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Hallo,
wenn ich auf dem Stellplatz am Strom hänge, die Heizung läuft und ich jetzt den Fön anschalte, fliegt die Sicherung. Ok ist klar, die Sicherung verträgt die Last nicht. Wenn ich jetzt aber meinen Wechselrichter einschalte und den Fön betreibe, fliegt keine Sicherung. Bedeutet das, dass jetzt die Boardbatterie als Puffer dient? Oder warum funktioniert es dann? Ist bestimmt eine blöde Frage, aber ich hab es nicht so mit dem Strom :oops: Viele Wolfgang Hallo !
Wenn die Landstromsicherung rausspringt, dann ist die Leitung zu schwach abgesichert. Der Wechselrichter zieht den Strom aus der Bordbatterie. Wenn der Wechselrichter eine höhere Dauerbelastung hergibt als der Landstrom, fliegt auch keine Sicherung raus, und wenn, dann die im Wohnmobil. Man darf natürlich keinen Föhn, der eine Leistung von z.B. 1500 Watt hat, an einen Wechselrichter anschließen, der eine geringere Dauerleistung hergibt als der Föhn benötigt. Dann fliegt auch im WoMo die Sicherung raus. Die Sicherung am Landstromkasten bleibt dann davon verschont. Hallo,
dann funktioniert das also schon so wie ich mir das ungefähr gedacht habe. Mein Wechselrichter macht 2000W, somit habe ich mit dem Fön wohl kein Problem. Ist das normal, dass die Landstromsicherung einen 1000W Föhn nicht aushält? Wobei in Kombination mit der Heizung sind es ja dann doch mehr. Danke für die Info Viele Wolfgang kommt auf den Stellplatz an !
Manche schränken das bewußt ein.
Bei 1000W liegt bei ~ 4,5A plus Heizung plus Ladegerät könnte das schon zuviel für eine (recht übliche) 6A Sicherung sein ! Alf Hallo Wolfi,
einige Stellplätze haben wohl nur 4A, manche auch 6A Sicherungen. Dein Fön mit 1000W braucht bei 230V rechnerisch 4,35A. Dann noch eine Heizung dazu (wieviel Watt hatt denn die) so bist Du ganz schnell über 4A und nur unwesentlich langsamer bei 6A. Scheint also alles ganz normal und funktionsfähig zu sein ... Michael In Florenz hatten wir 2-A-Sicherungen (in Worten: ZWEI!). Da konnte man nicht mal nen Kaffee machen... Hallo Wolfgang,
wie läuft denn das bei Deinem Womo, Wechselrichter speist 220V ins Boardnetz und Landstrom auch ??!!?? Wie kriegt denn der Wechselrichter die Syncronisierung der 50 Hz des Landstroms hin?? Oder hab ich da was falsch verstanden? Arne Der Landstrom speist über das LAdegerät den Akku. Der Akku versorgt den Wechselrichter mit Strom der 230 V in das auf den Wechselrichter umgeschaltete interne Stromnetz mit Strom versorgt. Ist bei uns auch so. Hallo Supertechnik v. Victron (aber teuer): Lader+WeRi (ein Gerät) mit einstellbarer Aussenstrombegrenzung u. synchronisierte Stromergänzung aus Batt. über WR.
Im Kurzbedarf rel. grosse 230V-Stromentnahme mit automat. Nachldg. der Batts mit bis zu 60A. 1200W WR bei 1500€, weite Grenze nach oben. Richi
Hallo, genau so muss es funktionieren. Nachdem ich es jetzt weiß, finde ich es auch super so. :) Viele Wolfgang Na dann mal noch die Zusatzfrage:
Annahme:die Landstromversorgung ist mit 2 A abgesichert. Der hier vorgestellte Wechselrichter mit Landstromergänzung bringt 1 kW. Welche Leistung kann ich dann entnehmen? 1 kW, oder 1 kW plus 2 A mal 230 V = 1,46 kW Wer ist der Experte? NAja, das was der Wechselrichter halt schafft. :D Nein, grob theor. 1kW + 160W (ca.-Werte wegen Wechselstrom)
Im Wagen ist das LG, ein 20A Lader braucht ~300W= 1,3A bei 230V. Übrig wären noch 0,7A ~160W vom Aussenstrom. Dieser ist aber nicht mit WR-Spannung synchron. Kann also mit WR-Spannung nicht kombiniert werden, sonst knallt`s. Also 2 Geräte, eines mit 160W an Bordsteckd., eines mit 1 kVA an WR. Aus Batt werden aber rund 84A gezogen abzügl. 20A aus Lader. Richtiger wäre die Rechnung, wenn man W durch VA ersetzt. Richi IIRC fangen bei den Victron EasyPlus, MultiPlus, Quadro die untere Grenze für die Begrenzung der externen Stromaufnahme, die Einstellbar ist, bei 2,7A.
Also modifiziere ich die Frage bisl: Landstrom maximal 4A (ca. 1kw) Wechselrichter 1kW (ca. 4A) Bei den Genannten Geräten kann (solange ausreichend Kapazität in der Batterie ist) dann bis zu 2kW genutzt werden. Und falls "nur" 800W genutzt werden werden die "freien" 200W zum laden genutzt.
Hallloooo? Tach erstmal. Bis Du der liebe Elektrogott? :roll: Herzliches Willkommen hier.... :) Felix52 :) Weit weg von Gott, aber das Thema interessiert mich halt etwas :)
Hab mich bei den Vicrons schon durch die Handbücher gefressen, weil ich die vom Konzept her elegant finde. Ob man die ganzen Schmankerl braucht ist natürlich eine andere Frage, billig sind die ja nicht. Und danke für das Willkommen hier, lese schon einige Zeit (auch vor der Anmeldung) mit. Lass uns einfach in Zukunft an Deinen Erfahrungen teilnehmen. Schreib mal einfach fleißig.... Ohä, ich geb meinen Ing. ab und werd Energiesparer.
Bon Voyage Warum willste deinen Ing zurückgeben? Nur weil in der Summe mehr genutzt werden kann als jede der einzelnen Quellen alleine liefert?
Das ist doch kein Problem, die von Victron Engery synchronisieren den Wechselrichter einfach mit dem Netz, und speisen zusätzlich ein. Macht jedes Kraftwerk (ein paar Größenordnungen größer) ja auch. Und das die Wechselrichter sich sauber synchronisieren können, sieht man ja auch schon daran, das man bis zu 6 bei den MultiPlus/Quattro parallel schalten darf/kann. Die wenigsten marktüblichen Wechselrichter können sich Synchronisieren.
Modern ist das bei Photovoltik, sonst würde das nicht gehen. Aber im Womo-Berich vorwiegend übliche WR tun das nicht und dürften sich (alleine schon wegen der "sinusähnlichen" Kurvenform) mit einem "Pitsch" verabschieden. Deswegen halte ich es schon für grob gefährlich WR und Netz parallel zu schalten wenn man nicht genau weis was man tut - zumal bei Ausfall des Stromnetzes ja irgendeiner erkennen muß dass der WR sich nicht über die Batterie weiter selbst betreibt und nur noch Verluste produziert. Also kein so einfaches Thema, das mal eben von Sachunkundigen in einem Trööt nebenbei abgehandelt werden sollte. Bon Voyage
Das ist ja das schöne an den Geräten von Victron Energy, die Kapseln das was dabei schief gehen kann vor dem Nutzer weg. Haben den Eingang für Landstrom, Anschluss an die Batterien, Ausgang 1 der über WR-Unterstützung verfügt und Ausgang 2 der nur aktiv ist wenn ausreichend Landstrom vorhanden ist. Da das Ladegerät auch schon eingebaut ist, muss einem dann die Details WIE das ganze genau passiert nicht interessieren => kein "pitsch" Würde niemals jemanden empfehlen sowas mit "normalen" Wechselrichtern nachzubauen, aber die Frage war ja, wie sich das bei den WR/Ladegerät Kombis von Victron Energy verhält. Jetzt bin ich einerseits sehr erfreut, dass die 4 Grundrechenarten noch korrekt angewendet werden können. Es geht ja nur um eine einzige Gleichung:
P= U x I Leistung = Spannung mal Strom. Ein bischen Addition dazu und das Rechenbeispiel ist gelöst. Kompliment an kintzi, hat auch an das Ladegerät gedacht. Das hatte ich glatt vergessen; oder abgeklemmt?! Meine Frage war auch nicht präzise genug gestellt, man muss so aufpassen! Es ist natürlich ein Unterschied ob ich nach der maximalen Leistung EINES Verbrauchers frage, oder nach der gesamt Leistung die mehrere Verbraucher im Wohnmobil gleichzeitig abnehmen können. Letztere ist gleich groß oder höher. So macht Rechnen Spass. Und jetzt das andererseits. Mich erstaunt wie bescheiden und zurückhaltend manche Leute ihre Rechenkenntnisse einsetzen. Hallo rolfblock, Die Wirkleistung P=UxI gilt in dieser Form für Gleichstrom. Für Wechselstrom gilt das nur, wenn U u. I Effektivwerte sind.
Bei enthaltenen Trafos/E-motoren, Netzteile, Schaltnetzteile usw. kommt die Blindleistung(wird nur hin u. her-geschoben, muss aber vom Erzeuger, z.B. WRaufgebracht werden) dazu, die Summe Wirk+Blind nennt man Scheinleistung u. wird nicht, wie die Wirk oder Effektivleistung in W att , sondern in VA= VoltAmpere angegeben.Umrechnung über Winkelfkt. (z.B. cos phi). Bei Sinusspannung gilt Effektiv= Max div. durch Wurzel aus 2 = Flächenintegral einer Sinushalbwelle ergibt Rechteck mit ~0,7 facher Höhe . Richi Ja kintzi, da hast du natürlich Recht. Es gibt Verschiebungsblindleistung, da braucht es den Cosinus Phi, es gibt auch Verzerrungsblindleistung.
Die meisten Stromverbraucher mit Cosinus Phi sind Motoren, z.B. Staubsauger, Bohrmaschine, Trafos, Ladegeräte für elektrische Zahnbürste. Toaster dagegen kann man als Ohmsche Widerstände betrachten. Da spielt Blindleistung keine Rolle. Ein Sonderfall ist der Fön. Der Motor darin braucht relativ wenig Leistung im Vergleich zur Heizung. Daher ist der Cosinus Phi unerheblich. Aber, wenn man die Heizung auf halbe Kraft schaltet, wird in die Heizung eine Diode geschaltet, die nur noch die eine Halbwelle Strom durchlässt. Die Spannung steht aber während der ganzen Periode an. Dies ist eine typische Verzerrungsblindleistung. Wie reagiert eigentlich ein Sinuswechselrichter auf so eine Last? Beispiel Fön mit 1,2 kW gedrosselt auf 600 W mittels Diode. Hat jemand das mal ausprobiert? Ich hab einen Waeco 1000 Watt. Oder weiss jemand, wo man einen Fön mit 600 bis 800 Watt herbekommt? |
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