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Wohnmobilbranche – Dominanz der Erstkäufer ?


Seekater am 24 Aug 2005 11:12:14

Ich habe mir kürzlich – seit langem mal wieder – eine pm-"Fachzeitung" gekauft......... :-o :-o Berichte über (vermeintliche) Trends, Modeströmungen (zum Caravan-Salon) in Hülle und Fülle. Wirkliche Reportagen, Berichte mit Inhalte: Fehlanzeige. Klar liegt dieser Eindruck auch an mir – vor 3-4 Jahren als ich anfing mich für Wohnmobile zu interessieren, war auch für mich so ein "seichtes Blatt" genau das Richtige. Also keine Abwertung, einfache WoMo-Lektüre braucht der Erstkäufer schon. Doch danach, ........ man lernt ja dazu...... ? Wo ist also die Serie mit Fortsetzung, die tiefer in die Materie einzelner Kapitel einführt ? Oder ketzerisch gefragt: Was kommt nach pm ?

Ähnlich scheint es mir auch in der gesamten Branche zu sein: Überall werden neue Modelle mit teilweise neuen Bauweisen (z.B. Büstner's MegaVan mit dem angeschrägten Vorderteil) hektisch binnen Jahresfrist aus dem Boden gestampft. Überall wird von "Schönem" berichtet (wie z.B. wieder Hymer mit dem zweiten neuen Van), doch in Wirklichkeit ist es nur Mode, Schein, kein Sein.
Doch spätestens wenn der Erstkäufer im Besitz des neuen Autos ist, und tatsächlich das Auto auch einmal nutzt, dann wird er doch den fehlenden Mülleimer vermissen, oder sich (spätens) nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung über die erneute Undichtigkeit der neuen unausgereiften Konstruktion ärgern – so er sich nicht schon vorher über vorhandene Mängel des Neufahrzeuges sich nach Branchenstandard geärgert hat. Denn auf eines ist Verlaß: Jedes WoMo-Neufahrzeug hat ein gehöriges Maß an Mängeln - eigentlich müßte der WoMo-Wert nach Schwacke beim 1-2 Jahre alten Fahrzeug höher sein, als beim Neufahrzeug, weil da dann endlich all die Mängel herauskuriert worden sind..... :eek:

Mir scheint die Kluft zwischen "Schein" und "Sein" der WoMo-Branche wird größer. Man geht immer mehr Risiken ein um Erstkäufer mit gelungener Optik (statt ausgereiften Fahrzeugen) zu gewinnen. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist doch Service und Qualität – und das beginnt schon direkt nach der Unterschrift auf dem Kaufvertrag und endet frühestens mit der gesetzlichen Gewährleistung nach 2 Jahren. Auch die sogenannte "Fachpresse" liefert mit Marktübersichten nur den Vergleich zwischen den Werbeaussagen der Hersteller, jedoch keine kritischen Berichte, keine Kehrseiten der Medaille.
Doch allem zum Trotz, wird die Branche immer kurzatmiger. Kaum gehen die Verkaufszahlen runter, wird sofort ein neues Modell "nachgeschoben".

Sind das nicht alles Zeichen einer Branche, die nur vom Zuwachs durch die Erstkäufer lebt ? Wo bleiben denn die Erstkäufer nach dem Kauf mit Ihrem WoMo ? Mir scheint der alte Spruch "Das erste WoMo wird vom Vertrieb verkauft, das zweite vom Service" muß allmählich "staatlich" vorgeschriebener Aufdruck auf WoMo-Prospekten werden .... ?? Klar lebt es sich bequemer vom Zuwachs der Kunden, als von der Pflege der vorhandenen Kunden. Doch wohin will der WoMo-Markt denn noch wachsen ? Solange bis jedes zweite gefertigte Auto ein WoMo ist ? Sind derartige hektische Betriebsamkeiten nicht auch Anzeichen einer beginnenden Sättigung des Marktes ? Oder - und jetzt wird's schlimm: Sind das nicht auch Anzeichen eines "dummen" Erstkäufers, der die wahren Kriterien für einen WoMo-Kauf gar nicht kennt ?


Viele Fragen, wie sind Euere Ansichten ?

Viele
Euer
Seekater

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[Admin] am 24 Aug 2005 11:53:31

eigentlich müßte der WoMo-Wert nach Schwacke beim 1-2 Jahre alten Fahrzeug höher sein, als beim Neufahrzeug, weil da dann endlich all die Mängel herauskuriert worden sind.....


:kuller:

dokabastler am 24 Aug 2005 14:16:49

Ja, Seekater, genau so seh ich das auch...

aber das ist doch in vielen Branchen so....eigentlich entwickelt sich die ganze Gesellschaft so.....Oberflächlichkeit reicht...gut auszusehen ist wichtiger als gut zu sein....es wird das Blaue vom Himmel zugesagt und dann nicht gehalten.....ex und hopp

Ich denk es ist in der Womo-Branche in etwa so:
Die größeren Womo-"Massenhersteller" sind inzwischen börsennotierte Unternehmen oder Teile davon. Deren Finanzabteilung kriegt die Krise, wenn die Zuwachsraten nicht gesteigert werden konnten...erst recht wenn sie sinken....dann rollen doch Köpfe....
und dann wird von der Finanz- die Marketingabteilung noch weiter unter Druck gesetzt, doch endlich aktiver den Verkauf anzukurbeln, neue Attraktionen zu schaffen...
Dann wird "Schein" produziert......und verkauft...Hauptsache verkauft, Bilanz stimmt....
und Käufer werden quasi selber "produziert" durch Werbung und Marketing. Es wird versucht, Leute anzusprechen, die bisher dem Womo reserviert gegenüberstanden, und es nun kaufen, weils so schnucklig ausschaut...alles eitel Sonnenschein..in diese Richtung arbeitet auch pm...die suchen ja nach gleichem Muster Käufer denke ich...müssen sie ja.....

wenn man das Ganze "durchschaut", kann man einiges einschätzen und zwischen den Zeilen lesen...aber wie seekater schreibt, dauert das....und dann dreht es einem manchmal die Zehernägel auf, wenn man so manchen Bericht z.B. in Caravaning-TV ansieht.......na ja....


günter

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lupo3 am 24 Aug 2005 16:05:57

Hallo Seekater,

ich habe selten einen Beitrag gelesen, wo ich mit jedem Satz voll übereinstimme. Vielen Dank. Aber was kann man tun außer sich damit abfinden und abwarten, ob sich die Zeiten vielleicht mal wieder ändern ? Es gibt ja zum Glück noch genug Möglichkeiten (nicht nur bei Wohnmobilen), sich dem Herdentrieb zu widersetzen und nach eigenen Kriterien selig zu werden. Und wenn es der viel zitierte Konsumverzicht ist. Ich muss ja nicht alle paar Jahre was Neues kaufen.


lupo3
:autofahren:

wolfherm am 24 Aug 2005 16:13:28

Aber gab es das nicht früher auch schon? Erst gab es Hammerschlag beige/braun, dann Glattblech mit kunterbunten Dekoren. Erst was es mehr eckig, dann wurd es wieder runder.
Eine Branche muß schon etwas mit dem Zeitgeist gehen, vielleicht nicht so schnell und schon gar nicht zu Lasten der Qualität.
Ich glaube auch nicht, das ein Hersteller bewußt seine Käufer vergraulen will. Denn der Erstkäufer ist auch mal ein Zweitkäufer. Und wer im Vertrieb ist weiß, einen Neukunden zu gewinnen ist viel schwieriger als einen Bestandskunden zu halten.

wienix am 24 Aug 2005 17:21:11

den bisherigen beiträgen kann ich mich nur anschließen !

aber ich persönlich kenne kaum einen, der dazu eine andere meinung hat. auch wird ja treffend bemerkt, dass "mehr schein als sein" ein allgemeiner trend ist...und fast jeder, mit dem man drüber spricht, bestätigt es und findet es nur schwer erträglich. viele bereiche - nicht nur der einzelhandel - sind damit durchtränkt, auch große teile des öffentlichen lebens, der wirtschaft und der politik.

fast jeder hat den hohlen schnickschnack bei womos, autos, dvd-playern, fernbedienungen satt, oder die ständige, unerträgliche anbaggerei durch offen- und schleichwerbung bei den "privaten" im tv, oder manchen grottendämlichen phrasendreschereien in der politik, oder fühlt sich unendlich angeödet von seiner letzten verkaufs-weiterbildung mit dem titel "das geld liegt auf der straße", oder dem " offenen mitarbeitergespräch" beim vorgesetzten ... alles seiten derselben medaille ... sagenhaft!

was komisch dabei ist, dass wir doch irgendwie die mehrheit sind, die normalos; wieso merkt das keiner ? oder heisst die frage besser: wieso macht sich das nicht bemerkbar?

Troll am 24 Aug 2005 17:30:34

Hallo Seekater,
Du schreibst auch mir aus der Seele. Du hast auf den Punkt gebracht warum ich unser inzwischen 13 jahre altes WoMo hege und pflege damit wir es noch die nächsten min. 15 Jahre nutzen können. Wenn ich hier die Berichte der Neukäufer und deren Ärger mit ihren neuen WoMo's lese liebe ich unseren Alten um so mehr. Besonders weil die letzte Dichtheitsprüfung gezeigt hat das auch alte WoMo's dicht sind. Oder muß ich schreiben, gerade die sind dicht. :?:

Viele !

Camperfan am 24 Aug 2005 19:52:10

Aua,

Hi Seekater und Restforum,

da hast Du völlig Recht, wirklich mit jedem Satz.

Leute, ich wollte es Euch, bis alles geklärt ist, noch ein wenig verschweigen!

... aber ich deute es nur mal ganz kurz an.
Das ich ein Hobby-Fan bis zu letztem Wochenende war, dürfte Euch ja bekannt sein.
Doch jetzt bricht unsere anfängliche Euphorie ein wenig zusammen!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir haben einen, na ja, "WASSERSCHADEN" am Hobby AK 605 MC!!!

Im Gasflaschenkasten macht sich Wasser mit Schimmelansatz breit. Habe das Hobbywerk am 23.08.2005 angemailt, mit Bildern. Auch meinen Händler informiert.

Werde wohl alles noch mal mit "richtiger" Post, so wie früher, mit Postzustellnachweis hinterherjagen!
Mal sehen, was sich da tut, somit sage ich erst mal nicht mehr, um das laufende Verfahren nicht zu stören.

Mein WoMo ist gerade mal 14, in Worten VIERZEHN Monate zugelassen!
1. Dichtigkeitsprüfung ohne Befund!

Mehr später mal.

Mensch, Dein Bericht passt ja so.... , wie die Faust auf´s Auge!!!!

Camperfan am 24 Aug 2005 19:55:33

.....äähem,

mein Benutzerbild sieht natürlich zur Zeit nicht mehr so lustig aus, wie abgebildet.

Wollte es aber nicht auf ein aktuelles Bild ändern, dann würde ich in Dirks Rubrik (mit dem hässlichen Hund) "isser nicht süß" besser reinpassen :D :D :D

agu am 24 Aug 2005 21:40:06

Udo,
wo ist dein Problem ?
Wasser im Gaskasten - da ist doch sicherlich nur eine Dichtung der Klappe undicht. Ich hatte mir vor Jahren schon angewöhnt, die Klappendichtungen immer schön mit Silikonspray zu behandeln.

wolfherm am 25 Aug 2005 09:30:44

Udo,

außerdem ist der Gaskasten doch gegen den Wohnaufbau abgedichtet, da dürfte doch nichts in den Aufbau gelangen.

Seekater am 25 Aug 2005 10:18:07

dokabastler hat geschrieben:......
und Käufer werden quasi selber "produziert" durch Werbung und Marketing. ......


super, toll geschrieben......


lupo3 hat geschrieben:.......
Aber was kann man tun außer sich damit abfinden und abwarten, ob sich die Zeiten vielleicht mal wieder ändern ? Es gibt ja zum Glück noch genug Möglichkeiten (nicht nur bei Wohnmobilen), sich dem Herdentrieb zu widersetzen ........


lupo3
:autofahren:


Hallo Lupo,

ich glaube etwas was Du tun kannst, hast Du doch schon selbst geschrieben. Nicht blind mitmachen, was die vermeintliche Masse vormacht........

wolfherm hat geschrieben:Aber gab es das nicht früher auch schon? Erst gab es Hammerschlag beige/braun, dann Glattblech mit kunterbunten Dekoren. Erst was es mehr eckig, dann wurd es wieder runder.
Eine Branche muß schon etwas mit dem Zeitgeist gehen, vielleicht nicht so schnell und schon gar nicht zu Lasten der Qualität.
Ich glaube auch nicht, das ein Hersteller bewußt seine Käufer vergraulen will. Denn der Erstkäufer ist auch mal ein Zweitkäufer. Und wer im Vertrieb ist weiß, einen Neukunden zu gewinnen ist viel schwieriger als einen Bestandskunden zu halten.


Genau richtig, die Modeströmungen erzeugen ja auch neue Techniken und Fertigungsmöglichkeiten, hier findet – auch heute – schon auch eine gute gegenseitige Ergänzung statt. "Forms follows funktion"...... so sollte es sein. pm stellt es jedoch immer genau umgekehrt da, als würde das design im Vordergrund stehen. Das ist richtig für die Werbung, für die "Produktion der Kunden" wie Günter das so toll gesagt hat. Ist aber sehr problematisch für die spätere Nutzung, und darüber jammern wir ja immer. Und hier unterscheiden sich meiner Ansicht nach die Zeiten: Früher stand der Nutzen im Vordergrund, war man froh überhaupt Auto fahren zu können, wurde eine Perfektionierung des "Fahrens" betrieben. Heute setzt man Auto-Fahren voraus und will durch die Optik Leute ansprechen, "Kundschaft produzieren" und dabei wird übersehen, daß das Auto-Fahren selbst dadurch wieder schlechter wird. Auto steht, Kunde läuft. Und was macht die Kundschaft: Statt sich mit dem Produkt und den eigenen Bedürfnissen zu beschäftigen, beschäftigt sie sich mit der Werbung.........



wienix hat geschrieben:.......
"mehr schein als sein"........ viele bereiche - nicht nur der einzelhandel - sind damit durchtränkt, auch große teile des öffentlichen lebens, der wirtschaft und der politik.

fast jeder hat den hohlen schnickschnack bei womos, autos, dvd-playern, fernbedienungen satt, oder die ständige, unerträgliche anbaggerei durch offen- und schleichwerbung bei den "privaten" im tv, oder manchen grottendämlichen phrasendreschereien in der politik, oder fühlt sich unendlich angeödet von seiner letzten verkaufs-weiterbildung mit dem titel "das geld liegt auf der straße", oder dem " offenen mitarbeitergespräch" beim vorgesetzten ... alles seiten derselben medaille ... sagenhaft!

was komisch dabei ist, dass wir doch irgendwie die mehrheit sind, die normalos; wieso merkt das keiner ? oder heisst die frage besser: wieso macht sich das nicht bemerkbar?


Aus meiner Sicht wäre die Zeit reif für so'was wie die 68-er Studentenrevolution, nur eben nicht von den Studenten ausgehend, sondern vom Bürgerstand. Nur sind die – speziell anscheinend bei uns deutscher Geschichte und Mentalität – gewaltig abgeschliffen, angepaßt. "Es geht doch irgendwie, so wie's bisher ging", warum also heraus aus dem bequemen Dasein, das lähmt. Dabei wäre durch eine friedliche Evolution von innen heraus also – ähnlich wie's uns unsere neuen Bundesländer schon einmal vorgemacht haben, doch so viel zu erreichen. Warum z.B. entscheiden unsere Politiker in welcher Konstellation sie sich uns verkaufen wollen. Wieso fordern wir keine Konstellation in der zu regieren ist. Wo ist die Initiative, die das aus uns herauskitzelt und als Forderung des Volkes auf den Tisch legt. Länder mit mehr Nationalstolz, einer anderen Geschichte sind da anders, da wird aufgebegehrt, Bürgerbegehren, Petition – ich möchte mich selbst da überhaupt nicht ausnehmen. Es ist eben schon bequemer so...... doch anders vielfach besser – jedoch anstrengender. Also auf einen Nenner gebracht: Es ist viel einfacher zu jammern, als selbst etwas zu tun.

Doch zurück zum Womo – weg von der "Anpassung" - eben nicht mehr mitmachen: Ein winziges Beispiel. Wie wir unseren Wagen gekauft hatten habe ich mit viel Mühe einen Vertragstext entworfen, in dem das drin steht, was mir bei unserem Wagen wichtig ist. Welche Eigenschaften soll das Auto haben, was habe ich den Prospekten und Besichtigungen entnommen..... Mir fiel am Messestand auf: Alle saßen mit Händlern im Gespräch am Tisch, wir saßen meist alleine, weil der Händler dauernd abwesend war um zu übeprüfte, ob das am Auto tatsächlich so ist, wie ich das vertraglich fest gelegt haben wollte, und ob der Hersteller zusichern konnte, das das auch tatsächlich so für die nächste Charge so gebaut wird. Sprich wäre in der Serie irgendetwas geändert worden, anders ausgeführt als ich das vorher gesehen habe, hätte ich entscheiden können, ob ich vom Kaufvertrag zurücktrete oder nicht – keine Katze im Sack, sondern Fakten. Alle anderen um mich herum haben bequem Standard-Verträge unterschrieben, in der man sich technische Änderungen jederzeit vorbehalten hat und damit die Katze im Sach gekauft ......... Wie gesagt nur ein Beispiel.


Troll hat geschrieben:......
Du schreibst auch mir aus der Seele. Du hast auf den Punkt gebracht warum ich unser inzwischen 13 jahre altes WoMo hege und pflege damit wir es noch die nächsten min. 15 Jahre nutzen können.
.......


Hallo Troll,

soweit war ich auch schon einmal und habe meinem alten R4 "nachgetrauert" an dem alles so einfach war..... doch die Welt um mich herum entwickelt sich weiter. Wenn ich selbst stehen bleibe, kopple ich mich vom Rest der Welt um mich herum ab. Festhalten am alten bedeutet für mich dann Stillstand, keine Weiterentwicklung, keine Verbesserung mehr.
Die Kunst aus meiner Sicht ist das Tempo, der Grad der Fortentwicklung und als Krönung: Einen Weg auch einmal als falsch zu erkennen, zurück zu einem besseren Punkt und von dort eine andere Richtung einschlagen.
Vielmehr sind wir – meiner Ansicht nach – im höher, schneller, weiter – einer eher stupiden Beschleunigung gefangen. Innehalten, Nachdenken, was will ich und dann mit Macht, Beharrlichkeit gemütlich weitergehen. Das glaube ich ist besser, als die momentane Überorientierung, blitzeschnell immerzu überall zu sein. Nein ich kann das nicht, ich habe nur in einigen wenigen Bereichen Kenntnisse, mir liegt nicht alles, doch das was ich mache tue ich möglichst gut.


@ all:
Ich danke Euch für Euere guten Antworten, es ist schön ein bischen mit Euch zu philosophieren und vielleicht die Brücke zur konkreten Änderungen von uns selbst zu schlagen.


Viele
Seekater

jeebee1 am 25 Aug 2005 13:04:57

wenn man das Ganze "durchschaut", kann man einiges einschätzen und zwischen den Zeilen lesen...aber wie seekater schreibt, dauert das....und dann dreht es einem manchmal die Zehernägel auf, wenn man so manchen Bericht z.B. in Caravaning-TV ansieht.......na ja....


günter[/quote]

Ach in Caravaning TV gibt es auch redaktionelle Berichte? Ich seh da
eigentlich immer nur Werbeblöcke und von wem welcher Beitrag
präsentiert wird.... :?

ang-h am 25 Aug 2005 15:06:57

Günter (dokabastler): "... und Käufer werden quasi selber 'produziert' durch Werbung und Marketing ..."

Recht hast du! Doch welche Alternativen gibt es: Kaufverweigerung? Wir müssen alle den Konsum-Terror mehr oder weniger mitmachen, ob wir wollen oder nicht. Denn irgendwie leben wir alle davon, als Angestellte/r in einem Unternehmen oder auch als Selbstständige/r, dass die Produkte auch an die Frau oder an den Mann gebracht werden, egal, ob sie gebraucht werden oder nicht. Das ist der Teufelskreis: Kein Umsatz, keine Arbeit, kein Geld und natürlich auch keine Rente mehr. Und zurück zum Acker ... der ist noch nicht einmal in der Lage das Volk zu ernähren, geschweige denn, für Arbeit und Wohlstand zu sorgen. Da bleibt dann kaum mehr, als die Katze, die sich selbst in den Schwanz beißt ... beißen muss.

Kurti

agu am 25 Aug 2005 15:36:56

Diesen Thread verstehe ich so langsam nicht mehr. Wird jemand gezwungen ein Reisemobil zu kaufen ?
In diesem Land kann doch jeder (fast) machen was er /sie will.

ang-h am 25 Aug 2005 15:48:10

agu: "... In diesem Land kann doch jeder (fast) machen was er /sie will ..."

Ich hoffe, die Betonung liegt auf "fast"! In Deutschland brauchts du doch "fast" für jeden Sch*** eine Genehmigung.
Kurt

agu am 25 Aug 2005 16:02:27

:D eine Genehmigung zum Kauf eines Autos o.s. benötige ich aber "nur" die Erlaubnis meiner Frau :D

ang-h am 25 Aug 2005 16:13:58

agu: "... eine Genehmigung zum Kauf eines Autos o.s. benötige ich aber "nur" die Erlaubnis meiner Frau ..."

Dito!

Mal zum Thema Genehmigungen und Auflagen. Ich habe mal versucht ein Straßenfest zu organisieren - kein Durchgangsverkehr, da Sackgasse und alle Anwohner einverstanden. Laufereien ohne Ende, nie wieder!

Troll am 25 Aug 2005 17:05:14

@Seekater
Auf dem laufenden zu bleiben muß ich schon von Berufswegen aber ich finde es genauso wichtig bewährtes altes zu erhalten. Bin halt auch eine bißchen Oldtimer-Fan. Außerdem muß man nicht jeden modischen Sch... mit machen.
So hat jeder seine Meinung.

Viele !

wolfherm am 25 Aug 2005 18:07:46

ang-h hat geschrieben:
agu: "... eine Genehmigung zum Kauf eines Autos o.s. benötige ich aber "nur" die Erlaubnis meiner Frau ..."

Dito!

Mal zum Thema Genehmigungen und Auflagen. Ich habe mal versucht ein Straßenfest zu organisieren - kein Durchgangsverkehr, da Sackgasse und alle Anwohner einverstanden. Laufereien ohne Ende, nie wieder!



Tip von mir dazu: Wir machens einfach - auch ohne zu fragen. :D

Camperfan am 25 Aug 2005 21:28:55

Aaaaalso .....

Mein Womo hat nen Doppelboden, der Gasflaschenkasten befindet sich direkt in Fahrtrichtung links hinter dem Führerhaus.

Wie gesagt, ich habe jetzt schon ´nen Schimmelpilz am Rand der Seitenwände, welche auch schon (an 3 Wänden) prima aufgequollen sind.

Erst dachte ich, da ja jede Flasche im Betreib etwas anschlägt, das die Feuchtigkeit daher käme, aber ich habe mir die ganze Sache heute nochmals etwas genauer angeschaut und mich auch mal unter das WoMo gelegt.

Ich habe, glaube ich, den Übeltäter gefunden.

Ich bin zwar technisch gesehen ein Laie, halt nur seit einigen Jahren ein WoMo-Nutzer, aber blöd bin ich nicht. Ich meine auch, einen Konstruktionsmangel gefunden zu haben (zunächst noch keine Fotos, da das Verfahren läuft):

Im unteren Boden des Doppelbodens, auf dem die Flaschen stehen, befindet sich auf dem Boden, quasi an der linken Kabinenaussenwand, ein Bodengitter. Wenn man sich unter das FZ legt erkennt man, dass unter diesem Gitter ein Schacht angebracht ist. Dieser Schacht soll wohl einen Luftstrom leiten oder halt austretendes Gas ableiten.
Dieser Schacht ist entgegen der Fahrtrichtung, also nach hinten, verschlossen.
Dummerweise aber ist er nach vorne, also in Fahrtrichtung, in den Luftstrom gerichtet.
Aaaaaber, diese Öffnung ist ca. 1 Meter vom linken Vorderrad entfernt, in dessen Radkasten ein Schmutzlappen befestigt ist.

Wie gesagt, 1 Meter!

Dieser Schacht befindet sich also auf einer Linie mit dem Linken Vorderrad und somit geht ein großer Teil (nach meiner Auffassungsgabe) des Sprays bei Regenfahrten, direkt in diesen Schacht und wird dann durch das Bodengitter in den Flaschenkasten geleitet.
Da dieser in allen Nähten mit Silikon zur Abdichtung verklebt ist, herrscht dann auf dem Pressholz mit Kunststoffbeschichtung ein super Pilzzuchtklima.

Als Beweis meiner Theorie habe ich sogar Splitt auf dem PVC-Boden des Flaschenkastens gefunden, welcher hereingewirbelt wurde.
In dem Kasten riecht es lecker nach frisch verregnetem Herbstwald. :D :D :D

Über diesem Kasten befindet sich die Sitzbank der Dinette, welche direkt ans Führerhaus grenzt. Auch hierin riecht es schon muffig, allerdings ist der Pilz optisch noch nicht zu erkennen.

Na ja, nun warte ich auf Antwort von meinem Händler und vom Hobby-Werk.

Aber ich bin zunächst positiv der ganzen Sache gegenüber eingestellt, da Hobby bisher immer sehr kulant war.

Ich werde nach Antwort des Werkes und dem Händler mal genau berichten.

Jedenfalls sollten alle neueren Hobbyfahrer, die diesen verregneten Sommer mit dem WoMo unterwegs waren doch mal ganz genau in ihren Flachenkasten gucken und schnüffeln.

Bis dann

Frank-A521 am 01 Sep 2005 12:02:09

keine Katze im Sack, sondern Fakten. Alle anderen um mich herum haben bequem Standard-Verträge unterschrieben, in der man sich technische Änderungen jederzeit vorbehalten hat und damit die Katze im Sach gekauft ......... Wie gesagt nur ein Beispiel.

Viele
Seekater[/quote]

Das bringt dir nur den Vorteil das du dann ohne WoMo da stehst, da kein Händler sich über die Verträge des Herstellers hin weg setzen kann, außer er nimmt das auf seine Kappe und Schraubt die Teile bei einem anderen WoMo ab .

Frank

Seekater am 01 Sep 2005 15:59:49

Frank-A521 hat geschrieben:
keine Katze im Sack, sondern Fakten. Alle anderen um mich herum haben bequem Standard-Verträge unterschrieben, in der man sich technische Änderungen jederzeit vorbehalten hat und damit die Katze im Sach gekauft ......... Wie gesagt nur ein Beispiel.

Viele
Seekater


Das bringt dir nur den Vorteil das du dann ohne WoMo da stehst, da kein Händler sich über die Verträge des Herstellers hin weg setzen kann, außer er nimmt das auf seine Kappe und Schraubt die Teile bei einem anderen WoMo ab .

Frank[/quote]

Hallo Frank,

vielleicht hab' ich mich ja falsch ausgedrückt. Es geht nicht darum Verträge zwischen Händler und Hersteller zu konterkarieren - was ja auch gar nicht vom einzelnen Kunden durchsetzbar oder sinnvoll ist.

Vielmehr geht es darum, daß die gekaufte Ware in den Dingen, die dem Kunden wichtig erscheinen, erschöpfend beschrieben ist. Wenigstens der Hersteller muß doch wissen, was er baut und kann das dann auch genau beschreiben und sich darauf festlegen. Zum Beispiel ein vertraglich fixiertes Leergewicht des Fahrzeuges. Wohlgemerkt KEIN von mir gewünschtes Leergewicht, sondern ein vom Hersteller angegebenes (mittlerweile gibt es ja sogar ein Gesetz, was das vorschreibt "Masse in fahrbereitem Zustand").
Und was steht sonst in den Formularmietverträgen:
"Wohnmobil Typ XYZ, mit Zusatzausrüstung A,B und C". Zwar kann man die Aussagen von Prospekten mittlerweile auch einklagen (so sie denn konkret genug sind), bzw. bei Verletzung dessen dann wandeln, doch was habe ich als Kunde davon. Erstmal nur Ärger. Besser ist es doch gleich im Kaufvertrag die interessanten Dinge reinzuschreiben - oder die Finger vom Kauf zu lassen - wenn vom Händler keine Bereitschaft besteht gegenzuzeichnen.

Nebenbeibemerkt keine Theorie, ich hab's bereits so praktiziert.

Viele
Seekater

Gast am 01 Sep 2005 17:14:05

Seekater hat geschrieben:[
Zum Beispiel ein vertraglich fixiertes Leergewicht des Fahrzeuges. Wohlgemerkt KEIN von mir gewünschtes Leergewicht, sondern ein vom Hersteller angegebenes (mittlerweile gibt es ja sogar ein Gesetz, was das vorschreibt "Masse in fahrbereitem Zustand").
Und was steht sonst in den Formularmietverträgen:
"Wohnmobil Typ XYZ, mit Zusatzausrüstung A,B und C". Zwar kann man die Aussagen von Prospekten mittlerweile auch einklagen (so sie denn konkret genug sind), bzw. bei Verletzung dessen dann wandeln, doch was habe ich als Kunde davon. Erstmal nur Ärger. Besser ist es doch gleich im Kaufvertrag die interessanten Dinge reinzuschreiben - oder die Finger vom Kauf zu lassen - wenn vom Händler keine Bereitschaft besteht gegenzuzeichnen.

Nebenbeibemerkt keine Theorie, ich hab's bereits so praktiziert.

Viele
Seekater


Moin,

das mit dem Gewicht ist ja immer ein leidiges Thema. Gewiss müssen die Hersteller ein Gewicht "Masse im f.-Zustand) gemäß Gesetz (DIN sowieso) angeben. Doch schon hier sind Toleranzen von 5 % im Rahmen der DIN. Dazu kommt häufig das bei Typ-Zulassung/KBA das "leichteste" Basisfahrzeug die Typzulassung bekommt. Dann steht in den Prospekten nur : Motor x +35Kg, Rahmen y + 50Kg usw.....

Bei Hymer wurden im Angebot detailiert die Gewichte mit in der Sonderausstattungsliste aufgeführt - und am Ende das DIN-Gewicht angegeben. Aber wie gesagt, hier sind Toleranzen von +/- 5% (bei 3300Kg Leergewicht sind das mal eben 165Kg) im legalen Rahmen.

...und ich verstehe das sogar! Arbeit mit Holz, Dämmschaum.... alles Dinge die schon aufgrund ihrer Neigung Feuchtigkeit zu ziehen kaum 100%´tig voraus zu sagen sind.

PS. Mein Womo ist z.B. wenn ich es zum Frühjahr aus der "beheizten" Halle hole IMMER um die 70 bis 80 Kg LEICHTER als im Herbst - bevor ich einstelle..... Es "zieht" über Frühjahr-Herbst Feutigkeit - normal, oder?

Klaus

Seekater am 02 Sep 2005 08:41:50

Klaus_H hat geschrieben:
Zum Beispiel ein vertraglich fixiertes Leergewicht des Fahrzeuges.....

......Doch schon hier sind Toleranzen von 5 % im Rahmen der DIN. Dazu kommt häufig das bei Typ-Zulassung/KBA das "leichteste" Basisfahrzeug die Typzulassung bekommt. Dann steht in den Prospekten nur : Motor x +35Kg, Rahmen y + 50Kg usw.....
....
Klaus


Hallo Klaus,

ja ich glaube Du verstehst, wie ich das meine. 5% Toleranz ist durchaus o.k., was nicht o.k. ist wenn Prospektangaben unverbindlich vom Hersteller verstanden werden wollen oder zu unkonkret sind - z.B. wie Dein Beispiel mit dem leichtesten Basisfahrzeug. Noch schlimmer finde ich allerdings, wenn das was für den Käufer wichtig ist, weder im Prospekt noch im Kaufvertrag drin steht.
Beispiel:
Heckgarage; Kunde will einen Roller reinstellen, der hat nun mal eine Mindesthöhe des Lenkers, also muß die Garage mindestens 2 -3 cm, höher sein wie der Roller, sonst geht der nicht rein. Wenn die Seriengarage so hoch ist - z.B. beim Ausstellungfahrzeug gemessen - dann rein damit mit dem Maß in den Kaufvertrag.
Oder anders herum: Käufer ist sehr groß, saß schon auf der Matratze und konnte dort aufrecht sitzen. Also rein damit mit dem Maß der lichten Höhe über der unbelasteten Matratze, so wie im Ausstellungsfahrzeug gemessen. Sonst kann dann ohne weiteres "im Zuge des Änderungsvorbehaltes der technischen Daten" die Garage höher sein und das Heckbett wieder zum Alkovenbett (was die lichte Höhe anbelangt) mutieren.

Man braucht also keinesfalls ein Prospekt im Kaufvertrag nachempfinden, man sollte jedoch die Punkte die einem persönlich wichtig sind, ganz klar und konkret machen. Und genau das machen Formularkaufverträge - die ja schließlich vom Verkäufer sind - nun gerade nicht. Die erzeugen den für den Verkäufer einfachsten Weg und mißachten die Interessen des Käufers meistens gänzlich.


Seekater

Seekater am 02 Sep 2005 09:01:50

Camperfan hat geschrieben:Aaaaalso .....
........

Bis dann


Aaaalso, nachdem wir uns hier ja u.a. mit dem Weg vom Erstkäufer zum "mündigen Käufer" beschäftigen, zu dem Du lieber Udo ja eindeutig gehörst......
Ich denke aus Deiner gut nachvollziehbaren Schilderung geht eindeutig hervor, daß hier konstuktiver Murks bei Hobby verbrochen worden ist. Nachdem Dein Wagen ja nun noch in der gesetzlichen Gewährleistung ist kannst Du Mängel - und dazu gehört auch der zu erwartende wie auch der schon jetzt zu beobachtende Schaden - rügen und mußt Nachbesserungen innerhalb entsprechender Frist fordern. Soweit ich weis, hast Du in diesem Fall sogar noch eine zweite Waffe, das Produkhaftungsgesetzt, was immer - unabhängig vom Alter des Produktes gilt - und - vereinfacht - sagt, daß ein Produkt für seinen Einsatzzweck geeignet sein muß.

Und genau das ist ja nun diese Gaskastenkonstruktion nicht. Hier sind Folgeschäden erheblicher Art, durch ungeeignete Konstruktion vorprogrammiert. Aus meiner Sicht ist Hobby verpflichtet - und kann nötigenfalls von Dir durch einen RA (gerade jetzt weil Du noch Gewährleistung hast) gezwungen werden, die Konstruktion so weit zu ändern, daß die vorhandenen Schäden komplett weg sind und Folgeschäden ausgeschlossen sind.

Wie gesagt - ich bin kein RA - doch das sollte "regelbar" sein und ich gehe einmal davon aus, daß Hobby sicht dessen bewußt ist, daß hier Taten notwendig sind.

Und zurück zum Thema: Solche Berichte gehörten in pm, Darstellung des Problemfalles aus Kundensicht PLUS Darstellung des Falles und der Lösung aus Händler/Herstellersicht. Wenn die Firmen sich dann darum reißen, wer mit der besten Kundenfreundlichsten Lösung von aufgetretenen Problemen in pm drin steht...... dann wäre das eine Fachzeitung, doch so ....... Werbeblatt für eine Erstkäuferbranche, die Fälle, wie den Deinigen am liebsten unter den Teppich kehrt.


Seekater

Gast am 02 Sep 2005 20:41:11

@Seekater

Super toller Erstbericht.

Doch die Frage für alle: Warum entwickelt sich alles zur Modeerscheinung? Und: Das Frühere wiederholt sich im Moment nicht!

Wir laufen mit riesen Schritten in die Konsum-Sackgasse.
Zufällig habe ich zwei Ausbildungen gemacht: eine Kaufmännische und eine Technische.

Die Technische ist heute nur insofern gefragt, als sie sich der Kaufmännischen unterodnet - also es muß alles billiger werden.
Höhere Kaufpreise sind - kaufmännisch genau kalkulierbar - über die Werbung zu erzielen.

Nicht das Neuprodukt ist heute Maß der Kalkulation, sondern die Kaufkraft des Kunden, die genau analysiert wird, wozu ausreichend Daten angekauft werden können.

Um die Kaufwilligkeit zu erhöhen, dienen unreale Tests, damit die Extras (früher: für die Reichen) auch verkauft werden.

Jeder Buchhalter weiss, wie leicht Statistiken abgeändert werden können - natürlich zum Zweck der eingeschlafenen Käuferschaft (So ein Super-Verkäufer in einem seiner Vorträge, der gleichzeitig erzählte, wie "schmutzig und ungesund" das Arbeiten in der Produktion ist).

Kaufmännische Psychologie wird in diesen Tagen zur Gänze verschwiegen. Der Einzelne könnte den Mißbrauch seines Kaufwillens erkennen. Und juristisch einen Riegel vorschieben wollen.

So, genug kritisiert. Also was tun? Qualität fordern! Schon im Interessentengespräch die Qualität der Materie suchen. Den Verkäufer erklären lassen. Kann er es nicht - einen anderen suchen. Probleme aufzeigen, bevor gekauft wird.

Nur so wird sich etwas ändern. Der Kaufmann passt sich ohnehin an!

Im Moment wird bei jedem Verkauf der Techniker "eingespart". Also wie will der Techniker vom Kunden erfahren, wie er sein Produkt verbessern soll?

lg
rup

Beduin am 03 Sep 2005 08:00:23

rup hat geschrieben: Also wie will der Techniker vom Kunden erfahren, wie er sein Produkt verbessern soll?


Indem sie solche Plattformen wie hier lesen.
Gross und billig und Quer durch alle Schichten.
Ohne Scheiss jetzt, gibt Hersteller die machen das, sind auch schon mal Namen gefallen, mir leider entfallen :oops:

Qualität forden, schön und gut. Die meisten aber wollen doch lieber die günstigen neuen Mobile haben und so lange Geiz geil ist, oder eben die alternative für die weniger betuchten heist "das oder keins" wird sich auch nicht viel ändern

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Erfahrungen mit Schwabenmobil ?
Wären wir nur nach Salzschlirf gefahren und nicht zum CS
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