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Vorab, ich mag Kinder (leider haben wir keine Enkel bisher), möchte aber trotzdem eure Einschätzung hierzu.
Wir waren am Wochenende auf einem Cp an der Nahe. Uns gegenüber stand ein Wohnwagen, sowie ein großes Familienzelt (bis jetzt ist mir nicht klar, WIEVIELE Kinder dort dazu gehörten). Der jüngste (nach eigenen Angaben 4 Jahre alt) war seeeehr zutraulich und seeehr wissbegierig. Kaum waren wir da, wurden wir von ihm belagert, wobei wir ständig auf unseren Hund achten mußten, der absolut keine Kinder gewohnt ist. Anfangs war ich sehr genervt, Fahrerei, Essen kochen, erstmal runterkommen. Später gelang es mir, auf den Kleinen einzugehen, hab mich aber gefragt: WO IST SEINE MUTTER???. Als ich ins Womo ging, konnte ich nicht schnell genug gucken, da war der Kleine mit mir drin. WO WAR SEINE MUTTER??? Verdammt nochmal, muß ich jetzt fremde Kinder erziehen? Ganz abgesehen von der Gefahr für den Kleinen, wenn er so vertrauensselig ist, daß er mit Fremden ins Womo geht. Es war ein cleveres Kerlchen, für seine 4 Jahre, aber viel zu vertrauensselig. Wie reagiert ihr in einer solchen Situation? Ingrid ich nehm ihn an der Hand und bring ihn zu Mama
Ende Wenn ich genervt wäre tät ich dem Kleinen sagen, dass ich jetzt meine Ruhe haben möchte (lange Fahrt, müde usw.), und er doch bitte jetzt wieder nach Hause gehen soll.
Ich denke, Kinder können damit umgehen, wenn man ihnen eine Begründung liefert. Ansonsten müssen sie es lernen, sowas hinzunehmen. Achja,
was ich noch dazufügen möchte, hinter uns standen noch zwei Womos (Niederländer) die genau so "belagert" wurden Wenn du das nicht möchtest, dass er dir ins Womo folgt - sag ihm sofort klar, was Sache ist. Muss gar nicht krass sein, aber das ist einfach die Wahrung deiner Grenzen. Womöglich kennt er das nicht aus der eigenen Familie. Kinder haben aber in aller Regel auch schon erlebt, dass nicht überall die gleichen Regeln gelten und sie sich in verschiedenen Situationen darauf entsprechend einstellen müssen. Guude!
Sowas ähliches habe ich erlebt, als wir nach einem schweren Skiunfall aus dem Krankenhaus zum WoMo gegen Abend zurück gekommen sind. Da standen auch zwei Kinder da und wollten ganz penetrant wissen, wo wir so lange geblieben sind. Den Eltern war es wohl egal. Nur durch Nichtbeachtung bin ich sie losgeworden. In dem Moment konnte ich wirklich niemand gebrauchen! CU Vutschko Mir ging es eigentlich eher um die Sicherheit für den Kleinen, es gibt auch unter dem Campern welche, die Kindern Gewalt antun könnten, wie kann man als Mutter so sorglos sein, seinen Nachwuchs NICHT zu überwachen, der wäre mit JEDEM ins Womo oder den Caravan gegangen. Also auf meine Kinder hatte ich als sie 4 waren schon immer auch ein Auge. Natürlich waren sie in dem Alter auch mal ein paar Minuten unbeaufsichtigt, aber weit weg war ich als Mutter da nie. In einen fremden Wohnwagen einsteigen ohne vorher zu fragen wäre unter ein absolutes Verbot gefallen, das wäre ihnen dann auch durchaus bewusst gewesen, denn das gehörte schon früh zu den Regeln auf dem Campingplatz die sie eingebleut kriegten. Sie würden aber auch nie auf die Idee kommen fremde Leute anzuquatschen. Normalerweise wurden sie auch stumm wenn sie von Erwachsenen angesprochen wurden. Halte ich auch für die normale "Scheu" von Kindern.
Es gibt allerdings auch so kleine Nervensägen, die quatschen mit Begeisterung Erwachsene an. Ein Freund meines Sohnes ist auch so. Von seinen Eltern kriege ich immer die Aufforderung das nicht zuzulassen und ihn zu den Kindern zu scheuchen. Er ist ein Einzelkind und war schon immer so, keine Ahnung warum, aber er unterhält sich immer lieber mit Erwachsenen, als dass er mit Kindern spielt. Seine Eltern versuchen das - wie gesagt - immer zu ändern, aber so richtig erfolgreich sind sie damit nicht. Deine Sorge ist mir schon klar, jezzie - aber was hilft DIR diese Erkenntnis? Entweder die Eltern lernen es (hast du mit denen geredet? Irgendwann muss da ja mal wer gewesen sein...) oder Junior selber - ggf. erklär es ihm direkt. Das kann auch schon bei ner erstaunten Rückfrage anfangen - "hast du keine Angst, einfach in fremde Womos zu gehen?"
Seit mehr als 30 Jahren bin ich in der Jugendarbeit und ich hab u.a. gelernt, es gibt keine zwei gleichen Menschen. Einer ist übervorsichtig / ängstlich, ein anderer frech, der nächste leichtsinnig. Vielleicht ist da ja gar kein Problem, weil Menschen auch ein gewisses (mehr oder weniger gut entwickeltes) Gefühl für Situationen haben. Vielleicht erscheinst du halt auch vertrauenswürdiger als die Durchschnittscampingnachbarin (zurecht?)... Wenn ich das Gefühl habe, es könnte sich lohnen, jemandem einen Gedankenanstoß zu geben, dann reicht oft schon ne persönliche Reaktion oder ein entsprechendes Gespräch - auch mit Kindern. Und wenn er/sie kein offenes Ohr hat, dann hätten auch krassere Reaktionen wenig Sinn. Sorry aber das geht ja gar nicht!
Wir haben 2 kleine Mädchen, und die wissen genau, dass sie nie mit jemandem Fremden mitgehen und schon gar nicht mit ins WoMo oder Wohnwagen gehen dürfen. Es dauert meist so 1 Tag bis sie sich mit anderen Mädchen auf dem Campingplatz angefreundet haben und mit denen Spielen, (Erwachsene sind für meine beiden uninteressant). Und wenn sie dann wirklich mit einem anderen Kind in ein WoMo zum Spielen wollen, fragen sie mich immer vorher, und ich frag dann bei den Eltern nach ob das ok ist, man kennt sich schließlich (noch) nicht. Ich kann Mütter nicht verstehen, die nicht wissen wo ihre Kinder sind, und vorallem wen sie grad "belagern" bzw. bei wem sie sich aufhalten. An deiner Stelle hätte ich die Mutter dirket drauf angesprochen, und auch deine Bedenken bezüglich des mit Fremden in ein WoMo folgen geäußert. schönen Abend Sabine
Warum bist Du nicht mit dem Kind an der Hand zur Mutter und hast Deine Bedenken geäußert? So hätte ich gehandelt und dem Kind nebenbei erklärt dass man nicht einfach zu fremden Leuten geht. wenn Du authentisch bleibst und es dem Kind auch so sagst...wird es Dich verstehen..Bringst sicher mehr als zu den Eltern zu springen.
Zudem finde ich es schön, dass es Kinder gibt die sich mehr zutrauen..und keine gehemmten Persönlichkeiten werden...nicht zu verwechseln mit grenzenlos zu sein Wolfgang
Was anderes kann man nicht machen. Zumal ich habe schon oft genug gehört: "Auf einem CP kann man Kinder ruhig laufen lassen. Da passt einer auf den anderen aufl." Verstand kann man solchen Eltern jedoch nicht eintrichtern Wie geht denn jetzt die Story weiter?
Hast Du die Mutter gefunden? Wurde das Kind von Deinem Hund gebissen? Das ist ja Spannend! Vor einigen Jahren auf dem Stellplatz Mimizan, Kleinkinder zum Teil mit Windel rannten ohne Aufsicht über den Platz. Nach Auffindungung der Eltern, habe ich gefragt, ob sie nicht besser auf die Kinder achten möchten.
Mehrfache Antwort: auf einem Campingplatz darf keiner schnell fahren. :roll:
Genau das ist meim Problem, da wir keine Kinder im unserem Umkreis haben, bin ich es nicht gewohnt damit umzugehen. Ich stand ziemlich unvorbereitet vor der Situation, das Kerlchen war ja auch wirklich liebenswert. Außerdem gehe ich Konflikten eher gerne aus dem Weg. Ich hab mich der Situation eher ergeben und gehofft, der Kleine wird ja wohl bald gehen. Kinder sind Menschen. Ok, sie haben noch keine Jahrzehnte Erfahrung in dieser Welt, aber prinzipiell gehe ich mit ihnen um wie mit anderen Menschen anderen Alters auch - Respekt vor dem Menschen, aber auch mit Blick auf meine eigenen Gefühle und Grenzen.
Wenn ich heute hier im Forum lese, müsste man diesen Ratschlag vielleicht öfter mal für den Umgang mit über 18jährigen wiederholen...
Da kennst Du aber nicht die Ausdauer, die Kinder haben können :D. Ich sag' Dir, wenn die sich was in den Kopf setzen oder an etwas Gefallen finden, dann sind die hartnäckiger als jeder noch so ausdauernde Erwachsene je sein kann! Nein, da hilft nur: "So, mein Lieber, jetzt will ich meine Ruhe haben und nicht mit kleinen Kinder quatschen. Geh' Du mal schön wieder nach Hause." Wenn man das freundlich aber bestimmt sagt, nehmen Kinder einem das auch nicht übel. Wenn man Pech hat verabschieden sie sich dann noch mit den Worten: "Okay, dann komm' ich später wieder"... :D @ jezzie
vielleicht solltest du anders an die Sache ran gehen....es ist kein Konflikt einem kleinen Jungen seine und deine Grenzen zu zeigen
Hihi, genau das hab ich versucht, und wer kam später wieder??
Diesen Umgangston haben meine Kinder nicht erfahren. Aber in deine Erziehung möchte ich mich nicht einmischen! :D Meine schon, und sie habens überlebt :D
Ich find das ist klar und verständlich und Kinder brauchen klare Ansagen. Ich sehe die ganze Sache etwas anders :!:
Die Mutter wusste ganz genau wo der Kleine war , Garantiert -> auf einen CP geht es sehr Familiär zu und ich fahre gerne auf diese . Wenn der kleine genervt hat sag es Ihm-> die verstehen es besser wie ältere Mitbürger :!: Sicherlich kommt es immer einmal wieder vor , das jemand fragt , ob er einmal ins Mobil schauen darf -> geht mir auch öfters so , aber ich gestatte es auch -> wie oft lernt ,man dann auch die Eltern oder ein Elternteil kennen und man kann auch seine eigenen Kinder einmal für eine Weile beim Nachbarn "abgeben " :razz: - ist oft praktisch, sich gegenseitig etwas Luft zu verschaffen ..... So geschehen am WE -> Wir "hüteten "die Kinder eines alleinerziehenden Vaters, Stunden Weise und er nahm uns unsere Lütte ebenfalls für ein Paar Stunden ab -> natürlich immer auf dem CP wo auch immer Leben in der Bude ist . Als Gegenleistung bekam er unser Boot Stundenweise , wo er mit seiner Tochter paddeln konnte und Wir nahmen dann Abends sein Kanu und zogen somit dann los ..... Der CP ist eine große Gemeinde, wo jeder mit jedem klarkommen muß , wem das nicht klar ist , der sollte lieber einen Stellplatz besuchen :!:
Da bin ich mir nicht so sicher, hatte den Eindruck, der war das vollkommen egal,....
Gehe mit dir konform, so es sich um Erwachsene handelt.
Wir haben keine Kinder, so als Gegenleistung....
Das ist ja nu mal Quark mit Soße, wir stehen ebenso oft auf Cp wie auf Sp. Allerdings mussten wir auf Sp bisher niemals mit aufdringlichen Kindern klarkommen c hallo ingrid;
siehs mal so:piep piep piep ,der keine hatte dich lieb und hatte dich im moment zu seiner bezugsperson auserkoren!! und es gibt kinder die sind nun mal neugierig achtung es könnte wieder vorkommen....... mfg KH einmal heisst es, die Kinder von heute bekommen den Mund nicht auf und wenn, dann kommen nur freche Antworten.
Andererseits gibt es sehr offene Kinder die mit "maulfaulen" Mitmenschen keine Erfahrung haben, aber immerhin freundlich grüßen. (Finde ich total nett) Wenn man aber gerade keine Lust und Zeit für ein "fremdes" Kind hat, kann man es ja auch mal fragen, wo es denn wohnt oder die Mama ist. Dann nehme ich es an die Hand und spiele Heimweghilfe. So einfach kann es manchmal sein. Notfalls frage ich an der Reception nach. Dennoch sehe ich keinen Grund gleich schlimmste Befürchtungen zu haben. Wo wir doch wissen, dass der "böse Onkel" meistens im privaten und engeren Umfeld agiert.
Genauso seh ich das ja auch, er war wirklich liebenswert, aber wenn er mal an den falschen gerät? Mir gings ja nur darum, aufzuzeigen welchen Gefahren Kinder ausgesetzt sind. Und darum, wie Mütter sorglos damit umgehen, außer ein "Benni, komm jetzt her" kam da nix. jetzt wird die Diskussion wirklich Deutsch.....
Kinder werden aufdringlich.....ich glaubs ja nicht ?! Kleine Kinder wissen nicht was aufdringlich ist. 4 jährige schon gar nicht. Also wenn du keine Lust hast mit Nachbar`s Kind zu sprechen, dann schick es einfach nachhause. Und wenn es nicht geht, dann nimm es an der Hand, bring es zurück und sag zur Mama, dass du ihn gefunden hast und wieder zurück bringst. Übrigens wir haben immer LecGast für Nachbar`s Hunde im Wohnmobil, obwohl wir keinen Hund haben. Wo ist denn eigentlich das Problem ???
Hauptsache den streunenden Hunden gehts gut :)
:daumen2: genau :D jetzt gehts aber in eine ganz andere Richtung, die hier wohl nicht beabsichtigt war die Richtung als Solche, war eigentlich von Anfang an nicht so richtig klar :? [quote="laggelin"] jetzt wird die Diskussion wirklich Deutsch.....
Kinder werden aufdringlich.....ich glaubs ja nicht ?! /quote] Kein Grund unfreundlich zu werden, so hat jezzie1 es sicher nicht gemeint!!
Das Problem sehe ich darin, dass dieses Kind keinerlei Scheu vor Fremden hat. Wir und unsere Nachbarn wurden von ihm ständig belagert. Was, wenn das Kind mal an den falschen gerät? Mir geht es vor allem um die Aufsichtspflicht der Eltern, und nicht darum, ob ich von dem Kleinen genervt war 0000m0# Unsre Kinder sind ja quasi auf dem CP aufgewachsen. Sie mussten fragen ob sie dort hin dürfen, und mussten dort fragen, ob sie willkommen sind.
Der Rest lief problemlos ab. Und auch wir hatten oft volles Haus. Und genauso oft waren unsre den ganzen Tag bei anderen. Aber das waren Dauercamper und wir kannten uns. Der Tagescamperplatz war tabu.
frühe Erziehung zur Fremdenfeindlichkeit :) Also ich könnte Dich auch verstehen wenn's nur darum ging dass der kleine Mann euch immer besucht hat.
Ich wollte das auch nicht obwohl ich kleine Kinder sehr liebe und ich mit ihnen *gut kann*, möchte ich doch selbst entscheiden wann ich mich mit ihnen beschäftigen möchte. Und Bedenken wegen der Sicherheit hätte ich auch auf CPlätzen und hätte mein Kind auch vor 40 Jahren nicht aus den Augen gelassen.
heute darf es schon eine Stunde alleine raus :-)
Witzbold :D Jo, denk ich auch. Das Thema an sich ist ja nicht wirklich witzig.
Liegt bestimmt an der Uhrzeit :wink: Vielleicht sollten wir ernsthafte Themen auf morgens verlegen :wink:
Die fehlende Tolleranz und offensichtlicher falscher Umgang mit dem Thema Freizeit und Urlaub. Ansonsten hat laggelin zu 100% Recht. Als nächstes diskutieren wir wohl über den zu hohen Alkoholgenuß der Campergilde oder über dickbäuchige und sonnenfaltige Womofahrer/-innen und deren unästhetischen Aussehen :ooo: peter
Ich hätte nicht mich gefragt wo die Mutter ist (kann ich mir ja nicht selber beantworten) sondern den Jungen!! Und wenn ich die Nase voll habe dann sage ich das offen und direkt. Ein 4jähriges Kind hat noch kein so feinfühliges Gefühl für das komplizierte Miteinander. Da ist die Frau doch so nett und redet und geht auf mich ein, wie kann ich dann wissen dass die doch eigentlich nicht mehr mag??? GRUSS PETRA Also ich habe damit kein Problem, wenn ein Kind neugierig ist und mit ins Wohnmobil kommt. Wenn ich das nicht möchte, sage ich das dem Kind. Kinder gehen nun mal ihrem Forscherdrang nach. Die einen mehr, die anderen weniger.
Sollte ich mich dann doch mal durch ein Kind gestört fühlen würde ich einfach mit den Eltern reden. Aus kleinen Kindern werden große Kinder.
Mal ein kleiner Ausflug zu den etwas "größeren Kinderchen". Ironie an: Empfehle zum Thema "die lieben Kinderchen" den "Erlebnis-Stellplatz in Backnang". --> Link Könnte es sein, dass man diesen "lieben Kleinen" nicht frühzeitig beigebracht hat, wo ihre Grenzen im Umgang mit anderen liegen? Und nun eine ähnliche Frage wie im Eingangsthread: Wo waren ihre Mütter, Erziehungsberechtigte, Lehrer usw.? Ironie aus. Ich weiss, ich bin am Thema vorbei, aber ich denke, irgendwie hängt eines mit dem anderen zusammen. Bernd
hier steht es doch schwarz auf weiß....ich war absolut nicht unfreundlich sondern habe nur zitiert. Wenn jezzie1 Kinder als aufdringlich betitelt, dann muss ich einfach was dazu sagen. Außerdem versteh ich die Problematik bis jetzt noch nicht. Als erwachsener Mensch muss man doch in der Lage sein, einem kleinen neugierigen Kind die Grenzen aufzuzeigen. Vor allem geht es dir jezzie1 ja hauptsächlich darum, dass die Eltern sich nicht gekümmert haben, oder ? Also....dann bring es doch zurück und sag den Eltern Bescheid. Hier haben es schon viele so geraten und es war auch sofort mein erster Gedanke. Warum deiner nicht ? |
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