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Sicherheit/Kriminalität aktuell in Südfrankreich 1, 2


globulli am 02 Sep 2012 23:26:17

Es gibt Menschen, die etwas vorsichtiger oder ängstlicher als andere sind. Es gibt auch Untersuchungen, die zum Ergebnis haben, dass diese Menschen eher Opfer von Straftaten (speziell im Gewaltbereich) werden. Ich denke, man muss akzeptieren, dass Menschen unterschiedlich empfinden und dies auch in Form von Anfragen z.B. in diesem Forum zum Ausdruck bringen. Ganz unangenehm finde ich, dass manche meinen, dass man andere, die etwas sensibler sind, für dumm verkaufen darf. Wo bleibt denn da der liberale Forumsgeist, hm?!

Aber zur Ausgangsfrage: Frankreich hat die gleichen Kriminalitätsprobleme wie andere Länder auch. Wir haben 15 Jahre in Frankreich gelebt und ich kenne aus beruflichen Gründen einige Angehörige diverser polizeilicher Institutionen in Frankreich. Alle sagen übereinstimmend, dass in den großen Schmelztigeln der verschiedenen Nationalitäten die Probelme größer sind als auf dem Land. Also auch wie bei uns und in anderen Ländern. Die Geschichte mit den unsicheren Autobahnrastplätzen ist ebenfalls sehr relativ. Wir bereisen nun seit über 20 Jahren Frankreich und haben sehr oft Rastplätze zum Übernachten genutzt - nie was von aufgegrochenen Fahrzeugen o.ä. mitbekommen. Dagegen wurden auf einem CP am Atlantik vor fünf Jahren im September mehrere Zelte nachts aufgeschnitten und die schlafenden Bewohner beklaut. Ein Jahr später wurde unser Auto in der gleichen Gegend aufgebrochen und das WoMo von Bekannten ein Jahr später in Zentralfrankreich in einer Kleinstadt tagsüber vor einem Cafe.

Aber: Mein Auto wurde vor über 30 Jahren im so beschaulichen und angeblich sicheren Freibug (Breisgau) auch schon aufgebrochen.

Fazit: Kriminalität ist überall anzutreffen. Einfach nicht den Spaß verderben lassen und trotzdem munter reisen! Und bitte nicht die Fragesteller in diesem Forum besserwisserisch und herablassend behandeln - das wäre ein dringender Wunsch von mir. Ganz herzlichen Dank!!

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JoS am 03 Sep 2012 00:18:40

globulli hat geschrieben:Es gibt Menschen, die etwas vorsichtiger oder ängstlicher als andere sind. … Ganz unangenehm finde ich, dass manche meinen, dass man andere, die etwas sensibler sind, für dumm verkaufen darf.

Die Geschichte mit den unsicheren Autobahnrastplätzen ist ebenfalls sehr relativ. Wir bereisen nun seit über 20 Jahren Frankreich und haben sehr oft Rastplätze zum Übernachten genutzt - nie was von aufgegrochenen Fahrzeugen o.ä. mitbekommen. Dagegen wurden auf einem CP am Atlantik vor fünf Jahren im September mehrere Zelte nachts aufgeschnitten und die schlafenden Bewohner beklaut. Ein Jahr später wurde unser Auto in der gleichen Gegend aufgebrochen

Fazit: Kriminalität ist überall anzutreffen. Einfach nicht den Spaß verderben lassen und trotzdem munter reisen! Und bitte nicht die Fragesteller in diesem Forum besserwisserisch und herablassend behandeln …!!



Hallo Martin,
deinem "Intro" und deinem Fazit kann ich nur voll zustimmen!

Ich bin mittlerweile seit 29 Jahren in F unterwegs. Außer einem Aufbruchversuch am Strand nahe St. Tropez im 1. Urlaub fällt mir ad hoc nichts ein, wo mir / uns was kriminelles in F widerfahren wäre.
Gott sei Dank: ich liebe das Land und wir sind recht oft dort.
Ich kenne aber ebenso andere Erfahrungen und bereits vor 29 Jahren gab es Berichte über Überfälle (nmE.auch auf Reisebusse) auf der AB rund um Lyon. (Da waren nmE. sogar Polizisten mit involviert, aber das gibt's woanders und bei uns ja auch.)
Seit damals versuche ich aber auf diesen typischen "Touristen-Reise-Routen" die Übernachtung auf den Parkplätzen an den Straßen, insbes. Autobahnen zu vermeiden! Bisher erfolgreich.

Da ich auch den Atlantik of ansteuere, interessiert mich aber schon mal, in welcher Gegend das mit den Zelten u. deinem Auto passiert ist. Nähe Bordeaux, ggf. Nähe Dune du Pilat?

anton-reiser am 03 Sep 2012 09:54:49

wir sind in frankreich, in tournus, nachts am saonekai, also mitten en douce france und gutem stadtquartier, richtig heftig überfallen worden (heckscheibe mit baseballschläger eingeschlagen, frontstoßstange gesplittert, weil mit motorscooter gerammt). zwei hunde haben auch nicht geholfen. gendarmerie hat nach zwei monaten alles aufgeklärt: jugendliche im drogenrausch hatten scooter gestohlen und dutzende autos demoliert.

unsere meinung: zwar pech und großer schreck, aber das hätte überall in europa passieren können. samstag geht es wieder für zwei monate nach frankreich. wir werden auf campingplätzen, stellplätzenund auch frei stehen, je nach situation.

anton

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bimola am 03 Sep 2012 10:01:15

@ anton
Im Bimobil???

anton-reiser am 03 Sep 2012 10:45:18

ja, warum nicht??

anton

scampolo am 03 Sep 2012 22:23:54

Hi,

ich hätte da viel zu viel Angst, ich würde nur Campingplätze anfahren.

Renate

rainer2 am 03 Sep 2012 22:53:09

Sind eigentlich Elektroschocker wie man die in amerikanischen Serien sieht bei uns erlaubt? Ich glaube der Drogenrausch wäre damit ziemlich schnell vorbei. Was ist aus der Angelegenheit geworden? -irgenteine Chance auf Wiedergutmachung? Wenn die dir bei einem Vollintegrierten die Frontscheibe zerdeppern könnte immerhin der Urlaub vorbei sein falls die Lieferung recht lange dauert

anton-reiser am 03 Sep 2012 23:09:57

versicherung hat gezahlt.
hätte sich am gerichtsverfahren in macon beteiligen können, um schadensersatz zu fordern. verzichtete aber, da bei solchen tätern finanziell doch nichts zu holen sei.
die jugendlichen erhielten bewährungsstrafen.

angst vor freiem stehen haben wir nach wie vor nicht.

schlimmer noch als der überfall in tournus war mal ein falscher parkplatz an der italienischen riviera. der war wohl der ort für intime tete a tetes. die ganze nacht über rasten autos auf den platz und wieder weg.

blöd war auch eine nacht an der haute loire. sehr schöner, einsamer platz direkt am fluß. aber gegenüber jugendliche angler. gegen 3 uhr nachts dann tierähnliches geheule wg. drogen. wir sind dannn lieber aufgebrochen und haben den rest der nacht auf einem routier parkplatz verbracht.

das sind die negativen erlebnisse. ich könnte aber noch seitenlang positive dagegen setzen.

anton

gary32 am 04 Sep 2012 11:03:11

hallo,

es gibt einige Rastanlagen an Autobahnen die mit eine Art " Security Zone " eingerichtet sind, speziell für LKW Fahrer die nachts um Ihre Ladung fürchten.
Ob diese auch Wohnmobile aufnehmen ist mir nicht bekannt, auch die Gebühr nicht.

--> Link

,

gary32

svenhedin1 am 04 Sep 2012 17:33:35

Hi,
mit fällt dazu nur ein, dass man generell in Forums 2 Dinge nicht machen sollte. Zum einen eine Art Kriminal-Hyterie schüren zu einem beliebigen Land, dass es da etwa besonders schlimm sei. und das zweite ist, man darf auch nicht so entrüstet tun, als gäbe es in Europa ein Land, dass absolut sicher ist (etwa in dem Tenor, ich bin da schon seit 27 Jahren x-mal kreuz und quer gewesen und nie ist was passiert -also ablosut sicher soll das wohl heissen !!??)

Beides ist Nonsen.

Eines ist aber sicher für unser Hobby Fakt: man muss überall aufpassen - mit überall meine ich auch am eigenen Wohnort und im Nachbardorf. Insofern kann man z.B. auch nie und nimmer verallgemeinernd sagen, niiiiiee auf einem F-Autobahn-Parkplatz nächtigen (dieser ""einmalige"" wirkliche "Kenner"-Tipp kommt ja immer) . Wenn man nicht aufpasst, kann das -muss aber nicht gefährlicher sein wie andeswo. Es kommt immer auf Monat, Region, Wochzentag udn vieles vieles andere noch dazu an, ob was kritisch ist oder nicht usw. Jedenfalls um im Beispsiel zu bleiben, so einfach, in F nur Autobahnparkplätze zu meiden, dann sei man sicher, so banal einfach ist die ganze Materie keineswegs

Es ist halt bei der Entscheidungsfindung abends immer ALLES zu berücklsichtigen und dann zu entscheiden und das ist so dann halt ein "Kunsthandwerk" - das als Begabung zu beherschen zum Womohobby ganz einfalch dazu gehört.

Nun ist es mit den "Begabungen" nun mal so, dass jeder seine Schwäche-Felder und seine Stärkefelder hat, sprich dieses "aufpassen" incl dem so wichtigen Bauchgefühl bei der Beurteilung z.B. einer Übernachtungsesitzuation , dass können die einen serh gut und folglich fühlen sie sich auch sicher bei ihrer Entscheidung. Und denen ist auch kaum was pasiert in 30 Jahren quer druch egal wo in Europa. Und gegen Pech sind wir eh alle machtlos.

Andere tun sich damit schwer, folglich fühlen sie sich unsicher und meinen etwa, auf CP gehen zu müssen (nur - da muss man aber auch aufpassen) und ich hab schon welche getroffen, denen ist schon 4 mal ein Seitenfenster am Woni unterwegs eingeschalgen worden zwecks Diebstahl und die zweite Teilkasko hat ihen schon wieder gekündigt udn sie finden keine neue merh, werden überall abgelehnt. Aber sie kapieren z.B. nicht, dass man in Madrid nicht mit dem Woni die Sportstätten berühmter Fussballclubs aufsuchen, dort parken udn das Mobil dann halbe Tage lang völlig unbeaufsichtig stehen lassen kann. Tja, das zu sehn oder nicht, ist halt schon eine gewisse Beganbugn scheints.

Wenn einem also etwas passiert ist, muss man immer auch sich fragen, habe ich mit meinem Verhalten selbst einen Fehler gemacht? Oft spielt das mit, nicht nur das Land und die Situation sondern auch das mit eine entscheidende Rolle. Aber lernen ltut man nur mit Erfahrungen. Und für die muss man immer ein gewisses Potenzial an verbleibendem Rest-Risiko eingehen. Aber ganz ohne Risiko ist kaum was.

Gast am 04 Sep 2012 19:22:30

svenhedin1 hat geschrieben:.... Fakt: man muss überall aufpassen ....

....Wenn man nicht aufpasst, kann das -muss aber nicht gefährlicher sein wie andeswo.....



... Es kommt immer auf Monat, Region, Wochzentag udn vieles vieles andere noch dazu an, ob was kritisch ist oder nicht usw.....


.... so banal einfach ist die ganze Materie keineswegs...

...Es ist halt bei der Entscheidungsfindung abends immer ALLES zu berücklsichtigen....

...und das ist so dann halt ein "Kunsthandwerk" - das als Begabung zu beherschen zum Womohobby ganz einfalch dazu gehört....

...Nun ist es mit den "Begabungen" nun mal so, dass jeder seine Schwäche-Felder und seine Stärkefelder hat...


....Und gegen Pech sind wir eh alle machtlos...

....auf CP gehen zu müssen (nur - da muss man aber auch aufpassen...



muss man immer auch sich fragen, habe ich mit meinem Verhalten selbst einen Fehler gemacht?...


....Oft spielt das mit, nicht nur das Land und die Situation sondern auch das mit eine entscheidende Rolle....


...Aber lernen ltut man nur mit Erfahrungen. Und für die muss man immer ein gewisses Potenzial an verbleibendem Rest-Risiko eingehen....

..Aber ganz ohne Risiko ist kaum was....


Danke!

Auch dafür, dass Du hier nicht rumschwafelst, sondern - für Deine Verhältnisse - sehr konkret wirst

Endlich weiß ich, wie ich diese Problematik angehen kann

Vor allem, dass wir "gegen Pech machtlos sind" und dass wir "immer alles berücksichtigen müssen" hat mir einen völlig neuen Blick auf die Welt eröffnet! Das war mir bisher soooo nicht klar



:wink:

svenhedin1 am 05 Sep 2012 12:53:47

lach !

ottomar am 05 Sep 2012 17:39:01

yasar hat geschrieben:Danke!

Auch dafür, dass Du hier nicht rumschwafelst, sondern - für Deine Verhältnisse - sehr konkret wirst

Endlich weiß ich, wie ich diese Problematik angehen kann

Vor allem, dass wir "gegen Pech machtlos sind" und dass wir "immer alles berücksichtigen müssen" hat mir einen völlig neuen Blick auf die Welt eröffnet! Das war mir bisher soooo nicht klar


Schließe mich Deinem Dank vorbehaltlos an. Wie bin ich nur bis dato durch´s Leben gekommen?

Mit freundlichen n,

Ottomar

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