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Hallo zusammen, wir haben 2x 210Ah Gelbatterien im Aufbau und ich weiß nicht ob die Batterien noch "gut" sind. Hier mal meine fragen bzw. meine Theorien....
1. Wieviel Volt sollte eine "gute" Batterie nach dem Laden haben? Nach Anzeige sind das bei mir 13,7V = 100% (sollten das nicht über 14V sein? 2. Heute um 10.30 Uhr starte ich nach Anzeige bei 12,7V = 91%. Ich habe Verbraucher eingeschaltet - auf der Anzeige steht -10Ah. Bei 420Ah x 91% = ca. 380Ah / -10Ah sollte thoretisch 38 Std. das Licht brennen, oder????? 3. Glaubt ihr das die Angaben von der Anzeige stimmen? 4. Kann man die Kapazität nicht auch nur an der Voltzahl bestimmen? z.B. 14,5V=100%, 13V=?%, 12,5V=?% usw. ??? 5. Wenn ich viel "Strom" entnehme (mit Wechselrichter Kaffee kochen) geht dann eine "schlechte" Batterie schneller in die knie (Leistungskurve) oder kann man immer die Wattzahl (-Ah) durch die Kapazität teilen. Ich drücke mich bestimmt nicht immer richtig aus, aber die Batterieprofis können mir bestimmt helfen. Jako ....neuer Zwischenstand zu 2. um 12.00 Uhr:
12,1V = 87%
Wenn nach Ladung und einer anschliessenden Ruhepause 12,7V anstehen sind das 100%. Wenn nach 2 Stunden ohne Verbraucher jetzt 12,1V ansteht, ist das schlecht. Fahr zu Bosch und mache einen Kapazitätstest. Hallo, nein nein, ich habe den test nicht nach dem laden begonnen, ich habe vorher auch schon "verbraucht"..... und es brennt gerade die ganze Zeit viel Licht - nach Anzeige -10Ah. Jako Dazu braucht man ein Voltmeter und Batterieempathie. Du beobachtest einfach dein Voltmeter während des Ladens und Entladens.
An der Art wie sie beim Stromen in die Knie'e geht, und beim Laden sich der Zeiger an die 15 schmiegt. Ich hab mich so an sie gewöhnt..... hab mich so sehr an sie gewöhnt.. neuer Zwischenstand 13.00 Uhr
12,0V = 84% @rolfblock - sorry aus deinem beitrag werde ich nicht schlau, tut mir leid das ich nicht genug hintergrundwissen zu dem thema habe..... Naja, ich mache es so, dass ich das Verhalten der Batteriespannung über die Jahre hinweg beobachte. Dabei fallen mir dann Veränderungen beim Laden oder Entladen auf. Ich lebe also mit der Batterie und fühle, wenn es ihr schlecht geht.
Aber, wie im richtigen Leben, kann der Tod auch mal plötzlich und unerwartet kommen, sei es durch Herzinfarkt oder Plattenkurzschluss. So eine Batterie ist auch nur ein Mensch. Meine letzte Bleigel Batterie 85 Ah hatte 20 Jahre gehalten. Die war aber nicht im Wohnmobil, sondern zunächst im Labor als Quälaspirant für Notstromversorgung, dann lange Zeit wenig benutzt, später hat sie einen 300 W Außenbordmotor 4 Stunden lang angetrieben. Wenn du empathisch am Batterieleben teilnimmst, braucht du auch keinen Boschdienst, um Belastungstests zu machen. Ich schätze mal Raidy wird ebenso mit seiner Batterie umgehen. ...ich fasse mal zusammen.... die Batterien waren nicht voll geladen, die Anzeige zeigte:
10:30 12,7V = 91% es wurde viel Licht eingeschaltet -10Ah nach Anzeige 12:00 12,1V = 87% 13:00 12,0V = 84% 14:00 11,9V = 82% ich habe auch schon gelesen das man bei 12V aufhören sollte die Batterien zu entladen... kann doch nicht sein oder? warum werden dann erst 82% angezeigt?
Du hast also um 10:30 10 Ah Kapazität entnommen. Mit welchem Strom? Dann hat sich nach dieser Entnahme die Batteriespannung weiter verringert? Und was willst du eigentlich mit den % Angaben? Können die irgendeinen Sinn machen? Dabei kann alles so einfach sein. Miss den Strom und beobachte die Spannung. Je höher der Strom, desto tiefer darf die Entladeschlussspannung sein. Ich hab eine 13 Ah Gel Batterie in 20 min mit 300 W Belastung auf 11 V gebracht. Danach dauerte es noch 2 min, dann war sie bei 10 V. Also ist bei dieser Art von Batterie/Last Kombination bei 11,1 V Schluss. Das musst du ganz einfach durch Erfahrung für deine Batterie herausfinden. Ich wüsste nicht wie mir dabei % Angaben helfen könnten. Da müsste ich ja durch Reverse Engineering mir ne Tabelle machen, um aus den % wieder Spannung zu machen. Das wäre mir zu kompliziert. Ich denke mal, die Prozentangabe ist auf seiner Anzeige.
Das ist es ja, was ihn irritiert. Wie kann eine Batterie mit unter 12Volt noch über 80% haben. Stimmt da seine Anzeige nicht? Ich kenn mich da auch nicht aus, würde es aber gerne wissen
....ich entnehme SEIT 10:30 durchgehend -10Ah (nach Anzeige auf kontrollplannel) sprich - ich habe viel Licht angemacht - weiß jetzt aber nicht wieviel watt) um diese -10Ah zu erreichen (wollte eine gerade zahl erreichen) Die %-Angabe steht auch auf dem Kontrollplannel (soll die Batteriekapazität anzeigen) ich stell heut Abend mal ein Foto von der Anzeige rein..... Jako
Wo hast du die Zahlen, die nicht zusammen passen her? Abgelesen , selbst errechnet? 11,9V in "Ruhe" sind ca. 50%. Selbst mit Belastung von 120W ist der Spannungsabfall in der Zeit bei 420AH zu gross.
Damit das funktioniert, muss auch dein Wechselrichter erfasst werden, ist das so? Wenn nicht, geht nur die Spannung runter aber nicht die Prozente.
so sieht mein Kontrollplannel aus, wenn ich auf den Knopf B drücke werden die Voltzahl der Starterbatterie und der Aufbaubatterie(n) angezeigt. Nebendran steht die % Zahl. In der Anzeige A steht wieviel Ah ich entnehme (seit 10:30 -10Ah) je mehr Watt ich verbrauche umso höher steigt die Zahl......
Der Wechselrichter ist zur Zeit ausgeschaltet, es brennt nur Licht. ob er erfasst wird weiß ich im Moment nicht - muß ich testen. Ist aber z.Z. unrelevant..... 15:00 Uhr 11,8V = 80% Ohne Multimeter wird das nix!
Ich würde die Verbraucher ausschalten und laden bis der Akku in die Erhaltungsladung geht -jetzt sollte der Akku voll sein-, dann den Lader ausschalten und mit dem Multimeter direkt an der Batterie messen und der Panelanzeige vergleichen. Wenn die Spannung nach 5 Std. Ruhe noch min. 12,7V zeigt, scheint noch alles ok, dann kann man mit Belastung von 10A den Test wiederholen. hallo,
seit 10:30 sind rund 45 Ah entnommen worden, macht 10A Entladestrom. Die Batterie hat 420 Ah, macht bei 20 stündiger Entladung 21 A Entladestrom -> die Batterie wird mit der Hälfte ihres Nennstroms entladen, soweit ok hat ein Gel-Akku unter diesen Bedingungen noch 11,8 V, ist er zu rund 70% entladen falls der Akku zu Versuchsbeginn voll war, ist er wohl nicht mehr "gut" wie alt sind die Akkus? grüße klaus ......das ist doch mal eine Aussage !!! soll heißen eine "gute" Batterie hat nach 5 Std. noch 12,7V ? ich glaube das hat sie..... und eine Batterie die nicht mehr ganz ok ist verliert auch ohne Belastung Spannung....?
ok, das mache ich, jetzt warte ich aber erst noch ab wann mein Panel zu piepsen anfängt.... das ist nämlich das zeichen für zu wenig spannung..... Jako Er hat geschrieben, dass er 10 Ah (Amperestunden) entnommen hat.
Die Stromstärke (Ampere) hat er nicht erwähnt. Es zeigt sich an diesem Beispiel sehr schön wie unsinnig Bordkomputer sein können. Mir kommt so etwas nicht ins Wohnmobil. Und 10 Ah sind auch nach 3 Stunden nicht 45 Ah. Die bleiben immer 10 Ah.
Hallo Klaus, er war nicht voll, auf der Anzeige standen nur 12,7V - 91%..... aber ich werde den Versuch wiederholen wenn Sie kpl. voll sind..... es werden wohl die ersten Batterien sein erstzul. war .10.2008 und wahrscheinlich noch einige Monate davor beim Händler.... Jako
....auf die Zahlen gebe ich auch nicht viel - schon gar nicht auf die %-Angabe. Wieviel Watt diese -10Ah (die Angezeigt werden) sind weiß ich im Moment nicht. Mich interessiert eigentlich nur die V-Zahl und die sollte man so einem Boardcomputer eigentlich schon zutrauen richtig anzuzeigen oder? Gibt es nicht eine Tabelle wieviel V wieviel % bedeuten? Jako 10:30 12,7V = 91% es wurde viel Licht eingeschaltet -10Ah nach Anzeige
12:00 12,1V = 87% 13:00 12,0V = 84% 14:00 11,9V = 82% 15:00 11,8V = 80% 16:00 11,7V = 78% Mich würde mal interessieren, was bei dir "viel Licht" bedeutet, hast du noch Halogen, oder schon LED. Bei Halogen sind es normalerweise 10W, also ca. 0,8-1A Stromentnahme. Nach 5,5h 11,7V, ist das unter Last? Wenn nicht, wäre die Batterie schon mehr als leer. Siehe Voltangaben bei Reimo:
--> Link Hallo Jako und andere,
die %-Angabe am Kontrollpanel zeigt die verfügbare Kapazität der Batterien in % an. Also bei Jako sind 100% demnach entweder 420 Ah oder 210 Ah, je nachdem, wie das Panel kalibriert ist. Überprüfe mal, wie dein Panel kalibriert ist. siehe Betriebsanleitung des Calira Check Panels Seite 10. Wenn Du das nicht hast, melde Dich, dann schreib ich Dir das. Unter der Annahme, daß Du 50 % der Batterie-Nennkapazität entnehmen kannst, kannst Du im 1. Fall 210 Ampere entnehmen und hast eine Restkapazitätsanzeige von 50%, im zweiten Fall hast Du nach Entnahme von 210 Ampere eine Restkapazitätsanzeige von 0%. Es ist egal, wie Du das Panel einstellst, Du musst nur wissen, was Dein Ausgangspunkt ist, damit Du die %-Anzeige überhaupt interpretieren kannst. Für eine korrekte Anzeige der verfügbaren Batteriekapazität ist es notwendig, die Batterie nach dem Einstellen der Batteriekapazität ganz aufzuladen. Beim Laden wird der Vollzustand vom Batteriekontroller automatisch erkannt und die Batteriekapazitätsanzeige auf 100% gesetzt. Du musst also etwas warten, bis der Ladevorgang abgeschlossen ist, dann erst springt die Anzeige auf 100%. Hast Du schon überprüft, welche Batterien bei Dir überhaupt verbaut sind. Sind es wirklich 2x210 Ampere? Ich frage deshalb, weil bei mir z.B. die ursprünglichen 210er durch 2x220 ersetzt wurden und das Anzeigepanel nicht entsprechend neu kalibriert wurde. Dann stimmt natürlich auch nichts, was da angezeigt wird. Ich würde Dir empfehlen, 1. Feststellen, welche Art Batterien mit welcher Kapazität tatsächlich verbaut sind (und wirklich den Batteriekasten aufschrauben und mit eigenen Augen schauen, nicht darauf vertrauen, was der Händler oder sonst wer gesagt hat!) 2. Feststellen, wie das Kontrollpanel kalibriert ist und gegebenenfalls korrigieren 3. Deinen Kapazitätstest nach der Vollladung der Batterien nochmals zu wiederholen, genau so, wie Du das bereits gemacht hast. Also möglichst genau 10 Ampere entnehmen und dann im Verlauf der Zeit den Spannungsabfall und die Restkapazitätsanzeige aufzeichnen. Hast Du eine Solaranlage? Wenn ja, musst Du diese abklemmen, sonst verfäscht es Deine Ergebnisse. Mit den so gemachten Aufzeichnungen wirst Du hier im Forum dann sicher von den Elektrospezialisten konkrete Hilfestellung bekommen. Viele @schnatterente: ich habe halogen, wieviel watt gerade brennen weiß ich nicht da ich nur nach der anzeige eingeschaltet habe - wollte 10Ah erreichen..... unter Last - ich nehme an das die Voltzahl in der Anzeige die momentane Voltzahl ist - also mit Licht unter Last.....
@loewe: Die Bedienungsanleitung habe ich, werde die Kalibrierung überprüfen.... nehme aber an das beide Batterien "drauf" sind, sonst würde es ja jetzt nicht mehr bei 11,7V - 78% anzeigen.... Solar habe ich nicht. Jako 10:30 12,7V = 91% es wurde viel Licht eingeschaltet -10Ah nach Anzeige
12:00 12,1V = 87% 13:00 12,0V = 84% 14:00 11,9V = 82% 15:00 11,8V = 80% 16:00 11,7V = 78% 17:00 11,5V = 75% Kennt jemand den Unterschied zwischen A und Ah ?
10 Ah sind nach meinem Verständnis 10 Ah mal 12 V = 120 Wh. 10 A demnach 10A mal 12 V = 120 W. 10 Ah sind in 4 Stunden 10 Ah / 4 h = 2,5 A. Soooo einfach kann rechnen sein. Hallo rolfblock,
da solltest Du zur Sicherheit nochmal in Deinem Physikbuch nachschlagen! Viele und was soll ich da lesen? @ Jako,
schalt doch mal alles aus und beobachte deine Voltanzeige. :-) Hallo Jako,
Du hast also pro Stunde einen Kapazitätsabfall von 2%. Bei Kalibrierung Deines Panels auf 420A sind 2% ca. 8,4 Ampere Deine Last von 10 A mal 1 Stunde (h) sind 10 Ah. Das würde sich also entsprechen. In den 5 Stunden von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr hast Du ca. 12% entnommen, das sind ca. 50 A. Deine Last von 10A mal 5 Stunden (h) = 50Ah. Entspricht sich tatsächlich. Deine Batterie sollte somit die angegebene Kapazität noch haben. Die Angaben Deiner Anzeige stimmen demnach. Der Spannungsabfall ist abhängig von Batterietyp, der Höhe des Entnahmestroms (hat schon weiter oben jemand geschrieben) und auch der von der Temperatur. Ob das bei Dir so normal ist, weiß ich nicht, vielleicht kann Dir da noch ein Elektrospezialist was sagen. Wo steckt denn Kintzi oder Andwein? Viele Hallo Jako!
Die ganzen Anzeigepanels kannst Du in der Pfeife rauchen! Da einzige was zählt, ist die Spannungsanzeige! Hier --> Link findest Du eine ausführliche Beschreibung, wie man den Ladezustand der Batterien feststellt. Wobei für Gelbatterien diese Tabelle gilt: Leerlaufspannung (OCV) und Temperatur bei verschiedenen Ladezuständen bei einer nassen "wartungsfreien" (Ca/Ca) Autobatterie oder AGM-/Gelbatterie. Diese Tabelle findest Du ziemlich weit unten auf der Seite. Die Spannung muß unmittelbar an der Batterie gemessen werden, bzw. das Bedienpanel so geeicht werden, daß es die genaue Spannung anzeigt. Bei den meisten Panels sitzt auf der Rückseite ein Trimmpoti, mit dem man die Anzeige nachjustieren kann. Die ganzen Ampère-Anzeigen sind meistens Unfug. Dazu müßte der gesamte Verbrauch des Womos über ein Ampèremeter laufen, was ich auf´s heftigste bezweifle. Schon ein Solarregler mit Verbraucheranschluß schmeißt die ganze Abschätzung durcheinander. Wenn Du genau wissen willst, wieviel Ampère Deine Batterie noch bringt, dann kannst Du folgendes Verfahren anwenden: -Batterie laden, bis das Ladegerät nach der Ladeespannung in die Erhaltungsladung zurückfällt (~13,8V) -Batterie abklemmen. -Einen Kleinverbraucher ( <10A )z.B. eine starke Glühlame mit einem Ampèremeter in Reihe schalten und die Zeit messen, bis die Spannung der Batterie auf 11,75 Volt gefallen ist, dann ist sie nämlich leer. Nicht tiefer entladen! Zeit in Stunden mal Anzeige des Ampèremeters multipliziert, ergibt die maximimal nutzbare Kapazität der Batterie in Ampèrestunden.
sorry, aber Unfug ist diese Ansage..... wird ein Batteriecomputer richtig angeschlossen, liegt der Meßshunt direkt am Minuspol der Batterie, und alle Verbraucher/Erzeuger werden dahinter angeschlossen. Damit ist sichergestellt daß jeglicher Strom der in die Batterie geht oder aus der Batterie rausgeht gemessen wird. Jetzt muß das Ergebnis nur noch vorzeichenrichtig über die Zeit integriert werden und damit hat man eine saubere Bilanz in Amperestunden. Und falls was vom Solarregler direkt in den Verbrauch geht, tangiert es die Batterie auch nicht klaus so, um 17:50 ist die anzeige auf 11,3V und von 75% ganz schnell auf 9% - dann hat es zu piepsen angefangen..... seit 18:00 uhr hängt das Womo jetzt am strom, es lädt nach anzeige mit 29,3 Ah nach 2 Std. stehen 13,5V und 22% auf der anzeige. 120 Watt könnte hin kommen was an licht an war.....
das licht war jetzt ca. 7,5 std. an, wenn die batterien ganz voll sind gebe ich ihnen höchstens 1 std. mehr..... auf grund des schnellen zusammen brechens zum schluß, und aufgerundet höchstens 10 std. mit ca. 120 W scheinen sie wohl nicht mehr sehr gut zu sein..... gruß jako
hallo jako, jetzt machen wir das mal richtig: ...es lädt nach Anzeige mit 29,3 Ampere und nach 2 Stunden wurden 58,6 Amperestunden reingeladen (vorausgesetzt Dein Ladegerät schafft 30 Ampere), sollten dann 13% sein... die 13,5 V haben, solange geladen wird, nichts mit dem Ladezustand zu tun grüße klaus am boardcomputer waren 420Ah eingestellt, habe es jetzt geändert auf 460Ah.... aber wie gesagt, die amperezahlen und die % angaben sind mir ziemlich egal, hauptsache ich habe lang genug strom! gruß jako wer misst, misst Mist.
Wer viel misst, misst viel Mist. Habe ich im zweiten Lehrjahr gelernt. Im Studium gibt es Vorlesungen und Übungen zur Messtechnik. Rolfblock hat Recht: Akkus sind lebende Wesen. Es erfordert viel Erfahrung, sie zu verstehen. MDDIO trifft die Problematik. Was und wo gemessen wird, hängt vom Gesamtkonzept ab. Was nützt ein Shunt in der Minusleitung, wenn das Konzept der Minusverbindungen nicht im Detail klar ist. Es gibt u.U. mehrere Stellen in den Fahrzeugen oder Aufbauten, wo Masseverbindungen hergestellt wurden. Verfahren: Volladen, 14,4 V müssen am Ende der Hauptladephase erreicht sein, Nachladephase 10 Stunden einhalten. Bei abgeklemmter Batterie definierte Belastung mit Glühlampe, Strom ca. 1/20 der Nennkapazität, also ca. 2,3 A/30W herstellen. Alle Stunde die Spannung direkt an der Batterie messen und aufschreiben. Der Strom einer Glühlampe ist über den betrachteten Spannungsbereich 13,8 bis 11,8 V nahezu konstant. Aufzeichnen veranschaulicht den Verlauf. Und bei 11,7 V spätestens aufhören. Dann rechnen: xx Stunden * 2,3 A = Kapazität in Ah Es sollte in etwa 20° C herrschen. Sonst ist die Kapazität geringer. Heinz-Günter
wieder Unfug, der Minuspol der Batterie darf nur einmal direkt mit dem Shunt verbunden werden. Auf der anderen Seite des Shunts kann "gemasst" werden so oft man kann und will so ist sichergestellt, daß jeder Strom der rein- oder rausgeht über den Shunt läuft klaus :roll: kopfschüttel u. nun? Empfehle Raidys Literatur! Richi :D Klaus, lass es. Mittelalter: Batterie ist auch nur ein Mensch, versucht`es mal mit Streicheln! Richi
:daumen2: So sieht es aus, bei uns habe ich den Shunt genau hinterm Minuspol der Batterien, dann kommt erst Solarregler und das ganze andere Geraffel, ist eigentlich ganz simpel. :-D hallo kintzi,
hast recht, die Jungs können meinetwegen ihre Batterien mit ins Bett nehmen.... grüße klaus
Aber immer schön zu zweit, sonst wird es schnell einsam. :-D ![]() @Klaus:
Damit wir uns recht verstehen: mit dem Ampère-Unfung meinte ich die Restanzeige der Batteriekapazität in Ampèrestunden, nicht die augenblickliche Messung des Stroms über den Shunt. Natürlich wäre es möglich, mit Hilfe eines Mikrocontrollers mit integriertem Uhrenbaustein, ständiger Spannungs- und Strom- und Temperaturmessung sowie der Angabe der Batterieart (SB,Gel,AGM), mit geeigneter Firmware und einem kleinen Arbeitsspeicher den Ladezustand der Batterien zu extrapolieren (nicht zu integrieren). Dazu müßte das System nur mindestens einmal einen kompletten Lade- Entladezyklus ohne weitere Einflüsse (Nachladung durch Lima, Solar, etc.) von der Erhaltungsspannung bis Abschaltspannung (13,8V bis 11,7xxV) durchlaufen haben. Nur, ich habe noch kein Panel gesehen, bei dem das funktioniert. Die meisten sind so "intelligent" daß der Benutzer seine Batteriekapazität angeben muß. So ein Schwachsinn.:!: Und was dann an unsinnigem Zeugs von solchen Panels kommuniziert wird, kann man in den ersten Postings lesen. Da ist man mit einer Glaskugel besser bedient. :roll: Da ich den Menschen für einen der besten Microcontroller halte, meine obige praktische Anleitung. Nach einmaligem "Setup" ist man in der Lage den Zustand seiner Batterien zu beurteilen und, durch einen Blick auf das Voltmeter, den verfügbaren Reststrom im Kopf zu extrapolieren. :D Merke: Computer sind nicht dazu da, mit ihnen Arbeiten zu rationalisieren, die man ohne sie nicht hätte. :razz: |
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