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Wohnmobil nach Übersee verschiffen


workout72 am 20 Sep 2011 10:53:23

Hallo zusammen,

wir möchten mit unserem T4 California nach Südamerika - genauer Chile. Wenn es viel sinnvoller ist dann wäre auch Argentinien OK. Den Rest fahren wir dann halt ;-). Natürlich wollen wir unseren Bus auch wieder zurück bringen :-). Ja... wir könnten uns dort auch etwas mieten, aber da wir eh schon einen selber haben...

Weiss jemand wie man das am Besten macht?

Besonders interessant natürlich:
- Wie kommt der Bus zum Hafen (Wohnen in Bayern)?
- Wie viel Zeit muss ich einplanen für den Transport?
- Sind spezielle Umbauten/Massnahmen notwendig?
- Rechtliches? Muss ich den verzollen? Ich will ihn ja auch wieder mitnehmen.
- Und natürlich die Kosten :eek:

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Lancelot am 20 Sep 2011 10:59:10

Ein Spezialist dazu ist "Seabridge", guckst Du : --> Link

Da sollten die meisten Fragen beantwortet werden können ... :)

workout72 am 20 Sep 2011 11:03:43

DAS ist ja SUPER!!

Da werd ich mich mal umtun!

Recht teuer ist das ja dann doch... 5 m California x 335 Euro x 2 (Hin + Rückreise) + 2 x Speditions- und Hafengebühr = 5000 Euronen :eek:

Gibt es da auch noch andre?

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apnl am 20 Sep 2011 12:25:44

Wir haben vor 2-3 Jahren in Südfrankreich ein Womo-Expeditionsfahrzeug gesehen.

Die hatten eine Eigenwerbung: --> Link

Ab und zu sehen wir mal nach wohin bei denen die Reise ging.

Die hatten auch eine Verschiffung. Kannst ja mal auf deren Seite nachsehen.


Armin

franz_99 am 20 Sep 2011 13:14:53

frag bei einer Spedition an, vielleicht in Bremen oder Hamburg oder Emden

spiti01 am 20 Sep 2011 16:57:16

Wir haben auch mit Seabridge nach USA verschifft. Super Service, klasse Abwicklung, kann nur GUTES darüber sagen.

Bei einigen anderen Speditionen muß das Fahrzeug absolut leer sein, bei SB kann der ganze persönlich Kram an Bord bleiben.

Bitte unbedingt an die Transportversicherung denken, kostet ca 1% vom Fahrzeugwert.

Grüßli .... spiti

LowCostDriver am 20 Sep 2011 17:29:01

workout72 hat geschrieben:Gibt es da auch noch andre?

Eine privat organisierte Verschiffung wird höchstwahrscheinlich im Container am besten funktionieren.
Du kannst jede Reederei hierzu anfragen, vorzugsweise in Hamburg oder Bremen.
Es ist möglich, den Container frei stehend ab / bis Containerterminal zu übernehmen und dann quasi vor Ort in den Container einzufahren und dann selbst zu verschließen, bzw. direkt am Containerterminal wieder zur Verschiffung einzuchecken.
Denk aber an ausreichende Ladungssicherung und dein Auto sollte unbedingt unverschlossen sowie absolut leer sein!
Auch leicht entnehmbare Wertsachen wie Flachbild- Fernseher oder DVD- Spieler sollten nicht im Fahrzeug verbaut sein, ich würde mir sogar den Ausbau des Radios überlegen.

Schon angesprochen wurde die Haftung:
Unbedingt hier eine eigene Versicherung eindecken!
Für Transporte nach Übersee gilt das Seerecht, was bei Verlust eine Haftung von 666,67 SZR je Packstück (also dein Auto) oder 2 SZR je Kilo vorsieht, je nachdem, welcher Betrag höher ist.
Ein SZR (Sonderziehungsrecht) hat aktuell einen Gegenwert von ca. 0,87 Euro.
Das heißt, du bekommst im Falle eines Verlustes für dein Fahrzeug gerade mal 580 € bei der Pauschalabwicklung ersetzt!
Wiegt dein Wagen angenommen 3 Tonnen, sind es immerhin etwas über 5.000 €, was aber auch meist nicht den Wert eines Freizeitfahrzeugs ausgleicht.
Hier also unbedingt beim Reeder oder einem freien Versicherer eine Zusatzversicherung eindecken.

Zu den Kosten werden dir sicherlich verschiedene Reeder Auskunft geben.
Probiere es mal bei P&O, Hamburg Süd, MSC, usw.
Mache aber am besten gleich zu Gesprächsbeginn darauf aufmerksam, dass du die komplette Abwicklung inkl. Zoll von deinem Reeder erledigt haben möchtest.
Sich als Privatperson durch die Zollformalitäten zu wurschteln ist eine Lebensaufgabe!
Die korrekte Bezeichnung laut Incoterm wäre hier "DDP" was "Delivered Duty paid" ab einem genau zu benennenden Punkt der Übergabe an dich in Argentinien darstellt, idealerweise ab einem Kai im Zielland (z.B. Buenos Aires, La Plata, Rosario, etc.), wo du dann auch gleich den Container nach der Zollbeschau quasi "zurückgeben" kannst.
Aus dem Bauch heraus würde ich mal aauff eine Rate inkl. Container von 2-2,5 T€ tippen, für die Zollformalität ohne ggf. erforderliche Bürgschaft etwa nochmals 500,- € extra.
Ich kenne mich hier allerdings mit den nationalen Vorgaben Argentiniens nicht so gut aus und weiß nicht, ob du "zollfrei" durch das Land fahren darfst, würde aber mal spontan vorschlagen, die argentinische Botschaft hierauf anzusprechen.

Ferner bieten einige Reedereien an, den Container dann noch mit übrigen Sachen "beizuladen", dann wird es ggf. etwas billiger, dauert dann aber auch im Ankunftshafen länger, bis dieser in einer Containerpackstation wieder ausgepackt wird und man meist nie so genau sagen kann, wann das sein wird.

Als Fahrtdauer für deinen Container kannst du mindestens 3 Wochen rechnen, das heißt abgeben in Hamburg und dann drei oder besser 4 Wochen später hinterher fliegen.
Mitfahren auf einem Frachtschiff ist eher ungewöhnlich und wird für gewöhnlich nicht gemacht.

"klassische" Fährschiffe gibt es meiner Meinung nach in Richtung Südamerika nicht.
Einzig große Ro-Ro- Schiffe sind speziell für den Autotransport ausgelegt, allerdings bieten diese die Plätze niemals an Privatpersonen an.
Andere Idee wäre ein Schiff komplett oder in Teilen zu chartern. Vielleicht macht Seabridge es genau so, aber ich denke, dass daher dann auch die Preise stammen.

workout72 hat geschrieben:Wie kommen der Bus zum Hafen?

Du kannst bei einigen Reedern anfragen, ob du den Container z.B. auch schon bei einer Containerverladestelle LKW/Bahn in deiner Nähe bekommen kannst.
Meist haben die Reeder vor Ort dann eine Agentur oder einen lokalen Partner, der den Vorlauf per Bahn oder LKW zum Seehafen organisiert.

Ulm und München haben z.B. solche CT- Hubs, allerdings sind solche Vorlauf- / Nachlaufkosten bis zum Seehafen meist teurer (mehrere hundert Euro), als wenn du dein Womo selbst nach Hamburg fährst und dann im im Hafen direkt zur Verladung anlieferst.


Fazit: Selber machen ist möglich, spart vielleicht die Hälfte, kostet aber auch viel Zeit und Nerven.


Björn

Lancelot am 20 Sep 2011 18:10:44

LowCostDriver hat geschrieben:Aus dem Bauch heraus würde ich mal aauff eine Rate inkl. Container von 2-2,5 T€ tippen, für die Zollformalität ohne ggf. erforderliche Bürgschaft etwa nochmals 500,- € extra.

Fazit: Selber machen ist möglich, spart vielleicht die Hälfte, kostet aber auch viel Zeit und Nerven.


workout72 hat geschrieben:.. 5 m California x 335 Euro x 2 (Hin + Rückreise) + 2 x Speditions- und Hafengebühr = 5000 Euronen :eek:


Die 5 Mille sind two-way, Björn :)

Billiger wird´s (sinnvoll) kaum werden ... es sei denn "rüberfliegen, kaufen und verkaufen/wegschmeißen" ...

Randyandy01 am 20 Sep 2011 18:18:51

@Workout72:
Da Ihr in Bayern wohnt, müßtet Ihr schon einen Ausflug in den Norden unternehmen oder alternativ euer Schätzchen per Spedition hochfahren lassen.
Spedition kostet nochmal. ca. 500 €

auf Nachfrage könnte ich evtl. die Fahrt auf einem Bananendampfer vermitteln, allerdings fahren die nur nach Panama, den Rest müßtet Ihr fahren.
Es gibt noch eine Firma, die von Bremerhaven direkt nach Chile verladen nur weiß ich im Moment den Namen nicht, könnte ich in Erfahrung bringen.



@LowCostDriver.

Container, so so, für einen T4 California, ich wage zu bezweifel, das der in einen HighCube reingeht, also müßte das ein OpenTop oder ein Flat werden, da entfällt schon mal der Vorteil des verschlossen sein´s.
Weiterhin nehmen dann nicht alle Linien Flats oder Opentops mit.

Und ein Wohnmobil, mit Beiladung im Container, oh Himmel, du hast wohl noch nicht gesehen wie damit umgegangen wird.
Weiterhin liegt deine Kostenberechnung mit 2 - 2,5 t € plus 500 € Hafen und Zollgebühren wohlgemerkt für eine Reise dann über dem Kostenfaktor bei Seabrige.
Die Lauferei und den Ärger nicht einmal mitgerechnet.

LowCostDriver am 20 Sep 2011 19:25:20

Stimmt, die Kosten für Hin und Zurück habe ich nicht gesehen.
:oops:
Da wird Seabridge wohl die Nase vorn haben und konventioneller Frachtverkehr fällt raus.

Anyway:
HighCube sollte passen.
Laut dieser Info hier: --> Link ist der California mit Hochdach 2430mm hoch.

Ein HighCube bringt 2690mm Innenhöhe mit :wink:

:ironie:
Wenn man die Räder abmontiert, passt der auch in einen 20"ft Standard mit 2370mm Innenhöhe...
:D

flairmichel am 20 Sep 2011 19:44:33

im oldi bereich kannste mal nachschauen-ich glaub ab rotterdam geht roll-on-roll-off
lg
Michel

flairmichel am 20 Sep 2011 19:48:10

--> Link
da zb
Michel

flairmichel am 20 Sep 2011 19:51:00

--> Link

oder les dich mal da ein

bimola am 20 Sep 2011 21:04:14

...und lass Dir nicht erzählen, dass Deinem Fahrzeug nix passiert. Sie werden nämlich in manchen Häfen umgesetzt und nur, wenn Du mitreist, kannst Du ein Auge darauf haben, falls sie Dich lassen. 8)

workout72 am 21 Sep 2011 08:49:58

Erst einmal vielen Dank für eure Infos.

Wir haben einen California mit Aufstelldach, der ist ca. 1,97 m Hoch.

Da es schon ein älteres Model ist würde ich mal sagen der Marktwert ist ca. 15000 Euro, also sind 1% Versicherung bezahlbar :-).

Einerseits bin ich überrascht wie viel KnowHow und Services es bezüglich WoMo-Verschiffung gibt.
Auf der anderen Seite hauen mich die Kosten aus den Socken: auf irgend eine magische Weise ist es möglich jeden Pfennigsartikel einmal aus China um den Globus zu schiffen, und da kommt ja noch Zoll und Einfuhr dazu, aber ein VW-Bus kostet 2500 OneWay. Wie machen die das nur mit den ganzen Autos die aus Japan kommen...?
So wird der Ganze Spass doch ganz schön teuer. Verschiffen Hin- und Zurück plus 2 Personen Flug = ca. 7000-8000 Euro. Und dann hat man noch keinen Meter Urlaub gemacht.

Wir würden auf jeden Fall die Option wählen das man alles im Bus lassen kann beim Verschiffen. Unser Geschirr und WoMo-Ausrüstung wollen/können wir nicht im Gepäck mitschleppen. Ausserdem behalten wir als Option noch Fahrräder oder einen Moped in den Bus zu packen. Das geht beim Cali noch rein. :wink:

Den Sprüche mit "dem Auto passiert nix" würde ich eh nicht trauen. Allerdings ist ein 10 Jahre alter T4 ja auch kein Neuwagen mehr, bei dem eine kleine Blessur wirklich einen Schaden darstellt.....

Lancelot am 21 Sep 2011 08:59:38

workout72 hat geschrieben:Wie machen die das nur mit den ganzen Autos die aus Japan kommen...?


Die chartern das halbe oder ganze Schiff ... :) ... und sorgen damit für die notwendige Grundauslastung. Du mit Deinem Einzelfahrzeug (und Einzeltrip) sorgst für den Ertrag 8)

thilo am 21 Sep 2011 12:47:55

1996 haben wir einen VW T2a mit der Firma Woick Bernhausen von Bremen nach Kapstatd verschifft. Da nur Ro-Ro Transport unverschlossen am Hafen abgeben und in Capetown nach drei Wochen drauf warten. Hat geklappt, war aber nervig und ein paar "Kleinigkeiten" haben danach auch gefehlt!
Da wegen der Zoll- und Einfuhrvorschriften im südlichen Afrika die Ausfuhr nach der Reise Bedingung war würde ich heute vor Ort ein Fahrzeug kaufen. Ist billiger, lustiger und letztendlich schneller. In den USA haben wir das auch mal gemacht und sind gut damit gefahren.
Also. lieber den alten VW in Detschland verscheueren, rüberfliegen, gutes Hotel suchen und dann vor Ort ein Auto kaufen. Der Wertverlust nach der Reise ist weniger als die Organisation der Verschiffung, das zum Hafen bringen, das Abholen und aus dem Zoll bringen, fehlende Teile ersetzen und alles später retour. Von den Transportkosten will ich gar nicht reden. Im Zeitalter des Internet kann man ja schon von zu hause seine Fühler nach geeigenten Fahrzeugen ausstrecken.

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