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In Chemnitz gibt es den Veranstalter Dr.-Ammon-Tours.
Er war von September bis November 2011 als Campingtour. 63 Tage in Marokko Das interessiert mich sehr. Hat einer der verehrten User an dieser Tour teilgenommen und kann berichten? Wir möchten 2012 diese Tour mitmachen, hätten aber gerne ein paar Informationen, die nicht vom Veranstalter selbst stammen sondern von Teilnehmern oder objektiven Außenstehenden. Würde mich sehr über Berichte freuen. reisesubi Wir waren nicht bei dieser Tour dabei, deshalb kann ich zu der Tour nichts sagen.
Wir waren 2010 bei der 40 Tage Tour dabei, mit insgesamt 5 Womos. Wenn es da schon die 63 Tage Tour gegeben hätte, hätten wir diese gewählt. Wir hatten uns bei verschiedenen Veranstaltern Unterlagen besorgt. Auf der Messe CMT 2010 haben wir dann mit den Favoriten gesprochen und uns für dieses Unternehmen entschieden. Es macht nur Marokko Touren. Ist aus einer privaten Marokko Leidenschaft entstanden. Der Chef ist immer dabei und fährt vorweg. Es gibt dadurch unterwegs viele interessante Stopps und Informationen. Er hat einen marokkanischen Partner, der ist auch dabei und unterstützt auf den Märkten beim Handeln und ist sonst bei der Organisation vor Ort sehr hilfreich, besonders bei Reparaturbedarf. Der Chef hat so seine Eigenarten, aber wir würden wieder mit ihm fahren. Was unserer Meinung nach günstig ist. Ein Beutel Lutscher. Jung und Alt liebt diese Lutscher. Bei aggressivem oder forschem Betteln der Kinder nichts geben. Kugelschreiber sind begehrt. Die Männer trinken auch gerne mal ein Bier. Es gibt in bestimmten Regionen Steine werfende Kinder. Aber immer nur die Kleinen, bei und würde man Grundschüler sagen. Beim Vorbeifahren beobachten. Wenn eine Hand vorgestreckt ist und die andere nach unten hängt, ist oftmals ein Stein in der Hand. Wir haben dann die Geschwindigkeit gedrosselt, meine Frau mit einem Knüppel gedroht und dann auch mal angehalten. Die verschwinden dann. Dieses Verhalten wird weder von den Erwachsenen noch von der Polizei toleriert. Wolfgang Danke Wolfgang,
das klingt doch sehr gut. 6 Teilnehmer und 40 Tage, das hätte ich mir gewünscht, als wir mal an einer Tour mit 25 Fahrzeugen teilnahmen. Eigenarten haben wir auch, davor ist man nie sicher. Aber mit Toleranz wird man sicher klar kommen. Dass ihr wieder mit ihm fahren würdet ist ja ein gutes Zeichen. Wir werden an dem Treffen im Sommer in Seiffen teilnehmen und uns einen persönlichen Eindruck verschaffen und dann sicher buchen. Ungeachtet dessen werden wir auch Literatur von Edith Kohlbach anschffen, kann ja nicht schaden. Beste von Werner
Hallo Wolfgang, wenn etwas geleistet wurde, kann man sich auf diese Art u.U. erkenntlich zeigen, aber ansonsten ist meine Meinung, dass das Verschenken, nur um seine Ruhe zu haben, grundverkehrt ist. Aus welchen Gründen hast du denn Lutscher, Kugelschreiber usw. hergegeben? Ein Grund mehr diese Touren zu meiden....wenn ein Reiseleiter dieses Weihnachtsmännerspiel duldet. Insbesondere Einheimische bitten nichts zu verschenken damit die Kinder nicht zu Bettlerei erzogen werden.
Amon und Co snd ihr Geld keinesfalls wert, Ma ist ein absolut sicheres und schönes Reiseland...... Mfg Jo
Im Grundsatz hast Du schon recht, aber eben nur im Grundsatz. Ein paar Beispiele. Wir hatten Klamotten für Erwachsene, Kuscheltiere, Lutscher und Feuerzeuge dabei. Andere Klamotten für Kinder, Kugelschreiber und anderes. Unser Chef empfahl uns die Kleidergeschenke nur den Wanderhirten, Nomaden zukommen zu lassen. Das sind die Ärmsten der Gesellschaft. Wenn er unterwegs solche Nomaden, Viehhirten, entdeckte hat unser Chef angehalten. Sein marokkanischer Mitstreiter hat dann die Situation geklärt und wir konnten über die armen Leute herfallen. So schlimm war es nicht, aber man muss schon aufpassen. Wann willst Du denn hier für eine Gegenleistung erwarten?
Die Kinder auf dem Bild wurden neu ausgestattet. Jacke, Hose, Schuhe, Kuscheltier und natürlich einen Lutscher auch die Mutter. Kugelschreiber bringt nichts. Die können nicht schreiben. Ein Feuerzeug ist schon besser. Oder der Hirte mit dem Mantel. Was soll der als Gegenleistung erbringen?
Diese Familie
Lebt in dieser Behausung.
Welche Gegenleistung kann man da erwarten? Selbst die Kultur kommt nicht zu kurz.
Für dieses Bild musste ich eine Gegenleistung erbringen. Er wollte 5 Dirham ich haben 3 Dirhams geboten. (10 Dirham ca. 1 €)
Auf diese Art hat David Goliath erlegt.
Die Kinder aus dem Heimatort unseres marokkanischen Führers, haben die Lutscher natürlich ohne Gegenleistung erhalten.
Die Damen haben mir auch 5 Dirhams fürs Foto abgeknöpft.
Kugelschreiber, Lutscher und Pullover gab es gratis.
Ich gehe in diesen ländlichen Regionen gerne zum Friseur. Rasieren und Gesichtsmassage, ein Genuss. Ich habe nach dem Preis gefragt, ich habe zwei Drittel geboten und er hat akzeptiert. Die Behandlung war ein Genuss. Ich wollte ihm dann den ursprünglichen Betrag geben. Er hat abgelehnt. Ich habe mich geschämt. @ brawo1 Wie gesagt, ich stimme dir bezüglich Gegenleistung grundsätzlich zu. Es gibt neben dem Leistungsprinzip durchaus noch andere soziale Betrachtungsweisen. Scout @joekel,
aus deiner Sicht mag das so sein, aber deine selbstbewusste Ansage finde ich eben sehr pauschal und auch ein wenig überheblich. Du ahnst gar nicht, wie viele Gründe es geben kann, an einer geführten Tour teil zu nehmen und was du als "individueller" womöglich alles falsch gemacht hast, weil es dir keiner gesagt hat, da du ja wahrscheinlich alleine oder mit anderen, ähnlich selbstbewussten Abenteurern, ohne fach-und landeskundige Führung unterwegs warst. @ scout was du zu diesem Thema sagst, ist für meine Begriffe fundiert und seriös, kein Allerwelts-bla-bla sondern mit Bildern veranschaulicht. Auch die Verfahrensweise des Tourleiters finde ich in Ordnung, ein Grund, die Reise mit ihm zu machen. Zum Frisör gehe ich in Marokko auch jedes mal. In dem abgebildeten Salon gab es kein fliesendes Wassr, sondern nur aus einem Zerstäuber, wie er für die Pflanzen verwendet wird. War interessant! Ein Foto von meinem Frisörbesuch in Essaouira
Werner
Aus meiner Sicht ein völlig falscher Ansatz, derart den Menschen in Marokko etwas zukommen zu lassen. Auf diese Weise werden, speziell die Kinder, aber auch Erwachsene, zum Betteln animiert. Man kann nicht die ganze Bevölkerung Marokkos mit Geschenken billigster Art beglücken und diejenigen, die leer ausgehen, verstehen das nicht und werden beim nächsten Touristen aggressiv, das geht bis Steine werfen, wenn sie nichts bekommen.
Ein Reiseveranstalter, dessen Leiter so handelt, sollte gemieden werden. Bist du dir sicher, dass sie entdeckt wurden? Meinst du nicht, dass dies ein abgekartetes Spiel gewesen sein kann? Und wie du gut schreibst, ihr seid über sie hergefallen! Die nächsten Touristen, die vorbeikommen und nicht anhalten, sind die Bösen und werden u.U. attackiert.
Und was ist mit den anderen, waren die nicht schnell genug bei euch oder hattet ihr nichts mehr? Was ist mit den Menschen 100 m weiter? Müssen die in die Röhre schauen? Wie willst du beurteilen, ob die eure sogenannten Geschenke nicht hätten besser gebrauchen können.
Die Menschen sind glücklich so wie sie leben. Sie kennen es nicht anders und müssen nicht von Touristen beschenkt werden.
Und was ist mit den Kindern aus den anderen Orten? Die wollen selbstverständlich auch etwas und verlangen das von den nächsten durchreisenden Touristen.
Ich kann nur mit dem Kopf schütteln und verstehe diese Art von Tourismus nicht. Liebe Womo-Fahrer, ich muss es noch einmal schreiben, handelt bitte nicht so, wie es von diesem von Scout erwähnten Reiseveranstalter gehandhabt wird, ihr schadet dadurch allen Marokko-Reisenden. Wenn man wirklich helfen will, dann sollte man evtl. eine maßgebliche Person in einer Ortschaft aufsuchen und diesem vielleicht Textilien übergeben, denn der weiß besser als ein Tourist, wer solche Sachen benötigt. Aber niemals mit Kugelschreibern, Lutschern, Feuerzeugen oder dergleichen um sich werfen. Bei den Jeep- oder Autotouren werden immer vorbereitete Stellen angefahren.
Da gibt es welche, die sind hergerichtet mit Nomadenzelt und allem drum herum. Andere sind es nicht. Man muss sich ein bisschen umsehen, dann kann man dies einschätzen. Auch die Nomaden im Zelt wurden angefahren und haben ihren Vorteil. Warum auch nicht? Wir haben auch unseren Vorteil.
Das ist kein neu entdecktes Indianerdorf in einem Dschungel. Die treiben übermorgen ihre Ziegen an einem Solarkraftwerk vorbei. In Ouarzazate wird ein 500 MW Solarkraftwerk gebaut. Bei diesen Projekten werden, einheimische Arbeitskräfte eingesetzt. Es gibt gute Arbeitslöhne, die Kaufkraft steigt und die Preise an den Märkten ziehen nach. 20 km weiter hausen Nomaden in Höhlen und Zelten und treiben ihre Ziegen über eine Steinwüste um die letzten Grashalme zu finden. Es mag ja sein, dass diese Nomaden vor 100 Jahren glücklich und zufrieden waren. Aber diese Zeit ist doch längst Geschichte. Die erfahren doch auch ohne Touristen was sich in ihrer Umgebung entwickelt. Man kann denen doch nicht sagen, bleibt schön weiter in euren Höhlen und Zelten, seid glücklich und zufrieden, während sich in nächster Nähe ein wirtschaftlicher Entwicklungsschub abzeichnet. Noch etwas zur Bettelei. Das Betteln hat nicht seinen Ursprung im Tourismus. Es geht auf die Tradition des Islam zurück, den Armen Almosen zu geben. Wolfgang Almosen zu geben ist die dritte der 5 Säulen des Islam. (Bekenntnis, Gebet, Almosen, Fasten, Pilgerreise)
Ich staune immer wieder, mit welcher Inbrunst und Selbstgfälligkeit manch einer den Marokkanern Marokko erklären möchte. Die professionellen Reisleiter wissen wahrscheinlich am ehesten, welches auf ihrer Route die Anlaufstellen sind, wo man Spenden abgeben kann. Wer allerdings von vornhgerein davon ausgeht, das diese Berufsgruppe aus Betrügern besteht, die ihr Geld nicht wert sind, der sollte vielleicht mal die Wertigkeit seiner eigenen Tätigkeit prüfen und über den Spruch nachdenken: "was ich denk und tu, trau ich anderen zu." Werner In dieser interessanten Diskussion bringt micht dieser Satz am meisten zum Nachdenken... LG, Fröschn ♥ Höchinteressante Diskussion.
Auf der einen Seite die Erfahrungen von geführten Touren, andererseits diese Spendenthema. @Wolf: Welche Erfahrungen verleiten Dich zu der Aussage, dass man alle Reiseveranstalter die das Almosenprinzip ansetzten meiden soll? peter Hallo Zusammen Ich bin selbst Reiseveranstalter für geführte Touren und kann mich nur Wundern über die Leute , die Kinder Süßigkeiten oder sogar Geld anbieten ohne die Einwilligung der Eltern. Das solltest Du mal in Deutschland wagen. Ich versuche meinen Gästen ein Gefühl für Respekt für die Bewohner des Landes zu vermitteln u.a. vernümftige Kleidung ,keine Fotos ohne Einwilligung oder Süßigkeiten für Kinder usw. Wir besuchen auf unseren Reisen soziale Projekte und Schulen und geben dort unsere Gastgeschenke ab. Ich möchte den Kindern vermitteln, dass sie in der Schule ,Kugelschreiber und Bonbons für gute Leistungen oder nur für Anwesenheit bekommen, und nicht auf der Straße. gruß...uwe guten tag, das sehe ich ebenso wie mein vorredner.ich habe in der letzten zeit viele schreibhefte und schreiber verteilt aber gezielt in schulen.als weltmeisterschaft in deutschland war habe ich fußbälle,aber auch an schulen verteilt. dieses jahr sind wieder sportsachen und bälle dran.kinderschuhe und sachen an nomadenn oder im atlas in bergdörfern. es gibt genug möglichkeiten wenn man sich umsieht es wäre schön, wenn das im warsten Sinne des Wortes , Schule machen würde gruß...uwe Hallo Hans Das der Umgang mit Dr. Ammon nicht immer leicht ist, habe ich selbst mal erfahren. Aber von dem was da in dem Link steht, habe ich noch nichts gehört. Seine Internet Seite ist aktuell wie eh und je. Und sonst ist im Netz auch weiterhin darüber nichts zu finden Aber bevor man da ein schnelles Urteil abgibt, sollte man erstmal abwarten. Vielleicht berichtet ja mal einer von seinem Messeauftritt im Januar in Stuttgart. Ich selbst komme da nicht hin, ich bin dann schon in Marokko gruß...uwe es passt vielleicht nicht zum Thema, aber ich seh mir grad oben die Fotos von Scout an Ich glaube, fast jeder Marokko Besucher weiß,dass ein Selbstbildniss laut Koran verboten ist Wenn man also Geld für ein Foto anbietet möchte man die Armut der Bevölkerung ausnutzten damit sie für ein paar Dirham ihre Seele verkaufen In Marrakesch ist das zwar gang und gebe, aber auf dem Land sollte man doch an diese Fotos mit Respekt und Feingefühl rangehen Der Grund für ein Foto sollte nicht Geld sondern Freundschaft sein. Ein Gastgeschenk dafür ist dann natürlich angebracht. mal darüber nachdenken gruß...uwe guten tag, ich möchte zu dem thema noch einen ergänzenden beitrag bringen was man alles tun kann.ich bin noch in einem autoforum aktief.ein bekanter hat in disem foru geldspenden gesammelt ,was mit großer begeisterung aufgenommen wurd,alles nur kleine beträge. mit diesem geld wird vor ort,bei kleinen läden schulmaterial gekauft,damit auch kleingewerbetreibende etwas davon haben,zum teil ist es da preiwerter und auf die tatsächlichen bedürfnisse ausgerichtet. dieser mann ist absolut integer und dokumentiert alles mit fotos . gruß günther Hallo Günther Das ist genau was ich meine: Mit Respekt und Hilfsbereitschaft durch das Land reisen und die eigene Ifrastruktur stärken anstatt die Kinder mit Bonbons und Geld für Fotos ,von der Schule abzuhalten. Eine sehr feine Sache! Gefällt mir!!! :bindafür: :top: gruß... uwe seht euch doch mal die kinder an ( schaut ihnen auf den mund ,braune zähne von dem vielen zucker ) das muß man ja nicht unterstützen.! :abgelehnt: :respekt: hallo und guten tag, es gibt noch ein weitere möglichkeit mit bekleidung zu helfen ;; thamas friedrich ein deutscher hat eine farm,auf der oliven angebaut werden dann noch imkerei betrieben wird dan hat er noch schafe- und ziegen die von nomadenfamilien betreut werden.er unterhält eine kleiderkammer mit der er die nomaden mit bekleidung versorgt bei thomas f. kann man wunderbar auf dem hof stehen und er zeigt auch noch gästen wenn es seine zeit erlaubt die umwelt. im kohlbach reiseführer ist er mit seinen genauen daten und koordinaten beschrieben. der besuch lohnt sich einen brunnen mit sehr gutem wasser hat er auf dem hof. viel spass bei einem besuch es lohnt sich. :respekt: :womobus: mist, jetzt muss ich mir das Buch wohl doch kaufen, obwohl ich ja bekennender "Erika g" Fan bin Aber von Thomas Friedrich habe ich schon gehört. Da wollt ich nächstes Jahr mal vorbei Kannst Du mir die Koordinaten nicht doch posten gruß uwe habe versucht dir eine genaue beschreibung zusenden aber es klappt nich bei absenden sagt man mir immer die chekbox muß angeklickt werden ,sagt mir nichts. hier die koordinaten. N 32°42.751 W 005° 51.045 gruß günther Hallo Günther Das ist doch super, das reicht mir Vielen Dank.. gruß... uwe Hallo Günther Die koordinaten waren leider falsch oder es gibt mehrer Thomas Friedrich mit Kleiderkammern in Marokko Der Thomas bei den Nomaden N 32° 22.608', W 003° 39.814' Habe ich über seine Homepage gefunden aber trotzdem vielen Dank für deine Hilfe gruß... uwe ist wohl ok was du dir rausgesucht hast.hatte dir einen schönen anfahrtsweg beschrieben,aber leider klappt es in diesem fotum nicht, als pn, ,weiß der geier warum. gruß günther
Zu den Ausführungen von gils muss ich einiges anmerken. Die Bilder habe ich mit Zustimmung der Personen gemacht. Wenn jemand nicht zustimmte habe ich kein Bild gemacht. Wenn jemand bezahlt werden wollte haben wir vor dem Fotografieren einen Preis ausgehandelt. Es ist immer noch das Recht der Person zu entscheiden ob er sich fotografieren lässt oder nicht. Es kann nicht sein, dass hier ein Mitteleuropäer den Leuten vorschreiben will wie sie zu verfahren haben. Marokko ist ein Land von Händlern. Es gibt wenig Jobs. Deshalb handeln viele mit einfachen und wenigen Dingen. Dazu gehört auch die Dienstleistung. Wenn jemand zum Fotografieren zustimmt erbringt er eine Leistung die entsprechend honoriert wird. Dieser Kleinhandel und Art von Dienstleistung ist außerhalb der Zentren eine einfache aber funktionierende Wirtschaftsform. Für manchen eine der wenigen Einkommensquellen Und dann meint ein Mitteleuropäer die sollen das lassen. Mit keinem Wort erwähnt er die Tierquälereien im dienste der Touristen. Auf dem „Platz der Gehenkten“ in Marrakesch werden besonders Affen, für Fotopostings mit Touris, gequält. Unterwegs auf bekannten Parkplätzen werden exotische Reptilien zur Schau gestellt. Natürlich immer gegen Cash. Ich habe dies nie fotografiert ob mit oder ohne Cash. Wie Herr gil schreibt ist er Reiseveranstalter. Wenn er seine Gruppe nach Mararakesch führt unterstützt er damit indirekt die Tierquälerei. In Ländern wie Marokko gibt es keine Sozialsysteme wie wir sie kennen. Ausgenommen das Militär. Das islamische Sozialsystem ist eine der fünf Säulen des Islam. Die Moslems sind zum Geben ohne Nehmen verpflichtet. Wenn man mit dem Koran argumentiert, dann soll man auch sehen, dass es auch ein Geben ohne Gegenleistung geben soll. Das ist für manchen unserer Zeitgenossen wohl ungewöhnlich.
Du hast von Marokko eine sehr romantische Koranvorstellung. Du solltest außer Schulen und Moscheen auch mal die modernen Tempel, wie Supermärkte besuchen. Auch auf dem Land ist der Alkoholgenuss üblich. Und die Bonbon. Wir haben Kindern, wenn sie bei Stopps zu uns gekommen sind Lutscher gegeben. Einen pro Nase. Das sehe ich nicht als Bezahlung, sondern als Freundlichkeit. Geld gab es nicht, obwohl es mancher schon haben wollten. Wenn Du deinen Kindern ein Bonbon genehmigst, müssen die dann vorher die Straße fegen?
Hätte kein Problem zu Fragen. Beschreibe doch mal wie man so etwas anstellt, wenn bei einem Stopp plötzlich aus dem Nichts einige Kinder auftauchen? Scout Hallo Scout Da hast du dir ja viel Mühe gegeben, meinen Beitrag zu kommentieren, obwohl ich Dich oder Andere nicht persönlich angreifen oder womöglich noch irgendjemanden Vorschriften machen wollte Deine Aussage“ Wer eine Gruppe nach Marrakesch führt, unterstützt damit indirekt die Tierquälerei „ möchte ich gar nicht kommentieren. Das findest Du wohl selbst lächerlich. Das Tiere in Marokko nicht den gleichen Stellenwert haben, wie bei uns in Deutschland, ist mir bewusst und finde das auch nicht gut. Das ich keine zur Schau gestellten und gequälten Tiere fotografiere und auch dies nicht bei meine Gästen akzeptiere, gehört bei mir zum Respekt vor der Kreatur Es geht mir nicht um den einen Bonbon sondern um die Tonne, die jedes Jahr von den Touristen an die Kinder verteilt werden, ohne die Eltern um Erlaubnis zu fragen Man suggeriert den Kindern doch nur damit, dass es lukrativer ist, auf der Straße zu betteln als in die Schule zu gehen Ich habe gehört, dass die Touristen sich damit den Weg freikaufen, dass sie ganze Bonbon Tüten oder Kleingeld aus dem Fenster werfen um nicht mit Steinen beworfen zu werden. Haben die Angst vor Kindern? Kinder haben in Marokko noch grundsätzlich Respekt vor Erwachsenen. Das wir nicht immer dazu gehören , liegt vielleicht an unserem Auftreten. Wer sich in seinem Auto einschließt, nicht freundlich winkt, mit kurzer Hose oder Top durch die Dörfer geht, und jedem seine Kamera oder sein Reichtum vor die Nase hält, wird von den Erwachsenen und auch von den Kindern nicht respektiert. Wenn mir Kinder auf der Straße begegnen, unterhalte ich mich gern mit Ihnen Ich stelle mich vor, frage nach Ihren Namen und wir reden über die Schule. ich frage sie wo sie wohnen und nach ihren Eltern oder wir spielen Fußball Aber grundsätzlich bekommen sie von mir keine Süßigkeiten ohne Erlaubnis der Eltern oder Lehrer Das Zakat (Almosen geben) ist mir nicht unbekannt, und ich gebe gern und oft Aber nicht an Kinder!! Ich unterstütze soziale Projekte und Schulen in Marokko und gebe dort gern Süßigkeiten, Bonbons Stifte und Malbücher sowie Kleidung, an die Kinder ab . Meine „romantische“ Koranvorstellung kommt wohl daher, das ich den Koren gelesen und lange Zeit bei marokkanischen Familien gelebt habe Alkohol war da aber nicht üblich und wenn überhaupt, kam er von Touristen Jeder Gläubige versucht seine Verfehlungen gegenüber Allah zu rechtfertigen Dazu gehört auch ein Selbstbildnis, oder das Trinken von Alkohol! Die Jugend in Marokko ist durch Fernsehen, Internet, youtube oder Facebook fasziniert von der westlichen Welt. Dieses hat aber weniger Einfluss auf ihren Glauben als auf die Auslegung des Korans. Insbesondere was Frauen / Umwelt und Tiere angeht,. wäre das sehr wünschenswert. Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass dieser Beitrag meine subjektive, persönliche Vorstellung ist, durch Marokko respektvoll zu reisen Ich möchte damit niemanden Kritisieren oder womöglich noch Vorschriften machen, sondern lediglich zum Nachdenken anregen alles Gute.... uwe Vielleicht hier noch eine kleine Geschichte zum besseren Verständnis. Vor ca. 10 Jahren war ich bei einer Familie mit 9 Kindern Die beiden Jüngsten, Said und Hassan hatten es sich zum Sport gemacht, nach der Schule Touristen anzuhalten und nach Süßigkeiten und Kugelschreibern zu betteln Es war nicht so, dass sie darauf angewiesen waren, ich brachte ja auch genug mit. Es war mehr ein Sport, wer hat die Meisten! Nachdem die schulischen Leistungen zurück gingen, redeten die Eltern mit den Beiden Leider hat nur bei Said die Standpauke geholfen und er konzentrierte sich wieder auf die Schule Hassan dagegen war so fasziniert von diesen großen fahrbaren Süßigkeitsautomaten, dass er das Spiel weiter betrieb und irgendwann die Schule verließ Ich besuche die Familie heute noch. Said ist zur Zeit auf dem College und möchte Lehrer werden Hassan dagegen verdient heute seinen Unterhalt mit dem Verkauf von Drogen an Touristen und ist ausgezogen Alles gute ..., uwe Nette Geschichte, was statistisch beweißt, dass 50% der Kinder, die auf Süßigkeiten aus sind, Drogendealer werden. Nein, das beweißt überhaupt nichts. 5 weitere Kinder sind Frauen und verheiratet oder schon wieder geschieden 1 Kind ist gestorben und ein Junge arbeitet bei der Straßenreinigung Aber tut mir leid, das Niveau kann ich nicht halten und bin raus aus dem Thema. ...uwe boahh!! da mehrere äußerungen in die gleiche richtung gehen, scheint was an den vorwürfen dran zu sein. so werde ich also ammon tours von meiner liste streichen. die waren für mich zunächst interessant, weil sie auch längere marokkotouren anbieten. und das mit dem wahllos bonbons oder anderes verteilen geht schon mal gar nicht. entweder dorfältester oder andere "institutionen" oder gar nicht. guten tag, es gäbe noch einige unangenehme dinge über den veranstalter zu sagen,darf ich leider nicht bekäme sonst ärger. aber zu dem CP in meski kann ich sagen, man bekommt den eindruck,da es da sehr aufdringliche händler gibt die so manchem mobilisten verprellen er bekommt dort seinen backschif. ein tip am rade für einen platz zum übernachten und länger stehen.aus richtung er-rachidia komment geht ca.1 km vorher eine piste zu ziz qued rein,dort hat man einen wunderbaren blick auf den canyon des flußes und keine belästigung. :womobus: :roller: :klatschen: gruß günther Hallo Günther Das Problem sind nicht die Händler mit den festen Geschäften in Meski. Die sind eigentlich ganz nett und ich gehe gern abends zu ihnen in die Geschäfte zum Tee und Musik. Es sind übrigens ausgezeichnetet Trommler mit eigener Band. Das Problem ist, es ist kein Campingplatz sondern ein für jedemann frei zugänglicher Stellplatz bzw Parkplatz am Schwimmbad. Und den Parkplatzwächter interessiert es wenig, wenn "Schwimmbadbesucher" die Touristen bedrängen. Obwohl die festen Händler mit den Geschäften es nicht gerne sehen, wenn fliegende Händler ihr Glück bei den Touristen versuchen, können sie nichts dagegen unternehmen. Aber Du hast recht, nervig ist das schon. Der Platz den Du meinst, ist das die Piste runter zur Furt, wo auf der gegenüberliegenden Seite die Felder und Plantagen liegen? alles Gute .. uwe genau die meine ich,ich stehe da schon seit jahren wenn ich da bin,es ist ein kleiner grand canyon. noch ein tip,wenn man aus er-rachidia kommt linke seite geht eine piste zu einem alten dorf ( ruinen ) es ist aber ein ganzes stück vor merski,koordinaten hab ich im moment nicht zur hand. ist mit womos befahrbar wenn kein regen war. gruß günther :heiss: :daumen2: Hallo Günther Vielen Dank für den Tip Du kennst dich ja sehr gut aus in der Ecke. Weißt du zufällig, wie lange man von er-rachidia nach Ait Seba Jedida also zu Thomas Friedrichs Plantage braucht. Ich habe ihn geschrieben und werde ihn Anfang Februar besuchen. Ich komme dann mit meiner Truppe aus Merzouga und würde dann gleich bis zu Thomas durchfahren. Dann erspar ich mir und den Gästen den "Parkplatz" Meski Ist das machbar an einem Tag gruß... uwe hey, alles machbar. vor merski richtung osten die N 10 richtung boudnib vor boudnib nordwärts R 501über Bi.Tajite von da noch ungefähr 1/ 2 stunde .wenn es probleme gibt nach farm von thomas fragen.ich weiß nicht wie deine truppe aussieht, aber von merzouga an einem tag kein problem.man kann auch noch ein stück weiter bis bouaname fahren auch eine schöne strecke.straßen sind alle gut ausgebauat gwesen als ich das letzte mal gafahren bin,ist allerdings ein paar tage her,alle abzweiger von der N 10 sind schöne strecken.habe vor,bei der nächsten reise noch weiter den nordosten abzufahren :klatschen: :daumen2:
Da möchte ich mich doch anschliessen. Tourismus kann recht viel kaputtmachen, meine Erfahrung. Tourismus kann zwar viel kaputt machen, ist aber auch ein großer Wirtschaftsfaktor in diesem Land Viele Menschen leben direkt oder indirekt vom Tourismus und wir können sie unterstützen, wenn wir ihre Waren und Dienstleistungen annehmen anstatt die Lebensmittel aus Deutschland mitzubringen. Auch die Campingplätze leben von uns und schaffen so Arbeitsplätze Und für das Handeln habe ich für mich einen Grundsatz So Ärmer mein Gegenüber so weniger handele ich! Und bei Lebensmitteln auf den Wochen-Souks schon gar nicht. Was soll man da auch handel? 5 DH für ein kilo Orangen!!! Aber ich find es gut, dass es doch noch viele Marokko Fahrer gibt, die das Betteln der Kinder nicht unterstützen und mit Respekt durch das Land reisen. ... uwe Kann mich da Uwe nur anschließen. Ich war selbst zwei mal in Marokko,wunderschön wenn auch für uns gewöhnungsbedürftig. Was ich allerdings nicht verstehe ist wofür man eine geführte Tour buchen muss um dann im Rudel in solchen Ländern aufzutreten? Sind die Menschen dort so gefährlich das man den Schutz der Gruppe braucht? Für mich käme das nicht in frage,ich bereite meine Reisen selbst vor und fahre dann los,bin unterwegs frei in meinen Entscheidungen und nicht an eine Gruppe gebunden die oft genug eine unerwünschte Eigendynamik entwickelt. Arno Hallo Arno Wie ich schon mal bemerkt habe, führe ich selbst kleine Gruppen durchs Land. Bei den Einen ist es die Unsicherheit, so ein Land nicht alleine zu bereisen, bei den Anderen mehr über Kultur und Bräuche zu lernen und Andere wiederrum geht es nur um das Gemeinsame erleben Ich habe auch im nächsten Jahr wieder Gäste, die waren mit mir das letzte Jahr in Marokko und sie könnten das nun gut und gern alleine machen. Aber sie fanden das Gruppenerlebnis so nett, das sie wieder mit mir fahren. Bei meinen Reisen steht aber auch das Erleben an erster Stelle und nicht der Tourenplan. So entscheiden Alle, wie lange und wo wir bleiben. Ich biete nur einen Routenvorschlag an. So kann ich aber auch nur in kleinen Gruppen diese Touren durchführen. Ich möchte hier keine Werbung für meine Touren machen, die sind auch schon ausgebucht, aber ich kann verstehen, warum man sich einer Gruppe anschließen möchte. Anderseits bin ich früher auch gern alleine durch Marokko gereist, und habe viel Gesehen und Erlebt, was in einer Gruppe nicht machbar wäre Aber vielleicht habe ich meinen Ideallismus noch nicht verloren und möchte noch einigen Menschen zeigen, dass Reisen mit Respekt möglich ist Aber grundsätzlich hast du für Marokko recht. Den Schutz einer Gruppe braucht man dort nicht. Eher vielleicht für die Anreise durch Spanien. Das ist wenn überhaupt, der "gefährlichste" Teil der Reise alles Gute... uwe Hallo, wieso eine geführte Tour? Wir waren vor ca. 2 Jahren in Marokko und ich kann nicht verstehen, wieso man eine geführte Tour machen muss ? Gefährlich ist Marokko eigentlich nicht, da wird man eher in Süd-Frankreich o. Spanien betrogen und bestohlen. Ängste sind vollkommen unnötig. Wegen der Sprache - wir sprechen auch kein Französisch, ging aber alles ganz gut. Wo ein Wille ist, ist immer auch ein Weg. Wir würden heute jederzeit wieder alleine nach Marokko reisen !!! Das Geld für eine Tour kann man sich sparen. Hallo, was ist das bloß für eine Art von Tourismus? Wenn ich das alles lese, wie man sich dort verhalten hat und wie man jetzt darüber argumentiert, wird mir beinahe schlecht. Was für eine mitteleuropäische Überheblichkeit und Arroganz Menschen gegenüber. Da muss man fast bedauern. dass jemals Wohnmobile erfunden wurden. So diffamierend würde ich nie unterwegs sein wollen. Einzig die Beiträge von gils zeigen ein deutliches Verantwortungsbewußtsein. Wie müssen sich die Menschen dort bloß fühlen. Ich versteh das nicht. Bei dieser Form von "mit dem Wohnmobil unterwegs sein können(dürfen)" schüttelt es mich. Hallo zu schnappi's Beitrag " Warum eine geführte Tour machen? " habe ich schon in meinem letzten Beitrag erwähnt. Nicht jeder Mensch ist gleich oder hat die gleichen Vorstellungen von einer Reise. Dem Einen ist alleine zu Einsam und sucht Gesellschaft , der Andere verspricht sich mehr über die Kultur und Bräuche zu erfahren und Du fährst lieber ungebunden durchs Land und machst gern deine eigenen Erfahrungen und sparst dir das Geld. Jeder hat so seine eigenen Prioritäten, die er auf Reisen ausleben möchte. Was ist da falsch dran? Ich selbst kann jeden verstehen, ob nun allein Reisender oder Gruppenfahrer. Was ich nicht verstehe, sind Menschen , die ihre Art zu Reisen missioníeren müssen. Grad wir als Reisende sollten doch tolleranter mit anderen Meinungen umgehen können und diese auch akzeptieren. alles Gute ... uwe |
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