Der beste Schutz gegen Einbruch und Überfall ist, daß man sich einen sicheren
Stellplatz sucht. Ein einsamer idyllischer Platz im Hafen in einer dunkelen Ecke läd Einbrecher gerade zu ein. Ein Stellplatz mit Nachbarn ist immer eine gut Adresse. Man sollte es aber nicht versäumen, sich mit den Nachbarn auch zu unterhalten, damit diese wissen, wer Wand an Wand neben ihnen schläft. Wir haben erlebt, daß eine Alarm auf einem voll besetzten Stellplatz ausgelöst wurde, zwei nette junge Männer erklärten, daß es sich um einen Fehlalarm handelt, mit Hilfe der Nachbarn diesen auch abstellten und in aller Ruhe das
Wohnmobil ausraubten. Zur Krönung tranken sie nach verbrachter Arbeit mit den hilfsbereiten Nachbarn noch eine Flasche Bier, bevor sie zum Nachsehen der Besitzer, die wenig später aus der Stadt kamen, verschwunden waren. Dieses Beispiel zeigt, das Alarmanlagen in vielen Fällen nur Alibifunktionen haben und in vielen Fällen keinen Schutz bieten, da die Täter damit rechnen, daß eine Alarmanlage eingebaut ist und wissen, wie man diese umgeht. Ein Hund auch wenn er noch so harmlos ist, ist natürlich ein sehr guter Schutz, da die Täter diesen nicht einschätzen können. Schon ein Trinknapf vor dem Mobil deutet auf die Anwesenheit eines Hundes hin, auch wenn er gar nicht da ist. Die Täter suchen sich dann lieber ein Mobil, wo keine Komplikationen zu erwarten sind. Übrigens wurde uns in 30 Jahre nie der Trinknapf geklaut, auch nicht in Italien.
MFG Michael