Und wenn du doch sprühen willst: :D
Ganz wichtig ist, ob die Lackfarbe auch für Kunststoffteile geeignet ist!
Das bedeutet, sie muss ein gewisses Maß an Weichmachern enthalten.
Der Autolackierer gibt in den Autolack für Kunststoffteile wie Stoßstangen und Spoiler usw. einen Weichmacherzusatz dazu.
Deshalb ist es wichtig, dass die Grundierung und die Lackfarbe für Kunststoffteile geeignet sind!
Schau mal hier
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Wenn das der Fall ist:
1. Anschleifen fein nass mit Korn 600-800 und mit Siliconölentferner nachreiben
2. Grundierung aufsprühen in mehreren, dünnen Lagen
3. Grundierung nach Trocknung fein schleifen, Korn 1000-1500 und nochmals mit Siliconölentferner nachreinigen
4. Lack in mehreren, dünnen Lagen aufsprühen, dabei VOR dem zu lackierenden Untergrund schon die Sprühdose drücken und über das Teil drüber weg gehen, so vermeidest du ungleichen Farbauftrag zu Beginn und am Ende durch das Drücken des Sprühkopfes.
Es gibt für Sprühdosen spezielle Griffe, mit denen wird das Abdrücken viel einfacher und gleichmäßiger
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Am besten direkt nach einem Regenschauer draußen sprühen oder das Teil abbauen und in der Garage lackieren. Die Garage kannst du mit einer Gartenspritze vorher durch die Luft mit Wasser aussprühen und den Boden anfeuchten, so bindest du bestmöglich rumfliegende Staubteilchen.
Habe so ganze Oldtimerteile (Türen, Motorhauben, Zierleisten, usw.) erfolgreich lackiert. :D