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Hey Gemeinde,
wir wollen dieses Jahr in den Ferien o.g. Tour machen. Eigentlich! Keiner von uns spricht auch nur ein Wort französisch. Ok, meine Frau versteht ein bisschen. Ich selbst habe es schon versucht es mir einzupauken, aber erfolglos bisher. Wenn man eine Sprache nicht mag, die zudem auch noch so schwer zu erlernen ist (im Gegensatz zu Italienisch) kriegt man das nicht rein. Die Frage ist, ob es denn zwingend von Nöten ist, dass man die Sprache wenigstens bruchstückhaft beherrscht? Oder geht es auch ohne? Bekannte, von denen wir das WoMo geliehen bekommen, können fast perfekt französisch, wohnen aber zur Sprachlernunterstützung zu weit weg. Wie sind denn eure Erfahrungen so? Micha Kommt sicher drauf an wo in F Ihr unterwegs seid. Inzwischen kommt man in den touristisch wichtigen Gebieten mit englisch ganz gut zurecht. Deutsch ist ausser im Elsass eher selten.
Aber die Franzosen freuen sich ùber jeden der sich im französisch versucht. Ralf Hallo Micha,
wir fahren schon jahrelang nach Frankreich ohne die Sprache wirklich zu sprechen. Wir sind bis heute immer gut so zurecht gekommen. Haben halb Frankreich ohne franz. zu sprechen erkundet, es geht. Mann bzw. Frau kann ja (meistens) nicht jede Sprache sprechen, wo es auch in Urlaub hin geht. :francais: Anette Es geht auch ohne, aber manchmal könnte es echt schwer werden.
Die jungen Franzosen sprechen zu 30% etwas Englisch, deutsch wirst du kaum antreffen. Da man aber oft mit einfachen Sätzen oder Wörtern durchkommen kann, empfehle ich dir einen sprechenden Übersetzer. Die können heute schon recht viel. Leider muss dein Gegenüber aber dann auch die Antwort eintippen, was nicht jeder will/kann. Gott sei dank ist von meinem französisch aus der Schule noch etwas hängen geblieben. Versuche es mit Händen, Füßen, deutschen Brocken und mit dem Wörterbuch, aber fang NICHT von Dir aus mit Englisch an.
Wenn Dein französisches Gegenüber es macht OK. Die Franzosen haben einen ausgeprägten Nationalstolz und das sollte man berücksichtigen. Wir waren jetzt über 12x in Frankreich und ich kann es immer noch nicht sprechen. Aber ich habe noch NIE irgendwelche schlechten Erfahrungen dort machen müssen. Im Gegenteil. Wir verhalten uns jedoch dort als Besucher in deren Land und sind der Meinung, dass man auch als Tourist dem Land und dessen Bewohnern Achtung entgegenbringen sollte. Versucht es so gut es geht mit der Sprache hinzubekommen und macht es nicht wie ein großer Teil der Engländer die meinem, JEDER auf dem Globus MÜSSE ihre Sprache beherrschen. Das geht gerade in Frankreich gerne mal daneben (find ich übrigens gut). Also nur Mut, kauft ein gutes Wörterbuch, habt Selbstvertrauen genug, auch wenn sich euer Gesprächspartner vor lachen ans Bein pinkelt :) Frankreich ist ein ABSOLUT klasse Land und die Leute.....Très bien
Es ist mein Lieblingsreiseland. Gerade weil die Franzosen es verstanden haben, sich nicht an die Welt anzupassen und noch französisch zu sein. Und vermutlich auch, weil ich direkt an der Grenze aufgewachsen bin. Ich war über 30 mal im Urlaub in Frankreich und werde auch dieses Jahr wieder mind. 2 mal dort sein. Und wenn man nicht den Touri raushängt, nehmen sie einem gerne in ihre Herzen auf. Was habe ich schon mit den Menschen dort Feste gefeiert. Das mit dem Englisch fände ich nicht sooo schlimm (aber Hand und Fuß wäre schon besser), aber biete nie einen ausländischen Wein an und Rede nie über Geschichte! Außer, es wäre einer aus Deutschland, das wiederum ist o.k.. Nur wirst du selten Begeisterung finden, weil die Franzosen ihren Wein über alles lieben. Zähle nicht ob jeder Cent und jedes Gramm stimmt, dann bekommst letztlich mehr als du gibst. Und wenn du richtig essen gehst in einem richtigen Restaurant, dann nehme dir viel Zeit. Was die Franzosen am meisten an uns beklagen ist der Pünktlichkeits-Wahn und die Hektik. Steht auf einem Stellplatz, dass der Kassier um 18:00 Uhr kommt, und er kommt noch am gleichen Tag, dann ist das PÜNKTLICH. Wenn keine Steckdose mehr frei ist, dann ist es SELBSTVERSTÄNDLICH, dass er sich in deine mit reinstecken darf. Er wird zwar höflichkeitshalber fragen aber erwartet das "ja", und umgekehrt ist es auch so. Und im Unterschied zu uns sind die großen Supermärkte dort reinste Gourmet-Tempel. Entgegen vieler Behauptungen kann man in Frankreich auch günstig und gut essen. Achte immer darauf, vor welchen Restaurants mittags viele normale Autos stehen. Dort gibt es dann meist Menüs für 10-15€. Das Tanken ist an den Supermarches erheblich günstiger wie an Tankstellen. Autobahnen braucht man nicht unbedingt. Die Rue Nationals sind für WoMos fast so schnell und die Landschaften danken es auch noch. Achte auf die vielen, oft nur handgeschriebenen Schilder der Bauern, dort kann man günstig tolle Sachen kaufen (Entenleberpasteten, Schnäpse, gute Tafelweine.....). Achte auf die tauenden Bodenschwellen! Sie könnten deinem WoMo schwer schaden. Vorfahrtschilder und Ampeln sind eher eine Empfehlung, nicht jeder Franzose hält sich daran. Siehst du aber ein Kurvenschild, dann kommt garantiert ein Hammer von einer Kurve! Das Preisniveau ist wieder ähnlich wie bei uns, nachdem es 15 Jahre lang sehr teuer war. Nur sehr gute Restaurants sind erschreckend teuer. Da bist du zu zweit schnell mal 200-300€ los (mit Wein) So genug geschwärmt. :roll: Warst du einmal dort, wirst du es wieder tun. Da bin ich mir sicher. Pardon Merci Baguette Croissant une due tre Fromage Boulangerie Patisserie
damit kommst du Gut und Satt hin und zurück! und den Tip mit der RN kann ich nur bestätigen, lasst Euch Zeit auf dem Weg und rast nicht auf der Autobahn an schönen Städten und Regionen vorbei ! Stefan Ich habe auf meinem iPhone das Programm "Google Übersetzen" installiert. Damit kann man zwischen ca. 60 Sprachen hin und her übersetzen lassen.
Die Eingabe kann man tippen oder bequemer über das Mikrofon machen. Die Ausgabe erfolgt schriftlich, auch in Displaygröße, damit man jemandem den Text hinhalten kann. Durch Anklicken eines Symbols kann man den Text auch vorsprechen lassen. In den mir bekannten Sprachen klingt das meist sehr ordentlich. Die Ergebnisse sind bei einfach strukturierten Sätzen manchmal gut. Aber schon wenn man von der Standard-Wortstellung Subjekt-Verb-Objekt abweicht oder die Sätze komplexer werden, wird es schnell abenteuerlich und unverständlich. Man darf auch bei Alltagssätzen nicht zuviel erwarten. "Die Rechnung, bitte." ergibt "Le projet de loi, s'il vous plaît." Das ist zwar irgendwie korrekt, heißt aber Gesetzesvorlage. Wenn ich statt dessen sage: "Ich möchte bitte bezahlen", kommt "Je veux être payé, s'il vous plaît." Abgesehen vom unhöflichen Befehlston ("Ich will") sagt das grad das Gegenteil ("... bezahlt werden"). Die Kellner werden in beiden Fällen irritiert sein. Wer ein Smartphone hat, kann das ja mal testen und sich zumindest amüsieren, denn das Programm ist kostenlos. Und da es von Google ist, würde es mich wundern, wenn es für Android nicht angeboten würde. A+ Hallo Micha,
nun ist schon so viel geschwärmt worden, dass mir nur noch bleibt, allem bisher Gesagten vorbehaltlos zuzustimmen. Zu Eurem scheinbaren Hauptproblem, der Sprache: Ein paar Vokabeln des tagtäglichen Umganges und der Höflichkeit sind schon von Vorteil - aber wo ist das nicht so, dass sich die (manchmal unfreiwilligen) Gastgeber freuen, wenn ein Touri in ihrer Sprache ihnen einen Guten Tag wünscht? Drehe es einfach mal um und stelle Dir vor, in Eurer Heimatgemeinde... Natürlich geht es auch ohne, aber wirklich schön wird es erst, wenn der nette Alte Dir gerne und gestenreich erklärt, wo Du den nächsten Fahradladen findest, oder die noch nettere Junge Dir erklärt, wie man einen bretonischen Käsekuchen zubereitet. Und das nur, weil Du Dich getraut hast, ein paar Vokabeln völlig grammatikfrei aneinanderzureihen. Viel Vergnügen und viele Kontakte! Mit freundlichen n, Ottomar Moin Micha,
aus genau dem Grund hatten wir bis 2011 nie den Mut einen Urlaub in Frankreich zu verbringen. Dann haben wir uns doch getraut und haben einen tollen Urlaub verbracht. Unserer Tour ging von Calais entlang der Küste bis Brest dann nach Süden und entlang der Loire zurück nach Deutschland. Ich muß sagen, ich habe nie zuvor so freundliche und hilfsbereite Menschen getroffen. Trotz des Umstandes dass wir auch nur ein paar Floskeln in französisch drauf haben...die üblichen Begrüßungsformeln eben, hat man uns geduldig zugehört und geholfen. In Saumur hat uns eine Polizeistreife quer durch die Stadt bis zum CP gelotzt weil unser TomTom der totalausfall war. Also, trau Dich!! Jürgen
Uns ging es bis 2008 genau so. Wir waren Bis jetzt 2x in Frankreich(Parisbesuche nicht mitgezählt) In der Provence und Languedoc sowie im Loiretal.
Uns ging es nicht anders und es sind wirklich nur 10 Sätze aus dem Reiseführer (eigentlich eine Schande, ich nehme mir immer vor, mal mehr Worte vom Reiseland zu lernen aber bin sprachlich nicht sehr begabt) Auch ich hing dem Vorurteil nach, dass die Franzosen eher schroff uns stoerrisch sind, wenn man ihre Sprache nicht spricht. Aber in den Geschäften, Lokalen und auf den CP waren wirklich alle sehr freundlich zu uns. Daher ärgere ich mich eher, es nicht schon mal viel früher mit Frankreich probiert zu haben zumal das ein sehr wohnmobiplfreundliches Land ist. Also nur Mut! Volkmar Vor ca. 11 jahren wurden wir fast überall in Frankreich dermassend abgebügelt da wir kein französisch sprechen konnten. Die wenigen Worte wurden einfach übergangen. Englisch wollten oder konnten sie als Alternative nicht verstehen.
Wir haben dann Frankreich von unseren Fahrten ausgeschlossen. Doch die vielen schönen Beiträge in diesem Forum haben uns dann 2011 wieder nach Frankreich geführt. Ich muss sagen dass wir uns dieses mal recht wohl gefühlt haben. Wir werden auch dieses Jahr ein oder zwei Wochen für Frankreich abzweigen und mit unseren wenigen Worten französisch plus wenn erwünscht englisch, eine schöne Zeit verbringen. Lag es damals an uns oder ist die Zeit Heute einfach weiter. Ich weiss es nicht. Ist auch nicht mehr wichtig. Moin Micha,
ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Ich kann die Sprache auch nicht und wollte auch nie nach Frankreich. Habe mich dann aber überreden lassen und kann nur sagen: "Klasse"! Wenn du zur Begrüßung anstatt "Bonjour", z.B. "Bonjour Madame" sagst, hast du schon gewonnen! Weil wir vorher oft in Spanien waren, habe ich zuerst immer "Bouenos Dias" gesagt, da begegneten mir nur ratlose Gesichter :D Nur immer schön höflich bleiben, so ein paar sprachliche Brocken lernt man schnell! Falls du Interesse hast: Auf meiner HP findest du zwei Reiseberichte aus Frankreich (Atlantikküste,Paris und Normandie) Viel Spaß in France! WILMA57 Wir waren letztes Jahr 3 Wochen in der Normandie ohne ein Wort französisch zu sprechen.
Probleme hatten wir nicht die Franzosen sind freundlich aber sogar in vielen Touristoffice konnte man nach eigenen Angaben kein Englisch. Meine Erfahrungen sind ohne französisch zu sprechen ist es in Frankreich sehr schwierig. Da ich glaube dass die Fronzosen sehr wohl Englisch sprechen können ist es die Ignoranz die sie dazu verleiten sich nur in französisch unterhalten zu wollen. Und ja ein Bonjour madam oder ähnliches ist von meiner Seite immer vorangegangen. Dann mussten halt die Hände und die Füße herhalten etwas zu vermitteln. :?
un, deux, trois wenn schon, denn schon Rest war ok :D Dieter egal in welches Land ich reise, ein paar Vokabeln sind für mich Pflicht:
.... moin moin oder guten Tag, Bitte, Danke, Pardon ect. Kommunikation beginnt bei mit sehr häufig mit einer Entschuldigung in der Landessprache (im Rahmen meiner Möglichkeiten) dass ich die Sprache nicht spreche oft ernte ich ein Lächeln ....aber noch nie Unfreundlichkeiten hat mit auf allen Reisen weitergeholfen, auch in F viel Spaß Ich bin vor über 30 Jahren mit einem Freund durch Frankreich getrampt. Ich hatte vorher in der Schule ein Jahr Französisch und fand es zum kotz..., hatte wirklich ein Trauma. Dann während der Tramptour ging mir auf, wie doof ich eigentlich war als Teenie. Nur mit Hand und Fuß reden, Englisch ging kaum, wir waren "sprachlos". Bin anschließend jahrelang in die VHS zu Lernen gelaufen, wir hatten eine nette Dame aus dem Perigord als Leiterin, es machte richtig Spaß und ich stellte fest, dass ich gerade im Französischen sprachlich begabt bin.
Wir sind dann immer nach Frankreich gefahren im Urlaub, später mit den 3 Kindern in Zelturlaub oder Ferienhaus. Wegen der Schulferien mussten wir nachher immer nach Schweden ausweichen, das war wesentlich günstiger als Frankreich, abgesehen von der Hitze. Seit 5 Jahren besuchen wir unser Nachbarland wieder regelmäßig mit dem Womo, ein ideales Land. Wir haben viel von unserem Vokabular vergessen, wenn man da nicht immer dranbleibt...Zeitunglesen ist kein Problem, einkaufen auch nicht, Unterhaltungen sind auch möglich, man darf nur keine Hemmungen haben wegen womöglicher Fehler. Wir fühlen uns von den Menschen dort gut aufgenommen. Ein nettes "Bonjour, Madame" oder "Au revoir, Monsieur" ist immer angebracht, besser als nur "bonjour" oder "au revoir". Und Einkaufen in den Supermärkten ist eh keim Problem. Vive la France Walter und Sabine Bonjour mon Ami,
wir fahren seit 8 Jahren regelmäßig quer durch F. Sprechen auch wenig Französisch. Nur soviel um nicht zu verhungern und zu verdursten. Wir leben noch. Also ,viel Spaß. Wir sind 2 x über Paris-Atlantiküste- weiter nach Barcelona. In Frankreich absolut kein Problem ( ohne die Spache zu können) Im Gegenteil, alle waren sehr hilfsbereit. Ich würde jederzeit wieder nach Frankreich fahren.
Nordstern
Das stimmt in der Regel nicht. Nach meinen Erfahrungen können sie es einfach nicht. Dafür gibt es verschiedene Gründe, u.a. den verdammt schlechten Sprachunterricht. Schüler vor allem im Süden wählen auch eher Italienisch oder Spanisch als Fremdsprache, weil das für sie nützlicher und erheblich einfacher ist. Ich habe einen guten Freund, der seit zehn Jahren in Toulouse wohnt und zweisprachiger Kanadier ist. Er sagt mir, er habe noch nie einen Franzosen getroffen, der ordentlich englisch spricht. Ich selbst kenne auch nur einen - und der hat einige Jahre in den USA gelebt. A+ Wir sind in den 80ern schon völlig ohne Kenntnisse der Sprache die Atlantikküste abgefahren und haben nur beste Erfahrungen gemacht. Damals ist uns der Sprit ausgegangen und andere Pannen passierten. Völlig hilfsbereite Menschen, die wie wir dann halt mit Hand und Fuß sprachen.
Drei Urlaube führten uns dorthin und ich bin fast entschlossen, da dieses Jahr mal wieder hinzutuckern. Ihr braucht keine Sprachkenntnisse, obwohl sie natürlich von Vorteil sind. Englisch, was ich recht gut kann, war auch damals da nicht so verstanden worden. France ist auch unser Lieblingsland.
Habe auf meiner HP bei den Links vieles zusammengetragen für Leute, die sich gerne mit diesem Land in jeder Hinsicht beschäftigen wollen. Ein Tipp: man sollte ruhig mal essen gehen, nimmt man Menue ist das meist sinnvoll. Und wir suchen uns zB am Mittag ein Restaurant aus, fotografieren die Sp-karte und haben viel Freude, uns im Womo nachmittags gemütlich notfalls mit Wörterbuch das Gewünschte auszusuchen. Soviel Geduld hat nämlich kein Kellner der Welt. Abends dann souverän und rasch gewählt... das macht viel Freude :) Stimmt, sie können es einfach nicht.
Wenn ihr wirklich etwas mit den netten Menschen redet wollt, dann empfehle ich euch einen Kurs an der Volkshochschule. Er heißt "Französisch für den Urlaub". Einfach mal bei eurer Volkshochschule anfragen. Die Franzosen freuen sich total, wenn man auch nur etwas von ihrer Sprache spricht. Aber: Es geht auch mit Händen und Füßen und einem Wörterbuch. Französisch ist von der englischen Aussprache wirklich weit entfernt, darum versteht man viele Franzosen nicht gut, wenn sie versuchen, englisch zu reden. Kann einem aber bei Deutschen, die Französisch oder Italienisch versuchen, genauso passieren.
In Frankreich hab ich durchaus schon mehrfach Franzosen getroffen, die etwas Englisch oder gar Deutsch konnten - herausgefunden hab ich das aber erst, nachdem wir auf französisch ins Gespräch kamen. Wenn ich dann nachgefragt hab, warum sie ihre Fremdsprachenkenntnisse nicht einsetzen, kam eine Erklärung, die ich auch von Deutschen kenne, die im Ausland wenig bis gar nichts von ihren Fremdsprachenkenntnissen einsetzen: Menschen kommunizieren eben lieber in der Sprache, die sie gut können. Fremdsprachen einsetzen erzeugt oft Unsicherheit, und die Blöße gibt sich nicht jeder. In Frankreich kommt dann noch ein deutlich höherer Nationalstolz als bei uns zum Tragen - darum ist es aus meiner Erfahrung durchaus schwieriger, in Frankreich jemand zu finden, der eine Fremdsprache spricht als beispielsweise in Skandinavien. Was natürlich nicht heißt, dass man die notwendigsten Dinge wie Einkaufen, im Restaurant bestellen oder auf dem Campingplatz einchecken nicht mit den Fremdsprachenbrocken aller Beteiligten und ggf. Händen und Füßen hinkriegen kann. Für tiefere Kontakte sollte man sich aber doch mit der Sprache auseinandersetzen... Bin seit 30 Jahren immer wieder gerne mehrmals pro Jahr in Frankreich.
Kenne noch Lacanau Ocean, wo es noch keine Balken gab und ich mit dem Bedford Blitz direkt am Strand stehen konnte. Kurz über die Grenze rüber, wie das kommende WE wieder>Vogesen, oder am Atlantic, Mittelmeer und somit quer durchs Land. Habe Franzosen getroffen, die sprachen auch mal deutsch: freute mich ja sehr; mal englisch: kann ich selber nicht so prima; oder nur französisch :francais:; kann ich nicht bis auf Baguette..bonjour madame...bischen mehr geht noch, aber da hilft dann Langenscheidt.. Aber alles kein Problem! Hatte am Mittelmeer per Skizze in einem kleineren Baumarkt bei einer Französin komplizierteres technisches Zeugs für mein Womo gekauft. Wir verstanden uns nur über Handzeichen, Gestik und meiner Skizze. Habe bekommen, was ich wollte :zustimm: Micha, die schöne Landschaft, die Kultur, die Meeresfrüchte, das Essen und die Menschen kennen zu lernen, sind es wert. Wünsche euch viel Spass dort, es ist ein wundervolles Land, besonders für Womo-Urlaub! Eine Bitte habe ich aber an euch: Esst mir bitte nicht die köstlichen frischen Austern wech :mrgreen: Hallo Micha,
wir fahren nun schon seit beinahe 20 Jahren immer wieder nach Frankreich, manchmal sogar mehrmals pro Jahr. Am Anfang hatten wir Vorurteile, dass die Franzosen uns Deutsche nicht mögen und dass sie einem nicht helfen, wenn man die Sprache nicht kennt usw. Anfangs konnten wir auch nur die üblichen Floskeln. Das war ja in Ordnung, aber problematisch war es dann nur, wenn man eine detailierte Antwort bekam. Da verstanden wir dann meist nur Bahnhof. Aber freundlich und hilfsbereit waren die Franzosen schon immer. Vor einigen Jahren haben wir dann die Gelegenheit am Schopf gepackt und mit unserem Sohn, der in der Schule Französisch als Fremdsprache bekam, mitgelernt. Wir verstehen jetzt zwar mehr, aber bei weitem nicht alles. Uns ist es jetzt schon mehrmals passiert, dass wir mit unserem französischen Kauderwelsch ein Gespräch begonnen haben und dann unser Gegenüber uns in genauso gebrochenem Deutsch geantwortet hat. Die haben sich teilweise richtig gefreut ihre paar deutschen Sprachfetzen anzubringen. Nur Mut, ist ein superschönes Land. Ich würde mich von den Verständigungsschwierigkeiten auf keinen Fall abhalten lassen. Wir jedenfalls sind die ersten drei Juliwochen wieder in Frankreich unterwegs, mit Ziel Atlantikküste. Wir freuen uns schon sehr. Viele Susanne und Robert Hallo
das mit franzosen und englisch ist suboptimal. 2011 in istanbul ca 30 wohnmobilisten aus F keiner kann englisch oder türkisch. der stellplz betreiber + guide konnte kein F, daraufhin habe ich zwischen den engl sprechenden türken und den franzosen übersetzt war lustig und die franzosen trinkfest. aber zum thema sprache in F es muß nicht sein, es ist aber besser man kann F, da franzosen kommunikative kollegen sind mund gerne helfen lg olly
Super Link, genau was ich gesucht habe. DANKE :razz: Das währe schön wenn ich vor jeden Urlaub schnell die jeweilige Landessprache lernen könnte :D
Dann würde ich schon mindestens 30 Sprachen können :) Kann aber nur eine,Deutsch :roll: Fahren aber trotzdem überall hin und kommen super klar. Dieter Wir können auch nur Deutsch und fahren überall hin.
Hat bis jetzt immer gut geklappt. :D |
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