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Batterieproblem - eine Nacht in der Kälte


JueLu am 05 Nov 2011 20:45:21

Liebe Womobilisten, brauche Eure Hilfe.

Wir haben von einer Fachwerkstatt eine Solaranlage auf das Dach bauen und eine 2. Aufbaubatterie (80 A) einbauen lassen.

Letzte Woche der erste Test, er ist gründlich schiefgelaufen. Sind frei am Reschenpass gestanden, haben Fernseh geschaut, ein paar Lichter waren auch an und die Truma (Combi 6) hat das WoMo zuverlässig auf behagliche Temperatur gebracht. Plötzlich nach ca. 4,5 Stunden Notabschaltung der gesamten 12 Volt-Anlage. Licht aus (nicht schlimm, wir haben Taschenlampen), Heizung aus, ziemlich besch…., weil a-kalt.

Fehlersuche erfolglos, alles Sicherungen ok. Schließlich habe ich den Motorlaufen lassen und siehe da, Licht wieder an, Heizung auch wieder. Wir haben uns dann durch mehrmaliges Laufenlassen des Motors über die Nacht gerettet. Wegfahren ging nicht, in Vino Veritas.

Haben die nächsten Tage auf CPs mit Fremdstromeinspeisung verbracht, da war alles ok.

Bin kein Fachmann, deshalb korrigiert mich, wenn ich mit meinen Schlussfolgerungen falsch liege.

1. Mein Energieverbrauch dürfte bei den oben dargestellten Verbrauchern bei großzügiger Rechnung bei max.- 40-50 A liegen.

2. Die Batterien müssten nach ca. 400 km Fahrt und strahlendem Sonnenschein eigentlich ganz voll sein. (2 * 80 A) Die Originalbatterie ist 1,5 Jahre alt, die zweite ganz neu.

3. Entweder sind die Batterien nur teilgeladen, obwohl das Kontrollpanel (Alden 160) volle Ladung meldet oder gibt es „stille“ Verbraucher, die in ca. 5 Stunden 160 A „leer“-ziehen ?

Klar bringe ich das Fahrzeug zur Werkstatt, will mich aber vorher ein bisschen sachkundig machen.

Danke für Eure Tipps.

Juelu

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Gast am 05 Nov 2011 21:04:44

Gewissheit wird man wohl erst erhalten, wenn ein paar mehr Details bekannt sind, wie z.B. die Spannung der Batterien zum Fahrtende und nach dem GAU. Ich vermute mal, dass deine Akkus nach der Fahrt nicht voll geladen waren.

Mit Alden 160 kann ich leider nichts anfangen.

fuzzy am 05 Nov 2011 21:10:40

messen hilft, alles andere ist Spekulatius !!!

da gibt es gefühlt 25-30 Möglichkeiten, die bringen dich aber in der Summe nicht weiter !!!

Anzeige vom Forum


JueLu am 05 Nov 2011 21:32:20

nicht Alden 160 sondern Alden Solarregler 180

felix52 am 05 Nov 2011 22:02:32

ich habe den entsprechend eine nr. größer 200 watt. und der rest ist ebenfalls von alden ( der bosch beim Womo ). vom tv über die sat-schüssel und den receiver. alles womogerecht über reduzierte 12 v und seit vier jahren ohne ausfall.
grüße
felix52 :)

bushlover am 05 Nov 2011 22:18:01

Hi,

Für mich sieht alles ganz normal aus.

1. Du hast nicht 160 Ah sondern nur 80Ah zur Verfügung, da ein Bleiakku nur zu ca. 50 % entladen werden darf.

2. Die Kapazität geht pro Grad Celsius unter 20 Grad um ca. 1 % zurück, also bei z,B. 0 Grad hast Du nur noch ca. 64 Ah zur Verfügung.

3. Um diese Jahreszeit steht die Sonne schon ziemlich tief, so dass ohne Winteraufstellung das Panel nicht mehr viel Ah in die Batterie schaufelt.

4. Du hast durch die Parallelschaltung der neuen mit der 1,5 Jahr alten Battterie wahrscheinlich noch mal einen kleinen Verlust, weil eigentlich immer nur gleich alte Batterien zusammensgeschaltet werden sollten.

Also nicht wundern, wenn die beim Händler keinen Fehler finden.



bushlover

felix52 am 05 Nov 2011 22:24:14

Juelu,
versuch einfach mal, mehr heraus zu bekommen. Sind Deine Batterien zu alt,
Kabel net richtig angeschlossen? Sonst lies hier: Das meint Bernd.
Sobald Du was weißt, kann man Dir besser helfen...

Felix52 :)

carthagocliff am 05 Nov 2011 22:39:05

JueLu hat geschrieben:
Wir haben von einer Fachwerkstatt eine Solaranlage auf das Dach bauen und eine 2. Aufbaubatterie (80 A) einbauen lassen.

Juelu


Ich sehe auch das erste Problem, daß eine angebliche Fachwerkstatt etwas macht, von dem eigentlich abgeraten wird, nämlich eine ältere Batterie mit einer neuen zu kombinieren. ( Ich spreche von Erfahrung, war auch so blauäugig, dies zu machen und mußte beide Batterien nach 2 Jahren austauschen)

Ansonsten sehe ich es auch wie meine Vorredner,nämlich das die nutzbare Energie- Kapazität vielleicht bei 65 - 80 Ah liegt und das Solar bei diesen Sonneneinstrahlwinkel in dieser Jahreszeit kaum etwas bringt.

Ausgiebiges TV-Schauen (5 x 5 Ah =25) kombiniert mit Halogen-Licht 7 x 6 Ah = 30 Ah mit zusätzlicher Heizung 8 x 2 Ah= 16 beduetet komplett 71 Ah und das reicht möglicherweise schon um den Batteriealarm auszulösen.

Viele
C.

garagenspanner am 05 Nov 2011 22:56:05

moin moin ,

ich habe eine vergleichbare Konfiguration in unserem Fahrzeug.
2x80Ah ( gleichzeitig eingebaut ) , 2x60Wp Solar, 2000W Wechselrichter.

Bei uns reicht die Energie ein ganzes WE incl. Heizung , 2x2 Std TV,
Licht , und Wasserpumpe , sowie 1-2 mal Kaffeekochen .
Soll heissen wie halten ein Wochenende (Fr.-So) freistehend auf einer
Autocross-Rennstrecke durch.

vom See im Regenland
Jan

JueLu am 05 Nov 2011 23:06:17

das hilft mir weiter.
Schönes Woende.

kassiopeia am 06 Nov 2011 01:48:21

bushlover hat geschrieben:1. Du hast nicht 160 Ah sondern nur 80Ah zur Verfügung, da ein Bleiakku nur zu ca. 50 % entladen werden darf.

Das stimmt vielleicht fuer einige Bleiakkus, trotzdem machst du hier einen Denkfehler...
Denn selbst wenn eine Batterie mit 50% Entladungstiefe spezifiziert ist fuehrt eine 50%ige Entladung nicht zur Notabschaltung, da die Spannung noch ausreichend hoch ist.

Da ist etwas anderes im Busch, ich vermute ebenfalls dass die Batterien nicht ganz voll waren.
Die meisten Serienlichtmaschinen z.b. laden sie nicht voll, wie uns viele Beitraege in diesem Forum lehren.
Und der Solarregler schafft das auch nur, wenn er eine entsprechende Ladekennlinie hat und die Sonne ausgiebig genug und ohne Teilverschattung auf die Panel faellt...
Sollte die aeltere Batterie schon verminderte Kapazitaet haben wuerden durch die Parallelschaltung Ausgleichsstroeme fliessen, was neben der verminderten Gesamtkapazitaet auch noch die neue Batterie schaedigen wuerde.

bushlover am 06 Nov 2011 08:03:14

... ach ja, was es ebenfalls noch zu berücksichtigen gibt ist der Umstand, dass die bei WoMo-Aufbauakkus angegebene Kapazität in aller Regel eine sogenannte K20 -Angabe ist. Das heißt, dass die Nennkapazität von z.B. 80 Ah nur dann zur Verfügung steht, wenn der Akku mit einem konstanten Nenn(entlade)strom über 20 Stunden hinweg entladen wird.

Das Ganze ist natürlich rein theoretisch, hat aber die Konsequenz, dass wenn mehr als grob gerechnet 80Ah/20 = 4 A pro Stunde entnommen werden, sich die zur Verfügung stehende Kapazität ebenfalls wieder reduziert.

Der Bleiakku ist halt wirklich kein einfaches Bauteil, was die schier endlosen Beiträge dazu hier im Forum klar zeigen.



bushlover

Gast am 06 Nov 2011 09:56:44

Hallo
Sehen wir es doch einmal mit anderen Augen :!:

Fernseher 4,5 h laufen lassen und dabei vielleicht noch 4 Leselampen der alten Generation an (21 W ) sowie ,weils drausse etwas kälter war die Heizung (evtl mit Trumavant) auf hoher Drehzahl laufen lassen .Dann ist irgendwann Schluß :!: Denn Solar wird bei der jetzigen Sonnenausbeute nicht super hilfreich sein ....
Wir können hier spekulieren ,wir wissen nicht um Deine verbauten Komponenten .

kintzi am 06 Nov 2011 10:19:46

Eigene Beobachtung u. Messungen:

Ausstattung: 2 Flüssig-Batts zu 95 (C20)Ah rel. neu. , Votronik BC.
Durchschnittlicher "Verbrauch" /Nacht (17°°-11°° am nächsten Tag) = 60 Ah(nach BC), Temp 10-15°C. Belastung neben dem Normalen :Hzg. 20°C, nachts auf ca. 16°C reduziert (C 6002). Kompr.-Kühltruhe ca.3,5A. Teilweise 2x TV je 4A mit Receiver).

Anfänglich voll über Netz: morgends 12,2-12,3V. Rest 135Ah (BC)

80% über Sterling geladen nach 2-3h Motorlauf (beginnende Absorption):12,0-12,1 V. Rest 120Ah.

Nach unbemerktem Bruch einer Minusklemme, also (für eine Nacht) in "Ein- Batt.-Betrieb" bei 80% Ldg. :11,8V u. Restanzeige 115Ah.

Da ich solch eine Verschlechterung nicht verstand, machte ich mich morgends auf die Suche (im Spreewald, Gurkendreieck) u. fand den Bruch als Ursache dank Instrument. Knaus-Dioden-Panel hierfür völlig ungeeignet.

Nach Wechsel (immer Ersatzkl. dabei) wieder alte Verhältnisse.

Wie es bei 0°C , schon etwas gealterten Akkus u. völlig unzureichender einfacher Lima-Ldg. aussehen mag, kann jeder (mit ein bischen Ahnung) sich vorstellen.
Ein Weilchen so betrieben, verschlechtert die Akkus rapide.

Richi

aldie am 06 Nov 2011 11:00:22

Hier ist alles in Ordnung bei dem Verbrauch. In dem Augenblick wo nur noch 12,2 V angezeigt werden, geht die Anlage auf Störung und wenn hier nicht Landstrom eingespeist wird, so erreicht man nur 98 % Ladung und bei 2 mal 80 sind das ca. 125 A ( Volle Ladung sind 128 A ).
Es wurde vorher bereits alles gesagt denn die Sonne steht in dieser Jahreszeit zu tief und der Fahrzeug Lichterzeuger ist zu schwach.
Es liegt also hier kein Fehler in der Anlage vor, sondern Jahreszeit, Speicherkapazität und zu hoher Verbrauch sind die Ursache des Problems.
In der kalten Zeit braucht man eben mehr E.Strom als im Sommer.

petermann am 06 Nov 2011 13:40:09

JueLu hat geschrieben:Liebe Womobilisten, brauche Eure Hilfe.

Wir haben von einer Fachwerkstatt eine Solaranlage auf das Dach bauen und eine 2. Aufbaubatterie (80 A) einbauen lassen.

Letzte Woche der erste Test, er ist gründlich schiefgelaufen. Sind frei am Reschenpass gestanden, haben Fernseh geschaut, ein paar Lichter waren auch an und die Truma (Combi 6) hat das WoMo zuverlässig auf behagliche Temperatur gebracht. Plötzlich nach ca. 4,5 Stunden Notabschaltung der gesamten 12 Volt-Anlage. Licht aus (nicht schlimm, wir haben Taschenlampen), Heizung aus, ziemlich besch…., weil a-kalt.

Fehlersuche erfolglos, alles Sicherungen ok. Schließlich habe ich den Motorlaufen lassen und siehe da, Licht wieder an, Heizung auch wieder. Wir haben uns dann durch mehrmaliges Laufenlassen des Motors über die Nacht gerettet. Wegfahren ging nicht, in Vino Veritas.

Haben die nächsten Tage auf CPs mit Fremdstromeinspeisung verbracht, da war alles ok.

Bin kein Fachmann, deshalb korrigiert mich, wenn ich mit meinen Schlussfolgerungen falsch liege.

1. Mein Energieverbrauch dürfte bei den oben dargestellten Verbrauchern bei großzügiger Rechnung bei max.- 40-50 A liegen.

2. Die Batterien müssten nach ca. 400 km Fahrt und strahlendem Sonnenschein eigentlich ganz voll sein. (2 * 80 A) Die Originalbatterie ist 1,5 Jahre alt, die zweite ganz neu.

3. Entweder sind die Batterien nur teilgeladen, obwohl das Kontrollpanel (Alden 160) volle Ladung meldet oder gibt es „stille“ Verbraucher, die in ca. 5 Stunden 160 A „leer“-ziehen ?

Klar bringe ich das Fahrzeug zur Werkstatt, will mich aber vorher ein bisschen sachkundig machen.

Danke für Eure Tipps.

Juelu





Hallo Juelu

ich versuche es mal einfach und verständlich zu erklären ,

1. beide Batterien sollten 160 A Leistung haben , da aber die Batterien einen Altersunterschied haben von 1,5 Jahren hast die die volle leistung nicht mehr , die ältere Batterie hat ca. 90-95% Leistung somit reduziert sich die
Amperezahl auf auf ca.72 A- 76 A , wen du die Neue Batterie zur alten Parallel geschaltet hast nimmt die nicht mehr Kapazität auf wie die alte Batterie ,
folglich hast nur 144 A - 152 A an Bord , nehmen wir einfach mal an da hast ca. 150 A zur Verfügung Real kann man aber nur 75 A (50%) entnehmen

so nun meine Rechnung aber alles nur mal so Pi mal Daumen

Licht ca. 80 Watt
Truma mit Gebläse ca.60 Watt
TV mit Receiver ca. 50 Watt

sind gesamt 190 Watt in A. wären das 15,83 A. per Std.
also 15,83 A. X 4,5 Std. = 71,23 A

ohne die anderen sogenannten stillen Verbraucher mitzurechnen ,
wie zb. Frostschutzventil der Truma oder Bordpannel automatische SAT, oder Wasserpumpe
man geht ja auch gelegentlich zum Stillen Örtchen :D

Somit hast du deinen Stromvorrat eigentlich komplett verbraucht ,
und das ist die Antwort auf deine Frage , wen du in die Werkstatt gehst wird dir ungefähr das gleiche vorgerechnet , nur halt etwas genauer weil man da genau sehen kann wie stark deine Verbraucher sind , ich habe es einfach nur so geschätzt



Peter

wolfherm am 06 Nov 2011 14:13:13

bushlover hat geschrieben:Hi,

2. Die Kapazität geht pro Grad Celsius unter 20 Grad um ca. 1 % zurück, also bei z,B. 0 Grad hast Du nur noch ca. 64 Ah zur Verfügung.



bushlover


Aber das gilt doch nicht für Batterien, die im Aufbau verbaut sind?


LG Wolfgang

ruptech am 06 Nov 2011 14:20:32

Hi

Ich suche immer noch einen "Spannungsschreiber".
Wo sind die Techniker, die so etwas bauen können? Oder wurde es schon erfunden und wird wo vertrieben?

Gemeint ist ein Gerät, ähnlich dem Mulitmeter, dass 2-3 Tage die Spannung aufschreibt. Elektronisch dürfte dies ja leicht herzustellen sein.

Dann hätte man auch mehr Transparenz der Batteriehersteller, denn man sieht klar die Ladespannung, die Ruhespannung und auch die Entladespannung (innerer Widerstand der Batt.).

lg
ruptech

Peter123 am 06 Nov 2011 17:07:07

Hallo,

einen solchen "Spannungsschreiber" gibt es, es nennt sich Datenlogger.
Bei ELV z.B. gibt es ein solches Gerät. Du kannst damit 4 verschiedene Spannungen aufzeichnen, diese werden am PC aufgezeichnet. Das ist der Link, soeben angeschaut.
--> Link
Viel Erfolg damit.

Gast am 06 Nov 2011 17:34:59

Hallo,

falls jemand diesen Datenlogger verwenden will, bitte dran denken daß der es nur zusammen mit PC oder Notebook tut. Allein damit ist dann nach 24 Stunden die Batterie um 120 Ah ärmer,
und wenns gemein kommt meldet sich der PC wegen Unterspannung ab ohne die Datei zu schließen
...und nix war es dann mit der detaillierte Signal-Verlaufsanzeige und -Auswertung am PC-Bildschirm

grüße klaus

Gast am 06 Nov 2011 18:06:14

Hallo Juelo,

ich habe leider nicht viel Ahnung von dem Thema. Ich kann dir aber sagen, dass ich noch nie ein Problem hatte ein Wochenende frei zu stehen - selbst bei -20° nicht. Anfangs hatte ich nur eine Batterie mit 105 AH - ohne Solar etc. Auch damit war ein WE, inkl. 3- 4 Std. TV, Licht, Heizung usw. problemlos möglich. Inzwischen habe ich 220 AH inkl. 210 Wp Solar. Jedoch eine 6000er Truma Dieselheizung plus Kompressorkühlschrank. Trotz dem stromfressenden Kühlschrank u. Heizung habe ich nach zwei Tagen noch rund 60-70 Kapazität in den Batterien. Daher vermute ich, dass bei dir irgend etwas nicht stimmt. Vielleicht solltest Du mal nachsehen wie viel Strom deine Verbraucher (z.B. TV, Licht) ziehen.

P.S. einen Solarregler von Alden hatte ich auch schon. Das Ding war vom ersten Tag an defekt. Dies hatte zur Folge, dass von der Solaranlage gar kein Strom angekommen ist.

bushlover am 06 Nov 2011 18:24:14

wolfherm hat geschrieben:
bushlover hat geschrieben:Hi,

2. Die Kapazität geht pro Grad Celsius unter 20 Grad um ca. 1 % zurück, also bei z,B. 0 Grad hast Du nur noch ca. 64 Ah zur Verfügung.



bushlover


Aber das gilt doch nicht für Batterien, die im Aufbau verbaut sind?


LG Wolfgang


Selbstverständlich - ausschlaggebend ist die Elektrolyttemperatur. Im Zwischenboden herrschen natürlich andere Temperaturen als z.B. unter dem Fahrersitz.

bushlover

ruptech am 06 Nov 2011 18:25:54

Hallo

Danke für den Tipp "Datenlogger". Von solchen PC-Geräten gibt es viele - alle noch wesentlich teurer und nicht für den Fahrbetrieb geeignet.

Es sollte in der Größe eines Batterietestgerätes sein und auch einen Ausdruck haben. Habe so ein Gerät schon mal in der Hand gehabt. Wir testeten damals die Limaleistung. Natürlich war die Aufzeichung nur eine Minute. Den Papaierstreifen musste man per Taste anfordern. Kostete ca. € 140,00. Damit wären wir ja schon gar nicht mehr weit weg von meinem Wunsch, wäre zumindest die Strombasis relativ leicht kontrolliert.

lg
ruptech

Land-Rover109 am 06 Nov 2011 18:26:33

ruptech hat geschrieben:Hi

Ich suche immer noch einen "Spannungsschreiber".
Wo sind die Techniker, die so etwas bauen können? Oder wurde es schon erfunden und wird wo vertrieben?


An dieser Stelle ist ein Batteriecomputer wesentlich aussagefähiger da dieser Ah mißt und somit der Verbrauch bzw. je nach Ausführung die Restkapazität anzeigt.


Roland

wolfherm am 06 Nov 2011 20:26:26

bushlover hat geschrieben:
wolfherm hat geschrieben:
bushlover hat geschrieben:Hi,

2. Die Kapazität geht pro Grad Celsius unter 20 Grad um ca. 1 % zurück, also bei z,B. 0 Grad hast Du nur noch ca. 64 Ah zur Verfügung.



bushlover


Aber das gilt doch nicht für Batterien, die im Aufbau verbaut sind?


LG Wolfgang


Selbstverständlich - ausschlaggebend ist die Elektrolyttemperatur. Im Zwischenboden herrschen natürlich andere Temperaturen als z.B. unter dem Fahrersitz.

bushlover



Falsch, auch der Zwischenboden ist beheizt. Bei Wagen ohne Zwischenboden ist die Batterie im Wohnraum untergebracht.
Deine Werte könnten für die Fahrzeugbatterie gelten - oder für die Aufbaubatterie, wenn nicht geheizt wird.


Viele

Wolfgang

JueLu am 06 Nov 2011 21:45:05

Also zur ur Ergänzung: Meine Aufbaubatterien sind in der Heckgarage. Wenn die Heizung läuft ist es dort wärmer als im Fahrzeug. Wegen niedriger Temperatur kann es kein Kapazitätsverlust geben.
Schönen Sonntag noch.

Juelu

kintzi am 06 Nov 2011 22:43:24

Hallo Juelo, heizt Du während der Fahrt auch? Was meinst Du, wie lange eine Batt. braucht, um auf Umgebungs-Temp. aufgeheizt zu werden?
Nach meiner Messung (übliche 26kg-Batt) knapp 24h für ca. 10°C.
Richi

andwein am 07 Nov 2011 10:56:47

ruptech hat geschrieben:Hallo
Danke für den Tipp "Datenlogger". Von solchen PC-Geräten gibt es viele - alle noch wesentlich teurer und nicht für den Fahrbetrieb geeignet.
Es sollte in der Größe eines Batterietestgerätes sein und auch einen Ausdruck haben. Habe so ein Gerät schon mal in der Hand gehabt. Wir testeten damals die Limaleistung. Natürlich war die Aufzeichung nur eine Minute. Den Papaierstreifen musste man per Taste anfordern. Kostete ca. € 140,00. Damit wären wir ja schon gar nicht mehr weit weg von meinem Wunsch, wäre zumindest die Strombasis relativ leicht kontrolliert.
lg ruptech

Es geht auch mit dem Vielfachmessgerät Voltcraft VC 960.
Da werden Messwerte gespeichert und können über Schnittstelle an USB-PC gegeben werden.
Es können 10.000 Messwerte mit Intervallen von 1-256 sec aufgezeichnet werden.
Andreas

etta am 07 Nov 2011 19:12:41

Moin,
wir haben 2 Batterien 90 AH.Keine Solaranlage und können 2-3Tage frei stehen.TV täglich ca 3 Std,Licht und auch Heizung. Hatten noch nie Probleme.

JueLu am 08 Nov 2011 09:19:24

Hallo Etta,
auf solche Werte komme ich auch wenn die Kapazität der Batterien und die Verbraucher rechnerisch miteinander vergleiche. Habe mich inzwischen so "schlau" gemacht, dass ich die mathematischen Zusammenhänge von Ampere, Volt und Watt verstehe. Selbst wenn ich Kapazitätsverluste durch Kälte, Alter der Batterien usw. großzügig einrechne, müsste nach einer Nacht noch ein bisschen Saft in den Batterien übrig sein. Eure Beiträge helfen mir sehr, werde nicht mehr ganz so unwissend dem Händler gegenüberstehen.

Danke
Juelu

kintzi am 08 Nov 2011 09:59:04

Hallo, eigentlich reicht ein ordentliches, installiertes Voltmeter mit Digitalanzeige. 12,8V Leerlaufspannung ist voll, 12,2 V ist leer. Wichtig ist auch der zeitliche Spannungsabfall unter Belastung, nie unter 11,9V.
Die meisten, die von langen Standzeiten d. Batt. berichten, entladen bis zum geht nicht mehr, weil sie`s mangels Messung nicht besser wissen. Manche Spannungswächter schalten auch zu spät ab. Richi

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