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Kaution für Stellplatz ? 1, 2


Gast am 26 Sep 2011 11:22:51

carthagocliff hat geschrieben: Es gibt wirklich andere MIttel, Dauercamper :D fernzuhalten. Regulierung auf 2 oder 3 Tage , bzw. die Ankündigung z.B. 5 Euro ab den 3 Tag zu kassieren. Damit habe ich als Gemeinde dann auch mehr als genug Möglichkeiten Ordnung durchzusetzen.


Moin,

dann versuch das mal bei dem " Fahrenden Volk " durchzusetzen, wenn dort 40 Wohnwagen / Wohnmobile stehen...

da trauen sich nicht mal 3 ! Streifenwagenbesatzungen drauf.

Habe ich selbst mal in Jülich erlebt, ca. 80 Portapottis wurden auf dem Parkplatz 3 m hinterm Wohnwagen geleert ! und das über eine Woche lang, ca. 10 Polizisten trauten sich nicht auf das Gelände.

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Beduin am 26 Sep 2011 14:02:03

Die die jetzt in Filderstadt und in der nähe von Heilbronn waren, die benutzten noch nicht mal PP. Die sind dann in die umliegenden Büsch und Nachts einfach an den nächsten Baum :ooo:

Am Morgen des Tages der Abfahrt hat eine der Frauen mit einem Pickser die restlichen Tempo aufgesammelt. In Filderstadt blieb vermurlich alles liegen.

Gestern mit einem Anwohner vom SP in Rottenburg geredet, der kostet ja seit neuestem auch 5€ weil es mit den Womo´s überhand genommen hat. Da muss es wohl einige geben die dauernd im Womo leben und nicht "raus" und weg können. Die Sparfüchse usw. Das war schlimm da. SP grenzt am Wohngebiet, ewiges Feiern, krakeelen und Musik bis in die frühem Morgenstunden. Jetzt ist ruhe, alles reglementiert, selbsternannte Scherrif auf und um den Platz rum und ich geh nicht mehr hin :)

haballes am 26 Sep 2011 15:12:32

:roll: Mir ist es schon in einigen Freds aufgefallen, das Wohnmobilist nicht gleich Wohnmobilist ist. Das es Camper, Dauercamper, im Wohnmobil Lebende und "Fahrend Volk" gibt.
Auf Campingplätzen sind Dauer- oder Saisoncamper oft eine gern gesehene sichere Einnahmequelle.
Auf Stellplätzen weniger. "Fahrend Volk", wie ich die staatenlosen Reisenden mal nenne, sieht glaub ich keiner gerne, obwohl es ein arges Problem mit unserem Grundgesetz ist und wir ja wegen unserer Historie hier immer noch ein Plätzchen bieten müssen (sollen?).
Und Ferkel, die ihre Umgebung nicht so verlassen, wie sie diese angetroffen haben, die mag wohl mit absoluter Berechtigung keiner.

Das Problem in Zukunft wird nur sein, das bei derzeitiger Regelung der Führerscheine die Anzahl der Wohnmobile, die der Wohnwagen weit übersteigt. Die derzeit kostenfreien Stellplätze werden logischer Weise stark frequentiert. Der ja "spassige" Ambergfred zeigt ja auch oft, das der Hahn unterm Fahrzeug mal "aufbleibt", das der Herr des Campingbusses sich mal kurz in die Büsche schlägt.

Ich glaube, das auf Dauer die Gemeinden genau wie früher mit Campingplätzen "aufrüsten" müssen, damit es nicht in Verboten eskaliert.

Vielleicht sollten viele Gemeinden auch ihre Auflagen Campingplätzen gegenüber mal überarbeiten, was die Schaffung von "kontrollierten" Stellplätzen betrifft. Meiner Meinung nach werden hier gute Ressourcen wie Abwassersysteme und Parzellen für Dauercamper vergeudet, die für mich eher in den Bereich Schrebergarten einzuordnen sind.

Denk ich verquer?

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pit02 am 26 Sep 2011 17:01:59

Diese Art des Vorgehens zeigt nur wiedereinmal wie unprofessionell und unkundig Kommunalbehörden an Problemstellungen herangehen.

Jeder Ordnungshüter kann ungeachtet einer Regelung ulnd/oder Handlungen jedermann auffordern den Platz zu verlassen. Eine Begründung braucht es dazu nicht - einzig, es kann keine Busse verhängt werden, wenn nicht klar ersichtlich eine Regel missachtet wurde.

Statt sich öffentlich zu blamieren, könnten ja auch mal Verantwortliche einer Komune geistig etwas mehr anstrengen, nicht? Schade finde ich auch, - bitte dafür um entschuldigung - dass gerade Wohnmobilisten jede Art von Restriktionen einer Behörde immer und überall gut befinden und gleich auch auf die schlechten Beispiele hinweisen und noch gewaltiger draufhaufen würden etc. - obwohl die Probleme mehrheitlich klar und deutlich geregelt werden könnten.

chrystal am 03 Okt 2011 20:55:02

Ich weiß nicht was ihr habt? Mir gefällt das Schild und wünsche mir viel mehr davon.
Natürlich kann ein Ordnungshüter dieses oder jenes, Fünfzig Doppelmark/Stunde sind aber ein gutes Argument nicht allzulange auf einen Ordnungshüter zu warten.
Das mit dem "Wiederkehrverbot" ist sicher jenen Schlaumeiern geschuldet, die nach drehen einer Runde vor dem Schranken wieder grinsend auf dem Platz erschienen.
Immer wieder wird sich über "Platzwarte", "Platzreservierer" und "Dauersteher" beklagt (u.a. Meinung 5 Euro ab dem dritten Tag würden dafür auch reichen- ein Scherz?). Hier greift man im Voraus ein damit sich keiner nachher beklagen muß. Wie gesagt: gefällt mir.

Zu der 24 Stunden Maximalbegrenzung: Bei uns gibt es auch eine Meldepflicht und Kurtaxe, d.h. Touristen die im Dorf nächtigen sind mit Namen und Heimatanschrift bei der Gemeinde zu melden. Das bedeutet, weil dieses ein Automat nicht erledigen kann, für den Betreiber/Pächter Arbeit. Ob Gemeinden auf eigenen Plätzen auf diese Angaben verzichten wollen (dürfen) entzieht sich meiner Kenntnis. Ebenso- weil hier anonym gestanden wird- ob es kontrolliert werden kann wenn man sich abends wieder auf den Platz stellt.

Gast am 03 Okt 2011 21:08:41

Dann muß man dem Gesetz eben mit Zwangsmaßnahmen Geltung
verschaffen, auch Landfahrer haben sich an die Spielregeln zu halten.


Arno

Gast am 05 Okt 2011 09:43:16

Ich hatte der Betreibergesellschaft auch gleich eine erboste Mail geschrieben, die mir auch heute sehr freundlich beantwortet wurde. Ich möchte das ganze nur auszugsweise wiedergeben:

(...) die "unmöglichen Benutzungsbedingungen" hatten einen Hintergrund um gegen bestimmte Benutzergruppen ggfls. ordnungsrechtlich einschreiten zu können. Diese Bestimmungen wurden mittlerweile geändert und es gelten allgemein übliche Regelungen, die ich Ihnen in der Anlage zu Ihrer freundlichen Kenntnis beigefügt habe.

Ich würde mich freuen, wenn Sie Waiblingen besuchen. (...)


Die Stellplatzordnung wurde überarbeitet. Die Bestimmungen sind jetzt völlig vernünftig (72 Stunden max., keine 50€ Strafgebühren o.ä. mehr). Das zeigt, ein bisschen Wiederstand gg. zuviel und vor allem verfehlte Bürokratie wirkt oft Wunder. Waiblingen ich komme...

willweg am 05 Okt 2011 09:48:41

alles wird gut...

benkline am 05 Okt 2011 11:05:17

Tja, das Problem ist der Mensch an sich.

Viele leben so:
"Hoppla jetzt komm ich".

Oh, ein freier Platz, da stelle ich mich hin, breit, fett, ohne Rücksicht.
Betrifft leider nicht nur die Stellplätze.
Was kümmern mich die anderen, denen kippe ich meine Abfälle noch hinter ihr Eigentum.
45 Jahre Campingerfahrung können nicht lügen.
Deswegen müssen solche Regelungen her, damit solche Zeitgenossen ins Abseits gerückt werden können.
8)

bduehl am 05 Okt 2011 11:42:34

Hallo,

also ich war auch schon vor zwei Jahren für drei Tage auf diesem Stellplatz, weil er für mich schöner war(gegenüber ist ein wunderschöner Park mit Biergarten), als der Campingplatz in Stuttgart.
Bin dann Morgens mit der S-Bahn nach Stuttgart und meine Frau hat mit unserem vierbeinigem Aufpasser die Gegend erkundigt.
Das Problem ist leider, das es kaum Übernachtungsmöglichkeiten für Wohnmobile im Raum Stuttgart gibt/gab.
In Esslingen der Platz, ist zum Beispiel viel schöner, aber es gibt eben nur drei Plätze und da kann ich die Beschränkung auf zwei Tage auch nachvollziehen.

Auch damals gab es dies schöne Schild schon, aber wir brauchten die Kaution auch nicht zu hinterlegen. Der Parkplatzwächter hat dann am anderen Morgen(wir sind Abends angereist) mit meiner Frau alles geklärt und Ihr auch Tips gegeben, wo Sie was machen kann und das haben wir auch genutzt.

Dies Schild war auch schon mehrfach Thema in anderen Bereichen.
Klar kommt es einem etwas sehr verwunderlich vor, in welchem Ton man angesprochen wir, aber bei den Schwierigkeiten, die es schon öfter mal gab, wundert man sich nicht über diesen Ton.
Ich denke, der massive Protest gegen dieses Schild wird auf Dauer auch zu einem anderen Schild führen.

Gast am 05 Okt 2011 11:57:45

bduehl hat geschrieben:Hallo,


Ich denke, der massive Protest gegen dieses Schild wird auf Dauer auch zu einem anderen Schild führen.


schon geschehen...

Aretousa am 05 Okt 2011 13:55:09

Stimmt, ich bekam soeben Post vom Betreiber:



Allgemeine Geschäftsbedingungen/Stellplatzordnung
für das Abstellen von Wohnmobilen
Die Stellplätze für Wohnmobile wurden mit dem Ziel geschaffen, Besuchern mit ihren autarken Fahrzeugen
eine Abstellmöglichkeit in fußläufiger Entfernung zur Waiblinger Altstadt anbieten zu können. Sie dürfen deshalb
auch nur zu touristischen Zwecken benutzt werden. Camping ist nicht erlaubt.
Mietvertrag
Mit dem Abstellen eines Wohnmobils auf den gesondert gekennzeichneten Stellplätzen kommt ein Mietvertrag
zustande.
Einstelldauer - Mietpreis – Entfernen der Fahrzeuge
Die Aufenthaltsdauer ist längstens auf 72 Stunden beschränkt. Dieser Zeitraum wird durch das Ein- und Ausfahren
zum zeitweiligen Verlassen des Parkplatzes nicht unterbrochen.
Zusätzlich zu den Parkgebühren entsprechend der aushängenden Preisliste ist für das Abstellen eines
Wohnmobiles eine Miete in Höhe von 3,00 € je angefangene 24 Stunden zu bezahlen.
Der Vermieter ist berechtigt, nach Ablauf von 72 Stunden das Fahrzeug auf Kosten des Mieters zu entfernen.
Benutzungsbestimmungen
Der Mieter ist nach der Einfahrt verpflichtet, sich unverzüglich beim Parkwart zu melden. Telefon: 07151-
5001444 oder über die blaue Ruftaste der Notrufsäule oder die Ruftaste des Kassenautomaten (beim WC).
Für die Versorgung mit elektrischem Strom stehen Automaten, gegen Benutzungsgebühr, zur Verfügung.
Abwasser-, Müll- und Fäkalienentsorgung ist nur in den dafür vorgesehenen Entsorgungsstationen zulässig.
Musik- und sonstige Tonwiedergabegeräte dürfen im Freien nicht betrieben werden. Die Nachtruhe beginnt
um 22.00 Uhr.
Das Aufstellen von Vorzelten, Zelten, Tischen und Stühlen außerhalb des Wohnmobils sowie das Aufhängen
von Wäsche, das Kochen oder Grillen mit Holz- oder Holzkohlenfeuer sind nicht gestattet.
Bitte benutzen Sie Toiletten und verlassen Sie den Stellplatz sauber. Müll werfen Sie bitte in die dafür vorgesehenen
Behältnisse.
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in unserer Stadt und bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis



Die Kaution ist raus und man darf auch mehr als einmal im Jahr hin kommen.

Gast am 06 Okt 2011 11:40:32

Bin ich froh das es ein Internet gibt mit Foren und Chats, denn es bewegt inzwischen vielen und schneller!
:) :) :) :)

Jörg

giovannibastanza am 06 Okt 2011 13:42:08

Wagner, offensichtlich haben die Betreiber schlechte Erfahrungen gemacht.
So wird vermutlich niemand bei Nacht und Nebel davonfahren.Giovanni.

Schatzsucher am 06 Okt 2011 23:22:12

Würde mich nicht wundern, wenn es auf einem Stellplatz demnächst die Regelung gibt, dass jedes Womo mit einer Radkralle befestigt wird, bis der Platzwart diese Wegfahrsperre wieder freigibt. :D

Gast am 07 Okt 2011 10:37:57

vielleicht sollte man sich mal überlegen: wie würde man das zu regeln versuchen, wenn man dafür verantwortlich ist, öffentliches Eigentum zu schützen und die geschilderten Erfahrungen mit Vandalen usw gemacht wurden.

Wie würde man selbst das regeln wollen? Gar nicht so einfach.
Und die maximal 3-Tage-Stehen-Regelung: lass dich mal auf eine Diskussion mit solchen Typen ein "Sie stehen seit 3 Tagen hier, das habe ich festgestellt". Es muss praktikabel und rechtlich durchsetzbar sein ohne ständiges Polizeiholen.

Da kann man schon mal auf ein solches Schild kommen, nun gut, sie haben´s bemerkt und nun verbessert.

Aber dennoch: wie würden wir als Erfahrene (Camper) und dennoch Verantwortlicher für öffentliches Eigentum das regeln??

womowitsch am 07 Okt 2011 11:24:13

Hallo, letztens auf dem Heidenheimer Stellplatz. Alles voll mit Wohnwagen.

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