fortuna hat geschrieben:Wollte einfach nur mal meinen Frust ablassen. Hatte am 29.06 eigentlich meinen letzten Arbeitstag 10. Minuten vor Arbeitsende hatte ich einen schweren Arbeitsunfall musste ins Krankenhaus und wurde 2. Stunden an der Hand Operiert soweit ist alles gut verlaufen. Das Womo steht immer noch vollbepackt da und wartet auf die Abfahrt eigentlich sollte es nach Spanien gehen auf meine Frage beim Arzt ob ich Fahren dürfte schlug er die Hände über dem Kopf zusammen wegen der Infektionsgefahr. Aber ich sag mir wenn die Fäden gezogen sind besteht doch eigentlich keine Gefahr einer Infektion? Solange ich Gips trage darf ich sowieso kein Auto fahren das würde meine Frau übernehmen. Hat einer von Euch auch schon mal so etwas erlebt und wie habt Ihr Euch verhalten?
Olaf
Hallo Olaf,
Du Pechvogel, aber schwerer Arbeitsunfall ist realtiv.
Was ist operiert worden, welche Knochen, Gelenke sind betroffen. Waren durch den Unfall auch Weichteile in Mitleidenschaft gezogen, d.h. hattest Du offene Verletzungen?
Ohne genaue Diagnose kann man keine aufschlussreiche Antwort geben.
Ohne Weichteilverletzungen u./o. Quetschungen ist das Infektionsrisiko nach wenigen Tagen beseitigt. Ist ein Gelenk beteiligt solltest Du an eine frühzeitge Mobilisation denken.
Handelt sich es aber um einen ich sage einmal einfachen Knochenbruch, der operativ versorgt wurde und nachträgtlich mit einem Gips / -schiene versorgt wurde, müssen lediglich die Fäden rechtzeitig entfernt werden und immer wieder eine prüfender Blick (auch eigener möglich) darauf gerichtet werden. Danach sollte eine Uralubsreise kein Hinderniss sein!
Trotzdem gute Besserung :!: