Eigentlich sollte es nur eine kurze, reine Plus-/Minus-Liste über die ersten Erfahrungen mit dem WoMo werden. Jetzt sind es in Word 10 vorgeschriebene Seiten geworden. Wer Interesse an einem kleinen Knaus-Kastenmodell haben sollte, wird sich diese vermutlich reinziehen – viel Spaß dabei. Der Rest – einfach wegklicken und sich einen anderen Beitrag ansehen.
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Damit es von dem ein oder anderen nicht gleich verbale Dresche gibt, hier die Prämissen des nachfolgenden Berichtes:
Bisherige Campingerfahrungen:
Start mit 1 1/2 Jahren in der Absiss (für die, die es nicht mehr kennen = rundes Kopfteil eines Zeltes) des 2 Mann-Zeltes meiner Eltern an der Zuidersee in NL. Nachfolgend Jahrzehnte, Wochenende für Wochenende und Urlaube in diversen Zelten und dann auch im ersten Wohnwagen der Eltern. Mit Beginn des selbständigen Lebens, zusammen mit meiner damals wilden Ehefrau, die mittlerweile seit 34 Jahren meine gesetzlich legitimierte Mitbewohnerin ist, begann die Bus-Zeit.
Der erste war ein Toyota HiAce-Kasten, den ich mit einem Klappschlafdach und komplett selbstgeplanten und selbstgebauten Campingmobiliar ausbaute. Griechenland sowie die spanische Biskayaküste und dessen Hinterland waren hiermit die Hauptziele. In technisch einwandfreiem Zustand musste das WoMo aber bereits nach noch nicht einmal 3 Jahren verkauft werden, da die Rentensicherungspolitik unserer Familie den Platzbedarf erhöhte.
Ein in finanzielle Nöte geratener Selbstausbauer eines noch nicht ganz fertiggestellten VW LT 35-Ausbaus mit Hochdach und 75PS-Sechszylindermotor, der vorher ein Zeitschriftenauslieferungsfahrzeug mit extra kurzer Getriebeübersetzung war, „lieferte“ dann ein passendes WoMo für 2 Große und 2 Kleine. Als die Familienplanung nach weiteren 3 Jahren endgültig abgeschlossen war, wurde es auch hier drin langsam eng. Übergangsweise half ein Hängebett fürs Fahrerhaus, um neben 2 Erwachsenenschlafplätze bei der Hecksitzgruppe und 2 Kinderplätze über dem Fahrerhaus zu ergänzen. Neben der Standardausstattung an selbsterstellten Hänge-, Utensilien und Küchenschrank hatte unser Superbus sogar einen abgetrennten Klo-/Dusch-/Waschraum – und das alles bei 2,95 Radstand mit Zwillingsbereifung, großen Radkästen und einer Gesamtlänge von nicht einmal 5 Metern.
Da der Schlafraum oberhalb des Fahrerhauses nicht gerade üppig war, musste er ausgebaut werden. Seinerzeit gab es diverse Anbieter auf dem Markt, die GFK-Alkoven zum Nachrüsten für LT-Serienhochdächer anboten. Die gefielen mir nicht, waren für die gebotene Qualität zu teuer und boten m.E. zu wenig Platz. So kam dann wieder mal der Selbstplaner ans Werk. Über meinen Arbeitgeber gab’s kostengünstig Aluplatten und -Vierkantrohre. Mit viel Phantasie und massenhaft Poppnieten entstand so ein Alu-Alkoven mit einer Liegefläche von 1,95m x 1,60m x 0,75m, der (da bin ich heute noch so was von stolz drauf) ohne Nachfummelei zwecks Anpassung sofort zu 100% auf das, um das ursprüngliche, ausgeschnittene GFK-Dachteil über dem Fahrerhaus passte. Die TÜV-Abnahme dauerte keine 15 Minuten. Befestigungstechnik wurde überhaupt nicht geprüft. Dafür wurden die zur Abdeckung der Poppnieten an den Rändern mit Sika angeklebten Aluwinkel der Alkovenunterkante - wegen ihres fehlenden Minimalradius von 5mm - moniert. Bei unter 2m Höhe könnte man sich daran ja stoßen (dann seht Euch mal die Anbauten Eurer lokalen Müllfahrzeuge an – nach der Regel dürfte keines von denen fahren).
Es reichte dem Prüfer aber aus, dass ich ihm versprach dort jeweils ein paar passende Holzwinkel aufzukleben, zumal ihm die herausnehmbare Dachluke als (von ihm eingetragener) Notausstieg sehr gut gefiel.
Mit diesem LT und 5 Personen Besatzung, in den letzten 2 Jahren noch ergänzt um einen Labrador, ging es durch ganz Europa und bis in mittleren Teil der asiatischen Türkei – wenn auch nicht allzu flott, bei 3,5 t - 75 PS und durch den Alkoven, mit einer Frontfläche von 2 x 3 Metern. Auf der Graden lag die Spitzengeschwindigkeit bei 95km/h und einem Dieselverbrauch von gut 16-17Litern. Dafür waren aber aufgrund der kurzen Getriebeübersetzung die Beschleunigungswerte spitze.
Wie bei unseren 2 Campingkumpeln, die ebenfalls den gleichen Fahrzeugtyp, nur ohne Alkoven, fuhren, waren die 6-Zylinder jeweils zwischen 220.000 und 225.000 km platt. Die Kompression war schlechter als bei einem Ottomotor und jeweils eine AT-Maschine war fällig. Danach ging´s dann noch 3 Jahre auf Tour, bis unser WoMo mit feuchten Augen im 17. Lebensjahr seiner Existenz verkauft wurde, da die kommenden Reparaturkosten in keiner Relation zur noch zu erzielenden Lebenserwartung stand.
So, und genau der Zeitraum seither, nämlich knapp 17 Jahre ohne WoMo, könnten ggf. zu Kritikpunkten zu einzelnen Punkten der nachfolgen Berichterstattung über den ersten Einsatz unsers NEUEN werden. Also bitte immer beachten, dass ich viele Vergleiche nur zu der alten Technik des LTs ziehen kann und sich in den Jahrzehnten seit der Erstzulassung des LTs (1980) und heute Welten in der Basisfahrzeugtechnik verändert haben.
Nach nun „grauenvollen“ fast 17 Jahren ohne Bus kommt der nächste. Selbstausbau wäre mir wesentlich lieber gewesen, aber da spielt leider die notwendige Freizeit und der Rücken nicht mehr mit. Es sollte auf jeden Fall ein WoMo sein, das vom Typus her dem alten LT möglichst nahe kommen sollte. D.h., möglichst kurzer Radstand und geringer Hecküberhang, um so eine gewisse Basisgeländefähigkeit zu gewährleisten. Da wir nun ohne Kids unterwegs sind, sollte es ein Bett haben, das nicht jeden Abend neu aufgebaut werden muss und für mich musste auf jeden Fall wieder ein abgeschlossener Raum für meinen Thron (Porta Potti) vorhanden sein. Damit fiel ein Bulli von vornherein aus, obwohl dieser noch unauffälliger hätte genutzt werden könnte, um wild stehen zu können, wie wir es gewohnt waren. Aufbaufahrzeuge, die i.d.R. exorbitante Hinterachsüberhänge und meist so gut wie keine Zulademöglichkeit bieten, fielen ebenfalls sofort von der Liste.
So landete ich beim Ducato und dort dann bei Pössl und Knaus. Die endgültige Entscheidung für das Knausmodell ergab sich aus dem Endpreis. Der Basispreis war zwar beim Pössl günstiger, mit der gewünschten Ausstattung lag dann aber doch der Knaus vorne. Außerdem gefiel uns hier die Außen- als auch die Innenoptik besser. Ursprünglicher Liefertermin war März 2012. Dann gab es aber das Problem, dass unserer Vertragspartner einen Bestellfehler gemacht hatte. Die Sonderausstattungswünsche waren zwar weitergeleitet, nicht aber die Motorvariante, 2,3 l mit 130 PS. Geliefert worden wäre uns somit ein 2,0 l Motor mit 115 PS. Kurz nachbessern klappte leider nicht. Somit gibt es nun den neuen Liefertermin – Juli 2012.
Dann wird hoffentlich das gewünschte Modell da sein. Ein BoxStar 540 Road mit 2,3 l, 130 PS Motor. Mit folgenden Zusatzausstattungsteilen:
Fiat-Paket:
• Außenspiegel elektrisch verstell- und beheizbar
• Klimaanlage Fahrerhaus, manuell
• Beifahrer-Airbag
• ASR und ESP inkl. Hill Holder
• Tempomat (Cruise Control)
Funline-Paket:
• Schonbezüge für Fahrer- und Beifahrersitz
• Fußmattenset für Fahrerhaus mit Knaus-Logo
• Front- und Seitenscheibenrollos (Remis) im Fahrerhaus
• Radiovorbereitung (Kabelverlegung + 2 Lautsprecher im Wohnraum)
• elektrische Einstiegsstufe
• Sonnenmarkise
• Abwassertank beheizt
LED-Tagfahrlicht
Lichtmaschine 180 Ampere
Dieseltank 120 l
Anhängerkupplung
Dieselstandheizung (zusätzlich zur Truma-Busheizung)
Wärmschutzfrontscheibe
Traction +
Lenkrad mit FB-Tasten
Endpreis incl. Überführung und Brief, aber ohne Anmeldung = € 40.700,--.
Aufgrund der o.a. Fehlbeauftragung, aber dank meines Vertragsbestandteiles - der kostenlosen Überlassung eines Mietmobils bei nicht termingerechter Lieferung – stammen nachfolgende Punkte nicht von unserem Neuen sondern von einem baugleichen Modell, das zwar das Fiat- und Funlinepaket beinhaltet, nicht aber die weiteren Zusatzausstattungspunkte. Dafür hat es aber einen Fiamma-Fahrradträger an der rechten Hecktür. Der Motor entspricht unserem Wunschmodell, 2,3 l – 130 PS.
Wir haben das WoMo als Erstnutzer nun vor drei Wochen übernommen – KM-Stand = 15 (in Worten: fünfzehn). Mittlerweile haben wir rund 3.300 km auf dem Tacho, befinden uns in Südgriechenland und sind dabei mit dem Bus durchaus zufrieden, auch wenn es schon eine nicht ganz kleine Liste mit mehr oder minder relevanten Macken gibt. Wie ich aber schon ganz oben geschrieben habe, sind diese immer in Relation zu den Erfahrungen mit den Selbstausbaumodellen zu sehen, bei denen aber natürlich auch nicht alles 100% super war.
Bereits vor dem Start habe ich eine Gefahrenquelle etwas abgeschwächt. Die untere Halterung des Hochkühlschranks befindet sich an der rechten Seite, im Einstiegsbereich des Hochbettes, genau an der Stelle, an der man sein Knie hochzieht, um ins Bett steigen zu können. Und dieses nach unten U-förmige Teil hatte scharfe Grate, die ohne mein sofortiges Glattfeilen schnell zu schlimmen Einschnitten hätte führen können.
Nicht ganz so extrem scharfkantig, aber ebenso als unangenehmer Grat vorhanden, gibt es die Ausschnitte an den Öffnungen der Ablagefächer im Bettbereich in den beiden Winkeln an den Innenseiten der Hecktüren. Beim eigenen Modell werde ich rangehen und auch diese glätten.
Die Bettgröße (192x136/125) ist vollkommen ausreichend, wenn auch durch den darunterliegenden Stauraum mit 120 l Wassertank und Gasflaschenkasten (1 x 11 kg + 1 x 5 kg) und mehreren Ablagefächern sehr hoch gelegen– in Relation zur LT-Umbausitzgruppe, wo man in Sitzhöhe ins Bett stieg, ohne die seitlichen Einschränkungen durch Kühlschrank-Hochschrank und Kloraum . Dies erschwert logischer Weise auch den Abstieg über die Partnerin hinweg zum im Alter häufiger vorkommenden nächtlichen Klogang. Aber das wussten wir ja bei der Kaufentscheidung. Nicht so gut empfinden wir den Lattenrost zwischen den beiden Seitenkisten (Federbereich nahezu null) und die harten 4-teiligen Polster, obwohl ich das Frolisystem für unseren eigenen Neuen bereits untergebaut habe. Für den werde ich wohl eine einteilige neue Matratze in 2 Schichten anschaffen.
Ein weiterer Nachteil der Betthöhenkonstruktion besteht im fehlenden Zugriff auf den Innentüröffner der Hecktür. Im Notfall kommt man dort nur ran, wenn vorher der Lattenrost hochgeklappt würde, was im Notfall zu lange dauern würde.
Im Prospekt wird damit geworben, dass überall LED-Leuchten eingebaut sein sollen. Mit meiner ersten Vermutung, dass dies im Kloraum aber nicht der Fall sei, lag ich falsch. Die Optik täuscht normales Glühbirnenlicht vor, hinter der Abdeckung befindet sich aber eine Reihe LEDs. Neben einer großen und sehr hellen Zentral-LED-Lampe im Deckenmittelbereich gibt es noch jeweils eine unter dem Hochschrank an der Dinette, über dem Küchenblock und zwei im Kopfteil des Schlafbereichs. Die Helligkeit ist ausreichend. Die Lampen sind in der Neigung aber nicht verstellbar.
Über den Köpfen im Bett bilden sie aber ein absolutes NO-GO. Um die Lampen nutzen zu können muss grundsätzlich der Hauptschalter vorne auf „an“ stehen. Das bedeutet aber auch, dass die kleinen LEDs permanent leicht glimmen. Dies ginge ja noch, wenn es nur die im Außenring mit seinen 7-LEDs geben wäre. Aber leider ist in der Mitte ein grelleres Permanent-LED vorhanden, das gleichzeitig als Schalter genutzt wird, und dieses wirkt in einer dunklen Nacht wie ein Richtstrahler runter auf den Kopf. Zum Glück kann man dieses grelle LED abkleben, ohne dass die Schalterfunktion beeinträchtigt wird. Anscheinend hat noch nie ein Knausianer im eigenen Bus zu schlafen versucht.
In der ersten stürmischen Nacht, im Gebirge oberhalb Olympias zeigt sich ein weiterer Nachteil der aktuellen Busteiletechnik gegenüber der vor 20 Jahren. Die Dachluke oberhalb des Bettes war in der 1. Raste justiert, um so eine entsprechende Belüftung zu gewährleisten. Die insgesamt zwei Seitz-Dachluken (2. = oberhalb der Sitzgruppe) lassen sich in mehreren Stufen, immer nur gegen die Fahrtrichtung, hochstellen. Dann drehte aber der Wind und hob die Luke hoch und raus aus der nicht gerade funktionstüchtigen Rastungssperre. Dies wiederholte sich mit den Ergebnissen, dass die Luke, je nach Windstärke entweder komplett hoch- oder ganz nach unten klappte, um bei der nächsten Böe wieder hoch zu rattern. Um weiterschlafen zu können blieb uns nichts anderes übrig, als die Luke ganz zu schließen. Vergleichbares trat später noch mal auf, als ich es bei ebenfalls in unterster Stufe gerasteter Luke während der Fahrt es wagte, das Seitenfenster im Fahrerhaus zu öffnen. Der Druck durch den einströmenden Fahrtwind ließ die Luke kräftig klappern. Da war unsere LT-Luke um einiges besser, insgesamt stabiler, wenn auch nicht so schön.
Die Bettprobleme nehmen kein Ende. Je nach Übernachtungsstandort ist es sinnvoll/notwendig die Verdunklungsrollos (sind eigentlich Ziehharmonikazüge) der Hecktürenfenster runter zu ziehen. Deren unterer Teil befindet sich fast auf Schlafhöhe. Kommt man bei Drehungen auf dem Bett mit Körperteilen oder dem Bettzeug hier ran, gibt es kräftig störende Geräusche oder man drückt das Material in dem Bereich komplett aus der Führungsschiene. Dies war bei uns zwar reparabel, könnte aber ggf. auch zum „Totalschaden“ führen. Mit dem ebenfalls dort vorhandenen Mückengitter gab es hierbei keine Probleme.
Den mitgelieferte Fahrradträger von Fiamma konnten wir zwar ganz gut gebrauchen, er hat aber auch seine Nachteile. Ist er beladen oder leer und hochgeklappt, lassen sich die beiden Hecktürenfenster nur in Lüftungsstellung öffnen. Nur im leeren, abgeklappten Zustand ist das linke Fenster voll nutzbar.
Der Fahrradträger selbst ist bei der Erstnutzung nur mühevoll auf die jeweiligen Räder einstellbar. Darüber hinaus sind die oberen Haltestangen zu kurz und zu unvariabel. Ohne Trick hätte ich die Räder nicht befestigt bekommen, da sie zu nah aneinander stehen. Ohne beide Lenker zu verdrehen, hätte die Montage gar nicht geklappt, da diese ansonsten gegen die Tür bzw. das andere Rad stießen. Das alles könnte man ja noch mit etwas Geschick verbessern, nicht aber das Problem mit dem Gewicht und deren Auswirkungen.
Lt. Aufdruck soll der Träger bis 35 kg beladbar sein. Mehr wiegen unsere beiden stinknormalen Räder auch nicht. Trotzdem verbiegen sich die überstehenden Halteschienen schon merklich. Was aber noch schlimmer ist, die Hecktüre lässt sich nicht mehr so einfach wie vorher schließen. Ohne viel Schmackes und dem damit verbundenen Krach verriegelt die Tür oben nicht vollständig. Zum einen funktioniert dann auch nicht mehr die Zentralverriegelung und ich konnte von innen das einfallende Sonnenlicht am offenen Schlitz sehen. Auf Dauer sicherlich nicht förderlich zur Aufrechterhaltung der Qualität der Türscharniere und der Verriegelungsbauteile.
Porta Potti gab es ja schon zu unseren Urzeiten, nur hatten wir damals die transportable Version und nicht die Einbauvariante. Manchmal war es schon ganz angenehm, an einsamen Stränden die Kiste herauszuholen und sich nicht in die enge Kiste zu quetschen, um dann hinter den Bus, damals noch mit ´ner Kippe auf dem Zahn, den griechischen Sternenhimmel beim Geschäft zu bewundern. Das geht heute nicht mehr – wg. des Festeinbaus (und wo gibt es noch einsame Strände?). Aber selbst mit nicht mehr so gelenkigen Knochen reicht der Platz im Knaus aus. Schade nur, dass das 540er Modell kein Seitenfenster hat (dort verläuft die Verbindungsfuge Mittel- zu Hinterteilwand) sondern nur eine Dachluke.
Weniger gelungen ist die restliche Bad-Ausstattung. Es gibt einen großen Spiegel zur Ganzkörperbetrachtung, den ich in meinem Alter aber nicht mehr benötige und diverse offene Regalablagefächer an einer Kunststoffwand hinter dem Klo, die leider etwas oberflächlich an den Kanten mit Silikon abgedichtet wurde. Es gibt schon jetzt einige offene Fugen. Sofern man die Regalfächer irgendwie festklemmend vollgestopft bekommt, fallen während der Fahrt keine Teile raus – aber auch nur dann. Wahrscheinlich wird es bei unserem eigenen Modell darauf hin auslaufen, dass ich – so wie schon im LT vorhanden – den Spiegel ausbauen und stattdessen einen Spiegelschrank mit Schiebetüren einbauen werde. Auf dem Zubehörmarkt konnte ich derartiges noch nicht ausfindig machen (außer einen, mit nicht feststellbaren Türen), sodass ich wohl selbst was konstruieren muss.
Ebenso wie nicht durchgeführten Schlaftest hat vermutlich auch kein Knauser einen Waschtest durchgeführt. Ein Rundbecken mit knapp 23 cm ist in der linken Raumecke verbaut. Als Wasserhahn dient der ausziehbare Duschschlauch mitsamt dem Duschhandgriff. Die Kombination des Beckendurchmessers (entspricht Radiuseingriffsbereich von „üppigen“ 12 cm) in Kombination mit der geringen Hahnauslaufhöhe von rd. 6 cm führt dazu, dass man kaum Wasser mit der hohlen Hand hervorheben kann, um sich abzuwaschen. Eine höhere Armatur und deren Auslauf über dem hinteren Drittel des Beckens könnte hier Abhilfe schaffen. Leider komme ich hier nicht von unten an die Armatur ran, um die Position zu verdrehen, da alles verbaut und verschraubt ist.
Weiter führt diese Gesamtkonstruktion dazu, dass Mengen von Wasser neben dem Beckenrand landen und von dort am darunter befindlichen Holz(?)verkleidungskasten herunterlaufen und weiter abtropfen. Neben den Kleckereien stellt sich mir die Frage, wann da mal was beginnt aufzuquillen?
Klopapierhalter, möglichst griffnah und spritzwassergeschützt – sucht man vergebens. Dafür fanden wir nach langer Suche, hinter dem Duschvorhang versteckt, einen wirklich billigen uralt Doppelhandtuchhalter, den meine Oma schon nicht mehr gekauft hätte.
Leider etwas zu spät merkten wir, dass man den Raum nur möglichst mit sauberen, nackten Füßen betreten sollte. Unsere ersten Nutzungen waren leider mit Latschen/Schuhen, was dazu führte, dass der sehr empfindliche Boden sofort Kratzer kriegte und sehr schnell verdreckte. Zwischenzeitlich sichert eine vor Ort gekaufte, passend zugeschnittener Duscheinlage (mit Delphinmotiven) den Boden vor weiteren Macken und Ersatzforderungen des Verleiers uns gegenüber.
Die Möbelkonstruktionen und deren die Aufbaueinteilung sind grundsätzlich sehr gut zu bewerten. Die Materialqualität hat meine Frau bereits mehrfach geprüft, in dem sie die Oberschranklappe über dem Kühlschrank aufstehen ließ und kurz danach die Klotür dagegen donnerte. Weder an der Klappe noch an der Tür sind Macken sichtbar. Meine Testversuche waren auch für die Möbel erfolgreich. Ich bin wiederholt mit dem Kopf gegen die leider spitze Klappenecke des Küchenoberschrankes gestoßen. Die Klappe bleib ganz, mein Kopf blutete (kennt jemand eine Technik, diese höher aufklappen zu lassen?).
Der Herd wurde noch wenig genutzt. Wenn, dann nur von einem Teil (Topf/Pfanne/Kaffeekocher) gleichzeitig. Wie man hier zeitgleich drei Flammen nutzen kann, werde ich mich wohl noch lange fragen. Wer hat schon so kleine Töpfe?
Das Spülbecken wurde bisher ebenfalls nur so nebenbei benutzt. Es ist brauchbar.
Optisch ganz nett ist der Küchenbloch insbesondere bei geschlossenen Glasabdeckplatten in Verbindung mit den sich auch von außen öffnungsfähigen Klappen für das Besteckfach und den darunter liegenden Schrankteil mit eingebautem Auszug. An der Durchgangsseite gibt es zusätzlich noch eine Schublade in Bodenhöhe, ebenso wie gegenüber unterm Bodensockel des Tischbereiches.
Die Hochschränke sind im Küchen-, Wohn- und Schlafbereich durchaus brauchbar, hätten aber m.E. etwas größer ausfallen können. Den verschenkten Raum kann man direkt am Küchenoberschrank sehen, wenn man ihn sich bei geöffneter Schiebetür von draußen betrachtet. Hier passen normale Teller leider nicht in Flachlage rein.
Ebenso hätte man noch etwas mehr an Stauraum gewinnen können, wenn man die Schrankbereiche unter und über dem Kühlschrank in gleicher Bautiefe wie den Kühlschrank selbst gebaut hätte. Ob man mit dem Brustkorb am Kühlschrank anstößt oder mit dem Becken am Schrank darunter, spielt dann auch keine Rolle mehr. Außerdem wäre dann der oben beschriebene scharfe Grat mit abgedeckt gewesen.
Der Kühlschrank, ein 75l-Kompressermodell mit 6l Gefrierfach in Griffhöhe ist um Welten besser, als unser alter Absorber, der zwar schon zu der ersten Generation der Geräte gehörte, die nicht mehr 100% waagerecht stehen mussten, um die notwendige Leistung zu bringen. Selbst ohne Lüftungsgitter hat er bei 24° C im Schatten, bei kleinster Kühlstufe probeweise die ersten Eiswürfel produziert. Die 95 Ah-Bordbatterie hatte keine Probleme neben der Beleuchtung, die Pumpe und die restliche Bordelektrik auch die Kühlung für bisher maximal 2 Tage ohne jede Fahrzeugbewegung, sprich Lichtmaschinennachladung oder den Anschluss eines Netzkabels zu versorgen, ohne dass die Kapazitätsanzeige im Keller gelandet war. Entgegen anderen Beiträgen zu Lärmproblemen mit Kühlschränken ist unser Modell absolut top. Die Geräuschentwicklung des Kompressors stellt selbst nachts überhaupt kein Problem dar, obwohl man mit dem Kopf direkt neben der Seitenwand dazu liegt.
Ist unser Bus erst einmal da, folgt eine 2. Bordbatterie mit ebenfalls 95 Ah und im ersten Schritt ein 130 Watt Solarmodul, da neben dem Kühlschrank dann ja auch noch eine SAT- und TV-Anlage versorgt werden muss. Den Einbau der zusätzlichen Batterie kann ich auch dazu nutzen, das Haltesystem der 1. Bordbatterie zu verbessern. Es hält zwar den Akku, aber wie nur? Unterm Fahrersitz montiert ist in Fahrtrichtung primitiv ein Lochspannband, wie es ansonsten für die Unterflurmontage von Wassertanks genutzt wird, im weiten Bogen gelegt und mittels Schrauben gespannt, sehr viel Platz verschwendend und für Wartungszwecke nicht gerade der Brüller.
Die Gesamte Bordelektrik ist neben der Trumaheizung/-Warmwasserboiler hinter einer Klappe unter den beiden Sitzen der Dinette untergebracht. Schalter und Anzeigeinstrumente befinden in der Frontplatte rechts im Dachschrank über dem Fahrerhaus und damit immer im Blickfeld – sofern man nicht fährt.
Der rechte Sitz der Sitzgruppe lässt sich in mehreren Stufen in den dann natürlich eingeschränkten Durchgangsbereich vor dem Küchenblock ziehen. Die Rückenlehnen lassen sich hier aber nicht verstellen. Man sitzt etwas sehr gerade.
Die gesamte Sitzgruppe besteht aus einem stabilen Rohrgestell mit viel Öffnungsspielraum zu der darunter befindlichen Truma und der Bordelektrik. Was dann das in der Vorderwand der Sitzunterverkleidung befindliche Lüftungsgitter soll, erschließt sich nicht meiner Logik. Der Freiraum unterhalb der Sitze ist wesentlich größer, als die Öffnungen des Gitters und lassen genügend Luft rein und raus.
Die drehbaren Frontsitze können in Verbindung mit den beiden hinteren Sitzen zu einer 4er-Sitzgruppe umgebaut werden. Um den Nutzer des Beifahrersitzes ebenfalls in deren Nutzungsbereich einzubeziehen kann eine unter der Haupttischplatte befindliche 2. Platte entrastet und gedreht werden. Daneben bietet ein hochklappbares kleineres Brett am Küchenblock eine zusätzliche Ablagemöglichkeit für diese 4er-Gruppe.
Die Kombination aus Tischplatte und umständlich kürzbarem Tischfuß sind extrem schwer – warum nur. Das hohe Gewicht erschwert m.E. in unnötiger Weise die Verstellung der Tischposition mit der ansonsten einfachen Verstellmechanik am Rand der Führungsschiene.
Bisher noch nicht benötigt, aber machbar, ist der Umbau des Tisches in Verbindung mit den hinteren Sitzen, dem umgedrehten Fahrersitz und zusätzlich mitzuführenden Ausgleichspolstern zu einem Kinderbett (160x60).
Eine ähnliche Frage wie beim Lüftungsgitter unter den Sitzen stellte ich mir, als ich unten am Küchenblock in Bodenhöhe einen ca. 16 x 3 cm Ausschnittt entdeckte. Versteckplatz für Bodendreck beim Eintreffen unangemeldeter Besucher? Die weiteren Nahforschungen ergaben folgende Ungereimtheiten. Unterhalb der ganz unten befindlichen Seitenschublade im Eingangsbereich befindet sich, wie in der Gaskiste, ein Lüftungsgitter im Boden. Durch die seitlichen Schubladenhaltebretter ist der Weg zu der vorher beschriebenen Öffnung, bis auf 1 bis 2 mm zugebaut. Mit dem Hintergrund macht der Ausschnitt noch weniger Sinn. Bei Gelegenheit werde ich mal nachfragen, was sich die Knauser dabei gedacht haben.
Steckdosen gibt es diverse – 4 x 230 und 2 x 12 Volt. 230 Volt im Schlafbereich unterhalb der Oberschränke im Kopfbereich (ohne Abdeckklappe). Gleiches Modell links oberhalb des hinteren Außensitzes. Mit Klappe versehen und damit leider gerade im Durchgangsbereich störend, eine Dose vor der Spüle am Küchenblock und einmal unten im Fußbereich des hinteren Außensitzes. Da dort so gut wie niemand bisher von uns saß, gabs keine Probleme durch die Klappe.
Wirklich ärgerlich hingegen sind die 12 Voltsteckdosen. Zum einen gibt es davon nur 2 Stück im Versorgungsbereich der Bordbatterie (zusätzlich noch 2 im Fahrerhaus, aber nur bei eingeschalteter Zündung), eine im Küchenblock mit Klappe (neben der 230 V-Dose) und eine weitere, ebenfalls neben der 230 V-Dose oberhalb des hinteren Außensitzes – aber in welcher Version? Uralt 12-Voltkleinsteckdose, die heute so gut wie kein Gerät mehr nutzt. Warum baut man hier nicht die Standarddosen in Zigarettenanzünderformatgröße ein? Um die 12-Voltstromversorgung im Urlaub sicher zu stellen habe ich deshalb noch ganz schnell vor der Abfahrt an eine 3er-Steckdose mit Verlängerungskabel einen kleinen Stecker montiert. So sind die Handyaufladung und die Nutzung anderer Geräte auch ohne Zündung sichergestellt.
An absolut positiven Punkten ist insbesondere die aus meiner Sicht an diesem Modell insgesamt sehr gute Verarbeitung zu bewerten (andere Knausnutzer berichteten schon umgekehrtes). Über die Widerstandsfähigkeit des Oberflächenmaterials hatte ich ja schon geschrieben (soweit, wie im bisherigen Zeitraum feststell- und bewertbar) – Ausnahme siehe offene Badfugen. Während der Fahrt rappeln keine Türen (ab und zu nur der von uns dort verpackte Inhalt).
Gegenüber unserer früheren Wasserpumpe, die extern montiert war und auch eine höhere Literleistung brachte (welche man aber nicht unbedingt benötigt), ist die im Wassertank verbaute Tauchpumpe wesentlich leiser und stört auch nachts wenig. Blöd ist hierbei aber der im Frischwassertank befindliche Ablasshahn, den man nur mit einer entsprechenden Armlänge erreichen kann. Warum montiert man so etwas nicht draußen und dann vor allen Dingen mit einem größeren Schlauchdurchmesser als der vorhandene (Innendurchmesser ca. 10mm).
Entgegen der Empfindlichkeit des Duschenbodens hat sich der Wohnraumboden als durchaus sehr belastbar erwiesen.
Weitere nette Bestandteile der Ausstattung stellen die Fahrerhausjalousien und auch die beiden Zusatzlautsprecher im Schlafbereich dar.
Der Vergleich zwischen dem 1980er LT und dem aktuellen Ducato kann ja nur hinken. Der LT hatte 75 PS, noch nicht einmal Servolenkung, geschweige denn Klimaanlage und hat sich zwischen 16 und 17 Liter reingezogen. Dagegen fährt sich der Ducato ja schon fast wie Rolls. Die Windempfindlichkeit ist sehr gering. Windgeräusche, hauptsächlich durch Dachaufbauten verursacht, werden erst ab ca. 120 km/h störend empfunden. Trotz voller Beladung sind die Beschleunigungswerte, auch in den Bergen mehr als ausreichend und das alles bei einem bisherigen Durchschnittsverbrauch von 9,03l/100km.
Beim LT hatte ich im Standbetrieb immer noch Stützen im Heckbereich drunter geschraubt, da der Aufbau selbst beim Einstieg der Kinder mächtig wankte. Trotz meines Gewichtszuwachses merkt man jetzt kaum etwas davon, selbst mit der Hebelwirkung der elektrisch ausgefahrenen Trittstufe. Diese ist zwar eine nette Beigabe, ein vorangestellte Hockerstufe würde aber auch ausreichen, zumal diese sich noch als nächtliche Betteinstiegshilfe nutzen ließe. Die vorhandene elektrische Stufe macht nämlich seit ein paar Tagen auch schon ab und zu Probleme. Einfahren, mittels Handschalter oder Fahrzeugstart klappten immer. Beim Ausfahren hakt sie aber seit kurzem und bleibt nach rund einem Drittel der Ausfahrtiefe hängen. Ich kann dann zwar manuell nachhelfen und sie über einen nicht ausfindig zu machenden Widerstand ziehen und dann geht es auch elektrisch weiter. Ob es eventuell an reingespritztem Dreck durch das nicht mittels Schmutzfänger geschützte Vorderrad kam? Ein zusätzliches Manko des Stufenanbaus stellen die viel zu langen Befestigungsschrauben dar. Diese stehen unnötiger Weise knapp 2 cm über die benötigte Länge hinaus und reduzieren so an dieser Stelle die Bodenfreiheit. Umgekehrt sind sie ein Zerstörungsinstrument der Stufe selbst, im Falle des Bodenkontaktes. Ich glaube, ich bau die Stufe gleich nach Anlieferung unseres Neuen ab und vertick sie übers Netz.
So, jetzt bin ich fast durch mit der Abarbeitung meiner Zwischendurchnotizen während unserer Tour. Offen sind nur noch 2 Knausvertriebspunkte.
Zuerst der Prospekt. Es fehlen dort leider viele Sachen bei den zusätzlich dazukaufbaren Sachen, die einem erst bekannt werden, wenn man den Original-Fiatkatalog durchackert und die einem dann erst auf Nachfrage durch den lokalen Händler bei Knaus als lieferbar zugesagt werden – so zum Beispiel das aus meiner Sicht wichtige aber mit 76,-- Euro preiswerte Traction + und die Wärmeschutzfrontscheibe.
Die Angaben zur Dämmung weisen auf 20mm Isofix geschlossenporiger Schaum an Boden, Decke und Seitenwände hin. Fasst man in den Deckenschrank oberhalb des Fahrerhauses mal nur kurz hinter das oberste Holzbrett, so greift man ins Leere und fühlt nur noch das nackte Dachblech. Was nutzen einem da die Werbeversprechungen zur Dämmung in Verbindung mit der Abwasserbeheizung? Da ich kein Wintercamping machen will stört´s mich weniger, aber irgendwie fühlt man sich schon etwas veräppelt. Hierbei sind die fraglichen Dämmungen in den Türen noch gar nicht von mir geprüft.
Und die Bordbedienungsanleitung – na ja. Sie beinhaltet viele Fahrzeuge in der Abschlussdarstellung, nicht aber das aktuelle Modell. Vermutlich hat der Ersteller in seinen Jugendjahren mal ein paar Praktikumsjahre in den USA vollbracht und hat die Warnmeldung für den heißen Kaffee bei Mc Donalds und die Warnhinweise, keine Tiere in der Mikrowelle zu trocknen geschrieben, ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum ich darüber aufgeklärt werden sollte, dass ich im Falle der Entsorgung die gesetzlichen Regelungen der Landes- und/oder Bundesgesetze zu beachten habe. Derartige unsinnige Punkte gibt es noch mehrere. Dafür sucht man aber notwendigen Detailinfos zu diversen Fragen ohne Ergebnis, weil gar nicht aufgeführt.
Wäre ich kompletter Campingneuling, die es ja geben soll, hätte ich schon einige Male blöd dagestanden. Wie die Tischposition je nach Fahr- oder Standbetrieb umgestellt werden kann? Fehlanzeige. Keinerlei Angabe zur Nutzung der Klemmschalter. Wie der Kinderschlafplatz erstellt werden kann? Fehlanzeige. Im Boden des Oberschrankes im Schlafbereich gibt es neben den 2 Lautsprechern und 2 LED-Lampen einen weiteren Kippschalter in gleicher Bauart, wie vorne über dem Küchenblock. Dort hat er die Funktion des Lichtschalters für die Hauptbeleuchtung in der Fahrzeugmitte. Erste Überlegungen führten zu der Idee = Wechselschalter für das Hauptlicht, aber Fehlanzeige. Zweite Idee = Lautsprecherschalter. Damit man vorne hören und hinten schlafen kann. Aber auch das war’s nicht. Ein zwischenzeitlicher Zugriff aufs Netz wurde von mir genutzt, den Verkäufer per Mail zu befragen. Der musste auch erst einmal bei Knaus nachfragen. Ergebnis: Meine 2. Idee, Lautsprecherschalter traf zu. Warum der Schalter aber nicht funktioniert???
Das Fahrzeug und der Ausbau sind bis auf wenige, mehr oder minder bedeutende Macken durchaus ok. Selbst mit den vorliegenden Detailkenntnissen, die einem nicht auf der Messe oder beim lokalen Händler gleich auffallen (können) würde ich die Bestellung erneut unterschreiben. Hinsichtlich der Qualität und des hieraus resultierenden Informationsservices für ihre Kunden sollten die Verantwortlichen bei Knaus sich aber ihre Prospekt- und Bedienungsanleitungsverantwortlichen mal zur Brust nehmen. Vielleicht hilft es ja auch schon, wenn man die unbefleckte Reinigungsfachkraft vorab alles lesen und testnutzen lassen würde. So etwas hilft häufig gegen die Betriebsblindheit.
Donnerstag geht’s retour mit der Fähre nach Ancona und dann weiter ins Zentrum fonne Welt - unsern Ruhrpott. Mal sehen, welche weiteren Punkte sich hierbei vielleicht noch als berichtenswert ergeben.
Bis die Tage
Harry

