Die Reiseroute lässt sich anhand der Übernachtungs-Orte einfach nachvollziehen.
Start in Kerpen am 13.04.12 nach Bad Driburg, Bad Karlshafen, Uslar, Holzminden, Bodenwerder, Hameln, Rinteln, Bückeburg, dann Rückfahrt nach Kerpen am 29.04.12.
Die Therme in Bad Driburg feierte sein 18 jähriges Bestehen und hat ein Campertreff inszeniert. Zu dem Treffen hatte ich mich angemeldet, und so war ich mit im Geschehen. Auch startete die Reiseplanung mit dem Besuch dieses Event. Mein Nachbar Max P. auch Teilnehmer hatte einen Platz für uns reserviert, Danke!
Der Stellplatz auf dem Platzplatz kostet 5,0€ + 2,50€ pauschal für Strom zzgl. Kurtaxe. Das Wetter war kühl, der Wind lausig kalt und es gab auch mal einen Schauer. Zwischendurch ließ sich die Sonne sehen, was zu einem oder anderen Plausch genutzt wurde.
Die Stadtbesichtigung mit Geschäften, Hexenhaus, Pfarrkirche St. Peter und Paul, für uns ein muss.
Hier das Bild vom prachtvollem inneren der Kirche mit den beiden Seitenaltären.
Am Samstag gab es neben der Begrüßung durch die Geschäftsführerin der Therme (Fr. Seemer) das Westfälische Büfett, mit Kartoffelsuppe, sowie deftigen Aufschnitt. In geselliger Runde lernten wir die beiden andern Besatzungen vom Erftkreis kennen. Es war Renate & Peter sowie Karin & Klaus, dessen Wachhund Hakon so aussieht.
Sonntags gab es Frühstück in der Therme, war akzeptabel. Natürlich waren wir auch schwimmen, es hat den Tag abgerundet.
Am Montag wurde entsorgt, es ging weiter nach Bad Karlshafen.
Wir haben den Campingplatz am Weserufer für die nächsten beiden Tage ausgewählt. Der Stellplatz vor dem Camping gefiel uns nicht wirklich. Das Jubiläumsangebot 14€ plus 0,5€ KWh, zzgl. Kurtaxe für den Rasenplatz direkt am Weserufer war genau passend.
Wir hatten an unserem Mobil eben Strom angeschlossen und die Keile platziert, da kam unangemeldet dieser Besuch angewatschelt. Was die wohl wollten :?:
Als erstes hatten wir einen Stadtsparziergang unternommen. Es gibt einiges zu sehen, unter anderem, das historische Hafenbecken mit dem Rathaus.
Das schöne in Bad Karlshafen für Wohnmobillisten ist die Stadtnähe des Campingplatzes, so gingen wir abends ein weiters mal über die Brücke in die Stadt, zu einem Restaurantbesuch. Der Dienstag war schön aber noch kalt, in der Nacht gab es sogar Bodenfrost. Ein Besuch des Sky –Walk an den Hannoverschen Klippen war im Programm.
Mit den Rädern ging’s vom Campingplatz den Weserradweg lang bis zu den ersten Häusern in Würgassen. Die Räder dort abgestellt und einen schön angelegten 2 Km langen Waldlehrpfad stetig bergauf zum Sky – Walk gewandert, die Aussicht genossen und das Ganze wieder zurück, schön war’s :)
Nachmittags fuhren wir den Radweg an der Diemel entlang nach Helmarshausen. Dort ist im alten Rathaus, das Museum des Heimatvereins beherbergt. Wie das Bild zeigt ist das Gebäude allein sehenswert.
Wir haben uns noch diverse wunderbare Fachwerkhäuser und die Einschiffige kleine Kirche neben dem Kloster angesehen. Nach Kaffee, mit einem Stück Streusel gestärkt, radelten wir zum Campingplatz zurück.
Am Mittwoch wurde die V&E aufgesucht, es ging weiter nach Uslar, mit einem Abstecher zur Sababurg. Trockenes Wetter war Bedingung für den Besuch der Sababurg, dort angekommen fing es leider an zu nieseln :(
Hier zitiere ich meine Lieblingsfrau: “Na ja, wir haben es gesehen“. Bei Sonnenschein und aktiver Aussengastronomie wäre positiverer Eindruck hinter blieben.
In Uslar haben wir den Stellplatz Zur Schwarzen Erde, am Schwimmbad gewählt. Der Platz ist einer der Feinsten, befestigte Fahrwege, parzellierte Stellplätze, mit je einem Rasenstreifen. Mit 6€ Gebühr und 1,0€ Strom pro 8Stunden mehr als akzeptabel. Kaum vorstellbar aber wir hatten den ganzen Platz für uns alleine, sogar der Kassierer hat uns vergessen.
Der Fußweg zur Stadtmitte beträgt ca. 1Km. Das historische Rathaus von 1476 eingerahmt von vielen schönen Fachwerkhäuser , ist schon eine Augenweide.
Das Museum von 1677 für Ländliche Handwerskultur, war das Hauptgebäude des ehemaligen Hattorfschen Sattelhof, und steht dem nichts nach.
Verpflegungstechnisch hatten wir mittags das Griechische Restaurant am Marktplatz besucht. Für Abends fanden wir bei dem Fleischer im Ort etwas Leckeres.
Am Donnerstag den 19.04. haben die ca. 200m entfernte V&E aufgesucht. Anschließend ging’s weiter nach Holzminden.
Für drei Tage haben wir einen Platz im Mobilcamping am Stahler Ufer bezogen. Der Platz ist Stadtnah und war gut besucht. Am großen Platz vor dem Hallenbad gab es noch ausreichend Platz und freie 230V Steckdosen. Ein großer Supermarkt ist hier keine 100m entfernt.
Ein kurzer Weg über die Weserbrücke, schon ist man in der Stadt, rechts von der Brücke wie im Panorama zu sehen, der alte Hafen. Dazugehörend, das alte Pfarrhaus. und die Jugendherberge mit dem trutzigen Turm.
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Lutherkirche, sie ist weithin sichtbar.
Bei der Besichtigung der Kirche wurde eine Kerze angezündet, in der Hoffung der zuständige Gott fürs Wetter würde uns erhören.
Hier Bild vom Marktplatz, Himmel & Wolken sind da, das grün der Bäume fehlt noch :(
Am Freitagmorgen kauften wir am Platz eine neue Gasfüllung, in einer Woche waren 11kg Gas verbraucht.
Wir nutzten die sonnige Zeit um mit den Rädern das ca. 5km entfernte Schloss Bevern zu besichtigen. Während der Hinfahrt wurde der Himmel sichtbar dunkler.
Das Schloss war an der Vorderseite eingerüstet, daher gibt es nur ein Foto, aufgenommen vom Torbogen in den Innenhof. Am Rückweg entkamen einem Schauer, so gerade.
Ach ja, am Samstag traf ich den erster Forumsaufkleber. Es war „josie“ mit dem neunen E-Chic, Sie waren mehr oder minder auf Jungfernfahrt. Es gab eine nette Unterhaltung.
Am Nachmittag trafen unsere langjährigen Bekannten mit Ihrem Mobil ein, eine gemeinsame Woche Weser war abgesprochen.Am Sonntag wird entsorgt, es geht weiter nach Bodenwerder.
Bei dem Stellplatz am Mühlentor gibt es nichts auszusetzen, er kostete 6,0€ plus 2,50€ für Strom, zzgl. Kurtaxe. Für die Entsorgung bezahlt man 2,0€ incl. Wasser. Wir haben uns auf dem befestigten Teile des Platzes (es gibt auch Wiesenstellplätze) aufgestellt, dann wurde einen Spaziergang in die Stadt unternommen.
Der Münchhausen-Brunnen ist ein beliebtes Fotomotiv.
Abends haben wir „Zum Mühlentor“ lecker gespeist. Am nächsten Tag sind wir zu Fuß, durch Kemnade, vorbei an der 1000 jähringen Klosterkirche und zurück in die Geschäftstrasse von Bodenwerder gegangen.
Das Geburtshaus von „HIERONYMUS CARL FRIEDRICH FREIHERR von MÜNCHHAUSEN“, es ist heute das Rathaus, wurde in Augenschein genommen.
Am Dienstag den 17.04. sind wir nach der V&E weitergefahren nach Hameln.
Der Stellplatz an der Ruthenstrasse liegt ruhig, so richtig gefallen hat er uns doch nicht. So wurde beschlossen den Tag für einen ausgiebigen Stadtbesuch zu nutzen, aber gegen unserer Gewohnheit anstelle von 2-3 Tage, nur eine Nacht zu verbleiben. Für den Platz ist ein Parkticket von 8€ zu entrichten, Strom 0,5€ KWh, die Entsorgung ist incl.
Die Stadt hat eine Menge an historischen Gebäuden zu bieten. So steht am Markt das prächtige Hochzeitshaus, siehe Bild oben. Daneben sieht man noch ein Stück der St. Nikolai-Kirche, gegenüber liegt das Dempterhaus, als nächstes Bild gezeigt.
Im Anschluss befindet sich die moderne Stadtgalerie, ein großer Einkaufstempel. Dort haben uns einen Thai-Snack einverleibt, uns ausgeruht, neue Kraft gesammelt für den Rest des Rundganges und zurück nach Hause.
Von der Osterstrasse ist das Bild oben. Es zeigt das Stiftsherrenhaus und Leisthaus (jetzt Museum). Der Ausschnitt unten ist vom obrigem Stiftsherrenhaus, er zeigt die schönen Schnitzereien am Fachwerk, mit der Jahreszahl von 1558
Ich war richtig fasziniert von vielen herrlichen alten Gebäuden, so bin am nächsten Morgen alleine mit den Rad in die Stadt gefahren. Da stand die Sonne auf der anderen Seite und ich konnte ein par Bilder nachschießen.
Gegen Mittag wurde entsorgt, wir machten eine kurze Fahrt nach Rinteln
In Rinteln haben wir den Stellplatz an der Weser / Dankener Straße bezogen. Der Platz ist kostenlos, Strom 0,5€ KWh, Entsorgung 2€, Wasser 2€, er hat keine Müll – Entsorgung.
Der Stellplatz liegt ebenfalls günstig, ein kurzer Weg über die Brücke und man ist in der Stadt. Den Marktplatz, mit dem Ratskeller (es war das ehemalige Ratshaus), dem Bürgerhaus, und die St. Nikolai, im nächsten Bild.
Die St. Nikolaikirche mit seinem spätbarocken Turmaufbau ist im Innen sehenswert
Oben das Bild von der Empore mit der Orgel, unten die Kanzel der St. Nikolai-Kirche.
Das bevorstehende Brücketag-Wochende zeigte sich an der rapiden Zunahme der Wohnmobile am Stellplatz. Wir hatten in Rinteln zwei schöne Tage mit vielen Spaziergängen.
Am Freitag den 20.04 haben wir entsorgt, Wasser aufgefüllt und in unmittelbarer Nähe im Raiffeisen - Markt eine Gasfüllung gekauft.
Es war nur eine Kurze Strecke zum letzten Übernachtungsort nach Bückeburg.
Dies war die letzte Station der Wohnmobilreise an die Weser bzw. ins Weserbergland. Hier hatten wir den ersten richtigen Sonnentag, wo man auch noch abends draussen sitzen konnte.
Der Stellplatz am Schloss ist gut angelegt, es gibt teilweise Parzellierung durch Hecken. 5€ für den Platz sind am Parkautomat zu zahlen, Strom kostet 1€ für 12 Std. Entsorgung incl.
Von Bückeburg habe ich neben dem Stellplatzbild, drei weitere Bilder ausgewählt.
Als erstes das Rathaus, ein Schlossbild und die Stadtkirche.
Die Stadtkirche von Bückeburg ist eines der imposanten Gebäude, von den vielen schönen Bauten die wir bei dieser kleinen Rundreise gesehen haben.
Am Sonntag nach dem Frühstück haben wir entsorgt, und haben dann die Heimfahrt angetreten. Unsere Bekannten hatten noch etwas Zeit und blieben noch in Bückeburg.
Die beiden Wohnmobilbesatzungen der Weserberglandfahrt verabschieden sich mit diesem Bild. Bis zur nächsten Reise:
Petra, Moni, Rudi und Günni

