aqua
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Ducato 130PS Bj2011 verliert Spannung an Starterbatterie.... 1, 2


Gast am 28 Dez 2011 16:11:12

Hallo zusammen,
ich hatte das Glück, am 15.12. eine Scheune für das Womo zu finden.
Heute wollte ich eine Ausfahrt beginnen: Spannung Starterbatterie lt. Paneel 2,2 Volt :(

Ich hatte mal das Relais rausgenommen und überbrückt, um für die beiden vorderen 12V-Steckdosen Dauerstrom zu bekommen. Das war ein Tipp, wie ihn wahrscheinlich viele schon gemacht haben. Bevor ich nun die FIAT-Werkstatt angehe, wollte ich wissen, ob jemand bemerkt hat, dass durch diese Überbrückung weitere Verbraucher tangiert sein könnten, also nicht nur die beiden vorderen Steckdosen, die leer waren bei mir. Wenn ja, welche?

Momentan habe ich vom Bauern 50m Kabel gezogen und lade auf, hoffentlich hat die Batterie keinen Schaden. Vorher fiel mir nix auf, war immer mal wieder unterwegs und lud die Batterien mit 220V auf, letztes Mal war keine Vollaufladung.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

gary32 am 28 Dez 2011 16:24:21

Hallo,

Stille Verbraucher bei abgezogenem Zünd-Schlüssel, können, je nach eingebaute Optionen bis 25mA die Starterbatterie belasten.
FIAT kennt diese Problematik und bietet als Option einen Art " NATO Knochen " in Form eines roten Schalter beim Zündschloss.

gary32

Gast am 28 Dez 2011 16:32:27

gary32 hat geschrieben:Hallo,

Stille Verbraucher bei abgezogenem Zünd-Schlüssel, können, je nach eingebaute Optionen bis 25mA die Starterbatterie belasten.
FIAT kennt diese Problematik und bietet als Option einen Art " NATO Knochen " in Form eines roten Schalter beim Zündschloss.

gary32


am 15.12. hatte ich noch 11,6 Volt und nun 2,2 weiß nicht, ob diese 25mA in der Zeit bei +Graden soviel ausrichten können.

Aber immerhin, wenn Fiat das Problem bekannt ist, mache ich zumindest mich nicht lächerlich. Dachte halt, dass am überbrückten Relais evtl. euch bekannte Verbraucher hängen außer den 2 Steckdosen.

Anzeige vom Forum


Gizmo am 28 Dez 2011 16:47:53

Hallo,

durch einen Ruhestrom von 25 mA werden der Batt. in 14 Tagen nur rd. 8 Ah entnommen (0,025 A x 24 h x 14).

Am besten mal den tatsächlichen Ruhestrom messen:
1.) Polschuh vom Minuspol der Starterbatterie abklemmen.
2.) Amperemeter bzw. Multimeter zwischen Polschuh und Minuspol "klemmen".

, Gizmo

gary32 am 28 Dez 2011 17:21:48

wenn die Batterie nur noch 11,6 V hatte, bedeutet es dass, diese noch so um die 20% Rest - Kapazität hatte.
Am besten mal die Batterie testen lassen...

,

gary32

macagi am 28 Dez 2011 17:24:48

gary32 hat geschrieben:wenn die Batterie nur noch 11,6 V hatte, bedeutet es dass, diese noch so um die 20% Rest - Kapazität hatte.


Ich würde auf kaputt tippen.....

Nach einer Fahrt muss die Spannung über 13V liegen.

womo-hof am 29 Dez 2011 10:22:46

Hallo,
hier noch evtl. ein zutreffender Tipp:
Wir hatten bei unserem DUCATO Baujahr 2010 auch den Effekt, dass lt. Display (LEDs für Starter- und Wohnraumbatterie) die Wohnraumbatt. voll waren und die Starter immer nur bei 1/2 bis 2/3 aller LEDs standen (ca.12,2 bis 12.5V), und dies trotz 2er Solarpanel. Ein paar Wochen stehen und die Starter-LEDs werden weniger.
Da ich wegen eines Bremsschalterfehlers vor Weihnachten in die Werkstatt musste sprach ich diesen mir unerklärlichen Effekt an.
Der Meister verwies dann als häufigste Ursache auf ein Radio mit abnehmbaren Display, was auch bei mir eingebaut war. Habe ein JVC mit dem großen ultrabreiten Display. Auf dies hatte ich nicht geachtet, da ich nur von der Standbyversorgung zur Senderspeicherung ausging, aber lt. FIAT-Meister soll ich bei längerem stehen unbedingt das Display abnehmen.
Vielleicht hilf auch dies...?

Beste
Christian

Gast am 29 Dez 2011 10:32:31

womo-hof hat geschrieben:. Auf dies hatte ich nicht geachtet, da ich nur von der Standbyversorgung zur Senderspeicherung ausging, aber lt. FIAT-Meister soll ich bei längerem stehen unbedingt das Display abnehmen.
Vielleicht hilf auch dies...?

Beste
Christian


hallo Christian,
bei EURA gibt es einen Schalter, der Radio auf Zündung oder Dauerstrom schaltet oder Mittelstellung, alles aus. Wobei mir jetzt beim Nachdenken auch nicht klar ist, woher das Radio Strom für Speichererhaltung hat. Aber das trifft ja wohl alle Radios in allen Kfzs, das müsste also die Starterbatterie aushalten.

Was mir noch einfiel: beim abholen von der Womowerkstatt (Gewährleistungsdinge erledigt) konnte ich nicht starten, Batterie leer, Arbeiter hatten Radio auf Dauerstrom geschaltet (zumindest war die Schalterstellung so). Der Meister kam gleich mit dem Starterset (tragbares Batteriegedöns) und Motor startete. Ich fuhr dann so ca. 60 km und gehe jetzt davon aus, dass die Batterie dadurch nicht voll geladen war. Da las ich ja diese 11,6V ab, aber warum dies dann auf 2,2V fiel?

Ansonsten kommt mir der Verdacht: Batterie hat einen Defekt (9 Monate im Gebrauch).

a.miertsch am 29 Dez 2011 12:20:20

Wenn bei 11,6Volt an der Starterbatterie, die Alarmglocken nicht läuten, mußt Du Dich nicht wundern. Hättest da schon reagieren müssen.

Da las ich ja diese 11,6V ab, aber warum dies dann auf 2,2V fiel?

Hast Du gleich gemessen oder nach einer Ruhephase. Wenn gleich, kannst Du sicher sein, die ist hin und der freundl. Händler wusste das. Spindele mal die Flüssigkeit, 1,18 oder höher sollten es schon sein, wenn das noch was werden soll. Ein so krasser Spannungsabfall deutet im allgemeinen auf einen Zellenschaden hin, zumal das Teil angeblich noch kein Jahr alt ist.
Albert

rodiet am 29 Dez 2011 12:46:35

inpraxi hat geschrieben:am 15.12. hatte ich noch 11,6 Volt und nun 2,2

Hallo Manfred,

mit nur noch 11,6 Volt ist die Batterie sozusagen tiefentladen.
Da du ja, wie du schreibst, immer wieder mal gefahren bist, dürfte die Spannung nicht so niedrig sein.
Lade die Batterie schnellsten voll, vielleicht hast du Glück, dass sie noch nicht kaputt ist.
Dann solltest du überprüfen, ob die Lichtmaschine ordnungsgemäß lädt.
Normalerweise benötigt die Starterbatterie keinen Landstrom, da sie nach einer Fahrt voll sein sollte. Wenn sie das nicht ist und die Lima ordentlich lädt, dann ist die Batterie hinüber.

PS: Wie alt ist die Batterie denn?

Gast am 29 Dez 2011 13:03:03

rodiet hat geschrieben:
PS: Wie alt ist die Batterie denn?


hallo Dieter,
9 Monate, jedenfalls so lange habe ich das neue womo.

Heute nami werde ich hoffentlich eine geladene Batterie vorfinden, habe ja 50m Kabel gezogen. Mal sehen.

andwein am 29 Dez 2011 14:29:15

gary32 hat geschrieben:Hallo,
Stille Verbraucher bei abgezogenem Zünd-Schlüssel, können, je nach eingebaute Optionen bis 25mA die Starterbatterie belasten.
FIAT kennt diese Problematik und bietet als Option einen Art " NATO Knochen " in Form eines roten Schalter beim Zündschloss.
gary32

Ich korrigiere aus meiner Sicht: "je nach Option und eingebautem Radio bis zu 250mA betragen"
Andreas

Gast am 29 Dez 2011 16:32:17

hallo,
so, nun hatte ich das womo 24 Stunden am Strom und lt. EURA-mailauskunft wird die Starterbatterie dann geladen, wenn die Aufbaubatterien voll sind, müsste also gereicht haben.

Sie zeigt nun konstant für ca. 45 Minuten trotz Startvorgang genau 12V (sollte sie mehr Spannung haben?).

Das ausgebaute Relais habe ich weiterhin weg und die Überbrückung nun auch.

Mal nach Neujahr sehen, wie es sich entwickelt.

gary32 am 29 Dez 2011 17:24:20

Hallo.

11,9 V entsprechen 40% Restkapazität
12,06 V sind es 50%

Die Starterbatterie erhält meistens nur 2Amp vom EBL, dient also lediglich als Erhalteladung.

Habe gerade eine Batterie von 110 Ah mit einem CTEK geladen und nach einer Stunde Ruhezeit 13,06 V gemessen.

gary32

Gast am 29 Dez 2011 17:56:35

gary32 hat geschrieben:Hallo.

11,9 V entsprechen 40% Restkapazität
12,06 V sind es 50%

Die Starterbatterie erhält meistens nur 2Amp vom EBL, dient also lediglich als Erhalteladung.

Habe gerade eine Batterie von 110 Ah mit einem CTEK geladen und nach einer Stunde Ruhezeit 13,06 V gemessen.

gary32


hallo gary32,
CTEK ist ein Ladegerät einer best. Marke, richtig? :D

Problem ist, ich habe nur schwierig Strom in dieser Scheune beim Bauern, er hat es nur 24 Std. geduldet, weil die 50m abenteuerlich über Wiese verlegt wurden. Nun stromlos. Und meine 12V würden dann ja nur so 50% Aufladung bedeuten, nicht so toll, wenn ich vermeiden will, dass die Batterie wegen der bereits erfolgten Totalentladung Schaden nimmt. Oder reichen diese 50% erstmal, um diesen Schaden zu verhindern? Sollte sich die Spannung dann rasch wieder stark reduzieren, wird sich der Weg zu Fiat wegen Batterietausch im Rahmen der Gewährleistung nciht vermeiden lassen.

Habe keine Möglichkeit, die Starterbatterie mal für längere Zeit an 220V zu hängen. Ausbauen? Hab nicht mal ein (extra) Ladegerät :(

Wie lange müsste ich fahren für einen womo-Ausflug, bis die Batterie sicher die höchste Aufladung erhält, insgesamt 100km?

gary32 am 29 Dez 2011 18:17:12

hallo,

besorge Dir ein " intelligentes " Ladegerät z.Bsp den CTEK XS7000 mit 7 Amp.
Schon bei Ladebeginn erkennt dieses Gerät ob eine Ladung noch möglich ist, wird durch blinken angezeigt.
Man kann die Batterie auch selber testen:
Ca. 12 Std ohne Verbraucher volladen, 1 Stunde ruhen lassen und dann die Spannung messen.
24Std. ruhen lassen und wieder eine Messung vornehmen, weicht die Differenz um mehr als 0,6 V. hält diese Batterie die Ladung nicht mehr.

,

gary32

Gast am 29 Dez 2011 19:44:45

gary32 hat geschrieben:besorge Dir ein " intelligentes " Ladegerät z.Bsp den CTEK XS7000 mit 7 Amp.


hallo gary,
vermute, dies ist identisch mit dem Gerät MXS 7.0, das auf der CTEK-seite steht?

Ergänzung an die Ducatofahrer: wie schwierig ist denn der Ausbau der Batterie beim Ducato (womo steht nicht bei mir und die Bedienungsanleitung sagt nix dazu)? Wenn das eine "stundenlange" Fusselei ist, lass ichs lieber.

gary32 am 29 Dez 2011 22:20:20

hallo nochmal,

bei FIAT/PSA , seit 06.2006 sitzt die Batterie im Boden des Fahrerraums, geschützt unter einen Deckel.
Aber ist gibt auch einen erweiterten Anschluss des Pluspols im Motorraum, hat eine Abdeckung.

,

gary

netzroht am 30 Dez 2011 21:17:36

ich würde ja einfach mal den ruhestrom messen, der von der batt. im stand gezogen wird.
vllt etwas weit hergehohlt, aber ich hatte mal ein auto, bei dem die kofferraumbeleuchtung nicht aus ging (schalter defekt) und ich jeden tag eine leere batt hatte.. vllt liegts ja nicht an der batt, sondern an dem zu hohen ruhestrom

mfg

thomas56 am 30 Dez 2011 21:35:39

inpraxi hat geschrieben:Wie lange müsste ich fahren für einen womo-Ausflug, bis die Batterie sicher die höchste Aufladung erhält, insgesamt 100km?


Moin,
das sollte schon mal gut sein.
Dann abeklemmen und nach eine Ruhepause mal mit dem Säureheber messen.
Ein CTEK-(Reserve)Lader amortisiert sich wahrscheinlich irgendwann selber. :wink:

Gast am 30 Dez 2011 21:38:29

inpraxi hat geschrieben:Ergänzung an die Ducatofahrer: wie schwierig ist denn der Ausbau der Batterie beim Ducato (womo steht nicht bei mir und die Bedienungsanleitung sagt nix dazu)? Wenn das eine "stundenlange" Fusselei ist, lass ichs lieber.


Mit einem Zangenampermeter für Gleichstrom (ja, so was gibt es !) kann man den Strom messen, ohne die Batterie auszubauen und ganz ohne Schrauberei an den Polen. Man misst nur durch hinhalten ums Kabel. Frag mal deine Werkstatt, ob sie einen hat.
Dann bräuchtest du den nur um das Plus- oder Minuskabel zu halten und würdest sehen, ob ein Strom fließt. Bild hier: --> Link
Würde dir meinen auch ausleihen, dann müsstest du ihn aber im Raum Stuttgart holen.
Raidy

So ein Zangenampermeter ist übrigens Klasse um unbekannte Stromverbraucher zu erkunden, weil man nie ein Kabel trennen muss. Aber dazu später mal was in der Bastlerecke.

bestager am 30 Dez 2011 21:57:28

Moin,

ich habe auch ein Zangenamperemeter, das ist aber nach meinen
Messungen für den mA Bereich nicht geeignet.

, Charly

Gast am 30 Dez 2011 22:03:11

bestager hat geschrieben:Moin,
ich habe auch ein Zangenamperemeter, das ist aber nach meinen
Messungen für den mA Bereich nicht geeignet.
, Charly

Es gibt solche und solche. Von 30€ bis 1000€.
Meiner fängt so bei 10mA an. Alles darunter ist vernachlässigbar bei Autobatterien. Und bei inpraxi sind es wohl mind. 1000mA, wenn die Batterie so schnell leer geht.

bestager am 30 Dez 2011 22:44:55

Meiner fängts zwar erst bei 0,01 A an und hat keine 1000 €
gekostet, aber je nach Abstand und Winkel zum Kabel sind
die Messwerte in diesem Messbereich doch sehr unterschiedlich.

, Charly :)

Gast am 30 Dez 2011 22:56:31

bestager hat geschrieben:Meiner fängts zwar erst bei 0,01 A an und hat keine 1000 €
gekostet, aber je nach Abstand und Winkel zum Kabel sind
die Messwerte in diesem Messbereich doch sehr unterschiedlich.
, Charly :)

Du brauchst keine 1000€ ausgeben. Selbst für 80€ gibt es brauchbare.
Natürlich MUSST du die Messung exakt 90° zum Kabel machen und nicht schräge. Der Leiter (das Kabel) sollte in der Mitte der Zange liegen.Denn diese Messungen basieren auf der Magnetfeldmessung mittels Hall-Sensoren oder magntefeldabhängigen Widerständen. Sobald du die 90° nicht einhältst, ist das Magnetfeld schwächer und zeigt einen zu geringen Strom an.
Die Genauigkeit beträgt ca. 3-5%, was aber für die Suche völlig reicht.
Ich beschreibe das demnächst mal genauer.
Grüßle
Raidy :)

macagi am 30 Dez 2011 23:17:08

Ob das Zangenamperemeter schräg gehalten wird oder nicht spielt keine Rolle - das Signal hängt nur vom umschlungenen Fluss ab, und der ändert sich nicht.

Für Leckstrommessungen eignet sich ein Zangeninstrument nicht. Weil nämlich 100mA (und deutlich kleiner) eine Rolle spielen, und da macht man einfach die Pole ab und hängt ein Amperemeter dazwischen das 1mA oder genauer ist.

Gast am 02 Jan 2012 16:02:37

hallo zusammen,
voller Spannung habe ich heute im womo in der Scheune nachgesehen: 11,6-8 Volt schwankend. DAS bedeutet doch wohl, dass die Batterie nicht defekt ist, nur schwach geladen. Richtig?

Werde mir nun das empfohlene CTEK XS7000 mit 7 Amp beschaffen, aber lt. Bedienungsanleitung dauert das ca. 8-10 Stunden.
Habe nun vor, einen kleinen WoEnd-Ausflug zu machen (dann habe ich auch was davon :D ) an Strom ran und die Starterbatterie mit dem neuen Ladegerät laden. Dazu muss ich wohl zumindest das PLUSkabel zum Motor lösen, sonst würde ja die Aufladung durchs neue Ladegerät UND durch den Aufbauelektronikkasten zusammenfallen.
Richtig?

Gast am 02 Jan 2012 17:00:37

macagi hat geschrieben:Ob das Zangenamperemeter schräg gehalten wird oder nicht spielt keine Rolle - das Signal hängt nur vom umschlungenen Fluss ab, und der ändert sich nicht.

Für Leckstrommessungen eignet sich ein Zangeninstrument nicht. Weil nämlich 100mA (und deutlich kleiner) eine Rolle spielen, und da macht man einfach die Pole ab und hängt ein Amperemeter dazwischen das 1mA oder genauer ist.

schon wieder soll ich mich rechtfertigen, warum eigentlich? :(

Ein normales Amperemeter ist etwas genauer wie ein ZA.
Kein Instrument ist ganz genau. Denn auch ein normales Amperemeter hat einen Innenwiderstand (Shunt), der das Messergebiss auch leicht verfälscht).
Ein ZA hat eine Toleranz von ca. 3-5%, ein Amperemeter ~1%.
Hier aber kommt es auf 10% +/- gar nicht an.


".....und da macht man einfach die Pole ab"
1) für einen Laien evtl. doch nicht so einfach.
2) ...und sucht danach die Codekarte fürs Radio weil der spannungsfrei auf "Diebstahlschutz" geht und den Code neu anfordert.

Ein Bleiakku hat je nach Bauart eine Selbstentladung von 2-10% pro Monat. Gehen wir mal von 5% aus.
200Ah davon 5% = 10Ah in 30 Tagen = ~15mA Selbstentladung. Die sind also ohnehin schon mal weg.


"Für Leckstrommessungen eignet sich ein Zangeninstrument nicht. "

Natürlich spielen 100mA eine Rolle, aber mit 10mA kann man leben, fast jede Batterie hat eine höhere Selbstentladungsrate. Etwas anders habe ich nicht gesagt. Und mit einem geeigneten ZA kann man sehr wohl schon 10mA aufspüren.

kleine Ströme messen mit ZA
Hier 2 Bilder:

Messaufbau: Netzteil regelbar Stromkreis mit 33Ohm Widerstand.
Oben: 1V Strom=30mA, unten 1,3V=40mA.
Wie du siehst, kann ich mit dem ZA sehr wohl auf 10mA (+/-1 Digit) genau messen.

Klar, wenn man den Stromkreis auftrennt und ein Ampermeter nimmt ist es noch genauer, aber auch etwas aufwendiger. So aber werden keine Verkabelungen aufgeschraubt, kein Radio springt auf "Codeeingabe" und es erlischt auch keine Garantie.

Aber im Fall von impraxi scheint wohl viel Strom zu fließen, da reicht das ZA allemal.

"Ob das Zangenamperemeter schräg gehalten wird oder nicht spielt keine Rolle "

Leiter schräg oder gerade:
Im Prinzip hast du Recht, aber die Praxis widerspricht der Theorie. Zumindest bei sehr kleinen Strömen. Dürfte daran liegen, dass wir im untersten Bereich der Kennkurve des Magnetfeldsensors liegen.
Da müsst ich es dir filmen, damit du es glaubst. Meine Anzeige schwankt bis 20%, wenn der Leiter sehr schräg durchgeführt wird. Und auch nur bei Gleichspannung. Selbst mit dem Fluke sind es noch ~10%.
Ab 1A macht es dann nicht mehr viel aus. Aber bis dahin scheinen die Magnetfeldsensoren doch etwas "ungenau" zu arbeiten.

Ich bleibe dabei: Ströme größer 10mA erkennt ein ZA. Sehr schräger Leiter bei kleinen Strömen führt zu Abweichungen, auch wenn die Theorie etwas anderes sagt. (Zur Not mach ich auch noch den Film dazu, ist mir aber zu schade um die Zeit).
Nachtrag: Dies erspart mir den Nachweis:
Wissenschaftlich Abhandlung --> Link Titel :"Die Beeinflussung der Meßabweichung von Feldsonden und Stromzangen durch reale Umgebungsbedinungen"

Sorry Manne, jetzt zu Deiner Frage:
Spazieren fahren tut immer gut. Der Batterie, deiner Frau und dir! :)
Unter 11,8V sollte deine Batterie aber nicht längere Zeit herumstehen!
Sonst hast du eine Sulfatkristallsammlung :D

Gast am 02 Jan 2012 18:04:32

raidy hat geschrieben:[

Sorry Manne, jetzt zu Deiner Frage:
Spazieren fahren tut immer gut. Der Bartterie, deiner Frau und dir! :)
Unter 11,8V sollte deine Batterie aber nicht längere Zeit herumstehen!
Sonst hast du eine Sulfatkristallsammlung :D


hallo raidy und die restlichen Experten,
wegen mir must du dich nicht rechtfertigen, ich kann´s ohnehin nicht nutzen.

Klare Ansage von mir, ich habe keine Lust auf Basteleien, daher nutzen mir die Auseinandersetzungen gar nix, ich möchte daher in diesem Fred drauf verzichten, wenn es geht.

Ich suche die einfache Lösung. Hab mir jetzt das oa Teil bestellt, das ist wohl die eierlegende Wollmilchsau, siehe die Details unten Schritt 1 :D

Was meinst zu meinen oa Fragen bezüglich Anschluss an die Batterie?






SCHRITT 1 DESULPHATION
####Erkennt sulfatierte Batterien#####.
Strom und Spannung pulsieren und entfernen
auf diese Weise Sulfat von den Bleiplatten der Batterie, wodurch die Batteriekapazität wiederhergestellt wird.

SCHRITT 2 SOFT START
Prüft die Ladefähigkeit der Batterie. Mit diesem Schritt wird verhindert, dass der
Ladevorgang bei defekter Batterie fortgesetzt wird.

SCHRITT 3 BULK
Laden mit Maximalstrom bis zum Erreichen von ca. 80% der Batteriekapazität.

SCHRITT 4 ABSORPTION
Laden mit schwächer werdendem Strom bis zum Erreichen von bis zu 100% der
Batteriekapazität.

SCHRITT 5 ANALYSE
Test der Ladungserhaltung der Batterie. Batterien, die ihre Ladung nicht halten können, müssen ggfs. ersetzt
werden.

SCHRITT 6 RECOND
Wählen Sie das Programm Recond, um den Rekonditionierungsschritt in den Ladevorgang einzufügen. Während
des Rekonditionierungsschritts wird die Spannung erhöht, um eine kontrollierte Gasbildung in der Batterie
zu erzeugen. Bei der Gasbildung wird die Batteriesäure vermischt, was der Batterie Energie zurückgibt.

SCHRITT 7 FLOAT
Die Batteriespannung wird auf ihrem Maximalwert gehalten, indem sie mit konstanter Spannung geladen wird.

SCHRITT 8 PULSE
Die Batteriekapazität wird bei 95–100% gehalten. Das Ladegerät überwacht die Batteriespannung und
gibt, sobald erforderlich, einen Ladeimpuls, um die Batterie vollständig geladen zu halten.

gary32 am 02 Jan 2012 18:23:46

hallo,

dies ist der normale Ladezyklus beim anschliessen des CTEK Gerätes an einer Batterie.
Man kann aber auch gezielt einzelne Ladephasen über " Menü " ansteuern, z.Bsp. " Recond " oder im Winter auf Erhalteladung.
Diese angewählte Ladephasen werden durch Led´s und Piktogramme angezeigt.

,

gary32

Gast am 02 Jan 2012 19:40:27

hallo
an die Experten hätte ich noch die Frage, ob sie beim genannten Ducato das Batterieladen mittels einstecken am Zig.anzünder (dessen Relais ich ja überbrückt habe bzw dies wieder einrichten möchte) tun würden. Für das Ladegerät gibt es dafür einen Zusatzstecker.
Oder ist das heutzutage gefährlich für Elektrik?

Ich hatte das mal vor 20 Jahren für meinen Audi mit gutem Erfolg gemacht.

Und nochmals die Frage: muss ich das Anschlusskabel (nur plus?) zum Motor abklemmen, wenn ich das Ladegerät für ca. 8 Stunden (so lange soll die Vollladung dauern) anschließe UND zugleich 220V-anschließe für Aufbau?

Wenn das nicht gehen sollte:
kann ich nur die Starterbatterie bei angeschlossenen Kabeln zum Motor mit diesem Ladegerät laden OHNE, dass es Probleme mit den Aufbaubatterien gibt?

Entschuldigt die evtl. naiven Fragen, aber ich möchte (weil es mir kreuzmäßig sauschlecht geht) vermeiden lange am Boden rumzubasteln.

Gast am 02 Jan 2012 20:01:57

Bei den von dir genannten Ladeströmen ginge es schon, aber für die Entsulfatierung (Pulsladung) sollte der Weg zwischen Ladegerät und Batterie möglichst kurz sein. Schon die 10A Sicherung des Zigarettenanzünders und die Kabel verursachen einen wenn auch kleinen, aber unnötigen Spannungsabfall. Beim Laden kommt es aber schon auf 1/10 V Genauigkeit an.
Oder brutal gesagt: Bücken und direkt anschließen ist besser. :? :)

Ich habe immer bei angeschlossenen Leitungen geladen und würde es bei meinem WoMo auch so tun. Aber bei der empfindlichen Elektronik heutzutage kann ich dir keine Empfehlung aussprechen :?

Gast am 03 Jan 2012 07:41:35

Dein Ducato hat im Motorraum Anschlüsse für Starthilfekabel, nutze diese das dürfte reichen

Gast am 03 Jan 2012 12:58:37

willy13 hat geschrieben:Dein Ducato hat im Motorraum Anschlüsse für Starthilfekabel, nutze diese das dürfte reichen


hallo willy,
ja, hab ich gesehen, hab nicht mehr dran gedacht.

Ich vermute stark, dass ich das Ladegerät** dort UND den 220V-Anschluss am Aufbau nicht gleichzeitig nutzen darf/soll.

Hab aber noch nix dazu von euch gehört.

Wenn es das Wetter zuläßt wollen wir am WoEnde zu einer Therme mit Stromanschluss fürs womo. Weil wir dort nicht sehr lange stehen, das Ladegerät** mind. 8Stdn. benötigt, die Aufbaubatterien schon lange nicht mehr geladen wurden, wäre es halt toll, wenn alles gleichzeitig ginge.

Starterbatterie hat natürlich Vorrang.

Gast am 03 Jan 2012 14:10:01

inpraxi hat geschrieben:
willy13 hat geschrieben:Ich vermute stark, dass ich das Ladegerät** dort UND den 220V-Anschluss am Aufbau nicht gleichzeitig nutzen darf/soll.

Hab aber noch nix dazu von euch gehört.

Ich denke du darfst nicht die 220V "innere Ladung" und das externe Ladegerät gemeinsam in Konkurrenz laufen lassen. Diese Geräte würden sich gegenseitig beeinflussen, indem sie eine zu hohe Batteriespannung vortäuschen.

marmarq am 03 Jan 2012 14:26:23

inpraxi hat geschrieben:mehr geladen wurden, wäre es halt toll, wenn alles gleichzeitig ginge.
Starterbatterie hat natürlich Vorrang.


Das geht schon, wenn Du den Motor laufen lässt und gleichzeitig den Netztanschluß dran hast, geht´s ja auch.

Du kannst selbst zum vorhandenen 230v Bordlader, noch ein Ladegerät ( ich machs mit dem cetk ) dranhängen. Selbst der Votronic 45er Ladebooster und der 230V Bordlader vertragen sich bei uns.

gr mani

kintzi am 03 Jan 2012 14:32:30

Hallo,
Recond nur bei offenen (Nass)-Batt. einsetzen.(Wasser nachfüllbar)
Für verschlossene (Gel,AGM) tödlich, weil Spannung viel zu hoch, gasen ab (trocknen aus). Richi

Gast am 03 Jan 2012 14:32:36

marmarq hat geschrieben:
inpraxi hat geschrieben:mehr geladen wurden, wäre es halt toll, wenn alles gleichzeitig ginge.
Starterbatterie hat natürlich Vorrang.


Das geht schon, wenn Du den Motor laufen lässt und gleichzeitig den Netztanschluß dran hast, geht´s ja auch.

Du kannst selbst zum vorhandenen 230v Bordlader, noch ein Ladegerät ( ich machs mit dem cetk ) dranhängen. Selbst der Votronic 45er Ladebooster und der 230V Bordlader vertragen sich bei uns.

gr mani


Hallo mani,
vielen Dank das klingt logisch.
Bekomme das CTEK XS7000 mit 7 Amp und werde beide mal dranhängen, sollte ich nix anderes hier hören. Hauptsache, ich kriege mal alle Batterien voll. Die Pflege mit Sulfat usw das kann ich ja dann immer noch machen, meine ich :D

Gast am 03 Jan 2012 14:35:23

kintzi hat geschrieben:Hallo,
Recond nur bei offenen (Nass)-Batt. einsetzen.(Wasser nachfüllbar)
Für verschlossene (Gel,AGM) tödlich, weil Spannung viel zu hoch, gasen ab (trocknen aus). Richi



hallo,
ich lasse das CTEK mal arbeiten ohne Menüvorwahl, meine Starterbatterie dürfte ja wohl ein Nassbatterie sein? Ladegerät werde ich nicht für meine Aufb.batterien verwenden.

Gast am 03 Jan 2012 14:47:05

marmarq hat geschrieben:Das geht schon, wenn Du den Motor laufen lässt und gleichzeitig den Netztanschluß dran hast, geht´s ja auch.

Sorry, jetzt habe ich ein Verständnisproblem?
Wann hat man den Motor laufen und 230V dran gehängt? Das passiert doch bestenfalls mal ein paar Minuten, oder hab ich gerade einen Hänger.

Man sollte die Doppelladung 230V+Lichtmaschine nicht gleichsetzen mit einer Doppelladung 230V+gepulstem Netzteil. Aber so tief habe ich mich da noch nie eingelesen um eine haltbare Antwort geben zu können.

viking92 am 03 Jan 2012 17:10:03

raidy hat geschrieben:Ich denke du darfst nicht die 220V "innere Ladung" und das externe Ladegerät gemeinsam in Konkurrenz laufen lassen.

Kein Problem.
Das Gerät mit der höheren Ladeendspannung gibt demfall den Ton an :wink:


marmarq am 03 Jan 2012 17:34:58

raidy hat geschrieben:
marmarq hat geschrieben:Das geht schon, wenn Du den Motor laufen lässt und gleichzeitig den Netztanschluß dran hast, geht´s ja auch.

Sorry, jetzt habe ich ein Verständnisproblem?
Wann hat man den Motor laufen und 230V dran gehängt? Das passiert doch bestenfalls mal ein paar Minuten, oder hab ich gerade einen Hänger.

Man sollte die Doppelladung 230V+Lichtmaschine nicht gleichsetzen mit einer Doppelladung 230V+gepulstem Netzteil. Aber so tief habe ich mich da noch nie eingelesen um eine haltbare Antwort geben zu können.


Eben: Nicht jeder weiß alles, dafür weiß jeder irgendwas besonders gut!
Das Motor (Lima) laufen lassen, und gleichzeitig 230V Netzanschluß dran blöd ist, weiß ich selber. Nur schaden tuts halt nicht.

gary32 am 03 Jan 2012 17:40:57

marmarq hat geschrieben:
inpraxi hat geschrieben:.


Du kannst selbst zum vorhandenen 230v Bordlader, noch ein Ladegerät ( ich machs mit dem cetk ) dranhängen. Selbst der Votronic 45er Ladebooster und der 230V Bordlader vertragen sich bei uns.

gr mani


hallo,

habe da mehrere Anfragen gelesen ob der CTEK einfach // zum EBL betrieben werden kann, aber keine konkrete Antworten.
Bei Schaudt ist es ja vorgesehen mit dem Zusatzlader LAS... aber diese hat die gleiche Ladekurve wie der eingebaute Lader vom EBL, der CTEK hat eine andere Ladekurve, diese müssten sich irgendwie beeinflussen oder ?

,

gary32

Gast am 03 Jan 2012 17:56:07

Lieber Freunde,
irgendwie bin ich ja beruhigt, dass meine Frage bzw mein Vorhaben nicht von vornherein blöd ist. :D :D :D

marmarq am 03 Jan 2012 18:26:07

Hy Gary,

ich mache weder das Eine noch das Andere, nur es funzt halt! Wir stehen zu 98% ohne 230V Netz, und selten länger als 2-3 Tage. Von daher ist bei uns die Kombi Solar für die Monate 03-10, und der45er Votronic-Booster für (Monate 10-03) danach das idealere.
Ausnahme vor der Haustüre, dann hängt das XS 25000 max 36 Std dran.

Z.B. Skilift ohne Netz, da lassen einige Wohnis gern mal den Moppel laufen. Bordlader (z.B.20A) und der passende Zusatzlader schaufeln gut und gerne v. anfangs 20A fast das Doppelte und mehr an A in die Akkus. Ob das letztlich für die Akkus gut oder nicht ist, weiß ich nicht! Wie o.g. ich praktiziere weder das Eine noch das Andere.
gr mani

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Ducato Tagfahrleuchten LEDaylight Probleme beim Einbau
akkujogger vom mopped fürs womo?
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt