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Defekte Aufbaubatterien ?


Gast am 13 Sep 2011 14:18:43

Hallo zusammen,

auch wenn das Thema schon des Öfteren diskutiert wurde, würde ich mich über die Aussagen der „Stromexperten“ zu meinem spezifischen Fall freuen.

Fakten:
    zwei Exide Gelbatterien G80, eine davon war bereits vier Jahre alt, als ich das Fahrzeug Baujahr 2004 in 2008 gekauft habe; da der Händler das Fahrzeug mit 2 Aufbaubatterien angepriesen hatte, und nur eine drin war, habe ich damals auf die zweite bestanden; also ist die zweite baugleiche Batterie drei Jahre alt.
    Mittlerweile ist mir klar, dass das ungünstig war, da eine alte Batterie die neue mit „runter zieht“.

    Außer dem relativ genauen Paneel des Hymer (Schaudt DT 201) überwache ich die Batterien auch mit einem Batteriecomputer von MT Technology. Geladen werden die Batterien bei unserem Hymer mit dem EBL 100 von Schadt.

    Das Fahrzeug verfügt über eine Solaranlage 2x 55W

    Zuhause hängt das Fahrzeug meistens am Landstrom

    Unterwegs wird die Stromversorgung der 220V-Verbraucher meist über einen 1000W-Sinus-Wechselrichter betrieben. Die größten „Stromfresser“ sind wohl ein 15-Zoll TFT-Fernseher mit der Oyster-SAT-Anlage.
    Winterbetrieb kommt so gut wie nicht vor, daher auch kein Dauerheizen
.

Problem:
Nachdem ich bisher mit der Stromversorgung keinerlei Probleme hatte, musste ich nun kurz vor unserem Urlaub feststellen, dass die Batteriespannung aus unerfindlichen Gründen auf 11,5V abgesunken war.
Nun gut, wieder Landstrom angemacht und geladen. Im Urlaub am ersten Abend (nach 600km Fahrt !) über Wechselrichter 2 Stunden TV gesehen, ansonsten keine außergewöhnliche Stromentnahme.

Am nächsten Morgen (nachts lädt das Solar leider nicht *g*) Batteriealarm (Spannung 10,8 V).
Erkenntnis: wir fahren am besten nur noch Plätze mit Landstrom an. Aber auch der läuft an den meisten Stellplätzen nicht rund um die Uhr. So kam es auch mal vor, dass ich nachts wieder Batteriealarm hatte, weil die letzte Landstromeinspeisung - durch Münzeinwurf begrenzt - etwa sechs Stunden vorher abgeschaltet wurde. Folglich: Münzeinwurf um 4:30 Uhr.

Nun zuhause wieder ausprobiert: Batterien am Landstrom aufgeladen; bei Füllstand 14V abgeschaltet, 12V Versorgung ausgeschaltet und am EBL Batterien getrennt (natürlich lief der Boiler leer), ebenfalls Solarregler getrennt (damit wirklich nicht geladen werden kann) .

Nach 1,5 Stunden mit dem Multimeter beide Batterien direkt gemessen: 11,66 V
Nochmals 1,5 Stunden später wieder gemessen: 11,49 V

Für mich ist der Fall klar, dass die beiden Batterien hinüber sind. Oder sieht das jemand anders ? Nur überrascht mich, dass das so plötzlich ging.

Nun, ich wäre für die Meinungen der Stromexperten, ganz gleich ob zustimmend oder nicht sehr dankbar.
Evtl. auch für andere Vorschläge, die Sache nochmals zu testen, falls das überhaupt noch was bringt.

Einstweilen schon besten Dank

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felix52 am 13 Sep 2011 14:30:51

gerhard_sr hat geschrieben:Hallo zusammen,


Nun zuhause wieder ausprobiert: Batterien am Landstrom aufgeladen; bei Füllstand 14V abgeschaltet, 12V Versorgung ausgeschaltet und am EBL Batterien getrennt (natürlich lief der Boiler leer), ebenfalls Solarregler getrennt (damit wirklich nicht geladen werden kann) .

Nach 1,5 Stunden mit dem Multimeter beide Batterien direkt gemessen: 11,66 V


Da haste Dir die Antwort ja quasi schon selber gegeben. Normaler weise dürften die Akkus nach 7 Jahren (weißt Du, wie entladen sie im Frost von 2004 - 2008 gestanden haben?) auch mal abnippeln. Evtl. wegen des Dauerbetriebes mit WR wegen TV.


Felix52

Gast am 13 Sep 2011 14:36:44

Nachtrag:
ich bin mir nicht so recht sicher, ob das wirklich gut für die Batterien ist, wenn die ständig durch die Solaranlage so „peu á peu“ bzw. durch längere Intervalle des Landstromanschlusses zuhause (so 3-4 Tage am Stück) nachgeladen werden ??

Sind das nicht Ladezyklen, die die Lebensdauer der Batterien verkürzen ?

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Gast am 13 Sep 2011 14:38:09

Hallo Felix52,

also ganz normal, dass die nun hinüber sind ?! Du hast Recht, wie der Umgang mit der ersten Batterie in den ersten vier Jahren war, das ist sicherlich ein nicht unbedeutender Unsicherheitsfaktor.

kintzi am 13 Sep 2011 15:05:38

Sind fertig.
Letzter Versuch: Parallelschaltung aufheben u. die neuere alleine am Netz lassen u. laden. Mal sehen ob die noch was bringt u. nur durch die alte heruntergezogen wird. Mach Dir aber keine allzugr. Hoffnungen. Bereite Dich auf 500-600€ vor, wenn nicht gerade verschlossene B. sein müssen, gute Leistung mit offenen zu 1/2-2/3 Preis.
Ansonsten würde ich AGM nehmen, sind hochstromfester u. etwas billiger als Gel.

Einen modernen Lader mit 3-fach-Stellung (nass/Gel/AGM) parallel hinzu= höhere Ladelstg u. 14,7V Schlussspannung für AGM, günstig Fraron.Natürlich mit Temp.-Kompensation!
Richi

Gast am 13 Sep 2011 15:30:51

Hallo Richi,

den Versuch mit der neueren Batterie alleine hatte ich mir auch schon überlegt, aber eigentlich - gerade für meinen nächsten geplanten Herbsturlaub - zu wenig Kapazität; nun, evtl. versuch ich es trotzdem noch.

Meine Überlegungen zwecks Neubeschaffung gingen auch schon in Richtung andere Batterien. Irgendwo hatte ich auch mal gelesen, dass man eine parallel-Schaltung von zwei Batterien vermeiden sollte und bessere eine größere einbauen sollte. Weiß nicht ob das stimmt.

Das Problem ist aber bei mir der Platz/Einbauort: beim Hymer im Außenfach hab ich max Breite von ca. 22cm und Höhe, dass man noch dran kommt so ca. 25cm, weil über der Batterie wegen kurzer Kabelwege auch der WR eingebaut wurde. Die Länge mit evtl. 75cm wäre nicht das Problem.
Ich brauch also eine geschlossene Batterie, weil ich von oben zur Wasserstandskontrolle/befüllung nicht ran komme.
Die AGM wäre ja auch geschlossen, sind die auch Solar-tauglich ?

Da ich mich mit dem ganzen Stromzeugs nicht so recht auskenne, hatte ich mich bislang auch noch nie mit dem Thema Ladegeräte befasst. Dachte auch immer, dass die serienmäßig verbaute Technologie mit dem Schaudt EBL 100 nicht so schlecht sei. Habe zwar schon gesehen, dass der einen Anschluß für ein Zusatzladegerät hat, aber wie man das alles einbauen, verkabeln und anschließen muss, da hab ich leider keine Ahnung ! :(

Vermutlich ist es mit dem Schaudt wohl besser, bei der Gel-Batterie zu bleiben, und wieder zwei in der gleichen Größe zu (trotz evtl. Nachteil der Parallelschaltung) nehmen, weil ich von den Einbaumaßen auch nichts größeres gefunden habe, was so recht passt.

harley64 am 13 Sep 2011 20:24:51

Wie kommst du auf die Idee das AGM Batterien nicht für Solar geeignet sind ?
z.B. sind bei --> Link
alle AGM ausgewiesen für Solar

kintzi am 13 Sep 2011 20:46:49

Also, das mit der Unterbringung der Batt. habe ich mir gedacht. Also kommt nur eine "verschlossene" Batt. in Frage, Gel +AGM sind bd. verschlossen.
Moderner ist die AGM, allerdings haben die meist eine Ladeschlussspannung v. 14,7V, Dein Schaudt schafft 14,4V. Der Anschluss daran ist für das LAS 18/12 Ladegerät von Schaudt, schafft auch nur 14,4V max.
Deshalb empfahl ich ein Ladegerät mit 3 Einstellungen, nämlich neben Nass u. Gel mit AGM. Solch ein Gerät wird parallel des jetzigen direkt an Batt (wie Solar) angeschlossen. Bei allen verschlossenen Batt. ist eine Temperatur-Kompensation zwingend erforderlich. Die AGM gibt es als zyklenfeste Batt., s. bei Banner.
Bei Aussenstrom sind die die Batt. schneller geladen, da sich die die Leistungen der LGs addieren.
Willst Du das alles nicht, nimm wieder Gel, dort ist ganz besonders eine Temp.-Komp. notwendig. Eine 200Ah-Batt wenn erhältlich, ist besser, wird mit ihren über 50kg nicht reinpassen. Ausmessen! Richi

Gast am 13 Sep 2011 21:39:24

Hallo,

ich danke Euch für die Hinweise; dass ich für die AGM-Batterie ein anderes Ladegerät benötige, ist wohl für mich der Knackpunkt, da ich mit der ganzen Verkabelung sicherlich nicht klar komme. Das Ladegerät müsste ja bestimmt irgendwo an der Lichtmaschine angeschlossne werden ?!
Es wird also wohl wieder eine Gel. Die 200Ah-Batterie ist leider zu breit - auch ist das Handling vom Gewicht her (70kg bei der Exide 210Ah) nicht so ganz ohne. Die 180er von Banner könnte gehen.

Momentan lade ich die neuere von meinen beiden Batterien (ohne Paralellschaltung); morgen weiß ich dann wohl mehr.

viking92 am 14 Sep 2011 13:19:32

gerhard_sr hat geschrieben:Das Ladegerät müsste ja bestimmt irgendwo an der Lichtmaschine angeschlossne werden ?!

Hy,

nein :wink:

Einfach an die Batt.-pole direkt & an 230V im Womo anschliessen (lassen).
Mit der Lima hat der 230V Lader nichts am Hut. Das übernimmt der EBL.
Von daher ist der Einbau eines zusätzl. Laders kein Problem.

& viel Erfolg noch

Gast am 14 Sep 2011 14:20:37

Hallo,

Plus und Minus direkt an die Batterie ist mir (mittlerweile) klar geworden, wobei: ich hab ja nen Battercomputer; da müsste dann der Minus-Anschluß ja auch an den Shunt angeschlossen werden, damit der Batteriecomputer Bescheid weiß, was in die Batterien reingeht, oder ?
Aber wo soll ich die 230V hernehmen, wenn man den Lader möglichst nah an die Batterien ransetzen soll ? Die sind bei mir ja im Außenfach ohne Zugang von innen und soviel ich gesehen habe, ist bei den Ladegeräten - zumindest war das bei Fraron so - ein 230V Kabelanschluß mit normalem Stecker bei. Wüßte nicht, wo und wie ich den in eine 230V-Steckdose einstecken sollte.
Dies würde dann auch bedeuten, dass dieses Ladegerät die Batterien nur lädt, wenn 230V Landstrom anliegt. Oder wieder falsch gedacht ? :(

viking92 am 14 Sep 2011 14:36:15

Hy Gerhard,

nein nicht falsch gedacht....doch, in einem Punkt: Das Ladegerät (wie auch der EBL) laden nur bei Landstrom.
Wenn Du einen Batt.-monitor hast, dann "JA"...musst Du über den Shunt gehen.
Der 230V Anschluss des zusätzl. Laders sollte für einen Elektriker kein Problem darstellen. Am sinnvollsten wäre es, ihn direkt an den Sicherungsautomaten (230V) anzuschliessen. Wie Du mit der Zuleitung allerdings dorthin kommst, musste selber mal schauen.
Man könnte auch mit einem Provisorium arbeiten, in dem man den Zusatzlader in Nähe des EBL montiert & dessen Leitungen mitnutzt. Ist aber wirklich nur ein Provisorium, welches ich nicht empfehlen würde.


Gast am 14 Sep 2011 15:05:28

Aha,

jetz is die Katze aus dem Sack :D

Für den Elektriker sollte das sicherlich kein Problem sein, allerdings müsste er sich dann wohl auch mit Hymer auskennen, damit er weiß, wie er die Kabel verlegen kann. Mir selbst traue ich das aber nicht zu und ich will auch keinerlei Risiko eingehen. Da mir die Kosten für die neuen Batterien schon hoch genug sind :roll: , werde ich wohl doch die gleichen nehmen, die bislang verbaut waren. Die kann ich selbst einbauen weil sie genau passen und wieder gleich verkabelt werden und fertig iss es.

Die Messung meiner bisherigen neueren Batterie hat ergeben dass die auch fertig ist.

Also vielen Dank, vor allem an viking92, der mir mit seinen klaren Aussagen sehr geholfen hat.

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