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Tages-Bericht zu "Irland im Frühling 2012"


volki am 08 Jun 2012 09:33:49

Für Interessierte: Da ich den bebilderten RB nicht so schnell fertig habe, hier die Nur-Text-Version

Nach Irland, im Frühling 2012

Vorwort: Als „Reiseführer“ habe ich das Buch „Mit dem WoMo nach Irland“ vom WoMo-Verlag benutzt, obwohl ich sonst, speziell für Griechenland, nicht viel davon halte, da es an den dort angegebenen Stellplätzen-Plätzen immer zu viele deutschsprachige und andere „Freisteher“ hat. Die im Irland-Büchlein empfohlenen Übernachtungsplätze, zumindest die, die wir besucht haben, kann ich grösstenteils auch empfehlen. Nur das viel erwähnte „BADEN“ wird für uns Normal-Bürger wohl erst im Hoch-Hochsommer möglich sein (jetzt im Mai, Wasser 7-11 °C, und ein ständiger, sehr kalter Wind vom Meer her)

April
28. Samstag
Um 06.30 von zu Hause abgefahren. Über Basel auf die A35 durchs Elsass nach Strassburg, dann bis Metz. Weiter nach Luxemburg (dort getankt Diesel 1.27,7)-dann nach Belgien. Das Navi zeigte mir kurz vor Namur einen etwa 20 km von der A-4 entfernten Übernachtungsplatz an. Als wir aber auf Nebenstrassen hinkamen, war der SP doch ein Campingplatz. Da wir immer schon am Morgenfrüh abfahren wollen und da alle Campingpatz Gäste wecken würden, bin ich etwas zurück gefahren, ins nächste Dorf wo auf grossem Parkplatz bei den Sportanlagen, wo wir in aller Ruhe übernachteten. Auf dem Platz hatte es eine Fritten-Bude, daher mussten wir unbedingt die vielgelobten belgischen Pommes-Frites probieren. (Waren wirklich sehr gut)
Inzwischen zeigt sich ein ganz komisches Problem mit meinem Navi. Gleich nach der CH/F-Grenze, fährt das kleine Garmin-Auto neben der Strasse in der Landschaft und es werden nur noch rudimentäre Daten angezeigt. Kaum die Grenze zu Luxemburg überschritten, alles wieder normal, auch in Belgien alles normal, aber kaum zurück in Frankreich, spinnt es wieder. Ob das an Sarkozy und Hollande liegt?
29. Sonntag
In aller Frühe zurück zur A-4 bis vor Namur, (unterwegs, obwohl es erst 0700 am Sonntagmorgen war, bei einem offenen Bäcker frisches Brot und Kuchen gekauft) dann über Charleroi-Mons-Lille-A-25, nach Dunkerque zur DFSD-Fähre gefahren. (Kaum in Frankreich, spinnt das Navi wieder). Dort im Terminal auf die 02.00 Fähre gebucht (Wenn über Internet, dann 49 Euro einfach). Vor dem Ticket-Terminal kann man gut stehen und schlafen/warten.(N51.019790 / 2.192302) Um 23 Uhr zur Fähre gefahren. Beim Check in sagte die Dame, wenn wir wollen, können wir schon mit dem 24 Uhr-Schiff fahren, daher gleich weiter zum wartenden Schiff
30. Montag
Am-Morgen um 01.30 (UK-Zeit!!) in Dover angekommen. Am Hafen keine Möglichkeit zum Stehen gefunden, daher auf dem Zubringer zur M-20 (London) gefahren, bis zum 1. Parkplatz, dort etwas geschlafen. Bei Tagesanbruch (strahlender Sonnenschein) auf der M-20 zur M-25 (London-Ring Road) und M-4 (West) bis Carmarthen in Wales gefahren, dort an einer Service-Station, weit abgelegen, übernachtet,

Mai
01. Dienstag
dann bis Fishguard, zur Fähre nach Irland. Nur hin ist aber schon 181 UK-£, zurück am 30.5 „nur“ nochmals 135 UK-£.Da das Navi auch in England spinnt, die Wartezeit aufs Schiff benützt und dank Gratis WiFi auf dem Parkplatz vor dem Terminal, den Navi-Karten-Satz neu heruntergeladen. Das Wetter ist in der Zwischenzeit wieder kalt und unfreundlich geworden. Spazieren gehen ist bei dem kalten Wind nicht gerade ein Vergnügen. Hier hätte es einen grossen freien Parkplatz: 52.001875°/ -4.992943°
Fähre geht um 14.30 und kommt um an 17.30 in Rosslare-Hafen an. Da es Sonntag ist, sind die Tankstellen nicht bedient, aber mit Maestro geht es, aber nur mit Betrags-Eingabe (20/40/60/100 €) (Diesel 1.44 €) Übernachtet in Rosslare-Strand, an einem Strand-Parkplatz. Das 1. Mal Fish&Chips aus dem nahen „Restaurant“ gegessen. Gar nicht schlecht!
02. Mittwoch Von Rosslare aus, das erste Mal auf schmalen irischen Strassen unterwegs

(die Nebenstrassen verlaufen normalerweise zwischen 2 Hecken und die oberen Teile der Hecken und Bäume sind nicht richtig zurück geschnitten und schlagen dann gerne ans Dach des WoMo. Auf beiden Seiten der „Strasse“ hat es gelbe Linien, dort wo der Teer aufhört. Daneben ist dann nur noch weiche Erde! Vielfach hat es in der Seiten-Linie und der Mittel-Linie erhöhte „Katzenaugen“ eingelassen. Die Kunst besteht nun darin, mit dem breiten WoMo so zu fahren, dass die Reifen immer innerhalb der Katzenaugen bleiben, sonst holpert es ständig. Sollte einer entgegenkommen, ist ausweichen angesagt, da es sonst zu eng ist. Aber im Grossen und Ganzen wissen die Einheimischen damit umzugehen. Eine zweite Eigenheit der irischen Strassen, ist deren Welligkeit, das bringt dann gerne das WoMo zum Aufschaukeln, was sehr verunsichert)

Auf der Strecke Bridgetown-Wellington-Bridge, auf eine lange schmale Halbinsel gefahren, dem Hook Head (mit Leuchtturm N52.124125 / -6.9300695), dann weiter zur Fähre bei Passage East(12 € für 500 Meter), weiter nach Waterford und um Cork herum. Dann auf der N-71 bis Kinsale Castle, dort auf dem P bei der Festung über der Bucht, übernachten
03. Donnerstag
Von Kinsale, auf der Coast-Road über Clonakilty, Skibbereen, Kilkilleen, Skull, Toormore (das Mizen-Head haben wir ausgelassen) nach Bantry und Glengariff, wo wir im „Natur-Park“ übernachteten (N51.75310 / W 009.56685)
04. Freitag In Glengarriff beginnt die Umrundung dieses Zipfel, genannt der „Ring of Beara“, als Konkurrenz zum nächsten Zipfel, dem viel touristischeren „Ring of Kerry“. Die enge, aber verkehrsarme Strasse, folgt schön der Küste bis ans innere Ende bei Kenmara. Hier würde der „Ring of Kerry“ beginnen, aber den überlassen wir andern und fahren weiter nach Killarney und weiter zum nächsten Zipfel, der Dingle Halbinsel, bis Inch-Beach, wo wir übernachten ( N52.142048 / -009.981458)
05. Samstag Zuerst nach Dingle, dann auf die „Ring of Slea-Head“-Rundfahrt, bis wieder Dingle, dann über den Connor-Pass zur Fermoyle- oder Brandon-Bay-Beach (IR062) 52.243194 / W010.125222. Nach ausgedehntem Strand-Spaziergang, der Strand ist rund 10 Kilometer lang, dort auch übernachtet

Vorsicht am Connor-Pass.
Grössere, breitere WoMo‘s als zB. VW-Bully, bekommen bei der Abfahrt zur Brandon-Bay, auf etwa 300 Meter Länge, auf äusserst enger, eckiger und aus einer überhängenden Felswand gesprengten „Strasse“, richtige Probleme, wenn dann einer entgegenkommt. Auf dem Pass hat es eine Warn-Tafel, die man aber erst sieht, wenn’s zu spät ist (2 Tonnen, 1.83 breit und 7.32 lang). Die Umleitung wäre 32 km lang, über Anascaul und Camp

06. Sonntag
Nach nochmaligem Strandspaziergang,(kalt, kalt, kalt) entlang der Küste, nach Tralee, zum dortigen stadteigenen Campingplatz, vorher aber noch auf der nördlichen Seite der Tralee-Bay raus bis Fenit. Dort hat es einen langen Hafenpier bis zur Samphire-Insel raus, mit Denkmal für St. Brendan und ein paar Muster von Mönchs-Klausen.(siehe Wikipedia/St. Brendan) Zurück zum City-Campingplatz, den wir nach ein paar Irrungen und Wirrungen auch fanden. (CP =23€, Inc. Strom, sehr schön angelegt) Jetzt endlich Zeit um mein „spinnendes Navi“ zu reparieren. Dank Rat aus dem Garmin-Forum: „Hard-Reset“ machen, geht es jetzt wieder einwandfrei. So ist das Fahren deutlich einfacher.
07. Montag, Bank-Holiday, wäre eigentlich wie der 2. Feiertag. (Oster/Pfingsten) Aber tws haben gewisse Supermärkte doch offen. Da wir am Dienstag bei VW in Limerick die vorderen Bremsklötze wechseln wollen, erstmals nach Foynes am Shannon-River gefahren. Foynes liegt am Rande einer hügeligen Landschaft am südlichen Ufer der Mündung des Flusses Shannon. In der Anfangszeit der Luftfahrt war der Ort der westlichste Startplatz an der europäischen Atlantikküste für Flugboote. Dies änderte sich, als 1942 der nahegelegene Flughafen Shannon Airport auf einem Moorgebiet auf der nördlichen Seite des Flusses eröffnet wurde. Der Startplatz für Flugboote schloss im Jahre 1946. Am Ort gibt es das Foynes Flying Boat Museum, ein Museum über Flugboote.Von Foynes aus ist LIMERICK nur noch 30 km weg.
In Foynes haben wir neben dem Jacht-Club einen Super-Stellplatz gefunden, zwar keine V+E, aber schöne Aussicht direkt auf den stark sich in der Wasser-Höhe verändernden Shannon-River und den Hafenbetrieb.
(N52.613236° / W 009.111588°)
08. Dienstag Am Morgen von Foyles aus, nach Limerick gefahren. Bein VW-Vertreter festgestellt, dass die erst um 09.00 aufmachen(!!) Als die endlich auf hatten, festgestellt dass die keine passenden Klötze hatten. Müssen aus England bestellt werden. Sollten aber bis morgen früh da sein. Nach ein bisschen durch die Gegend fahren, z.B zum Shannon-Airport, wieder an „unserm“ SP in Foynes gefahren und sehen jetzt dem steigenden und fallenden Wasser des Shannon zu. Spaziergang ins Dorf, hier herrscht wirklich Krise, bald jedes zweite Haus oder Geschäft ist zu oder zu verkaufen. Ganz dringend wären die Klötze nicht gewesen, aber gelegentlich leuchtet die Warnlampe für abgenützte Klötze auf. (Sicher ist sicher)
Geplant ist anschliessend nach Tarbert zur Shannon-Car-Ferry (WoMo-Preis=20€) und dann entlang der Nord-West-Küste nach Norden. Auf der Nordseite des Shannon ist der Umweg über Ennis viel zu gross.
09. Mittwoch Wieder nach Limerick zu VW. Fast nicht zu glauben, Klötze waren pünktlich um 09.00 da. Nach einer halben Stunde Arbeit wieder über Foynes entlang des Flusses zur Shannon-Ferry gefahren und am rechten Ufer des Shannon auf die Spitze raus (zum Loop Head) mit dem Leuchtturm. (Stehen jetzt mutterseelen allein auf dem grossen P dort. (N 52.560953° / W 009.930065°) In der Zwischenzeit hat das Wetter total zugemacht. (Regen, Nebel). Aus der Besichtigung der hohen Klippen und der Vogel-Felsen wird nichts
10. Donnerstag Am Morgen noch immer Hudel Wetter. Auf dem ganzen Weg nach Norden Regen und Nebel oder sonst diesig, daher auch die berühmten „Cliffs of Moher“ links liegen gelassen. (--> Link)
Stehen nun kurz vor Galway an einen Beach, mit kl. Hafen (087 Rinville Park, N53.245593° / W.008.961796°) ). Während ich im Hafen Wasser auffüllte, kam ein Mercedes gefahren, der Mann sprach mich an, woher, wohin und so. Stand im kurzärmeligen T-Shirt im beissenden Wind und im Regen. Als ich fragte, ob er nicht friere, sage er, er würde jetzt baden gehen. Frage: Wie „warm“ ist denn das Wasser? Antwort:, so ca. 7 °C
11. Freitag
Man glaubt es nicht, am Morgen sah man durchs Dachfenster blauen Himmel. Nach dem Frühstück nach Galway hinein zum Einkaufen und Tanken. Trotz Navi-Hilfe landete ich immer in einer falschen Strasse, einer Sackgasse mit Mauer gegen das Einkaufszentrum zu. Nichts, aber auch gar nichts, erinnerte mich an meinen letzten Aufenthalt dort. Ist auch schon ein „paar“ Jahre her (1993) , und mit Mietwagen vom Airport ins Hotel und dann in den Norden zu unserer Fishery,(Delphy-Fishery nahe Leenane) ist auch nicht das Gleiche, wie heute mit dem WoMo. Anschliessend alles entlang der Küste bis Maam-Cross, weiter entlang des „Coastal-Drives“, nach Cloonile Quay ( IR92), zwischen Cashel und Roundstone. Stehen jetzt an diesem einsamen, kleinen Landungssteg.
(N53.433917 / W009.856528) Noch immer scheint die Sonne. Dort in aller Ruhe übernachtet
12. Samstag, (Privater Feiertag) Am Morgen auf dem Coastal-Drive über Rundstone nach Clivden, dann nach Lederfrack und Leenane. Am River Eriff, beim Aaslegh-Wasserfall, angehalten und das letzte Beat besichtigt. Wäre wunderschön auf Lachs, aber kein Mensch dort. Dann weiter an den Bundorragha-River und zur „Delphi-Fishery“, wo wir 1993, zum 2. Sedge-Club-Jubiläum (25 J) Fischer-Ferien verbrachten und über diese Route weiter nach Louisebourgh (der Metzgerladen, wo wir meist den Fleisch-Einkauf für unser Gruppe machten, gibt es noch, nur das U von Butcher ist auf die Strasse runtergefallen), weiter zum „Mallarany-Strand“, dort übernachtet. Sonne bis in die Nacht. Aber starker kalter Wind
13. Sonntag (Muttertag) In der Nacht kommt wieder Regen auf, mit zusätzlich Sturm. WoMo wackelt richtig im Wind. Bis Mittag in Benmullet, an der Binghamstown-Beach geblieben. Den ganzen Tag starker Wind und Regen. Unterwegs, bei den Megalith-Gräbern von Ballyglass angehalten, aber der Sturm mit Regen und Nebel verhinderte die Sicht auf die dortigen Klippen. Daher, bereits am späteren Nachmittag, bei Ballina, (dort Lachsfluss River Moy) auf den dortigen Campingplatz (23€) gefahren. Hier in aller Ruhe Mensch und WoMo retabliert. --> Link
14. Montag, Vom CP aus, nach Ballina zum Einkaufen und Gas auffüllen (--> Link) , dann auf der Küstenstrasse R297 bis Easky und da zum Strand. Riesen Wellen, die sich schon weit draussen brechen, nachher weiter nach Sligo, weiter auf der N15 bis zur Abzweigung zum 2. Landspitze (Ballyconell-Beach) oberhalb Sligo. Einmal scheint die Sonne und 5 Minuten später regnet es und kurz darnach wieder die Sonne. Riesen Wellen branden an den Klippen und spritzen haushoch, das WoMo wackelt im Sturm. KALT !!
15. Dienstag Von der Ballyconell-Beach zurück zur N15 und weiter bis Bundoran, fast an der IR-/Nord-IR-Grenze. Von den militärischen Grenz-Befestigungen, die wir noch bei unserem Aufenthalt 1988 in Beelleek, zum 1. Sedge-Club-Jubiläum (20J) gesehen hatten, ist nichts mehr zu sehen. Man merkt kaum, dass eine Grenze überschritten wird, nur dass die Preise nicht mehr in Euro sind, sondern in UK-£. Wir sind dann noch ein Stück entlang des Lower Lough Erne gefahren, aber nichts mehr aus der damaligen Zeit erkannt. Es waren auch keine Fischer-Boote auf dem See zu sehen. Daher wieder umgekehrt und über Ballyshannon nach Donegal gefahren, dort am Pier ausgedehnte Rast gemacht. Stadt-Bummel und CDs gekauft. Dann weiter entlang der Küste bis Killybegs, jede Menge grosse Trawler im Hafen, aber es ist nicht möglich Fisch zu kaufen, der einzige Shop ist zu. Daher weiter bis „Teelan-Pier“ am gleichnamigen „Fjord“. Wir stehen hier alleine am Pier. Es hat jetzt dort auch am Pier Elektrosäule mit 2 CCE-Anschlüssen, aber ob Strombezug möglich wäre, konnte ich nicht erfahren. Ist wohl für Jachten o.ä. gerechnet. So langsam stinkt mir die ewige Berg und Talfahrt, auf diesen welligen und engen Strassen. Das WoMo schaukelt sich in diesen Welle manchmal beängstigend auf. Das Wetter hat sich bis auf ein paar Schauer auch gebessert, aber der kalte Wind verhindert längeres Draussen sein.
16.Mittwoch
Am Morgen von Teelin aus zurück nach Carrick, dann über Glencolumbkille nach Ardara und weiter nach Narin-Portnoo, wo wir jetzt an einem riesigen Strand mit feinstem Sand stehen. Der „Promenade“-Parkplatz hat Toiletten und Frisch-Wasser. Jede Menge unbewohnte „Mobil-Homes“ in „riesigen“ „Siedlungen“. Den Rest des Tages mit längerer Strand-Wanderung, mit nackten Füssen, ausgeführt. Das Wasser fühlte sich gar nicht so kalt an! Dann gleich am Ort übernachtet.
17. Donnerstag (Maria Himmelfahrt) (scheint kein Festtag im katholischen Irland zu sein)

Von Nanin-Portnoo nach Dunglow, dann auf der N-56 bis Dunfanaghy, (Mittag-Rast am „New Lake“ IR-149 N55.170028 / W007.982306, auch hier, alle Boote unbenutzt) dann nach Letterkenny. Weiter nach Derry (Londonderry), Stadt schön umfahren und dann weiter entlang dem Ost-Ufer des Lough Foyle bis Benone-(Strand). Benone ist 3-4 km von der Fähre am oberen Ende des Lochs weg. Riesige feinsandige Strände. Die von den Gezeiten angeschwemmten Blatt-Algen werden täglich durch lokale Bauern mit einer speziellen Maschine am Traktor gereinigt
18. Freitag, Vom Benone-Strand, nach Spaziergang, (kalter, eisiger Wind), weiter entlang der Küste, über Coleraine, dann das “berühmte“ Buschmills ausgelassen, (wer kann am Morgen schon Whiskey probieren?), weiter der Küste folgend, nach Ballycastle und Cushendun (IR-190) Mittag-Rast, hohe Wellen). Dann quer durchs Land nach Antrim, wo wir an den Lough Neahg-See wollten, aber ein Stück Autobahn bei Ballymena hat mich verwirrt und ich bin gleich auf der Belfast-Strasse gelandet. Daher gleich auf der Autobahn um Belfast nach Bangor gefahren, wo wir jetzt „Mitten in der Stadt“ an der Marina stehen(N54.665296 / W005.667704) (Platz für lange WoMo beschränkt).
Gleich neben dem Hafengebäude hat es einen Platz, auf den fand ein Food-Festival statt. Stände aus aller Herren Länder, von griechischem Baklava, belgischen Kokos-Makronen und deutschen (Brat-)Würsten, gegrillt über offenem Holzkohle-Grill, gab der schön warm!!. Nur hundert Meter weiter ist die High-Street, mit Pizza-Fish&Chips-und China-Läden
19. Samstag Von Bangor aus, auf die ARDS-Halbinsel, dann alles entlang der Küste, bis an die untere Spitze. Auto-Fähre über Loch Strangford,(Preis habe ich vergessen) weiter nach Downpatrick. Etwas eingekauft und dann weiter nach Ballywalter. Dort Mittagrast.(N54.457611° / W005.437224° ) Dann an der Küste entlang, um die Mourne-Mountains herum bis Newry. Ein Stück Autobahn bis nach Dundalk, dann zurück zur Küste bei Castlebellington und Annagassan. Dort stehen wir in einem kleinen Hafen mit Blick auf die riesige, bei Ebbe fast trockene Dundalk-Bay. (N53.884714° / W006.348579°)
Ein Mann erzählte mir, da seien früher die Wikinger an Land gegangen, ein paar hundert Meter entfernt, hätte man mitten im Feld ein Long-Boat gefunden.
This coastal village has a surprisingly eventful past. Originally, a small port with a busy harbor pier; the Norsemen captured the settlement in 831. It wasn't until 928 that the Vikings were eventually defeated by the native Irish and driven from the locality. Resources in the area include salmon and trout fishing in the confluent rivers of the Dee and the Glyde.
20.Sonntag, von Annagassan zur Autobahn M1 und alles südwärts, um Dublin herum und weiter bis kurz vor Wexford, dort zur Küste abgebogen und stehen jetzt dort hinter hohen Dünen bei Curracloe (IR221)( N52.388219°/ W006.364985 ) am Strand. Am Abend fahren wir noch nach Rosslare-Hafen fürs Ticket und dann in die Nähe, nach (IR225) Helen`s Pier) (N52.228808° / W006.324498°) um zu übernachten. Nur 6 km vom Hafen weg. Wir müssen schon um 08.00 dort sein.
Noch oben in Bangor haben wir beschlossen den Irland-Aufenthalt abzubrechen, inzwischen wird es aber etwas wärmer und der Wind nicht bläst nicht mehr so eiskalt. Ja wenn es immer so gewesen wäre!!
Per Telefon habe ich von unterwegs die Fähre nach England auf Montagmorgen 21.Mai, 9.00 umgebucht. Einer der letzten Tage, ohne fast doppelte oder dreifache Kosten. So sollten wir auch die Kanalfähre noch an Wochen-Tagen erreichen, wo in der Nacht noch günstigen Preise herrschen. Gegen Wochenende steigen dort die Preis auf das 3 bis 4 fache. Vielleicht haben die Feiern zum Thronjubiläum Anfang Juni bereits Einfluss auf die Preise? So sollten wir auch die Schweiz noch vor dem grossen Pfingstverkehr erreichen
21.Montag Am Morgen beim Erwachen herrscht dicker Nebel, wir sind aber doch um 8 Uhr am Terminal in Rosslare. Jetzt ist aber kein Schiff da. Das Schiff hatte Verspätung weil auch draussen auf See dicker Nebel herrschte. Nach etwa einer halben Stunde traf dann die Fähre ein und musste aber erst noch entladen werden. Je näher wir uns Fishguard in England näherten, umso schöner wurde das Wetter.
Unterwegs per Internet, Tickets für die Kanal-Fähre bestellt. Günstiger Preis nur noch am Mittwoch-Morgen, um 02.00 Uhr.
Nach der Ankunft in Fishguard noch einen Spaziergang, in der Sonne, auf der „ewig“ langen Hafenmole gemacht und auf dem Gratis-Parkplatz (N52.001711° /W004.992643°) etwas ausgeruht. Anschliessend zu einem Stellplatz in Llanelli (Wales) gefahren (N51.798200 / W004.069600) Leider existiert der nicht mehr, daher haben wir uns beim dortigen Sportplatz in eine Ecke gezwängt. Keiner der Velofahrer oder Hunde-Gassi-Geher hat etwas gesagt.
22. Dienstag Auf dem Rückweg von Wales gegen Dover ist die grosse Severn-Brücke gratis. Da diesmal rund um London(M-4/M-25 / M-20)) kein Stau herrschte, kamen wir schneller voran als gedacht. Daher in Dover gleich zum Terminal runter für die Tickets. Als ich fragte, ob ich auch auf ein früheres Schiff könne, hiess es für 20 UK-Pfund Aufpreis, könne ich gleich aufs schon wartende 18.00 Uhr-Schiff. Anstatt noch bis 2 Uhr in der Frühe zu warten, habe ich bezahlt. Immer noch günstiger, als wenn ich im Internet auf dieses Schiff gebucht hätte! Nach der Ankunft in Dünkirchen haben wir dann gleich auf dem grossen Terminal-Parkplatz übernachtet
23. Mittwoch Am Morgen noch im dortigen Auchan etwas eingekauft und den Tank gefüllt (Diesel 1.34.9) und sind dann über die A-25 bis Lille, dann nach Mons, Charleroi und Namur. Dann auf der E-26/A-6 bis Luxemburg, dort bei der BP-Tankstelle, bald nach der Grenze, wieder den Tank gefüllt (1.24,7). (jetzt billiger als bei der Hin-Reise). Noch bis Guenage gefahren, neben der A-3 Richtung Metz, (N49.298114° / E006.192654°) Dort übernachtet
24. Donnerstag Von Guenage wieder zurück auf die Autobahn nach Metz, dann nach Strassburg und Mulhouse, dort noch im grossen Carrefour für Pfingsten eingekauft und den Tank gefüllt (€ 1.34.4) und dann über Basel nach Hause, wo wir am späteren Nachmittag müde ankamen. Am TV dann von 10 Kilometer-Stau am Gotthard gehört.

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