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Erfahrungen Verschiffung Deutschland - USA - Deutschland


spiti01 am 19 Sep 2012 15:37:31

Hier kurz zusammengefasst unsere Erfahrungen mit der Verschiffung nach dem Ende unserer über 2-jährigen USA-Tour mit dem eigenen Mobil:

Wir haben unser Motorhome ja inzwischen einmal hin- und einmal zurück transportiert. Deutschland - USA haben wir über Sea Bridge gemacht (Hamburg - Baltimore). Die Abwicklung und Betreuung klappte ausgezeichnet. Allerdings erschien uns für USA-Neulinge der Zielort Baltimore sehr hektisch, starkes Verkehrsaufkommen, sehr hohes Preisniveau in allen Beziehungen.

Den Rücktransport USA - Deutschland (Brunswick/Georgia - Bremerhaven)haben wir über die Spedition ATI (deutschsprachige Betreueung) organisiert - empfohlen von Freunden in den USA.
Die Abwicklung war im Vorfeld ein klein wenig komplizierter, hat aber letztendlich dann doch sehr gut geklappt. Die Gegend um Brunwick ist für US-Neulinge nach unserer Meinung deutlich besser geeignet, sehr easy, ländlicher Charakter, aber alles erforderliche in nächster Nähe, recht angenehmes Preisniveau.
Und: Die Transportkosten lagen bei ATI ca. gut 20% unter Sea Bridge.
Die ersten 6 Monate war unser Motorhome über die von Sea Bridge empfohlene und vermittelte US-Insurance versichert. Danach haben wir direkt in den USA eine Versicherung abgeschlossen. Die Kosten lagen bei knapp einem Drittel bei absolut gleichen Leistungen.

Wir haben auf dem Caravan Salon 2012 versucht, mit Sea Bridge über unsere Erfahrungen zu sprechen und unsere Eindrücke einer wesentlich angenehmeren und entspannteren Verschiffungsaktion in Brunswick gegenüber Baltimore zu vermittel. Leider wurden wir auf äußerst arrogante Art und Weise auf dem Messestand abgebügelt. Uns wurde sogar vorgeworfen, unsere Aussagen entsprächen nicht den Tatsachen! Daher haben wir auch unsere Teilnahme am Sea Bridge Kundentreffen vor zwei Wochen storniert, auf das wir uns eigentlich sehr gefreut hatten. Toller Ersatz war eine wunderschöne Woche an der Ostsee (Großenbrode)!!!

Falls jemand Bedarf hat, wir haben noch einen Spannungswandler 110/220 V 3,2 kV (Converter Box) und diverse US-Adapter 20/30/50 Ampere für die Stromanschlüsse in US-RV-Parks abzugeben, ebenfalls einen speziellen Trinkwasserschlauch nach US-Lebensmittelnorm (weiß, ca. 10 m).

Grüßli
spiti

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pezz88 am 19 Sep 2012 17:04:11

Spiti, möchtest Du mal generell etwas über die Preise schreiben, was so etwas kostet?

Wie seiht Ihr hin und her gekommen, Flug oder Schiffspassage?

Dank Dir...

vemi am 25 Sep 2012 20:15:57

Hallo,

Preise würden uns auch interessieren, da wir über diese Variante des USA-Urlaubes auch schon nachgedacht haben.

Vemi

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kiebitzer am 26 Sep 2012 14:05:22

Hallo

pezz88 hat geschrieben:Spiti, möchtest Du mal generell etwas über die Preise schreiben, was so etwas kostet?

Wie seiht Ihr hin und her gekommen, Flug oder Schiffspassage?


Bin zwar nicht spiti ... aber ...

zwecks Preise könnt ihr bei seabridge gucken ... --> Link . Die Frachtkosten berechnen sich nach den Abmessungen des Fahrzeugs: Länge x Höhe x Breite = Volumen. Z.Zt. beträgt die Frachtrate € 43,00 pro m³ an die Ostküste USA. Dazu kommen Treibstoffzuschläge, Hafengebühr usw.

Man selbst fliegt bei Verschiffung nach Baltimore direkt mit british airways dorthin. Eine Schiffpassage gibts nur auf den Verschiffsrouten nach Südamerika.

Wer Interesse an einer Verschiffung hat empfehle ich ein Treffen von Seabridge, es sind auch immer viele USA-Reisende da, denen man Löcher in den Bauch fragen kann :-) Das nächste Treffen wird wohl in Klüsserath im April sein ... das in Bad Königshofen war grad Anfang Sept.

Hoffe es hülft ...

vom kiebitzer

womo449 am 02 Jul 2013 23:17:00

Hallo, bin jetzt 1 Jahr und 42000 km durch Canada + USA gefahren. Hin mit Seabridge und Condor nach Halifax. Nach 1/2 Jahr neue Versicherung für USA gesucht, da Seabridge sehr teuer ist. Auch was gefunden, was dann sogar für 1 ganzes Jahr geht und billiger ist, als das halbe Jahr Seabridge Angebot. Unterwegs nette Womofreunde kennengelernt, die mir einen anderen Spediteur empfohlen haben. Rückfahrt auch über Halifax mit amerikanischem Spediteur, aber 1500 € billiger als Seabridge!!!
War übrigens das gleiche Schiff. Kann nur jedem empfehlen vorher nach Alternativen zu suchen.
Halifax ist ein überschaubarer Hafen, es geht alles noch etwas gemütlicher zu und es ist alles leicht zu finden.
Zu beachten ist, dass Condor nur im Sommerhalbjahr Halifax anfliegt - deswegen haben wir ein ganzes Jahr gemacht mit Überwinterung in Südcalifornien und Arizona. Da kann man für kleines Geld frei auf BLM Land stehen. 14 Tage kostenlos oder 180 Tage für 180 $ Es gibt verschiedene Plätze im Bereich Yuma - Quartzsite - Lake Havasu - Joshua Tree NP, die man wechselweise besuchen kann. Für Abwechslung ist gesorgt - Flohmärkte, Wohnmobilausstellung, Oldtimerausstellung usw.
Telefonieren geht fast überall per Skype konkurrenzlos günstig. Freie Wifi gibts bei Mc.Donalds, Home Depot, Lowe's Baumarkt.
Propan ist in dieser Ecke sehr preiswert.
Reinhard

Fritz1 am 08 Aug 2013 21:08:52

Hallo,

bei mir steht die Verschiffung auch wieder an. Kannst du konkreter was zu der Autoversicherung ohne Seabridge sagen. Welche Versicherung, welcher Angent etc?



Fritz

Gast am 09 Aug 2013 01:54:40

Hallo spiti01 und womo449,
habt ihr einen Integrierten verschifft?
Ist ja nicht so toll, wenn die Matrosen überall ran können - oder wie habt ihr das gemacht :?:

womo449 am 10 Aug 2013 10:35:33

Hallo, habe einen Teilintegrierten verschifft. Das Fahrerhaus wurde mit Tischlerplatten abgetrennt, die während des Aufenthaltes auf dem Boden der Heckgarage gelagert werden konnten. Ich habe nur die Schlüssel fürs Fahrerhaus/Zündung abgeliefert, so konnte keiner hinten reinkommen. Unser Auto war für die Reise gut gefüllt. Zollkontrollen finden erst statt, wenn das Fahrzeug abgeholt wird und das eigentlich nicht wirklich!
Meine Versicherung im zweiten Halbjahr habe ich über Nowak abgeschlossen. Die Verschiffung lief über einen amerikanischen Forwarder. Anfragen können über Homepage gemacht werden bei armadalogisticservices dot com. Ich hatte Kontakt per e-mail mit Steve Brodie, Verschiffung ging über Wallenius und das Schiff war von ACL. Wallenius war aber viel günstiger, als ACL. ACL gibt auf Anfrage nur die Mitteilung, dass man mit Seabridge reisen soll. Eventuell kann man auch direkt mit Wallenius verschiffen - die sitzen in Bremen. Habe ich aber nicht versucht.
Viel Erfolg
Reinhard

Gast am 11 Aug 2013 16:05:08

Danke Reinhard,
unser Integrierter hat nur eine einzige Aufbautür mitten drin und kein Fahrerhaustüren. Alles was vor dem Bad ist, kann somit nicht abgetrennt werden, zur Verschiffung eine dumme Sache.
Habe aber von einem Engländer erzählt bekommen, dass es Verschiffungen gibt, bei denen man selber mitfahren kann - das wäre vielleicht was. Mal sehen. Ansonsten vielen Dank für die Infos.

Gogolo am 11 Aug 2013 16:53:02

superduty hat geschrieben:Habe aber von einem Engländer erzählt bekommen, dass es Verschiffungen gibt, bei denen man selber mitfahren kann - das wäre vielleicht was.



Nimm mal Kontakt mit Hamburg-Süd-Frachtschiffreisen auf. Die können dir sicher weiterhelfen.


Habe die Ehre

Gogolo

bodomalo am 28 Okt 2013 14:19:25

Hi

Ich spiele auch mit der Überlegung des "Verschiffen"

Generell hab ich aber ein paar Fragen
Ist es irgendwie möglich über 12 Monate zu bleiben? (z.b. indem man nach Mittelamerika fährt?)

Wenn ihr noch kein Womo habt und ca 1 1/2 bis 2 Jahre fahren wollt, würdet ihr dann in D kaufen und verschiffen, oder
gleich in den USA kaufen und Verkaufen?

Hattet ihr für die Versicherung in Nordamerika einen internationalen Führerschein, oder Kanadisch/USA? Versicherungen scheinen
da sehr böse Aufschläge nur wegen dem FS zu machen. In Kanada soll man den FS noch halbwegs problemlos ohne Wohnsitznachweis für 10$ machen können (hat ein Freund von mir letztes Jahr)

Daher fange ich mich gerade in die option: Hier kaufen und verschiffen - Kanada Führerschein - billigere Versicherung und billiger Sprit an zu gewöhnen.
Alternative: USA fliegen, dort günstiges C Class kaufen, aber teuer versichern da ich unmöglich einen US Führerschein bekomme. Dann mit Verlust wieder verkaufen nach ...18-20 Monaten.


Bodo

womo449 am 05 Nov 2013 00:04:26

Hallo Bodo,
es ist durchaus möglich länger als 12 Monate zu bleiben. Canada gibt bei Einreise 6 Monate, wenn man ausreist nach USA und dann nach Canada zurückkommt fangen weitere 6 Monate an. Ähnlich ist es in USA - Ausreise nach Mexico, dann erneut nach USA - der Immigration Officer an der Grenze entscheidet, wenn er Ärger macht, es gibt noch viele andere Übergänge, die man ausprobieren kann.
Wir haben auf diese Art wenigstens 12 Monate reisen können.
Reinhard

Chelsea14 am 05 Jan 2014 19:13:01

Lieber ThreadteilnehmerInnen,
vielen Dank für die Aussagen zur Verschiffung eurer WoMo's nach USA und zurück.
Wir stehen in den Vorbereitungen dazu und wollen unsere Entscheidung, wie und wann wir buchen, davon abhängig machen, wann und wie lange wir am besten fahren. Geplant sind 12 Monate, möglichst überwiegend in den USA. (Aussagen im Internet darüber, nicht länger als 6 Monate in den USA bleiben zu können, machen uns inzwischen "völlig verrückt".)
Deshalb unsere Fragen:
Zu welcher Jahreszeit seid ihr gestartet und nach Ablauf von wieviel Monaten Aufenthalt habt ihr jeweils welche Grenzen gewechselt?
Muss zur Bewilligung des zweiten 6-Monatszeitraumes bei der Wiedereinreise in die USA der erste 6-Monatszeitraum schon beendet sein?
Wie lange sollten wir in Canada oder Mexiko bleiben, bevor wir wieder in die USA einreisen können?
Veronika und Reiner

womo449 am 03 Feb 2014 00:09:13

Hallo,
wir haben unser Womo an der Grenze in USA auf einem Parkplatz abgestellt, sind zu Fuß nach Mexico und direkt wieder nach USA marschiert. An der Schlange der Mexicaner kann man in der linken Spur vorbeigehen und danach haben wir nach dem Immigration Officer verlangt. Kamen in einen anderen Raum und wurden dann der Reihe nach aufgerufen. Am ersten Übergang wollte man uns das nicht verlängern, wir hatten aber noch 3 Tage, also gings zum nächsten Grenzübergang - neues Spiel, neues Glück! Da fanden wir einen freundlicheren Officer, der uns problemlos 6 weitere Monate genehmigte, nachdem er allen Kollegen zeigte wie das gemacht wird. Wir teilten das Flugdatum mit und damit wars das.
Kosten 9 $ pro Person. Ich hatte es schon Wochen vorher versucht, das war zu zeitig. Es gibt noch die Möglichkeit eine Extension of Stay im Internet zu beantragen - ist aber wesentlich teurer. Infos findet man im Internet und auch die saftigen Preise.
Ankunft Canada 12.6.12 Einreise erstmals nach USA 30.6.12 genehmigt bis 29.12.12 26.12.12 neue Genehmigung bis 27.5.13=Abflug
Eine Garantie gibt es da nicht. Beim ersten Grenzübertritt versuchten wir 1 Jahr zu bekommen - no chance!
Weihnachten waren wir an der mexicanischen Grenze, da wäre keine Rückfahrt möglich gewesen. Die wissen ja noch nicht mal, dass man mit einem deutschen Womo rumfährt. Darüber gibts keine Papiere und keinen Eintrag im Computer.

Reinhard

new-welt am 25 Dez 2014 17:48:15

Hallo, bitte nicht verückt machen lassen.
Wir sind bereits seit fast zwei Monaten in den Staaten :ja:

Bei der Einreise am 3.11.2014 haben wir den officer freundlich angesprochen und gefragt
ob es möglich ist ein Permit für ein Jahr zu bekommen.
Wir haben Ihm unsere vorläufige Reiseroute vorgelegt,
oh sagte er, da bin ich selbst ja noch nicht mal gewesen........

und "warum nicht für ein Jahr"

Also Stempel bis Ende Oktober 2015 Aufenthalt bekommen.

Wir waren so Nett wie es uns möglich war, nach dem langen Flug und ich denke dass, wenn alles ok ist
auch weitere Einreisen für ein Jahr bekommt.

lieben Weihnachtsgruß aus USA (New Orleans)
Christel und Klaus

angeowe am 26 Nov 2018 20:23:43

Liebe Leute,
gespannt verfolge ich euren Austausch über Erfahrungen mit Verschiffen usw.
Auch wir wollen in ca. 2-3 Jahren für mehrere Monate nach Kanada und Alaska, möglichst mit dem eigenen WoMo. Wir stehen jetzt kurz vor der Kaufentscheidung. Möchten uns mit unserem WoMo vorher noch 1-2 Jahre anfreunden. Derzeit würde uns ein Kastenwagen reichen mit Längsbetten und Hochdach (bin über 190cm) - als alte Bulli-Fahrer mit Selbstausbau können wir auch im Alter noch bescheiden sein :-)?
Jetzt ein paar Fragen an euch:
reicht für Kanada und Alaska normaler Antrieb oder ist Allrad besser, den es bei einzelnen Herstellern auch gibt? In Frage käme auch der neue Knaus Van ti 650, den gibt es als Teilintegrierten mit Allrad und Automatik.
Reicht die Isolierung bei den Kastenwagen aus, oder ist auf jeden Fall noch ein Winterpaket sinnvoll?
Oder gibt es aus eurer Sicht noch Tipps, die wir berücksichtigen sollten?
Würde mich über eure Antworten sehr freuen.
Gruß
angeowe

Canadier am 26 Nov 2018 20:31:45

Hallo angeowe,
du schreibst "für mehrere Monate".
Wann sollen diese Monate sein ?
Also bei Winter und den dann in Alaska wirst du schon "ne zweite Decke" mitnehmen müßen! Bild

ebi1 am 27 Nov 2018 07:28:30

angeowe hat geschrieben:reicht für Kanada und Alaska normaler Antrieb oder ist Allrad besser, den es bei einzelnen Herstellern auch gibt? In Frage käme auch der neue Knaus Van ti 650, den gibt es als Teilintegrierten mit Allrad und Automatik.
Reicht die Isolierung bei den Kastenwagen aus, oder ist auf jeden Fall noch ein Winterpaket sinnvoll?


Wenn ihr schön mit dem Klima reist, braucht ihr keine zusätzliche Isolierung. Haben das schon in den 80ern mit dem T2 gemacht, alles kein Problem.

Allrad muss auch nicht sein, die Amis bauen selbst ja auch fast keine Allradmobile. Die Straßen sind gut, Alaska / Yukon halt auch mal Piste, jedoch locker zu befahren.

Tipps gibt es immer unendlich viele, sie nehmen halt oft genug auch etwas Abenteuer weg. Flug / Verschiffung muss organisiert sein. Ansonsten hat man ja ein Mobil, damit man nicht alles planen muss. In Nordamerika zu reisen ist kinderleicht.

Grüße
Ebi

angeowe am 27 Nov 2018 18:25:33

Liebe Leute, danke für die schnellen Antworten und Ratschläge.
Also derzeit ist geplant von ca. Juli bis Ende Oktober.
das mit dem Verzicht auf Allrad löst einige Probleme. Danke.

Alles weitere noch mal zu einem späteren Zeitpunkt.

Gruß
angeowe

Fritz1 am 01 Dez 2018 22:07:37

Ich bin mit einem 4x4 WoMo für 7 Monate dort gewesen (Verschiffung von D). Allrad schien mir nur hilfreich zu sein beim Suchen von Übernachtungsplätzen, da ist vor allem Bodenfreiheit recht gut und 4x4 auch nicht schlecht. Auf den viel befahrenen Schotterpisten (Dempster- bzw. Dalton HW) ist 2 WD eigentlich kein Problem, auch bei Regen nicht. Mit 4WD mag man sich dann sicherer fühlen und es schlittert auch weniger, aber notwendig ist 4WD da nicht. Weniger befahrene Pisten bei heftigem Regen können dann aber schon mal kritisch werden und es gibt ja auch noch Ecken mit Furten.

Gruß

Fritz

angeowe am 02 Dez 2018 16:46:33

moin fritz, auch dir danke für deine hinweise.
für unsere entscheidung sind eure erfahrungen wichtig und erst mal beruhigend.
mal sehen, was bei uns daraus wird.
gruß
angeowe

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