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Hallo allerseits,
wir waren zwei Wochen rund um Ostern in Südengland. Über Calais-Dover nach Bristol, dann Richtung Cornwall bis Lands-End (kann man sich sparen) und zurück die Südküste entlang. Hier knapp meine Beobachtungen/Tipps/Informationen.
Wir hatten zwei Kinder und einen Hund dabei. Die Küste ist super, die Straßen und der Linksverkehr waren kein Problem, obwohl es in Cornwall verdammt eng werden kann. Mit einem Womo über 2,30m Breite und acht Meter Länge hätte ich Probleme gehabt. Es gibt kurze Steigungen bis zu 18% nicht alle sind angezeigt. Detaillierte Englische Karten sind von Vorteil.
Unser Navi hatte teilweise keinen Empfang und zeigte teilweise Fahrt durch die grünen Wiesen an, obwohl die Straßen garantiert schon über 100 Jahre alt waren. In Cornwall fuhren alle sehr gesittet und zuvorkommend, in Bristol weniger, dort gabs Raser die auf zwei Reifen durch die Roundabouts flogen, das war als Linkslenker im Womo nicht lustig, denn die kommen von rechts und können auf Grund des Tempos weder den Radius enger fahren noch bremsen.
Genervt hat mich die Enge der Landschaft, überall Zäune, Mauern, alles abgegrenzt. Mal eben halten, um irgendetwas anzusehen, geht nicht. Auch manch eingezeichnete Parkplätze waren so klein, dass ein Womo nicht parken konnte.
Den Hund schnappen und mal eben fünf km laufen, ging ebenfalls kaum.
Wir standen drei Nächte auf Zeltplätzen, den Rest auf Parkplätzen von Sehenswürdigkeiten oder Kneipen, wo wir gegessen hatten. Reine Womostellplätze sind unbekannt. Ich hatte nur ein Mal die Gelegenheit den Abwassertank in einen vorgesehenen Abfluss abzulassen. Sonst mussten Gullis herhalten, auch auf Campingplätzen, da Abwassertrennung unbekannt ist, auch nicht weiter schlimm. Die meisten Engländer ließen das Wasser aus den Wohnwagen einfach auf die Wiese laufen. Manche hatten Auffangbehälter untergestellt. Die Logistik ist auf Wohnwagen und Zelte ausgelegt. Die Sanitäranlagen waren einfachst, nur einmal beheizt aber gut gepflegt und immer sauber. Warmes Duschen war auf den drei Plätzen immer inklusive.
Die Frischwasserversorgung klappte auf den Plätzen mit einem langen Schlauch, sonst nur mit Gießkanne. Wasserzapfstellen für Womos habe ich nirgends gesehen, obwohl auch einige englische Womos unterwegs waren.
An Tankstellen konnte man Wasser ziehen, allerdings konnten oder wollten die Angestellten nie zusichern, dass dies Trinkwasser war. Deshalb nutzten wir das nicht. Mit 250l Wasser an Bord brauchten wir nur alle vier Tage Nachschub. Den gab es dann auf Campingplätzen. Preise von 10-26 Pfund lagen leicht über dem gewohnten Schnitt.
Hunde dürfen ab 1. Mai (Saison) in Cornwall an keinen Strand!!! Wir hatten da Glück, denn wir wussten von dieser Regelung nichts.
England ist das Land der perfekten Videoüberwachung, also nie draußen pinkeln oder popeln oder sonst etwas unanständiges tun. Es filmt garantiert eine Kamera mit. Selbst der letzte Dorf-Pub hat einen videoüberwachten Parkplatz.
Autobahnraststätten sind nach zwei Stunden kostenpflichtig, wer dort über Nacht steht, zahlt 10 Pfund und wird schon bei der Einfahrt fotografiert.
Auch auf die Idee sich in irgendeine Wohnstraße, in ein Industriegebiet oder einen Einkaufsparkplatz zu stellen, sollte man besser nicht kommen. Die Polizei braucht 10-20 Minuten und ist dann am Ort des Geschehens und erklärt freundlich, dass man weiterfahren solle.
Die Campingplatzdichte ist recht unterschiedlich. Teilweise hatten wir Probleme einen Platz für die Übernachtung zu finden, da sich hinter vielen Schildern mit Wohnwagensymbol Wohnparks mit festen Häusern bzw. Mobile Homes verbargen. Die hatten gar keinen Platz für Wohnmobile. In Cornwall selber waren es oft Farmen, die einen Campingplatz betrieben. Seltenst war nach 16 Uhr noch jemand zu finden aber andere Camper halfen immer nett weiter, meist war auch eine Handynummer hinterlegt.
Insgesamt ein recht lohnendes Erlebnis, allerdings sollten Grundsprachkenntnisse vorhanden sein. Im Sommer würde ich Cornwall allerdings meiden, da es dank der vielen englischen Urlauber verdammt eng werden dürfte.
An Tankstellen konnte man Wasser ziehen, allerdings konnten oder wollten die Angestellten nie zusichern, dass dies Trinkwasser war.
Viele Claudius
Lieber Claudius,
das mit den Tankstellen können wir bestätigen.
Wir haben einmal in Schottland den Tank vollgemacht, dauerte endlos lange bei einem Pipistrahl. Später wussten wir auch, warum. Der Tankstellenmann hatte gesagt, alles sei okay und wir dürften.
Gleichzeitig füllten wir unsere Trinkwasserreserven auf. Wir haben nämlich immer drei 5l-Kanister dabei, aus denen wir unsere Getränke zubereiten bzw. Kochwasser benutzen. Das Wasser aus dem Tank ist uns suspekt, damit spülen, waschen und duschen wir nur.
Abends kochten wir den obligatorischen Tee, er schmeckte scheußlich. Ich dachte erst, ich hätte eine Geschmacksverirrung. Fakt war, dass wir Screenwater, also Scheibenwischwasser mit irgendeinem Mittelchen drin eingefüllt hatten. Wir haben alles weggekippt, den großen Tank entleert (ja, in die Pampa...) und Wasser aus einem "Loch" nachgeladen zum Spülen des Tanks. Immer mit der Gießkanne hin und hergelaufen. Und das bei typisch schottischem Wetter, Nebel und jede Menge Regen. Wieder ablassen, am nächsten Tag "richtiges" Wasser geholt.
Es hat lange gedauert, bis der Chemiegestank verschwunden war, alle Leitungen waren ja mit der Brühe in Berührung gekommen. Nach dem Duschen waren wir die nächsten Tage immer "chemisch rein"! Aber irgendwann war es weg.
Gelernt haben wir, dass man in Großbritannien das Wasser VORHER probieren muss auf Trinkbarkeit.
Walter
X251 am 17 Apr 2012 12:19:27
claudius22 hat geschrieben: England ist das Land der perfekten Videoüberwachung, also nie draußen pinkeln oder popeln oder sonst etwas unanständiges tun. Es filmt garantiert eine Kamera mit. Selbst der letzte Dorf-Pub hat einen videoüberwachten Parkplatz. Autobahnraststätten sind nach zwei Stunden kostenpflichtig, wer dort über Nacht steht, zahlt 10 Pfund und wird schon bei der Einfahrt fotografiert.
Auch auf die Idee sich in irgendeine Wohnstraße, in ein Industriegebiet oder einen Einkaufsparkplatz zu stellen, sollte man besser nicht kommen. Die Polizei braucht 10-20 Minuten und ist dann am Ort des Geschehens und erklärt freundlich, dass man weiterfahren solle.
Und da hat sich die so genannte "freie Welt" (zu der GB schon immer ganz besonders hinzuzählte) über die böse Stasi im armen unterdrückten Ostdeutschland ausgelassen......... da konnte man wenigstens noch in Ruhe pinkeln :D
Anzeige vom Forum
claudius22 am 17 Apr 2012 13:17:07
Hallo X251,
ob Du es glaubst oder nicht, ich pinkle lieber videoüberwacht in Cornwall als noch mal in solch einem "Sch...staat" wie der DDR zu leben, wo über mich bereits als 15 jähriger eine Stasieakte angelegt wurde, die bis zum Zusammenbruch, (da war ich 19) bereits drei cm dick war. Gefüllt mit blödsinnigen Berichten und Notizen, die auch vermeintlich gute Freunde über mich und meine Meinung zu diesem Land anfertigten.
Es gibt Dinge, die sollte man einfach nicht vergleichen, weil sie nicht vergleichbar sind!!!
Viele in den Harz
Claudius
tuga am 17 Apr 2012 13:31:23
Hallo claudius22
vielen Dank für die tolle Schilderung Deiner Osterreise!
Vielleicht kannst Du auch noch ein paar Bilder dranhängen?
ottomar am 17 Apr 2012 13:36:13
Hallo X251,
Du wolltest ein Witz machen. Das ist Dir leider gründlich misslungen. Schwamm drüber ... und beim nächsten Mal etwas intensiver nachdenken, bitte.
Mit freundlichen n,
Ottomar
ottomar am 17 Apr 2012 13:44:50
Hallo Claudius22,
Danke für Deinen Osterurlaubsbericht. Das lief ja leider teilweise suboptimal und gar nicht so, wie es viele Anglophile u.a. hier im Forum kennen.
Schade für Euch! Darum erlaube mir einen Tipp: Falls Ihr Euch jemals wieder entschließen könntet, nach GB zu reisen, dann schau vorher mal in unseren "GB Plauderthread" rein. Dort findest Du Hinweise auf zig Stellplatzverzeichnisse, die Euch manchen Stress ersparen könnten.
Ich hoffe, Ihr habt nicht gänzlich die Lust auf dieses wundervolle Land verloren.
:english:
Mit freundlichen n,
Ottomar
claudius22 am 17 Apr 2012 16:36:50
Nein, nein, haben wir nicht. Wir hatten ein Stellplatzverzeichnis mit GPS Daten mit, und haben deshalb immer ein Plätzchen gefunden. Da meine Finanzministerin gutes English plaudert, war auch die Kommunikation mit den eingeborenen Inselbewohnern kein Problem. Alle sind sehr freundlich und hilfsbereit, wenn sie gefragt werden. Selbst die Politesse in Canterbury lies uns nicht abschleppen, obwohl der Parkautomat keinen Schein ausgespuckt hatte.
Wenn ich heute Abend Zeit finde, stelle ich noch einige Fotos und Stellplätze mit Ortsnamen ein, die mir gut gefallen haben.
Viele
Claudius
X251 am 17 Apr 2012 17:56:13
claudius22 hat geschrieben:Hallo X251, ob Du es glaubst oder nicht, ich pinkle lieber videoüberwacht in Cornwall als noch mal in solch einem "Sch...staat" wie der DDR zu leben, wo über mich bereits als 15 jähriger eine Stasieakte angelegt wurde, die bis zum Zusammenbruch, (da war ich 19) bereits drei cm dick war. Gefüllt mit blödsinnigen Berichten und Notizen, die auch vermeintlich gute Freunde über mich und meine Meinung zu diesem Land anfertigten.
Es gibt Dinge, die sollte man einfach nicht vergleichen, weil sie nicht vergleichbar sind!!!
Viele in den Harz Claudius
stimmt nur, wenn man hartnäckig ignoriert, was heut zu Tage an Daten über den Einzelnen gesammelt wird - dagegen waren die Stasileute nur Amateure, siehe z.B. --> LinkÜberwachungsstaat (ganzen Artikel lesen!)
Aber ich will hier den Thread nicht kaputt machen, wir können das gern wo anders weiterdiskutieren (OffTopic?)
claudius22 am 17 Apr 2012 21:58:51
Ich glaube kaum, dass es jemanden in der Bundesrepublik interessiert, was ein 15jähriger über diese denkt, was er glaubt, mit wem er sich trifft, welche Bücher er liest, wovon er träumt, was er gern noch im Leben erreichen möchte usw. Der Spitzelstaat DDR zeigte zu welcher Perversion menschliches Denken fähig ist und das leider nicht nur als Tat Einzelner sondern im Kontext einer ganzen Gesellschaft. Man kann nur von Glück reden, dass die heutigen technischen Möglichkeiten damals noch nicht existierten, sonst wären noch mehr Menschen psychisch und physisch an diesem System zerbrochen.
Ich bin sehr froh, dass ich diese Zeit ohne tiefere Schäden überstanden habe, geprägt hat sie mich mehr als mir lieb ist.
Was ich in den letzten 20 Jahren erreicht und gesehen habe, hätte ich in 200 Jahren DDR nicht erreicht. Deshalb bin ich ungeheuer glücklich, dass dieser Staat 1989 auf dem Müllhaufen der Geschichte landete.
Nun zu erfreulicheren Dingen, nämlich Orten in England, die ich als sehen- und besuchenswert empfand.
1. Bristol, eine Stadt in der sich englisches Alltagsleben beobachten lässt. Eigentlich nicht besonders schön, aber, so sagen zumindest englische Freunde, typisch englisch.
Für Fans von alten Brücken ist ein Besuch der Clifton Suspension Bridge zu empfehlen. Gebaut 1864 - als die Germanen noch von Wohlstand träumten - und es noch keine Autos gab, ist sie mit 214m Läge eine Art Hängebrücke, die eine 75m hohe Schlucht überspannt.
Wir hatten das Glück einen super Sonnentag zu erwischen, als wir uns das gute Stück ansahen.
Die Menschen liefen teilweise bauchfrei, in Sandalen und kurzärmlig herum, bei ca. 8-10 Grad und Sonnenschein aber eisigem Wind.
Meine Erkenntnis: Engländer frieren nicht und auf der Insel gibt es wohl wenig Viren, sonst müsste halb Bristol mit Lungenentzündung im Krankenhaus liegen.
claudius22 am 17 Apr 2012 22:10:31
Auch der Hafen war bei Sonnenschein zwei Stunden Verweildauer wert.
Wohnboote, die etwas andere Wohnimmobilie
claudius22 am 17 Apr 2012 22:25:56
Erster typisch englischer Campingplatz. Gerade stehen geht nur mit Hubstützen oder einer ganzen Menge von Keilen
sibirischer Seewolf, friedlich, wachsam und sehr verschmust, leider nur bis Mai an Cornwalls Stränden gern gesehen. Dann unter Androhung von Geldbußen keine Zutrittserlaubnis mehr.
Concordino am 17 Apr 2012 23:03:21
Hallo Claudius,
vielen Dank für Dein "feedback" von Eurer Ostertour. Kann mich da Ottomar nur anschließen: schade für Euch, dass es nur suboptimal gelaufen ist. Ich hoffe jedoch, dass es Euch trotz der beschriebenen Widrigkeiten ein wenig gefallen hat. Man muss die Andersartigkeit dieses Landes samt seiner Einwohner sicherlich mögen, sonst wird man damit immer irgendwie fremdeln.
Für die Zukunft sei Dir unser GB-Plaudrtröt wirklich wärmstens empfohlen. Dort finden sich viele wertvolle Informationen (wie ich finde). Und Fragen sind jederzeit willkommen (sonst wird es dort auch so ruhig :( ...).
Für mich dürfen es auch gern mehr Fotos sein!
Viele aus der ostdeutschen Provinz.
tuga am 17 Apr 2012 23:46:24
claudius22 hat geschrieben:Meine Erkenntnis: Engländer frieren nicht und auf der Insel gibt es wohl wenig Viren, sonst müsste halb Bristol mit Lungenentzündung im Krankenhaus liegen.
ich glaube ich habe in den drei Winter in Portugal noch keinen Engländer mit langen Hosen gesehen :D
rdeutsch am 18 Apr 2012 09:13:35
Hallo Claudius
Das mit dem Hundeverbot an Cornwalls Strände dürfte aber eigentlich nicht so schlimm sein. Es gibt in der Tat einige Strände, an denen zu gewissen Zeiten/Tagen/Monaten keine Hunde zugelassen sind.
claudius22 hat geschrieben:Meine Erkenntnis: Engländer frieren nicht und auf der Insel gibt es wohl wenig Viren, sonst müsste halb Bristol mit Lungenentzündung im Krankenhaus liegen.
ich glaube ich habe in den drei Winter in Portugal noch keinen Engländer mit langen Hosen gesehen :D
Kennt Ihr Hägar den Schrecklichen, den berühmten Wikinger?
Der war auch mal in Großbritannien und bekam folgende Auskunft:
In unserem Urlaub in Schottland 2010 mussten wir öfter an ihn denken.
Sabine
claudius22 am 18 Apr 2012 09:43:51
Guten Morgen,
also über das Wetter konnte man nicht meckern, viel Sonne dabei und weniger Regen als in Deutschland. Nur ein Tag war komplett verregnet, hatte aber der Wetterbericht punktgenau gemeldet.
Weiter geht’s mit der nächsten Empfehlung. Kurz neben der 39, die sich an der Nordwestküste entlangschlängelt, liegt Clovelly, ein Dorf, für dessen Besichtigung man Eintritt zahlen muss. So ein Quatsch, dachte ich zunächst, war dann aber doch ganz positiv überrascht. Stehen kann man auf einem Parkplatz vor dem Eingang zum Dorf. Wenn man spät kommt, hat man Platz und kann auch über Nacht stehen. Das Dorf ist in den Hang gebaut und besteht aus unzähligen kleinen nur zu Fuß erreichbaren Häuschen. Dort leben nach ca. 100 Menschen, die sich wie im Museum vorkommen müssen. Wir waren ca. sechs Stunden im Dorf, man kann essen gehen, verschiedene Häuser auch von innen sehen, den Hafen besichtigen und zu einem Wasserfall am Strand spazieren. Auch für kleine Kinder gibt es Dinge zu entdecken. Eintrittshöhe habe ich vergessen, auf alle Fälle unter 10 Pfund pro Nase, Kinder weniger, für englische Eintrittsgelder war die Sache recht günstig.
Clovelly Hafen
Parkplatz vor dem Museumsdorf auch über Nacht kostenlos nutzbar
claudius22 am 18 Apr 2012 09:52:27
Zum Thema Hund, sehe ich die Sache leider nicht so entspannt. Wir haben einen Familienhund, der nicht länger als eine Stunde allein bleiben sollte. Er übernimmt mit seiner Nase eine wichtige Aufgabe für uns. Es gibt nur wenig Sandstrände in Cornwell. Kinder wollen dort natürlich auch mal spielen. Und ausnahmslos alle waren mit Schildern zugepflastert, dass Hunde ab dem 1.Mai keinen Zugang hätten. Strafe minimal 75 maximal 1000 Pfund.
Die gepostete Seite von Robert ist ja prima, allein habe ich keine Lust die Reiseroute nach der Erlaubnis der Strandbesuche meines Hundes zu planen.
Nachvollziehbar ist das Verbot auf alle Fälle. Die paar Meter Sandstrand, die es in Cornwell gibt, dürften im Sommer total überlaufen sein. Da wird es mit den ganzen englischen Jagdhunden nicht lustig am Strand.
In Looe an der Südküste, gilt das Strandverbot auch ganzjährig
Wir haben viele Engländer mit Hunden gesehen, am Strand war keiner, deshalb gehe ich davon aus, dass diese Verbote auch durchgesetzt werden
claudius22 am 18 Apr 2012 21:25:37
Nächste Station, die uns gefallen hat, war Tintangel, ein kleines Örtchen an der Küste mit vielen Parkplätzen, die auch zum Übernachten genutzt werden können. Preise so um die 6 Pfund für 24 Stunden.
Sehr lohnend ist eine Wanderung an der Steilküste mit schönsten Ausblicken auf das Meer.
Festung des sagenumwobenen König Arthus
claudius22 am 18 Apr 2012 21:44:11
Eine kleine Sammlung englischer Wohnmobile
ewkro am 18 Apr 2012 23:39:46
Hallo,
wir hatten ähnliche Erfahrungen wie Claudius22. Wir mussten zunächst nach Cambridge und sind dann an Stonhenge vobei (kann man sich auch schenken!) durchs Dartmoor (lohnt sich) bei Freunden in Tavistock vorbei an die Westküste nach Treyarnon(liegt oberhalb von Newquai). Die Küste ist eindrucksvoll - Hund war kein Problem am Strand. Erst ab Mai dürfen Hunde hier nicht mehr an den Strand. Engländer sind die wahren Camper-Bully-Fans!(Ich hatte auch mal einen). In Frankreich sind Übernachtungsplätze kein Thema wohl aber in England: Eine Nacht verbrachten wir auf einem riesigen, leeren Parkplatz vor einem Fußballstadium und morgens um 1/2 5 hupt ein Auto vorm Womo, ein Security-Heini meint:"Private ground...you must leave within 1/2 an hour..sonst..." Halbverschlafen zusammengepackt und "Tesco" ins Navi eingegeben. Noch 3 Stunden Schlaf auf dem Supermarktparkplatz nachgeholt - mehr war nicht drin (Wecker gestellt), denn nach 3 Std wird es teuer: 90 Pfund Strafe drohen! Einzig Positives: Bei Tesco kann man für 15 Min. kostenlos ins Internet. Überhaupt die "Private"-Schilder werden mir in Erinnerung bleiben: Du gehst spazieren, kommst an eine Pferdekoppel, der Weg endet vor einem Gatter mit einem Schild:"Privat, no admittance" - und drehst wieder um! Schilder aller Art und überall: Auf der Campingplatztoilette der Hinweis, doch bitte nach... die Hände waschen. (Muss einem ja gesagt werden!) Ansonster der gute Rat: In Anbetracht der vielen allgegenwärtigen Kanmeras sollte man auf der Insel auf eine korrekte Frisur achten!
Facit unseres Osterurlaubs in Cornwall: Nächstes Mal wieder Frankreich!
stu am 19 Apr 2012 02:05:35
Schöner Bericht. Wir waren Anfang November dort und Land's End gehörte uns allein :)
Interessant, was Du zum freien Übernachten schreibst. Ich lebe seit über 3 Jahren auf der Insel, bin dauernd unterwegs und stehe fast immer frei; bei mir hat noch niemand geklopft, obwohl uns die Police des öfteren mal im Auto umrundet hat. Die englischen Sportsfreunde übernachten gern auf Lay-bys - Parkplätze am Straßenrand - offenbar ungestört. Aber vielleicht ist es hier in Wales etwas entspannter als in Cornwall, dass London gefühlt näher liegt und deshalb das Gedränge in der Saison größer ist.