ruppibe am 18 Sep 2012 14:10:54 Bei sehr schwerem Wetter (Sturm und Regen) haben wir am letzten Donnerstag (13.09.2012) die Rückfahrt über die A1 in Kroatien angetreten. Die Anfahrt zum Tunnel Sveti Rok erwies sich als besonders heikel wegen schweren Sturmböen. Die Geschwindigkeit war die ganze Auffahrt auf 60km/h heruntergesetzt.
Selbst diese Geschwindigkeit war mir zu hoch, ich fuhr knapp über 40km/h, brauchte desöfteren 2 Pisten um die Karre auf der Strasse zu halten und hatte mehrmals den Eindruck als ob meine Sperrholtzkiste abheben würde. Möglichkeiten zum Halten gibt es nicht mehr nach der letzten Raststätte vor dem Anstieg. Ein zweites Mal wird dies mir nicht passieren, eine Zwangsrast wird dann eingelegt werden!
Doch zurück zu meinem Anliegen, hat jemand Erfahrungen mit solchen Extremwinden, wurde schon jemand von der Strasse gefegt? Bin diese Strecke schon mehrmals gefahren, kenne die Borawinde doch so extrem wie diesmal wurde ich noch nie gerüttelt!
wünsche allen noch einen schönen Tag
bärnd am 18 Sep 2012 14:30:30 Das ist bekanntermaßen eine echt schwierige Ecke. Uns hast da auch bald mal weggefegt. Wir sind dann auf 40 km/h runter, die PKW´S die uns überholt haben haben sich rasch wieder in den Windschatten verkrochen. Man sieht schon an den ganzen , in der Zwischenzeit, aufgebauten Windbarrieren das Vorsicht geboten ist.
coseb am 18 Sep 2012 14:36:17 Hallo ruppibe
Nein von der Strasse gefegt noch nicht .
Erfahrung ja , hab viele Jahre Adria und Die Kornaten von KrK angefangen mit dem Segelboot bereist, dabei auch das eine oder andere mal vor der Bora in Lee einer Insel schutz gesucht , und wenn nix mehr ging einfach raus auf die offene See.
Am allerschlimmsten ist bei Senj im Velebitski kanal, da bildet sich eine Düse und das ist wirklich Übel.
Wird auch in den See handbuch als Sehr gefährlich eingestuft.
Aber wenn solche Unwetterwarnungen herausgegeben werden , mach das ich weg komm, so geschehen ein Tag vor deiner Abreise , ich war mit Womo u Boot auf der Insel Cres, die Abfahrt zur Fähre runter war teils Beschi....
und dann die Kollegen Fronttriebler bei nassem Anstieg da hatten nicht wenige den Schweiss auf der Stirn. Aber letztendlich es hat noch immer gut gegangen .
. Rudolf
Gast am 18 Sep 2012 18:37:44 Hallo, wir waren letzten Donnerstag auf Krk/Autokamp Bor. Morgens war die Brücke sogar gespeert, zum Vormittag durfen wir mit dem WOMO rüber, für Wohnwagen war noch (angeblich) keine freie Fahrt. Wir sind dann mit 30 km/h über die Brücke. Ich bin ehrlich, wir hatten echt "schiss"!!!! War unsere erste "grosse" Fahrt! :oops: ,
Thomas
mantishrimp am 18 Sep 2012 18:43:08 Wir sind am letzten Donnerstag auch von Krk geflüchtet!
Alleine hätten wir die Schlechtwettertage ausgesessen aber mit den Kids wäre es kein Spass geworden.
Kurz vor zwölf sind wir über die Brücke, für Wohnwagen war noch gesperrt.
Hatten dann
noch ein sonniges Wochenende in Kärnten :-)
xs650 am 18 Sep 2012 19:33:53 wir hatten im Mai Bora hinter Split, die abgenutzten Stellen am Lederlenkrad kann man noch sehen, war schon heftig bis ich einen sicheren Stellplatz gefunden hatte und selbst da hat es das Womo geschüttelt.
Ich brauche sowas nicht noch einmal
Matthias
jbofan am 19 Sep 2012 12:23:03 Hallo
wir waren am Donnerstag im Camp Raca bei Sv.Juraj
Bora in dieser art hat selbst die Frau vom zeltplatz nicht erlebt
die Fähren nach Pag und Rab gesperrt
Küstenstraße für Womo und gespanne gesperrt.
wir wollten freitag nach hause,zu gefährlich sagte sie
wir sind samsstag um 07.00 die 15 Km bis Senj und im nieselregen dann die selpentinen zur autobahn hoch
ganz ehrlich meine hosen mussten sofort gewechselt werden
bitte nie wieder so
am Donnerstag um 19,15 kippte 20m neben uns ein kleiner wohnwagen krachend um
zum glück waren die beiden nicht drinne sondern haben die wütende Adria versucht zu fotografieren
wir standen an der felswand zwar geschützt,aber trotzdem war es unheimlich die böen rüttelten mächtig an unser Womi
ein wütender Ösi kam dann am Freitag an und schimpfte ihm hätte die kroatische polizei oben beim camp 500 Kuna ab kassiert
ich finde völlig richtig,da er trotz sperrung für gespanne mit seinem womo*hänger mit motorad gefahren war ,an den schranken vorbei
völlig rücksichtslos,gegenüber den anderen ,finden wir jedenfalls
denn auch wir mußten 1 tag opfern,aber es geht schließlich ums Leben
gruß ute und kuno
warzup am 19 Sep 2012 13:05:27 Waren letzte Woche auf CP Polari in Rovinj und hatten einen Platz in der 2. Reihe zum Meer.
Von Mittwoch auf Donnerstag zog auch hier die Bora durch.
Es war, als wenn ein Tornado durch das Camp fegte:
umgestürzte Bäume, Vorzelte von Wohnwagen vom Winde verweht, schwere Äste zertrümmerten Wohnwagen und Zelte, zerstörte Markisen, Boote unter Wasser, fest installierte Wohnwagenschutzdächer gingen fliegen etc. etc. etc.
Die Feuerwehr hatte die ganze Nacht und den folgenden Donnerstag mit schwerem Gerät zu tun, um zumindestens teilweise wieder Ornung zu schaffen und die Sicherheit der Gäste auf dem CP zu gewährleisten.
Insgesamt war diese Urkraft von Wind und Wasser schon beeindruckend, muss ich aber nicht wirklich nochmal haben, obwohl bei uns nicht das Geringste kaputt gegangen ist.
Auf jeden Fall füllten wir uns in unserer grundlegenden Meinung, uns nie unter Bäume zu stellen, bestätigt.
yoshi63 am 19 Sep 2012 14:31:16 Wir haben vor 2 Jahren die Bora "live" erlebt. Wir waren zum x-mal in Paklenica unweit vom Sveti Rock. Bora hatten wir schon öfter und wir haben auch mal 2 Stunden an der Autobahnauffahrt in Maslencia gestanden weil sie gesperrt war. Aber das wir von 22.00h bis morgens 8.00h zu zweit im Wohnwagenvorzelt standen und meine Frau und ich die ganze Nacht ( mit Erfolg) unser Vorzelt am Wegfliegen hinderten das haben wir noch nie erlebt.
Beste von Yoshi63
Haikumsai am 19 Sep 2012 14:49:56 Gleich Strecke, ziemlich weit oben zwischen zwei Tunneln, habe mir fast in die Hose gemacht und habe das Fahrzeug dann quer auf die Autobahn gestellt, Motorhaube richtung Küste, dann war es besser, bedingt durch weniger Angrifsfläche, die Kinder mußten ihren Farradhelm aufsetzen, da ich wirklich dachte mich fegt es weg.
rainer2 am 19 Sep 2012 18:58:53 Sveti Rok haben wir vor zwei Jahren auch mal "genossen". Echt brutal, selbst im PKW. Ein hoch den Ingenören die das geplant haben :-) Habe mich mit einigen Leuten unten unterhalten und jedem war bekannt das es dort sehr gefährlich ist die Brücke und die Abfahrt vom Tunnel zu bauen. Aber es gab wohl einige Schlauköpfe die es besser wußten.
Rainers1869 am 20 Sep 2012 15:53:07 Wir sind am selben Tag zurückgefahren. Wir hörten Die aktuelle Wettervorhersage und enschieden uns für die Küstenstrasse. Im Nachhinein muß ich uns loben für diese Entscheidung
Jobelix am 20 Sep 2012 22:28:30 Wir waren an dem besagten Donnerstag von Losinj über Cres - dann Fähre nach Istrien unterwegs. Ja, es war stürmisch und über die teilweise sehr schmalen Straßen über die Bergkämme im Norden von Cres bedurften etwas an Konzentration. Aber alles noch easy beherrschbar. Die Fährüberfahrt POROZINA- BRESTOVA war etwas holperich, aber durchaus noch ok.
Angekommen am CP Draga war es natürlich nicht so schön vorm Womo zu sitzen. Ostwind war schon wirklich kalt und böhig. :D
Lasst mal die Kirche im Dorf- so schnell fällt ein Womo nicht um :D
null550 am 21 Sep 2012 09:33:46 Das haben wir letztes Jahr am 7. Oktober erlebt, allerdings ist unser Womo klein und steht auf 275er Walzen. Dennoch musste ich die Geschwindigkeit drosseln, wie viel weiß ich nicht mehr. Aber dass wir bei 28 Grad in den Tunnel eingefahren sind und bei 4 Grad und schneebedeckter Fahrbahn wieder raus. Der Schneefall war dann so heftig, dass wir auf eine in Kroatien geplante Übernachtung verzichtet haben und bis Spittal durchgefahren sind. Wir hatten Angst vor einer Totalsperrung und haben immer nur angehalten um die Scheiben wieder frei zubekommen, die Wischer waren überfordert.
Diese Fahrt bleibt in Erinnerung. Haben viele Womos und LKWs stehen sehen, allerdings kein Unfall.
, Helmut
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