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Hallo,
ich nehme die ua Sendung nicht so furchtbar ernst. ABER für jeden, der wenig Erfahrung mit Versicherungen bei Kfz-Unfällen hat, enthält sie doch einige wesentliche Tipps. was mir auf jeden Fall negativ auffiel: auf der HP des Zentralrufs stand VOR der Sendung noch, es handele sich um eine "staatliche" Tel.Nr. DANACH haben sie das umbenannt, keine vertrauensfördernde Sache finde ich. Frontal 21 gestern: Jeder, der gerade einen Verkehrsunfall hatte, ist im Schadensfall für Hilfe dankbar. So nimmt man gerne das Angebot an, über den Zentralruf der Autoversicherer Informationen zur Versicherungs- Gesellschaft des Unfallgegners zu bekommen. Hilfreich ist dabei auch die Polizei, auf deren Unfallprotokollen oder Personenaustauschkarten die deutschlandweit einheitliche Rufnummer vermerkt ist. Doch Verkehrsrechtler warnen Unfallgeschädigte davor, sich an den Zentralruf zu wenden. dieser Link wird wohl nur eine Woche Gültigkeit haben (Video): --> Link dieser Link (pdf-Datei) dürfte wohl lange sichtbar sein: --> Link Ich benutze den Zentralruf fast täglich und bin sehr zufrieden.
Hier ein Link zur Online-Abfrage: --> Link
Naja, du bist aber auch das Gegenteil von einem UNerfahrenen (Geschädigten) :D :D Es ist ja in der Sendung schön rübergekommen, dass man - von Seiten der Versicherung - allen Unerfahrenen (oder Laien) möglichst einen neutralen Gutachten und auch den Gang zum Rechtsanwalt ausreden möchte.
Im Falle eines (unverschuldeten) Unfalls rufe ich doch lieber zuerst meine Werkstatt an und frage dort :) Wie ich schon schrieb, meine Erfahrung bei Unfall in Frankreich war sehr gut.
Meine Rechnung der Werkstatt ging gleich zur Versicherung und die wurde umgehend bezahlt. Der Schaden war rund 1000,-€. Hätte ich in D einen schuldlosen Unfall käme ich nicht auf die Idee den Zentralruf anzurufen, dann ginge ich gleich zum Anwalt. mueckenstürmer,womit bist du zufrieden.
Es ist doch ein Untschied ,ob du Geschädigter bist , oder nur Auskünfte einholst. Giovanni. Sinn und Zweck des Zentralrufes ist es, den anrufenden Geschädigten an die gegnerische Versicherung weiterzuleiten, damit diese das sogn. "Schadenmanagement" starten kann.
Unter diesem Begriff ist zu verstehen, dass die gegnerische Versicherung freie Gutachter und Rechtsanwälte unbedingt vermeiden. Die Allianzversicherung hat diese beiden Hilfeleister einmal als "Wegelagerer" der Schadenregulierung bezeichnet. Durch den Verzicht auf den eigenen Sachverständigen, der jedem Geschädigten ab einer Schadenhöhe von ca. 750,00 EUR (Bagatellschadengrenze) zusteht, soll der Schaden durch den Versicherungssachverständigen minimiert werden. (Siehe Frontalsendung) Weitergehende Schadenersatzleistungen wie Wertminderung, Unkostenpauschale oder Nutzungsausfallentschädigung bleiben ebenfalls auf der Strecke. Im Rahmen der Kostenminimierung werden auch für die Versicherungsgesellschaften preiswert arbeitende Werkstätten empfohlen. Auf all dies soll der Geschädigte tunlichst verzichten. Grundsätzlich gilt: immer einen freien Sachverständigen und einen eigenen Rechtsanwalt beauftragen. Nur so ist ein vollständiger Schadenersatz möglich. Deren Kosten muss die gegnerische Versicherung tragen.
Jedenfalls, wenn der Gegener alleine schuld ist, sonst nur quotal!
Sorry, da muss ich entschieden widersprechen! Warum IMMER einen Anwalt einschalten wenn die Schadenssituation klar und eindeutig ist? Wenn es Probleme gibt kann man immernoch zum Anwalt gehen, ansonsten verursacht das leider sehr oft unnötige Kosten für alle Versicherer, und anschließend wird wieder gemeckert wenn die Beiträge steigen... Der Sinn des Zentralrufes ist es, im Falle eines Schadens den Versicherer des Unfallgegners herauszubekommen! Mir hat im letzten Herbst jemand meine Beifahrertür beschädigt (auf einem Parkplatz), als er sich nicht gesprächsbereit zeigen wollte habe ich die Polizei eingeschaltet. Von denen hätte ich auch sicher irgendwann den Namen des Schädigers bekommen, hatte aber an dem Tag erstmal nur das Kennzeichen. Als sich alles immer länger herauszögerte habe ich den Zentralruf angerufen, kurz die Sache geschildert, und die haben mir dann direkt die Versicherungsgesellschaft, die Versicherungsnummer und die Telefonnummer der Schadensabteilung des Versicherers genannt. Dort habe ich dann selbst angerufen und die Sache gemeldet! Mehr will man doch erstmal garnicht von Zentralruf, und auch nur dafür sind die da! Was dann letztendlich die Schadensabwicklung angeht, dafür ist ausschließlich die gegnerische Versicherung zuständig. Und was man daraus macht, das liegt an einem selbst! Nach meinen Erfahrungen des letzten Jahres würde ich die Sache IMMER erstmal selbst zu regeln versuchen, denn die Reparatur, Wertminderung, Ausfallentschädigung, dass sind alles einfache Sachen die man auch bei einem größeren Schaden selbst regeln kann. Hatt ich das von Anfang an selbst gemacht und keinen Anwalt eingeschaltet, dann hätten wir schon längt unsere gesamten Forderungen geltend gemacht und bekommen, so muss ich mich auf den Anwalt verlassen, bekomme von der gegnerischen Versicherung keinerlei Auskünfte mehr, weil ich ja dem Anwalt das Mandeat erteilt habe, und wir warten seit mittlerweile fast einem halben Jahr auch die abschließenden Zahlungen! Wenigstens die Reparaturkosten wurden schnell gezahlt und das Auto recht schnell wieder einsatzbereit. , Jens Der Zentralruf der Versicherer wurde ins Leben gerufen, um die gegnerische Versicherung zu ermitteln, wenn der Unfallgegner keine Auskunft geben kann (oder will). Sie leitet an die entsprechende Versicherung weiter und was dort dann im Rahmen der Kostenersparnis getrickst wird hat doch mit der ansich sinnvollen Einrichtung des Zentralrufs garnichts mehr zu tun.
Wenn diese Sendung dazu führt dass bei jedem Schaden auch bei klarer Schuldfrage ein Rechtsanwalt bestellt wird nutzt das vielleicht dem Einzelnen, für die Gemeinschaft der Versicherten steigen dann allerdings die Prämien. Das geschädigte Auto in dem Fernsehbericht war ein Uralt-Opel-Omega, da erklären sich die Unterschiede in den Gutachten durch unterschiedliche Auffassungen welcher Aufwand (z.B. Ganz- oder Teillackierung) angemessen ist.
Im ersten geschilderten Fall bei frontal21 war der Unterschied zwischen dem Gutachter der Versicherung und dem neutralen Gutachter immerhin satte 130 % mehr zugunsten des Geschädigten. :eek: :eek: :eek: Hallo Ollybär,
Bei dem hier vorliegenden Fall handelt es tatsächlich um einen älteren Opel Omega-B. Dennoch, es ist klar erkennbar, dass der Stoßfänger und der rechte Kotflügel beschädigt wurden. Zur fachgerechten Instandsetzung müssten im konkreten Fall der Stoßfänger und der rechte Kotflügel ersetzt werden. Bedingt durch die Neulackierung des Kotflügels müssten zur Farb- und Glanzangleichung des Lackes die Beifahrertür mit einlackiert werden. Ich gehe davon aus, dass der Sachverständige der gegnerischen Versicherung hier erstens Dumpinglöhne und zweites keinen neuen Kotflügel, keine neuen Stoßfänger und keine Beilackierung vorgesehen hat. Ein freier Sachverständiger und eine korrekt arbeitende Werkstatt hätte die Reparatur so vorgesehen bzw. ausgeführt, wie ich sie eben beschrieben habe. Das Argument, wenn noch Anwaltskosten hinzukommen, würden die Versicherungsbeiträge steigen. Die Kosten für Gutachten und Rechtsanwälte liegen bei ca. 3 - 4% der Schadenersatzleistungen der Versicherungen und sind somit mit den anderen Kosten verglichen als gering anzusehen. zu Badhunter:
Wenn Du erst im Nachhinein ein Rechtsanwalt einschaltest geht es beim Streitwert nur noch um den Differenzbetrag zwischen Deiner Forderung und dem, was Dir die Versicherung zahlen möchte. Die Gebühr des Rechtsanwaltes richtet sich gundsätzlich nach dem Streitwert. Der Anwalt freut sich bei einem Streitwert, von sagen wir mal EUR 300,00 und scharrt mächtig mit den Hufen. Bei einem Mandat im Vorhinein richtet sich die Anwaltsgebühr nach dem gesamten Streitwert. Hier ist wohl die Motivation des Anwaltes wohl ungleich höher zu bewerten. Ich bleibe daher bei meiner Meinung und dies aus meinem alltäglichen Geschäft heraus. Jimmi
Hmm, dann hat der Anwalt den wir beauftragt haben wohl irgendetwas falsch verstanden..... Es geht in unserem Fall um ca. 3.000 € Sachschaden + Ausfallentschädigung + nochmal ca. 2.000 € Schmerzensgeld. Dafür, dass die Sache im Nachhinein doch sehr glatt lief mit der gegnerischen Versicherung (nicht mit unserem Anwalt, der hat sich nun Monate nicht gekümmert und es fehlt noch die Ausfallentschädigung und das Scherzensgeld), wäre es für den Anwalt sowas von einfach verdientes Geld gewesen... Das was er jetzt macht (hoffentlich) hätte er schon vor Monaten machen können, 1 oder 2 Schreiben, dann wäre die Sache längst erledigt. Zu den Gutachtern: ich kenne es eigentlich nur so, dass die Versicherungen Verträge mit unabhängigen Sachverständigen haben, die eben auch für Privatkunden und alle möglichen anderen Versicherungen arbeiten.... Gibt es wirklich noch Gutachter, die direkt bei der Versicherung angestellt sind? Kann ich mir garnicht vorstellen, denn die kosten ja auch Geld und müssten bundesweit in großer Vielzahl unterwegs sein... Wenn der selbstbeauftragte Gutachter auf einen anderen Betrag kommt als der von der Versicherung gestellte, dann muss das nicht zwangsläufig heißen, dass der von der Versicherung gestellte deshalb geringere Kosten ansetzt weil er davon etwas hätte.... Diese Leute sind Dienstleister mit recht intensiver Ausbildung (gehört schon was dazu, Sachverständiger zu werden...), und auch die haben einen Ruf zu verlieren.... Ich rate nur dazu, solche Fälle nicht grundsätzlich zu verallgemeinern, denn die Schäden, die problemlos, schnell und zur Zufriedenheit Aller abgewickelt werden kommen ja nie zur Sprache, gemeckert wird nur, wenn mal etwas nicht gut läuft... , Jens Hallo Jens,
ich habe ja nun trotz jahrzehntelangem fahren keinerlei Erfahrungen mit Unfällen, noch nie Fremdbeteiligung gehabt. Bin wohl der beste Fahrer Deutschlands, wollte ich schreiben, mach es aber nicht :D :D :D Also ich würde bei meinem Erstunfall den Anwalt des ADAC, der sitzt hier in der Stadt, um Rat fragen, was ich machen soll, nach Schilderung von allem. SO hatte ich es mir vorgenommen, falls mal was passieren sollte. Wäre denn das nicht das einfachste und kostengünstigste? Dieser RA hat dazuhin bei meinen Freunden einen guten Ruf (Fachanwalt Verk.recht). Wenn ich kein Vertrauen habe, kann ich immer noch zu einem Anwalt (der dann natürlich mich Geld kostet) gehen. Was meinst du als Vers.Fachmann? Hallo,
ich kann Jimmis Aussage nur zu 100% bestätigen. Der Fehler der immer wieder gemacht wird, wenn vom "Anwalt" gesprochen wird -Anwalt und Anwalt ist nicht das gleiche (Tätigkeitsschwerpunk Verkehrsrecht) wer Zahnschmerzen hat, geht auch nicht zum Orthopäden (obwohl er auch Arzt ist) - auch ist eine Empfehlung der Rechtsschutzversicherung nicht immer 1.Wahl - eines muss jedem klar sein: alles was die (noch so freundliche Mitarbeiterin) der Versicherung sagt und empfielt-ist definitiv kein besonderer Service im Interesse des Geschädigten- sondern hat nur einen Grund "Schadenmanagement"!! Es ist auch kein besonderes Vertrauen der Versicherung gegenüber dem Geschädigten, oder der Werkstatt wenn z.B. gesagt wird:"bis 5000.-€ brauchen wir keinen Sachverständigen" - wer rechnet z.B. eine Wertminderung aus? Oftmals sehen Schäden (für den Laien) nur gering aus. Beim genauen Nachsehen (durch die Werkstatt seines Vertrauens) stellt sich doch nicht nur ein "Bagatellschaden" heraus. Sicherlich muss man nicht "mit Kanonen auf Spatzen schießen", aber zuerst sollte man immer mit "seiner" Werkstatt sprechen. Denn die will einen zufriedenen Kunden, der vielleicht wiederkommt. Bernd Dafür gibt es ja Werkstätten und Kostenvoranschläge, eine Werkstatt kennt die genauen Preise und kann eine entsprechende Aufstellung mit recht genauen Kosten machen, normalerweise reicht das jeder Versicherung erstmal aus, ausser, wenn der Schaden so hoch ist, dass sowieso ein Gutachter eingeschaltet wird.
Dass man, wenn es wirklich Probleme geben sollte, zu einem Anwalt für Verkehrsrecht geht, also das sollte eigentlich klar und logisch sein... Unser Anwalt ist so einer, was aber auch nichts an seiner nachlässigen Arbeitsweise ändert, und den hat mir nicht meine RS-Versicherung empfohlen oder "verordnet", den habe ich selbst beauftragt weil ich den schon mal in beruflichem Rahmen kennengelernt hatte... Es gibt auhc bei den RS-Versicherungen riesige Unterschiede, bei fast allen braucht man erstmal eine Deckungszusage (bei meiner nicht) bevor sich der Anwalt kümmert, viele schreiben auch den entsprechenden Anwalt vor. Genau aus diesen Gründen habe ich meine RS-Versicherung gewählt, weil ich dort selbst bestimmen kann. @inpraxi: wenn man meint, dass es Probleme geben könnte, dann kann man sich selbstverständlich vorab mal in dieser Weise beraten lassen.... Ich hatte in meinem Leben schon etliche Unfälle, 2 davon selbst verschuldet, in den letzten 10 Jahren allein 5 Vorfälle unverschuldet (also ich und meine Lebensgefährtin zusammen), und bisher ging es immer problemlos ohne Anwalt, und auch in dem einen geschilderten Fall wäre ich ohne Anwalt besser gefahren.... Das hat auch nichts damit zu tun, dass ich selbst seit 15 Jahren als Versicherungsfachmann arbeite, denn mit Schadensabwicklung habe ich nichts zu tun. , Jens zu Badhunter:
Du darfst eins nicht vergessen - ein Kostenvoranschlag hat vor Gericht keine beweissichernde Wirkung - nur ein korrektes Beweissicherungs-Gutachten dient diesem Zweck. Es gibt noch einzelne Versicherungsgesellschaften, die sich eigene Sachverständige leisten (z.B. Allianz, DEVK) Die meisten Gesellschaften schalten jedoch outgesourcte (z.B. CAREXPERT), ehemals hauseigene Sachverständige, oder Organisationen wie DEKRA, TÜV, SSH... Diese Gutachter handeln oftmals weisungsgebunden im Sinne ihres Arbeitgebers oder Auftraggebers. Diese Gutachten verdienen oftmals nicht die Bezeichnung "Gutachten". Auch die von den Versicherungen im Nachhinein angeforderten Prüfberichte, die nach Vorgaben der jeweiligen Versicherungen eben von zuvor genannten "Guachtern" erstellt werden, dienen nur dem einen Zweck, die Schadenersatzleistung, sprich den Auszahlungsbetrag zu reduzieren und dies oftmals gegen geltendes Recht und höchstrichterliche Urteile. Jimmi Hallo Jens,
wenn Dein Anwalt tatsächlich so nachlässig arbeitet, dann solltest Du ihm einmal auf die Finger klopfen. Wenn ich hier aber in einigen Beiträgen lese, wie einfach auch für den Laien die Schadensregulierung ist ( gerade was zB. Nutzungsausfallsentschädigung o.ä. ) betrifft, dann kann ich nach den Erfahrungen aus der Praxis nur den Kopf schütteln. Wenn der Geschädigte nach seinen gescheiterten do-it-yourself- Versuchen einen Anwalt aufsucht, dann ist der nicht nur wegen des (Rest-) Gegenstandswerts begeistert, sondern weil dann der Geschädigte oft selbst bereits Fehler gemacht hat ( fängt schon bei der Schadensschilderung an ), die irreparabel sind. Zum Abschluss: Die gegnerische Versicherung hat NICHT die Interessen des Geschädigten, sondern die Interessen Ihres eigenen VN und damit ihre ureigensten Interessen im Vordergrund, der beauftragte Anwalt die Interessen seines Mandanten ( gilt im übrigen analog für den Sachverständigen, den die Versicherung beauftragt ). Viele aus Nürnberg, Edgar Hallo zusammen,
verfolge die Diskussion mit einigem Befremden. Ich bin stellvertretender Leiter einer Kfz-Schadenabteilung einer Versicherung und mache den Job schon seit 28 Jahren. Ich will hier gar nicht auf die einzelnen Schadenspositionen eingehen, die hier teilweise diskutiert wurden, obwohl ich dazu natürlich auch eine Meinung habe. Was ich aber mit einigem Unbehagen feststelle ist, wie seit Jahren in immer diffamierenderer Art und Weise über "die Versicherungen" hergezogen wird. Man sollte aber sich darüber im Klaren sein, dass dies eine überaus deutsche Diskussion ist und sehr stark etwas mit unserem Anspruchsdenken zu tun hat. Ein solch komfortables Schadenersatzrecht wie in Deutschland gibt es in ganz Europa nicht (geschweige denn im Rest der Welt!). Versuchen Sie doch mal anderswo in Europa Nutzungsausfall oder eine Wertminderung zu bekommen. Die anderen Länder lachen sich halb tot über solche Ansprüche: "Schmerzensgeld fürs Auto". Trotzdem ist das Image der Versicherungen nirgends so schlecht wie in Deutschland. Übrigens tragen Rechtsanwälte hierzu ein gutes Stück bei. Ich bin immer wieder überrascht, wie geschmeidig ein Anwalt seine Meinung ändern kann, wenn er die Seite wechselt. Ich kenne eine ganze Reihe von Anwälten, die mit Kusshand Ihre Selbständigkeit geopfert und in die Versicherungswirtschaft gewechselt haben und dann plötzlich ganz andere Töne anschlagen. Oder Anwälte, die von uns für Gerichtsverfahren mandantiert werden. Sie glauben gar nicht mit welcher Vehemenz diese plötzlich für die Versicherungen eintreten und argumentieren können. Denken Sie mal darüber nach ! Und vielleicht denken Sie auch mal darüber nach, wie eine Welt ohne Versicherungen aussähe. Vielleicht ändert sich dann ja auch ein kleines bißchen Ihre Einstellung. Darüber würde ich mich freuen !
Hallo, ich schreibe einfach mal per Du :wink: für 1. habe ich bei meiner Vers. einen Zusatz für 21€/Jahr, dass ich bei Auslandsunfällen so gestellt werde, "als ob deutsches Recht gilt" wurde im Forum kürzlich diskutiert und war ziemlich unbekannt, dass es das gibt. zu2: vielleicht werden bei uns Produkte vertrieben, die ziemlich fragwürdig sind, lt. BGH "legalisierter Betrug", siehe die Threads kürzlich zu Lebensversicherungen. Unschuldig sind die Versicherungen an ihrem Image so zur Gänze wohl kaum. Soweit ich weiß, gibt es im Rest Europa die Rechtsschutzversicherungen so gut wie gar nicht. Nur mal so als kleine Mosaiksteinchen. Natürlich würde die Welt ohne Versicherungen ganz anders aussehen. Ich möchte nur, dass beide Vertragsparteien fair miteinander umgehen. Daran könnte man sicher noch arbeiten. Hallo Manne,
zu 1. nennt sich bei uns "Auslandsschadenservice" und ist doch ein Klasse-Angebot der Versicherungen, oder? zu 2. es gibt Produkte, die sind nicht gut, da stimme ich Dir zu. Z.B. alles, was mit Riester zu tun hat, muss man genau unter die Lupe nehmen. Das hat aber zum Teil auch mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen zu tun. Geht "Otto Normalverbraucher" fair mit Versicherungen um? Ein Beispiel: kleiner Parkrempler, Beule im Kotflügel. Der Kunde meldet den Schaden, wir nehmen mit dem Geschädigten Kontakt auf, dieser reicht uns einen Kostenvoranschlag über 1000,00 ein, der beinhaltet Verbringungskosten zum Lackierer von netto 150,00 Euro, Aufschläge auf die Ersatzteilpreise von 15%, Stundenlohnkosten einer Vertragswerkstt von 120,00 Euro plus MwSt. usw.und so fort. Wir bezahlen das, der kunde kündigt alle Verträge, weil wir seiner Meinung nach Versichertengelder verschwenden und ihm den Rückkauf seines Schadenfreiheitsrabattes unwirtschaftlich machen. Der gleiche Kunde hat einen Monat später wieder einen Schaden. Diesmal ist er der Geschädigte. Er legt uns ebenfalls einen Kostenvoranschlag vor, der die gleichen Positionen beinhaltet, deren Übernahme durch uns er zuvor kritisiert hat. Ich brauche sicher nicht zu erwähnen, was passiert, wenn ich hier Abzüge mache. Das hört sich jetzt für den Laien wie ein exotischer Einzalfall an, ist es aber nicht. Ist vielmehr tägliche Praxis. Unter Fairness verstehe ich etwas anderes. Aber ich will mich jetzt nicht beschweren, musste nur mal ein bisschen Dampf ablassen, nix für ungut ! Manchmal kann der Job auch nerven ! viele aus Koblenz Achim Hallo Achim,
ich finde es sehr interessant mit einem Vers.Insider zu diskutieren und dann noch Kfz, was uns alle ja stark betrifft. Darfst gerne immer wieder mal Dampf ablassen, solange es so akzeptabel rüberkommt. Ich denke, wir wollen von dir keine Tipps zum beschei.... (wäre ja eine Straftat :wink: ), aber Fallstricke, vor denen würde ich gerne gewarnt, weil ich keinerlei Erfahrungen habe mit Kfz-Schadensmeldungen für oder gegen mich habe (trotz jahrzehntlelangem Fahren) Ich würde bestimmt in manche Falle tappen, daher auch der Thread hier, dass man mit der ZentralNr aufpasst. Ich find's auch gut,
daß uns endlich mal jemand, der natürlich vollkommen objektiv ist, über die wahre Natur von Versicherungsunternehmen aufklärt. Ich liebe sie, diese caritativen Samariter. Egal, wie sie heißen: Von A(llianz) bis Z(ürich) habe ich immer nur Bestes und Uneigennütziges gehört, gelesen und selbst erfahren. Wenn sie tatsächlich immer wieder einerseits ihre Beitragsforderungen erhöhten und andererseits unsere Ansprüche kürzten, taten sie es nur aus einem hehren Grunde.........................der Profitgier ihrer Manager und Aktionäre. Es gibt kein Angebot einer Versicherung, das nicht auf positiven Ertrag kalkuliert ist. Wie denn auch? Ein Versicherungsunternehmen ist ein Geschäftsbetrieb, der auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist. Das ist nix Negatives, solange nicht jemand Hohelieder auf das Sozialverhalten einer Versicherung singt - also laßt die Kirche im Dorf, brainless :wink: Hallo,
eine gewisse Fairness der Versicherungen war bis zum Jahr 1995 noch gegeben. Bis zu diesem Zeitpunkt versuchten die Gesellschaften noch fair mit den Geschädigten umzugehen. (korrekte Schadenabrechnungen nach Gesetzeslage) Nachdem der Gesetzgeber unter dem Druck der Versicherungen es zuließ, dass Gesellschaften im Schadenersatzbereich Geld verdienen durften, begann der Kampf der Gesellschaften untereinander mit Dumpingpreisen. Federführend hierbei war die Allianz. Mit immer subtileren Methoden bis zum heutigen Schadenmanagement hin wird immer mehr versucht, die Geschädigten um ihren nach Recht und höchstrichterlichen Urteilen zustehenden vollen Schadenersatz zu kürzen. Mit Hilfe von Prüfberichten von zweifelhaften Organisationen und mit Hilfe von reduzierten Stundenlöhnen von Partnerwerkstätten soll der Schadenbetrag klein gerechnet werden. Ich gebe zu, dass auch Versicherungen betrogen werden. Nur war das Verhältnis, im Gegensatz zu heute, früher einmal zugunsten der Versicherungsgesellschaften zu bewerten.
Da kann ich nur beipflichten, das trifft den Nagel auf den Kopf! Ich berichtete von meinem Unfall in Italien. Über den Zentralruf erfuhr ich die deutsche Referenzversicherung und rief dort an. In diesem ersten Gespräch wurde unzweifelhaft klar, worauf die Versicherung hinaus wollte: Es gilt ital. Recht, die haben nicht so großzügige Regelungen u.s.w, was unser hinni-hanni eben auch sagt. Das reichte mir aus, um einen Anwalt zu beauftragen. Als dieser dann, nachdem die "großen Brocken" bezahlt und damit sein Honorar in der Höhe, die mit wenig Mühe erreichbar ist, gesichert war, auch in diese Horn blies, habe ich ihn darauf hingewiesen, wofür ich ihm das Mandat erteilt habe und er möge mir die einschlägigen ital. Rechtsvorschriften nennen, darauf habe ich ein Recht. Wenn er diese nicht kennt, wende ich mich an die Anwaltskammer mit der Bitte, mir einen sachkundigen Anwalt zu nennen. Schließlich wird in Italien das Recht auch in Gesetze und § gegossen und es gibt höchstrichterliche Urteile, die zu beachten sind. Italien ist schließlich ein Land in Europa und in der EU und nicht in Zentralafrika. Was soll ich sagen: Er bewegte sich! Es wurde alles bezahlt, die Einstellgebühren auf den ital. Schrottplatz, die Kostern für die Rückführung zwecks Restwertnutzung, der Nutzungsausfall, die Kosten, die bei der Wiederbeschaffunbg anfallen, die Differenz zwischen ital. und deutschem Gutachten u.s.w. Versicherungen sind keine Wohltätigkeitsvereine, das ist klar. Trotzdem ist es gut und richtig, dass es sie gibt. Man muss nur zusehen, dass man das, was sie versprechen, auch bekommt. Schließlich versprechen sie ja bei der Kundenwerbung all das, was wir hier besprechen. Wir Versicherte sind also keine gierigen Monster, wie hinni-hanni andeutet, sondern fordern ein, was versprochen wurde! Werner
Eine Welt ohne Versicherungen ? Hier vergißt offenbar jemand,wieviele Milliarden jährlich die großen Konzerne mit ihren Millionen Beitragszahlern verdienen! Tja, da kommen auch mir die Tränen über die ach so bedauernswerten Versicherungsunternehmen. Noch bis vor wenigen Jahren hat die Allianz und nicht nur die rund um den Globus Firmen oder Anteile von Firmen aufgekauft, weil die Bosse nicht mehr wußten, wohin mit dem vielen Geld der vielen kleinen Vers.-Nehmer. Als sich dann immer öfter herausstellte, das sie Mist gekauft haben, haben sie Druck von den Aktionären bekommen und die zuvor für exorbitante Beträge gekauften Unternehmen (Aktien) wieder fürn Appel und n Ei verkauft. Wer war denn nun der Geschädigte? Der kleine Vers.-Nehmer, der bei einem Schaden immer weniger bekommt, obwohl die Prämien immer weiter steigen oder die Versicherung? Leider haben die Menschen (Kunden) nur ein sehr kurzes Gedächtnis diesbezüglich. Ich denke da auch an die Gerling. Die haben vor Jahren jahrelang einen Teil der Gewinne auf schwarze Konten gelegt, um sie nicht an die Kunden auszahlen zu müssen. Und die Allianz? Die hat ihre Gewinne auf die oben genannte Art verbraten und muß deshalb Jahr für Jahr die LV Ausschüttungen ihrer Versicherten kürzen. Mir kommen wirklich die Tränen... aber nicht wirklich :D Hallo zusammen,
ich bin hier nicht als Fürsprecher von Versicherungen bekannt, sach ich mal so :D Aber wir sollten @hinni-hanni auch nicht für jeden Quark der Vers. haftbar machen, er hat sich ja schon zurückgehalten und nicht NUR gelobt. Ich hätte gerne, dass @hinni-hanni weiterhin hier und in anderen Thread mitliest und und evtl. bei schwierigen Fällen Tipps geben könnte, so wie @mückenstürmer es ja immer mal wieder tut. Das würde uns wohl weiterhelfen, als ihn für Dinge verantwortlich zu machen, für die er nix kann. Was meint ihr?
Hallo Manne, neee, neee, wollen wir nicht, dürfen wir nicht, sollen wir auch nicht. Nichtsdestotrotz hält sich mein Mitgefühl für die Versicherungsbranche im Allgemeinen in sehr engen Grenzen angesichts der Fälle, die ich selber erleben durfte. Ich möchte auch nicht an den anderen Thread erinnern, wo Du Dich ja auch geäußert hast und auch da war ja ein fairer und sachkundiger User, der uns hier sachlich Rede und Antwort gestanden hat, auch wenn es ihm manchmal schwer gefallen sein mag :D inpraxi :daumen2: Nebenbei gesagt: in kaum einer anderen Branche steht und fällt die Zufriedenheit so mit dem jeweiligen persönlichen Berater/Betreuer wie bei Versicherungen!
Wer einen guten Betreuer hat, der bedarfsgerecht berät und auch in Schadensfällen immer zur Seite steht, ist einfach besser bedient und zufriedener als diejenigen, die sich um jeden Mist selber kümmern müssen. Und natürlich müssen Versicherungen auch Gewinne erwirtschaften, das ist nun mal in der Wirtschaft so, wie bei jedem anderen Arbeitgeber auch, egal in welcher Branche, sonst würde es mit der Wirtschaft, Arbeisplätzen usw garnicht funktionieren. Wenn man mal bedenkt, wieviele Schadensfälle, egal ob im Kfz-Bereich oder anderen Bereichen jeden Tag problemlos abgewickelt werden, dann machen die Fälle, von denen man tatsächlich mal hört weil es Probleme gibt, nur einen Bruchteil aus. Das dieser Teil im Laufe der Jahre aber auch angestiegen ist ist auch darauf zurückzuführen, dass Versicherungsbetrug als Kavaliersdelikt gesehen wird, riesige finanzielle Schäden verursacht, was wiederum die Beiträge steigen lässt. Deshalb wird von Versicherungsseite einfach auch jede Schadensmeldung erstmal sensibler angesehen und mehr kontrolliert als früher, was auch dazu führen kann, dass mal jemand, der einen tatsächlichen Schaden meldet, durchs Raster fällt und Probleme haben kann. , Jens Hallo,
leider fallen immer mehr und immer öfter Vers.-Kunden durchs "Raster" Die Versicherungen erstellen immer feinmaschigere Raster. Siehe z.B. ältere WOMO-Fahrer, bei denen die Tarife erhöht werden. Willst Du ein Auto günstig versichern solltest Du im öffentl. Dienst sein oder Beamter, außer Deiner Frau niemand dein Auto nützen dürfen, im eigenen Haus wohnen, nur wenige Kilometer im Jahr fahren, das Auto in der eigenen Garage stehen usw usw. Und wer nur durch eines dieser Raster fällt zahlt mehr und je mehr durchgefallene Raster, umso teurer wird es. Freetec, was soll das denn?
Du kannst doch deine Versicherung kündigen und dir eine andere suchen, bei der die Kriterien, die du genannt hast mit einem vernünftigen Tarif keine Rolle spielen. Wenn du allerdings mit der Versich. Ausschlußkriterien ausgehandelt hast , der Vertrag darauf abgestimmt wurde, und du die nicht einhälst, macht jede Versicherung von Ihren beschriebenen Bedingungen gebrauch Zahl mehr, dann bekommst du mehr. Eine Versich. ist doch kein Wohltätigkeitsinstitut. Das was du forderst ,müssen andere mit bezahlen. Giovanni. Hallo Giovanni,
wer lesen kann, ist im Vorteil :D Wo habe ich mich über meine Versicherung beschwert? Ich habe nur festgestellt, das die Raster der Versicherungen immer feiner werden und dadurch immer mehr Kunden für die gleichbleibende Leistung entweder immer mehr zahlen müssen oder für das gleiche Geld immer weniger Leistung bekommen.
Einverstanden, aber nur, wenn "hinni-hanni" auch die unbestrittene Sachlichkeit und tiefe Sachkenntnis wie bei "mueckenstuermer" gewährleisten kann. Meinungen kann jeder äußern - soll sie dann aber nicht als "Fakten" deklarieren. Darauf verzichte ich herzlich gerne, brainless :wink: Hallo, ich habe vor 3 Jahren auf einer Tanke in B mich in der D Sorte ( teuer oder billig ) verwählt. Setze also keinen Meter zurück. Mit mir war gleichzeitig ein Smart einer Versicherung heraufgefahren. Diesen küsste ich nun mit meinem Auspuffrohr das Nummerschild . Dieses war nun angerusst. Untersuchund des Kfz : keine weiteren Schäden. Werter Fahrer B. ( welche Abstammung , was wohl ) , erzählt was von Leasingfahrzeug, braucht Gutachten. Das " Gutachten" stammt von Kfz-Werkstatt ( welche Abstammung , was wohl ) , und bleibt natürlich 1 € unter vorgeschriebener Gutachtergrenze. Damit war die Grenze einer vernünftigen Selbstregulierung ausgeschlossen ( auch ich weiss , wie lange man in B in einer Zulassungssstelle anstehen kann ). Nun gut , ist eben so , passiert mir wohl nicht als Enzigem. Dieser Versicherungsvertreter ( sorry, Betrüger ) tiranisiert mich jetzt regelmässig übere Skype und neuerdings auch über Facebook. Das nächste Mal , wenn ich in B bin , besuch ich ihn mal mit meinem Kumpel Walther. Der hat ein paar Argumente mehr , als ich. Vielleicht habe ich dann meine Ruhe.
Felix Nachtrag Google : Er ist inzwischen bei einer anderen Versicherung , eine Verwandte ist inzwischen sogar Werbeikone dieser Versicherung . Soviel zur Moral . |
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