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Umrüstung auf AGM mit Schlussspanung 14,7V


kintzi am 04 Feb 2012 01:04:51

Hallo,
nachdem das Umrüsten der Versorgerbatt. auf AGM u. deren erhöhte Ladeschlussspannung bei den bisherigen EVS/ EBL, die nur 14,4V Nass u. Gel sowie evtl. noch Temp.-Kompensation können, Kopfschmerzen macht, habe ich schon seit geraumer Zeit das Parallelschalten eines weiteren Konstantstromladers empfohlen, der 14,7-,8 kann, Temp.-Kompensation selbstverständlich.
Habe jetzt mit Banner AGM 95Ah (neueste jetzt 92Ah, warum?) Modell 59501 bei 50%iger Entladung Versuch gefahren.
Dabei wurde Spannung /Strom über Stunden verfolgt (Votronik BC).
Lader Calira EVS 30/20 mit ausgestecktem Temp.-Sens.(auf 14,4V begrenzt) + Ctek MXS 10 mit Temp.-Sens. =30A max. Ladestrom. Batt. Temp. (über Sterling gemessen: - 5°C)

Initial Battspann. 12,4V bei 1A Belastung. Strom bei Laderstart 33A.
Nach 2h Spannung 14,0V u. 6A , nach 3h 14,4V u. 3,5A (auf 0,5A gerundet, da veränderlich nach der Zeit, habe leider keinen Logger.)
Nach 6h 15,0V u. 0,5A, nach 10h 15,1V u. 0,1A. Nach 12h umgeschaltet auf Erhaltung bei 14,3V u. 0A.

Demnach haben bd. Lader bis 14,4V geladen, Calira blieb dort u. trug dann 0A bei, Ctek lud dann allein weiter, schaltete v. Bulk auf Absorption um u. landete durch die Temp.-Kompensation bei 15,1V u. später bei Erhaltung 14,3V, Calira dabei bei 13,8V. D.h., Erhaltung durch Temp.-Kompensation Ctek allein.

Es geht also einwandfrei.
Muss im Sommer bei 20°C nochmal messen.
Dann ist bis 14,4V fast dasselbe zu erwarten(vielleicht Zeit kürzer, da chem. Reaktionen bei höherer Temp. schneller ablaufen), Ende Bulk durch Ctek bei 14,7V , konstante Spannung bis voll, wobei bei dem oberen Niveau 10A dicke reichen u. danach Erhaltung, wahrscheinlich v. Calira allein(13,8V), Ctek erhält bei 13,6V.

M.E. reicht auch der 7A Lader.
So kann man kostengünstig (100-150€) seine Nass/Gel Anlage auf AGM erweitern, bis die Womobauer bzw. die E-tronik-Zulieferer flächendeckend in der Lage sind, AGM-fähige EVS auszuliefern.
Frage: hat jemand schon EVS/EBL serienmässig mit 3-Stellungsschalter? Hersteller u. Typ würde mich interessieren. Reine Lader gibt`s bei Votronik, Büttner u. Waeco schon seit geraumer Zeit (ca.2 Jahren).
Richi

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viking92 am 06 Feb 2012 10:59:31

Moin Richi,

das gleiche Verhalten hatte ich ebenfalls beobachtet, allerdings nicht weiter dokumentiert bzw. aufgezeichnet.
Das zeigt mal wieder, das zwischen Theorie & Praxis Diskrepanzen herrschen.
Anhand Deiner Messung ist sehr gut zu erkennen, das der stärkere Lader (Spannung) den Ton angibt.

Obwohl ein Grossteil der aktuellen Modelle nicht mit AGM-fähigen Ladern ausgestattet sind, werden trotzalledem AGM eingebaut. Macht sich halt gut auf dem Papier :wink:
Mehr sag ich dazu erstmal nich :D


Lancelot am 06 Feb 2012 11:45:38

viking92 hat geschrieben:Mehr sag ich dazu erstmal nich :D


Doch, Birger und Richi, sagt noch was .. bin da nämlich gerade aktuell interessiert :razz:

Wenn ich´s richtig verstanden habe bedingt eine Umrüstung auf AGM zwangsweise auch eine Um-/Aufrüstung der Ladetechnik,

- entweder per Booster oder Sterling (Lima-seitig)
- oder per Ctek (o.ä.) mit höherer Ladespannung (220V-seitig)

Oder beides ... oder was :?:

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macagi am 06 Feb 2012 13:12:16

Und das ganze damit gerade mal ein paar Ah (wie viele sind's denn nun, 3?) mehr in der Batterie sind?

Wäre mir den Aufwand nicht wert.

Und im Sommer bringt es ja noch weniger.

Lancelot am 06 Feb 2012 13:17:58

macagi hat geschrieben:Und das ganze damit gerade mal ein paar Ah (wie viele sind's denn nun, 3 ?) mehr in der Batterie sind?


:eek: Was, nicht mehr ... :gruebel:

kintzi am 06 Feb 2012 13:22:44

Hallo Wolfgang,
für Stand :
(Landstromladung über EVS/EBL mit ausgesteckter Temp.-Komp.) reicht 7-10 A -Lader mit 14,7-,8 AGM-Stellung mit Temp.-Komp. (von mir aus Ctek) parallel. Temp-Komp. ausstecken, damit sicher keine Interferenzen der Schlussspannungen.
Heisst also: EVS/EBL (Lader 1) lädt bis 14,4 V zusammen mit Ctek (Lader 2), Ströme addieren sich. Ab 14,4V übernimmt Lader 2 allein; da in diesem Bereich sicher die Ströme (bei 2x 100Ah AGMs) unter 10A liegen (gemessen bei mir ca. 6A). Lader 1 kann ruhig auf "Nass" gestellt werden, also Absorption so kurz wie möglich, da er dabei mit seinen 14,4V eh nichts mehr zu sagen hat.
Lader 2 macht`s allein mit der Vollladung u. geht in Erhaltung.
Wer die Erhaltung macht , ist nun wieder abhängig v. der werksvoreingestellten Erh.-Spannung des Laders, bei mir Calira EVS (13,8V), Ctek 13,6 V. Also liefert Calira den kleinen Strom.
FÜR RAIDY: DAS ALLES GILT NUR FÜR KONSTANTSTROMLADER! SIND BEI UNS PRAKTISCH ALLE; NICHT BEI PULSLADENDE LADER,hab eh noch keinen bei Womos gesehen. Ausnahme:Die Pulsladung bei Ctek setzt nach 10 Tagen Erhaltung ein, ist aber eh wurscht, ebenso wie die Conditioner, die auch pulsen.
Für Fahrt: Bleibt nur Booster mit AGM-Stellung u. Temp.-Komp. übrig.
Betreibe selbst St. B2B, sollte ich nochmals neu kaufen müssen, würde ich den grösseren Votronik nehmen.
Aussagen: Ergebnis zunächst theoret.Vorstellung u. prakt. Nachprüfung d. Versuch, Kritik jedoch willkommen.
Meine, Verfahren zur Modernisierung f. AGM auch preisl. günstig, bis endlich 3-Schalterstellung- Technik serienmässig bei neuen Womos mit AGM ab Werk verfügbar.
Richi

viking92 am 06 Feb 2012 13:46:06

kintzi hat geschrieben:Frage: hat jemand schon EVS/EBL serienmässig mit 3-Stellungsschalter?

Das täte mich auch mal interessieren.


kintzi am 06 Feb 2012 13:46:35

Hallo mac, habe leider die Ladungsdiff. in Ah zwischen 14,4 u. 14,7 V Ladeschluss nicht bestimmt, müsste man noch machen.
H. Kröger hatte vor Jahren (~ `04) Moll 95 Ah 1 Jahr im Versuch u. beklagte sich danach über mangelnde Kapazität. Akku wurde damals bei Moll "seziert", angeblich kein Defekt. Hans vermutete damals die Laderei 14,4V als Ursache.
Bei Lima-Ldg., die nur in kaltem Zustand 14,.. V bringt, warm nicht über 13,5V, ist m.E. ein 14,7 V Booster aber dringend erforderlich, will man auf "wetterwendische" Solartechnik nicht vertrauen.

Ich selbst benutze standardmässig als Hauptvers.-batt nasse Detas, seitdem ich sie (über Sterling.) mit den v. Sterling empfohlenen 14,9V Lasdeschl. lade, hatte ich noch nie bessere Kapazitäten. Ist nur die Frage, wie lang. Sind jetzt 3 Jahre alt, schlucken 1,5l militär. Wasser (Aqua demiliterisata) pro Jahr, entwickle im Augenblick Plan, wie ich das Knallgas in der Truma nutzen kann :razz: Richi

macagi am 06 Feb 2012 14:35:59

Meine alte 100Ah schluckt auch so was um den Dreh pro Jahr. Gerade letztes WE hab ich so um die 0,3l nachgefüllt, Verbrauch seit Oktober.

Aber ich glaube mit dem Pulser dran wird die noch ziemlich lange leben.....ich hätte es ja selbst nicht geglaubt.

marmarq am 06 Feb 2012 14:38:35

kintzi hat geschrieben:Frage: hat jemand schon EVS/EBL serienmässig mit 3-Stellungsschalter? Hersteller u. Typ würde mich interessieren. Reine Lader gibt`s bei Votronik, Büttner u. Waeco schon seit geraumer Zeit (ca.2 Jahren). Richi

Bei unserem 2010er Laika ist das hier Serienmäßig verbaut:
Nordelettronika NE186 300W // Leider ohne Temperaturkomp. Daher nehme ich im Sommer bei 230V fast nur das XS 25000. Bei Fahrbetrieb ist der der 45er Votronic-Booster, und bei Sonnentagen unterwegs das 130er PV Modul im Einsatz.

und hier das Datenblatt vom Ladegerät, AGM ist umschaltbar!




gr mani

@ Richi, guter Beitrag DANKE

macagi am 06 Feb 2012 14:39:30

Was die extra Ladung angeht - bei 14,4V waren es ja noch 3,5A, 3 Stunden später noch 0,5A. Also im Mittel so um die 1,5 - 2A über 3 St, wobei 0,5A wahrscheinlcih nahe dem "Leerlaufstrom" ist. Also sind's um die 4 bis max 5 Ah die extra reingingen.

svenhedin1 am 06 Feb 2012 16:31:29

Hi,
um die paar Zusatz-Ah, die bei AGM-Ladeschlussspannung 14,7 V (statt 14,2 bis 14,4 V beim EBL ohne AGM-Ladekennlinie) auch noch bei rumspringen, geht es ja höchstens sekundär.
Aus meiner Sicht geht es darum, dass die AGM nicht vergammelt, also nicht druch Lademangel, Säureschichtung und Teilsulfatierung im oberen Plattenbereich usw geschädigt und in der Lebensdauer nicht beschränkt wird. Darum geht es bei korrekten, dem jeweiligen Batterietyp angepassten Ladeverfahren. Was Kinzi hier schreibt, ist deshalb aus meiner Sicht sehr wichtig.

macagi am 06 Feb 2012 17:27:02

svenhedin1 hat geschrieben:um die paar Zusatz-Ah, die bei AGM-Ladeschlussspannung 14,7 V (statt 14,2 bis 14,4 V beim EBL ohne AGM-Ladekennlinie) auch noch bei rumspringen, geht es ja höchstens sekundär.


Wirklich?

svenhedin1 hat geschrieben:Aus meiner Sicht geht es darum, dass die AGM nicht vergammelt, also nicht druch Lademangel, Säureschichtung und Teilsulfatierung im oberen Plattenbereich usw geschädigt und in der Lebensdauer nicht beschränkt wird. Darum geht es bei korrekten, dem jeweiligen Batterietyp angepassten Ladeverfahren.


Die Chemie ist dieselbe.......
Nur bei Gel ist's ein bisschen anders.

Sellheimer am 06 Feb 2012 17:36:54

Hallo,

ich habe auch die Banner AGM mit 92 Ah eingebaut. Laut Datenblatt dürfen die nur mit max. 14,4 V geladen werden. --> Link
(siehe unter Downloads, Folder Running Bull, vorletzte Seite). Wenn ich das richtig verstehe, dann sind die 14,7 V nicht gerade gut. Soweit mein Verständnis als "Batterie-Laie".

Sellheimer

hheiko am 06 Feb 2012 18:11:38

Sellheimer hat geschrieben:Hallo,

ich habe auch die Banner AGM mit 92 Ah eingebaut. Laut Datenblatt dürfen die nur mit max. 14,4 V geladen werden. --> Link
(siehe unter Downloads, Folder Running Bull, vorletzte Seite). Wenn ich das richtig verstehe, dann sind die 14,7 V nicht gerade gut. Soweit mein Verständnis als "Batterie-Laie".

Sellheimer


....dieser Meinung war ich bis jetzt auch... :eek:

Heiko

Lancelot am 06 Feb 2012 18:34:11

Sellheimer hat geschrieben:ich habe auch die Banner AGM mit 92 Ah eingebaut. Laut Datenblatt dürfen die nur mit max. 14,4 V geladen werden.


Komisch ... im Datenblatt reden die von max 14,4V, aber in der Produktbeschreibung steht:

BEIM NACHRÜSTEN MIT RUNNING BULL AGM BITTE BEACHTEN:
• Maximale Ladespannung darf 14,8 Volt nicht überschreiten! Daher immer die Auslegung des Generators im KFZ überprüfen.


Ja wasn nu :?:

macagi am 06 Feb 2012 18:48:54

Die beiden Angaben widersprechen sich doch nicht......

Gels brauchen eine etwas höhere Spannung, AGM's sind quasi Flüssigbatterien aus denen die Flüssigkeit eben nicht rausläuft.

Lancelot am 06 Feb 2012 18:58:23

macagi hat geschrieben:Die beiden Angaben widersprechen sich doch nicht......


Les ich was falsch, Manfred ?

Einmal heißt es für AGM max 14,4V ... und dann max 14,8V.

Nur eine Info kann doch richtig sein, oder ?

macagi am 06 Feb 2012 19:28:10

Sorry, habe das erste max. überlesen.....

Dann widersprechen sie sich doch, ja. Im Prinzip sollte man sich immer an die Angaben des Herstellers halten, also das Datenblatt. Und die Temperaturangabe fehlt natürlich auch noch......die 14,4 gelten eben nur bei 20Grad, glaube ich.

Lancelot am 06 Feb 2012 21:32:01

macagi hat geschrieben:Im Prinzip sollte man sich immer an die Angaben des Herstellers halten, also das Datenblatt.


Beide Angaben stammen vom Hersteller (Banner) ...

kintzi am 06 Feb 2012 22:16:58

Banner-O-Ton:

BEIM NACHRÜSTEN MIT RUNNING BULL AGM BITTE BEACHTEN:
• Maximale Ladespannung darf 14,8 Volt nicht überschreiten! Daher immer die Auslegung des Generators im KFZ überprüfen. (Laie?)
• Nur spannungsgeregelte Ladegeräte mit IU-Kennlinie und AGM/GEL Ladeprogramm verwenden.

Die eiern doch rum! Wahrscheinlich wollen die Kaufleute die Masse der potentielle Kunden,die mit nicht ganz fähiger Ladetechnik ausgerüstet sind, nicht verschrecken.

@mac:
Gels brauchen eine etwas höhere Spannung,

Hallo mac, meinst Du das wirklich ? Ist doch umgekehrt. Deshalb enden/trocknen doch viele Gels wegen zu hoher Schlussspannung aus. Schaudt hat bei seinen Geräten seit Jahren bei Gel auf 14,3V (bei 20°C) zurückgenommen.

Mac-Zitat:
Die Chemie ist dieselbe......Nur bei Gel ist`s ein bischen anders.

Da stehe ich nun etwas auf dem Schlauch: Kieselsäure-Gel ist m. E. nur der Träger der Schwefelsäure und am elektro-chem. Prozess nicht beteiligt. Es ist inert.

@ marmarq

Danke f. Betr.-Anltg. v. NE.
Auch die drücken sich in der Terminologe nicht klar aus.

BLEI-SÄURE-BATTS SIND SIE ALLE !

Bei den "Nassen" schwimmen die Platten in verdünnter Schwefelsäure /offen mit Stopfen.
Die Gels= Schwefelsäure in Kieselsäure-Gel ( verschlossen mit Überdruckventil VRLA)
AGM = Schwefelsäure in feiner Glaswolle gebunden, ebenfalls VRLA.

Die Platten bestehen aus Blei (z.B. Reinblei) u. häufiger Legierungen (mit Antimon,Calcium, oder Silber). Am elektro-chem. Prozess beteiligt ist Blei mit seinen Verbindungen u. wässerige Schwefelsäure.

Elektr. Verhaltensunterschiede bei Gel u. AGM hauptsächlich vom Ionen-Diffusionsverhalten bestimmt.
Richi

macagi am 06 Feb 2012 22:18:12

Lancelot hat geschrieben:
macagi hat geschrieben:Im Prinzip sollte man sich immer an die Angaben des Herstellers halten, also das Datenblatt.


Beide Angaben stammen vom Hersteller (Banner) ...


Dieselbe Quelle? Also Webseite der Firma Banner?

lisunenergy am 07 Feb 2012 07:15:17

Hallo lasst Euch nicht verrückt machen!Viel wichtiger ist doch die Quallität der verwendeten Bleilegierungen und Plattenstärken!Versuche haben ja gezeigt das es viel wichtiger ist,das die Erhaltungsspannung stimmt,sonst geht dies auf die tatsächliche Lebensdauer.Ein noch viel weniger angesprochener Punkt ist der Thermische Runaway.Eine zu hohe Umgebungstemperatur von gerade mal 10 Grad über normal verkürzt die Lebensdauer um die Hälfte.Wie soll ein Ladereglerhersteller AGM Programme einstellen,wenn AGM ein weiter Begriff ist.Lifeline AGM muß Z.B:mit Säurekennlinie gefahren werden.Und noch eine Meinung von mir:Viele müssen erst mal lernen das man an eine gewisse Akkugröße nicht 2 KW Verbraucher hängen darf.Das ist viel schädlicher auf die Dauer gesehen.

kintzi am 07 Feb 2012 09:18:42

Was ist Säurekennlinie? Meinst Du "Nass"-Stellung mit kurzer Absorption u. welcher Schlussspannung? Immer diese unpräzise Ausdrucksweise!
Zu den Plattenausführungen gebe ich Dir recht, nur welcher Hersteller gibt schon (ausser bei Panzerbatts) die Plattenstärke an? Welches Material ist das beste?
Voll recht hast Du mit der Überlastung der Batts durch WR der Kaffee-Fritzen, die bräuchten eigentlich keinen Gasherd, sondern nur ihre Senseo oder Jura sowie eine Mikrowelle. Beim Freistehen dazu noch einen 20i. :razz:
Richi

svenhedin1 am 07 Feb 2012 10:24:29

Hi,
dann also mal der Reihe nach:
natürlich sind es alles Blei Säure. Aber druch ihre abweichende Bauweise laufen die zwar grundsätzlich gleichen chemischen Prozessse dennoch bei den drei Typen unterschiedlich ab. z.B. druch die Electrolythfestlegung bei den 'Gel druch Kiweselsäure können diese Batterien mit dem steifen Gel innen drin nicht so schnell reaktiv hohe Ströme her geben für Entladung, (z.B. für Starterstörme nicht möglich usw) und können auch nicht so gut schnell mit hohen Strömen geladen werden.
Und z.B. bei den AGM mit in Vliess gebundener Schwefelsäure bilden sich z.B. für den chemischen Ladungsträger-Austauch im Vliess teils Gaskänäle aus, in denen die chemischen Prozesse viel schneller ablaufen usw. Kurz, die 3 Batterieetypen unterscheiden sich in ihrem chemischen Praxis-Verhalten schon deutlich.

Dann zur Bedeutung der 14,7 V. Es ist schon wichtig, dass Batterien ladungsmäßig auf ihren Typ und auch auf die umgebungstemperatru bezogen nicht teil-verhungern . Die 12V-Batterien sind ja aus 6 hintereinander geschalteten Zellen aufgebaut. Und in jeder der 6 2 V-Zellen stecken nun diese Plus- und Minusplatten aus der Fabrik. Aber diese Platten sind nicht alle gleich groß und dick hergestellt. Diese Unterschiede aus der Herstellung zeigen sich naher in einer unterschiedlichen Spannunglage der Platten untereinander.

D.h. ein Platte ist vielleicht schon vollgeladen, während bei einer anderen noch 10 bis 15 % an Ladung fehlen, noch nicht alles Bleisuflat aus der vorhergehenden Entladung chemisch schon wieder umgewandelt ist in Belidioxy bzw Bleischwamm. Obwohl also einzelne Platten schon vol geladen sind, müssen sie trotzdem noch weitergeladen, man könnte auch sagen überladen werden, damit die anderen, die noch nicht voll sind, auch voll werden. Denn wenn das nicht geschieht, kleine Teilbereich schwacher Platten ständig in der Ladung zu kurz kommen, addieren sich mit der Zeit diese Unterschiede - mal nur bis hier her so viel. Jedenfalls ist das für die Lebensdauer einer Batterie serh schädlich, was dann passiert. Deshalb sind die 14,7 V. so wichtig bei AGM für "alle" inneren Platten drin und auch zur Angleichung der einzelen 2 Volt-Zellen untereinander auf ein gleiches Spannungsnivewau. Denn die 6 Zellen sind /werden sonst alle etwas ungleich. Es geht also gar nicht um ein paar Ah merh oder weniger sondern um viel merh bei dem Thema 14,7 V

Aber wir schauen nur vermehrt auf die 14,7 V der oberen Ladeschlussspannung. Wie aber ereits auch hier gescchrieben soll lt. Bannseite bei dem Typ Running Bull bezüglich der ""unteren"" Ladeschlusspannung Erhaltungsladung nur 13,fünf (nicht 13,8 V - der aber bei uns fast üb erall lbei den EBL üblichen ) Dauer-Erhaltungbsladung anliegen. Denn AGM reagieren recht empfindlich lauf Überlaldung. Bei Bleis-Säure Batt kocht bei Überladung bloss nur das Wasser und zersetzt sich in H2 und O und man kann das wieder auffüllen. Bei AGM aber passiert alles im geschlossenen Innern. Der entstehende Sauerstoff wird z.B. innen in der Battterie rekombiniert zuz Wasser usw. passiert aber einer längerfristige Übverladung (entsteht zu viel Sauerstofvf auf einmal, der innen nicht rekombiniert werden kann)), dann kann eine AGM auch thermisch druchgehen -explodieren -zumindest aber öffnet das Sicherheits ventil und läßt O2 eraus -dann ist die AGM kaputt. Deshalb z.B. für heisse Sommer und Dauererhaltungswladung auch nur die 13,5 V statt 13,8 V bei AGM. Diese untere AGM-Ladespannungs-Bedingung ist vaber bei unseren derzeitigen Wonis auch überweigend nicht erfüllt. Es lohnt sich also, je Typ die Ladebedingungen einzuhalten. Kurz, man muss in die Details einsteigen und kann nicht alle Batterietypen über einen Kamm lscheren.

Noch was am Rande:
Ich habe vor einigen Monaten mal bei einer Banner-Niederrlassung in D angerufen, was den nun: 14,7 oder 14,4 V und bekam einen Techniker. Der sagte definitiv für Runnig Bull AGM:. 14,7 V.

(Tchuldikgung an die Eiligen. wrid etwas länger)Dann habe ich Tage später noch mal angerufen an einem Freitag Nachmittag, weil ich Zusatzfragen hatte und wollte gerne diesen Spezialisten noch mal sprechen. Er war nicht da und ich wurde gefragt, ob man mir dennoch helfen könne. . Nun, ich sagte, ja ich hätte aber gerne einen Techniker gesprochen und ob ich mit einem solchen verbunden sei. Antwort, nein, kaum noch Leute da und ich bin der Niederlassungsleiter, ein Vertiebsmann und Betretriebswirtschaftler.
Nun denn, sagte ich, also es handelt sich um das und das und auch noch mal um die Frage nach der richtigeLadenspannungshöhe Runnifg Bull 14,4 oder 14,7 V. Antwort. Die läge mit 14,4 V genau im völlig ausreichenden Bereich meiner Mobil-Ladetechnik von nur 14,4 V. Daraufhin ich: man habe mir aber vor wenigen 'Tagen im gleichen Hause von einem Techniker gesagt, es müssen besser 14,7 V sein auf maximale Lebensdauer der Runnig Buzll bezogen. Antwort. Wer hat das aus unserem Hause gesagt. Daraufhin ich -der Herr xy. Antwort. Das sei auch nicht falsch !? gewesen, aber ic hsolle mir keine Sorgen machen, 14,4 V seien ausreichend. ha .

Ein Techniker sagte mir also 14,7 V. Und ein Vertriebsmann, dessen Vorteil hoher Umsatz neu für alt ist, sagt mir also 14,4 V. Das alles hat mir genug gesagt. Ich denke, eingien anderen hier nun auch.

andwein am 07 Feb 2012 10:45:36

Lancelot hat geschrieben:Wenn ich´s richtig verstanden habe bedingt eine Umrüstung auf AGM zwangsweise auch eine Um-/Aufrüstung der Ladetechnik,
- entweder per Booster oder Sterling (Lima-seitig)
- oder per Ctek (o.ä.) mit höherer Ladespannung (220V-seitig)
Oder beides ... oder was :?:

Nein, das bedeutet es nicht. Bleib cool
1. Wenn du es nicht machst, sind die Batterien vielleicht nicht zu 100% geladen, aber interessant ist sowieso die verfügbare Ladung. Wenn die ausreicht ist doch auch OK
2. du kannst auch mit Solar "nachladen". Mein Regler hat AGM-Stellung und lädt bis 14,9V (je nach Temperatur), und zum Nachladen reicht das Panel mit 85Wp auf jeden Fall.
Auf meiner Homepage ist übrigens ein Diagramm, wo das Zusammenspiel EBL/Solar dargestellt wird
--> Link

Trotzdem einen Dank an @kintzi für die Testerei

svenhedin1 am 07 Feb 2012 10:49:32

hi,genau -das ist für viele mit EBL ohne AGM-Kennlinie ein gut gangbarer Ausweg. Einen separaten Solarregler anschaffen MIT AGM-Kennlinie und MIT (meist ebenfalls nicht vorhandener) Temperaturkompensation

lisunenergy am 07 Feb 2012 17:44:35

kintzi hat geschrieben:Was ist Säurekennlinie? Meinst Du "Nass"-Stellung mit kurzer Absorption u. welcher Schlussspannung? Immer diese unpräzise Ausdrucksweise!
Zu den Plattenausführungen gebe ich Dir recht, nur welcher Hersteller gibt schon (ausser bei Panzerbatts) die Plattenstärke an? Welches Material ist das beste?
Voll recht hast Du mit der Überlastung der Batts durch WR der Kaffee-Fritzen, die bräuchten eigentlich keinen Gasherd, sondern nur ihre Senseo oder Jura sowie eine Mikrowelle. Beim Freistehen dazu noch einen 20i. :razz:
Richi
Also mit Säurekennlinie sagt man auch Nass Akkukennlinie..Die Spannung ist von der Temperatur abhängig.Ich habe bei meinem Morningstar Ladeentspannung von 15,1 Volt obwohl 14,4 eingestellt ist.Dies hängt nämlich von der Umgebungstemperatur ab.Wichtig ist doch eine richtige Erhaltungsladungsspannung.Wenn diese nicht stimmt dann kommt es zum umgekehrten Punkt der Plattenschädigung an der Plus Seite (Plusplattenkorrosion) Nicht zu verwechseln mit Sulfation.Neueste Solarregler lassen sich genau auf den jeweiligen Akku Typ einstellen.Nicht gemeint sind die Regler wo man nur 3 Einstellungen hat Z.B. Votronic.

svenhedin1 am 08 Feb 2012 09:23:51

Hi
@sonnentau3:
bitte erläutere dies für meine Verständlichkeit.
....."Nicht gemeint sind die Regler wo man nur 3 Einstellungen hat Z.B. Votronic....".
Danke,

Lancelot am 08 Feb 2012 19:13:48

andwein hat geschrieben:Nein, das bedeutet es nicht. Bleib cool


Danke Andreas, bin äußerst cool ... 8)

werde mal meinen Solarregler prüfen was der so drauf hat ... :)

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