Allem voran steht bei mir: Rauskommen aus meinem Alltag.
Diesjährig zum Beispiel:
Die Wochenenden, da reichte ein Ort, ein Fluß, ein See oder ein Meer.
Kleve (Tiergarten,Stadt), Winterswijk (Shopping,Natur,See), Callaantsoog (Meer), Nordwijk (Shopping, Meer), Limburg (Altstadt, Fluß), Trier (Shopping, Fluß)
Familienbesuche, möglichst nah vor der Tür, da ich irgendwann wieder "Ich" sein will.
Lübeck, Hildesheim (Mein Bett, mein Fernseher, meine Auszeit.)
Urlaube teilen wir auf, es sind vier Stück nur geplant, da ich leider noch kein Privatier bin. Am Stück gehen auch immer nur jeweils 10 Tage, was den Radius etwas einschränkt.
Im Mai flüchtete ich vor meinem Geburtstag, das Feiern mit Familie und Freunden, sowie rituelle Anrufgewitter zu einem Tag für den ich nix kann, sind mir ein Greuel.
Der Gardasee bietet alles und zieht sich mit vielen positiven Erlebnissen durch mein Leben. Ein würdiger Ort, dort nicht seinen Jahrestag zu feiern und das Handy im Handschuhfach des Fahrerhauses zu verstecken. :D
Juni war dieses Jahr bisher das Highlight mit der Reise durch Ostdeutschland.
Abwechslung, Kultur, Meer, Shoppen, Ruhe...kurz, es waren 10 Tage in denen ich sämtliche Alltagssorgen vergessen konnte. Die Reise wurde von der Strecke aber doppelt so lang, als geplant.
Die beiden weiteren Urlaube stehen noch aus, wobei es im September mal nach Istrien gehen soll.
Wo ich sehr viel Wert drauf lege, ist eine feine Aussicht an dem Platz, wo ich steh und aufwache. Auch ruhig sollte es sein, wenigstens die Geräusche sollten von Vögeln, Waldtieren, Kindern oder relaxenden Erwachsenen produziert sein.
Dieses
Wochenende zum Beispiel, von wild diskutierenden Belgiern geweckt zu werden, oder mit der Frau die vorbeifahrenden
Wohnmobile am Motorgeräusch zu erraten, das muss ich nicht oft haben. Stellplätze werde ich in Zukunft an Wochenenden möglichst wieder aus dem Programm nehmen und einsam stehen.
Campingleben und die dadurch meist mögliche Nähe zu einem Gewässer ist dagegen für mich kein "Störgeräusch". Hunde müssen willkommen sein.
Ich lese, höre oder sehe etwas über ein Ziel und hab den Floh im Ohr, dahin zu wollen.