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Wie ich schon öfter bemerkt habe u. wie es bei mir war ( vom Händler über 2x 25 mm² direkt ohne Absicherung angeschlossene 2x 1-kW WR/ Netz u. Standklima) habe ich unlängst in einem anderen Forum gelesen, dass es wieder einen Schwel-Brand mit Feuerwehrbeteiligung gegeben hat. Die Kameradin ist scheinbar voll haftbar, da keinerlei Absicherung bestanden hat.
Die WR waren bei mir u. scheinbar bei ihr direkt an den Batts angeschlossen. Schlage Kontrolle vor. Wenn unabgesichert , ist die einfachste Lösung, minusseitig direkt nach Batt.-Abgang zum Womo-Netz eine Hochstrom-Streifensicherung einzubauen. Kann in das aufgetrennte Minuskabel eingebracht werden, je nach Belastung gibt`s Blechstreifen ab 50-200A. Meist genügt auch für die Kaffekocher 100A. Bei Kurzschluss wird das Netz v. d. Akkus getrennt. Zwar ist Plusseitig das 12-V-Netz mit 40-50A abgesichert, wenn es aber vor den Sicherungen (Unter- Sitzbatts) zu Kurzschlüssen kommt oder bei WR -Direktanschlüssen....... Richi Entschuldige, das interessiert mich sehr, aber verstehen tue ich es nicht.
Ich habe einen WR direkt an den Batterien angeschlossen, der über Plus abgesichert ist. Wenn ich Dich jetzt richtig verstehe, sollte man also auch in das Kabel zum Minus eine Sicherung einbauen? Und wie stelle ich fest, mit wieviel Ampere ich diese absichern soll? Weil zwischen 50 und 200 Ampere ist ja doch ein gewisser Unterschied ... Also eine Minus Absicherung kenne ich wirklich nicht.Wenn man Z.B. eine CF8 Sicherung verbaut kann man die direkt am Pluspol montieren.Die Sicherung sollte so stark sein,das sie die Verbraucher mit ein wenig Sicherheit unbeschadet überlebt.Sind die Leitungen länger muß unbedingt die max Strombelastbarkeit des Kabels mit einberechnet werden. Nochmal: Es geht um generelle Trennung des 12V-Aufbau-Netzes bei massiven Kurzschlüssen, sofern Kurzschlüsse vor den Sicherungen der plusseitig abgesicherten Hauptleitungen oder überhaupt nicht abgesicherten Geräten wie manche WR-Anklemmungen auftreten.
Der "grosse" Strom in den "dicken" Leitungen fliesst bei Kurzschluss nicht nur in Plus, sondern auch in Minus. Um das System automatisch einfach stromlos zu machen (nicht erst einen Minus-Hauptschalter betätigen zu müssen) u. damit die Entzündungsquelle abzuschalten, habe ich direkt am (nach) dem Minuspol der Batts ("Hauptminus" zum Womo) schon vor Jahren eine 100A-Blechstreifensicherung (die billigen,Halter mit Deckel u. Sich. einige €) angebracht. Jeder kann die Sicherungsstärke natürlich nach seiner individuellen max. 12-V-Netz-Belastung wählen. Bei massivem Kurzen mit Kabelglühen fliegt diese. Richi PS: Günstig ist auch ein Batt.-naher massiver zentraler Massepunkt., bei leistungsfähigem "Lade-Booster" mit Masseanschluss an Motor/Getriebe, auf die Chassismasse kein niederohmiger Verlass. Hallo Rumbuddel,
bei der plusseitige Absicherung Deines WR ist ja alles in Ordnung. Mein Geschreibe bezieht sich auf nicht + abgesicherte Anschlüsse, wie es manche Bastler (aber auch Profis, wie ich wiederholt sah) machen. Auch gibt es gelegentlich auch andere nicht abgesicherte Anschlüsse. Da über Minus-Pol der gesamte Strom drüber muss, ist es am einfachsten, dort alles zu erfassen. Richi Der Brandbericht im anderen Forum stammt v. Sabine L. unter dem Titel "Absicherung Wechselrichter" u. stammt v. 23.03.12. Gr. R. Mein WR ist mir 150 A am +Pol abgesichert.
Während der Fahrt oder wenn der WR nicht benutzt wird wird der Hauptschalter rausgenommen.
Dieter Und was ist mit der Strecke zwischen Pluspol u. Sicherungsanschluss/Schalter?
Sorry,aber das ist elektrischer Unfug, wie willst du die "Minuspol-Absicherung" berechnen. Jedes Gerät(e) welche(s) in einem Stromkreis hängt sollte gegen Kurzschluss und mit dem für die verwendeten Kabel zulässigen Strom abgesichert werden! oder hab ich die Elektrik die letzten 27 Jahre falsch verstanden? :roll: Alf
Richtig, sonst brennt das 1,5 qmm Kabel schon lange und die 200 A Sicherung löst noch lange nicht aus. Das mag zwar für den Wechselrichter etwas zusätzliche Sicherheit bringen, aber nicht für den evtl. nicht abgesicherten Rest. Also besser wie gehabt alles an Plus absichern. Schaden tut die Sicherung im Minus aber natürlich nicht und rein für den WR sicher auch OK. Die Minuspol-Absicherung hat schon ihre Berechtigung:
Wenn man mit einem Schraubenschlüssel die Verschraubung am Pluspol löst und dabei mit dem Schraubenschlüssel die allgegenwärtige Masse berührt.... Darum soll man immer der Minuspol zuerst lösen und dann den Pluspol. Aber da denkt nicht jeder immer dran.
Sollte mittlerweile jeder wissen,erst Minus ab bevor am Plus gebastelt wird. Richtig eingeprägt wurde das bei mir in meine Jugendzeit bei der Bundeswehr. Da hat ein Rekrut seinen Ringfinger verloren. Der Ring war das letzte Glied zwischen Plus,13er Schlüssel und Minus :oops: Dieter
:eek: :eek: :eek: Die Minussicherung ist doch keine Betriebssicherung für 1,5mm² Kabel, welch ein Gedanke?!?
Es ist eine eine einfache Notfallmassnahme gegen massive Kurzschlüsse im Bereich v. ungesicherten Kabel mit z. B. defekter Isolierung. Besonders bei den idiotischen unter Fahrer-Sitz- Batterien ist so wenig Platz, dass ein "hot seat" , besonders bei Unfall nicht ausgeschlossen ist. Das Gefährliche an Niederspannung mit Leistung dahinter ist nicht die Spannung, sondern die möglichen Ströme mit ihrer thermischen Wirkung. Siehe Crash-Schalter Starterbatt Ducato u. a. Ähnliches sollte es auch f. Aufbau-Batts geben, einfacher mit Sicherung im Kurzschluss-Falle ,vielleicht nicht ganz so sicher, aber selbst zu verwirklichen. Alternativ Minuspolklemme mit eingebauter Sicherung, wäre zu entwickeln. Auch werden viele gebrauchte Womos im Forum gefahren, deren frühere Besitzer nach dem Motto: "denn sie wissen nicht, was sie tun" verfahren sind. Die jetzigen Besitzer haben oft keine Ahnung, das beweisen doch gelegentliche Fragen hier im Forum. Auch hier könnte man so vorbeugen. Nicht nur beim Schraubschlüssel-Kurzschluss v. Singlefreiheit ! Richi PS: Ringe, Metallarmbänder können auch ganz schön u. schnell heizen, selbst erlebt. Da hilft aber diese Sicherung mit 100A auch nichts. Sollte mittlerweile jeder wissen,erst Minus ab bevor am Plus gebastelt wird.
Richtig eingeprägt wurde das bei mir in meine Jugendzeit bei der Bundeswehr. Da hat ein Rekrut seinen Ringfinger verloren. Der Ring war das letzte Glied zwischen Plus,13er Schlüssel und Minus :oops: Dieter[/quote] Guude! Das war das Erste, was sie uns als Rekruten erzählt haben. a) Keine Ringe bei Arbeiten an >Motoren b) keine Ringe auf der Ladefläche der Lkw, weil beim Absitzen die Gefahr besteht, dass man an der Bordwand hängen bleibt und sic so den Finger abreißen kann. Hab das fast am eigenen Leib verspürt. CU Vutschko Haben wir schon 1952 mit 10J im Turnunterricht gelernt, Lehrer war Bomberpilot bei der Wehrmacht. Gr. Richi
Ja, genau dann hat man einen fachlichen Fehler gemacht! An einer Batterie wird immer zuerst der Minuspol abgemacht und dann erst der Pluspol. Es sei denn man hat eines der mir nicht bekannten Fahrzeuge mit Plus am Gehäuse. Und die Absicherung der Minus-Leitung ist überflüssig. Denn richtigerweise gehört diese fette Sicherung direkt an den Pluspol ohne Kabel o.ä. dazwischen. Es könnte ja z.B. das Kabel am Poltrenner oder am Eingang der Socherung abfallen und ggf. einen unerwünschten Batterie-Kurzschluß ergeben. Ich habe es noch nicht mitgemacht aber habe gehört man soll sich dann besser vom Fahrzeug entfernen weil es passieren kann, dass die Batteriesäure aus den Entlüftungsbohrungen kommt oder gar explodiert/schmilz. Bon Voyage
Früher hat man beim Leitungsschutz nur einpolig abgesichert, heute zweipolig.
Ich weiss, ich weiss, nicht zu vergleichen, da 0 u. Phase vertauschbar sind, aber..... Noch was: wenn ein fetter Kurzer mit zig Ampere passiert, verschweissen die Überbrückungsenden oft so stark, dass sie im Notfall oft gar nicht schnell genug zu trennen sind. Gr. R. Eine mal andere Sichtweise.
BMW 520 bj so um die 90 hatte eine Hauptsicherung in der Plusleitung von der Batterie. Nacht Regen mitten auf der Landstraße hatt es diese Sicherung bei mir entschärft--- Motor-Licht-Warnblinkanlage alles ist sofort aus es ist absolut kein Strom mehr auf dem Fahrzeug. Und das bei 100-120kmh. Fahrzeug mit Automatikgetriebe und somit auch kein Bremskraftverstärker. Fahrzeug abgebremst und nach Gefühl auf den Standstreifen gefahren und angehalten.(könnt ihr mal nachmachen in einer pechschwarzen Nacht) :eek: Raus aus dem Auto nach hinten um das Warndreieck rauszuholen Kofferraumklappe auf und es wurde Licht von hinten. das nächste Auto kam um die Kurve -Vollbremsung -Herzstillstand menschenverachtender Sprung von mir in den Straßengraben. Der andere Pkw schleuderte halb in den Straßengraben und kam auf der Straße wieder zum stehen. Das gab mecker ohne Ende jeder Klitschnass aber nicht vom Regen. Zum glück ist keinem was passiert er hatt mich noch in den nächsten Ort abgeschleppt und ich habe den Wagen dort unter einer Laterne stehen gelassen. Am nächsten Tag rein in die Werkstatt Fehlersuche und die Leitungssicherung gefunden sie war Korridiert auf unter die hälfte der Ursprungsstärke und hatt logischerweise bei hoher Last ausgelöst. Auch so kanns gehen mit einer Hauptsicherung meiner Meinung sollen die Sicherungen immer nur einzelne Stromkreise schützen. Hauptsicherungen können gefährlich sein. mfg apollo Hallo zusammen,
zwischen den Berichten stand es schon ein bichen Erklärt, aber vielleicht noch einmal der entscheidende Hinweis. Eine Sicherung, egal ob im Haushalt oder im Wohnmobil, sichert einzig und allein die Leitung ab, und schützt nicht das angeschlossene Gerät. Daher darf die Sicherung nur max. so groß gewählt sein, das im Falle einer Überlastung die Leitung nicht geschädigt wird. Dabei kommt es dann immer auf den Querschnitt und die Leitungslänge an. Die Sicherung hat die primäre Aufgabe, Kabelbrände zu vermeiden. Daher muss auch nachezu jedes angeschlossene Gerät seine eigene Sicherung haben. In der Regel findes dies am EBL statt. Natürlich werden auch Kreise an einer Sicherung zusammen gefasst, z.B. die Beleuchtung. Hier entscheidet dann die dünnste Leitung über die max. größe der Absicherung. BMW verbaut übrigens Mini Sprengkapseln um nach einem schweren Unfall mit ausgelösten Airbags die Batterie zu trennen. Soll auch dem Insassenschutz und dem Schutz evtl. Retter dienen.
Auch ich kann nur zu einer Absicherung raten. Mein Bekannter musste auch mal mitten in der Nacht mit einem 13er in die Heckgarage da sein ausgeschalteter Wechselrichter in der Sitztruhe einen Schwelbrand durch Kurzschluss hatte. Eine manuelle Möglichkeit zur Trennung der Batterie durch eine große Stecksicherung oder Batteriehauptschalter ist wirklich wichtig!
Achso, nun habe ich es verstanden ... Danke! Deshalb liegt noch bei mir bei den Batterien im Doppelboden ein Seitenschneider zum man. U-brechen des Blechstreifen, falls Auslösestrom nicht erreicht. . Bevor Notsicherung, lag auch ein 13er Gabel zum Abklemmen dabei, mit einer Eisensäge dauerts halt bei 25mm² zu lang.
Natürlich sind auch bei mir alle Stromkreise differenziert im Plusbereich abgesichert. Mein Vorschlag gilt doch hauptsächlich f. Womos ohne regelrechte WR-Absicherung (sind nicht wenige!) u. f. Anlagen, die etwas unklar sind. Da meine Batts (wie früher bei Knaus) unterflur auf einem Batt-Wagen im U-Boden auf Schienen sitzen u. bei einem Seiten-Crash gefährdet sind (daneben Gas-Tank), kann das Risiko beträchtlich sein. Deshalb bin an allen Sicherheitseinrichtungen interessiert. Auch könnte man das sichere Abschalten des gesamten Aufbaunetzes (Hauptschalter reicht nicht, ist wegen Truma Frostsch.-ventil bei älteren Anlagen weiter Strom drauf), mit dickem Relais u. 12V aus Basis-12V-Netz mit Schalter oder wie bei ELT (Emergency Locator Transmitter) Crashschalter mit g-Auslösung einbauen. Zusammen mit Fiat-Crashschalter wäre dann im Fall der Fälle das gesamte Womo stromlos. R. |
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