nähe von Marennes übernachteten wir auf einem schönen Platz direkt am Meer, um am nächsten Tag auf die Ile d'Oléron zu fahren.

Im gar nicht kleinen Hauptort ganz am „Anfang“ der Insel, Le Chateau d'Oléron, entdeckten wir gleich mehrere Campingplätze, die wir uns für eine evtl. Übernachtung merkten. Dann machten wir uns auf, die Insel zu umrunden. Die Ile d'Oléron ist berühmt für ihre Austern. An einem der vielen „Austernhöfe“ hielten wir an und kauften uns ein Dutzend sowie eine weitere Spezialität der Gegend, eine Flasche Pinau. Das ist eine Art Aperitif aus Traubenmost und Cognac. Schmeckt nicht schlecht.

Ein kurzer Halt an dem uninteressanten Fort Royer in der Nähe von Boyardville, das nur durch den schönen Blick auf das imposante im Meer liegende und nicht zugängliche Fort Boyard glänzt. Zu Mittag aßen wir am Straßenrand im Foret Domaniale des Saumonards und fuhren dann zum Leuchtturm Chassiron, der von einer kleinen Gartenanlage in Form einer Windrose umgeben ist. Die 224 Stufen bis nach oben belohnen mit einem grandiosen Rumdblick über den Norden der Insel, La Rochelle, die Insel Ré und das Fort Boyard, abgesehen von dem Blick auf den Gartan ganz weit unten.

Über St. Pierre fuhren wir zurück nach Le Château, wo wir auf einem Campingplatz übernachteten, da wir unterwegs keinen Stellplatz gefunden hatten. Der Platz war zwar nicht gerade schön, doch gab es Duschen und Strom und natürlich eine Ver- und Entsorgestation.

Das nächste Ziel war die auf einer Steilklippe gebaute Kirche Sainte Radegonde in Talmont sur Gironde. Absolut den Abstecher wert und sehr beeindruckend, wie das wuchtige Gemäuer aus dem 12. Jahrhundet über dem Meer tront.

Danach ging es weiter nach Saintes, laut Reiseführer eine sehenswerte Stadt, jedoch ohne ausreichende Parkmöglichkeiten. So stellten wir uns auf den ersten freien Parkplatz, den wir entdeckten, der zufällig aber auch in der Nähe der größeren Sehenswürdigkeiten lag.

Das Amphitheater sahen wir nur von außen, dann besichtigten wir die Kirche St. Eutrope aus dem 11. Jahrhundet. Eine Stations des Jakobswegs und ein UNESCO-Denkmal. Auch das Historische Zentrum dieser Stadt mit der Kathedrale St. Pierre ist sehenswert. Nach einem Blick auf den Germanicus-Bogen am Ufer der Charente ging es weiter nach Cognac, wo wir übernachten wollten.

Zunächst einmal wurden wir enttäuscht, denn der angegebene Stellplatz erwies sich als winzig, nur für 4 WOMOs ausgelegt und bereits voll besetzt. Wir zwängten uns mühsam rangierend auf einen der daneben liegenden PKW Parkplätze, wo sich bis zum Abend noch weitere WOMOs einfanden.

Auf dem spätnachmittäglichen Rundgang durch die etwas unscheinbare Stadt Cognac entdeckten wir die berühmten Hersteller und trugen uns für eine Führung am nächsten Morgen bei Martell ein. Natürlich wurden ein paar Flaschen gekauft, wenn auch mit etwas schlechtem Gewissen, denn die Preise sind doch ziemlich heftig. Wobei wir nachträglich in Deutschland feststellten, dass wir zumindest bei einer Sorte ein gutes Geschäft gemacht hatten, da hier der Preis doppelt so hoch ist.

Die nächste Stadt hat wieder was mit Alkohol zu tun: St. Emilion. Wir übernachteten auf einem Weingut, wo wir ausgezeichneten Wein zu annehmbaren Preisen kaufen konnten. Außerdem gab es auf dem Parkplatz einen großen Feigenbaum mit reifen süßen Früchten und daneben die Weinstöcke, von denen wir uns auch bedienen durften. Das Abendessen fand denn auch unter dem Feigenbaum statt und einem prachtvollen Sternenhimmel

Am nächsten Tag fuhren wir das kurze Stück nach St. Emilion, das wesentlich mehr zu bieten hat als den berühmten Wein. Die gut erhaltene mittelalterliche Stadt mit seiner Monolithkirche und dem Turm des Château du Roy tront auf einem Hügel, von dem aus man einen weiten Blick über die Umgebung hat. Am beeindruckendsten aber waren die unterirdischen Katakomben bzw. Kirchen, die wir mittels einer 45 Minuten dauernden Führung kennen lernen durften. Unvorstellbar, was die Mönche und deren Arbeiter in alten Zeiten geschaffen haben.

Über die Autobahn an Bordeaux vorbei ging es nun zur größten Sanddüne Europas bei Pilat. Auf dem riesigen kostenpflichtigen Parkplatz standen schon etliche Wohnmobile und viele PKW (es war Sonntag). Wir hofften, hier übernachten zu können wie in unserem Stellplatzführer angekündigt, doch lt. Auskunft der „Parkwächter“ in dem kleinen Häüuschen am Eingang war das verboten. Wir fragten einige französische WOMO-Fahrer die auch nicht mehr wussten, sich aber in einem der vielen Souvenirgeschäfte erkundigten und uns später mitteilten, dass man wohl übernachten könne, das aber unverschämt teuer wäre. Da müssten wir uns wohl etwas anderes suchen.

Aber zunächst einmal wollten wir auf die Düne. Der Weg dahin im Getümmel vieler Leute war ziemlich lang. Es war auch recht warm geworden. Doch dann türmte sich das Gebirge aus Sand vor uns auf. Puh, was das hoch – laut Prospekt etwa 100 m. Zum Glück gab es eine Art Treppe/Leiter hinauf zum Kamm der Düne. Die Kletterei war zwar anstrengend doch ohne die Stufen wäre man in dem tiefen Sand kaum vorwärts gekommen.

Von oben hat man einen schönen Blick auf das Meer. Viele Menschen gingen so wie wir ein Stück den Kamm entlang. Einige versuchten auf der Meerseite nach unten zu gehen, laufen, stolpern oder rutschen. Die Hänge sind doch sehr steil. Ein unserer Meinung nach verantwortungsloser Vater jagte seine Kinder, die ganz offensichtlich Angst hatten, immer wieder ein Stück den extrem steilen Abhang der meerabgewandten Seite hinunter, von wo sie mühsam wieder hochkrabbeln mußten. Ein Absturz hätte weit unten an den Bäumen geendet und wäre sicherlich nicht ohne ernsthafte Verletzungen abgelaufen.

Nach einer ganzen Weile kletterten wir wieder herunter und wollten aus dem Parkplatz heraus. Das erwies sich als etwas schwierig, da die Parkplatzwärter mittlerweile nicht mehr da waren und die Gebühren an einem Automaten, der nur Kreditkarten nahm, bezahlt werden mußten. Es dauerte ziemlich lange, bis wir ihn überzeugt hatten, unsere deutsche Kreditkarte zu akzeptieren.

Nun mußten wir uns einen Übwernachtungsplatz suchen. Der nächste Campingplatz war nicht sehr ansprechend, zumal dort scheinbar gerade eine Demonstration stattfand. Schließlich fanden wir einen Stellplatz mitten in einem lichten Wald, nicht allzu weit vom Meer entfernt, in der Nähe von Biscarrosse. Am Abend genossen wir den Sonnenuntergang am Strand und betrachteten fasziniert die hohen Wellen, die ihre Ausläufer bis zu uns schickten und unsere Hosen durchnässten, wenn wir nicht schnell genug weg liefen.

In Biscarrosse fanden wir einen Waschsalon, füllten mehrere Maschinen und vertrieben usn die Wartezeit mit einem Spaziergang durch den Ort und an das nahe Meer. An einem der vielen Stände kauften wir leckeren frisch zubereiteten Fisch zum Mittagessen.

Nun folgte eine längere Reise über Pau und Lourdes in die Pyrenäen nach Gavarnie. Das letzte lange Stück der Fahrt ging über extrem schmale Straßen bei immer schlechter werdendem Wetter. Endlich waren wir am Ziel und stellten uns auf den offiziellen Stellplatz über dem kleinen Ort, der ziemlich exponiert an einem Berghang gegenüber der Madonna-Statue liegt. Als der Wind immer mehr zunahm überlegten wir, ob wir runter in den Ort fahren und uns dort auf einen PKW-Parkplatz stellen sollten. Schließlich blieben wir doch oben zusammen mit 3 anderen Wohnmobilen und hofften das Beste. Doch die Nacht wurde mehr als ungemütlich. Es stürmte und schüttete, dass wir dachten wir würden entweder wegfliegen oder wegschwimmen. An Schlafen war kaum zu denken. Abgesehen von der Angst verhinderte das Schütteln und Ächzen unseres WOMOs und das Trommeln des Regens aufs Dach ein Einschlafen.

Die Wanderung zum Cirque de Gavarnie, die der Grund unseres Besuches war, schien in weite Ferne gerückt. Bei diesem Sturm und Regen wäre das unmöglich. Aber am nächsten Morgen hatte sich das Wetter beruhigt, so dass wir uns mit Regenbekleidung angetan doch auf den Weg machten. Schon von weitem konngten wir das beeindruckende Panorama dieses halbrunden Tales oder Einschnitts in die Berge bewundern. Der, Weg ging zwar stetig bergauf und war etwas anstrengend, doch die Aussicht auf den berühmten Cirque spornte uns an. Nach ca. 1 Stunde waren wir an der großen – geschlossenen – Berghütte, vor der Informationstafeln die Besonderheiten des Gebietes erklärten. Noch eine kurzes Stück ging es ins Gebirge hinein mit immer schöneren und neuen Ausblicken auf die hohen Steilwände, die auch Kletterer aus aller Welt anziehen.

Nach diesem besonderen Erlebnis fuhren wir weiter über den Col du Tourmalet, bekannt von der Tour de France. Die Straße war denn auch bedeckt mit den Namen der Tourteilnehmer und anderen Werbehinweisen. Es war aber nicht ratsam zu versuchen, die Botschaften zu lesen. Die Aufmerksamkeit sollte nur auf die Straße gerichtet sein, die ohne „Seitenstreifen“ an den Bergen hängt und sich in steilen Kurven nach oben schlängelt. Direkt neben der Straße geht es Hunderte von Meter steil nach unten. Nichts für Leute mit Höhenangst. Wie die Radfahrer es schaffen, da ohne abzustürzen in schnellem Tempo herunter zu fahren war mir schleierhaft. Ich war jedenfalls heilfroh, als wie unbeschadet oben ankamen. Die Abfahrt war weniger schlimm, aber es kam nochmal ein Bergpass, der Col d'Aspin, der allerdings im Vergleich harmlos war, bevor wir in Arreau diese Tagesetappe beendeten.

Das kleine Städtchen Arreau hat eine imposante Geschichte und ist gar nicht so uninteressant. Wir kauften Pyrenäen-Käse und eine Pfefferspezialität und holten uns vom Tourismusbüro ausführliches Informationsmaterial.

Am nächsten Tag hatten wir unser übliches WOMO-Problem. Auf einer engen Landstraße hielten wir an der Einfahrt zu einer noch engeren Straße an – es gab keine andere Möglichkeit zum Halten – um die Straßenkarte zu studieren. Motor aus, dann kurz danach weiterfahren. Aber Pustekuchen, der Motor tat keinen Mucks mehr. Das hatte ich doch schon das Jahr zuvor in Niort. Also Motorhaube auf und an den Batteriekabeln rütteln.
Kein Erfolg. Nochmal, wieder nichts. Wir standen ziemlich ungünstig zwishcen den beiden Straßen. Zwar kamen PKW an uns vorbei, doch nicht der Bauer, der mit seinem Traktor mit Anhänger in die Nebenstraße wollte. Er war einigermaßen sauer und verlangte, dass wir sofort weiterfuhren. Meine Erklärungen verärgerten ihn nur noch mehr. Ich bat ihn, das WOMO anschieben zu helfen. Ein paar Meter weiter die Hauptstraße hinein konnten wir noch, was ausgereicht hätte für sein Gefährt. Er ging erst mal zurück zu seinem Taktor und wir versuchten nochmal, den Motor zu starten. Es funktionierte! Seltsam, auf keiner anderen Tour außer in Frankreich ist uns soetwas je passiert.

Erleichtert fuhren wir weiter nach St. Bertrand de Comminges. Das ist eine große Kirche auf der Spitze eines Hügels mit einer engen Zufahrtsstraße. Allerdings gibt es oben einen großen Parkplatz, der auch für Wohnmobile geeignet ist. Die Kathedrale ist wirklich sehenswert, besonders die „Holzkirche in der Steinkirche“, die ein wunderschönes Chorgestühl beinhaltet mit vielen fein geschnitzten Figuren. Wir konnten uns kaum sattsehen.

Anschließend fuhren wir zur einige Kilometer entfernten und weniger bekannten romanischen Basilika St. Just de Valcabrère. Leider kamen wir ½ Stunde vor der Mittagschließung an, nahmen uns aber trotzdem einen Audioführer, der aus den so unscheinbaren Mauern eine eindrucksvolle Geschichte machte.

Dann kam wieder mal ein Pass, der Col de Portet d'Aspet und anschließend Le Mas d'Azil. Das ist eine unwahrscheinlich große Höhle, durch die die Straße und ein kleiner Fluß führt. Wir hielten an einem Ende an – der „Eingang“ ist 65 m hoch - und gingen erst mal zu Fuß den 420 m und etwa 50 m breiten Tunnel entlang. Es gäbe auch noch eine Höhle mit archäologischen Funden, die aber zu dieser Zeit geschlossen war.

In Foix übernachteten wir auf einem großen trotz Navi schwer zu findenden Parkplatz, der recht schräg und voller PKW aber wohl ein offizieller WOMO Stellplatz war. Wir stelllten den Wagen erst mal ab und besichtigten die ziemlich große Stadt, über der eine mächtige Burganlage tronte. Abends, als der Platz sich von PKW leerte, suchten wir uns eine annähernd ebene Stelle, an der wir mit Hilfe der Unterlegklötze einigermaßen waagerecht standen und eine ruhige Nacht verbrachten.

An nächsten Morgen fanden wir uns viel zu früh vor der Burg ein und mußten recht lange warten, bis um 10 Uhr geöffnet wurde. Aber das Warten lohnte sich. Die Burg war sehr interessant und die Führung aufschlußreich.

Nachmittags war noch eine echte Besonderheit auf dem Programm: La rivière souterraine De Labouiche, 1.500 Meter lang und etwa 60 Meter unter der Erde. Das ist Europas längster unterirdischer Fluß, der mit einem Boot befahrbar ist. Es waren nicht allzu viele Besucher hier, so gab es kein Gedränge als wir endlich in die Boote steigen durften. Jedes Boot für etwa 10 Personen hatte einen eigenen Führer, der die Geschichte und Felsformationen, Stalaktiten und Stalagmiten erklärte und uns sagte, wann wir den Kopf einziehen mußten, um nicht mit der Decke in Kontakt zu kommen. Einmal mußten wir über einen Felsvorsprung kletterten und in ein weiteres Boot umsteigen. Die Fahrt dauerte etwa 75 Minuten und war wirklich interessant.

Anschließend fuhren wir nach Tarascon sur Ariège, um dort zu übernachten. Wir hatten uns nämlich für den nächsten Tag für eine Führung durch die Grotte de Niaux angemeldet. In diese Höhle gibt es nur wenige Führungen mit auf 20 Personen begrenzter Besucherzahl, um die prähistorischen Wandmalerein nicht zu sehr zu beschädigen. In der Hochsaison muss man sich bis zu 2 Wochen vorher anmelden, doch wir hatten das Glück, am nächsten Tag noch in eine englischsprachige Führung zu kommen.

Die Straße hinauf zur Höhle – seltsamerweise liegt die Höhle hoch oben im Berg – war wieder mal schmal und steil und eigentlich für Wohnmobile nicht so ganz geeignet. Auch der Parkplatz vor der Höhle war nicht allzu groß, doch waren wir so früh dort, dass wir kein Problem mit dem Parken hatten.

Für die Führung bekam jeder Teilnehmer eine Laterne in die Hand, da die Höhle nicht beleuchtet ist. Dann ging es 800 Meter lang über glatte und unebene teilweise glitschige Steine, Felsen und kurze Treppen bzw. Leitern durch große Hallen und enge Korridore in den Berg hinein bis zum riesigen Salon Noir, wo sich die Wandmalerein befinden. Warum sich die damaligen Menschen soweit in diese große Höhle gewagt hatten, um bei unzureichendem Fackellicht, das wahrscheinlich noch nicht mal bis zur hohen Decke reichte, die Wände zu bemalen ist nicht bekannt. Auch nicht, warum nur eine „Seite“ der Höhe bemalt wurde. Die Forschungen hier sind noch lange nicht abgeschlossen.

Es ist auch nicht festzustellen, wie alt die Wandmalerein sind. Eine der schönsten mit Kohle ausgeführte und dadurch zeitlich zu datierende ist ca. 10.000 Jahre alt. Die anderen wurden mit Ocker und anderen Farben gemalt und sind dadurch nicht datierbar. Aber das war uns jetzt nicht so wichtig, die Wisente, Pferde und Steinböcke an den Wänden dieses großen Saales waren deutlich zu erkennen und ließen uns ehrfürchtig staunen. Ein Gänsehauterlebnis.

Dann ging es über Carcassonne, wo wir uns wegen einer Umleitung bzw. Stau ziemlich verfahren hatten, nach Trèbes. Wir wollten am Canal de Midi auf einem in unsrem Reiseführer angegebenen Stellplatz übernachten. Der Platz fanden wir, es stand auch schon ein WOMO irgenwie herum, aber wie ein Stellplatz sah das hier nicht aus. Wir hatten auch kein entsprechendes Hinweisschild gesehen. Trotzdem versuchten wir in eine „Parklücke“ hinein zu manövrieren, bis ein Polizeitauto neben uns hielt und ein Polizist uns sagte, dass Parken bzw. Übernachten hier nicht erlaubt sei. Nachdem er uns genau erklärt hatte, wo wir für die Nacht stehen könnten, fuhren wir mühselig – der Feierabendverkehr verhinderte ein schnelles Vorankommen – ein Stück aus der Stadt heraus und stellten uns auf einen großen Parkplatz neben einem Fußballfeld. Das war wahrscheinlich nicht der Platz, den der Polizist gemeint hatte, doch wir wollten nicht mehr weitersuchen. Kurz darauf kam noch ein anderes WOMO, dessen Fahrer auch in der Stadt abgewiesen worden war und nun eine Parkmöglichkeit suchte.

Abends liefen wir nochmal in den Ort, der aber nichts Interessantes zu bieten hatte. Am nächsten Tag fuhren wir über Béziers, Sète und La Grande Motte nach Aigues Mortes. Eigentlich hatten wir die Straße direkt am Strand entlang fahren wollen, doch die war gesperrt und statt dessen eine größere weiter hinten im Land gebaut worden. Es gab aber doch eine kurze Stichstraße zur alten schmalen Strandstraße, auf der viele WOMOs am
Straßenrand standen. Wir stellten uns dazu und gingen kurz zum Meer hinunter und sammelten Muscheln. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf die Suche nach einem Stellpaltz in oder in der Nähe von Aigues Mortes. Der Campingplatz kurz vor der Stadt war wenig einladend, so wollten wir es wagen, trotz Wochenende den kleinen Stellplatz in der Stadt anzufahren. Es gab dort tatsächlich noch Platz, doch bis zum Abend war er übervoll. Zwar kamen laufend noch WOMOs an, aber die mußten sich dann etwas anderes suchen.

Da dieses Wochenende ein großes Fest stattfand, waren die vielen Besucher nicht verwunderlich. Die Buden und Fahrgeschäfte vor den Stadtmauern wurden gerade aufgebaut, vor einem der Tore sollte am Sonntag ein Stierkampf stattfinden. Darauf konnten wir gern verzichten.

Am Abend gingen wir ausnahmsweise mal essen in einem der vielen Restaurants mit spanischer lauter Musik aus dem Nachbarrestaurant. Das Essen war gut, der Musikkrach irgendwann mal nicht mehr störend, so konnten wir diesen schönen Abend richtig geniesen.

Dann kam der lange Nach-Hause-Weg. Da zu dieser Zeit gerade die landesweiten Streiks wegen der neuen Rentenregelung in Frankreich angekündigt wurden, waren wir nicht zu unglücklich über das baldige Ende der Reise. Seit Carcassonne befanden wir uns auf mehr oder weniger bekanntem Gebiet, da wir hier schon mal Urlaub machten.

St. Gilles, eine angeblich sehenswerte Abteil, kannten wir aber noch nicht. Über enge Seitenstraßen fanden wir schließlich diesen gar nicht so kleinen Ort und fuhren einmal von einem Ende zum anderen. Keine Kirche zu sehen. Die Dame, die wir nach der Kirche fragten, wußte offensichtlich auch nichts von einer Sehenswürdigkeit, erklärte uns aber, wo das Tourismusbüro zu finden war. Der Zugang durch ein hohes Tor zur Kirche lag dann auch gleich gegenüber der Information, Es ging ein Stück die Straße hoch, dann standen wir vor einer wie eine Ruine aussehenden Kirche. Die Fassade war schmutzig-schwarz und bröckelig. Sogar die Straße, die zur Kirche hochführt, sah verwahrlost aus ebenso wie die Leute, die da rumliefen. In einem hohen alten Gebäude befindet sich die Pilgerherberge für die Jakobsweg-Pilger. Vielleicht waren die schmuddeligen Gestalten ja auch bereits tagelang unterwegs befindliche Pilger.

Die Kirche selbst gefiel uns auch nicht sehr, aber die Damen im kleinen Informationsbüro in der Kirche animierten uns doch zu einer Führung. Ich ging nur in die Krypta, Falk nahm das ganze Programm mit Besteigung eines Turms, der sich aber auch als ruinenartiges Teilstück entpuppte. Die Krypta war durchaus interessant und es tat richtig weh, den Verfall dieses sicherlich wertvollen Gebäudes zu sehen. Hoffentlich gibt es irgendwann einmal genug Geld für eine gründliche Renovierung.

An Les Baux fuhren wir wieder vorbei. Es war einfach zu viel Betrieb dort. Dafür hielten wir kurz danach an einem schönen Parkplatz mit einem wunderbaren Blick auf die umgebende Bergwelt und machten Mittagspause.

L'Isle de la Sorgue hatte uns bei unserem ersten Besuch gut gefallen, so wollten wir nochmal hin, zumal am nächsten Tag der berühmte riesige Markt stattfinden würde. Der Wohnmobil-Stellplatz am Bahnhof war eine trostlose Fläche aus Beton, aber zum Übernachten wohl ausreichend. Wir stellten uns erst mal hin und liefen durch die Stadt und besichtigten die im Stadtführer genannten Sehenswürdigkeiten, von denen uns nur die seltsame Kirche – innen Kitsch-Barock, außen Romanik – im Gedächtnis bleib. Dann überlegten wir es uns doch anders und fuhren zum Stellplatz bei der Fontaine de Vaucluse. Der sehr große Platz war sch ziemlich belegt, doch wir hatten Glück. An einer der schönsten Stellen fuhr gerade ein WOMO weg, so konnten wir uns direkt neben das kleine Flüßchen stellen und abends unter den Bäumen am Ufer essen und ein Glas Wein trinken.

Zuerst gingen wir aber die paar Kilometer zur „Fontaine“, dh. der Stelle, wo der Fluß Sorgue direkt aus dem Felsen zu strömen scheint. Schon beeindruckend.

Am nächsten Morgen fuhren wir früh los zum Parkplatz am Bahnhof in L'Isle sur la Sorgue. Es waren noch nicht alle Marktstände aufgebaut und geöffnet und nicht viele Besucher da. Wir konnten in aller Ruhe die zahlreichen Auslagen studieren. Da gab es schon eniges, was sich zu probieren und kaufen lohnte. Natürlich kamen immer mehr Menschen, es wurde schwierig, bis an die Stände vorzudringen. Wir kauften schließlich unser Öl und die Tapenaden in dem „offiziellen“ Geschäft am Rande des Marktes, das wir tags zuvor schon erkundet hatten.

Dann fuhren wir erschöpft vom Schauen und Laufen weiter, bald auf der Suche nach einem Übernchtungsplatz. Elfriede, unser Navi, schlug uns einige in der Nähe unserer Straße vor, von denen wir einen über engste Sträßchen anfuhren. Er lag mitten im Nirgendwo und war uns nicht ganz geheuer. So fuhren wir weiter nach St. André le Bouchoux. Dieser kleine abgelegene, in keinem Reiseführer erwähnte Ort hatte einen wunderschönen Stellplatz für 3 WOMOs neben dem Sportplatz angelegt. Wir blieben die einzigen Übernachtungsgäste. Sicherlich wissen nur wenige von diesem schönen Fleckchen.

Dann hieß es nur noch Lebensmittel bunkern, die es bei uns in Deutschland nicht gibt. Einkaufen in Frankreich macht einfach Spaß und wir kommen jedes Mal voll beladen zurück.

Der Rückweg war dann lang und ereignislos, aber wir kamen wohlbeahlten nach Hause, wo wir gleich den nächsten Frankreich-Urlaub planten.





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Dulle am 27 Aug 2011 15:08:59

Nach euerem letzten Frankreich Aufenthalt freue ich mich für euch, daß diesmal alles gut geklappt hat, außer der kurze Motorausetzer. Aber das war im Gegensatz zum letzten mal ja eine klitzekleine Kleinigkeit. Danke für den schönen Bericht.

Bianka

Horus am 27 Aug 2011 15:39:25

St Savin-sur-Gartempe

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Horus am 27 Aug 2011 17:18:13

Chauvigny

Horus am 27 Aug 2011 17:20:30

Chauvigny

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Niort

Horus am 27 Aug 2011 18:10:09

Coulon

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Maillezais

Horus am 27 Aug 2011 18:14:14

Maillezais

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Horus am 27 Aug 2011 18:26:50

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Saint Radegonde

Horus am 27 Aug 2011 18:33:39

Cognac

Horus am 27 Aug 2011 19:23:45

St Emilion

Horus am 27 Aug 2011 19:25:52

Strand von Biscarrosse

Horus am 27 Aug 2011 19:31:20

Cirque de Gavarnie

Horus am 27 Aug 2011 19:48:31

#
Col duTourmalet

Horus am 27 Aug 2011 19:50:23

Arreau

Horus am 27 Aug 2011 19:52:25

ST Bertrand

Horus am 27 Aug 2011 19:57:33

ST. Just de Valcabrere

Horus am 27 Aug 2011 19:59:39

Le Mas d´Azil

Horus am 27 Aug 2011 20:01:19

Grotte de Niaux

Horus am 27 Aug 2011 20:03:36

St. Gilles

Horus am 27 Aug 2011 20:06:18

L´Isle de Sorgue

Horus am 27 Aug 2011 20:08:12

L`Isle de Sorgue

Horus am 31 Aug 2011 15:12:23

Hir istmein Fußbruch 2010 passiert

zeus am 31 Aug 2011 17:23:28

Erstmal habe ich die Bilder genossen. Den Text werde ich heute Abend in Ruhe genießen.

Beduin am 31 Aug 2011 19:20:35

Klasse gemacht! und die Bilder sind auch toll!
Vielen Dank

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