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Liberty 5600 mit Wasserschaden (+ Bilder)


spitzbua am 04 Okt 2011 23:06:15

Hier kommt sozusagen als Einstandsposting eine Zusammenfassung meiner Wasserschadenreparatur an unserem 23 Jahre alten Liberty 5600.
Dies vor allem deshalb, weil ich vor Beginn dieser Instandsetzung versucht habe, mich mittels WWW schlau zu machen und in diesem Forum auf viele gute Tips und Bilder gestossen bin – vielleicht kann ich mit meinem Bericht auch eine Hilfe sein. :)

Muss aber vorausschicken, daß ich absolut kein Fachmann auf dem Gebiet bin - da gibt es andere in diesem Forum!
Es darf also nicht davon ausgegangen werden, daß alles, was ich gemacht habe, auch 100%ig richtig ist...

Das Hauptaugenmerk der Reparatur lag auf möglichst geringen Kosten- und Zeitaufwand.
Dennoch habe ich für Zerlegung und Neuaufbau 7 Tage und für die Komplettierung weitere 3 Tage gebraucht.

Jetzt aber zum Bericht:

Als Laie auf dem Gebiet der Wohnmobile und -wagen habe ich beim Kauf die deutlichen Anzeichen eines Wasserschadens in Form von Alupickel aussen und Falten innen nicht gesehen, vorhanden waren sie jedenfalls zur Genüge.
Man beachte die Wellen an der Decke nächst den Hängekästen und die Falten rund ums Fenster:







Als der örtliche Campingmobilhändler bei unserem ersten Besuch die Nase rümpfte und mich auf ein kleines Festigkeitsproblem hinwies, hörte ich erstmals die Alarmglocken läuten.
Wie was Wasserschaden?? Wieder daheim, wollte ich Gewissheit ... und ich bekam sie...










... da musste ich erstmal tief Luft holen. In Österreich nennt man das eine g'schminkte Leich'. Ein Griff ins Braune, hier sogar wörtlich in Form von Schimmel.
Aber was solls, man wächst doch mit der Aufgabe. :twisted: Also allen Jammer freilegen und entfernen, bis wieder gesundes Holz zum Vorschein kommt, so hab ichs bei anderen auch gesehen.
Dosiertes Nachschau halten:








Als Schadensursache vermute ich ein eingedrücktes Dach im Bereich der Wohnraumtür; aussen ziemlich viel Dichtmasse, dazu war die Dachreling in dem Bereich verbogen - das läßt Rückschlüsse auf ein mechanische Überbeanspruchung der Dachkonstruktion zu.
Auch das ein Warnhinweis, den ich hätte erkennen sollen...
Aber weiter mit der Arbeit; raus mit dem Torf.
(Wer sich jetzt fragt, warum es keine Bilder der Bodenplatte gibt: Die war zum Glück noch nicht angegriffen und bedurfte nach gründlicher Nachschau keiner weiteren Zuwendung.
Einzig oberhalb der "Wand-Boden-Verbindung" habe ich eine zusätzliche Leiste eingeklebt, um mehr "Fleisch" für die Befestigung der Sperrholzplatte zu erhalten):















Beim letzten Bild sieht man deutlich, daß ich keinen Neuaufbau angestrebt, sondern nur eine zweckmäßige Instandsetzung verfolgt habe. Ich hätte ja auch die ganze Dachkonstruktion erneuern können...
Nun war der ganze Mist entfernt und als nächstes habe ich mir Gedanken über einen "Anschluss" neu an alt machen können. An der Wand kein Problem, weil eh fast alles hinüber war, was einmal tragende Leiste gewesen ist.
Am Dach war eine freigelegte intake Leiste in Verlängerung der Dusche-Kleiderkasten-Trennwand hilfreich; hier konnte ich meinen "Hilfsrahmen" (Fotos weiter unten) festmachen und so eine stabile Verbindung schaffen.
Wo eine solche Leiste fehlte, habe ich eine eingeleimt und -geklebt, um später das Sperrholz anschlagen zu können.







Als Grundgerüst dienen ein paar Fichtenleisten vom örtlichen Holzhändler, gehobelt, 4,8x2,7cm. 5m lang, nicht teuer. Ideal für meine Zwecke.
Die habe ich dann mit Sikaflex-Kleber 252 an die Alu-Aussenhaut geklebt und zusätzlich untereinander mit Holzleim verbunden. Das war, nachdem alles getrocknet war, schon ziemlich stabil.
Beim Leisten verlegen hätte ich beinahe die beiden Halteleisten für die Hängekästen (braune "Schatten" an der Aluwand) einzubauen vergessen; merke: eigene, zusätzliche Leisten ersetzen die originalen nicht! :D









Die oberste Leiste der Wand habe ich um eine Leistenbreite unter der Dachkante angebracht, damit nachher bei der Dach-Wand-Anbindung kein Hohlraum entsteht.
Der Dach-Hilfsrahmen selbst ist an der freigelegten gesunden Originalleiste der Dachkonstruktion verleimt und verschraubt und liegt auf der Wand-Holzkonstruktion (dort ebenfalls verleimt und verschraubt) auf.







Die Dachleiste von aussen gesehen; die Dachhaut liegt später ohne Hohlraum auf



Der Dach-Wand-Anschluß nach erfolgter Eindichtung mit Dekalin (man sieht: keine Sonneneinstrahlung mehr :D ):





Nach der Dichtheitsprobe war die Dämmung dran; 3cm-Styroporplatten wurden mit einem Heissdrahtschneider in Form und Stärke gebracht und mit Sikaflex vollflächig verklebt:








Als nächstes war schon wieder die Sperrholzschicht dran, original wohl 3mm; nunmehr 4mm dick. Wird wohl vom Gewicht her nicht so ins Gewicht fallen...
Das Sperrholz wurde wieder geleimt und geschraubt und auf das Styro mit Sika verklebt. Der Kaminausschnitt erfolgte mit der alten Schul-Laubsäge. Gut, daß ich meine Schulsachen aufgehoben habe! :D
Aufmerksame Beobachter erkennen jetzt auch die Schrauben der beiden noch rechtzeitig eingesetzten Hängekästen-Leisten am Sperrholz.









Als nächstes die Stöße abschleifen und verspachteln...




Nach gründlichem Staubwischen (Gattinnenarbeit :D ) Anbringen der DC-Fix-Folie.
Erfahrungswert: Immer die schmalen Rollen kaufen (rd. 50cm) und verarbeiten, die breiten (knapp einen Meter) sind nur schwer faltenfrei aufs Sperrholz zu bringen. :roll:
Das originale braune Kederband zwischen Wand und Decke habe ich durch eine schwarze L-Leiste aus Kunststoff (2x1cm) vom Baumarkt ersetzt, die läßt sich auch schön um die Alkovenkante biegen und mit kurzen Stiften leicht festnageln.







Zuletzt noch alles wieder zusammenbauen und Leisten etc. komplettieren, und schon sind sie fertig:

















Die hinterste Deckenleiste habe ich auf Wunsch meiner Gemahlin weggelassen, sie meinte, der nun auch farblich abgetrennte hintere Bereich sollte nicht durch eine Leiste optisch geteilt werden. Auch gut.

Aufs Dach werd' ich meinem Womo auch nicht mehr steigen, jetzt, wo ich die Konstruktion besser kenne... :wink: Wieviel (ver)trägt so ein Holzaufbau im Allgemeinen überhaupt?

Die Kosten für die Aktion lagen bei rd. 400,- Euro, der Zeitaufwand bei 10 Tagen.

Mir macht Fotos Anderer gucken immer Spass, und hilfreich waren sie mir im Vorfeld dieser Reparatur noch dazu - ich hoffe, ich kann mit meinen Bildern auch jemanden dienlich sein...

in diesem Sinne,

mfG Raimund

PS Kommentare und Kritiken erwünscht.

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netzroht am 05 Okt 2011 01:05:22

aloha spitzbua

super sache, dein erster beitrag, kommt mir sehr gelegen.. habe einen ähnlichen schaden, bei mir ist es das heck... und der motor....und bremsen...und ... naja, wird schon.
ich hatte jedocj vor die holz- gegen eine aluprofiel konstruktion auszutauschen, ich hab meine sorgen, das das holz nicht richtigt abgelagert ist und sich nach dem zusammenbau verzieht

ausserdem kann ich die aussenhaut nicht weiter verwenden, die schaut aus wie einschweitzer käse und ist durch anbringen einer, offensichtlich, viel zu schweren heckbox gegelrecht aus den seitenwänden herrausgerissen.

danke für deinen beitrag, wird mir gewiss helfen

mfg

Paule2 am 05 Okt 2011 06:58:54

Hallo Raimund,

Du hast Nerven! :)

Ich glaube wenn ich an deiner Stelle gewesen wäre, hätte ich bestimmt mit einem Feuerzeug gearbeitet. 8)

Glückwunsch, Du hast ein wirklich tolles Ergebnis geliefert.

MfG Paule2

Anzeige vom Forum


selbstschrauber am 05 Okt 2011 07:03:44

Hallo Raimund,

toller Beitrag, Respekt! Hast Du denn die Ursache des Nässeschadens eindeutig lokalisieren können? Sonst ist Deine Mühe in 2-3 Jahren wieder am faulen..

LG

Selbstschrauber

selbstschrauber am 05 Okt 2011 07:05:01

Paule2 hat geschrieben:Hallo Raimund,


Ich glaube wenn ich an deiner Stelle gewesen wäre, hätte ich bestimmt mit einem Feuerzeug gearbeitet. 8)
MfG Paule2


...der war so nass, der hätte nichtmal gebrannt...

LG

Selbstschrauber

Gast am 05 Okt 2011 08:12:21

Ich bin, was eigentlich nie vorkommt, sprachlos!! :D

Toller Bericht, tolle Dokumentation, tolle Arbeit!!

Respekt!!

:daumen2:

pipo am 05 Okt 2011 08:20:12

spitzbua hat geschrieben:Als Laie auf dem Gebiet der Wohnmobile und -wagen

Hammer, ziemlich professionell gemacht :!:

Glückwunsch :D


peter

wolfherm am 05 Okt 2011 08:29:03

Respekt. Ich weiß nicht, ob ich die "Muße" dazu gehabt hätte.

LG Wolfgang

viking92 am 05 Okt 2011 09:12:19

"Willkommen" erstmal :wink: ...und echt Respekt vor der Arbeit. :top:

Aber wie konntest Du DEN Schaden beim Kauf übersehen?
So what.....Hauptsache gut & günstig wieder instandgesetzt.


sunti09 am 05 Okt 2011 09:47:15

Herzlich Willkommen im Forum und Respekt; das sieht ja wieder richtig gut aus. Allzeit weiterhin schadenfreie Fahrt.
Freundliche aus Franken
Peter

andwein am 05 Okt 2011 09:55:30

Tolle Arbeit, tolle Dokumentation, tolles Ergebnis
Andreas

womonovize am 05 Okt 2011 11:02:15

Hallo, Respekt vor dieser Arbeit! Ich habe an der gleichen Stelle über der Aufbautür einen Wassereintritt gehabt. Meiner Meinung nach kommt es auch von der Belastung durch eine ohne Abstützung ausgefahrene Markise, der Druck auf die Seitenwand ist dann enorm und kann zur Beschädigung der Dichtung (Dach - Seitenwand) führen.
Wie ich sehe ist das Frontfenster des Alkovens ebenfalls bereits durch eine Platte ersetzt worden, ich hatte an der Stelle eine Undichtigkeit. Bitte kontrollieren Sie doch im Alkoven mal in den vorderen Ecken auf Feuchtigkeit, ich hatte da Torf.
LG
Bernd

abba am 05 Okt 2011 12:05:25

Tolle Arbeit und das Ergebnis kann sich sehen lassen :daumen2:

haballes am 05 Okt 2011 12:52:05

:!: Einer der wertvollsten Beiträge für dieses Forum. Da ich meist mit Netbook oder Tab gucke, bekam ich Bild für Bild. Von mitleidigem Kopfschütteln zu aufgerissenem Mund habe ich sämtliche Gesichtsbewegungen durchgespielt. Für Gebrauchtwagenkäufer ein Pflichtfred. Hätte es den 1995 gegeben, ich hätte meinen Bürstner wahrscheinlich noch. Der sah nicht ansatzweise so aus.

Anerkennung!

petermann am 05 Okt 2011 13:17:20

Ein Herzliches willkommen ,
aber durchhaltevermögen hast du alle Achtung , und sieht auf den Fotos auch sehr gut aus was du da gemacht hast ,
aber mal eine frage wieviel Bier muß man Trinken um so was in Angriff zu nehmen Wahnsinn. :D

Aber Sauberer Bericht , wird dem ein oder anderen wieder Hoffnung geben.


Peter

sumpfbaer am 05 Okt 2011 16:35:12

Also hätte ich einen Hut auf ich würde ihn mehrfach ziehen.
Absolut toll. Als Laie einen so umfangreichen Schaden in dieser Art wieder zu beheben :respekt:
Ich wünsche Dir dass nun dein Mobil wirklich dicht ist und Du auf deinen Reisen dein "neues"Mobil geniessen kannst. :daumen2: :klatschen:

arom am 05 Okt 2011 19:55:06

Tolle Arbeit !!! Ich habe das auch mal im Alkovenbereich durch. Habe es damals fast genauso gemacht. Das einige Problem das ich damals hatte war die DC-Fix-Folie die leider auf der blanken Sperrholzplatte nicht so lange gehalten hat. Auch Sprühkleber beim zweiten Versuch war nicht der bringer.
Später habe ich irgendwo gelesen ich hätte sie vorher streichen müßen.
Ich hoffe Du hast mehr glück!

arom

chrystal am 05 Okt 2011 20:02:22

Respekt Herr Landsmann!

Deine Reportage macht Mut im Falle eines Falles nicht komplett verzweifeln zu müssen! Danke dafür!

spitzbua am 05 Okt 2011 20:12:33

Hallo alle miteinander,
und danke für die durchwegs netten und positiven Antworten! :D

Ich versuchs der Reihe nach:

netzroht hat geschrieben:aloha spitzbua
ich hatte jedocj vor die holz- gegen eine aluprofiel konstruktion auszutauschen, ich hab meine sorgen, das das holz nicht richtigt abgelagert ist und sich nach dem zusammenbau verzieht

Aloha! :D Stimmt, die Befürchtung habe ich auch. Aber die Konstruktion besteht großteils nur aus kurzen Holzstücken, ich hoffe, daß sich die nicht verziehen werden...

selbstschrauber hat geschrieben:Hast Du denn die Ursache des Nässeschadens eindeutig lokalisieren können? Sonst ist Deine Mühe in 2-3 Jahren wieder am faulen..

Ich hoffe ja. Ich habe versucht, das Schadensbild zu "lesen" und bin auf die Dachkante am Ansatz zum Alkoven gekommen, dort war der Schaden am weitesten fortgeschritten und (nach der gründlichen "Erstwäsche" nach dem Kauf) das Holz und Styopor pitschnass. In weiterer Folge hat wohl das Küchenfenster aufgegeben und auch Wasser hereingelassen. Diese beiden Stellen sind jetzt jedenfalls dicht.

der war so nass, der hätte nichtmal gebrannt...

Das stimmt! Siehe Stichwort "Erstwäsche" :twisted: Da hab ich vermutlich literweise Wasser eingefüllt!

viking92 hat geschrieben:Aber wie konntest Du DEN Schaden beim Kauf übersehen?

Frag ich mich mittlerweile auch! Ist eine Leistung für sich... :oops:
Spass beiseite, eindeutig ein Fall von "keine Ahnung von der Materie"!
Ich glaube kaum, daß ich den gekauft hätte, wenn ich DIESEN Schaden auch nur erahnt hätte....

womonovize hat geschrieben:Wie ich sehe ist das Frontfenster des Alkovens ebenfalls bereits durch eine Platte ersetzt worden, ich hatte an der Stelle eine Undichtigkeit. Bitte kontrollieren Sie doch im Alkoven mal in den vorderen Ecken auf Feuchtigkeit, ich hatte da Torf.

Hallo Bernd, danke für den Tip! Das werde ich in den nächsten Tagen nachholen - ich hoffe nicht, daß mich da noch mehr Überraschungen erwarten!
Übrigens; SEHR guter Gedankenansatz mit der Hebelwirkung der ausgefahrenen Markise; klingt absolut logisch und werde ich in Zukunft auf jeden Fall berücksichtigen! :biggthumpup:

haballes hat geschrieben::!: Einer der wertvollsten Beiträge für dieses Forum. Da ich meist mit Netbook oder Tab gucke, bekam ich Bild für Bild. Von mitleidigem Kopfschütteln zu aufgerissenem Mund habe ich sämtliche Gesichtsbewegungen durchgespielt. Für Gebrauchtwagenkäufer ein Pflichtfred.

Was soll ich da sagen? So eine Antwort beim Einstandsposting!?! Das ist zuviel der Ehre! :biggthumpup: :bia:

petermann hat geschrieben:aber mal eine frage wieviel Bier muß man Trinken um so was in Angriff zu nehmen Wahnsinn. :D

Die Vermutung liegt nahe, hehe! Hätte aber nichts genützt; trinke ja fast nur ALMDUDLER! :D

sumpfbaer hat geschrieben:Also hätte ich einen Hut auf ich würde ihn mehrfach ziehen.

Den Hut ziehe ich - vor Euren netten Antworten! :razz:

arom hat geschrieben:Später habe ich irgendwo gelesen ich hätte sie vorher streichen müßen.
Ich hoffe Du hast mehr glück!

Hmm, sozusagen vorher tiefengrundieren?! Na, hoffentlich nicht! Ich werde jedenfalls darüber berichten....

Noch einen schönen Abend,

mfg Raimund

spitzbua am 08 Okt 2011 13:31:18

@arom:
Hab mir heute noch einmal meine Arbeitsgänge beim Verkleben der Folie vorgenommen. An "nackter" Sperrholzplatte hab ich keine großen Flächen beklebt; an der Wand und an der Decke wurden die Poren vom neuen Sperrholz durch die Spachtelmasse verfüllt und am alten Sperrholz an der Decke wurde nur angeschliffen und die originale Folie überklebt.
Denke, daß das hält...

Würde mich interessieren, was z.B. Kurt (turbokurtla) davon hält; vielleicht findet er Zeit für einen Kommentar!

MfG und ein schönes Wochenende,

Raimund

harrymobil am 08 Okt 2011 14:27:02

:hallo: Raimund :respekt:

Ich glaube ich hätte die Nase sofort voll gehabt!
Man soll ja nie nie sagen, aber ich denke zu einer solchen Mamutleistung hätte ich mich nicht hinreisen lassen.

frankiafred am 08 Okt 2011 16:28:38

Moin,
sehr gehaltvoller Beitrag.Sicher nützlich und aufbauend für andere.Auch von mir :respekt: .
Fred

sauerlaender1968 am 09 Okt 2011 09:29:25

Also ehrlich gesagt das war wirklich geniale Arbeit Raimund :). Ich muss sagen ich wäre sicher in Panik ausgebrochen bei dem Anblick und hätte das Fahrzeug für wenig Geld wieder verkauft aber dein Durchhaltevermögen und die liebevolle Wiederaufbereitung war echt klasse.

Wir sind gerade dabei uns unser erstes Wohnmobil zu kaufen und ich bin ganz neu hier im Forum. Wir haben uns gestern einen Dethleffs A522 angesehen und werden den wahrscheinlich auch kaufen wenn ihn uns niemand wegschnappt bis Dienstag. Also ich hab mir den Wagen x-mal genau angeschaut und kann bis jetzt kaum glauben in welchem excellenten Zustand der ist, denn er ist Bj.1993 aber sowas von gepflegt und top in Schuss das ist der Hammer. Zudem noch alle Inspektionen bei Fiat gemacht u.s.w.. Ich freu mich schon riesig drauf bald auch mit einem Wohnmobil durch die Lande zu fahren.

So schönen Sonntag noch allen und bis bald.
von Uwe aus dem Sauerland

spitzbua am 09 Okt 2011 21:47:17

Hallo Uwe,

freut mich, wenn Ihr Euer Wunschmobil gefunden habt!

Vergeßt aber bei aller Freude den Feuchtigkeitsmesser nicht!
Ich weiß, wovon ich rede... :D

sauerlaender1968 am 10 Okt 2011 18:37:29

Tja leider ist das Wohnmobil welches wir gerne gekauft hätten verkauft worden :( . So ist das eben wenn man noch mal drüber schlafen will :roll:
Aber egal ich muss ja nicht sofort eins haben und im Winter ist man eh wenig unterwegs. Zur Not warte ich eben bis zum Frühjahr auf jeden Fall machen wir keinen Schnellschuss ich hab keine Lust ein paar Tage/Wochen später dann eine böse Überraschung zu erleben :razz:

Donvadda3 am 25 Jul 2013 14:25:58

Wow... ich kann gar nicht glauben, dass du Womo-Anfäger bist!!!

turbokurtla am 25 Jul 2013 16:18:06

spitzbua hat geschrieben:Würde mich interessieren, was z.B. Kurt (turbokurtla) davon hält; vielleicht findet er Zeit für einen Kommentar!

Schwierig, aber O.K., ich machs.

Ich bin halt Profi und gehe an solche Sachen fast immer mit professionellen Materialien, also hier Kleber und Platten, ran.
Für einen Laien ist das aber wirklich ne gute Arbeit.

Ich verwende z.B. grundsätzlich kein Sika zum Verkleben weil es sehr zäh und großflächig sehr sehr schwer aufzutragen ist. Meist wird mit dem Zeugs dann nur punktuell geklebt, was ich auch hier vermute. Eine Sandwichwand baut man aber nur durch eine vollflächige Verklebung mit Caravankleber richtig fest wieder auf. Der Laie vermutet hier beim Kauf eine große Summe und greift auf das billigere Sika zurück. Ist aber falsch, da der Caravankleber min. 3 x so ergiebig und viel viel leichter zu verabeiten ist.
Platten verwendet ein Profi möglichst nur Originale. Wenns wie hier keine mehr gibt nimmt man halt ähnliche.
Verklebt mit Caravankleber hält so eine beschichtete Dekorplatte wie das Original, und zwar ohne Schrauben.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass so eine Klebefolie auf Dauer hält. Lasst mal einen Sommer und einen Winter vergehen.
Sorry für die ehrlichen Worte,
hast aber trotzdem ne saubere Arbeit gemacht.
Kurt

gordan am 25 Jul 2013 17:12:21

Ich bewundere echt deine Wille, Mut und Ausdauer! Du hast dir viel Mühe gegeben und ich wünsche dir,
da Dach wieder genug fest und stabil ist, und in kommenden Winter unter Schneelast nicht nachgibt.

Gordan :daumen2:

kurt2 am 25 Jul 2013 17:49:57

turbokurtla hat geschrieben:Ich kann mir nicht vorstellen, dass so eine Klebefolie auf Dauer hält. Lasst mal einen Sommer und einen Winter vergehen.
Kurt


Hallo Kurt,
es sind inzwischen deren 2 vergangen. Der Tröt stamm vom Okt 2011. "Spitzbua" wird vielleicht berichten?

Rallamann am 26 Jul 2013 07:29:27

kurt2 hat geschrieben:
turbokurtla hat geschrieben:Ich kann mir nicht vorstellen, dass so eine Klebefolie auf Dauer hält. Lasst mal einen Sommer und einen Winter vergehen.
Kurt


Hallo Kurt,
es sind inzwischen deren 2 vergangen. Der Tröt stamm vom Okt 2011. "Spitzbua" wird vielleicht berichten?


Hallo zusammen,
letzter Beitrag von "Spitzbua" ist vom 20. November 2011, da wird wohl keine Rückmeldung mehr kommen :nixweiss:.

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