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50 € Virus 1, 2, 3


eule06 am 23 Feb 2012 16:57:53

Moin
Bin hoffentlich gerade von dem sogenannten 50 € Virus genesen. Seit gestern ca. 22:00 Uhr wurde ganz plötzlich bei meinem Notebook der Bilschirm schwarz, und es kam ein hinweis das Windows aus Sicherheitsgründen blockiert wurde, ich benutze XP, ich sollte an der Tankstelle U-Kasch für 50 € kaufen, dann den Code eingeben und dann wäre alles wieder gut. Ich habe alles mögliche versucht, und das ist nicht sehr viel, dann fiel mir die System wiederherstellung ein, und es klappte, Online ausgeschaltet, vor einer 1/2 Std. war ich wieder Online und bislang noch kein Neuer Angriff.
MfG. Dieter :kette:

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Tipsel am 23 Feb 2012 17:25:36

Sowas gabs schonmal mit einem GEMA-Trojaner glaub ich, der aber nicht von der GEMA kam.

Hab das hier gefunden

--> Link

allfy am 23 Feb 2012 17:28:10

Hallo,
den hatte ich auch schon. Nur bei mir sollten es 100 Euro werden!!
Habs natürlich nicht bezahlt, doch musste alles neu installieren.

Ich bin schockiert, wie doch irgend welche Typen so einfach an meinen Rechner können und ihn auch noch lahmlegen können.


Internet ist Fluch u. Segen zugleich.

Ach Virenabwehr u. andere Schutzmaßnahmen waren da völlig nutzlos.

Da hilft wohl nur, Stecker raus u. ohne Internet. Oder mit solchen Attacken leben.

Rolf

Anzeige vom Forum


eule06 am 23 Feb 2012 17:51:39

Man müßte an einen benutzten Code von den Cash Unternehmen kommen, und mit dem könnte man gegen den Hacker vorgehen. Also wenn jemand bezahlt hat und die Code Card noch hat könnt ihr ein Foto einstellen.
Mir ist es passiert, ich habe den Virus bekommen, als nach einem Kauf bei Amazon bezahlen wollte, bevor ich Paypal anklicken konnte war Feierabend, bitte versucht mal zu erinnern, bei Betroffenen, wobei es bei euch passierte?
MfG. Dieter

jennergruhle am 23 Feb 2012 17:58:20

Seltsam - solche Software (Trojanische Pferde) kommt doch nicht durch die Luft geflogen. Wer sich das an Land gezogen hat, muss doch schon einige Dinge an Voraussetzungen mitbringen:

- auf einen bestimmten Link in einer Spam-Mail geklickt, ausführbare Datei geladen, und installiert
- Irgendein Super-Tool aus einer Tauschbörse geladen, das den Trojaner statt der erwarteten Funktion installierte
- Eine bösartige Webseite besucht, die eine Sicherheitslücke im Browser (und meist noch im Betriebssystem) ausnutzt

Ähnliche Fälle im Bekanntenkreis waren immer so entstanden, dazu kam noch die Verwendung alter Windows-Versionen (XP oder noch älter), mit *abgeschaltetem* Windows-Update ("nee, ich übertrage doch keine Daten an Microsoft! Die bekommen ja dann mit, dass die Version vom Kumpel installiert ist und nicht gekauft!").

Tipsel am 23 Feb 2012 17:59:14

Hast du es gemeldet? Ich glaube, die sind daran interessiert, sowas zu verhindern.

Ich hab die letzten Tage dort eingekauft, aber keine Probleme gehabt.

jennergruhle am 23 Feb 2012 18:00:45

eule06 hat geschrieben:Mir ist es passiert, ich habe den Virus bekommen, als nach einem Kauf bei Amazon bezahlen wollte, bevor ich Paypal anklicken konnte war Feierabend, bitte versucht mal zu erinnern, bei Betroffenen, wobei es bei euch passierte?
Die Formulierung ist schwammig und nicht nachvollziehbar. Was genau passierte, als Du bei Amazon auf "Zur Kasse gehen" geklickt hast? Dass Amazon gehackt wurde, ist schwer vorstellbar. Der Trojaner muss vorher schon auf dem Rechner gewesen sein.

a.w.meincke am 23 Feb 2012 18:02:14

Ich finde es "komisch", daß die "Abmahnanwälte" die Computer identifizieren können, auf denen z.B. ein "illegaler Musk download" stattfand, aber Bundeskriminalamt und sonstige Behörden nicht herausfinden können, von welchen Computern Trojaner und Phishing Programme stammen.
(oder wollen die garnicht, oder dürfen die nicht aus "Datenschutzgründen"?, oder gibt es da kein Geld zu holen deshalb uninteressant, oder was ?)

jennergruhle am 23 Feb 2012 18:04:52

Ich würde nicht sofort alles neu installieren. Den Computer von einer aktuellen Antivirus-Notfall-CD (gibt es oft in Zeitschriften oder beim örtlichen Computerversteher) starten und desinfizieren ist sicher die bessere Variante.

eule06 am 23 Feb 2012 18:10:07

Es muß ja nicht unbedingt was mit Amazon zutun haben, aber es passierte in dem Moment, wo ich die bezahlart auswählen sollte. Sorry Paypal gibt nicht bei Amazon. MfG. Dieter

jennergruhle am 23 Feb 2012 18:10:49

a.w.meincke hat geschrieben:Ich finde es "komisch", daß die "Abmahnanwälte" die Computer identifizieren können, auf denen z.B. ein "illegaler Musk download" stattfand, aber Bundeskriminalamt und sonstige Behörden nicht herausfinden können, von welchen Computern Trojaner und Phishing Programme stammen.
(oder wollen die garnicht, oder dürfen die nicht aus "Datenschutzgründen"?, oder gibt es da kein Geld zu holen deshalb uninteressant, oder was ?)

Bei Computer-bezogenen Straftaten wird eigentlich immer nur auf Antrag ermittelt. Abmahner und deren Erittlungsfirmen finden die IP-Adressen der Datei-Tauscher in den Tauschbörsen direkt heraus, und dann wird abgemahnt, um Geld zu erzielen und um zu versuchen, die illegale Nutzung einzuschränken.

Trojaner-Verschicker und deren Handlanger investieren viel mehr Aufwand und kriminelle Energie, um ihre Wege zu verschleiern.

palstek am 23 Feb 2012 18:12:56

jennergruhle hat geschrieben:Wer sich das an Land gezogen hat, muss doch schon einige Dinge an Voraussetzungen mitbringen:

- auf einen bestimmten Link in einer Spam-Mail geklickt, ausführbare Datei geladen, und installiert
- Irgendein Super-Tool aus einer Tauschbörse geladen, das den Trojaner statt der erwarteten Funktion installierte
- Eine bösartige Webseite besucht, die eine Sicherheitslücke im Browser (und meist noch im Betriebssystem) ausnutzt.


Du hast noch ein paar Voraussetzungen vergessen:
- Es wird mit Internet Explorer gesurft
- Antiviren-Software ist nicht vorhanden / veraltet / eine kostenlose Schmalspurversion

captnsharky am 23 Feb 2012 19:03:16

palstek hat geschrieben:
jennergruhle hat geschrieben:Wer sich das an Land gezogen hat, muss doch schon einige Dinge an Voraussetzungen mitbringen:

- auf einen bestimmten Link in einer Spam-Mail geklickt, ausführbare Datei geladen, und installiert
- Irgendein Super-Tool aus einer Tauschbörse geladen, das den Trojaner statt der erwarteten Funktion installierte
- Eine bösartige Webseite besucht, die eine Sicherheitslücke im Browser (und meist noch im Betriebssystem) ausnutzt.


Du hast noch ein paar Voraussetzungen vergessen:
- Es wird mit Internet Explorer gesurft
- Antiviren-Software ist nicht vorhanden / veraltet / eine kostenlose Schmalspurversion


So, und da muss ich jetzt leider entschieden dagegen spechen. Denn seit fast zwei Tagen mache ich nichts anderes mehr, als meinen

- mit aktuellem Win 7 64 Bit (automatische MS-updates aktiviert)
- McAfee Security Suite (auch aktuell)
- Firefox Browser (dachte, da passiert es mir nicht mehr...)

ausgestatteten PC zu retten.

Ich habe das schon das zweite mal innerhalb von zwei Jahren. Mit Tricks und Kniffen bringe ich gerade den Rechner wieder zum laufen, quäle mich durch trojaner-board.de, Chip und co.

Auf diese Weise hab ich zumindest auch festgestellt, dass ich schon seit zwei Monaten einen weiteren Trojaner eingefangen hab. Ist bisher aber nicht aufgefallen. Gefunden hat ihn das kostenlose Tool "Malwarebytes" (unbedingt vollständigen Scan durchführen, Schnellscan fand kein Trojaner).

Die Überprüfung kann ich übrigens jedem empfehlen, dauerte bei mir aber fast 8 Stunden.



Volkmar

JamesBond am 23 Feb 2012 19:16:42

captnsharky hat geschrieben:
palstek hat geschrieben:
jennergruhle hat geschrieben:Wer sich das an Land gezogen hat, muss doch schon einige Dinge an Voraussetzungen mitbringen:

- auf einen bestimmten Link in einer Spam-Mail geklickt, ausführbare Datei geladen, und installiert
- Irgendein Super-Tool aus einer Tauschbörse geladen, das den Trojaner statt der erwarteten Funktion installierte
- Eine bösartige Webseite besucht, die eine Sicherheitslücke im Browser (und meist noch im Betriebssystem) ausnutzt.


Du hast noch ein paar Voraussetzungen vergessen:
- Es wird mit Internet Explorer gesurft
- Antiviren-Software ist nicht vorhanden / veraltet / eine kostenlose Schmalspurversion


So, und da muss ich jetzt leider entschieden dagegen spechen. Denn seit fast zwei Tagen mache ich nichts anderes mehr, als meinen

- mit aktuellem Win 7 64 Bit (automatische MS-updates aktiviert)
- McAfee Security Suite (auch aktuell)
- Firefox Browser (dachte, da passiert es mir nicht mehr...)

ausgestatteten PC zu retten.

Ich habe das schon das zweite mal innerhalb von zwei Jahren. Mit Tricks und Kniffen bringe ich gerade den Rechner wieder zum laufen, quäle mich durch trojaner-board.de, Chip und co.

Auf diese Weise hab ich zumindest auch festgestellt, dass ich schon seit zwei Monaten einen weiteren Trojaner eingefangen hab. Ist bisher aber nicht aufgefallen. Gefunden hat ihn das kostenlose Tool "Malwarebytes" (unbedingt vollständigen Scan durchführen, Schnellscan fand kein Trojaner).

Die Überprüfung kann ich übrigens jedem empfehlen, dauerte bei mir aber fast 8 Stunden.



Volkmar


verstehe ich jetzt nicht.

Du machst doch hier einen kompetenten Eindruck.

Warum hast Du Dein System nicht vernünftig gesichert.

Ich benutze z.B. die Ghostsicherung nach der kompletten Installation.

Fange ich mir irgendwas ein, habe ich nach 20 Minuten wieder ein Topaktuelles Systen..... :D

jennergruhle am 23 Feb 2012 19:39:19

Und wer nicht die meiste Zeit an seinem Computer damit zubringen will, das wieder zu reparieren, das bösartige Software kaputtgemacht hat ...


...der installiert sich Linux oder kauft sich einen Mac, und kennt all diese Probleme dann nur noch nur vom Hörensagen.

Und ja, ich weiß - das hilft nicht allen weiter. Mich hat es vor ca. acht Jahren von vielen Computer-Leiden erlöst, und da war noch nicht mal ein Trojanerbefall dabei. Ein Virus hatte ich das letzte Mal 1992, noch unter MS-DOS. Das habe ich dann aber auch gleich mit dem Disassembler analysiert und einiges über Programmierung gelernt... :)

Gast am 23 Feb 2012 19:39:35

Virenscanner und Firewall und Internetsecurity vom Bezahldienst sind eigentlich verlässlich .
Auch ich habe schon "Blöd Mails" erhalten -> wers Internet benutzt sollte solche eigentlich erkennen :!:

Exe Dateien lösen eigentlich solche Probleme aus ->
Demzufolge , schliesse ich mich ... plastek und JamesBond an :!:

captnsharky am 23 Feb 2012 19:49:26

JamesBond hat geschrieben:
captnsharky hat geschrieben:
palstek hat geschrieben:
jennergruhle hat geschrieben:Wer sich das an Land gezogen hat, muss doch schon einige Dinge an Voraussetzungen mitbringen:

- auf einen bestimmten Link in einer Spam-Mail geklickt, ausführbare Datei geladen, und installiert
- Irgendein Super-Tool aus einer Tauschbörse geladen, das den Trojaner statt der erwarteten Funktion installierte
- Eine bösartige Webseite besucht, die eine Sicherheitslücke im Browser (und meist noch im Betriebssystem) ausnutzt.


Du hast noch ein paar Voraussetzungen vergessen:
- Es wird mit Internet Explorer gesurft
- Antiviren-Software ist nicht vorhanden / veraltet / eine kostenlose Schmalspurversion


So, und da muss ich jetzt leider entschieden dagegen spechen. Denn seit fast zwei Tagen mache ich nichts anderes mehr, als meinen

- mit aktuellem Win 7 64 Bit (automatische MS-updates aktiviert)
- McAfee Security Suite (auch aktuell)
- Firefox Browser (dachte, da passiert es mir nicht mehr...)

ausgestatteten PC zu retten.

Ich habe das schon das zweite mal innerhalb von zwei Jahren. Mit Tricks und Kniffen bringe ich gerade den Rechner wieder zum laufen, quäle mich durch trojaner-board.de, Chip und co.

Auf diese Weise hab ich zumindest auch festgestellt, dass ich schon seit zwei Monaten einen weiteren Trojaner eingefangen hab. Ist bisher aber nicht aufgefallen. Gefunden hat ihn das kostenlose Tool "Malwarebytes" (unbedingt vollständigen Scan durchführen, Schnellscan fand kein Trojaner).

Die Überprüfung kann ich übrigens jedem empfehlen, dauerte bei mir aber fast 8 Stunden.



Volkmar


verstehe ich jetzt nicht.

Du machst doch hier einen kompetenten Eindruck.

Warum hast Du Dein System nicht vernünftig gesichert.

Ich benutze z.B. die Ghostsicherung nach der kompletten Installation.

Fange ich mir irgendwas ein, habe ich nach 20 Minuten wieder ein Topaktuelles Systen..... :D


Bin von Deinem Lob zwar geruehrt, aber dennoch geschuettelt, James :D

Weiss nicht, was Du mi Ghost System meinst. Ich hab mir eigentlich zusaetzliche Benutzerkonten angelegt, ohne Adminrechte und hoher Sicherheitsstufe. Da dachte ich eigentlich, dass man sich beim surfen nur rote Augen holen kann, sonst aber nix.

Ja und wenn, dann halt eine Systemwiederherstellung, Windows bietet je etwas an Komfort. Nur funktioniert die Systemwiederherstellung nicht, beim hochfahren bricht der Rechner ab und teilt mir mit, dass er wegen einiger Daten keine Wiederherstellung durchfuehren konnte. Das dazu.

Jetzt dachte ich eigentlich, ich bin durch, aber irgendwie hab ich immer noch was auf dem Rechner (merke ich daran, weil der Browser eine andere Startseite immer einstellt)

Demnach kann ich nur sagen: Den absoluten Schutz gibt es nicht!



Volkmar

palstek am 23 Feb 2012 19:55:51

captnsharky hat geschrieben:So, und da muss ich jetzt leider entschieden dagegen spechen. Denn seit fast zwei Tagen mache ich nichts anderes mehr, als meinen

- mit aktuellem Win 7 64 Bit (automatische MS-updates aktiviert)
- McAfee Security Suite (auch aktuell)
- Firefox Browser (dachte, da passiert es mir nicht mehr...)

ausgestatteten PC zu retten.


Naja, es gibt auch Ausnahmen von der Regel... Mein Beileid.

Hast du schon mal versucht, die Systemwiederherstellung vom abgesicherten Modus aus durchzuführen?


Frank

captnsharky am 23 Feb 2012 19:55:52

jennergruhle hat geschrieben:Und wer nicht die meiste Zeit an seinem Computer damit zubringen will, das wieder zu reparieren, das bösartige Software kaputtgemacht hat ...


...der installiert sich Linux oder kauft sich einen Mac, und kennt all diese Probleme dann nur noch nur vom Hörensagen.

Und ja, ich weiß - das hilft nicht allen weiter. Mich hat es vor ca. acht Jahren von vielen Computer-Leiden erlöst, und da war noch nicht mal ein Trojanerbefall dabei. Ein Virus hatte ich das letzte Mal 1992, noch unter MS-DOS. Das habe ich dann aber auch gleich mit dem Disassembler analysiert und einiges über Programmierung gelernt... :)


Mit Linux (ubuntu) hab ich es auch schon auf dem netbook probiert und war eigentlich begeistert. Hatte noch nie so ein schnelles system nur zum surfen (bis ich auf das ipad umgestiegen bin) Leider gab es diverse Programme, welche unter Linux nicht verfuegbar waren. Und ausserdem -ich gebe es ja nur ungern zu - stehe ich mit Linux auf dem Kriegsfuss was Softwareupdates und so betraf. Geht bestimmt ganz einfach, ich hab es trotz anleitungen nicht kapiert, weil immer irgendwelche einschraenkungen bezueglich des eeepc waren.

Daher werde ich leider auch nie ein Linux anhaenger und damit hast Du auch weiterhin das sicherste System, weil die geringsten Nutzezahlen :)


Volkmar

captnsharky am 23 Feb 2012 19:59:04

palstek hat geschrieben:
captnsharky hat geschrieben:So, und da muss ich jetzt leider entschieden dagegen spechen. Denn seit fast zwei Tagen mache ich nichts anderes mehr, als meinen

- mit aktuellem Win 7 64 Bit (automatische MS-updates aktiviert)
- McAfee Security Suite (auch aktuell)
- Firefox Browser (dachte, da passiert es mir nicht mehr...)

ausgestatteten PC zu retten.


Naja, es gibt auch Ausnahmen von der Regel... Mein Beileid.

Hast du schon mal versucht, die Systemwiederherstellung vom abgesicherten Modus aus durchzuführen?


Frank


Danke Frank, das habe ich noch Nicht. Wenn der Suchlauf mit dem naechsten Tool durch ist (jetzt mal kaspersky, eine symantic suite hab ich auch noch zur Auswahl...) dann werde ich es so probieren. Werde auf jeden Fall berichten.



Volkmar

BOWO am 23 Feb 2012 20:05:47

a.w.meincke hat geschrieben:Ich finde es "komisch", daß die "Abmahnanwälte" die Computer identifizieren können, auf denen z.B. ein "illegaler Musk download" stattfand, aber Bundeskriminalamt und sonstige Behörden nicht herausfinden können, von welchen Computern Trojaner und Phishing Programme stammen.
(oder wollen die garnicht, oder dürfen die nicht aus "Datenschutzgründen"?, oder gibt es da kein Geld zu holen deshalb uninteressant, oder was ?)


Dafür kannst du dich bei unserer Bundesjutizministerin bedanken, die Dame verhindert seit 2 Jahren eine Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung. Somit kann man grundsätzlich über die IP-Adresse den Internetzugang nicht mehr ermitteln (jedenfalls nicht wenn es der falsche Provider ist).
Fakt ist auch, dass die Abmahnanwälte hauptsächlich nur noch Kasse machen bei Kunden der Telekom und Unitymedia. :eek:
Denn diese Provider speichern auf freiwilliger Basis für einen kurzen Zeitraum (paar Tage) die IP-Adressen, andere halt gar nicht mehr. :(
(Ein Kunde der Telekom hat dagegen übrigens auch geklagt und verloren, trotz Flatrate darf die Telekom "zu technischen Zwecken" speichern.)
Die Abmahnanwälte unterhalten große Büros die Downloads suchen und protokullieren und direkt am anderen Morgen zum Gericht laufen. Dann trifft es halt nur die Kunden beim falschen Provider. Diese Ungleichbehandlung wird sich wohl erst ändern wenn die FDP das Bundesjustizministerium bei der nächsten Wahl abgeben muss. :D

P.S.: Der angesprochene "Bundespolizeitrojaner / Gematrojaner" kommt fast immer über ausländische ?seiten auf den PC. (Kann man auch an den Rechtsschreibfehlern schon erkennen).
Gell :wink:

Durch die bestehende Verbindung wird einfach gescheckt, ob ein Port ungeschützt ist und schwupps kommt das nette Trojanische Pferd auf den Rechner.
:oops:

Aber es kann auch andere treffen, ohne vernünftige Absicherung ist man halt nicht sicher im Internet, dürfte sich langsam aber rumgesprochen haben.
:!:

captnsharky am 23 Feb 2012 20:20:30

BOWO hat geschrieben:
a.w.meincke hat geschrieben:P.S.: Der angesprochene "Bundespolizeitrojaner / Gematrojaner" kommt fast immer über ausländische ?seiten auf den PC. (Kann man auch an den Rechtsschreibfehlern schon erkennen).
Gell
:!:



Als es bei mir passierte, sah ich gerade blankes, nacktes Metall, schlanke Fuesse, volledende Formen und ja -es war echt heiss...

Ja, ich gebe s zu. ich hab mir auf schmuddligen, verrufenen Seiten, welche mir Google vorgeschlagen hat, einen Klappgeill (Notebookgrill) gesucht.
:oops: :cry:

Herr Richter, es war doch nur ein Grill :cry:

fuzzy am 23 Feb 2012 20:32:11

ich surfe mit XP und Windows 7 mit Admin Rechten, habe die normale Windows Firewall, und Avira (kostenlos) als Virenscanner. Zusätzlich noch das bereits genannte malwarebytes Programm. Alles immer aktuell.
Und wenn mir mal langweilig ist noch das gute alte spybot.

Ich hatte so einen Zirkus noch nie auf dem Rechner. Beachte ich doch einige ganz normale bereits 1000x durchgekaute Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere email Anhänge. Kostenlose updates diverser Standards, wie Adobe Reader, Flash etc. nur auf der Original Hersteller website.

Also Leute sowas fällt nicht vom Himmel, irgendwas habt Ihr vorher angestellt

Nachzulesen :

--> Link

mauimeyer am 23 Feb 2012 20:40:19

Vieleicht mal so als Tipp für alle die ein Malware- oder Virenproblem haben.

Als erstes das hier in der freien Version: --> Link
Die Software im abgesicherten Modus installieren, durchlaufen lassen und die Probleme beheben lassen.

Als zweites das hier installieren: --> Link
Direktdownloadlink oben rechts anklicken, downloaden, installieren und ausführen. den sich am ende öffnenden Text komplett kopieren und in das Fenster auf der Internetseite einfügen und auswerten lassen. Dort sieht man dann was schädlich sein "könnte". Man schaut dann ob man den Eintrag kennt und wenn nicht, dann raus damit.

Bis hier hin habe ich 95% aller Rechner, und das waren einige, wieder sauber bekommen.

Wenn dann immer noch Probleme sind, gibt es von Avira das Rescue-System. Das ist eine auf Linux basierende Boot-CD mit Antivirensoftware.
Man läd die Iso-Datei runter und brennt die auf einem sauberen Rechner auf CD. Dann den betroffenen Rechner, wenn nötig, auf booten von CD im BIOS umstellen und mit eingelegter CD booten. Dann den Virenscanner ggf. einstelen auf löschen von betroffenen Dateien und den Scan starten.

Imemr noch Probleme mit Viren oder Malware=> glaube ich nicht, dann ist es was anderes!!! Dann hilft wahrscheinlich nur noch Neuinstallation!

eule06 am 23 Feb 2012 20:52:34

Moin
Ich möchte noch mal betonen, ich war auf keinem ?kanal, auch nichts runtergeladen, eigenartig ist es schon, mit Win 7 passierte nichts, mit dem bin ich auf den gleichen Seiten, ausser das ich den Deal mit Amazon auf XP abwickelte. MfG. Dieter :oops:

fuzzy am 23 Feb 2012 20:53:32

:daumen2:

so isset.

Hier gibt es eine gute Toolsammlung von Avira :

--> Link

JamesBond am 23 Feb 2012 21:24:43

captnsharky hat geschrieben:
Weiss nicht, was Du mi Ghost System meinst. Ich hab mir eigentlich zusaetzliche Benutzerkonten angelegt, ohne Adminrechte und hoher Sicherheitsstufe. Da dachte ich eigentlich, dass man sich beim surfen nur rote Augen holen kann, sonst aber nix.

Ja und wenn, dann halt eine Systemwiederherstellung, Windows bietet je etwas an Komfort. Nur funktioniert die Systemwiederherstellung nicht, beim hochfahren bricht der Rechner ab und teilt mir mit, dass er wegen einiger Daten keine Wiederherstellung durchfuehren konnte. Das dazu.

Jetzt dachte ich eigentlich, ich bin durch, aber irgendwie hab ich immer noch was auf dem Rechner (merke ich daran, weil der Browser eine andere Startseite immer einstellt)

Demnach kann ich nur sagen: Den absoluten Schutz gibt es nicht!



Volkmar



Hallo Volkmar,

Ghost ist von Norton und ermöglicht Dir auf einfachste Weise ein Backup (ein sogenanntes Image) Deiner Systempartition zu erstellen. Oder so wie ich es gemacht habe, eine eigene Festplatte für meine System auf C:\

Diese Sicherung kannst Du automatisch starten und speichern wo Du möchtest.

Da gibt es auch noch andere Firmen die soetwas anbieten.....


--> Link


Wir machen das mit ghost auch bei uns auf der Arbeit mit allen Rechner die wir haben. Einfacher geht es wirklich nicht.
Da kann auch ein User mal das System total schrotten, kein Problem.


´
Der Vorteil liegt für mich klar auf der Hand:

Einmal System mit aller SW einrichten incl Virenschutz und pipapo....
Anschließend komplettes LW C:\ sichern
Wichtig dabei ist, dass keine Daten (Bilder usw.) sich auf C:\ befinden, sondern auf anderen Laufwerken. Z.B. d:\

Wenn jetzt so ein Ding passiert wie bei Dir, dann lege ich die Ghost CD ein, gehe auf LW wiederherstellen und nach 20 Minuten habe ich ein absolut jungfräuliches System vor mir. :D

Egal, was mir irgend so ein Penner auf meinem Rechner unterjubelt.


So habe ich mir auch angewöhnt ab und an auch zwischendurch so alle paar Monate mir meine Sicherung zurückzuspielen.

Hat auch den großen Vorteil, das ich mir jetzt auch mal eine neue SW installieren kann. Und wenn die mir nicht gefällt, dann, na ja, Du kannst es Dir denken.

Sollte sie mir gefallen, dann sichere ich mein System eben wieder und alles ist prima :wink:


captnsharky hat geschrieben:

Demnach kann ich nur sagen: Den absoluten Schutz gibt es nicht!



Volkmar


Mit einem Backup braucht man den auch nicht......

jennergruhle am 23 Feb 2012 22:53:12

BOWO hat geschrieben:Dafür kannst du dich bei unserer Bundesjutizministerin bedanken, die Dame verhindert seit 2 Jahren eine Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung. Somit kann man grundsätzlich über die IP-Adresse den Internetzugang nicht mehr ermitteln (jedenfalls nicht wenn es der falsche Provider ist).

Nur weil die Polizeibehörden gebetsmühlenartig diese Litanei wiederholen, wird sie noch lange nicht Wahrheit. Nicht nur die Sabine lehnt die VDS ab, auch eine Menge anderer Leute, die erkannt haben, dass sie nicht das Allheilmittel ist, die Betreiber Unsummen kostet (die wir dann alle mit bezahlen müssen), alle Internetnutzer generell unter Verdacht stellt und in nur sehr seltenen Fällen hilft. Vor allem nicht gegen Dinge, die der Nutzer selbst in Unwissenheit der Gefahr heruntergeladen hat. Die Betreiber sitzen in 99,99% dieser Fälle ohnehin im Ausland, wo deutsche Gesetze nichts ausrichten.

BOWO hat geschrieben:Durch die bestehende Verbindung wird einfach gescheckt, ob ein Port ungeschützt ist und schwupps kommt das nette Trojanische Pferd auf den Rechner.

Nein. So einfach geht es nicht, der Nutzer muss schon iregndwie mitwirken. Und sei es nur durch Nutzung veralteter Software oder Surfen als Admin. Das ist nämlich eine ganz üble Quelle für Schädlinge, die sich ins System einnisten.

BOWO hat geschrieben:Aber es kann auch andere treffen, ohne vernünftige Absicherung ist man halt nicht sicher im Internet, dürfte sich langsam aber rumgesprochen haben.
:!:

Da kann ich Dir uneingeschränkt zustimmen.

California Gregor am 23 Feb 2012 23:33:03

Hallo,
Rechner im Abgesichertem Modus starten( beim Hochfahren die F8 Taste drücken).
Dann System Wiederherstellung, nach dem nicht bekannt ist wie lange der Trojaner schon auf dem Rechner ist, so weit wie möglich zurückgehen. Erfahrungsgemäß startet danach der Rechner normal.
Dann sofort so lange mit Anti Malware suchen, bis Trojaner gefunden wird. Habe bereits auf vier Rechner mit Unterschiedlichen Betriebssysteme entfernt. Hier noch eine weitere Anleitung:
--> Link

Viel Erfolg
Gregor

Oldfellow am 24 Feb 2012 00:07:47

fuzzy hat geschrieben:ich surfe mit XP und Windows 7 mit Admin Rechten...


Hat sicher was mit Bequemlichkeit, aber nichts mit Sicherheit zu tun.

Sorry, wenn ich da kategorisch dagegen bin. Und Du bist Dir darüber sicherlich im Klaren, dass auch Viren, Trojaner etc. im Administrator-Modus diese Rechte erhalten.

Und der Thread-Ersteller hätte wahrscheinlich auch schon vorher gemerkt, das er gerade Sch… baut, wenn er plötzlich während des Surfens das Admin-Passwort hätte eingeben müssen und der Ärger wäre ihm erspart geblieben!

captnsharky am 24 Feb 2012 00:51:20

Ich war zwar nicht der Threadersteller, aber wie versprochen meine Rückmeldung: Nach Aussage von McAfee und Malware bin ich wieder sauber, puh! Hat viel Zeit und Sucherei bedeutet.

Eine gute Nacht und ich klinke mich hier (glücklicherweise) aus und plane wieder weiter meine England, Istrien und die noch fehlende Pfingstreise!

Das macht mehr Spass!!!

Volkmar

MDDIO am 24 Feb 2012 05:45:37

Als Systemanalytiker habe ich mich seit Jahrzehnten mit den verseuchten Computern anderer Leute herumgeschlagen.

Genau wie Fuzzy bin ich der Meinung, daß so etwas nicht sein muß. Der Fehler sitzt immer vor dem Rechner, nie darin. Der Computer ist nur ein einfaches Werkzeug das, wenn es falsch benutzt benutzt wird, mehr Schaden anrichtet als es nützt. Der Rechner ist zwar unheimlich schnell, aber auch unheimlich blöd: Er befolgt die Befehle seines Bedieners aufs genaueste, und wenn der das Werkzeug falsch benutzt, gibt´s halt böse Überraschungen.

Ich habe noch nie erlebt, daß ein Virus in einem normal abgesicherten und normal benutzten System zu finden war.

Normal abgesichert heißt:
-Automatische Updates des Betriebssystems.
-Firewall mit automatischen Updates (ZoneAlarm o. ä.)
-Virenscanner mit automatischen Updates (Avira o.ä.)
-Vielleicht noch ein Scanner für Ad- und Spyware.

Normal benutzt heißt:
-Zuallererst: Keine ?seiten und keine Hackerseiten aufmachen!
-Alle Emails von unbekannten Absendern sofort in den Spamcontainer.
-Keine Anhänge von Emails öffnen, ohne sie vom Virenscanner prüfen zu lassen.
-Keine unbekannten Programme öffnen, bevor diese nicht vom Virenscanner überprüft wurden.
-Vollkommen unbekannte Programme erst mal in einer Sandbox installieren und prüfen, bevor man sie aufs System nimmt.

Und last but not least: Regelmäßig ein komplettes Systembackup auf eine externe Platte machen, am besten täglich!

Das alles, außer der Sandbox, läuft automatisiert ab, belastet den Bediener also überhaupt nicht. Er muß es nur einmal richtig einrichten (oder von einem einrichten lassen, der Ahnung hat). Abends die USB-Platte anzuschalten und morgens wieder abzuschalten sollte auch ein technisches Embryo schaffen. :wink:

Mit diesen Regeln laufen meine Rechner seit dem OSBORNE 1 mit CP/M ohne jegliche Viren und ohne Datenverluste.

Wer sich an diese oder ähnliche Regeln nicht hält, der wird sich über kurz oder lang sein System verseuchen. Das Schlimmste was mir je untergekommen ist, war ein WIN-98 Rechner mit 198.000 verseuchten EXE-Dateien. Der brauchte eine knappe Stunde zum booten und hat sich nach 3 Minuten Desktop wieder verabschiedet. Nach der Säuberung und Datenrettung habe ich mir die Browserchronik angesehen:
Jeder zweite Link verwies auf ein ?seite. :D
Eine Firewall war zwar vorhanden aber abgeschaltet (damit Emule besser läuft!).:P

Und das alles, wohlgemerkt, auf einem Firmenrechner mit Warenwirtschaftssystem und Buchhaltung. :cry:

pipo am 24 Feb 2012 08:55:31

MDDIO hat geschrieben:Ich habe noch nie erlebt, daß ein Virus in einem normal abgesicherten und normal benutzten System zu finden war.

Viel Wahrheit mit einer trügerischen Botschaft.
Ich würde es so ausdrücken:
Wer "zweifelhafte" Seiten mag, wird mit einer ständigen Bedrohung leben müssen.
Für den Rest gild: Den gesunden Menschenverstand nicht vor dem
Gebrauch eines Computers mit Internetzugang abzuschalten.

Updates, Tools oder Beschneidung von Rechten stören aktuelle Viren,
Trojaner oder Malware immer weniger :wink:


peter

MDDIO am 24 Feb 2012 11:32:02

Wer "zweifelhafte" Seiten mag, wird mit einer ständigen Bedrohung leben müssen.

Wieso? Wer zweifelhafte Seiten mag, der kaufe sich einen alten, gebrauchten Schluffen nur für diese zweifelhaften Seiten. Nach zwei oder drei Wochen macht er dann ein "Format C:\", steckt die Betriebssystem-DVD rein, partitioniert und formatiert die Platte, damit der Bootsektor neu geschrieben wird und läßt das System neu aufspielen. Nach ein bis zwei Stunden kann er dann wieder zwei oder drei Wochen lang "zweifelhafte Seiten" besuchen. :D

...Beschneidung von Rechten stören aktuelle Viren....

Die Beschneidung von Rechten hat erst die Viren geschaffen!

Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre habe ich als einer der Hacker der ersten Stunde mit Begeisterung das gute alte BTX gehackt und nächtelang Schlüssel für Nagravision rechnen lassen, weil man die Rechte des freien Datenverkehrs beschnitten hat! Jede Rechtebeschneidung hat rein egoistisch monetäre Gründe (wie z.B. heute durchs IOS von Apple oder Phone7 vom MS) und führt nur dazu, daß die heutige, junge Hackergemeinde sich mit Begeisterung auf die Firewalls stürzt und sie innerhalb kürzester Zeit einreißt! Ich kann da zwar heute nicht mehr mithalten, aber ich finde das toll, macht weiter so!

Ohne diese Enthusiasten, hätten wir schon längst den vollkommenen Überwachungsstaat, in dem ein alter, verbitterter Rollifahrer im Hintergrund an den Fäden eines jeden Bürgers zieht und die Sparkonten von Apple, Microsoft und vom Vatikan geführt werden!

Wer will denn immer mehr Rechte beschneiden und Bürger auf den elektrischen Stuhl schicken, wenn sie nur ein paar Geheimnisse ausplaudern? Es ist gut daß die junge Generation genauso wenig Vertrauen in die alten Säcke hat, wie wir damals. Und ich hoffe, daß das auch in Zukunft so bleibt, sonst verblödet das Volk langsam immer mehr!

Ein Hoch auf die Viren und Trojaner, auf daß sie auch den "normalen Bürger" geistig auf Trab halten, daß er für seine Fehler zahlen muß und seine Sinne geschärft bleiben!

Lancelot am 24 Feb 2012 11:45:00

MDDIO hat geschrieben:Ein Hoch auf die Viren und Trojaner, auf daß sie auch den "normalen Bürger" geistig auf Trab halten, daß er für seine Fehler zahlen muß und seine Sinne geschärft bleiben!


:wall: :wall:



:ironie:

Und ein Hoch auf die bewaffneten Räuber, auf daß der "normale Bürger" geistig auf Trab bleibt, daß er für seine Fehler zahlen muß und seine Sinne geschärft bleiben!

pipo am 24 Feb 2012 12:02:19

:grosseaugen: :gruebel:

jennergruhle am 24 Feb 2012 12:22:45

Ich denke, hier haben wir wieder mal eines der Haupt-Verständnisprobleme: Die Unterscheidung zwischen Hacker und Cracker (nein, ich meine nicht die Kekse).

Ich zitiere mal Wikipedia zum Begriff Hacker:
Hacker hat im technischen Bereich mehrere Bedeutungen. Das Wort wird alltagssprachlich gebraucht, um jemanden zu bezeichnen, der über ein Netzwerk in Computersysteme eindringt und zugleich Teil einer entsprechenden Subkultur ist. In engerem Sinne gebrauchen seit den 1950er Jahren weitere Subkulturen den Ausdruck zur Selbstbezeichnung. Gemeinsames Merkmal ist dabei, dass ein Hacker ein Technikenthusiast ist, der umfangreiche technische, vor allem computertechnische Grundlagenkenntnisse besitzt.
In einem übergreifenden Sinn umfasst ‚Hacker’ experimentierfreudige Personen, die mit ihren Fachkenntnissen eine Technologie beliebiger Art außerhalb ihrer normalen Zweckbestimmung oder ihres gewöhnlichen Gebrauchs benutzen.


Wenn Peter (MDDIO) diese Kreise gelobt hat, kann ich ihm bedenkenlos zustimmen.

Ein Lob auf Leute, die in böser Absicht Computersysteme angreifen, um sich finanzielle Vorteile zu erschleichen (wie mit diesem 50€-Erpresserprogramm) oder mutwillig zu sabotieren, finde ich hingegen extrem unangebracht. Auch wenn es die Computer-Sicherheitsbranche vorangebracht hat - das ewige Katz- und Maus-Spiel von Entwicklern der Schädlinge und der Sicherheitssoftware verursacht uns allen unter dem Strich nur Schaden.

Da ist der Vergleich mit den bewaffneten Räubern durchaus angebracht.

eule06 am 24 Feb 2012 12:56:58

Moin
Noch einmal für die Schlauen, die mit dem Internet und Computer ihr Geld verdienen und verdienten. Ich habe dieses Thema reingestellt, WEIL ICH NICHT AUF SCHMUDDELSEITEN WAR, ich wollte nur klar machen das es auch andere möglichkeiten geben muß, in unsere Rechner zukommen. Bis auf den Regenschirm habe ich denen nichts entgegen zusetzten. Ich möchte doch glauben das es noch genügend andere Teilnehmer gibt die mit dieser Materie genauso zukämpfen haben wie ich, wenn ihr Lösungen habt erklärt sie uns wie einem 8 jährigen. Denn ich habe noch keine Computer Schulung gehabt.
Also befasst euch nur mit solchen Hilfesuchenden Themen wenn ihr helfen wollt. Ich scheine meinen Virus wohl durch die Systemwiederherstellung in den Griff bekommen zuhaben. MfG. Dieter

MDDIO am 24 Feb 2012 13:00:57

Das sind Viren, die, wie richtig ausgedrückt, weder von Hackern (vielen Dank für die Klarstellung), noch von Crackern kommen!

Diese Art von bösartigen Viren hat zuerst die Telekom in den frühen 90er Jahren von einer deutschen Firma per Auftrag anfertigen und in Umlauf bringen lassen, das waren die brüchtigten "Dialer". Einen davon habe ich selbst unschädlich gemacht und damals die Kreissparkasse Idar-Oberstein über die "CHIP" unsterblich blamiert. Die wollten das nämlich unter den Teppich kehren. Seitdem kann ich bei keiner Sparkasse in ganz Deutschland mehr Geld abheben. :(

Die gleiche Firma (bzw. die Nachfolgefirma) hat dann im Auftrag der Regierung mehrere Spionageviren programmiert und in Umlauf gebracht. Die waren aber so dilletantisch gemacht, daß sie schon am nächsten Tag in der Bildzeitung standen. Stichwort "Bundestrojaner" (das war aber nicht der erste und nicht der letzte). Diese Dilettanten und Abzocker waren unter sich und haben sogar noch versucht, unseren Club zu kriminalisieren! Ein Todesfall ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. Nicht daß er ein Engel war, aber ein Krimineller mit Sicherheit nicht!

Einfach mal so drauflosplappern, ohne Kenntnis der genauen Hintergründe kann also schnell zum Eigentor werden. Ich könnte da jetzt wieder mal ein geflügeltes Wort von Dieter Nuhr anführen - Wenn man keine.....aber das laß ich lieber bleiben. :wink:

Ich heiße diese Abzockermethoden nicht gut. Sie kommen aber weder aus Hacker- noch aus Crackerkreisen. Sie kommen aus der Wirtschaft! Honorige Anwälte mit Konten auf den BVI wollen damit ihr Schäfchen ins trockene bringen und alte, verknöcherte Rollifahrer wollten damit ihre Dienstherren, das Volk, ausspionieren! Seid froh, daß es Hacker gibt, sonst würdet Ihr noch viel mehr abgezockt werden!

Aber mal ehrlich:
Wer ohne Firewall, Virenscanner, ohne Systemupdates im Internet auf alle möglichen und unmöglichen Buttons klickt, wer jeden Anhang einer Email ohne nachzudenken aufmacht und unbedingt jedes Bildchen und Filmchen sehen muß, der hat sich die 50 Euro Strafe redlich verdient! Wenn ich ihm sein strubbeliges System wieder auf die Reihe bringen müßte, würd´s erheblich teurer werden! :D

Tut mir leid, da hält sich mein Mitleid in engen Grenzen. 8)

MDDIO am 24 Feb 2012 13:04:32

Einen echten Virus bekommt man durch Systemwiderherstellung nicht in den Griff !!! Die Programmierer sind doch nicht blöd!

Erklärt habe ich alles ein paar Postings höher, haarklein, wie für einen Sechsjährigen!

pipo am 24 Feb 2012 13:23:35

MDDIO hat geschrieben:Erklärt habe ich alles ein paar Postings höher, haarklein, wie für einen Sechsjährigen!

Und selbst das reicht nicht aus.

Was mich ein bisserl stört das wir in die Extreme abweichen, mit denen die aller meisten Leser dieses Forums nichts zu tun haben.

Dosiert warnen ja, Panik verbreiten nein :D

Vielleicht sollten wir mal ein Thema eröffnen und Tipps zu Tools oder Verhaltensregeln sammeln, die man einem normalen User an die Hand geben kann.


peter

Lancelot am 24 Feb 2012 13:29:54

MDDIO hat geschrieben:Tut mir leid, da hält sich mein Mitleid in engen Grenzen. 8)


Hmm ... ICH gehöre zu den (allerhöchst) "Einäugigen" - bin halt Anwender und kein Spezialist - und habe Firewall, Virenscanner, "sicheres" und HBCI-verschlüsseltes Online-Banking, Auto-Updates für alles (nicht wenig nervig :roll: ) UND: bewege mich NICHT auf Schmuddelseiten, schon garnicht mit dem Geschäftsrechner :!: Muß mich aber geschäftlich relativ viel im Netz bewegen ...

Trotzdem hat irgendein (blöder) Gangster es geschaft an meine Bankdaten zu gelangen und hat (zwar ziemlich plump) versucht, eine Blitzüberweisung in Höhe von € 14.850,-- zu meinen Lasten an ein deutsches Postscheck-Konto zu veranlassen.

Nix passiert, alle "Sicherheitssysteme" der Bank haben funktioniert, die Überweisung wurde nicht ausgeführt. Folge :

1 . die Bank sperrt als erstes mein Geschäftskonto - könnte ja gehackt sein :? (das konnte ich denen erfolgreich - mit Mühe - wieder ausreden).

2. die Bank besteht auf meiner Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei - da mußt Du persönlich erscheinen, Unterlagen abgeben, ewig warten (auf Holzpritsche, kam mir vor wie im Heimatfilm) - ein Spezialist vom LKA schaltet sich auch noch ein, nochmal das Ganze von vorn, meine Frau wird als Zeuge mit verhört ... also ein paar Stunden hat das alles gedauert.

3. meine Bank stellt alle meine Konten für einen Zeitraum von 6 Wochen unter "verschärfte Beobachtung" - könnte ja nochmal passieren, "dient nur zu Ihrem Schutz". Diese Maßnahme führt aber dazu, daß alle online-Bewegungen erstmal auf ein Sonderkonto laufen und manuell geprüft werden - dauert so 2 Tage, meine Lieferanten waren "begeistert".

4. Nach bereits 4 Wochen stellt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein "wegen Aussichtslosigkeit". Mein Einwand, der Empfänger mit dem deutschen Postscheckkonto müßte doch ermittelbar sein, wird nur mit einem müden Lächeln abgetan - da gibt´s heutzutage richtig gute Tricks für eine gefälschte Identität.

Alles ein Riesenaufwand :(

UND: was das mit dem verknöchertem Rollstuhlfahrer zu tun haben könnte erschließt sich mir nicht.

Für mich sind alle Hacker, Trojaner, Viren so überflüssig wie ein Kropf und dienen ausschließlich der Geschäftemacherei - entweder verdienen die Virenschützer, oder die Virenverbreiter (kriminell).

MDDIO am 24 Feb 2012 14:15:18

Hallo. Peter.

Ich warne seit über 35 Jahren "dosiert". Glaube mir, es hat keinen Zweck. Das geht zum einen Ohr wieder rein und zum anderen wieder raus! Es ist einfach so, daß die Entwicklung die meisten Menschen meines Alters überollt und hinter sich gelassen hat. Immer wieder erlebe ich, daß Leute sich mit dem Computer regelrecht unterhalten und ihn beschimpfen! Die betrachten das bißchen Silikon, Kupfer und Glas nicht als Werkzeug, sondern als Wesen und fürchten sich davor! Das ist so, als ich mich mit meinem Wagenheber unterhalten würde.

Im Sommer 1986 war ich im Urlaub in Griechenland, in Kalampaka um mir die Klöster auf den Bergspitzen anzusehen.Nachmittags ein Anruf von meinem besten Kunden, einer Steuerberaterkanzlei:

"Sie müssen ganz dringend hierher kommen, hier klappt nichts, die ganze Arbeit bleibt liegen, meine Frau ?????? (eine seiner Steuergehilfinnen) ist schon mit den Nerven fertig"

Ich ganz kleinlaut: "Können wir das nicht morgen früh am Telefon regeln?"

Mein Kunde:"Wenn Sie hier nicht morgen früh auf der Matte stehen, haben sie einen Kunden weniger!" - aufgelegt.

Also ich noch am am Nachmittag einen Leihwagen besorgt und nach Athen gedüst. Am nächsten Morgen stand ich mit einer Stunde Verspätung hinter Frau ????? und ihrem Chef, der mit hochrotem Kopf, dem Herzinfarkt nahe.

Ich: "Frau ????, nun zeigen sie doch bitte den Fehler, damit wir das im Programm beheben können!"

Frau ?????, dem Weinen nahe, hackte ihre Zahlenkolonnen in die Tastatur und nach drei oder vier Belegen schluchzte sie auf: "Da, sehen Sie, nichts mehr, garnichts mehr. Ich werd´ noch verrückt!" Und brach endgültig in Tränen aus. Dabei hämmerte sie mit einem wütenden Stakkato immer wieder die gleiche Zahl in die Tastatur.

Die Stirn meines Kunden wechselte langsam von hellrot nach dunkelrot und die Halsadern schwollen an. Im ganz ruhigen Ton sagte ich:

"Frau ????, jetzt drücken sie doch bitte mal auf die Taste F1 (das ist die hier) und dann geben Sie den Beleg nochmal ein!"

Sie tat wie geheißen und das Monster nahm die Zahl an. Frau ???? sah mich ganz verdattert an und fragte:

"Woher soll ich denn wissen, daß ich diese blöde Taste drücken muß. Das hat mir niemand gesagt!"

"Frau ????, weil da gerade was gepiepst hat und auf dem Bildchirm stand: Bitee drücken Sie [F1] und wiederholen Sie die Eingabe"

Frau ???? bekam langsam wieder Oberwasser und plapperte vorwurfsvoll. "Ja ich, ich muß hier arbeiten, ich muß die Belege heute Abend fertig haben, da kann ich nicht noch lesen was da auf dem Bildschirm steht!"

Als sie den Blick ihres Chefs einfing dämmerte ihr langsam, was sie da von sich sich gegeben hatte. Ich bekam, trotz der ärgerlichen Umstände fast Bauchkrämfe weil ich das Lachen unterdrücken mußte und mein Kunde, inzwischen wieder normalem Puls, marschierte in sein Büro.

Am gleichen Tag ging´s noch ab nach Frankfurt und am nächsten Nachmittag konnte ich mir endlich Kalampaka ansehen. Zurückgelassen hatte ich einen zufrieden Kunden (bei dem ich ab sofort fast alles per Telefon bereinigen konnte) und eine Steuergehilfin, die von da an immer was ganz dringendes außerhalb zu tun hatte, wenn ich in dort auftauchte.

Meine Auslagen habe ich natürlich nicht erstattet bekommen - das war halt Kundendienst. Aber der Kunde blieb mir treu und ich hab´s so nach und nach wieder reingeholt.


Was will ich damit ausdrücken?

Du kannst es den Leuten mündlich, schriftlich und per Video geben, das geht rechts rein und links raus. Wenn die irgendwas im Kopf haben, dann wird´s so lange so gemacht, bis sie mal so richtig auf die Schn...ze fallen! Dann nehmen sie endlich Lehre an und hören auf das, was Du sagst. Vorher sind sie alle mehr oder weniger beratungsresistent.

50 Euro tun schon ein wenig weh, ab dem Betrag fängt man gaaaanz, gaaaanz langsam an, ein wenig zuzuhören...... :D

nothing for ungood ..... Euer Sahara-Peter :wink:

MDDIO am 24 Feb 2012 14:32:50

Hallo Wolfgang,

auch eine nette Geschichte, hat aber nichts mit Viren, Hackern oder sonstigem zu tun.

Ich, als ekelhaft gesunder, rechtschaffener Mensch brauch auch keine Rechtsanwälte und Ärzte, die machen nur die Leute arm oder krank und sich die Taschen voll.........

........aber könnte es vielleicht sein, daß sie von Anderen gebraucht werden?

Wer weiß, wer weiß, vielleicht sollte ich das mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten ..... :oops:


Übrigens: Ich habe noch niemanden getroffen, der Viren schützt! Das wäre ja ganz kriminell, die Dinger auch noch am Leben zu erhalten! :eek:

Lancelot am 24 Feb 2012 14:47:10

MDDIO hat geschrieben:... hat aber nichts mit Viren, Hackern oder sonstigem zu tun.


:gruebel:

Sondern ? Also ICH hab die Daten nicht freiwillig rausgerückt ... :(


MDDIO hat geschrieben:Übrigens: Ich habe noch niemanden getroffen, der Viren schützt!


Verzeih mir meine sprachliche Unschärfe .. gemeint waren:

- Anbieter von Virenschutzsystemen
- "Hacker", also solche, die Viren "erfinden" und verbreiten.

Wobei ich manchmal frage, ob da die Grenzen nicht fließend sind - einer lebt vom anderen ... :?

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