So, jetzt haben wir den ersten Winter mit WoMo hinter mir. Und ich muss sagen, WoMo im Winter hat auch was. Oft steht man alleine auf einem herrlichen Stellplatz. Überhaupt passiert es nie, dass ein Stellplatz voll ist. So kann man sich die schönsten Plätze aussuchen und braucht nicht zu planen. Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass viele V+E kein V mehr hatten. Wasser war abgestellt (logisch bei Minusgraden) aber selbst Strom gab es nicht überall. Wobei ich trotz Winter nur 2 mal zum Kabel greifen musste. Wir hatten einige sehr sonnige Tage mit wunderschönen Ausflügen. Abends zum WoMo kommen und einen Glühwein trinken ist schon was ganz besonderes. Das schönst Erlebnis hatten wir im Hochschwarzwald an einem sehr ruhigen Waldparkplatz, als morgens eine ganze Herde Rotwild samt ihrem Nachwuchs (es waren eher schon Heranwachsende) vorbei zog und wir sie in aller Ruhe vom WoMo aus betrachten konnten. Und seit Jahren haben wir mal wieder eine Eule zu Gesicht bekommen. Und genau dann hat man seinen Photo nicht dabei.
Technisch gesehen: Eine Flasche (11kg) Gas hält ~4 Nächte (manchmal auch 6, zweimal nur 3(sehr stürmisches Wetter und fast nur im WoMo gehockt)), die truma ist selbst bei -10Grad nur zu rund 20% an, Batterie 180Ah mit Solar 130W hat fast immer gereicht. Einzig die Frontscheibe ist trotz Faltrolo manchmal morgens ein "Wasserfall". Vielleicht mache ich doch mal eine Isolierfolie von draußen ans Fenster. Frischwasser bekam ich eigentlich immer auch an den Tankstellen, oder habe es mittels einer Tauchpumpe direkt von einem Brunnen/Quelle gezogen. Die hat es ja im Schwarzwald reichlich. Trinkwasser führen wir immer gesondert mit. UMTS funktioniert heute sogar im Schwarzwald fast überall.
Ich weiß jetzt, dass es für uns richtig war das WoMo über den Winter nicht abzumelden. Und ich weiß jetzt auch, dass ich immer etwas Dieselfließ dabei haben werde. :D

