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Wechselrichter - Frage von Elektro-Dummi


lonsome am 10 Jul 2012 14:49:42

Hallo,

meinen Wechselrichter hatte ich bei meinem alten Knäuschen direkt an die Batterie unter dem Beifahrersitz mit Klammern angeklemmt, war problemlos. Da jetzt die Batterien im Doppelboden sind,geht das nicht mehr.

Jetzt möchte ich den Wechselrichter an den Verteiler anschließen, der im Sitzkasten verbaut ist. Da sind schön die Anschlüsse zu sehen für die verschiedenen Stromkreise etc.. Es ist auch noch Platz vorhanden, damit ich die Kabelschuhe einstecken kann.

So, jetzt die Fragen des Elektro-Dummis:

- Sicherung an den beiden mögliche Stromkreisen ist 15 A. Wenn ich an diesen Stromkreis den Wechselrichter anschließe, dann müsste das doch für Note- und Netbook reichen (ca. 130 W, gehen müssten bis zu 180 W (12V x 15A = 180W?)), mehr willich gar nicht?

-Spricht etwas gegen das Anklemmen am Verteiler des Elektroblocks?

- Damit der Wechselrchter nicht ständig läuft, möchte ich in die Stromführung einen Kippschalter einbauen, den ich an den Sitzkasten monitere, ebenso wie eine 230V-Steckdose. Der Schalter am Wechslerichter wäre immer auf "ein", aber in betrieb geht er dann, wenn ich ihm mit dem Schalter am Sitzkasten Strom gebe. Kann das dem Gerät schaden? Manche Geräte reagieren ja empfindlich darauf, wenn sie vomStrom genommen bzw. angeschlossen werden und der Hauptschalter "ein" ist.


Klaus

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batchman99 am 10 Jul 2012 15:03:29

So wie sich das anliest, sollte es gehen.

Wie groß ist den der Wechselrichter?
Einschaltströme können kurzzeitig bis zum 10fachen des Dauerverbrauchs erreichen.
Ich schaffe es z.B. nicht, mit meinem 200/400-Wechselrichter ein 70W-Notebook-Netzteil anzuschmeissen...

Wenn es aber nur fürs Notebook sein soll, es gibt auch "Upscaler", die machen aus 12Volt direkt z.B. 19Volt oder 21Volt.
Link zum eBay Artikel

Achim

mawogu am 10 Jul 2012 15:10:54

Hallo Klaus,

1) Welche Leistung hat der Wechselrichter? Auf diese Leistung (+ Reserve) sollten die 12V Kabel (Plus und Minus) und die Sicherung zwischen Batterie und WR ausgelegt sein, denn man kann nie sicher sein, dass auch Geräte mit höherer Leistungsaufnahme wie das vorgesehene Notebook angeschlossen werden.

2) Soll der Kippschalter auf die 12V Seite oder auf die 220V Seite eingebaut werden? Auf der 12V Seite müsste er den maximalen Strom schalten können, hier wäre ein Schalter mit nachgeschaltetem 12V Starkstrom Relais die vernünftige Lösung. Auf der 220V Seite hat man das Stromproblem nicht, aber der Wandler wäre ja immer im Stand-by Betrieb und zieht permanent hier mächtig Strom (je nach WR Leistungsklasse zwischen 0.5A und mehr als 1A !) aus der Batterie.

3) Der WR ist absolut unempfindlich beim Zu-/Abschalten der Batterieversorgung, auch wenn der Hauptschalter auf "EIN" steht.



Manfred

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lonsome am 11 Jul 2012 00:08:53

Hallo,

vielen Dank einmal für Eure Meinungen.

Der Wechselrichter hat 300 W und ist von Mobitronic. Bisher hatte ich mit Net- oder Notebook nie Probleme, hat immer funktioniert. Ich kenne meine Verbraucher, da habe ich außer Net- und Notebook nur Ladegerät für Handy, für Akkus etc., also keine Großverbraucher, die 300W werde ich sicher nicht ausnützen.

Der Schalter soll natürlich die 12V abschalten, damit der Wechselrichter nicht ohne Nutzen Strom verbraucht.

Was ist denn bitte gemeint mit "nachgeschaltetem 12V Starkstrom Relais" - und warum brauche ich so etwas? Ich bin Elektro-Dummi, das verstehe ich nicht. Warum nicht einfach ein normaler Kippschalter aus dem Baumarkt für Ein/Aus, wie er für Licht etc. benutzt wird?

Sicherung: Wenn ich an den Verteiler gehe, dann ist da ja unmittelbar eine 15A-Sicherung, an der die Kabel angeschossen sind. Muss ich dann extra nochmals absichern? Das wäre doch nur nötig, wenn ich direkt an die Batterie ginge? Wenn es ein Problem gibt, z.B. das Kabel durchscheuert, dann müsste doch gleich die 12A-Sicherung am Verteiler fliegen?


Klaus

Gast am 11 Jul 2012 00:58:24

Was ist denn bitte gemeint mit "nachgeschaltetem 12V Starkstrom Relais" - und warum brauche ich so etwas? Ich bin Elektro-Dummi, das verstehe ich nicht. Warum nicht einfach ein normaler Kippschalter aus dem Baumarkt für Ein/Aus, wie er für Licht etc. benutzt wird?

Eben die Kippschalter aus dem Baumarkt sind nicht immer für die nötigen Ströme ausgelegt. Bei einem 300W WR sind das 300W / 12V = 25A
Wenn du einen Schalter findest, der für 30A oder mehr ausgelegt ist, gehts auch ohne Relais, aber mit den Billigdingern aus dem Baumarkt eher nicht.
Für etwas mehr als der berechnete Strom sollte er ausgelegt sein, weil so ein WR auch Verluste macht, je nach Modell zwischen 10 und 20 Prozent. Das heißt, um 300W auf der 220V Seite zu bekommen, musst du 330 bis 360 Watt auf der 12V Seite reinstecken, also 360W / 12V = 30A.
Ausserdem schadet es nie, die Leitungen etwas größer auszulegen, als mindestens gebraucht wird und der Schalter ist ein Teil der Leitung.


CarbonUnit

lisunenergy am 11 Jul 2012 06:11:32

Einkleiner Tip noch :Wenn Du den An und Ausschalter vorsichtig nach außen ziehst kannst Du diesen verlängern und da einbauen ,wo Du ihn brauchst.Es geht wunderbar.Mit 2 kleinen Schraubendrehern geht das noch viel schneller.

tuga am 11 Jul 2012 08:46:18

Ich habe seit Jahren solche Adapter für Laptop und Netbook und bin zufrieden, hatte noch keine Probleme.
--> Link

Hab gerade geschaut, meines ist von WEC --> Link

lonsome am 11 Jul 2012 10:58:44

Hallo,

genau mit so einem eifnachen Teilhabe ich jetzt das Probem, dass das Netbook nicht lädt. Mit dem von Mobitronic geht es problemlos.


Klaus

mawogu am 11 Jul 2012 13:30:09

Ein Schaltungsvorschlag ist im Anhang - Vorteil: man ist auf der sicheren Seite, der Kostenaufwand hält sich in Grenzen und der Wandler mus nicht geöffnet werden um den eingebauten Schalter auszubauen. Dieser greift im übrigen direkt in die Elektronik des Wandlers ein, es wird hier nicht direkt die 12V unterbrochen.


Manfred

[/img]

lonsome am 11 Jul 2012 15:25:20

Hallo,

vielen Dank für den Schaltplan. Jetzt muss der Dummi wieder fragen:

Ich kaufe ein Relais, das schließe ich über einen einfachen Schalter an Minus an, durch den Schalter kann dann die Verbindung zu Minus unterbrochen werden.

An das Relais schließe ich von der einen Seite her Plus von der Batterie an, auf der anderen Seite geht Plus weiter zum Wechselrichter.

Wenn ich jetzt den Schalter betätige, schaltet das Relais den Strom von Plus zum Wechselrichter durch, wird die Minus-Verbindung wieder unterbrochen, trennt das Relais weider die Verbindung.

Sehe ich das so richtig? Das wäre ja gar nicht so kompliziert, sondern eine ganz gut praktiziberbare Lösung. Sorry für die blöde Fragerei, aber Elektronik ist für mich ein Bereich, dem ich mich selten nähere.


Klaus

rudi-m am 11 Jul 2012 16:09:17

Hallo,

der Manfred hat in seinem super schönen Schaltbild nur das Relais dargestellt.
Die Minusleitung muss in der gleichen Stärke wie Plus zum Wechselrichter vom Wechselrichter zum Anschlußpunkt/ Batterie geführt werden.

Eine Absicherung ein muss, für den Wechselrichter Stromkreislauf.

Aber vieleicht kann ja Manfred dies dazuzeichnen :)

Viele

lonsome am 11 Jul 2012 17:26:16

Hallo,

das mit der Minusleitung war mir schon klar,es ging ja nur um die Unterbrechung der Plus-Leitung, um keinen unnötigen Verlust im Leerlauf zu haben. Aber prinzipiell habe ich das Schaltschema schon halbwegs verstanden? Relais wird über "Minus" geschaltet, Minus läuft über einen Schalter. Solange Minus anliegt, schaltet Relais durch, wird Minus unterbrochen, trennt das Relais?

Eine Sicherung zwischen Relais und Wechselrichter dürfte doch dann unnötig sein, wenn es minimalste Kabelwege sind, also zwei oder drei Zentimeter? Und unmittelbar vor der Klemme für den Pluspol auf dem Verteiler sitzt ja eine Sicherung, so dass der weg zum Relais abgesichert ist?

Vielen Dank für die Geduld mit mir!


Klaus

mawogu am 11 Jul 2012 22:11:08

Hallo,

die Relaisspule an Minus zu schalten ist einfach sicherer gegen Kurzschlüsse gegen Masse bzw gegen die Karosserie.


Ich hoffe, dass das Bild vollständig ist - es wird auch nicht weiter bearbeitet werden.



Manfred


lonsome am 12 Jul 2012 18:37:28

Hallo,

große Verzweiflung, bitte nochmals Dummi-Hilfe:

Ich habe heute ein Relais gekauft, hat Anschlüsse 30,86, 87, 87a, 85. Zur Probe habe ich folgendes versucht

- Plus vom Verteiler mit 86 verbunden, später dann auch mit gleichzeitig mit 87, dann Spannung an 85 gemessen: 12,9 V

- dann Minus vom Verteiler an 30 angelegt. Ergebnis: an 85 immer noch 12,9 V.

Irgendwie schaltet nichts, Was mache ich falsch? Ich verstehe am Schaltplan unten nicht die Beteutung der grünen Verbindung von 86 zu 87. Muss ich da mit einem Kabel verbinden?

Bitte nchmals Hilfe - irgendwie in Deutsch ...


Klaus

mawogu am 12 Jul 2012 19:52:55

Hallo Klaus,

du hast das richtige Relais gekauft, allerdings mit einem Umschaltkontakt.
Hier die Anleitung zur Verschaltung:

1) Verbinde Batterie Plus über die Sicherung (vorhanden) mit Relais Kontakt 30.
2) Verbinde Wandler Plus mit Relais Kontakt 87
3) Verbinde Relais Kontakt 30 mit Relais Kontakt 85 (beide Kontakte an 12V)
4) Verbinde Relais Kontakt 86 über einen Schalter an Minus (Batterie oder Wandler, zur Not auch an Karosserie)

Funktionskontrolle:
Solange Kontakt 86 nicht an Masse liegt, wird an Kontakt 87 keine Spannung (12V) anliegen, da der Relaisschalter nicht geschlossen ist.
Wird Kontakt 86 an Masse gelegt schliesst der Relaiskontakt (gut hörbar) und an Kontakt 87 liegt Spannung (12V) an.


Manfred




netzroht am 12 Jul 2012 20:26:37

iiimer mit der ruhe...
da hat wohl wer die kontackte durcheinander gebracht, keine grosse sache..

der zu schaltende strom, also der anschluss, der richtung batterie liegt und spannung führt , gehöhrt an klemme 30.

der draht, der dann zum wandler gehen soll um diesen mit strom zu versorgen an klemme 87.

85 braucht strom um des relaise zu schalten, also den mit dem stromführenden kabel, welches an klemme 30 sitzt, verbinden.

86 ist masse, minus und das schliesst du über ein schalter an.
ist der schalter geschlossen zieht das relaise an, an klemme 87 kommt der geschaltete strom zum verbraucher.

soooo

kleines extra :

ist das relaise geschaltet ( strom kommt an klemme 87 an) und die klemme 87a hat auch strom, dann hast du ein relaise mit 2 ausgängen für den geschalteten strom.

ist das relaise offen ( an klemme 87 kommt keine spannung an) aber du hast an klemme 87a strom, dann hast du ein umschalt-relaise, d.h. im geschalteten zusand ist an klemme 87a kein strom.

nicht vergessen : VOR klemme 30 gehöhrt auf jeden fall eine sicherung !!!!

netzroht am 12 Jul 2012 20:34:51

ach.. ihr seid alle doooof..:zunge: ( nicht ernst gemeint)

ich tipp mir hier mit meinem terroristen-system ( jede minute ein anschlag) nen wolf und ihr macht das ganze, schön mit bildchen einfach vor mir :respekt: :respekt:

lonsome am 12 Jul 2012 22:02:56

Hallo,

so,die Beschreibungen sind langsam deutlich und auf Deutsch. Da werde ich bald noch einen Versuch starten.

Dann lag der Fehler in der vorigen Beschreibung mit Klemme 30 an Masse ...

Daaaanke! (oder soll ich mal nicht zu früh jubeln?)


Klaus

lonsome am 12 Jul 2012 22:30:34

Hallo,

so, noch ber Erfolgsbericht: Mit der neuen Belegung der Klemmen funzt es wie gewünscht, es macht schön "Klack" und der Strom ist da oder nicht da - wie erhofft!

Jetzt kommt noch die richtige und sauber Einbauarbeit von Schalter und Steckdose in den Sitzkasten, da muss ich mir noch einen entsprechenden Bohrer beschaffen, die richtigen Klemmen kaufen, dann passt das hoffentlich.

Nochmals Danke!
Klaus

mawogu am 12 Jul 2012 22:43:20

Hallo Klaus,

ich habe gerade nachgeschaut. Tatsächlich hatte ich in der ersten Ausgabe eine falsche Belegung des Relais erwischt! Sorry - hat sich jetzt ja aufgeklärt.

Viel Erfolg beim Umbauen wünscht dir

Manfred

lonsome am 13 Jul 2012 16:54:56

Hallo,

so,jetzt ist einmal alles eingebaut. Es funktioniert bis jetzt auch tadellos, aber es war ja noch keine große Belastung dran. Da werde ich dann mehr sehen ...

Nochmals vielen Dank allen für die Hilfe und Untersützung!


Klaus

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