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Geschätzter Zeitaufwand für Anschluss eines Inverters


harubang am 31 Mär 2012 10:02:28

In meinen Carthago chic c-line t 4.9 habe ich einen Inverter mit Fernschalter selbst eingebaut und dem Händler zum Anschluss und Einbau einer Netz-Vorrangschaltung übergeben.
Die Aufbaubatterien des Fahrzeugs befinden sich in der Mitte links unter einer Längs-Sitzbank, in einem eigenen Fach darüber ist der Inverter an der Sitzbankwand vertikal befestigt. Entfernung zu den Batterien: ca. 80 cm Kabelweg.
Die Zentralelektrik befindet sich in der Heckgarage des Fahrzeugs.
Der Händler muss also:
- Kabel von den Batterien zur Zentralelektrik verlegen,
- Kabel zum Kühlschrank verlegen, damit dieser bei Inverterbetrieb getrennt wird und nicht die Batterien leer lutscht,
- die Vorrangschaltung einbauen,
- das alles korrekt anschließen.

Welchen ungefähren Zeitaufwand schätzt ihr für diese Arbeiten als realistisch ein?
Auch für den Fall, dass der Elektriker wegen der Kabelführung erst Rücksprache mit dem Hersteller halten musste?

Das Fahrzeug befindet sich nämlich bereits seit einer Woche beim Händler und ich mache mir langsam ernsthafte Sorgen hinsichtlich der Rechnung!
Im Vorfeld - allerdings ohne genaue Kenntnis des Arbeitsaufwandes - war so von etwa 300 € die Rede.
Wer hat diese Arbeiten schon einmal gemacht oder machen lassen und weiß daher genaueres?


Rolf

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pfalzcamper am 31 Mär 2012 10:06:04

Hallo Rolf,

wurde bei uns vor 2 Wochen erledigt. Elektriker sprach zunaechst von 5-6h und hat mir als Festpreis Euro 200 zugesagt. Am Ende hat er 7h benoetigt und den Preis gehalten.

Kann aber keine pauschale Aussage sein, da der Aufwand abhaengig ist von Anzahl der Verbraucher und Wege im Fahrzeug.

rolfblock am 31 Mär 2012 11:50:35

nicht nur der Kühlschrank, auch das Ladegerät muss neu mit 230 V Landstrom verkabelt werden. Bei meinem Sunlight war das durchaus kniffelig.

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harubang am 31 Mär 2012 12:04:21

rolfblock hat geschrieben:nicht nur der Kühlschrank, auch das Ladegerät muss neu mit 230 V Landstrom verkabelt werden.

Muß ich das jetzt so verstehen, dass andernfalls der Inverter über das Ladegerät ebendie Batterien auflädt, aus der er selbst gespeist wird?
Wär ja echt lustig, neuer Versuch, das perpetuum mobile zu erfinden!
Hoffentlich kennt der Elektriker meines Händlers dieses Problem!


Rolf

andwein am 31 Mär 2012 12:55:36

rolfblock hat geschrieben:nicht nur der Kühlschrank, auch das Ladegerät muss neu mit 230 V Landstrom verkabelt werden. Bei meinem Sunlight war das durchaus kniffelig.

So ist es. Die bestehende Verkabelung/Verteilung muß unter Umständen kräftig geändert werden. 5-8 Stunden sind immer möglich.
Warum hast du nicht alles den Händler machen lassen, Inverter bei ihm kaufen und sagen mit Einbau!! Da kannst du mehr sparen als billig einkaufen und teuer einbauen lassen.
Andreas

harubang am 31 Mär 2012 13:33:29

andwein hat geschrieben:Warum hast du nicht alles den Händler machen lassen, Inverter bei ihm kaufen und sagen mit Einbau!!

War alles so mit ihm abgesprochen, da sein Großhändler nur Waeco führt, zu unverschämten Preisen!
Wie viele Erfahrungsberichte hier im Forum und anderswo zeigen, sind einige andere Anbieter/Hersteller absolut nicht minderwertiger und meist höchstens halb so teuer!
Leider habe ich keinen Goldesel!


Rolf

volker030 am 31 Mär 2012 17:39:24

Also, bei meinem Dethleffs (2005) gab es damals schon 2 x 230V Stromkreise. Kommend vom FI, eine Leitung zum EBL und eine extra Leitung für alle 230V Steckdosen.

Die Arbeit:
Neue Leitung vom FI zum Inverter mit Vorrangschaltung und zurück zum FI mit Übergabe an die Leitung zu den 230V Steckdosen. Fertig.

Kühlschrank wird dadurch nicht vom Inverter mit Strom versorgt, so soll das auch sein.

Alles sauber einbauen hat 3 Stunden in Anspruch genommen, mit 2 Mann.

rolfblock am 31 Mär 2012 17:51:48

Wobei ich immer noch nicht verstehe, wozu ich eine Netzvorrangschaltung brauche sollte. Ich habe keinen Wechselrichter, der eine schwach abgesicherte Landstromleitung aufpeppen kann.
Wenn ich mal Landstrom bekommen sollte, kann ich ohne Schalter oder Relais sofort mal der Kühlschrank auf 230 V einschalten. Außerdem geht das EBL 99 auf Ladung.
Falls ich meine 8 Steckdosen auch am Landstrom betreiben möchte, steck ich einen Stecker um; vom Wechselrichter in die einzige Landstromsteckdose daneben.
Thats it. Keep it simple. Da kann nichts passieren, man kann nichts vergessen oder kaput machen. Es kann kein Relais kleben, da es keins gibt. Landstrom und Wechselrichter Ausgang sind immer 100 % getrennt, es gibt keine Stelle, wo sie zusammen kommen könnten.

Gast am 31 Mär 2012 17:53:04

.... oder auf Netzvorrangsschaltung verzichten. Vom WR eigene 230 V Stromleitung verlegt an 2-3 seperate Steckdosen.
Zeitaufwand ein Eigenarbeit , je nach dem 2-3 Stunden.

In der Praxis kein Problem: ohne Landstrom werden
nur die zusätzlich installiertern Steckdosen vom WR kommend benutzt. Basta !

volker030 am 31 Mär 2012 18:47:29

@rolfblock,
Netzvorrangschaltung ist halt die, sagen wir, Luxus-Variante, bei Wechselrichtern.
Das ist wie mit der manuellen Satanlage oder automatischen Satanlage, beide tun im endeffekt das gleiche.

Kann man haben - muss aber nicht.

pfalzcamper am 31 Mär 2012 18:51:42

volker030 hat geschrieben:@rolfblock,
Netzvorrangschaltung ist halt die, sagen wir, Luxus-Variante, bei Wechselrichtern.
Das ist wie mit der manuellen Satanlage oder automatischen Satanlage, beide tun im endeffekt das gleiche.

Kann man haben - muss aber nicht.


Kann - ich frage KANN - einem ohne Vorrangschaltung bei Ueberlastung des Inverters das Bordnetz um die Ohren fliegen, sodass danach ein Reset noetig ist?

So aehnlich wurde es mir erklaert, aber bei Eletronik hoere ich immer nur mit einem Ohr zu und verstehe davon immer noch nur die Haelfte.

volker030 am 31 Mär 2012 19:00:24

@Pfalzcamper,
jeder gute Wechselrichter sollte einen Überlastungsschutz haben. Sowas kann man in den Datenblätter der Geräte nach lesen.
Mein Wechselrichter hatte sich auch mal "verschluckt" und lies sich nicht mehr einschalten.
Musste einen "Reset" haben, der aber in keinem Handbuch stand, das habe ich dann erst nach telefonischer Nachfrage beim Hersteller erfahren.

- An deiner Schwerhörigkeit musst du wirklich arbeiten ... :P

pfalzcamper am 31 Mär 2012 19:05:09

@Volker: den hat er, ist ein MT 1500 SI-N.

Dennich soll es wohl so sein, dass er bei Ueberlastung zwar abschaltet, aber die Bordelektronik lahm liegt, wenn auf die Vorrangschaltung verzichtet wurde.

Aber wie erwaehnt, ich bin eben schwerhoerig beim Thema Elektronik. Der Preis war akzeptabel und vom Haendler bin ich voll ueberzeugt. Auch durch Zuspruch hier im Forum.

knauserich am 31 Mär 2012 19:09:09

ich könnte schon wieder :ooo:

ein Womo dieser klasse fahren - das zubehörteil zur hälfte selber einbauen (weil es ja bestimmt irgendwo saubillig war) - dann nicht weiter wissen - und nun sich sorgen machen was das fertigstellen wohl kosten wird.
einfach lächerlich.
du solltest mal überlegen warum der händler so lange braucht.....
ich kann mir jetzt die schlauen kommentare schon vorstellen

harubang am 31 Mär 2012 23:44:58

@knauserich:
Es erschlißt sich mir nicht, warum ausgerechnet jemand, dessen Nick ihn als - sagen wir mal: "kostenbewußt" - ausweist, glaubt hier herumgeifern zu müssen!
Statt in die Tasten zu hauen, hättest Du besser in den Teppich gebissen oder eine Runde an der frischen Luft gedreht, zumindest letzteres bekämpft die Übelkeit!

rolf51 am 01 Apr 2012 07:51:26

Hallo knauserich,

das eine schließt doch das Andere nicht aus??????

knauserich am 01 Apr 2012 10:02:28

harubang hat geschrieben:@knauserich:
Es erschlißt sich mir nicht, warum ausgerechnet jemand, dessen Nick ihn als - sagen wir mal: "kostenbewußt" - ausweist, glaubt hier herumgeifern zu müssen!
Statt in die Tasten zu hauen, hättest Du besser in den Teppich gebissen oder eine Runde an der frischen Luft gedreht, zumindest letzteres bekämpft die Übelkeit!


bla bla bla - solche antwort hatte ich erwartet ...

andwein am 01 Apr 2012 10:31:41

pfalzcamper hat geschrieben:
volker030 hat geschrieben:@rolfblock,
Netzvorrangschaltung ist halt die, sagen wir, Luxus-Variante, bei Wechselrichtern.
Das ist wie mit der manuellen Satanlage oder automatischen Satanlage, beide tun im endeffekt das gleiche.
Kann man haben - muss aber nicht.

Kann - ich frage KANN - einem ohne Vorrangschaltung bei Ueberlastung des Inverters das Bordnetz um die Ohren fliegen, sodass danach ein Reset noetig ist?
So aehnlich wurde es mir erklaert, aber bei Eletronik hoere ich immer nur mit einem Ohr zu und verstehe davon immer noch nur die Haelfte.

Jetzt mal wieder technisch
1. Eine Netzvorrangschaltung wird nur benötigt, wenn man die vom WR erzeugten 230V auf die gleichen Steckdosen/Stromkreise legen will, die auch von der CEE-Anschlussdose versorgt werden
2. Das verhindern von Landstrom 230V und WR 230V auf einer Leitung muss automatisch passieren, man könnte es sonst vergessen (= Vorrangschaltung)
3. Der WR stirbt garantiert wenn beide zusammen kommen, aber nicht wg. "Überlastung" sondern weil die beiden Phasen (WR 230V und Landstrom 230V) nicht aufeinander synchronisiert sind. Wenn die nicht synchronisiert sind stellt der WR für den Landstrom einen Kurzschluss dar und der Landstrom gewinnt. (= Vorrangschaltung)
4. Die Verteilung muss geändert werden, weil sonst die Batterie den WR versorgt und die erzeugten 12V wieder in die Batteie wandern. Diese Schleife darf nicht sein (= 230V Verteiler ändern)
5. Der Kühlschrank soll nicht auf dem WR-Stromkreis liegen, da sonst nochmals ca. 120W Grundlast auf dem WR liegen (= Verteilung ändern)
Alles klar? Andreas

harubang am 01 Apr 2012 11:00:18

@ andwein:
Danke für die präzise Erläuterung!


Rolf

wohnwagen-otto am 01 Apr 2012 13:16:56

Das was das Relais der Netzvorrangschaltung macht, mache ich mit einem manuellen Umstecker:

Einspeisedose--> FI -->2pol Sicherungsautomat -->3 Steckdosen

1. Steckdose ->230V Ladegerät
2. Steckdose ->230V Kühlschrank
3. Steckdose ->Spezialanwendung kommt gleich
[4. Steckdose ggf. für Geräte, die nur bei extern 230V laufen sollen (Heizlüfter/ Ultraheat) ergänzbar]

Sämtliche andere Steckdosen im Fahrzeug werden von einem Stecker versorgt,
der wahlweise
A -in die oben angegebene 3.Steckdose oder
B -in den 12V/230V Wandler gesteckt werden kann.
----
So sind ausgeschlossen:
Kühlschrankbetrieb aus der Batterie
Ladegerätbetrieb aus der Batterie
Spannung an der Einspeisedose bei Wandlerbetrieb
-
Batterieladung per 230V ist selbst dann sichergestellt, wenn man vergessen würde den Stecker umzustecken.

----------
Ich nutze 230V nur noch im Notfall für irgendwelche 230V-Ladegeräte oder z.B. Lötkolben.
Der Rest läuft autark über 12V, und dank Solaranlage ganz ohne 230V-Einspeisung.
Von daher reicht mir diese Umsteckung völlig hin.

rolfblock am 01 Apr 2012 13:31:59

Otto, genau so hab ich es auch verkabelt.
Eine Netzvorrangschaltung macht dann, und nur dann, Sinn, wenn ich einen Wechselrichter mit Landstromergänzung habe. Der also eine schwache z.B. 2 A Landstromleitung (wie am Gargano erlebt) um seine Ausgangsleistung boostet.
Wenn es nur ums Umstecken Vermeiden geht, hat man sogar den Nachteil, dass man bei anliegendem 2 A Landstrom nicht auf den Wechselrichter zurückgreifen kann.
So und nun mal scharf überlegen, wann man überhaupt umstecken muss. Nur wenn man die von Landstrom auf Wechselrichter oder umgekehrt UMSCHALTEN will. Und wann will man das schon?
Die 100 bis 200 Euro, um die der Wechselrichter teurer ist, steck ich lieber in Solar oder einen fetteren Wechselrichter z.B. 1,5 kW statt 1 kW.
Der Verkabelungsaufwand ist übrigens ähnlich, ob mit oder ohne Netzvorrang.

alster410 am 01 Apr 2012 19:53:49

Hallo Rolf,
wir haben auch einen C-Line T 4.9, EZ 2010. Den WR habe ich nach Anleitung vom Meister der WOMO-Werkstatt unter dem Tisch im Doppelboden eingebaut und direkt an die danebenliegenden Batterien angeschlossen. Es ist ein Fraron 1,2 KW mit FB an der Küchenzeile (s. Bild). Dazu habe ich noch 5 zusätzliche Steckdosen verlegt, eine in die Garage, auch für die herausziehbare Kaffeemaschine. Diese Leitungen laufen in einer Vielfachsteckdose zusammen, die ich nun manuell wechselweise an den WR anschliesse oder eine vom Sicherungskasten abgezweigte 230V Landstrom-Dose. Entspricht ungefähr so wie Otto beschrieben.
Hat sich bis jetzt prima bewährt.
LG Alex

harubang am 01 Apr 2012 23:12:14

@ alex
Wie groß war der gesamte Zeitaufwand für diese Arbeiten?


Rolf

alster410 am 02 Apr 2012 14:23:41

Hallo Rolf,
alles zusammen ca. 6 Stunden geschätzt, da ich das nacheinander aufgebaut habe. Wände ausstechen, Steckdosen anschrauben und anschliessen, Kabel befestigen, den Weg im Doppelboden suchen, das dauert . Bei einem Profi geht es vielleicht schneller.

LG Alex

harubang am 02 Apr 2012 19:02:53

Heute habe ich das Fahrzeug wieder abgeholt, alles ist bestens erledigt worden.
Der Werkstattmeister hat mir gezeigt, wo im Doppelboden die Kabel verlaufen und wie schwierig manchmal das Durchkommen war.
Für die drei Leitungen (vom Inverter zu Vorrangschaltung, Kühlschrank und Ladegerät) wurden über 40 m Kabel benötigt!
In der Heckgarage wurde eine 230 V Steckdose für die Mikrowelle und eine 12 V Dose für den Kompressor eingebaut, außerdem noch ein FI-Schalter.
Alles sehr saubere Arbeit, ein erster Funktionstest verlief ohne Auffälligkeit.
Beim Arbeitspreis wurde der veranschlagte Preisrahmen sogar noch unterschritten!
Ich weiß jetzt, welche Werkstatt ich künftig nutze.


Rolf

volker030 am 02 Apr 2012 19:25:23

Na denn ... Ende gut- alles gut !!

Gast am 02 Apr 2012 19:53:35

Meine Info kommt wohl jetzt zu spät. Falls für andere von Interesse, bei meinem Dethleffs ALPA habe ich die automatische Umschaltung Landstrom / Wechselrichterstrom selbst eingebaut.
Hier zwei Bilder:






MarcPichter am 21 Feb 2016 12:37:55

charly13 hat geschrieben:Meine Info kommt wohl jetzt zu spät. Falls für andere von Interesse, bei meinem Dethleffs ALPA habe ich die automatische Umschaltung Landstrom / Wechselrichterstrom selbst eingebaut.


Hallo Charly, :idea: :D

ich will mir auch soetwas bauen. Kannst du bitte weitere Details zeigen?
Untere Ansicht der Relais? (Verbindungen)
Wie funktioniert die Automatik?
Gibt es noch einen externen Schalter für die Auslösung der Relais?

Vielen Dank
Marc

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