wolfherm am 07 Dez 2011 14:45:40 cojo hat geschrieben:ohne einen konkreten Beweis. Lass es lieber, das ist eine Schei..diskussion.
Sorry Wolfgang, aber du liest doch neben den Fachmagazinen auch Zeitungen und siehst normale Nachrichten neben den Fachsendungen :?: Die "Beschuldigungen" kommen nicht von mir! Jörg
Vergiss es...Du bist und bleibst immer sehr unkonkret.
Gast am 07 Dez 2011 15:04:50 Verdammt! ich dacht ich habe das letzte Wort!
Kommt noch was :?: 8)
Jörg
Gast am 07 Dez 2011 15:05:08 Ich kenne Banken und Versicherung die können aus einem großen Vermögen innerhalb weniger Jahre ein kleines Vermögen machen!
wolfherm am 07 Dez 2011 15:05:50 raidy hat geschrieben:Ich kenne Banken und Versicherung die können aus einem großen Vermögen innerhalb weniger Jahre ein kleines Vermögen machen!
Ich kann das auch..... :D
Gast am 07 Dez 2011 15:07:27 raidy hat geschrieben:Ich kenne Banken und Versicherung die können aus einem großen Vermögen innerhalb weniger Jahre ein kleines Vermögen machen!
Das kann ich auch! Aber das ist wohl im falschen Thread gelandet?
Hier harke ich gerade mit Wolfgang Laub zusammen :!: :D
Jörg
kintzi am 07 Dez 2011 19:17:07 Jetzige Krankenversicherungsverhältnisse wahrscheinlich Auslaufmodelle, angebl. 2020.
Endziel: oblig. Grundversicherung mit Zustzvers. je nach Geldbeutel.
BMÄ u. GOÄ zusammenlegen u. Faktorenstaffel. Wir Ärzte könnten damit leben. Richi
eisbaerchen am 07 Dez 2011 20:29:44 Ostwestfale hat geschrieben:Irgendwie erschreckend.
Erst habt ihr Jahrzehntelang die günstigeren Versicherungen und den besseren Service genossen und dabei über die "armen Würstchen" der GKV gefrozzelt.
Jetzt bringt der Ober die Rechnung des Beschummelns mit der Altersrücklage (was schon seit Jahrzehnten bekannt ist!) und schon wollt ihr wieder unter das Deckmäntelchen der GKV, damit es dann gegen eine Rente finanzierbar bleibt. Jetzt darf die Gemeinschaft sich wieder an den Kosten eurer Gesundheit beteiligen. Aber als es billiger war, da habt ihr denen einen lange Nase gemacht und das Geld eingestrichen.
Dann nehmt doch jetzt eure Rücklagen und bestreitet daraus die immer höher werdenden PKV-Kosten. Ach, ihr habt keine Rücklagen? Dann : Euer Problem. Ihr hättet nämlich welche aufbauen können - einen Eigentumswohnung wäre aus dem Ersparten doch sicher zu erwirtschaften gewesen.
Ich wehre mich ganz vehement dagegen, das PKV`ler nachher wieder in die GKV kommen können wenn es dann los geht mit dem krank sein. Dann sollen die unter sich bleiben und notfalls eben das Häuschen verkaufen, dass zu einem Teil eben von den gesparten Ausgaben aus der PKV gebaut worden ist.
Der Vorteil ist, ihr könnt dann auch im hohen Alter, genau dann wenn ihr es braucht, die bevorzugte Behandlung als Privatpatient geniessen. Das wolltet ihr doch von Anfang an.
Der Wirt macht die Rechnung immer am Ende des Essens, wenn es auch bitter ist.
Ich habe mich in jungen Jahren gegen einen PKV-Beitritt entschieden und jahrelang (Jahrzehnte) BEWUSST Höchstsatz als Junggeselle bezahlt. Mit dem Bewusstsein, dass ich im Alter eben etwas aus dieser Solidargemeinschaft entnehme.
Was habt ihr da getan? Euch gefreut den blöden GKVlern ein Schnäppchen geschlagen zu haben. Ja bitte, dann meckert nicht sondern beißt jetzt in den sauren Apfel und zahlt das, was ihr früher so oberschlau gespart habt.
Bon Voyage
Hm,
vielleicht ein bißchen krass aber so ganz falsch ist es nicht !
eisbaerchen
Helmut
Ostwestfale am 07 Dez 2011 20:49:05 wolfherm hat geschrieben:Hallo,
als Kenner der Materie wünsche ich uns allen nicht, dass wir ein staatliches Gesundheitswesen mit einer Einheitskasse bekommen.
Wer wissen möchte, wie es dann bei uns aussieht, soll mal einen Blick nach England werfen. Da kann ich nur sagen: Nein Danke.
Yepp, bestätigt.
Da beleihst Du dein Haus wieder, damit du eine lebensrettende Operation VOR deinem Tode bekommst.
Unglaublich. Dafür verdienen die Ärzte viel viel mehr als bei uns.
Die müssen nämlich ihr Studium selbst bezahlen und starten so mit 200.000 Schulden fürs Studium in den Beruf...
Bon Voyage
apollo am 07 Dez 2011 21:02:11 Hallo Ostwestfale- eisbaerchen
Die Beschreibung passt genauso so ist es wenns billig geht sind viele sofort dabei wenn es dann teurer wird schnell zurück in den Schoß der Sozialgemeinschaft und das mit allen Mitteln, noch Rechtzeitig die Firma umschreiben auf die Frau und sich anstellen lassen kenne wir alles.
Aber wir haben das mit Abstand reichste Kassensystem wo bleibt das gesamte Moos.Was unsere Kassen einnehmen davon träumen andere Länder.
Und bitte nicht wieder die Orientierung in Richtung der Länder die schlechtere Leistungen haben sondern schaut mal Richtung Skandinavien weniger Einnahmen weitaus bessere Versorgung der Bevölkerung und Abdeckung des Ländlichen Raums bei weitaus besserer Bezahlung der Ärzte,Schwestern und des Pflegepersonals.
Zahlt unser System zuviel Geld an Firmen und Instutionen die eigentlich gar nicht nötig sind ich würde sagen zu ja.
Wer denkt das er zuviel bezahlt kann ja immer noch um BEITRAGSANPASSUNG bitten(höhren die nicht gerne)
Und wer zu wenig hatt zahlt gar nichts RAUSSCHMEISSEN geht nicht mehr, man sollte aber wirklich nichts von Wert haben.
mfg apollo
Schatzsucher am 07 Dez 2011 21:27:11 @apollo
Da ist was Wahres dran. Aber das Einheitssystem in Deutschland kann sich ernsthaft niemand wirlich wünschen.
Da wird versucht die Privaten gegen die GKV auszupielen, was Quatsch ist. Die Privaten haben mit Sicherheit kein Schuld, dass die GKV-Versorgung so ist, wie sie ist.
Die GKV ist eben ein Sachleistungsprinzip ! Auf auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Ein Sachleistungsprinzip, bei dem der Gesetzgeber bestimmt, bei welcher Krankheit Dir welche Leistungen zustehen. Da ist über die Jahre immer mehr gekürzt worden (stark seit 1984), obwohl immer mehr Beiträge geflossen sind. Guckst Du hier: --> Link
Ihr habt in der Nähe bei Euch sicher einen größeren Platz für Feste usw. Dort steht dann vielleicht ein großes weißes Zelt mit der Aufschrift DGV (Deutsche Gesundheitsversorgung). Da gehen dann alle brav hin, weil es ja das legitime staatliche System ist und alles leistet, was medizinisch notwendig ist (oh-je).
Endlich eine einheitliche Versorgung für alle Bürger wie im Feldlazarett - nur zu Höchstbeiträgen.
Viel Freude in der schönen neuen Welt der Bürgerversicherung.
Viele
Bernd
wolfherm am 07 Dez 2011 23:17:39 apollo hat geschrieben:Hallo Ostwestfale- eisbaerchen
Die Beschreibung passt genauso so ist es wenns billig geht sind viele sofort dabei wenn es dann teurer wird schnell zurück in den Schoß der Sozialgemeinschaft und das mit allen Mitteln, noch Rechtzeitig die Firma umschreiben auf die Frau und sich anstellen lassen kenne wir alles.
Aber wir haben das mit Abstand reichste Kassensystem wo bleibt das gesamte Moos.Was unsere Kassen einnehmen davon träumen andere Länder. Und bitte nicht wieder die Orientierung in Richtung der Länder die schlechtere Leistungen haben sondern schaut mal Richtung Skandinavien weniger Einnahmen weitaus bessere Versorgung der Bevölkerung und Abdeckung des Ländlichen Raums bei weitaus besserer Bezahlung der Ärzte,Schwestern und des Pflegepersonals. Zahlt unser System zuviel Geld an Firmen und Instutionen die eigentlich gar nicht nötig sind ich würde sagen zu ja.
Wer denkt das er zuviel bezahlt kann ja immer noch um BEITRAGSANPASSUNG bitten(höhren die nicht gerne) Und wer zu wenig hatt zahlt gar nichts RAUSSCHMEISSEN geht nicht mehr, man sollte aber wirklich nichts von Wert haben.
mfg apollo
Wer finanziert denn das skandinavische System? Wer?
Gast am 07 Dez 2011 23:35:34 Hallo,
viele reden immer von den explodierenden Verwaltungskosten der
Krankenkassen.
Zunächst einmal sind die Krankenkassen nur die Verwalter der
eingezahlten Gelder und können nur das ausgeben, was reinkommt.
Wenn der Krankenstand, Arzneimittel, Krankenhäuser und Ärzte so
signifikant zunehmen (früher gab's bei uns im Ort 2 Ärzte und 2 Apotheken -
heute an jeder Ecke ne Apotheke und Ärzte) dann braucht man sich
nicht wundern, dass alles teurer wird.
Die Gesundheitskosten müssen doch alle erwirtschaftet werden und
jeder Beitragszahler zahlt nach seiner Wirtschaftskraft (so war's zumindest
bisher). Bis zur Beitragsbemessungsgrenze.
Wenn diese aufgehoben würde, wäre wahrscheinlich vorläufig genug
in den Gesundheitskassen.
Die Krankenkassen und Versicherungen für die Misere verantwortlich zu machen,
ist meiner Meinung nach reine Polemik und führt zu nichts.
Die Gesellschaft und Politik muss einfach umdenken und gesundheits-
bewußter vordenken und leben, damit von vorneherein weniger
Gesundheitskosten entstehen.
Aber die Werbung der "Gesundheitswirtschaft" gaukelt uns ja schon
seit Jahren vor, dass wir leben, essen und trinken können, was wir
wollen - es gibt ja für alles eine Medizin.
Ohne diesen Umdenkungsprozess werden wir die Kosten
des Gesundheitswesens "niemals" in den Griff bekommen!
Ist halt meine unmaßgebliche Meinung :(
--> Link
apollo am 08 Dez 2011 01:02:12 Verwaltungskosten in den Krankenkassen Frage welcher Kassen leisten sich noch hohe Verwaltugskosten???????????
Private Krankenkassen sind gewinnorientiert müssen sie auch sonst währe die Sache unlogisch.
Wieviel Sach und Finanzleistungen kommen beim Versicherten überhaupt noch an sprich in Form von Ärztehonoraren und Medikamenten.Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht unter 20%.Wo bleibt der Rest???????????
Warum müssen Krankenkassen Betten in Krankenhäusern bezahlen obwohl keiner drinn liegt.
Warum werden nicht Arzt und Krankenhauskosten nicht diekt bei der Kasse abgerechnet????????
Gibt es Sanktionen wenn Krankenhäuser zu hohe Rechnungen stellen.
Warum können Abrechnungen bei der PKV mit dem Faktor 3,5 multipliziert werden so wie in einem der vorherigen Beitrag genannt.
Ein einheitliches Kassensystem habe ich nicht gefordert, Wettbewerb ist wichtig aber in welchem Umfang, die Kassenleistungen sollten schon gleich sein wer aber wieviel % vom Einkommen verlangt das sollte der Unterschied sein.
Was passiert mit den Kassen die aufgrund Mitgliederschwund(sprich Pleite) nicht mehr Handlungsfähig sind und andere gesunde Kassen diese Mitglieder und Reste der Kassen übernehmen müssen und wer muss das wieder gegenfinanzieren.
Warum werden nicht Rücklagen gebildet in die alle Kassen einzahlen und somit solche Leichen abgefangen werden.
Warum muss zb meine Kasse in das Kassensystem der größten GKV einzahlen-weil diese Kasse auch die Nullzahler aufnehmen muss und eine Grundversorgung garantiert.
Krankenkassen aller beider System erwirtschaften Überschüsse wo bleiben diese.
mfg apollo
Schatzsucher am 08 Dez 2011 22:17:00 Also apollo,
das ist ein wenig viel für eine konkrete Antwort.
Aber Beispiel: Die Private Krankenversicherung hat eine Leistungsquote zwischen 80 und 95 Prozent. Das ist die Prozentzahl, die von den Risikobeiträgen jährlich an Leistungen für Behandlungen, Medikamenten, Krankenhaus usw. ausgegeben wird.
Die Alterungsrückstellungen bleiben hiervon natürlich unberührt (zwischen 40-50 Prozent der Beiträge).
Die hohe Leistungsquote kann die Branche nur bieten, weil sie gute Kapitalanlagen macht.
Die Verwaltungskosten liegen dort meist unter der 3-Prozentmarke.
Insgesamt gibt es da im Prinzip nicht viel zu mecker. Es sei denn, man sucht oder konstruiert was.
Viele
Bernd
fieldhopper am 01 Feb 2012 11:48:18 Hallo !
Bei mir hat die Central 140 % draufgeschlagen. Also hab ich meine Caéntralbetreuer mal aufgesuch und das ganze hinterfragt. Die Central, wie auch alle anderen, mussten Billigtarife anbieten und viele, die nicht in die GKV konnten, aufnehmen. Diese Tarife wurden mit günstigen Beiträgen stark umworben. Die "Neuen" bestanden dann aus z.B. Selbstständigen, die durch Insolvenz und andere Pleiten die Beiträge nicht mehr leisten konnten. Hinzu kam ein Missmanagement der Central. Der Vorstand wurde komplett ausgetauscht und das Vertriebsnetz wurde umstrukturiert. Im alten Vertriebsnetz befanden sich einige freischaffende Versicherungsmakler, die die Central anboten. Diese gibt es nicht mehr. Mitarbeiter haben/mussten die Central verlassn und haben versucht die Kunden der Central mit anderen PKV zu ködern. An solch einen bin ich dann auch geraten und habe durch diesen ein internes Papier der Central erlangt. Dieses sagt aus, dass die Central das Geschäft mit der PKV in den Hintergrund stellt, um sich auf die sogenannte Bürgerversicherung zu konzentrieren. Also kann man davon ausgehen, dass diese kommen wird.
Ärztliche Leistungen werden dann durch Zusatzversicherung gewährleistet.
Ich kann mir das gut vorstellen, da unser Gesundheitssystem ja an allen Ecken und Enden am krankeln ist.
Gast am 01 Feb 2012 12:34:54 Mir fällt hier nur eins auf :!:
Das was die Demokraten in USA anstreben machen wir hier auch,
nur anderrum :!: :D
Es ist toll anzusehen wie das Konzept der Eigenverantwortung und die Mißachtung der sozialen gesellschaftlichen Solidarität voll gegen die Wand der langfristigen Realtität fährt.
Wenn dann noch der globale Reset bei den Finanzen, wieder auf das Niveau der Realwelt geschoben wird, werden auch alle private Altervorsorgen auf dem Prüfstand ihres realen Wertes geschoben und die meißten werden allenfalls Schrottwert haben!
Wann wird die Gesellschaft merken, das wir alle in einem Boot sitzen, und wir nicht einfach scheinbar unnütze Menschen über Bord werfen können und obendrein das Boot unpfleglich behandeln, weil wir jeden irgendwie brauchen und wir nur ein Boot haben!
Jörg
maredo am 02 Feb 2012 18:34:59 cojo hat geschrieben:Mir fällt hier nur eins auf :!: Das was die Demokraten in USA anstreben machen wir hier auch, nur anderrum :!: :D
Es ist toll anzusehen wie das Konzept der Eigenverantwortung und die Mißachtung der sozialen gesellschaftlichen Solidarität voll gegen die Wand der langfristigen Realtität fährt.
Wenn dann noch der globale Reset bei den Finanzen, wieder auf das Niveau der Realwelt geschoben wird, werden auch alle private Altervorsorgen auf dem Prüfstand ihres realen Wertes geschoben und die meißten werden allenfalls Schrottwert haben!
Wann wird die Gesellschaft merken, das wir alle in einem Boot sitzen, und wir nicht einfach scheinbar unnütze Menschen über Bord werfen können und obendrein das Boot unpfleglich behandeln, weil wir jeden irgendwie brauchen und wir nur ein Boot haben!
Jörg
Das könnte ich geschrieben haben.......
Zu den Versicherungen kann ich nur folgendes sagen: Die fetten Erhöhungen kommen erst im Laufe des Jahres wie ich gehört habe.
Die Central hat angeblich bereits alle Möglichkeiten ausgeschöpft eine Erhöhung umzusetzen und voll umgesetzt. Andere Versicherungen hinken da noch hinterher. Besonders der neue zugelassene Uni?tarif wird eine deutliche Verteuerung herbeiführen. Erkundigt euch mal bei euren Versicherungsleuten, bei der Frage werde die nämlich blaß.
Freundliche
maredo
Schatzsucher am 02 Feb 2012 19:18:33 maredo hat geschrieben: Zu den Versicherungen kann ich nur folgendes sagen: Die fetten Erhöhungen kommen erst im Laufe des Jahres wie ich gehört habe.
Die Central hat angeblich bereits alle Möglichkeiten ausgeschöpft eine Erhöhung umzusetzen und voll umgesetzt. Andere Versicherungen hinken da noch hinterher. Besonders der neue zugelassene Uni?tarif wird eine deutliche Verteuerung herbeiführen. Erkundigt euch mal bei euren Versicherungsleuten, bei der Frage werde die nämlich blaß.
Freundliche maredo
Was hast Du von wem gehört ???
Also was die Gesellschaft, die Du eben genannt hast gemacht hat, ist nicht der Maßstab der ganzen Branche - wirklich nicht !!!
Man kann die Lage eines Unternehmens nicht auf die ganze Branche beziehen. Das tust Du doch sicher bei anderen Branchen auch nicht.
Wenn Opel damals pleite gegangen wäre, dann würdest Du doch wohl nicht grundsätzlich alle Autos hart kritisieren.
Wieso wird die PKV bei Uni?tarifen teurer? Insgesamt stimmt das nicht. Die EU hat nur entschieden, dass es keinen Unterschied zwischen Mann und Frau im Beitrag geben darf. Dies muss die Branche nun umsetzen ob sie will oder nicht.
Die bedeutet, das Frauen billiger und Männer teurer werden.
Dies wird aller Wahrscheinlichkeit nach aber nur für die neuen Verträge gelten. Wer schon einen Vertrag hat, behält ihn so wie er ist.
Viele
Bernd
kintzi am 04 Feb 2012 01:35:27 Ok, möglich.
Aber: wer ein Geschäft betreibt, lässt sich auch das Risiko bezahlen.
Quo vadis?
Anscheinend gibt`s in der Branche wie bei den Banken nur Gewinne/Prämien. Ziehen v. Prämienaufkommen für sich 20% ab(Verwaltung 5%) u. wenn die verbleibenden 80% zur Deckung nicht ausreichen --> Terror beim Aufsichtsamt wegen der Genehmigung der Beitragserhöhung. Habe noch keine PK pleite gehen sehen, auch noch nie Bilanzen gesehen. Werden schön unter der Decke gehalten. Wenn sich in einigen Jahren das ganze Geschäft finanziell (trotz der herausgepickten besseren Risiken) nicht lohnt, werden sie dann auch (gegen gute Abfindungen) bereit sein, in einer Bürgerversicherung aufzugehen (um nicht drauf zu zahlen). Richi
Thorsten28 am 08 Nov 2012 01:15:57 Moderation:Werbung entfernt
wolfherm am 08 Nov 2012 06:07:11 Thorsten28 hat geschrieben:Moderation:Werbung entfernt
Versicherungsmakler??????? Neu angemeldet und gleich so gute Empfehlungen. Wie sieht es denn bei dem Wechsel mit der Gesundheitsprüfung usw. aus? Verzichtet die neue Gesellschaft darauf?
Gast am 08 Nov 2012 07:54:43 Das liebe Thema Krankenversicherung.
Ich bin als Jugendlicher in die gesetzliche GKV TKK eingetreten. Dazu benötigte ich sogar eine Bescheinigung des AG, dass die einen "vorwiegend technischen" Beruf habe. In dieser bin ich geblieben, auch als ich die Beitragsbemessungsgrenze überschritten hatte, was recht früh schon so war. Viele haben mich für verrückt erklärt und vorgerechnet, was ich Geld damit kaputt mache. Aber schon damals las man, dass es im Alter teurer wird. Und ich habe immer und alles so geplant, dass es fürs Alter bequemer wird. Selbst als ich mich selbstständig gemacht hatte, bin ich als freiwillig versichertes Mitglied in der TKK geblieben. Ich möchte besser nicht zusammenrechnen, was mich das gekostet hat. Zumal ich die KK eigentlich nie wirklich groß benötigte. Als ich einmal doch ins Krankenhaus musste, habe ich mir den "Luxus" guter Behandlung eben privat dazu gekauft.
Heute bin ich auf der einen Seite Gottfroh, dass ich so gehandelt habe. Denn meine Beiträge sind ein Witz gegen das, was man bei PKK zahlen müsste. Ich traue es mich gar nicht zu sagen, da es ja nur nach Einkommen und nicht nach Besitz geht. Auf der anderen Seite fühle ich mich aber trotzdem etwas vera.....t. Denn früher waren die Leistungen der GKV recht umfangreich, heute geht auch hier alles nur mit Zuzahlung und vielen Einschränkungen. Dass der Leistungskatalog der GKV derart abgebaut wird, hatte ich nicht geahnt. Aber Toi toi toi, so lange man die Leistungen gar nicht erst braucht, braucht man ja auch nicht zu jammern. Wenn ich jetzt gemein wäre könnte ich sagen: Ätsch, ihr habt in jungen Jahren wenig bezahlt, nun zahlt mal kräftig. Bin ich aber nicht. Denn auch hier findet gerade so ein Grabenkampf PKV- gegen GKV-Bürger statt wie in so vielen Dinger der Gesellschaft. Und bei solchen Gruppenkämpfen spiele ich nicht mit.
Meine Entscheidung habe ich für mich ganz alleine nur aus zwei Gründen so getroffen: 1) Damit das Alter "günstiger" wird. 2) Weil ich es ganz persönlich sozial gerechter empfand.
Das ganze Thema Gesundheit und erinnert mich irgend wie an das Energiethema. Was jeder braucht wird zum Spielball weniger Konzerne die nur noch ein Ziel haben: Wir nehmen den Bürger aus. Meines Erachten sollte alles umgebaut werden. Es soll eine Grundversicherung geben, die jeder bezahlen muss. Diese darf maximal 50% der jetzigen GKV kosten und beinhaltet nur das Thema "überleben". Nicht die Zähne, Brillen, Hörgeräte...... Jetzt kann sich jeder überlegen, was er dazu buchen möchte. Für die "alten" 100% ist er dann wieder da, wo man heute ist. Wer will kann sich zu der verpflichtenden Grundversicherung private Leistungspakete dazu kaufen und hat wieder den Level eines 1.te Klasse Patienten. Der Vorteil wäre: - Jeder ist an den sozialen Kosten der KK beteiligt - Jeder ist elemtar grundversorgt - Jeder kann mit dem gesparten Geld fürs Alter vorsorgen oder seinen Versicherungslevel erhöhen Aber das wird wohl immer Theorie bleiben, denn der Bürger hat keine Lobby in diesen Dingen.
Die PKV wird auch in den nächsten Jahren noch einiges teurer werden, was man so liest, denn letztlich haben die Versicherungen auch das Problem Alterspyramide und ihre Rücklagen schon in Paläste umgebaut. Ich für mich finde meine Entscheidung immer noch richtig und werde mir den "Luxus" eben einfach cash dazu kaufen, wenn es notwendig ist. Und allen PKV'lern wünsche ich, dass die Fahnenstange Preiserhöhung ein Ende findet.
Bergbewohner1 am 08 Nov 2012 19:12:41 raidy :daumen2:
deedee am 08 Nov 2012 19:29:38 Mr. raidy ... ich kann Dir nur zustimmen, wenngleich ich auch "von der anderen Fraktion" bin. Seit vielen hundert Jahren bin ich privat versichert, zwangsläufig, und ich zahle derzeit mit 55 J. 211.- Euronen ... allerdings sind das ja nur 50 %, den Rest übernimmt ja das Land. Aber was da für Abstriche vorgenommen werden, "Eigenlesitungen" zu erbringen sind .... abartig. Auswüchse der Sparpolitik. Der einzige Vorteil, den in der ganzen Geschichte sehe ist der, dass man als Privatversicherter vielleicht (aber auch nicht immer) früher an die Reihe kommt beim Doc. Dafür erhebt der aber wiederum den 2.3 fachen Satz. Auch wieder Frechheit, der macht/heilt doch da nicht mehr, oder? Ich finde, das alles ist eine maßlose Frechheit, auch mit der sogenannten Budgetierung. Ich wünschte mir eine gesetzliche (staatliche ?) KK für ALLE gleich, mit dem Behandlungsstand der neuesten medizinischen Erkenntisse. Ich glaub in Skaninavien isses so ??? Dass der Private eine bessere medizinische Betreuung erhält wage ich schwer zu bezweifeln. Meine Gattin, seinerzeit an Krebs erkrankt und 'normale' Kassenpatientin, hat eine Leistung erhalten, die ich wohl nicht ohne Zuzahlung gekriegt hätte. Wie dem auch sei.
Aber: heute flatterte eine Mitteilung meiner priv. KK rein .... 14 Cent billiger geworden, und das in der Pflegeversicherung .... das gabs ja noch nie ...............!
road-king am 08 Nov 2012 20:48:02 Meine wurde 20 euro billiger dkv
Gast am 08 Nov 2012 21:07:34 raidy hat geschrieben:...Meines Erachten sollte alles umgebaut werden. Es soll eine Grundversicherung geben, die jeder bezahlen muss. Diese darf maximal 50% der jetzigen GKV kosten und beinhaltet nur das Thema "überleben". Nicht die Zähne, Brillen, Hörgeräte......
ich bin absolut einverstanden, was Deine forderungen nach umbau der krankenversicherung angeht. allerdings schüttest Du das kind mit dem bade aus. hörgeräte (und auch brillen) sind für das "überleben" erforderlich. ohne das eine oder das andere ist eine teilnahme am gesellschaftlichen und auch familiären leben nicht möglich. der nächste schritt wäre euthanasie für die hör- und/oder sehbehinderten. und ich verstehe auch nicht, weshalb diese menschen die kosten für den gänzlichen oder teilweisen ausgleich ihrer behinderungen, die sie sich nicht ausgesucht haben und für die sie im regelfall nicht die verantwortung tragen, allein tragen sollen. eine solidarische gesellschaft, von der wir systembedingt weiter entfernt sind denn je, sieht anders aus.
Gast am 08 Nov 2012 21:09:54 meine pkv, die sdk ist beitrags-gleich geblieben, habe aber auch das zusatzmodul"in jungen jahren etwas mehr löhnen, dafür keine so starken altersanstieg gewählt lg olly
thomas56 am 08 Nov 2012 21:22:02 Variofahrer hat geschrieben: und ich verstehe auch nicht, weshalb diese menschen die kosten für den gänzlichen oder teilweisen ausgleich ihrer behinderungen, die sie sich nicht ausgesucht haben und für die sie im regelfall nicht die verantwortung tragen, allein tragen sollen. eine solidarische gesellschaft, von der wir systembedingt weiter entfernt sind denn je, sieht anders aus.
Verstehen kann ich es schon. In den 80ern war auch noch in Ordnung, jetzt bröckelt es immer mehr! Als noch Vollbeschäftigung herrschte, haben die Einzahler die Kassen prall gefüllt und jedem ging es gut. Eine Grundsicherung (oder wie das heisst) müssen die Gesetzlichen leisten aber wenn es immer weniger Beschäftigte gibt, die auch angemessene Beiträge einzahlen, dann bleibt für den einzelnen Versicherten nicht mehr viel an Leistung übrig. Jeder versucht heute das Beste für sich rauszuholen, da schliesse ich mich nicht aus. Vom 21. bis 32. Lebensjahr war ich privat versichert, Als meine Frau dann Hausfrau und Mutter mit 2. Kind wurde habe ich schnell wieder zur Gesetzlichen gewechselt.
Gast am 08 Nov 2012 21:39:33 Variofahrer hat geschrieben:allerdings schüttest Du das kind mit dem bade aus. hörgeräte (und auch brillen) sind für das "überleben" erforderlich. ohne das eine oder das andere ist eine teilnahme am gesellschaftlichen und auch familiären leben nicht möglich. der nächste schritt wäre euthanasie für die hör- und/oder sehbehinderten.
und ich verstehe auch nicht, weshalb diese menschen die kosten für den gänzlichen oder teilweisen ausgleich ihrer behinderungen, die sie sich nicht ausgesucht haben und für die sie im regelfall nicht die verantwortung tragen, allein tragen sollen. eine solidarische gesellschaft, von der wir systembedingt weiter entfernt sind denn je, sieht anders aus.
Lieber Variofahrer, die GKV bezahlt doch was Brille und Hörgerät betrifft auch heute schon fast nichts mehr. Aber du kannst ja das 100% PAket zu 100% Kosten nehmen, dann bist du wieder so weit wie heute. Oder du kalkulierst für dich das Risiko, später mal eine Brille oder ein Hörgerät selbst bezahlen zu müssen und legst das Ersparte in deine Rentenkasse. Deine Entscheidung. Deshalb überhaupt das Wort Euhanesie ins Spiel zu bringen finde ich schon eher sarkastisch. Ja, die liebe Solidargemeinschaft: Möge sie richtig sein oder auch nicht, es gibt sie nicht, es gab sie nie. Und wenn jeder gegen alles versichert sein will, dann passiert genau das, was heute passiert: Die Kosten explodieren. Aber im Grunde habe ich verstanden was du meinst. Meine Post war eine Gedankenvorlage, in der Realität wäre es eine Verhandlungsvorlage. Man kann aber nicht immer nur über die Kosten einer KV jammern und gleichzeitig noch mehr Leistung fordern. Von nichts kommt nichts.
urmel71 am 08 Nov 2012 23:25:37 Ich bin nun seit mehr als 25 Jahren selbständig und privat versichert und habe mal mit einem Monatsbeitrag von 300 DM angefangen, nun liege ich bei € 430,-- und habe natürlich in den ganzen Jahren das Tagegeld, Krankenhaustagegeld usw. aufgestockt. Mein Beitrag bei der Halleschen ist vom Tarif her die letzte Jahre relativ stabil geblieben. Frau Urmel (Hausfrau) und der kleine Urmel sind in der TKK gestzlich in der Familienversicherung, für die ich auch so ziemlich den Höchstbetrag abdrücke. Es würde sich aber keinesfalls rechnen, aus der PKV auszusteigen und in die GKV zu wechseln. Von den mageren Leistungen möchte ich erst gar nicht reden. Der Sorge bezüglich der Beitragsentlastung im Alter wirke ich insoweit entgegen, dass ich hoffentlich als Rentner kein Krankentagegeld und kein Krankenhaustagegeld mehr benötige. Letztere Luxuspakete machen bald 50% des Beitrags aus. Medikamente kann ich vielleicht auch noch bis € 1.000 im Jahr als Rentner selbst bezahlen. Dafür muss ich keine 6 Wochen auf einen Arzttermin warten, werde bevorzugt behandelt und bekomme Dinge die mir in der GKV wahrscheinlich verwährt blieben. Den Luxus mit 20-30 Massagen im Jahr benötigt nämlich so ein langer Lulatsch wie ich. Wenn ich bevorzugt behandelt werde, ist es mir doch auch egal ob der Arzt den 2,3 oder gar 3,0 fachen Satz berechnet.
Im Gegenzug finde ich es aber auch traurig, dass die Art der Behandlung für GKV Versicherte leider immer öfters nicht zur schnellen Wiedergenesung eines Patienten beitragen. Einerseits verstehe ich die Ärzte, anderseits werde ich wütend wenn diese jammern. Vielleicht sollte man der Zweiklassengesellschaft entgegenwirken, in dem man einem Arzt nur die begrenzte Anzahl von PKV Patienten vorschreibt. Kürzlich in der Familie erlebt, Notfall, kein Arzt hatte Zeit, verwiesen alle an die Notaufnahme im Krankenhaus, diese wiederum nehmen Notfälle erst ab 15.00 Uhr an. Wieder Anruf beim Arzt, der zuvor den frühesten Termin in 6 Wochen geben konnte, mit dem Hinweis "Meister, ich bin privat versichert". Ach sooo, um 12.00 Uhr können Sie vorbei kommen. Das kann es doch dann auch nicht sein.
Nun wieder zurück zum eigentlichen Thema :-)
Christel am 09 Nov 2012 10:53:04 Meine Schwiegermutter hat sich in einem Anflug von Eitelkeit in jungen Jahren privat versichert. Sie zahlt mittlerweile über 800 € Krankenkasse. Da wird aus einer eigentlich guten Rente, eine schlechte Rente. Denn jetzt nimmt sie keine gesetzliche Kasse mehr. Inzwischen kommen auch immer mehr Rechnungen von der Krankenkasse unbezahlt zurück, weil sie dafür nicht versichert ist. Damals wollte sie unbedingt privat versichert sein und hat, um Kosten zu sparen, in einem Ankreuzbogen alles was sie nicht versichern wollte, angekreuzt. Damals brauchte sie das nicht und ans Alter dachte sie nicht. Heute kann die Versicherung mit dem Beweisstück Ankreuzbogen belegen, dass z. B. das Anlegen von Kompressionsstrümpfen nicht versichert ist. Dadurch wird ihre Rente noch schlechter, weil sie diese Leistung der Pflegestation selber bezahlen muß. Dagegen nutzt ihr Hausharzt die Situation aus und kommt ständig mal vorbeischauen und ein Rezeptchen verschreiben. Das zahlt die Kasse, obwohl niemand ihn gerufen hat.
Christel
wolfherm am 09 Nov 2012 11:23:41 Christel hat geschrieben:Meine Schwiegermutter hat sich in einem Anflug von Eitelkeit in jungen Jahren privat versichert. Sie zahlt mittlerweile über 800 € Krankenkasse. Da wird aus einer eigentlich guten Rente, eine schlechte Rente. Denn jetzt nimmt sie keine gesetzliche Kasse mehr. Inzwischen kommen auch immer mehr Rechnungen von der Krankenkasse unbezahlt zurück, weil sie dafür nicht versichert ist. Damals wollte sie unbedingt privat versichert sein und hat, um Kosten zu sparen, in einem Ankreuzbogen alles was sie nicht versichern wollte, angekreuzt. Damals brauchte sie das nicht und ans Alter dachte sie nicht. Heute kann die Versicherung mit dem Beweisstück Ankreuzbogen belegen, dass z. B. das Anlegen von Kompressionsstrümpfen nicht versichert ist. Dadurch wird ihre Rente noch schlechter, weil sie diese Leistung der Pflegestation selber bezahlen muß. Dagegen nutzt ihr Hausharzt die Situation aus und kommt ständig mal vorbeischauen und ein Rezeptchen verschreiben. Das zahlt die Kasse, obwohl niemand ihn gerufen hat.
Christel
Mal ein Ratschlag: Erkundigt euch mal nach dem Basistarif in der Privaten.
Gast am 09 Nov 2012 12:00:13 Genau das mit dem Basistarif habe ich gemacht und meine Kosten um fast 50% gesenkt!!
thomas56 am 09 Nov 2012 12:19:07 Christel hat geschrieben: Denn jetzt nimmt sie keine gesetzliche Kasse mehr.
hätte ich auch gedacht, aber meine Schwiegermutter hat mit 64 Jahren von der Privaten zur Gesetzlichen gewechselt. Musste allerdings unterschreiben, dass sie bis min. 75 Jaren arbeitet. Macht sie auch, mittlerweile ist sie 75 und immer noch fleissig! :D
ingridm am 11 Nov 2012 13:17:09 Für Langzeitreisende.. bei der Hanse Merkur kann man sich für 59 Euro bis zu 5 Jahre für eine Langzeitreise versichern. Ich habe diese Krankenversicherung und kann nur gutes berichten. Zu finden bei Hanse Merkur Auslandaslangzeitkrankenversicherung.
chrisk am 11 Nov 2012 13:22:32 Ich bin freiwillig in der gesetzlichen Kasse und zahle im Moment (wo ich es mir noch erlauben kann) zu viel Beitrag und spare mir dadurch die zu hohen Beiträge der privaten (wenn ich mir es vermutlich nicht mehr erlauben kann) als Rentner. Ob mein Weg der richtige ist kann ich nicht sagen, aber ich kenne doch einige Rentner, die sich heute auf Grund der hohen KK Beiträge der privaten nichts mehr leisten können. Ok, ist für die auch ein hausgemachtes Problem fehlender Vorsorge.
wolfherm am 11 Nov 2012 13:50:06 chrisk hat geschrieben:Ok, ist für die auch ein hausgemachtes Problem fehlender Vorsorge.
Wie willst du denn da vorsorgen? Die PKV bildet Altersrueckstellungen, damit die Tarife nicht zu teuer werden. Was willst du noch machen?
Ostwestfale am 11 Nov 2012 16:07:08 wolfherm hat geschrieben:chrisk hat geschrieben:Ok, ist für die auch ein hausgemachtes Problem fehlender Vorsorge.
Wie willst du denn da vorsorgen? Die PKV bildet Altersrueckstellungen, damit die Tarife nicht zu teuer werden. Was willst du noch machen?
Leider muss ich hier korrigieren: "bildetr nicht ausreichende Altersrückstelleungen" - weil man bei einem richtig kalkulierten Preis eben nicht so tolle Vorteile hätte auswerfen können und vor allem die Konkurrenz es ja auch viel viel billiger macht. Da rächt sich eben später der geile Geiz. Deswegen bin ich ein harter Verfechter alle privat Versicherten nicht mehr zurück zu nehmen. Mit keiner Ausrede und keinen besten Worten. Entweder ich mache mit in der Solidargemeinschaft oder nicht. Aber nachher dann wieder seinen Vorteil suchen und wenn es dann teuer wird wieder die anderen bluten lassen entspricht schon dem asozialen Zeitgeist der Gier. Bon Voyage
schaetzelein am 11 Nov 2012 16:39:40 wolfherm hat geschrieben:chrisk hat geschrieben:Ok, ist für die auch ein hausgemachtes Problem fehlender Vorsorge.
Wie willst du denn da vorsorgen? Die PKV bildet Altersrueckstellungen, damit die Tarife nicht zu teuer werden. Was willst du noch machen?
Mein Mann ist auch privat versichert und wenn wir die Altersrückstellungen angelegt hätten, könnten wir jetzt seinen immer höher werdenden SB damit ausgleichen. Durch die ständigen Erhöhungen wurde der Beitrag fast nicht mehr bezahlbar, bzw. hat die Rente zur Hälfte aufgefressen. Er hat dann auch in einen Basistarif gewechselt, der kostet jetzt zwar nur noch die Hälfte, dafür ist der SB wesentlich höher. Irgendwo wird man immer beschissen. Das mit der Solidargemeinschaft ist auch unsre Meinung. Alle..vor allem auch die Besserverdiener sollten in den gleichen Topf einzahlen. Wer sich dann noch extra mit Chefarzt und Co. versichern möchte, kann das ja dann auch.
chrisk am 11 Nov 2012 19:51:43 wolfherm hat geschrieben:Wie willst du denn da vorsorgen? Die PKV bildet Altersrueckstellungen, damit die Tarife nicht zu teuer werden. Was willst du noch machen?
Eigene Geldanlage, nichts was mit der Krankenkasse zu tun hat. Das hatten die halt gar nicht auf dem Schirm, wie viele andere Selbstständige auch.
Gast am 11 Nov 2012 20:21:40 Als Selbständiger zahlte ich früher über 700,00 Euro pro Monat. Nun habe ich seit 3 Jahren den Tarif innerhalb der AXA auf AXA EL Bonus-N gewechselt und zahle als Privatpatient inkl. sehr guter Zahnvers. 264,00 Euro pro Monat. Dazu habe ich auch noch Beitragsrückerstattungen bekommen. --> LinkDer Clou ist, dass die Zahnarztrechnungen über einen getrennten Vertrag laufen und bei nicht Inanspruchnahme anderer ärztlicher Leistungen der Bonus an mich geht. Einfach mal durchrechnen. vg gerald
Hundekruemel am 02 Jun 2017 07:44:08 Heute steht in der einen Zeitung, die keiner liest, das die jüngsten Beitragserhöhungen der AXA nicht ganz rechtmäßig waren, weil die unabhängige Kontrolle doch nicht so ganz unabhängig war. Es gibt auch schon ein Urteil. Muß sich da anhängen?
robeal
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