Das Thema zul Gg wird ja hier oft und intensiv diskutiert.
Kann mir aber jemand mal sagen wenn ich mich für ein Womo über 3,5 entscheide was da alles anders ist bzw auch kostenmäßig (Maut usw)??
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Das Thema zul Gg wird ja hier oft und intensiv diskutiert.
Kann mir aber jemand mal sagen wenn ich mich für ein Womo über 3,5 entscheide was da alles anders ist bzw auch kostenmäßig (Maut usw)?? du darfst dann nur noch 100km/h schnell auf der autobahn fahren. in österreich wird dann eine go-box fällig. die maut wird auch etwas höher. das ist aber unterschiedlich in den ländern europas.
du bis auf der sicheren seite mit der zuladung, du hast ein stabileres fahrwerk, meist mit zwillingsaches hinten. du musst nicht auf jedes gramm achten, dein fahrzeug hat seriemässig ABS. das reisen wird schöner. auch wenn du ein hobby ausübst, das gewicht mit bringt, brauchst du nicht sofort einen hänger. was günstiger wird ist die besteuerung des womos, da ab 3,5to nach gewicht versteuer wird. bestimmt gibt es noch 1000 andere gründe, wobei ich immer sage, zladung ist durch nichts zu ersetzen, als durch mehr zuladung. tja..
erst mal das Negative Höhere Maut im Ausland ( Österreich mit Gobox ) Jedes Jahr zum Tüv +ASU ( nach dem 6. jahr der Erstzulassung ) Tempo 100 auf den BABs ( in Deutschland ) Streckenfahrverbote in vielen Gemeinden ( z.b. Frankreich für über 3,5t sind viele Strecken verboten ) nun das Gute: Zuladungsreserven, das gefühl einen grossen LKW zu fahren ;-) hier noch ein paar Ergänzungen:
- Tempo 100 gilt auch auf Kraftfahrstraßen, ansonsten gilt Tempo 80 (z.B. auf Bundesstraßen die keine Kraftfahrstraße sind) - Verbotsschilder für Fahrzeuge über 3,5 to (umgangssprachlich z.B. LKW-Überholverbot) sind zu beachten. Gleiches gilt aber auch für Gebotsschilder (z.B. an der Autobahn bei Parkplätzen mit zus. LKW-Piktogramm) - zusätzlich zum Warndreieck ist in Deutschland eine "Bodenhindernisleuchte" (Blincklicht das man auf die Fahrbahn stellt) sowie eine Warnweste mitzuführen - wird das Fahrzeug innerorts am Straßenrand abgestellt, muss es bei Dunkelheit durch eine Lichtquelle (z.B. Standlicht) oder durch Parkwarntafeln gesichert werden. Das "bestrahlen" durch eine Straßenlaterne ist nicht ausreichend. - Streckenfahrverbote auch in Deutschland (siehe z.B. unter Gesetze ...) - in der Schweiz ist die Schwerlastabgabe zu zahlen (näheres hierzu findest du über die Suche-Funktion) Dies alles bezeichne ich persönlich allerdings nicht als Nachteil. So mag ein Überholverbot zwar manchmal etwas "nerven", aber wir sind ja nicht auf der Flucht sondern im Urlaub. Berücksichtigen muss man aber auch, dass je nach WoMo ein zGg von 3,85 to eine erheblich Zuladungsreserve zu Mobilen bis 3,5 to beinhaltet, da sie oft Bauartgleich angeboten werden und somit rund 250 bis 300 kg mehr Reserve bieten. Beim Ducato ist noch zu berücksichtigen, dass der Duc 18 (auch Maxi genannt) - der das Basisfahrzeug für 3,85 Tonner ist - auf 16 Zoll Rädern steht (Duc 15 = 15 Zoll). Soweit was mir gerade noch so auf Grund meiner eigenen vor ca. 1 Jahr angestellten Recherchen einfällt. Wir haben uns übrigens für einen 3,85 Tonner - inzwischen aufgelastet auf 4 to - entschieden. Ach ja, noch eine Anmerkung zur noch praktizierten Kfz-Steuer. Die Gewichtsbesteuerung beginnt bereits bei 2,8 to. Ab 3,5 to wird zusätzlich der Emissionsschlüssel berücksichtigt. Dies führt derzeit dazu, dass ein Duc 2,8 l mit Emmi-Schlüssel 71 mit 4,0 to zGg 135 EUR/Jahr Kfz-Steuer kostet, während er mit 3,5 to 210 EUR/Jahr kostet. Aber aufgemerkt, dass ist noch die Praxis. Wie es wird - schaun wir mal. es hat ja nicht ausschließlich was mit dem gewicht zu tun...
wer von denen die ein Womo fährt will denn nun mit nem vw bus rumfahren??? ich habe nen 6.2l diesel. zzt ca ca 260 euro steuer. WENN nun nach hubraum besteuer wird sind bei mir ca das 10 fache fällig. ICH würde auf KEINEN fall mit 4 personen und hund in nem kleinstcamper auf tour gehen. der weg ist das ziel. und da möchte ich nicht mit angezogenen knien unterwegs sein. |
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