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Ich werde in den nächsten Wochen mit dem Bau einer Überdachung für mein Womo beginnen.
Nun stellt sich folgende Frage: Ein riesiges Carport oder rundum geschlossen? Werde es mal 8x4x4 mit Gibeldach ( gesamthöhe ca. 5.6m) bauen. Bei uns ist der Winter nicht ohne, an der Wetterseite werde ich sicher komplett zumachen. Aber ist es wegen der Durchlüftung besser den Rest offen zu lassen? Wenns geschlossen ist kann man natürlich mehr drin Lagern und Marder und dergleichen haben auch keine Möglichkeit. Werde dann auch gleich mal eine Montagegrube mit 5m reinmachen, dann ist das schrauben auch etwas gemütlicher. Der zusätzliche Stauraum im Gibel ist auch gut zu gebrauchen. Bitte um Rat der Experten! :gruebel: :gruebel: Bert Hallo
Leider bin ich nicht der erbetene Experte, aber ich schreibe dir trotzdem meine Meinung :) Ein offenes Carport ist besser als eine feuchte Garage. Wenn du aber die Möglichkeit hast, dir ein geschlossenes Gebäude zu bauen, würde ich das vorziehen. Die Garage muss ausreichend belüftet werden, was, wenn du was aus Brettern baust, naturgemäss gewährleistet ist. Wichtig ist, dass das nasse oder schneebedeckte Fahrzeug "zügig" abtrocknen kann. Was auch durch offenlassen des Tores und der Fenster möglich ist. Die geschlossene Garage hat im Winter unter Anderem den Vorteil, dass so schnell nichts einfrieren kann. Steht insgesamt geschützter. Kannst mal was dran machen, auch wenn draussen kalt ist usw. Wie sieht das mit einer Baugenehmigung aus, kennt sich da jemand aus, ab welcher Größe muß man das Ding anmelden? ist von Stadt zu Stadt verschieden. Bei uns braucht man eine, wenn das Teil von der Straße aus zu sehen ist - egal wie hoch Hallo
Das wird ja nach Bundesland unterschiedlich gehandhabt. Am besten fragst du bei deiner Gemeinde. Auch, ab welcher Grösse der Bebauungsplan geändert werden muss. Bei uns macht das Katasteramt regelmässig Kontrollen und kassiert bei Allem, was grösser als 7m³ ist, ab. Damit hat man aber noch keine Baugenehmigung, das geht extra. Im Gartenhaushandel hier hängt die Aussage, dass bis 20m² Gartenhäuser frei sind, ich weiss aber nicht, ob das auch zutrifft. Fürs Katasteramt jedenfalls nicht. Also, am besten bei der Gemeinde nachfragen. Achso, für Carports gelten wieder andere Richtlinien, da macht das Katasteramt bei uns nichts. Hängt wohl mit der Feuerwehrzufahrtsmöglichkeit etc. zusammen.
Hallo, in Mönchengladbach gilt die "BauO NRW"(Landesbauordnung), die für dich wichtigen Paragraphen sind § 63 bis § 68, nachzulesen hier: --> Link Du musst dich auf jeden Fall mit dem zuständigen Bauamt in Verbindung setzen, die erforderlichen Vorgänge (genehmigungsfrei, vereinfachtestes Genehmigungsverfahren etc.) hängen davon ab, in welchem Ortsteil du wohnst; Aussenbereich ist z.B. wesentlich problematischer als Gebiete, die sich im Geltungsbereich eines entsprechenden Bebauungsplans befinden. Verwirrend? Deutschland halt! :twisted: Uns wurde auf der Stadtverwaltung gesagt: Alles, was in der Nachbarschaft schon mal genehmigt wurde, wird auch problemlos wieder genehmigt.
Also vielleicht erst mal ums Viertel fahren und gucken, ob da schon so ein Carport steht, dann kann man gleich kontern, wenn die ihre Vorschriften nicht finden :wink: Hey Bert
Das Problem besteht nicht nur in der Größe der Fläche, sondern auch in der HÖHE !!! Ich mußte meinen Carport "tieferlegen", da mein lieber Nachbar es so wollte :evil: :cry: :oops: Erkundige dich deshalb genaustens. Leider passt mein WoMo jetzt nicht mehr hinein, suche noch eine andere Lösung. Evtl. setzte ich ein Satteldach drauf, dann kann ich in der Mitte drunterfahren. Ich würde auf jeden Fall ein Carport,aus den schon erwähnten Gründen, vorziehen :!: Hey Leute..
Bert wohnt in Österreich........anscheinend auf dem Land......vielleicht sogar mit viel Grund........ Ich denke, ein Holzschuppen oder Stadel (ich denke, Bert, an sowas denkst Du) ist selbst dann, wenn er rumdrum geschlossen ist (verbrettert, Stülpschalung z.B.) nicht hermetisch dicht.....die Durchlüftung ist möglich....um Marder etc. abzuhalten, mußt Du aber sehr dichte Türen etc. bauen, unter Schiebetoren krabbeln die Viecher einfach durch..... Ich würde einen schönen geschlossenen Holzstadel bauen mit viel Platz...... würd ich auch gerne, wenn ich Platz hätte... günter Lieber Bert,
bei uns in Österreich brauchst Du keine Baugenehmigung "kein Fudament" ú.s.w. Mein Nachbar hat auch keine gebraucht in OÖ. ich stand auch vor diesem Problem min. 7x4x4, hab genug Platz im Garten aber es wird eine richtige Kiste. Ich hab mich um eine Einstellplatz bei einem Bauer umgesehen 30€/Monat voll unter Dach, in Deutschland. Da sind die Agrarierer etwas flexibler und anscheinend schlauer als in Österreich (bekommen noch zuviel Geld von der EU). lassen lieber die Ställe u.s.w. leer stehen. Also ca. 3600 € für 10 Jahre da hat sich für mich der Bau eines Unterstellplatzes nicht mehr gerechnet. Gegen Marder hilft nur ein Hund der Geruch hält diese Biester fern. Kann Dir auch Haare vom Hund - nicht von mir hab bereits zu wenig - schicken. Trotzdem viel Spass beim Bauen. Wilfried BR-2HOS Habe ich auch drüber nachgedacht, ein Carport für meinen neuen. Wegen der Baugenehmigung habe ich bedenken, also kam ich zu folgendem Gedanken. Eine Baugenehmigung benötige ich nur für Immobilien, folge - ich baue ein Carport als Mobile! Ich scrhraube einfach Räder drunter - fertig ist die Mobile Immobile. :D (ist ernst gemeint) Mikel,
wohin fährst du dann deinen mobilen Carport? Der muß doch wohl bewegt werden?! Wird das dann ein überbreiter Schwertransport? Na, das geht ja dann mal wohl so richtig ins Geld ... ??!! Also bei uns in der Nachbarschaft hat das Landratsamt einen hölzernen Carport für 2 Pkws. abbrechen lassen, auch mit Nachgenehmigung war nichts zu machen. (Dafür sollen wir jetzt wenige 100 m hinter unser Haus ein paar Windräder, 165 m Höhe hinbekommen, das sind "privilegierte Bauvorhaben", da kann man nichts dagegen sagen!!) Ergo sind wir glücklich und zufrieden, in einer Scheune untergekommen zu sein, in der außer uns noch 2 weitere Wohnmobile und 2 Schiffe stehen. Das rechnet sich für den Besitzer (bei 30 EUR p.Mt. p.Teil) und auch für uns ... (dafür ist auch im Winter sauberst Schnee geräumt, so daß man ohne weitere Probleme zum Fahrzeug kommt und Strom für die Batterie gibt's auch noch) HI mikel...
hast Du Dein Vorhaben schon mal ernsthaft durchgedacht? Machbar ist das wohl...aber das wird mehr kosten als Dein Mobil - außer Du machst da ein Zelt auf Rädern........ und ich bin mir da baurechtlich nicht sicher, ob Du da den bauvorschriften entgehen kannst......... günter Hallo Bert,
wenn Du dich nicht zum Typ der Selbermacher zählst, reicht ein offener Carport. Der Dachüberhang sollte aber großzügig bemessen sein, sonst ist der Wetterschutz nicht gewährleistet. Gehörst Du allerdings zu den Leuten, die gerne mal am Mobil werkeln (gerade in den Wintermonaten, um die Wartezeit bis zur Saison zu überbrücken), dann solltest Du geschlossen bauen. Wir haben mit viel Aufwand ein Carport für das Mobil gebaut, da steht jetzt - etwas verloren - der PKW drin :roll: Das Mobil ist beim Bauern um die Ecke in einem ehemaligen Stall. Also ich habe unserem Hymer vor dem letzen Winter auch eine Garage/Carport spendiert. 9mtr lang, 4mtr breit und auf der Nachbargrenze 3mtr bis oberkante Dach. Dach mit 6Grad Neigung zu meiner Seite rüber und schon habe ich eine Einfahrtshöhe von 3mtr problemlos realisieren können. Die genehimigung ( NRW ) war kein Problem. Der nachbar musste nur die Baulast wegen Grenzbebauung unterschreiben udn gut war.
Das ganze ist vorne und an den Seiten zu. Zum Haus hin komplett offen ( noch ) wird aber auch noch vor dem nächsten Winter mit Holz verkleidet. Die 3 mtr Einfahrtshöhe habe ich aber nur realisieren können, weil ich das Garagengrundstück im hang liegen haben. D. H. ich habe einfach die OKFF nach unten verlegt und schon hatte ich 3 mtr Durchfahrtshöhe. Die OkFF interessiert das Bauamt nicht ( habe ich schriftlich mitgeteilt, das ich die OKFF anweichend von der Baugehmigung um 20cm nach unten verlegen und es war kein Problem ) Abnahme ist erledigt.. Danke für die vielen Antworten.
Dokabastler hat es eigentlich am Besten beschrieben. Die Sache mit der Genehmigung ist kein Problem ( einzig die Montagegrube ist illegal). Vier Meter Höhe will ich Innen haben, mein Mobil hat 3m, da kann man im Notfall auch aufs Dach. Vier Meter Breite zum ordentlichen Öffnen der Türen und zum aus/einräumen. Mein Dethleffs ist mit Radträger 6,3 Meter, da sind die 8m angebracht. Werde vielleicht Belüftungen mit Fliegengitter machen, die kann ich dann beim schrauben im Winter verschliessen. Das Grundstück ist zwar nicht riesig aber der Schuppen stört keineswegs. Es wird dann wohl ein geschlossener Schuppen mit Holzverkleidung werden. Der passt bei uns auch gut ins Landschaftsbild! :D , wir sind zwar in einer Stadt mit 3500 Einwohnern, ist aber trotzdem eher ländlich. Danke Bert @Günter
Ich habe bereits mit einigen offiziellen gesprochen, das scheint so ein wenig im grauen Bereich zu liegen (vielleicht nur im Saarland, keine Ahnung). Eine Baugenehmigung benötigt man tatsächlich nur für Immobilien, eine Mobilie ist genehmigungsfrei. Ob und wie das technisch durchführbar ist, sei mal dahingestellt. Für Pferde gibt es fahrbare Weidehütten. Zwar nicht in den Dimensionen, die man für's Mobil braucht, aber so 6x3m ist ein übliches Maß (einfach mal googlen). Technisch ist das also durchaus zu realisieren. Aber auch bei Weidehütten gibt es in manchen Bundesländern und Landkreisen eine Genehmigungspflicht. Was im Saaland auf Weiden Gang und Gäbe ist ist in Würtemberg absolut tabu. Denen braucht man auch nicht mit dem Tierschutz zu kommen. Baurecht ist Baurecht und bleibt dort Baurecht. Genehmigung braucht man auch in Niederösterreich,
ohne Genehmigung geht eine Gartenhütte mit 2x3m. Passt leider kein Womo rein :D .
Eva b schreibt über "fahrbare Weidehütten!!!" Da brauchst Du auch in Würtremberg keine Baugenehmigung. Es gibt bei "beweglichen Immobilien" kein Baurecht, auch nicht in Würtemberg. Wenn Du in Würtemberg einen großen LKW auf die Weide stellen würdest, müßte man ja auch keinen Bauantrag stellen, oder?? Nein, aber er darf dort auch nur maximal zwei Wochen stehen, dann muß er weg Das kann sein, das weiß ich nicht. Würde nicht eine Fahret ausreichen? Wenn er bewegt werden würde, würde die Frist nicht erneut beginnen? Könnte man theoretisch meinen, aber wenn er öfter dort steht dann ist das wohl nach baurecht wieder sowas wie eine "verfestigte Beziehung" und dann gibt es wieder Probleme.
Weidehütten bekomme ich dann gehnehmigt, wenn ich selber Landwirt oder Förster bin oder einen Landwirt oder Förster kenne der behauptet das die Hütte ihm ist. Den diese beiden Berufsgruppen haben das Privileg das das Baurecht dann für sie außer Kraft gesetzt wird. Alle anderen gucken in die Röhre und sind auf den Guten Willen angewiesen. Und wenn man dann noch einen Nachbar hat den es schon stört wenn man hustet, dann gibt es ein Problem. Also meistens kann man sagen wo kein Kläger da kein Richter. Läßt mir keine RUhe.
Hab in der BayBO (bayerische Bauordnung) mal genau nachgeschaut: Eine Bauliche Anlage ist u.a. (Art 2) eine ....Anlage die nach ihrem verwendungszweck dazu bestimmt ist, überwiegend ortsfest verwendet zu werden.... oder eine Bauliche Anlage sind auch "Fliegende Bauten" außer nach Art 85 (da steht drinn, daß dies bauliche Anlage sind, die Ihrem Zweck bestimmt immer wieder auf- und abgebaut werden..., z.B. Fahrgeschäfte, wobei diese vor dem ersten Aufbauen einer Aufstellungsgenehmigung bedürfen.......... keiner Ausführungsgenehmigung (und das sind demnach auch keine baulichen Anlagen die eine Baugenehmigung brauchen...) bedürfen nach Art 85 fliegende Bauten wie... fliegende Bauten bis 5 m Höhe, die nicht dazu bestimmt sind, von Besuchern betreten zu werden.. Zelte bis zu einer grundfläche von 75 qm...... Ob Dein Vorhaben mikel da drunter zu rechnen wäre ????????? Ich bin sicher, in Bayern müßte die Baugenehmigung sein......als Zelt geht die Überdachung nicht durch.....und das mit der Mobilie/Immobilie ist auch relativ (s.o.) aber vielleicht habt Ihr im Westen da lockerere Bauordnungen Aber bau kein Zelt mit einer Werbeaufschrift (BMW.... :D ) - Werbeanlagen sind nämlich auch genehmigungspflichtig!! Viel Erfolg Günter Aber ich muß doch meinen neuen irgendwo reinstellen! Sonst bekomme ich Tränen in die Augen.
Zelt bis 75 qm? Da wäre dann eine Fläche von 10 auf 7 Meter genehmigungsfrei?!? Das würde auch passen, aber ohne Werbung wird das Zelt sicher teuer. Ich muß also erneut nachdenken. Das was ich geschgrieben habe gilt in bayern (Bayer. BO)
Kann sein, daß es eine Saarland-Bo gibt günter
Vergiss es, hart wie Krupp-Stahl sind die hier. Aber für Garagen bzw. Carports (sind bei uns hier baurechtlich gesehen das Gleiche) ist eigentlich immer irgendwie eine Genehmigung zu bekommen, sind mit die am leichtesten zu realisierenden Bauvorhaben. Viele Hersteller von Carports und Fertiggaragen übernehmen sogar die Formalitäten, da hat man mit nix mehr was zu tun. Einfach anrufen und beraten lassen. Eine kleine Geschichte zum Thema "Deutsches Baurecht", die ich bei solchen Gelegenheiten gerne zum Besten gebe, tatsächlich passiert, und zwar mir: Vor einigen Jahren schaue ich aus dem Fenster, sehe unsere beiden in Ehren ergrauten Pferde auf der Weide im Regen stehen und denke, ein netter Unterstand würde ihnen sicher gefallen. Einfach vier Stützen mit einem Dach darüber, nix dolles. Als Kenner der deutschen Bürokratie und des Baurechts im besonderen weiß ich natürlich, dass die Sache nicht ganz so einfach wird, also mal kurz nachgeschaut: Landesbauordnung NRW, § 65 (1) Die Errichtung oder Änderung folgender baulicher Anlagen sowie anderer Anlagen und Einrichtungen im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2 bedarf keiner Baugenehmigung: ....... 4. Gebäude bis zu 4,0 m Firsthöhe, die nur zum vorübergehenden Schutz von Pflanzen und Tieren bestimmt sind und die einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb dienen, ....... Aha, bedürfen keiner Baugenehmigung, klingt gut, mal nachfragen. Anruf beim Bauamt: "Ich möchte einen Unterstand für meine Pferde bauen, bedarf das tatsächlich keiner Baugenehmigung?" Antwort: "Stimmt, Baugenehmigung nicht, aber Zustimmung vom Amt für Umweltschutz" Ich: "Prima, bitte verbinden" tut tut, ätzende Musik tut tut Stimme:"Amt für Umweltschutz!" Ich: "Guten Tag, ich möchte...(wieder die ganze Litanei vom Pferdeunterstand) Stimme:"Moment" Andere Stimme:" Guten Tag, xxxx mein Name, worum geht es?" Ich: "Guten Tag, ich möchte...(singe das Lied vom Pferdeunterstand) Andere Stimme:"Kein Problem, wenn sie ein landwirtschaftlicher Betrieb sind!" Ich: "Ähh, wir haben den Hof noch nicht so lange, ein paar Hühner laufen hier ´rum, auch ein Schwein hatten wir schon mal, sind wir da ein landwirtschaftlicher Betrieb?" Andere Stimme:"??" Pause Noch andere Stimme:"Guten Tag, xxxx mein Name, worum geht es?" Ich: "..........(ihr wisst schon)...." Noch andere Stimme: "Soweit ich weiss, müssen da ein paar Kriterien bezüglich Gewinn oder so erfüllt sein, genaueres kann ihnen aber nur die Landwirtschaftskammer sagen" Ich: "Danke", auflegen, Nummer der Kammer suchen, wählen, tut tut. Stimme: "Landwirtschaftskammer, guten Tag, was kann ich für sie tun?" Ich: "....(Pferde, Unterstand, Genehmigung, wie immer halt)....." Stimme: "Moment, ich verbinde" tut tut, ganz schlimme Wartemusik, tut tut Neue Stimme: "Guten Tag, xxxx mein Name, worum geht es?" (Wird diese Begrüßung eigentlich auf irgendwelchen Beamtenseminaren geübt?) Ich: "....(inzwischen automatisch, wie aus der Pistole geschossen)...." Neue Stimme: "Ah ja, wenn sie ein landwirtschaftlicher Betrieb werden wollen (will ich eigentlich nicht, ich fühle mich ganz wohl als Mensch, aber ich lasse ihn besser ausreden) müssen sie einen jährlichen Gewinn von etwa 3.500,00 Euro nachweisen, wobei natürlich die Gewinnerzielungsabsicht zählt und nicht der tatsächlich erzielte Gewinn. Sie müssen eben etwas machen, bei dem dieser Gewinn erzielt werden könnte, wenn´s dann nicht klappt, ist das halt Pech aber kein Problem, ha ha. Wieviel Land haben sie denn?" Ich: "xx Hektar" Neue Stimme: "Das reicht, da könnte ich ihnen ein Gutachten für eine Pferdepension schreiben, dann dürfen sie einen Stall für 10 Pferde bauen. Das Gutachten würde dann 400,00 Euro kosten" Ich: " :?: :eek: :evil: Ich fasse es nicht, es geht hier um vier Pfosten mit einem Dach drauf :twisted: " Schweigen Ich: "Wissen Sie, was ich mache? Ich hänge ein Schild an den Zaun, auf dem steht: ´Liebe Spaziergänger, diese Pferde stehen im Regen, weil........." Neue Stimme: Gelächter. Dann: "Warten sie mal, ich rede mit den zuständigen Stellen und rufe zurück!" Nächster Tag, Anruf: "Also, bauen sie ihren Unterstand, uns ist das egal. Nur wenn sich ein Nachbar beschwert, dann müssen wir natürlich den offiziellen Weg gehen, klappt nicht anders!" Fazit: alle Gesprächspartner sehr nett, kompetent und hilfsbereit, aber Gefangene schwachsinniger Vorschriften und Bestimmungen. Ich könnte noch etliche solcher Geschichten erzählen, da wartet noch viel Arbeit auf die selbsternannten Terminatoren der Bürokratie. Meine Gedanken und besten Wünsche sind bei ihnen...... Wirklich schön, Matz und so wirklichkeitsnah ...
Wie geht es den Pferden, haben sie nun ein Dächlein über der Mähne?
Aber klar, schön versteckt..... :twisted: Also der Baubeginn hat schon stattgefunden, vorigen Donnerstag 10 riesige Eichen gefällt ( nicht ich, war ein Profi), dann die Erdferkeleien mit dem Bagger :gut: .
Werde nach Abschluß der Arbeiten die Fotos reinstellen! Bert |
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