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Hallo Wohnmobilgemeinde,
meine Moni und ich wollen es noch einmal wagen. Wir wollen uns ein neues/neueres Mobil zulegen. Da stellt man natürlich tausende von Überlegungen an und es tauchen auch ebensoviele Fragen auf. Glücklich die, die ein Forum von gleichgesinnten haben; denn da wird einem oft mit Antworten und Tips geholfen. Zur Sache eine Frage: Welche üngefähre Größenordnung von Preisnachlässen in Prozent sind bei einem Kauf realistisch. Gibt es da eigendlich eine halbwegs realistische Richtschnur? In Gesprächen mit Bekannten hatte ich manchmal den Eindruck, dass bei diesem Thema, ähnlich wie beim Spritverbrauch des Fahrzeugs od. der Steuerrückzahlung, übertrieben wird was das Zeug hält. Ein Vermieter, der sein Hauptgeschäft eben in der Vermietung sieht und den Verkauf von Neufahrzeugen in dem Zusammenhang eher mehr nebenbei betreibt, erzählte mal, dass Händler auf Fahrzeuge 10 u. auf Zusatzausstattung 20% Spanne hätten. Sollte das realistisch sein, erscheint mir ein rechnerischer Rabatt von 3 % beim Kauf eines Neufahrzeugs doch eher gering. Seh ich das richtig?? Wohlgemerkt: Bein Neuwagenkauf und ohne Inzahlungnahme ( dann wird es ja erst richtig diffus ). Da müsste für den Käufer doch mehr drin sein, oder? Welche Meinung/Infos habt Ihr dazu. Für Rückmeldungen Danke schon mal vorweg. Coastman Guten Tag.
Spontane Gegenfrage: Möchtet ihr Prozente oder ein Womo kaufen? Die Frage drängt sich mir beim Lesen deiner Anfrage auf. Die Regel sollte sein, das man sich erst mal eine Liste macht auf der man die Details vermerkt die einem an dem neuen Womo wichtig sind. Anschließend geht man auf die Suche und vergleicht die Preise der verschiedenen Anbieter. Der Preis unterm Strich ist wichtig und nicht was der Händler an Rabatt für das Zubehör gibt. Mfg. Wolfgang Eine pauschale Aussage dazu ist auch nur möglich wenn man den Hersteller und Modell betrachtet. Auf "Ladenhüter" bekommt man eher Rabatt als auf "Renner" mit langen Lieferzeiten.
Generell glaube ich festgestellt zu haben, dass es bei den Importmarken mehr Rabatt als bei den deutschen Marken gibt. Realistisch sind auf Fälle immer 5 bis 10%, kein Mensch zahlt den Listenpreis. Diese Preise sind ja bewusst ober angesetzt damit beim Verkauf der Händler großzügig Rabatte geben kann und der Kunde ein gutes Gefühl hat. :) Bestes Beispiel sind ja auch z.B. elektronische Geräte oder Haushaltsgeräte , da nimmt kein Händler den "UVP" sondern wirbt immer nur damit um seinen "Hauspreis" besser darzustellen. :D In der PKW-Branche kennen wir alle die Sondermodelle und "Hauspreise". Von einem Verwandten aus der KFZ-Branche weiß ich , dass der Hersteller im PKW Bereich je nach Modell zwischen 15 und 30% dem Händler Rabatt gewährt zum angeblichen Listenpreis, dazu kommen noch Verkaufsfördermaßnahmen einzelner Modelle und Sonderprogramme / Mengenrabatte. Na ja, coastman geht es ja bei seiner Frage um die Prozente beim Neukauf eines Wohnmobils und da gehe ich davon aus, dass er sich vorher schon Gedanken über die Marke des Womo gemacht hat. Und wenn ich dann nichts in Zahlung gebe, erwarte ich schon einen Nachlass, der auch in aller Regel gewährt wird. Der Nachlass dürfte zwischen 6 und 10 Prozent liegen. Ich habe beim Kauf meines Womo 10% erhalten und gehe aufgrund dessen davon aus, dass der Händler einiges darüber vom Werk erhält, ansonsten es für ihn ja ein Verlustgeschäft wäre, und wer will schon bei einem Geschäft draufzahlen? @ Jürgen / Wolf
...klare Frage - konkrete Antwort. So sieht man es hier meistens. Danke Euch beiden Denke auch, das die Frage berechtigt ist. In einer Branche, wo Rabatte üblich sind, sollte man schon den Spielraum wissen, der vernünftig (und machbar) ist.
Bei 3% freut sich wahrscheinlich der Händler, bei 20% ist man womöglich im utopischen Bereich....und erntet nur spöttisches Kopfschütteln :wink: Hallo Coastman,
ja, die Rabatte! Die Branche hat aus der zurückliegenden Krise gelernt, denn man baut mehr oder weniger nur noch auf Bestellung. Die Handelsspanne von 15-25%, welche der Hersteller je nach Umsatzvolumen dem Händler einräumt, braucht dieser, um seine Kosten (Grundstück, Gebäude, Ausstellungsfahrzeuge, Personal usw.) zu decken. Dem Händler bleiben zum Schluss zwischen 1 und 3 Prozent an Gewinn vom Gesamtumsatz übrig. Jetzt kommt es darauf, an ob er (der Händler) noch Umsatz braucht, um in eine höhere Rabattstaffel zu gelangen, oder um einen Ladenhüter vom Hof zu bekommen usw. Die schlechtesten Karten hast Du bei einem bestellten Neufahrzeug - am meisten gibt's bei der Übernahme eines Fahrzeugs aus der Vermietung. Was ist Dir wichtiger? also ich habe es bei einigen kfzs ( nicht womo) auch schon so gemacht,
nach auswahl des genauen typs, farbe austattung usw., übes internet bei allen händlern angefragt, die ich finden konnte. durch die verschiedenen angebote hatte ich dann schon ein überblick des möglichen. ist natürlich beim Womo schwieriger wegen des zubehörs, aber vieleicht kannst du das auch nachkaufen und würdest ein genaueres preisbild haben. robeal @papageno:
Leben und leben lassen ist auch meine Devise. Habe ja schließlich selbst einen Handel...war von Dir gut erklärt und dargestellt. Wenn man mit dem richtigen Gefühl an die Sache rangeht, geht es auch (meist) für beide Seiten fair zu. Je nach Branche ist eben gar nichts drin oder fast geschenkt :ironie: ..einen Teppich kauft man mit mindest. 70% Rabatt, ein Stück Wurst mit 0% :D Woher sollten die meisten wissen, was bei Wohnmobilen Usus ist!? Ich jedenfalls weiß (oder wusste) dies nicht. Zumindest bei einem seriösen Händler. Da helfen mir Erfahrungsberichte in diesem Forum doch weiter! Wie in vielen anderen Dingen auch :ja: @ KLaus
muss ich mich jetzt ärgern das ich meine Matratze ohne Nachfrage nach Rabatten gekauft habe ? NEIN muss ich nicht !!! ich bin sehr gut und kompetent beraten worden und habe sehr gute Qualität bekommen @ all ich denke so ist das auch mit Fahrzeugen. das Gesamtpaket muss stimmen. Natürlich ist der Preis wichtig und wir haben alle nichts zu verschenken. Aber man darf nicht vergessen das man zumindest mal die ersten zwei Jahre mit Garantiefällen auf seinen Händler angewiesen ist. Und seine Unterstützung und Hilfsbereitschaft ist natürlich auch immer abhängig davon ob er noch ein paar Euros verdient hat oder ob ich ihn bis aufs Hemd ausgezogen habe. Ich zumindest zahle gern etwas mehr wenn ich dafür gut aufgehoben bin im Fall der Fälle :-)
:daumen2: Dem ist nichts hinzuzufügen, ausser vielleicht das bei der Wahl des Händlers, die Entfernung zum Wohnort in den Überlegungen auch eine Rolle spielen sollte. Für den Fall das man die ein oder andere Garantiereparatur in Anspruch nehmen muss (was ja vorkommen soll :) ) spart das im hinterher ein Haufen Zeit, Nerven und Geld. tommi
Nee, passt schon. Wir sind ja keine Teppichhändler :D :D Sonst kann ich Deinen Ausführungen nur zu 100% zustimmen. @all
Nachdem der Tröd etwas eigenartig begann, haben mir dann die meisten Antworten doch sehr weiter geholfen. Klar, keinem Beteiligten ist auf Dauer wirklich damit gedient wenn man sich auf Teufel komm raus über den Tisch ziehen will. Ich brauche halt auch beim Womo-Kauf einen gewissen Anhaltspunkt wo da ungefähr die Mitte des möglichen ist. So ab 5-7 % kann man sich nach meiner hier gewonnenen Erkenntnis wohl nicht beschweren und bei deutlich über 10 müsste man sich vielleicht ein wenig schämen 8) (aber nur ein kleinwenig). Danke nochmals coastman wieso den schämen?
er muß ja nicht verkaufen. außerdem kauft fast jeder lebensmittel usw beim billigstdiscounter, wo viel mehr darunter zu leiden haben( der käufer selber auch), und freut sich über die billigen preise. beim kfz kauf bezahlt man dann gern ein bischen mehr weil der verkäufer nett ist :?: :?: :?: Der schönste Rabatt nützt ja auch nix, wenn man nach dem Kauf total im Regen stehen gelassen wird :(
VG Ines
Und wer sagt, dass das ohne Rabatt nicht passiert wäre? Rabatt - besser Nachlass - und Servicequalität eines Händlers stehen selten in Korrelation miteinander. hallo,
wir finden das fragen nach rabatten und nachlässen nicht schlimm und auch nicht beleidigend. warum sollte nach einem rabatt, den der händler mir gibt, sein service schlechter sein, wenn er mich dadurch als kunden weiter binden kann? viel schlimmer finde ich, wenn händler auf teufel komm raus ausgequetscht werden mit allen doofen fragen und dann doch übers inernet gekauft wird! gut, das geht gerade nicht unbedingt beim wohnmobil, aber auch da gibt es spezialisten, die den händler wochenlang befragen, um dann privat oder bei einem anderen händler, wegen ein paar euros weniger kaufen. ich weiß, das wie schon ein wenig früher beschrieben, die händler je nach größe und umsätze mit bestimmten marken, unter bonussysteme des herstellers fallen, was ihnen wieder bessere einkaufskonditionen bringt. wer nicht plump vorgeht sollte aus meiner sicht auch bei neuen wohnmobilen in verbindung mit zubehör bis zu 20% rausholen können. wichtig aber ist und da schliesse ich mich den getätigten aussagen bereits an: leben und leben lassen... Gutes Angebot ist 10% auf nackten Listenpreis + Zubehör ohne Rabatt.
Alternativ 7% auf Gesamtpreis. Richi
Ich würde sagen, ein gutes Angebot wären 10% auf den Gesamtpreis, denn ich ich gehe davon aus, dass der Händler am Zubehör mehr als am Womo verdient. Ich erhielt seinerzeit 10% auf die Gesamtrechnung und der Händler ist immer noch freundlich zu mir. Ob der Händler mir 7%, 4% oder 23% gibt - mir völlig egal.
Wichtig ist, was ich schlußendlich in € auf den Tisch des Händlers legen muß. Meine, ganz persönliche, Vorgehensweise wäre folgende: - Wunschmodell auf zwei bis drei Fahrzeuge einschränken, - im Internet recherchieren, welche Händler die jeweiligen Marken führen, - diesen Händlern eine Email senden mit der Bitte um einen "spitz kalkulierten" Endpreis für exakt dieses Fahrzeug mit den detailliert aufgeführten Optionen und dem gewünschten Liefertermin, - falls gewünscht, den nächst gelegenen Händler der Marke besuchen und ihn mit dem recherchierten Bestpreis konfrontieren, - sich für ihn oder einen anderen Händler entscheiden. "Wer nicht fragt, kriegt nichts" und "Fragen kostet nichts." sind zwei mir stets erinnerbare Aussagen von - nein, nicht von "Geiz ist geil" - meiner Großmutter, die eine sehr erfolgreiche Unternehmerin war. Manche Aussagen hier klingen so, als ob der Schreiber ein schlechtes Gewissen hat, dem Händler nicht noch ein ordentliches Trinkgeld zugesteckt zu haben....... brainless :wink: PS: Wegen des reichhaltigen Zubehörkaufs sollte man nach Winterswijk zu Obelink fahren: Wegen der Preise und wegen des Einkaufserlebnisses dort. 8) Hallo Wolf, kommt nat. auch drauf an, ob u. wenn, dann gängiges Gebrauchtfhrzg. in Zahlung gegeben wird. Ohne Inzahlungnahme ist nat. mehr drin. Richi
Ja, Richi, das ist klar, hatte seinerzeit keinen in Zahlung gegeben. Aber wenn man in etwa weiß, wie hoch die Spanne des Händlers ist, kann man ja auch bei der Inzahlungnahme des Fahrzeugs einen entsprechend guten Preis heraushandeln.
Lieber Richi, ich habe ein großes Problem mit deinen Beiträgen: Es ist sehr schwierig, deine Abkürzungen zu übersetzen. Zumal du immer wieder schon belegte Abkürzungen durch eigene Kreationen ersetzt. Das ist für einen traditionellen Leser sehr schwierig. Schreibe doch mal aus. Das wäre sehr nett. Und vor allem für ältere Leser auch noch zu verstehen. Vielen Dank. LG Wolfgang Lieber Wolfgang, habe mir Deinen Wunsch hinter`s Ohr geschrieben und will`s versuchen.
Aber was heisst "ältere Leser", bin demnächst auch 70 J . Richi |
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