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Unterschiede Isolierung Kastenwägen


ruptech am 01 Okt 2011 12:35:12

Langsam bekomme ich immer mehr das Gefühl, dass ich um einen Selbstausau nicht herum komme. Einerseits sind die Firmen, die einen Sprinter ausbauen, ausgebucht. Oder sie verlangen einen Preis, der schilcht nicht nachvollziehbar ist, weil sie Materalien verwenden, die zwar exklusive schön sind, aber doch nicht praktisch.
Themen, die sich wohl ein jeder gestellt hat, der sich nicht "an der Stange" orientiert und zudem das handwerkliche Willen oder Geschick hat.

Beim einholen von Informationen ist mir aufgefallen, dass das Thema Isolierung ein zentrales Tehma ist. Zudem ich einen Ganzjahres-Kastenwagen will auf der Basis Sprinter Allrad 3,5to.

Im Vergleich zu Pössl/Globscout wird eine komplette Isolierschale verwendet, die über die Karosseriesteege geht. Dazu würde mich interessieren, wie ein Selbstausbauer das Thema löst, denn die Zwischenräume zwischen den Karosseriesteegen sind ja nur ein Teil der Miete.

Und wie macht man eine Isolierung der Bodenplatte? Diese ist ja auch gewellt. Was verwendet man hier, wenn man keine angepasste Schale zu Verfügung hat?

Dann stellt sich noch die Frage, aus welchem Material die Innenverkleidung der Wände bestehen soll. Serienherstelle bedienen sich leichter Kunststoffformen. Hat man als Selbstausbauer dazue eine Alternative im Bezug zum Gewicht?

Vielen Dank im Voraus für eure Meinungen und Wissen.

lg
ruptech

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alusha am 01 Okt 2011 12:44:10

Hey, nicht gleich rotieren. frag mal den, der macht alles. krs.cz hilmi

ruptech am 01 Okt 2011 15:30:17

alusha hat geschrieben:Hey, nicht gleich rotieren. frag mal den, der macht alles. krs.cz hilmi


Hallo hilmi

Danke für den Tipp - aber meine Fragen sind noch offen.

lg
ruptech

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wolfsch6 am 01 Okt 2011 15:58:51

ruptech hat geschrieben:...
Beim einholen von Informationen ist mir aufgefallen, dass das Thema Isolierung ein zentrales Tehma ist. Zudem ich einen Ganzjahres-Kastenwagen will auf der Basis Sprinter Allrad 3,5to.

Im Vergleich zu Pössl/Globscout wird eine komplette Isolierschale verwendet, die über die Karosseriesteege geht. Dazu würde mich interessieren, wie ein Selbstausbauer das Thema löst, denn die Zwischenräume zwischen den Karosseriesteegen sind ja nur ein Teil der Miete.

Und wie macht man eine Isolierung der Bodenplatte? Diese ist ja auch gewellt. Was verwendet man hier, wenn man keine angepasste Schale zu Verfügung hat?
....


Hallo ruptech,

das mit der Isolierung und der kompletten Isolierschale hört sich für mich erstmal nach einer "Marketing-Phrase" an, die man Seinen Kunden entgegenschmettert um hohe Preise zu rechtfertigen.
Ich habe mir damals einen 244er Ducato ausgebaut und mit SCA Hochdach ausgestattet. Als Isolierung habe ich für 2cm Trocellen (= XTrem Isolator) verwendet. Das Einkleben der Isolierung ist ne Scheißarbeit die aber jeder handwerklich Mindestbegabte selbst erledigen kann. Dabei gilt als Grundsatz, dass das Isolationsmaterial vollflächig verklebt werden muß damit sich kein Kondenswasser in evtl. Lufteinschlüssen bilden kann. Die Versteifungsprofile werden auch aus diesem Grund nicht (!) isoliert. Wenn Du selbst isolierst, kannst Du ohne Probleme mit einer zusätzlichen Lage die Profile überkleben - solltest Du aber nicht machen....
Das mit der "kompletten Isolierschale" hört sich ja erstmal so an als wäre es möglich ein komplettes Formteil das quasi wie angegeossen passt einfach "einzulegen". Jeder der schon mal selbst da dran war wird Dir aber bestätigen, dass sowas gar nicht geht. Das sorgfältige (!) Isolieren, d.h. das vollflächige Verkleben einer hochwertigen Isolierung ist eine elendige Frikelarbeit. Der Ducato 244er hat im Bereich der hinternen Radhäuser eine doppelte Wandung. Da sind die Öffnungen wo Du durch musst teilweise nur wenig größer als Deine Hand - Du wirst Dir dabei die ein oder andere Blessur einfangen. Solche Bereiche werden bei Serienherstellern deshalb auch gerne mal weggelassen. Dort eine "komplette Isolierschale", also irgendwas aus einem Teil einzubringen ist nicht möglich und es hört sich für mich daher nach Marketing-Geschwafel an.

Ich habe wie gesagt mit 2cm isoliert und war mit der Kiste regelmäßig in Griechenland und im tiefsten Winter zum Wandern in der verschneiten Röhn. Das Auto wird mit einer kleinen Truma E2400 immer kuschelig warm und auch im Sommer ist es o.k.
Ich habe allerdings bis auf die Verstärkungsprofile (Holme) alles isoliert, also auch die Schiebetüre komplett, die Hecktüren und die neuralgischen Bereiche am hinteren Radhaus. Die Verstärkungsprofile sind ein konstruktionsbedingter Mangel (bzgl. Isolierung) beim Kastenwagen - spar Dir die Arbeit. Wenn Du denkst es muß sein, kannst Du nach einer Testphase die Profile jederzeit noch mit in die Isolation einschliessen - das ist kein Problem.

Zum Boden.... Für das Wellenprofil schneidest Du Dir aus 1cm Trocellen passende Streifen zurecht und klebst diese in die Wellenzwischenräume. Dadurch wird der Boden fast zu einer ebenen Fläche. Darüber kommt dann eine Komplettlage 2cm Trocellen. Darüber kommt dann die Bodenplatte aus Schichtholz. Das ist einfach und erstaunlich wirkungsvoll.

Wenn Du Dir was Gutes tun willst kannst Du die Wände auch mit 3cm Material isolieren. Das ist eigentlich nach meinen Erfahrungen nicht notwendig aber fällt bei der Nutzungsdauer von den Kosten nicht mehr so sehr ins Gewicht.

Das Thema Isolierung ist nicht alzu schwierig aber sehr arbeitsintensiv. Deswegen wird bei den Low Cost Anbietern hier auch oft gespart. Nimm Dir gutes Material und mach Dich an die Arbeit - trau Dich einfach - das kriegst Du ohne Probleme selbst in einer sehr guten Qualität hin.

Viel Erfolg und ,
Wolfgang

P.S. Halt uns bitte mal auf dem Laufenden...

wolfsch6 am 01 Okt 2011 16:25:41

ruptech hat geschrieben:...
Dann stellt sich noch die Frage, aus welchem Material die Innenverkleidung der Wände bestehen soll. Serienherstelle bedienen sich leichter Kunststoffformen. Hat man als Selbstausbauer dazu eine Alternative im Bezug zum Gewicht?....
...


Hallo ruptech ich bins noch mal,

ja man hat eine Alternative - was aber wieder Arbeit bedeutet und auch mit Deinem Geschmack harmonieren muss. Ich hab damals große 4mm Pappelsperrholzplatten genommen und diese entsprechend angepasst, mir damit also die Form selbst hergestellt. Pappelsperrholz ist federleicht. Die Oberfläche kannst Du in einem Dir angenehmen seidenmatt Farbton mit eine Schaumstoff-Walze abrollern (nur in ausgebautem Zustand). Wenn das sauber gemacht ist, siehst Du absolut keinen "Strich" in der Farbe. Ich habe mir so die Wände in hellocker mit Pappelsperrholz angefertigt. Wenn Du mal was ausbessern musst ist das auch absolut unproblematisch.
Die Oberfläche der Kunststoffplatten vom Ausbauer ist aber wahrscheinlich etwas belastbarer als das Pappelsperrholz. Meine Wandplatten hab ich jetzt 6 Jahre drin und werde Ihnen nächstes Jahr evtl. mal ne neue Lackierung gönnen. Trotzdem, die Platten sehen nach jetzt ca. 150TKm und 6 Jahren Nutzung noch erstaunlich gut aus.

Auch diese Arbeit kannst Du ohne Probleme selbst erledigen. Da sind großartige handwerkliche Fertigkeiten noch keine Voraussetzung!

,
Wolfgang

wolfsch6 am 01 Okt 2011 17:03:03

Einen hab ich noch...
Ist aber etwas Off Topic.

Das größte Problem bei meinem Selbstausbau war eigentlich, dass jedes Gewerk absolutes Neuland für mich war, d.h. für jedes Gewerk wie z.B. Isolierung, Gasanlage und Wasserinstallation musste ich mich jedes mal zeitaufwändig neu Einlesen und aufwändig recherchieren.

Ein weiters Problem war die Beschaffung der Ausbaumaterialien. Ständig zeitintensives recherchieren und bestellen - sowas nervt auf die Dauer schon ungemein.

Vorerst ein letzter Tipp für Dich im Falle es sollte Dein erster Ausbau sein. Plane einige "variable" Bereiche in den Grundriss und benutze den halbfertigen Ausbau um das ein oder andere Wochenende Urlaub damit zu machen. Real erweist sich dann manche "geniale Lösung" aus dem Plan als gar nicht mehr so gut. Du hast dann noch Gelegenheit gegenzusteuern...

Nach dem Ducato dachte ich mir eigentlich, dass ich beim nächsten Auto lieber einen passenden Fertigausbau kaufe - weil mit die Zeit für Recherche und Beschaffung einfach zu viel war. Dann wurde es aber ein kleiner Ami als Zweitmobil....

Inzwischen bin ich aber soweit, dass ich mir denke dass ich irgendwann in ein paar Jahren, falls ich mir sowas dann noch leisten kann, evtl. mal einen MB Vario im Selbstausbau angehen werde....geile Kiste, macht zwar für meine Nutzung nicht unbedingt Sinn aber ich finde den Vario eben einfach nur geil...so ein richtig schöner kleiner LKW halt.

,
ws

Kochgenie am 01 Okt 2011 17:46:29

ich glaub du must bei uns doch vorbei kommen, das zu erklären ist etwas komplitiert. wir haben die tiefen vertiefungen mit nem 10er extrem isolator verklebt und dan ne 20er oben drüber geklebt.
Dann haben wi eine Pappelsperrholzplatte (genaue dicke weis ich jetzt nicht)
3 mal mit Parkettlack beidseitig lackiert. und eingepasst.

ruptech am 04 Okt 2011 12:47:42

Zwischenzeitilich vielen Dank für die Infos! Praxis ist einfach anders als Theorie.
Und ein Verkäufer sagt auch etwas anders, als ein Selbstausbauer.

Im Moment habe ich Lust, mein "altes" Womo zu zerlegen und Isolieren. Wäre vielleicht eine gute Übung und würde Erfahrung bringen, ob ich arbeiten, oder nur reden kann.

lg
ruptech

Kochgenie am 04 Okt 2011 12:59:21

hab wieder ein paar fotos vom isolieren eingestellt. kannst dir ja mal anschauen

mk9 am 04 Okt 2011 18:09:31

Hallo ruptech,

Du hast im vorigen Monat ja schon mal wegen Ausbau eines Kastenwagens etwas geschrieben. Dort hatte man Dir ja auch mal einen LINK für Ausbau eines Kastenwagens gezeigt.

Kann Dir nur einen Tipp geben: mach es selbst, wenn Du Dir das zutraust. aber auch nur dann. Denn wenn man schon mal A gesagt hat, muß man auch B sagen. Nur vorher ein Konzept erstellen und erst dann anfangen.
Glaube mir, billig ist auch ein Selbstausbau nicht. Erkundige Dich mal nach den Preisen für Fenster, Isolierung, Ausbaumaterial usw usw. Wenn dann alles Deinen Preisvorstellungen entspricht und Du einen Platz für den Ausbau hast, kannst Du beginnen.

Ich habe 1994/95 einen Peugeot ausgebaut, alleine, ich weiß wovon ich spreche und es kommen Momente, wo nicht alles so verläuft, wie man es sich vorgestellt hat.

Also überlege Dir Dein Vorhaben gründlich, wenn Du einmal angefangen hast, dann mußt Du das auch bis zum Ende durchziehen. Sonst, rausgeschmißenes Geld und vergeudete Zeit.


Manfred

ruptech am 05 Okt 2011 11:07:27

Hallo Manfred mk9

Ich denke, mir ist es schon klar, welche Unterschiede ein Selbstausbau und ein "Gekaufter" bringt.

In Summe sind beide Varianten "sauteuer"! Und irgendwie sid mir die technischen Neuerungen zwischen Baujahr 2004 und 2011 zu wenig.

Sieht man genau hin, kämpfen alle Hersteller der neuen Fahrzeug mit Gewicht. Klar, jeder will isolieren - bis zur Sinnlosigkeit, ist die Fahrerzelle "nicht isolierbar" und gar nicht abtrennbar.

Was hat sich in 7 Jahren sonst getan? Kompressorkühlschränke die nicht in der Waagrechte stehen müssen. Und eben die Isolierungen, die die Zuladung "verschwinden" lassen. Selbst Serienhersteller haben Kastenwägen, die weder die Achslast einhalten noch die 4% Gewichtsdifferenz pro Radseite. Und gäbe es nicht das ESP, würden sie immer noch genau so gebaut werden, denn das ESP bremst bei ungiünstigen Schwerpunkt das Fahrzeug frühzeitig ab.

Im Moment scheitere ich am Sprinter, weil ich ihn nur als Allrad verwenden kann und somit meine Zuladung nicht erreiche. Mehr Gesamtgewicht will ich nicht - und somit spiele ich eben mit meinem alten weiter und mit einer Idee eines Neuen.

lg
ruptech

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