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Ich plane gerade eine Reise im September nach Südfrankreich. Also die ganze Küste von Monaco bis Perpignan.
Wir sind schon eit 25 Jahren mit dem Womo unterwegs und bis auf unsere erste Reise, damals nach Paris, ist uns nie was passiert. Dennoch meine Frage, wie ist der Stand zum Thema Sicherheit aktuell in Südfrankreich? Gibt es eher kritische Gegenden die Ihr meiden würdet? Oder bestimmte Stellplätze / Campingplätze auf denen man vorsichtig sein muß? Gibt es besondere Maschen und Tricks die gerade ''inn'' sind und angewandt werden? Danke schon mal für Eure Antworten 8) Ich hole schon mal Chips und Bier....und warte auf die Gaswolken :ironie:
Schaue mal hier nach: --> Link Mein Tipp und der gilt überall: Meide touristische Hochburgen und übernachte im ländlichen Raum. Die hast du fast immer schon nach 10-30 Minuten Fahrt neben der Autobahn oder den Highlight erreicht.
Wir fahren dann meist mit Bus, Bahn oder dem Fahrrad zur "Sehenswürdigkeit". Frankreich hat ein relativ gutes Busnetz. Ich wurde noch nie bestohlen. :ja: Marseille würde ich meiden, dort scheint rechtsfreier Raum zu sein. Aber auch in Avignon habe ich schon Einbrüche bei hellem Tage gesehen. Eigentlich schade, da Avignon sehr, sehr schön ist.
Nun, der Verkäufer meine 'neuen' WoMos hat mir berichtet, dass ER SELBST bereits Opfer eine sogenannten Gasangriffes war. Er hat mir die Sache von damals (ist aber auch schon mehr als 8 Jahre her) soweit er sich mangels Betäubung erinnern konnte, berichtet. Zu seinem Glück hatten es aber die Nachbarn bemerkt und die Täter in die Flucht geschlagen.... Also keine Sch***-Parolen mehr .... Hallo raidy,
da hast du schon deine Gaswolke, ansonsten kann ich mich nur dem Geschriebenen von raidy anschließen. Deedee,
Wie ist das denn abgelaufen? Welches Gas? Wieviele Tote?
Chipstüte soeben geöffnet. :D Ja Deedee, den Mann möchte ich kennenlernen, wie vermutlich mach Eine(r) hier im Forum.
Zur Eingangsfrage, wenn du Rastplätze auf Autobahnen zum Schlafen meidest gibt es in Südfrankreich genauso wenig Sicherheitseinschränkungen wie in Köln oder Castrop- Rauxel (sorry falls jemand von da kommt)oder sonst wo. also südfrankreich ist ganz, ganz gefährlich!
deshalb fahre ich immer in den norden! ganz schlimm ist es aber, wenn man durch kleinere ortschaften muss. da sind die strassen so angelegt, das man zwangsläufig am markt vorbeikommt. und was da alles in deine nase kommt.... du bist ja vollkommen ahnungslos und unvorbereitet.... da hilft nur eins: ganz schnell anhalten, sicherheitsgurt lösen und sofort raus aus dem wagen! ruckzuck die richtung orten, deine einzige chance, noch was leckeres auf dem markt zu bekommen, bevor es ein anderer wegkauft. Danke schon mal an die Leute die hier ernshaften Ratschläge geben können.
Nur mal so, ich habe 25 jährige Womoerfahrung, bin in vielen Ländern unterwegs gewesen, an Stellen gestanden wo viele heutige ,,Stell- und Campingplatzwohnmobilisten" sich in die Hose sch... würden. Mir ging es hier nicht nur alleine um die Stellplatzsicherheit , sondern ganz allgemein um eigene Erfahrungen der letzten zwei drei Jahre in dieser Gegend. Also schon mal Danke für weitere wertvolle Hinweise :daumen2: und an die welche dumme Sprüche loswerden wollen, könnt Ihr Euch schenken, man kann sowas ja auch überlesen ... :abgelehnt: :
Hallo Euro, dass finde ich :daumen2: Aus meiner Sicht siehst Du das richtig. Diese: --> Link und auch ähnliche Meldungen sind ja keine Phantasie. Wir fahren auf SP und CP und stehen da relativ sicher. Aber es geht ja auch nicht nur gegen WOMO`s, selbst Züge werden überfallen --> Link Und dann gibt es dann noch die Sache mit dem Betäubungsgas :D O.K. dann ne ernsthafte Antwort. Wir fahren auch 25 Jahre mit dem Wohnmobil durch die Gegend. Waren von Nordirland bis Türkei in einem Großteil Europas. Bevorzugt aber in Frankreich und da auch immer wieder in allen Gegenden Südfrankreich. Seit gut 20 Jahren stehen wir fast ausschließlich auf Stelllplätzen oder frei. Uns ist noch nie was passiert, jedenfalls in Frankreich nicht.
In Köln wurde unser Wohnmobil aufgebrochen........... ...und wer unbedingt angst haben will, oder hat....
der kann sich karten ansehen, in denen stadtteile (frz. städte und gemeinden) gekennzeichnet sind, die als (sagen wir mal so) unsicher gelten. da aber fast generell ortsteile gekennzeichnet sind, die vorwiegend von bürgern mit anderem ethnischen hintergrund geprägt werden, mag ich diesen karten diesbezüglich kaum glauben schenken. OK, und wenn ich mir den einen Link ansehe, weiß ich jetzt, dass ich mit meinem Womo nicht über Gleise fahren darf, weil da Cowboys sind, die mich überfallen.
Ich weiss überhaupt nicht, was die Aufzählung von Einzelfaellen eigentlich bringen soll, außer totaler Verunsicherung. Wenn ich mir unsere Regionalnachrichten so durchsehe, muesste man dringend von Besuchen in jeder deutschen Großstadt abraten.
salut al, Du meinst die " Quartiers sensibles " wo Autos abgefackelt werden usw... Da wird sich ein Tourist kaum verirren. Also aus französische Womo Foren werden nicht viel mehr Überfälle wie sonst wo gemeldet, fest steht dass die Bretagne z.Bsp.sicherer ist als die Gegend um Marseille.... A+ gary32 Hallo Barny,
fahr' einfach hin! Halte Deine Augen offen, denke ein bisschen mit und vergiss die "Gas-Angriff-Wichtigtuer". Ich kenne nach 13 Jahren Womo zwischen Flensburg und Reggio di Calabria sowie Bretagne und Masuren niemanden, der so etwas erlebt hat. Ich kenne auch niemanden, der jemanden kennt. Überfälle kannst Du auch in Deutschland an jeder Ecke haben - was soll's? Einem Kollegen ist das Womo letztes Jahr das Womo in der Carmarque aufgebrochen worden, einem Anderen dieses Jahr die grosse Edelstahlheckbox mit Gewalt auseinander gerissen. Ich bin auch nicht für Panik. Sicher sind einfache Dinge wie, nie ohne etwas Gepäck das Womo verlassen usw. sinvoll.
Nur mal meine eigene Erfahrung, die ich auch gerne weitrgebe. Als ich damals in Paris ausgeräumt worden bin hab eich folgende Anfängerfehler gemacht: 1. Das Viertel in welchem ich auf dem Pakplatz gestanden bin, war nach Aussage eines Polizisten damals, Originalaussage "kein guter Viertel" Ich habe es ignoriert. 2. Man parkt nicht im der hintersten Ecke eines Großstadtparkplatzes, weils da so schön ruhig ist.Schon gar nicht wenn hinter dem Womo ein Erdwall ist von welchem man, wenn man draufsteht die hintere Scheibe eintreten kann. 3. Womo komplett verrammeln ist aus meiner Sicht auch nicht so günstig. das weckt interesse wenn alle Rollos runter sind usw. 4.man sollte sich ruhig auf seinen Instinkt/ Gefühl verlassen.Ich hatte damals kein gutes Gefühl. 5. Wenn man genau sieht, daß man von suspekten Personen beobachtet wird, sollte man lieber einen anderen Platz suchen. Ich war damals gerade etwas über 20 und ziemlich blauäuigig aus heutiger Sicht. Ich habe damals aus meiner entfernten Vewandschaft einen Pariser Polizisten gesprochen. Der sagte mir zum Beispiel damals , schau mal wer in Paris ein Autoradio im Auto hat. Keiner, und wenn dann wird das Radio beim abstellen entfernt und weitere Dinge. Ich habe gelacht ... Gut 20 Jahre her ...aber einige Dinge gelten sicher heute noch. Aber nochmal, ich will keine Panikdiskussion, aber einfach mal die Lage checken und von anderer Erfahrungen lernen. Also nix für ungut ... Genauso wie es keine Gasüberfälle gibt ist Frankreich das sicherste Land Europas.
sic! Bon Voyage
Für die Cote d'Azur kann ich dir nichts sagen. In der Gegend zwischen Agde und spanischer Grenze war ich schom mehrmals, hier ist außer dem Üblichen aus meiner Erfahrung nichts besonders zu beachten. Wo man allerdings etwas aufpassen sollte ist Perpignan und direkte Umgebung. gruß Kai
Alles was Du aufgeführt hast gilt heute noch, halte dich daran und dann ist gut. Wie schon geschrieben, es gibt auch in D Womoaufbrüche. Ich hab in F auch noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, ich beachte alles was du geschrieben hast. Ok Danke, davon ging ich auch aus, Südfrankreich ist bei uns bisher ein weißer Fleck auf der Karte, deswegen wollt ich einfach mal Eure Erfahrungen und Einschätzungen abfragen.
Danke nochmal und an an alle in der Womofahrer! PS: ich bin einer derer die immer noch in der Vorbeifahrt n :knuddel: :knuddel: An jeder Ecke warten Gauner.
Wie in Deutschland Österreich Italien Belgien Luxenburg Finnland Schweden Spitzbergen Alaska Südpol Holland Japan usw Jedes Land Europas ist zu 99,99% so sicher wie man es empfindet und nur zu 0,01% so unsicher wie es faktisch unsicher ist.
Wie der Herr mit berichtete, muss/soll das ein Gas gewesen sein, dass total gleichgültig macht....... Die Eheleute hätten da nachts schon was mitgekriegt, aber irgendwie überhaupt nichts auf die Reihe gekriegt. Erst am nächsten Morgen haben sie es von den Nachbarn erfahren .... die Beifahrertür aufgebrochen (Knöpfchen mit Drahtschlinge geöffnet) und Geldbeutel vom Sitz geklaut (Anm.: da gehört er ja auch hin) und beim Versuch, die Fahrräder hinten zu klauen, wären sie gestört worden. ...irgendwo in Frankreich... Gut, dass der Herr sich nur wichtig machen wollte, glaub ich nu auch wieder nicht. Wenn man aber bedenkt, wieviele Menschen als Fußgänger an einem Tag auf der Straße überfahren werden und man vergleicht das mit WoMo-Aufbrüchen ..... die Antwort kennt jeder. N un ja, man sollte ja auch keine Einladung auf den Sitz legen ..... Deedee,
Das ist ja eine vollkommen glaubwuerdige Geschichte. Leuchtet sofort ein, dass da ein geheimes Narkosegas im Spiel sein musste. Ich bekomme manchmal auch nichts auf die Reihe, das liegt aber nicht am Narkosegas. :D Schade, ich dachte wir hätten jetzt endlich mal einen Beweis gefunden. Das ist eine Sache von Sekunden, da wird niemals ein depperter Dieb vorher noch teures Gas einsetzten :roll: Hallo liebe WoMo Freunde,heute schaue ich das erste mal nach unser 10 Wochen Frankreichreise ins Forum.Was mann doch so auf einer Reise so alles erlebt.Nur eines nicht, das mir in der Zeit irgent etwas in Sachen böse Jungs aufgefallen ist.Viele Harry also das einzige, was ich kenne, was absolut gleichgültig macht, ist ....
wenn man es raucht. hat der typ evtl. neben einer hanfplantage geparkt, wo erntereste verbrannt wurden? Hallo
Wir sind seit 6 Jahren mit dem Womo unterwegs. Cote d Azur , Bretangne , Roussillon , Atlantikküste , Avignon Überall dort haben wir Superurlaub gemacht . Auch wenn es sich langweilig anhört, wir hatten immer Super Urlaube und weder wir noch anderen Stellplatznachbarn können etwas von kriminellen Taten berichten. gruß Wolli hallo,
aus aktuellen Anlass: --> Link In der Nacht vom 16 zum 17 August hatte diese Familie auf eine Rastplatz auf der A36 ( Belfort -Muhlhouse) im Elsass übernachtet, mit einer Anzahl von Hunde im Hänger. Waren auf dem Weg zu einer Hunde Ausstellung Wertgegenstände im Wohnmobile wurden entwendet, keiner im Wohnmobil hat was bemerkt und die Hunde haben nicht angeschlagen. , gary32 Hallo
Ist der Vorfall amtlich oder nur ein Zeitungsartikel ? gruß Wolli
was heisst hier " amtlich " ??? ist ein Auszug von TV France 3, so ähnlich wie bei uns N24... hätte ich dies nur erwähnt, wäre ich garantiert als " Panikmacher " abgestempelt worden. ( Übrigens: den Text lässt sich leicht via Google übersetzen..) gary32 Es gibt halt immer noch Urlauber, die nichts dazu lernen und trotz aller Warnungen auf den Autobahn-Rastplätzen übernachten. Kriminalität gibt es in jedem Land. Vielleicht will man mit Berichterstattungen über Einzelfälle die Allgemeinheit mit der "Nase" auf ein Problem stoßen, was nicht sein müsste, damit es nun auch der Letzte kapiert. Nun, das Problem ist halt immer, auch GAS nachzuweisen .....
Am Besten, man verhält sich als Camper "vernünftig", um Einbrüchen allgemein vorzubeugen. VERHINDERN kann man eh nix. Ich bau mir auf jeden Fall nen Gaswarner ein .... falls meine Flaschen mal "gasen" .... nur muss ich dann halt etwas zurückhalten ... hihihihihi....
aus französischer sicht sind die bewohner dieses landstriches keine franzosen....(duck und weg) :twisted: edit: belfort gilt nicht als die sicherste stadt!!!
Wie gemein! Trotzdem (aber nur klammheimlich :wink: ): :kuller: :kuller: :kuller: :kuller: :kuller: Erfahrungen:
Wir haben einen recht großen Hund dabei und so hat es uns nicht selber betroffen, aber selber erlebt: Narbonne Plage 2010: Eine ganze Reihe Womos wurden auf dem SP in einer Nacht aufgebrochen und die schlafenden beraubt. Diese Womos standen in erster Reihe hinter dem Wall zur Hauptstraße. Da kam man wohl schnell und unbemerkt ran. Selbes Jahr in Leucate: Mehrere Womos aufgebrochen die auf dem oberen Teil des SP standen. Auch wieder am Rand. Letztes Jahr auf der Autobahnraststätte - ja, da soll man nicht übernachten, aber wir haben nen großen Hund und der trägt ne Gasmaske ;) - standen wir erst mit einigen anderen Womos auf dem normalen Parkplatz. Dann kam die Rennleitung und meinte, das wäre sehr unsicher und wenn dann in den Bereich an den Tanksäulen wo es hell und einsehbar ist. Ok, dann da hin. Noch ein paar runden mit dem Hund gedreht und gepennt. Am nächsten morgen war das Wohnmobil neben uns - Italiener - aufgebrochen worden. Aber mal ehrlich, wenn man seine Handtasche sichtbar auf den Vordersitzen liegen lässt. Ja, soweit unsere Erfahrungen ... Danke für Eure Hinweise und Beiträge.
Da musst du dich gar nicht ducken und wieder verschwinden- ein großer Teil von diesen Bewohnern fühlt sich auch nicht als Franzosen. Und wenn man sich mal ihre Geschichte anschaut kann man verstehen, dass sie nichts anderes sein möchten als Elsässer. bon!
Ich habe als Kind 10km von der Grenze weg gewohnt und wir haben Verwandtschaft im Elsass. Und es stimmt: Elsässer sind Elsässer, keine Franzosen, schon gar nicht Ex-Deutsche. Und darauf sind sie stolz. Also lassen wir ihnen diesen Stolz, denn es sind freundliche Menschen. Leider sprechen gerade bei den jungen Elsässern immer weniger deutsch (ist kein Vorwurf!). Obwohl man auch nur als direkter Nachbar den Elsässer Dialekt versteht.
das liegt an dem bildungssystem, an den chancen landesweit weiter zu kommen (im beruf) etc. da hat die jugend nichts mehr mit sprachenromantik im sinn. Hallo,
in den letzten Jahren bevor das französische Militär aus Deutschland abgezogen wurde, kamen die Rekruten, heimatnah aus Elsass und auch Lothringen. Unser Unternehmen hatte technische Einrichtungen in deren Kasernen zu unterhalten und so hatte ich öfters Gelegenheit mich mit den jungen Rekruten aus dem Elsass zu unterhalten und die meisten konnten deutsch, aber wenn die untereinander " Elsässisch " gesprochen haben, war es kaum zu verstehen... , gary32 |
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